ßketzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
7.25 vierter Blatt
Zamrtag, ZY.Zanuar 1037
und wechseln dann stolz
löscht.
aufoerh t^l cesllmäßigen und sinnvollen Leibesübung schon r aam i inmchen Freund gewonnen. Millionen sind es im
*er ganzen um
ffd-e wurde die belebende Arbeit hinausgetragen.
Der Boxlehrer erklärt. — (Aufnahmen [4|: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Hebungen an der Sprossenwand sind sehr beliebt.
Springen über mehrere Kameradinnen auf die
Übung schätzen lernen.
N.
Lustiges Kampfsptel der SS. im Turnsaat.
stampf um Den Medizmvall. Em umeryattsames (Semem|ct)ajis|piel.
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Volkssport bei „Kraft durch Freude".
eeineFirnm m Notwendig, hend Nechnm te ist es, dah sit füllen; sie wirt geholt werden.
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oahren die Se» 'Inträge in die usliste.
Er behielt Ina scharf im Auge, die, wie weiter Ferne zurückkehrend, sekundenlang auf Bild starrte. Langsam füllten sich ihre Augen Tränen.
„Ja, das ist Richard", sagte sie leise. „So
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zuerst zaghaft und dann immer kühner Sprünge geübt und das Ergebnis ist meistens das, daß sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse bald im Wasser wohler fühlen, denn auf dem Lande. So mancher wird auf diesem Wege ganz von selbst zur „Wasserratte".
Einen völlig neuen Begriff hat die NS.-G. „Kraft durch Freude" mit der „Fröhlichen G y m n a st i k" geschaffen, die sich inzwischen viele Freunde erworben hat. Besonders Frauen und Mädchen beteiligen sich gern an den Spielen, und gerne wird dabei für den anderen Tag ein leichter Muskelkater in Kauf genommen. Abwechslungsreich sind die Hebungen der Körperschule, vielfältig die Hebungsmöglichkeiten an Sprossenwand, an Ringen,, an Geräten, wie belebend die Spiele mit dem Medizinball und die kleinen Wettspiele, die an Geschick«
wärtskommen, wenn man gut aufgepaßt hat. Na, ja! Eine Stunde erscheint ja etwas wenig, wenngleich es praktisch möglich sein kann Aber die meisten derer, die bei „Kraft und Freude" Schwimmen lernten, haben es doch in zwei oder drei Stunden kapiert oder gepackt
>tllnd 1937
ern abgegeben, leraufnahmeist ewohner seinen l Tagen werben ringend darum le (Einträge und zu unterstützen.
dienende (Bt: rzielt werden
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»Ich muß Ihren Paß noch einen Augenblick da- behalten, Herr Bertrand", sagte er in seinem sachlichen Beamtenton. „Nehmen Sie einstweilen draußen im Vorzimmer Platz, bis ich Sie wieder rufen lasse. „Hnd Sie, Fräulein", wandte er sich etwas milder an Ina Lenk, „Sie gehen inzwischen nebenan auf die Rettungswache und lassen sich verbinden. Wahrscheinlich brauche ich Sie nachher noch einmal."
Er machte dem Schutzmann em Zeichen, der sich die ganze Zeit über schweigsam im Hintergrund gehalten hatte und nun seinen Platz am Fenster oer- ließ, um die beiden hinauszubegleiten.
Als der Polizist nach einigen Minuten wieder zurückkehrte, hatte sein Vorgesetzter gerade den Telephonhörer in der Hand.
»Ich rufe eben im Kriminal an", sagte er, „an der Sache scheint mir etwas faul. Im Hotel .Sim- plon', wo er angeblich wohnen soll, kennt man den Mann gar nicht und ..." Er hob den Hörer zum Ohr. „Dort Kriminalabteilung? Wer ist am Apparat? Ah, Herr Kriminalrat selber! Guten Tag, Herr Kriminalrat. Ich habe da einen verdächtigen Fall. Ein Mann, der nach Angaben von Zeugen auf der Straße ein Mädchen mißhandelt hat ... Wie? Rein — nichts Besonderes. Aber die Sache scheint mir noch einen Haken zu haben.
Ich habe den Mann im Verdacht, daß er einen gestohlenen Paß hat. Die Paßphotographie ist ganz unähnlich, stimmt aber auffallend mit dem Bild eines Mannes namens Stubensand, Richard, überein, • mit dem das Mädchen verlobt gewesen sein will, und der vor sechs Jahren in Berlin spurlos verschwunden sein soll. Eine ganz mysteriöse Ge- schichte. Aber vielleicht steckt irgendeine Gaunerei dahinter, es sieht mir beinahe so aus. Ich habe nämlich inzwischen festgestellt, daß der Mann uns eine falsche Adresse angegeben hat, und — wie bitte? Einen Moment, Herr Kriminalrat ..."
Der Kommissar nahm, ohne den Telephonhörer loszulassen, den Paß aus der Schublade und legte ihn vor sich hin. „Jawohl, ein französischer Paß, von der Polizeidirektion in Marseille ausgestellt. Lautend auf den Namen Bertrand — mit ,d' hinten — Bertrand Philippe — geboren am 16.8.19.. in Lyon, Paßnummer 131 — jawohl, elf — einunddreißig. Gut, Herr Kriminalrat, dann behalte ich den Mann einstweilen da, bis ich wieder von Ihnen höre. Danke, Herr Krim (Fortj. folgt.)
Matte, immer wieder beteiligt man sich gern am Bockspringen ober am Tauziehen.
An der „Fröhlichen Gymnastik" beteiligen sich aber nicht nur die Mädchen und Frauen, vielmehr sind auch Kurse für Männer eingerichtet und darüber hinaus haben die Gliederungen der Partei an dieser Einrichtung regen Anteil. In regelmäßigen Hebungsstunden finden sich die politischen Leiter zu Leibesübungen ein, und auch die Kameraden der SS. treffen sich zu Stunden der Hebung in der Turnhalle der Schillerschule. Da geht es denn lebhaft und kraftvoll her und der Kursusleiter hält die Geister immer in Bewegung. In der Gemeinsamkeit des Erlebens fügt sich das Band der Kameradschaft immer fester.
Noch auf manchem anderen Gebiet leistet das Sportamt „Kraft durch Freude" wirkungsvolle Arbeit. Das Tennisspiel haben im vergangenen Sommer viele gelernt und wenn sie auch nicht alle zu „Cracks" werden konnten, so haben sie doch den schönen Sport kennengelernt, der mehr und mehr volkstümlich zu werden verspricht. Mancher Volksgenosse hat Reiten gelernt, und jetzt, da Schnee gefallen und die Möglichkeit zu wintersportl'cher Betätigung gegeben ist. läßt es sich KdF. angekoen fein, die Freunde des Wintersportes und jene, die es werden wollen, in die Berge zu entführen. Der Hoherodskopf ist das nächste und beliebte Ziel.
So ist die Arbeit des Sportamtes „Kraft durch Freude" eine sehr vielfältige, und viele Helfer dienen einer schönen Sache. Die Arbeit wird aber noch weiter vorgetragen, und mit der beabsichtigten sportlichen Betreuung von Betriebsgefolgschaften eröffnet sich ein weites Feld. So wird das Sportamt der NS.-Gemeinschaft zu einem wirkungsvollen Förderer der deutschen Lebenskraft, und so wie bisher schon Millionen von Volksgenossen die Seanun- gen und Vorteile einer regelmäßigen Leibesübung erlebt haben, so werden in den kommenden Monaten und Jahren noch viele den Wert der ßeibcs-
aber auch hier die Götter den Schweiß gesetzt. Da- Ma" sich leicht überzeugen, wenn man emer solchen Hebungsstunde einmal beiwohnt. Denn ??es B?kers ist doch die vollkommene Korperbeherrschuna, die Beweglichkeit aller Glied- maßen, die Fixigkeit, die rasche Reaktion und die berühmte „Harte im Nehmen". Noch manche andere Eigenschaft wird vorausgesetzt oder muß eben erworben werden.
Wahrhaft raffiniert ausgedachte Hebungen gehen bert Boxschüler die Handschuhe an die onuste bekommt Besonders auf die Bauchmuskeln hat es der Trainer abgesehen. Erstaunliche Fülle
un einige Stunden in frisch-fröhlicher Hebung zu »er ringen, viele fanden sich auf den Tennisplätzen ein um das schöne Spiel unter günstigen äußeren Münden und unter geringen H'nkoste'n zu lernen. znMeitinstitut am Brandplatz lernte schon mancher )uÖ „Kraft durch Freude" das Reiten, was ihm diese Einrichtung wohl nur sehr schwer möglich geworden wäre. Noch mancher andere Kursus ün3e abgehalten.
i ku hinzugekommen ist zum Programm des Errtamtes „Kraft durch Freude" das Boxen. De: neue Leiter des Sportamtes, Herr Feldhus, ift uf diesem Gebiet besonders firm und leitet des- k auch diesen Kursus selbst, der einmal in der Me für zwei Stunden Hebung eine Anzahl Dinner unterschiedlichen Alters vereinigt. Der Eciuplatz des Trainings ist — der Handarbeits- |qc der Schillerschule, der, nebenbei bemerkt, aus- Mchnet geeignet erscheint, obwohl die utfprüng= ity Bestimmung ja eine andere ist. Die Kursus- teiliefjmer vertiefen sich während des Kurses prrger in die auf der Schiefertafel bunt vorge- lemeten Stick- und Häkelmuster, sondern wenden M ganze Aufmerksamkeit dem Trainer zu, der hm in kameradschaftlicher Weise die vielen B che und Kniffe des Boxkampfes nahebringt.
- den Erfolg und die erste ernste Runde haben
er früher ausgesehen, bevor der Dämon von ihm Besitz ergriffen hat. Das ist sein wahres Gesicht — ach Gott ..."
Die Augen liefen ihr über, und eine dicke Träne fiel auf das Paßbild. Bis dahin hatte Bertrand beiseitegestanden, blaß wie ein Leintuch, mit nervös zuckenden Lidern — das leibhaftige böse Gewissen. Auf einmal verzerrten sich seine Züge in ohnmächtiger Wut, seine trüben Augen funkelten wie zwei Wolfslichter. Mit einem Satz war er neben Ina und versuchte ihr den Paß zu entreißen .
„Geben Sie her", krächzte er außer sich, „ich laß mir von Ihnen nicht auch noch meinen Paß vollheulen. Sie verrücktes Luder! Sie sind ja reif fürs Irrenhaus mit Ihrem sinnlosen Gefasel, Sie gehören ja ..."
„Hnterstehen Sie sich nicht, das Fräulein anzurühren", fuhr der Kommissar mit Donnerstimme dazwischen. „Augenblicklich setzen Sie sich hin, bis wir fertig sind! Sie sind hier in einem Amtslokal und nicht in einer Hafenkneipe — verstanden!"
Er wartete bis Bertrand sich unter seinem befehlenden Blick gesetzt hatte. Inzwischen hatte Ina den zerknitterten Paß auf ihren Knien zu glätten versucht. Dann öffnete sie ihre Handtasche und förderte daraus nach einigem Suchen mit einem Wust von Zetteln, Schlüsseln, Taschentüchern und anderem Kram eine kleine Photographie zutage, die sie schweigend neben das Paßbild auf die Schreibtischplatte legte.
Der Polizeibeamte verglich lange und aufmerksam die beiden Bilder, deren Aehnlicykeit nicht ab- Äuleugnen war. Hnwillkürlich drehte er die kleine Amateuraufnahme, die Ina ihm gereicht hatte, auf die Rückseite, auf der in einer fahrigen Mädchenschrift der Vermerk stand: „Richard St. am 8. Mai 19 .. vor dem Schloß Bellevue ausgenommen."
Eine lange Pause trat ein, in der man plötzlich überlaut den Pendel der Wanduhr gehen hörte wie einen rastlos arbeitenden Hammer.' Wortlos legte der Kommissar die kleine Photographie zwischen die Seiten des Reisepasses, den er in feiner Schreibtischlade verschwinden Ueß.
Rich, die sich in den Kursen zusammenfanden, Tausche nahmen in den vergangenen drei Jahren an bei Kursen in unserer Stadt teil. Bis in die Land-
Sas fremde Gesicht.
Roman von Laren.
^Fortsetzung. (Nachdruck verboten!)
'Einer nach dem andern, bitte!"
Der Bezirkskommissar klopfte mit seinem Blei- J energisch auf die Tischplatte und strafte den -Imn im Ulfter mit einem streng verweisenden
Das Fräulein spricht jetzt! Also, wie war das, Wein? Wie, sagen Sie, hieß Ihr Bräutigam?
benfanb — Richard Stubensand? Aber dann WU Das ja gar nicht, Dann — Sie sollen nicht Asrbrecken, Herr — eh ..." — er warf einen in das Protokoll. — „Bertrand. Dieser Herr ?'3t ja gar nicht Stubensand, sondern Bertrand. 65 war also doch eine Verwechselung, Fräulein. . Nein, nein, Herr Kommissar, es ist Richard
benfanb, er ist es, unb wenn er sich zehnmal trand nennt und zehnmal seine Gesichter wech- Mir kann er nichts vormachen, mir nicht, ich ^che Jein Gesicht gar nicht zu sehen. Wenn ich u-d wäre hält' ich ihn erkannt: am Schritt, am ’Jüfen, an der Stimme. Die Stimme kann man ’itit so leicht verstellen. Vorhin auf Der Straße, ■a hat er sich im ersten Schreck ja verraten. „Geh, J wich', hat er zu mir gesagt, ,geh weg, du!' Sagt non bas zu einer, bie man nicht kennt?"
"ie drehte ihr Gesicht Bertranb zu, ber mit eini- *e-n .Abstand neben ihr saß, unb bohrte den Blick r feine Augen. Bertrands Lippen verzogen sich zu ptem verächtlichen Grinsen.
'Geh weg! sag' ich auch zu einem fremden Hund, mich auf der Straße anspringt, wenn ..."
-Keine Privatgespräche jetzt", unterbrach der [‘■nmiffar mit einem erneuten energischen Ab- . Men. Mit nachdenklich gesenkter Stirn drehte er s,a Weile an seinem Bleistift, um sich Dann um •hmittelt an BertranD zu wenden:
Haden Sie Ihren Paß da oder sonst ein Aus- bnspapier?"
^perr Bertrand schnellte wie ein Gummiball vom rHjr un^ griff beflissen in die Brusttasche.
Jaber natürlich/'Herr Kommissar — hier bitte." « legte mit Der Miene eines Spielers, der einen
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Der Hebungen, Die Der Trainer auf Lager hat, um seine Schüler vorzubereiten! Mancher Tropfen Schweiß fließt, bis Die Muskeln wieder entspannt werden. Herr Feldhus, der schon Des öfteren Gelegenheit hatte, sein fachmännisches Wissen und sein praktisches Können in Die Waagschale zu werfen (er war u. a. als Kampfrichter bei dem Kampf Schmeling — Hamas tätig), geht sehr systematisch vor und nimmt es ernst, seinen Schülern den männlichsten Kampfsport nahezubringen. Die Boxhandschuhe, mit denen jetzt Die ersten praktischen Hebungen gemacht werden, werden vom Sportamt gestellt und nur für das Seilfpringen muß der Mama ein Teil ihres Wäscheseiles ausgespannt werden. Angeregt, wenn auch sichtlich stark beansprucht, verlassen die Kursusteilnehmer ihren Hebungsraum.
! 2?r Sport bei „Kraft durch Freude" ist bereits zu iikh feststehenden Begriff geworden. Seit Jahren irb n sich Taufende von Volksgenossen und Volks- leulffinnen fast jeglichen Alters in Turnhallen, in giil.li, im Schwimmbad und zur Sommerszeit auf iiiri« und Sportplätzen ein. Das Schwimmen, Das lllunen, Die „Fröhliche Gymnastik" finD bereits Jur® „Kraft Durch Freude" zu Selbstoerständlich- Eitm geworden. Tennis, Reiten und Fechten, wie iud bas Boxen, sind auf dem Weg, volkstümlich zu v i) en. Daß es dem Sportamt in der NS.-Gernein- Kfcjjt nicht darauf ankommt, bereits ausgebildete Lftte Sportler in feinen Reihen zu vereinigen, liegt jnj ber Hand; baß bas Sportamt „Kraft durch fcerbe" Den Leibesübungen treibenden Vereinen Lp Konkurrenz machen, fonDern Den Vereinen im
über Das Seil ins „Tiefe". Es mirD Die Aufgabe i lichkeit und Schnelligkeit hohe AnforDerungen stellen. Des Sportamts nicht fein, Sportschwimmer aus- Immer wieDer ist man mit Begeisterung beim zubilden, Denn Dafür ist Der Schwimmverein Da, ~ '
wohl aber hat „Kraft Durch Freude" Die Aufgabe, recht vielen Menschen Die Freude an Dieser urgesunden Bewegung im Wasser zu vermitteln unD sie vertraut zu machen mit einem Element, Das Dem Nichtschwimmer als ein FeinD erscheint, aber in Wirklichkeit kein Feind zu sein braucht. Heber Die Sportämter Der NS.-G. „Kraft Durch FreuDe" kann Die Parole „Jeder Deutsche ein Schwimmer" zu einem großen Teil verwirklicht werden.
Es geht an Den Schwimmabenden im Volksbad neben der ernsten Arbeit des Lernens immer auch recht lustig zu. Im Seichten lassen sich Reiterkämpfe ausfechten, von Den Sprungbrettern werden
Bis aus den Teilnehmern an diesem Kursus Boxer werden, wird zwar noch geraume Zeit vergehen, aber sie können es werden, wenn sie „Stange halten".
Etwas anders, ja erheblich anders ist es beim Schwimmen. Schwimmlehrer Müller sagt, daß es möglich ist, Schwimmen im Verlaus einer Stunde zu lernen, wenn man die nötige Zivilcourage hat und nicht wasserscheu ist. Zwar kann man in einer Stunde nicht Sport- ober gar Wett- schwimmer werben (benn bas ist ein weiter Weg), aber man kann sich über Wasser halten unb vor-
Trumpf aufbeckt, seinen Paß vor Den Beamten auf Den Schreibtisch. „Sie sehen, es stimmt alles. Ich heiße wirklich Bertrand. Ich kann Dem Fräulein beim besten Willen nicht Den Gefallen tun, auf einmal anöers zu heißen."
Mit einem gezierten Auflachen verschränkte er Die Arme über Der Brust und blieb in arrogant» abwartender Haltung vor dem Schreibtisch stehen. Der Kommissar schlug Den Paß auf und überflog mit halblauter Stimme die Personalien:
„Bertrand. Philippe — Fabrikant — 16. August 19 ... in Lyon — Gestalt: mittel — Augen: grau — Nase: —"
Der Beamte stockte plötzlich. Betroffen glitt fein Blick von dem Dokument hinüber zu Dem Paßinhaber und wieder zurück.
„Hören Sie, Herr — Bertrand", sagte er mit einem argwöhnischen Stirnrunzeln, „hier auf dem Bild" — er klopfte mit dem Fingernagel auf das Paßphoto — „hier sehen Sie aber ganz anders aus als im Leben." Es entging ihm nicht, daß Herr Bertrand bei dieser Frage die Farbe wechselte. Zuerst schien er Den harmlos Verwunderten spielen zu wollen. Aber in der nächsten Sekunde legte sich sein Gesicht in ernste Falten.
„Ich hatte einen Unfall, Herr Kommissar." entgegnete er mit etwas belegter Stimme, „einen schweren Autounfall. Dadurch habe ich bie Physiognomie verändert."
„Aha ... Erst vor kurzem?"
„Natürlich. Sie sehen ja noch die Narben."
„Hm ..." Der Beamte strichelte eine Weile schweigend auf dem vor ihm liegenden Aktenbogen herum.
„Dann kann ich wohl meinen Paß wieder an mich nehmen?" hörte er Bertrand sagen und sah eine starkgeäderte Hand, die sich, um eine Kleinigkeit zu hastig, nach dem Paß ausstreckte. Der Bezirkskommissar kam dieser Hand zuvor. Mit einem höflichen „einen Augenblick noch" entzog er das Dokument dem Griff der eilig zupackenden Finger und schob es aufgeschlagen Ina Lenk zu, die, das gefeuchtete Taschentuch an die noch immer blutende Kopfwunde gepreßt, teilnahmslos auf ihrem Stuhl kauerte.
„Sehen Sie sich einmal das Bild an, Fräulein", jagte er auftnunternD. „Sennen Sie den Herrn?"
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Hur w lra e u,uluc vlc vtituenue zxiueu ymausgelrog In mif nr-'Sni jo, ^ch dörfliche Gemeinschaften wurden erfaßt. Ulte W fiele pilgerten im Sommer zu den Sportplätzen,
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f Mn Sinn neue Mitglieder zuführen will, ist all- ' IMich überall hin Durchgedrungen. Die Kurse des 5Li:rtamtes „Kraft durch Freude" sind, so hat es { terroiefen, zum Sammelbecken aller jener Volks- “ ‘)ro< L^en geworden, die das Bedürfnis haben, Lei- *len I Labung zu treiben, sich aber nicht entschießen konnten einem Verein beizutreten, bevor sie eine be» ISbhC"Sft! lic-nte Leistung erreicht haben. So hat die NS.- bnhaut Neieinschast „Kraft durch Freude" dem Sport, der
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