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Danziger Lustfchutzmarfen.

Aus der engeren Heimat

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Neues für den Büchertisch

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Hans Thyriot.

bereiten.

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Reiherfedern

403

Der ideale Reibekasten!

Schneiden und Reiben von Mohrrüben, Kartoffeln, Gurken, Rettichen ufw. ist damit viel leichter. Das Reibeisen rutscht nicht mehr hin und her, sondern sitzt ganz fest auf dem Glaskasten. Nichts geht verloren, alles fängt der Glaskasten auf. Der Reibekasten ist billig bei

J. V. Häuser, (Stehen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.

Reh, Säugetier aus der Gattung der Hirsche. Das männliche Tier heißt Rehbock, das junge, weib­liche Tier Schmalreh, später Geiß. Rehbraten ist sehr wohlschmek- kend, besonders der Rücken und die Schlegel. Die übrigen Teile werden zu Ragout verarbeitet.

Reibe, Weißblech mit ausgestanz­ten Zacken oder Erhöhungen, auf dem Brot, Kartoffeln, Zwiebeln oder Muskatnüsse gerieben wer­den. Für die Zubereitung von Rohkost, besonders für kleine Kinder benutzt man besser eine Reibe aus Glas, die leicht zu reinigen ist.

Reifen, Holzreifen, dis^it einem Stock vorwärts getrieben werden, sind ein beliebtes Kinderspiel» zeug, jedoch soll man den Kin­dern das Spiel damit nur in ganz verkehrsarmen Straßen oder in Eartenanlagen gestatten', da der Reifen die Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, so daß es leicht zu Verkehrsunfällen kom­men kann.

Reifeprüfung, die Abschlußprü­fung nach dem Besuch einer neun­stufigen, höheren Schule berech­tigt zum Hochschulstudium.

Reifrock, auf ein Fischbein- oder Rohrgestell gespannter Frauen­rock, der zur Zeit des Rokoko ge­tragen wurde, kleidsames Kostüm für Maskenbälle.

Reigen, alte deutsche Tanzsorm, gibt auch schon dem Kind Sinn für Rhythmus und anmutige Bewegung.

Reiherfedern, Schmuckfedern des Silber- oder Edelreihers, wäh-

Walter Vollmer: Vor Tagesan­bruch. Eine Erzählung. 130 Seiten. Schön ge­bunden 2,40 Mark. Propyläen-Verlag, Berlin. (88) Der Schauplatz dieser Erzählung ist an den Ufern der Lippe. Hier leben Menschen, die zu dieser Landschaft passen in ihren Vorzügen und Fehlern. Da ist der Soldat, der nach langer Ver- mißtheit aus dem Felde zurückkehrt; der aufrechte Mensch, der vor keiner Schwierigkeit weicht, wenn es gilt, seine Weltanschauung und seine Heimat zu verteidigen; er siegt zuletzt über den anderen, der, von wirren, neuen Äeen ergriffen, sich im wilden Taumel einer Revolution verliert. Zwischen ihnen steht die liebende Frau, die nahe daran ist, eben­falls dem Rausche der Verwirrung zu verfallen, dann aber von der Geradheit ihres heimgekehrten Gatten so mitgerissen wird, daß ihr Opfer den end­gültigen Sieg der Wahrhaftigkeit herbeiführt.

Führen und Folgen. Ein Katechismus für Hitler-Soldaten von Alfred Kotz. 6. erweiterte Auflage. 104 Seiten. Ganzleinen 1,80 RM., kart. 1,20 RM. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam. (8) Dieser Katechismus will für den soldati­schen Deutschen das große Geschehen im Einzelnen und in der zuchtvollen Gemeinschaft als Ausführung des ewigen GesetzesFichren und Folgen" deuten. Frontkämpfergeist wird beschworen für die, die an die Front im Ringen um das Dritte Reich und um einen neuen deutschen Menschen rücken, gemäß dem Wort Adolf Hitlers, daßunser ganzes Leben zwi­schen Führung und Gefolgschaft verläuft". Ein schö­nes Geschenkwerk für jeden Angehörigen von SA., SS., NSKK., HI., für jeden innerlich soldatischen Deutschen.

Theodor Kröger: Heimat am Don. Roman. Preis in Ganzleinen 4 Mark. Propyläen- Verlag, Berlin. (84) Als die russische Front nach Ausbruch der bolschewistischen Revolution zu- sammegebrochen war, begann im .Frühjahr 1918 der gewaltige deutsche Vormarsch nach dem Schwar­zen Meer, der Krim und dem Don. Nur in seinem Schutz war die Sammlung derweißen" Kräfte überhaupt möglich. Die Ukraine wurde befreit, mit dem Wiederaufbau wurde begonnen. Die große Enttäuschung für die Weißen trat ein, als die Deut­schen im November 1918 nach der Heimat abrücken mußten. Die Krim war der Sammelplatz der letzten weißrussischen Kräfte. Zum letzten Male schien sich das Schicksal der Weißen zum Guten zu wenden, als General Wrangel eine neue Armee aufstellte.

KameradschaftJunges

genTag . . . Jahrbuch junger Dichtung. Zentral- oerlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München 1937. (53)... eine Schar junger schöpferischer

findet: so muß das gewesen sein, und so hat es sich zugetragen, und was da berichtet wird, das haben manche unter uns auch oder ähnlich erlebt. Damit ist schon gesagt, was, wie uns scheint, das kleine, übrigens hübsch und gediegen ausgestattete Buch aus der Sphäre der rein privaten Erinne­rungen und Aufzeichnungen heraushebt. Es wird vielen, Jungen und auch Aelteren, die ihre Jugend noch nicht vergessen und verloren haben, Freude

im vergangenen Jahre verstorbenen Kameraden gab der Kameradschastsführer ein Gesamtbild der Tätig- im letzten Geschäftsjahre. Höhepunkte in der

M I. Krück von Poturzyn: Die Frauen Heinrichs VIII. Mit 4 Bildtafeln. Preis in Ganzleinen gebunden 2,80 Mark. Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg. (94) Seine seltsamen Ehegeschichten haben dem Tudorkönig Heinrich VIII. als Ritter Blaubart Eingang ver­schafft in Romanliteratur und Film. Daß er neben­bei auch ein Staatsmann von europäischem Format und seine Politik nicht ausschließlich nach den An­sprüchen seines stets liebebedürftigen Herzens ausge­richtet war, wird darüber meist vergessen, und auch in dem vorliegenden Büchlein ist davon nicht viel zu lesen. Von den sechs Frauen Heinrichs VIII. kommt die spanische Katharina allzu kurz weg, wenn man diese Darstellung mit dem Porträt vergleicht, das Reinhold Schneider in seinem BuchDas Insel- reich" von dieser wahrhaft vornehmen Frau ent­wirft. Anna Boleyn, die Mutter der großen Elisa­beth, ist vielleicht die bekannteste in dem grausigen Kranz von Frauen um diesen Herrscher, der die Frauen so tief verachten mußte, daß er sie ohne Zaudern von sich stoßen konnte und doch immer wieder in neuer Leidenschaft sich ihnen hingab. Die

Alma M. Karlin: 0 Joni San. Zwei japanische Novellen. 62 Seiten. Heydebrand Verlag, Breslau. (1) Alma M. Karlin hat auf weiten Reisen, von denen ihre Bücher berichten, auch die Welt des Fernen Ostens kennengelernt. Die beiden kleinen Novellen, die der vorliegende Band ver­einigt, und die von der Heimkehr eines jungen Japaners aus der Fremde desWestens" und vom Schicksal der Geisha O Pamabuki san, derehren­werten Goldnessel", erzählen, werden den Leser weniger um der Fabel an sich als um der kultur­geschichtlichen und volkskundlichen Hintergründe willen fesseln. So mag das Büchlein von einer neuen Seite her die mancherlei Veröffentlichungen ergänzen, die sich, überwiegend geopolitisch, wirt­schaftlich oder militärisch orientiert, um Verständnis und gerechte Würdigung des japanischen Volkes und Staatswesens bemühen.

Schilderung schlicht und dem Gegenstände messen natürlich bleibt, daß man beim Lesen emp-

Hier abschneiden!

Reihe der Veranstaltungen bildeten der Besuch des Reichskriegertages und die Sommerfahrt zum Kyft- häuser. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende des Jahres 318. Nach Erstattung des Kassenberichtes und des Tätigkeitsberichts über das Schießwesen hkelt der Propagandaobmann des Kreisoerbandes, Georg Engelke, einen Vortrag über die Ge­schichte des Bundes, seine Stellung zur Partei und seine Tätigkeit der Gegenwart. Nach Erledigung des dienstlichen Teiles wurden Filmaufnahmen, darun­ter auch Bilder von der Fahrt zum Kyffhäuser, ge­zeigt. An der Reichsautobahn sind jetzt die großen Bauwerksarbeiten zur Ueberführung der Straßen und der Schwalm im Gange. Es wird mit der Fertigstellung der meisten Bauwerke bis zum 1. Juli gerechnet. Gegenwärtig stellt die Reichs­bahn auf der freien Strecke der Nebenbahn Als­feldHersfeld ein Anschlußgleis mit einem Aus- ladebahnhof zum Herantransport der Materialien für die Herstellung der Straßendecke zwischen Als­feld und Eifa her. Mit diesen Arbeiten soll noch im Laufe des Jahres begonnen werden.

äreis Schotten.

< Schotten, 28. April. Die Ortsgruppe Schot­ten hielt in der Turnhalle eine Parteiver­sa m m l u n g ab, bei der Bürgermeister Ditte- w i ch, Schlitz, über die seitherigen Leistungen der Regierung und der Partei sprach. Anschließend fand eine Abschiedsfeier für den nach Mainz ver­setzten Regierungsassessor Denzer statt, bei der Ortsgruppenleiter Z e s ch k y warme Worte des Dankes sprach. Pg. Denzer war Schulungsleiter der hiesigen DAF.-Schule, die er mit großem Er­folg aufgebaut hat. Ortsgruppenleiter Z e s ch k y ist als sein Nachfolger bestimmt worden, die Lehr- und Schulungskurse werden nach Pfingsten fortge­setzt werden. Am Sonntag treffen etwa 400 bis 500 Reiter der Reiterstandarde hier zu einem «Sternritt ein. Am Alteburgskopf ist ein Lager, Vorführungen, Abkochen usw., vorgesehen.

Kreis Bübingen.

ch Nidda, 28. April. Hier sowohl, als auch im benachbarten Geiß-Nidda sprach Frl. Hessenauer, Berlin, vor einer zahlreichen Zuhörerschaft über die ouslandsdeutschen Volksgenossen. Der Verein für das Deutschtum im Ausland sucht nach Kräften ihre härteste Not zu lindern.

Menschen, geeint in dem beseligenden Glauben an das große, das neue Reich, dem wir uns mit ganzer und letzter Leidenschaft hinzugeben bereit fühlen ...", hat sich in diesem Bande zusammengefunden: Max Bevern, Hans Ehrte, Erich Otto Funk, Hanns Gottschalk, Herta Grandt, Erich Krüger, Hans Pflug, Heinz Rusch und Wolfram W u l st e n. Einige van ihnen sind be­reits durch selbständige Veröffentlichungen bekannt geworden. Jeder von ihnen gibt zuvor einen kurzen Abriß seines Lebensganges, feiner landschaftlichen Herkunft und dichterischen Entwicklung. Was die Gedichte, die sie zur gemeinsamen Sammlung bei­gesteuert haben, innerlich verbindet, ist in dem ge­meinsamenBekenntnis zu Volk und Heimat, zu Führer und Vaterland" enthalten und ausgespro­chen. Bei aller persönlichen Verschiedenheit der dich­terischen Aussage und der lyrischen Formen lassen sich Die gleichen Ziele und die Gemeinsamkeiten dieser jungen schöpferischen Kräfte schon an den Motiven und Themen klar erkennen: Schönheit und Reichtum der Landschaft, Kraft des deutschen Bauerntums, Segen der heimatlichen Schalle, Ehre und Würde der Arbeit, der schaffenden und gestal­tenden Kräfte unseres Volkes. Ein Ueberblicf über das Inhaltsverzeichnis, aus dem wir eine Reihe von Überschriften herausgreifenSpruch zur Arbeit";Feierabend im Bauernhaus";Du bist, Fabrik";Im Takte der Hämmer";Lob der Ar­beit";Deutschland";Die Sense rauscht";Am Grabe einer jungen Bäuerin";Arbeitergebet"; Wir Kameraden";Heimat" undFahnenlied", läßt klar erkennen, was die Gedichte dieser jungen Kameradschaft bewegt und zur inneren Einheit zusammenfugt. Hans /Thynot

Klaus Erich Boerner: Ursula. Aus Thomas Wiesers Papieren. 131 Seiten. Keysersche Buchhandlung, Erfurt, 1937. (105) Auch ohne den an denPan" anklingenden Untertitel und ohne das Motto, das von der Unbeständigkeit und von der Ewigkeit der Liebe spricht, würde man wohl das nordische Gestirn erkennen, das dieser Erzählung wie so vielen Büchern unserer Zeit weg- weisend vorgeleuchtet hat; aber man würde Boerner unrecht tun, wollte man ihn auf Abhängigkeiten oder Einflüsse festlegen, denn das Beste an seiner Erzählung stammt, wie man ebenfalls empfinden wird, aus Eigenem, aus dem persönlichen Erlebnis. Wem das nicht beschieden ist, dem kann niemand helfen, auch Hamsun nicht. Boerner erzählt die zarte und traurige Geschichte vom Glück und Ende einer jungen Liebe; man könnte erwägen, ob die Darstellung ohne den Rahmen epischer Einkleidung und mit einigen geschickten Kürzungen nicht ae- winnen würde, aber wesentlich scheint uns, daß Die

Gruppenleiter in der üblichen Weise geschlossen. Auf dem heute hier abgehaltenen Schweine­rn a r k t waren 166 Ferkel, meist Händlerschweine, aufgetrieben. Es kosteten 5 bis 6 Wochen alte Fer­kel 16 bis 21 Mark pro Stück. Die über 6 bis 8 Wochen alten Ferkel wurden mit 22 bis 28 Mark pro Kopf und Qualität bezahlt. Der Handel ging flott, trotzdem verblieb etwas Ueberftand.

ch L i ch . 28. April. Am Montagabend ereignete sich an der durch Warnungstafeln gezeichneten kur­venreichen Gießener Straße ein Berkehrsun- f a 11. Ein aus Richtung Steinbach kommendes Personenauto, das mit zwei Personen besetzt war, kam an der ersten Rechtskurve zwischen Al­bacher See und der Stadt ins Schleudern und fuhr gegen das eiserne Brückengeländer auf der linken Straßenseite. Infolge des starken Anpralls gab das Geländer nach und stürzte mitsamt dem Per­sonenwagen etwa fünf bis sechs Meter hinunter in Den angeschwollenen Albach, dasHohlwässer­chen", wie es im Dolksmund heißt. Die Personen konnten noch rasch unbeschädigt aus dem Auto stei­gen, während sich dieses schnell mit Wasser füllte. Mit großer Mühe konnte der schwer beschädigte Wagen herausgehoben werden.

D L i ch, 29. April. In der Betriebsgemelnschaft der Brauerei Jhring-Melchior wurde am gestrigen Mittwochvormittag in Gegenwart der ge­samten Gefolgschaft Die neue Fahne geweiht. Kreisobmann Wagner von der Deutschen Ar­beitsfront, Betriebsführer Brauereidirektor Hans I h r i n g und Betriebswalter Ernst T r e ch s l e r hielten Ansprachen. Freudig stimmten alle in das Treugelöbnis zum Führer ein.

Kreis Alsfeld.

§ Alsfeld, 26. April. Am Samstag hielt die Veteranen- und Kriegerkamerad- fchaft Alsfeld ihren diesjährigen Jahres- Hauptappell unter Leitung d. Kameradschaftsführers, Lehrer Hartmann, av. Nach einer Ehrung der

Führer-Markenblocks

mit Tages- und Sonderstempel.

Lpd. Die Deutsche Reichspost läßt, um vielfachen Wünschen der Bevölkerung entgegenzukommen, bei Den Schalterstellen, Die Führer-Markenblocks ver­kaufen, unD von den Zustellern auch Blocks mit Dem Tagesstempel vom 20. April 1937 vorrätig halten. In vielen Fällen roirD auch Der Abdruck Der Son­derstempel zum Geburtstage des Führers begehrt. Derartige Anträge können nur auf schriftlichem Wege an Die VersanDstelle für Sammlermarken in Berlin W 30 gerichtet werden. Dem Antrag sind Die ungestempelten Viererblocks Der Führermarke und ein mit der Anschrift des Absenders versehener Frei­umschlag für die Rücksendung beizufügen. Die Erle­digung dieser Aufträge wird einige Zeit in An­spruch nehmen. Auf Settel, Postkarten oder Brief­umschläge geklebte einzelne Marken mit dem Bilde Des Führers merDen nachträglich nicht abgestempelt.

Birklar 100%ifl beim Dankopfer der Nation!

NSG. Die Einzeichnungen in Birklar (Kreis Gießen) im Gebiet der Standarte 116 sind auf hundert Prozent gestiegen. Damit hat sich die gesamte Bevölkerung Birklars vom Aeltesten bis zum Jüngsten eingetragen und damit einen vorbildlichen Beweis ihrer Dankbarkeit dem Füh­rer gegenüber abgelegt.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 28. April. Missionar Blümer (Marburg) von der Leipziger Mission hielt am Sonntagabend in der Kirche einen Vor­trag über die Arbeit der Leipziger Mission im früheren Deutsch-Ostafrika. Er sprach namentlich auch über die Notwendigkeit der Mssionsarbeit im allgemeinen. Auch im Äormittagsgottesdienst und im Kindergottesdienst hatte der Missionar ge­sprochen.

y Watzenborn-Steinberg, 29. April. Moraen, 30. April, begeht der Schuhmachermeister Balthasar P i tz III. in bester Rüstigkeit seinen 7 0. Geburtstag. Sein Geschäft, in dem er heute noch eifrig tätig ist, betreibt er feit 1890. Seiner Militärpflicht genügte er 1888/90 bei dem Infante­rie-Regiment 116. Im Verwaltungsrat der hiesigen Spar- und Darlehnskasse wirkt er seit dem Jahre 1907, er war Direktor von 1924 bis 1936. Er be­kleidet noch heute die verschiedensten Ehrenämter in unserer Gemeinde.

s. Lang-Göns, 28. April. In diesen Tagen wurde eine der längsten Straßen unseres Dor­fes, Die Amthausstraße, neu gesteint, eingedeckt und aewalzt. Damit ist einem lang gehegten Wunsch der Anwohner entsprochen worden. Don der Ge­meinde wurden tausend Maulbeerbaum- pflanzen gesetzt.

= Lang-Göns, 28. April. Am Mittwoch ging hier ein Melkkursus, der vom Reichsnährstand veranstaltet wurde, zu Ende. Die Beteiligung war recht groß. Nach praktischen Vorführungen an ver­schiedenen Tagen und in verschiedenen Stallungen wurde ein Film vorgeführt, der nähere (Erläute­rungen über Viehfütterung, Stallpflege und beson­ders über das Melken gab. Der Kursus wurde von einem Fachmann geleitet, der den Film erklärte. Anschließend teilte Ortsbauernführer Weil das wichtigste über die S) o f f arten mit, die in diesen Tagen an die Bauern und Landwirte ausgegeben werden, sowie über die Beteiligung an der Reichs­nährausstellung in München. Die Hofkarten werden an Betriebe von über zwei Hektar ausgeteilt und müssen im Laufe des Monats Mai» ausgefüllt wer­den. Es handelt sich in unserer Gemeinde um 135 Betriebe.

T Staufenberg, 28. April. Die Bezugs- u n b Absatzgenossenschaft hielt dieser Tage bei Gastwirt W. Grölz ihre Jahresversammlung ab. Der erste Vorsitzende und Direktor der Genos­senschaft, W. Becker, gab einen Rückblick über das verflossene Geschäftsjahr. Der Warenumsatz war recht bedeutend. Die Mitgliederzahl beziffert sich auf 158. Die Rechnungsablage wurde vom Rechner L. Jung V. erstattet. Der Kassenstand ist sehr günstig. An Dividende werden 3 v. H. verteilt.

< Daubringen, 27. April. Die Deutsche Ar­beitsfront (NS.-GemeinschaftKraft durch Freude") eröffnete dieser Tage unter Leitung von Fräulein L i ch t e n f e l s (Gießen) im Saale der Wirtschaft Weimer einen Kursus für Frauengymnastik. Der Besuch war sehr gut. Auch eine Anzahl jugendlicher Teilnehmerinnen meldete sich. Aus Mainzlar nah­men ebenfalls einige Frauen teil.

)) Allendorf a. d. Lda., 27. April. Am Sams­tagnachmittag fand eine Besichtigung der unter Füh­rung des Oberbrandmeisters Kehr stehenden Freiwilligen und Pflichtfeuerwehr durch Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier statt. Nach eingehender Besichtigung der Geräte und des Geräteexerzierens, das exakt ausgeführt wurde, fand ein Brandangriff statt. Diesem lag die Idee zu Grunde, daß ein Fliegerangriff stattgefunden, Der verschieDene Brände verursacht habe, Deren Bekämp­fung wegen der mitverwendeten giftigen Gase sehr erschwert war. Auch diese Hebung wurde schneidig durchgeführt. Das anschließende Fußexerzieren nach dem neuen Exerzierreglement sand ebenfalls den vollen Beifall des Kreisfeuerwehrinspektors. In der Kritik gab Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier feiner vollen Zufriedenheit über die Leistungen der Wehr Ausdruck und betonte hierbei noch besonders das gute Verhältnis zwischen Gemeinde und Wehr, das sich insbesondere dadurch kennzeichnet, daß die Gemeindeverwaltung stets opferbereit für die Wehr eintritt. Nachdem der hiesige, dem Deutschen Schützenbund im Reichsverband für Leibesübungen angehörende Kleinkaliberschützenverein im Januar sich zu einem Freundschaftsschießen mit der Schießabteilung der Kriegerkamerad- schäft Wißmar nach Dort begeben und die höchste Punktzahl erreicht hatte, sand am Sonntag auf Dem hiesigen Schietzstand Das RückfreunD- fchaftsschießen unter Den gleichen Bedingun­gen zwischen Wißmar und Allendori statt. Auch Diesmal konnte Allendorf mit 1449 Ringen gegen Wißmar mit 1156 Ringen den Sieg behaupten. Bester Einzelschütze des Tages war Förster För­ster, Allendorf, mit 147 Ringen. Mit Rücksicht auf die sehr ungünstige Witterung waren die Resultate auf beiden Seiten als zufriedenstellend zu bezeichnen.

£ Allendorf (Lumda), 28. April. Gestern abend hielt die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, im Saale von Horn einen Schulungs­abend ab. Ortsgruppenleiter Bürgermeister Krieb eröffnete den Abend. Hierauf sprach Schulungsleiter Lehrer Strack über das ThemaErziehung", das großen Beifall fand. Nach Besprechung verschiedener Angelegenheiten wurde der Abend durch den Orts*

Zur Werbung für den Luftschutzgedanken hat jetzt auch die Danziger Postverwaltung zwei Sonder­marken in den Werten zu 10 und 15 Pf. erscheinen lassen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Regenwasser

gerade benutzt werden, in einer Hülle getragen. Für Damen gibt es «ehr kleine Regenschirme, Knirpse, die in einer Handtasche untergebracht werden können. Jeder Regenschirm, der naß ge­worden ist, muß zum Trocknen aufgespannt werden. Wenn ein Regenschirm unbenutzt dasteht, soll er nicht aufgerollt sein.

Regenwasser, besonders als Gieß­wasser für Topfpflanzen geeig­net. Orchideen sollen nur mit Regenwasser getränkt werden. Gärtner sammeln das Regenwas­ser in ihren Treibhäusern im Eießwasserbecken.

Regenwurm, lebt in gutem feuch­ten ©artenboben und im Rasen, ist unschädlich. Ernährt sich von faulenden Pflanzenteilen und lockert durch seine Arbeit das Erdreich. Unerwünscht im Blu­mentopf, da er hier aus Nah­rungsmangel die Wurzeln ab­beißt und bei eintretender Fäul­nis frißt. Die Topferde mit kal­tem Walnußblätterabsud oder Roßkastanienbrühe begießen: der Wurm tritt an die Oberfläche und kann dann leicht gefangen werden.

Regine, weibl. Vorname lat. Her­kunft, mit der BedeutungKö­nigin".

Register, entbehr!. Fremdwort für Verzeichnis.

Regulator,Wanduhr, deren Gang durch eine Schraube am Pendel, die diesen schneller oder lang­samer schwingen läßt, verlang­samt oder beschleunigt werden kann.

Leichtsinnigste war sicher Katharina Howard, Die Das Verschweigen ihrer vorehelichen Jugendsünden auf dem Blutgerüst büßen mußte, die Klügste die Witwe Katharina Parr, die auch dem über seine Ehegeschichten und die Sorge um die Dynastie müde und krank gewordenen König nur ein zarter Sohn und zwei Tochter waren des Königs sechs Ehen entsprossen die Augen zudrückte. Das Büch­lein ist fesselnd geschrieben und gibt ein anschau- interessanten Zeit. Fr. W. Lange, aftJunges Volk": W i r reiten