digung immer wieder gestoppt. Auf beiden Seiten soh man schöne Kombinationszüge, die aber zunächst zu keinen Erfolgen führten. Erst kurz vor der Pause kamen die Einheimischen zum Führungstreffer. Nach dem Wechsel erzielten die Gäste durch ein Mißverständnis der Einheimischen den Ausgleich. Bei einem schönen Durchbruch gelang es dann, Hilberg und Reif auf 2:1 zu erhöhen. Die Angriffe wurden in der Folge immer stürmischer, Tore fielen aber nicht. Erst kurz vor Schluß kamen die Großen- Busecker durch einen Elfmeterball zum Ausgleich. Die Mannschaften teilten sich also die Punkte.
Lugendfußball im BsB.-Reichsbahn.
VfB.' R. I.Jgd — Sportfreunde Wetzlar 1. Jgd. 14:0: Die I.Juqend befand sich in Wetzlar in einer glänzenden Verfassung. Sie verstand es, ein Kombinationsspiel vorzuführen, das die Gegner auf die Dauer zermürben mußte. Wohl leisteten die Wetzlarer bis zur Halbzeit erbitterten
Widerstand. (Halbzeit 1:0.) Nach der Pause mußten sie ein Tor nach dem anderen hinnehmen.
V f B. - R. 4. Jgd. — Staufenberg 1. Jgd. 2:3: Da mehrere Spieler die seither in der 4. Jugend mitgewirkt hatten, in die 3. aufgerückt sind, hatte die Jugend der Platzbesitzer an Spielstärke verloren. Die Niederlage ist nicht überraschend.
Oporfomf „Kraft durch Freude".
Heute folgende Kurse:
Fröhliche Gymnastik und Spiele — nur für Frauen — Lyzeum, Dammstraße 26, 18.30 bis 19.30, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.
Reiten — für Männer und Frauen gemeinsam — Reitinstitut, Brandplatz, 21 bis 22 Uhr.
Ski-Sonntaasfahrt: Am Sonntag, 31. Januar, fährt ein Omnibus nach Breungeshain im Vogelsberg. Fahrtkosten 2,25 Mark. Abfahrt: Morgens 6 Uhr Haus der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18.
Fußball-Länderkamps Deiilschland-Holland.
Start in das Länderspieljahr 1937.
Mit dem Länderkampf gegen Holland leitet der Deutsche Fußballbund sein umfangreiches Länderspielprogramm 1937 ein. Fast in jedem Monat dieses Jahres wird die deutsche Nationalmannschaft in Aktion treten, zum Teil gegen international hervorragende Gegner. Wir haben gegen Holland noch etwas gutzumachen. Ein Sieg fehlt noch, um in der Zahl der Gewinnspiele mit dem westlichen Nachbarn gleichzuziehen. 14 Spiele verzeichnet die Statistik der Länderspiele Deutschland—Holland, fünfmal verließen die Holländer als Sieger den Platz, viermal behielt Deutschland die Oberhand, die übrigen fünf nahmen einen unentschiedenen Ausgang. Das Torverhältnis stellt sich auf 31:29 zugunsten Hollands. Um auch in der Torquote mit dem Gegner gleichzukommen, müßte der deutsche Sieg schon mit zwei Toren Unterschied ausfallen.
Nach der Schweiz ist Holland die Nation, mit der Deutschland die meisten Fußball-Länderkämpfe ausgetragen hat. *23on den insgesamt 14 Begegnungen entfallen fünf auf die Vorkriegszeit, in der uns kein Sieg befchieden war, obwohl zweimal auf deutschem Boden gespielt wurde
Holland hat der deutschen Nationalmannschaft in jedem Spiel außerordentlich viel Schwierigkeiten bereitet, auch wenn wir gewonnen hatten. In deutsch-holländischen Vereinsspielen trat meist eine klare Überlegenheit der Deutschen zu Tage, so daß es immer wieder unwahrscheinlich anmutet, daß Holland als Nationalmannschaft so unerhört stark auftritt Sie erreichen stets ihre Bestform, spielen und kämpfen mit allem Energieaufwand, wenn es um Hollands Fußballansehen geht. Diese Erfahrung wird man auch am Sonntag im Düsseldorfer Rheinstadion wieder machen können.
Die Aufstellung der deutschen Mannschaft ist diesmal sehr spät bekannt geworden. Erkrankungen und Verletzungen sowie Formrückgänge einiger Nationalspieler bereiteten vor allem in der Besetzung des Angriffs Kopfzerbrechen.
Die Mannschaften.
Für den Kampf wurden folgende Mannschaften aufgeboten:
Deutschland: Jakob (Jahn Regensburg); Janes (Fortuna Düsseldorf), Münzenberg (Alemannia Aachen); Gellesch (Schalke 04), Goldbrunner (Bayern München), Kitzinger (1 FC. Schweinfurt); Lehner (Schw. Augsburg), Hohmann (VfL. Benrath), Friedel (1. FC Nürnberg), Szepan (Schalke 04), Günther (Duisburg 99).
Holland: Halle; Caldenhoven, Weber; van Heel, Anderiesen, Paauwe; van Nellen, Smit, Backhuys, van Spaendonks, Wels.
Die deutsche Mannschaft kommt in dieser Aufstellung allgemein erwartet. Es war von vornherein bekannt, daß auf keinen Fall irgendwelche Experimente unternommen werden sollten. Nicht einfach war die Lösung des Mittelstürmerproblems. Friedel, der Nürnberger (übrigens der einzige Neuling), ist zweifellos talentiert, nur ist sein Schußvermögen nicht so reichhaltig, daß er nun unbedingt für Tore gut ist Der Duisburger Günther hat sich großartig herausgemacht und könnte sich durch ein gutes Spiel am Sonntag einen Stammplatz in der Nationalelf sichern. Heber das Können der übrigen Stürmer braucht nichts weiter gesagt zu werden, Lehner-Hohmann bildeten bei der Weltmeisterschaft in Italien bereits einen wertvollen rechten Flügel, Szepan ist unentbehrlich und die Hintermannschaft verdient restloses Vertrauen
Der deutsche tufffoort im Jahre 1937.
Aus der Fülle der geplanten luftsportlichen Ereignisse des Jahres 1937 verdienen einige Veranstaltungen besonders hervorgehoben zu werden. So vor allem der im letzten Jahr ausgefallene Deutschlandflug, der in den Tagen vom 30 Mai bis 6 Juni zum Austrag gelangt, Etwa 200 Sportflugzeuge werden sich daran im Einzelflug oder in Verbänden beteiligen, um Orterauf- gaben, Zlellandungen usw. zu losen. Dey Abschluß bildet am 6. Juni der Anflug des Flughafens Berlin-Tempelhof, wo gleichzeitig wieder ein Großflugtag zur Abwicklung gelangt. Erstmalig wird dann, um vielen Wünschen aus dem Ausland gerecht zu werden, vom 4 bis 18. Juli ein internationaler Rhön-Segelflug-Wettbe- werb durchgeführt. Dabei können deutscherseits
aber nur die Besten zum Start zugelassen werden, da aus Gründen der Organisation die Teilnehmerzahl beschränkt werden muß. Die 18. Rhön, der nationale Segelflug-Wettbewerb, ist für die Tage vom 25. Juli bis 8. August vorgesehen.
Der Z u g s p i tz f l u g wird zum letzten Mal etwa 60 Sportflugzeuge im Wettbewerb um den wertvollen Wanderpokal sehen, der diesmal endgültig vergeben wird. Schließlich ist noch das Gordon-Bennett-Rennen der Freiballone zu erwähnen. An dieser Veranstaltung, die diesmal am 20. Juni von Brüssel aus gestartet werden soll, wird sich auch Deutschland wieder mit zwei bis drei Ballonen beteiligen. Ein deutscher Teilnehmer steht bereits in dem jungen Düsseldorfer Götze jr. fest.
Vorhang
Bormundschaftsgericht
Immer ist zu beachten die Bepflanzung des Flächenteiles unter der Dachrinne (= Dachkan- del), da hier sehr oft dem Pflanzwerk die nötige Feuchtigkeit fehlt. Eine liebevolle Pflege des V. ist immer angebracht, da der V. die Visitenkarte des Hausbesitzers ist.
Vorhang, Fensterbekleidung, s. u. Gardinen.
Vorladung s. Ladung.
Vorlegen von Speisen ist nur bei Festessen oder in vornehmen Gaststätten üblich. Bei häuslichen Gesellschaften werden die Speisen durch die Bedienung von links her zum Selbstnehmen gereicht.
Vormund. Einen V. erhalten: uneheliche Kinder, Findelkinder, Minderjährige, die nicht unter elterlicher Gewalt stehen (Doppelwaisen), Kinder, deren Eltern die elterliche Gewalt verloren haben und Entmündigte. Der Vormund wird vom Vormundschaftsgericht bestellt und erhält eine Bestallung (Ausweis). Der V. hat die Rechte und Pflichten, die dem Vater kraft feiner elterlichen Gewalt zustehen, er ist also vor allem gesetzlicher Vertreter des Mündels und hat das Vermögen desselben zu verwalten. Der V. steht unter der Aufsicht des Vormundschaftsgerichts. Eine Vormundschaft muß jeder Deutsche annehmen, abgelehnt kann eine solche nur werden: von einer Frau mit mehr als einem schulpflichtigen Kind, von einem
über 60 Jahre alten Deutschen, von öemjenigen, der mehr als vier minderjährige eheliche Kinder hat, von Kranken und Gebrechlichen usw. Nach Beendigung der V. hat der V. dem Mündel auf Verlangen Rechenschaft über die Vermögensverwaltung zu geben und ein Vermögensverzeichnis aufzustellen. S. Offenoarungseid. Mündel, Entmündigung.
Vormundschaftsgericht. Das V. (Amtsgericht) bestellt, beaufsicht- tigt und entläßt den Vormund greift in die elterliche Gewalt des Vater ein, wenn es zum Schutze der Kinder notwendig ist (Entziehung der elt. Gew.), trifft die zur Verhütung der Verwahrlosung von Minderjährigen erforderlichen Maßnahmen (Schutzaufsicht, Fürsorgeerziehung), entscheidet bei Streitigkeiten zwischen Eltern über die religiöse Kindererziehung, regelt das Sorgerecht bei geschiedenen Ehen sowie den persönlichen Verkehr des für schuldig erklärten Ehegatten mit dem Kinde, entscheidet bei Streitigkeiten zwischen Ehegatten wegen Entziehung der Schlüsselgewalt, Kündigung eines A.rbeitsverhältnisses der Frau durch den Mann, ersetzt die erforderliche Zustimmung des Mannes zu Rechtsgeschäften der Frau u. a. m. Das V. geht den Eltern mit Rat und Tat bei der Kindererziehung zur Hand, erteilt in allen Angelegenheiten, für die es zuständig ist, unentgeltlich Rat. — Die Zuständigkeiten des V. sind bei den einzelnen Stichworten angegeben.
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Gießen, Kirchenplatz 13, Ruf 2797 ^tL$s^
Ehrenmal für die in Abessinien Gefallenen.
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Zu Ehren der im abessinischen Kriege gefallenen italienischen Soldaten soll auf dem Amba Aladschi, an dem einst einer der bedeutendsten Siege erfochten wurde, ein gewaltiger Tempelbau errichtet werden. Dieser Plan veranschaulicht den Riesenbau in dem gewaltigen Bergmassiv. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
der beim letzten Wettbewerb von Warschau aus als Vierter mit etwa 1500 zurückgelegten Kilometern eine recht beachtliche Leistung vollbrachte. Zur Ermittlung weiterer deutscher Vertreter ist für den 21. Februar von Chemnitz aus eine Ausscheidungswettfahrt angesetzt, zu der etwa 12 Ballone zuge-
Die heule sagen: „Luftschutz? — Hein!“
Die immer deuteln, drehen:
Das sind die, die im Ernstfall schrein: „Warum ist nichts geschehen!?“
lassen werden. Außer den Großveranstaltungen gibt es natürlich noch eine ganze Reihe regionaler und örtlicher Wettbewerbe, Veranstaltungen und Ausscheidungsflüge in großer Zahl, die alle aufzuführen, nicht möglich ist.
Weitere Aufgaben des Luftsportes,
deren Betreuung sich der Reichsluftsportführer angelegen sein läßt, sind der Auf- und Ausbau von Modellschulen, der Lehrkörper und des Lehrmaterials, die Einführung des Segelfluges als olympische Hebung bei den kommenden Olympischen Spielen, besondere Förderung des Zielstrecken-Segelfluges als Einzel- oder Verbandsleistunq und des Segel- Kunstfluges, die Einrichtung uno der Betrieb zahlreicher Sportflieger-Schulen und besondere Förderung des sogenannten Kleinst- und Leichtest-Flugzeuges. Richtschnur aller Arbeit des Reichssportführers bleibt: Durch Luftsport zur fliegenden Nation!
Kunst und Wissenschaft.
3m Würz 49. Mediziner-Tagung in Wiesbaden.
Die Deutsche Gesellschaft für innert Medizin tritt vom 15. bis 18. März in Wiesbaden zu ihrer 49. Tagung zusammen. Die Tagung wird von Professor Dr. S i e b e ck (Berlin) geleitet Der Kongreß befaßt sich u. a. mit neuen Grundsätzen der Ernährung, mit der homöopathischen Betrachtungsweise und Der Homöotherapie des Schmerzes und mit der Pathologie der Schilddrüse sowie in einer gemeinsamen Sitzung mit der Deutschen Tuberkulose-Gesellschaft mit der Frage: „Welche Bedeutung hat die tuberkulöse Allgemeininfektion für den Organismus des Menschen?"
Tagung
der Deutschen Gesellschaft für Tierpsychologie.
Während der „Grünen Woche" vom 5. bis 7. Februar findet in Berlin die erste Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tierps y ch o- logie statt. Führende Wissenschaftler sprechen über Probleme der Psychologie der Insekten, Vögel, Säugetiere, über die seelischen Fähigkeiten der Tiere und die Beziehungen zwischen der Tier- und Menschenpsychologie; über Tierpsychologie in der Tierzucht und Tierhaltung, über die Bedeutung der Tierpsychologie in der Pferdezucht und im Pferdesport, über das Reichstierschutzgesetz, über das Reichsjagdgesetz und über die Tierpsychologie in Der Tiermedizin.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstaqnach- mittag geschlossen.
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