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ist. Pastetenfüllung kann von Wild, Geflügel sowie von Kalb- und Geflügelleber hergestellt werden. Gänseleberpastete wird im Wasserbad zubereitet und nicht mit Blätterteig umhüllt.
Pasteurisieren ist das Erhitzen von Nahrungsmitteln im Wasserbad auf etwa 65—80°, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Luftdichter Abschluß der Aufbewahrungsgefäße (Flaschen, Gläser) ist erforderlich. P. wird bei Fruchtsäften, Milch und Obst angewandt. Vorzug des P. vor dem Kochen besteht z. V. bei Fruchtsäften in der Erhaltung des wertvollen Geschmacks. Benannt nach Pasteur, der so u. a. Gärungskeime im Wein vernichtete. S. Sterilisieren.
Pastillen, Arzneimittel (Salmiakpastillen) in der Form kleiner, flacher Blättchen, die mit Zucker vermengt oder überzogen sind und die man im Munde zergehen läßt.
Pastinake oder Hammelmöhre, deren weiße, verdickte Wurzel ein Wintergemüse liefert, ist winterhart und kann im Erdreich verbleiben. Saat wird im März vorgenommen, möglichst dünn. Einzelne Pflanzen sollen etwa 15 Zentimeter Abstand haben.
Paten, die Taufzeugen bei der Taufe eines Kindes, nach denen es seine Vornamen erhält. Taufpaten können auch die Ellern selbst sein. Kein rechtliches Verhältnis. Meist aber enges persönliches Verhältnis zum Patenkind, bas gepflegt werden sollte.
Bekanntmachung.
Nachdem die Zustellung der Bescheide über die Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühren sowie über die Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer für das Rj. 1937 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, werden als Tage, an denen diese Bescheide als zugestellt zu gelten haben, hiermit festgesetzt:
1. für die Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühren der 30. April 1937,
2. für die Bescheide über Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer der 15. Mai 1937.
Diejenigen Steuerzahler, die bisher einen Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgefordert, dies alsbald beim Städtischen Rechnungsamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 9, anzuzeigen. Dabei wird bemerk!, daß die Anforderung der kommunalen Grund- und Sondergebäudesteuer für 1937 auf besonderen Bescheiden erfolgt, deren Zustellung in den nächsten Wochen erfolgen wird.
Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß nur in den allerdringendsten Fällen und nach eingehender Begründung Gesuchen um Stundung oder Erlaß entsprochen werden kann.
Gießen, den 24. Mai 1937. 3722C
Der Oberbürgermeister: Ritter.________
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der Bahn beförderte Gepäck des Reisenden, das nach Gewicht und Entfernung berechnet wird. ! Fahrräder werden gegen eine eststehende Kilometergebühr be- ördert. Sie beträgt z. V. bei 100
Kilometer 40 Pfennig.
Pasten, beim Kartenspiel die Ablehnung, das Spiel selbst zu machen.
Passepartout, franz., Bedeutung — „Geh überall durch". Eeleit- schein, der zu bestimmten Veranstaltungen jederzeit und beliebig oft Eintritt gewährt.
Passionsblume, trägt seltenschöne Blüte, die in sich die Leidenswerkzeuge Christi: Dornenkrone, Geißel, Nägel birgt. Heranzucht im Frühjahr und Sommer aus Stecklingen. Muß während der Sommermonate sonnigen Standort auf Balkon haben, die herrlichen Blüten entfalten sich nur im Licht. Verlangt viel Master, auch künstliche Nahrung. Ruhezeit im Winter bei 5 bis 6°. Verpflanzung und Rückschnitt im Frühjahr. Die Rankpflanze, die große Ausmaße erhält und auf Gitter befestigt wird, in Spaliertopf ziehen.
Paste, teigartige, steife Maste aus Fruchtgelee (Fruchtpaste) oder bei Apothekerwaren.
Pastellbilder, mit Pastellfarben, Kreidefarben hergestellte Gemälde, die meist sehr duftig gehalten sind.
Pastete, würzige Speise aus zerkleinertem Fleisch oder Fisch, die entweder in Blätterteig oder in einem kleinen Töpfchen gebacken
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Arn 31. Mai 1937, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, findet in der Turnhalle der Schillerschule, Schiller- straße, ein weiterer öffentlicher Impftermin für alle die Erstimpflinge statt, die in den letzten Jahren wegen Krankheit oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden konnten. 3630C
Am 7. Juni 1937, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, sind die Kinder zur Nachschau ebenfalls kbieder in der Turnhalle der Schillerschule vorzustellen.
Die Kinder müssen mit rein gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung und Naschschau gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind nicht zugelassen.
Gießen, den 20. Mai 1937.
Der Oberbürgermeister.
Bekanntmachung.
Vetr.: Schweinezwischenzählung am 3. Juni 1937.
Unter Hinweis auf die Anordnung des Kreisamts Gießen im Amtsoerkündigungsblatt für den Kreis Gießen Nr. 61 vom 20. 5.1937 gebe ich bekannt, daß am 3. Juni 1937 erneut eine Schweinezwifchenzäh- lung in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg stattfindet. Den Zählern sind die notwendigen Angaben bereitwilligst zu erteilen. 3715C
Die Zählungsergebnisse dienen dem Landesstatistischen Amte in Darmstadt. Das Einsehen unrichtiger Angaben oder die Verweigerung von Angaben durch die Auskunftspflichtigen wird mit erheblichen Strafen bedroht. Den Auskunftspflichtigen wird die Geheimhaltung ihrer Angaben hiermit ausdrücklich zugesichert.
Gießen, den 22. Mai 1937.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
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Für den Neubau von 40 Volkswohnungen für die Gemeinnützige Wohnungsbau G. m. b. H. Gießen sollen folgende Arbeiten vergeben werden:
1. Erd- und Maurerarbeiten.
2. Zimmerarbeiten.
3. Spenglerarbeiten.
4. Dachdeckerarbeiten.
Zeichnungen und Bedingungen liegen bei den Privatarchitekten Fischer, Seltersweg 85, H. p., und Baurat Schuhmacher, Roonstraße Nr. 311, ab Montag, den 31. Mai, offen. Angebotsoordrucke können dort in Empfang genommen werden.
Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bis spätestens zum Eröffnungstermin am
Mittwoch, dem 9. Juni 1937, vormittags 10 Uhr, bei dem Städtischen Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg Nr. 9, einzureichen.
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