Hitler-Jugend Bann 116 Gießen.
Vetr. Theaterbesuch.
Folgende Vorstellungen können von uns besucht werden: Mittwoch, 13. März: Oper ,Die verkaufte Braut". Preis 1 Mark. Mittwoch, 10. März: Lustspiel „Die vier Gesellen". Preis 50 Pf.
BOM., Untergau 116.
Bett. Leistungsabzeichen.
Das auf Sonntag, 28. Februar, angesetzte 25- Kilometer-Wandern wird wegen der guten Schneeverhältnisse im Vogelsberg auf Sonntag, 7. März, verschoben
Montag, 1. März, findet die Sanitätsprüfung für das Leistungsabzeichen statt.
Bett. Schwimmen.
Für den BDM. liegt die Schwimmstunde Dienstags von 19 bis 20 Uhr. Mittwochs in der JM.- Schwimmstunde wird nur in Ausnahmefällen das Schwimmen für das Leistungsabzeichen abgenommen.
Die Untergaufportwartin.
Die deutsche Arbeitsfront n.9.=Gemeinf(haft „firaft durch freudc"
Amt: Reisen, Wandern und Urlaub.
Automobilausstellung Berlin 193 7. Der Sonderzug für diese Ausstellung ist wegen Ueberfüllung gesperrt. Es können keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden.
Amt: Feierabend.
Theatervorstellungen. Wir machen darauf aufmerksam, daß bei sämtlichen Theatenreran- staltungen im Gießener Stadttheater die üblichen Theaterzüge fahren.
Vorstellung „E armen" am Samstag, 2 7 d. M. Wir geben nochmals bekannt, daß die heutige „Carmen"-Aufführung um 19.30 Uhr beginnt.
100 Jahre Gießener Realanstalten.
Am 28. April 1837 wurde die Gießener Realschule ins Leben gerufen. Das 100jährige Bestehen werden die beiden aus ihr hervorgegangenen Voll- anstnlten, das Realgymnasium, ansgebaut 1878/80, und die O b e r r e a l s ch u l e, ausgebaut 1903/05, festlich begehen. Der Jubiläumsausschuß, der aus früheren Schülern und derzeitigen Lehrern in den nächsten Tagen gebildet wird, will alle ehemaligen Angehörigen der alten Realschule, des Realgymnasiums und der Oberreal- schule zu einem Wiedersehenstreffen am 5. und 6. Juli nach der alten Lahnstadt rufen.
Anfragen und Meldungen wolle man richten an die Direktion des Realgymnasiums bzw. der Oberrealschule Gießen unter Angabe der genauen Anschrift und unter Angabe des Jahres des Schulabganges. Einladungen erfolgen später.
Anmeldungen zur Gtudentenkampfhilfe.
RSG. Auf wiederholte Anfragen teilt die Gau- Studentenführ^na Hessen-Nassau mit:
Anfragen und Anmeldungen zur Studentenkampfhilfe der Altherren werden entgeaengenommen bei der Gau-Studentenführung Hessen-Nassau selbst (Frankfurt a. M., Adolf-Hitler-Haus, Gutleutstraße) oder bei den örtlichen Studentenführungen der O Hoch- und Fachschulen.
Elternabend der Eoeiheschule.
Im überfüllten Saal des Katholischen Vereins- Hauses hielt gestern die Goetheschule einen Elternabend ab, der sichtlich mit großer Sorgfalt vorbereitet worden war. Der Abend war ganz dem Gedanken der Heimat gewidmet. Nach dem Vorspruch, einem Worte des Führers, und nach einem Ge- dichtoortrag, sangen Mädchen im Chor einige schöne Volkslieder. Dann hielt Lehrer K r a u s ch , der Leiter der Schule, eine Ansprache, in der er den Sinn des Abends umriß und dann über die Gedanken der Liebe und des Einsatzes für die Heimat, in deren Dienst sich die Schule ganz bewußt stelle, sprach. Vergessen sei es vor allem auch nicht, oie Gedanken auf die Volksgesamtheit hinzulenken und besonders der Ausländsdeutschen zu gedenken. In kurzen Worten schilderte Lehrer Krausch anschließend die Bemühungen um die Durchführung von Landschulheimaufenthalten auch für die Klassen der Goetheschule.
Der Verlauf des Abends brachte dann eine reiche Folge von Darbietungen. Nach einem Chorlied traten viele Kinder zu einem „Volksdeutschen Gedenken" auf, das im gesprochenen Wort ein Spiegelbild des Kampfes und der Not unserer Ausländsdeutschen, aber gleichzeitig auch ein Bekenntnis der Treue der Deutschen im Mutterlande zu ihnen, darstellte Aus dem Kreise der Elternschaft wurde durch zwei musikalische Darbietungen für Violine und Klavier zur Bereicherung des Abends beigetragen. Dann folgten einige humorvolle Zwiegespräche und Mundartgedichte, die viel Heiterkeit auslösten. Außerdem kam ein lustiges Hasenspiel zur Aufführung, das allgemeine Freude bereitete. Mit großer Aufmerksamkeit folgte man den musikalischen Darbietungen zweier Kinder auf der Ziehharmonika bzw. dem Akkordion, deren sicheres und doch kindliches Können überraschte. Dann gelangte der Schullandheim-Film zur Aufführung, der im Geiste mit den Großen-Lindener Kindern an die Bergstraße führte und erkennen ließ, welch starke Erlebnisse ein Schullandheimaufenthalt zu vermitteln vermag. Musik und Lieder der Kinder begleiteten den Filmstreifen. Schöne alte Volkstänze und das gemeinsam gesungene Lied „Im schönsten Wie- sengrunde" beschlossen den ersten Teil des Abends. Im Mittelpunkt des zweiten Teiles der Veranstaltung stand ein vaterländisches Gespräch, das aus vielen Worten und Versen deutscher Denker und Dichter zusammengetragen war und ein Bekenntnis zum Einsatz und zum Opfer für Deutschland darstellte. Schließlich fanden die Darbietungen mit dem Vortrag eines Gedichtes von D. v. Liliencron und mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Argonner- wald" ihren Abschluß.
Schulrat N e b e l i n g faßte in kurzer Ansprache die aroßen Gedanken zusammen, in deren Zeichen der Abend stand und schloß die Veranstaltung mit einem würdigen Gedenken des Führers.
Gießener Dochenmarktpreife
* G i e ß e n, 27. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter, 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, un- gezeichnete 10, Wirsing, % kg 10 bis 15, Weißkraut 7 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 30, Unterkohlrabi
Entrümpelung von Landschaft und Dors.
3n der Zeit vom 1. bis 6. März wird im Zuge des Dierjahresplanes eine einmalige Sonderaktion zur Erfassung des Alteisens aus dem Lande durchgeführt. Gedacht ist in erster Linie an die restlose Sammlung des in den Landgemeinden und deren Umgebung (Schuttabladestellen, Kiesgruben ufro.) liegenden Alteisens und der unbrauchbar gewordenen landwirtschaftlichen Geräte auf den Bauernhöfen. Rach Möglichkeit soll das Alteisen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Die Sammlung wird von der SA. durchgeführt.
Es wird erwartet, daß alle Volksgenossen das in ihrem Besitz befindliche Alteisen Zusammentragen und es den in den nächsten Tagen zu ihnen kommenden SA.-7Nännern zur Verfügung stellen und so auch an dieser Stelle mithelfen, den großen Plan des Führers zu verwirklichen.
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Wohl kaum ein Bauernhof und wohl fein Dorf unseres Gaues hat bisher seine Alteisenbestände an einen Rohproduktenhändler abgeben können, weil sich der Transport gar nicht lohnte. Die verrosteten Karste und Schippen, Spaten, Sensen, Sicheln, Eimer, Reifen, Kannen, Maschinenteile ufro., die für den Bauern keinen Wert mehr darstellen, liegen irgendwo unbenutzt im Hofe herum, stören und verunzieren das Bild. Im günstigsten Falle aber wurden diese alten Eisenteile in der Kies- oder Sandgrube vergraben, oder auf den Schuttabladeplatz geworfen, damit sie aus dem Wege sind.
Dieses scheinbar wertlose Altmaterial hat für Deutschland eine große Bedeutung. Durch Sammlungen wurde bisher in den Städten fast
alles Atlmaterial erfaßt und der deutschen Wirtschaft wieder zugeführt. Run kommt diese Sammelaktion auch aufs Land, zu den Bauern. Die deutsche Industrie braucht dringend Schrott. Der Beauftragte für den Dierjahresplan, Reichsminister Göring, hat deshalb diese Aktion angeordnet, deren Durchführung in unserem Gau in den Händen der Abteilung „Vierjahresplan" liegt. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Parteileitung sammelt die SA. das Alteisen und sorgt für den Transport zu den Rohproduktenhändlern. Auch die Orts- und Kreisbauernschaften unterstützen die Aktion auf jede Weise.
Nach Möglichkeit soll das Material unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, besonders gilt dies für die Abfälle und die kleineren Mengen. Der Erlös aus der Sammlung wird der NSV. Hessen- Nassaus für das Ernährungshilfswerk zur Verfügung gestellt.
Rach Abschluß der Sammlung am 7. März darf in keinem Bauernhof mehr ein Stück altes Eisen herumliegen. Das kleine Stück ist für den einzelnen wertlos, wenn aber aus allen Höfen und Häusern die alten Metallteile zusammengetragen werden, so erhält die Industrie Hunderte und Tausende von Zentnern Schrott, die sie notwendig braucht.
Noch heute sieht jeder Bauer auf feinem Hof, in seinen Schuppen und Kellern nach und trägt alle alten Eisen- und Blechteile zusammen, um sie den Sammlern der SA. zu übergeben, die in den nächsten Tagen zu ihm kommen. Jeder Bauer, der ein Stück Eisen in dieser Sammlung zur Verfügung stellt, unterstützt auch mit dieser Tat den Ausbau im zweiten Vierjahresplan.
Wehrmacht kämpft für das WHW!
Großkonzert.—Sportliche Darbietungen.-Gemeinsamer Eintopf. Kasernenbesichtigung.
Das Generalkommando des IX. Armeekorps in Kassel hat die Anregung gegeben, Mitte März in allen Standorten des Wehrkreisbereiches im Einvernehmen mit den örtlichen Leitern des Winterhilfswerkes Veranstaltungen der Wehrmacht zugunsten der Winterhilfe durchzuführen.
Entsprechend dieser Anregung wird der Standort Gießen der Wehrmacht zwei Tage vor dem Gedenktag der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht mit größeren Veranstaltungen zu Gunsten des WHW. am 13. und 14. März vor die Öffentlichkeit treten und zum Gelingen des guten Werkes die tatfreudige Mithilfe aller Volksgenossen erbitten.
Am 13. März (Samstag) abends wird in der Volkshalle ein militärisches Großkonzert unter Teilnahme von mehreren Musikkorps und eines Trompeterkorps stattfinden. Am Vormittag dieses Tages sollen bei der Generalprobe die HI., das Jungvolk und der BDM. den Genuß der instrumentalen Darbietungen haben.
Für den 14. März (Sonntag) nachmittags sind ein Handball- und ein Fußball-Wett- spiel geplant, bei dem zwei aus den Standorttruppen zusammengestellte Mannschaften gegen
zwei kombinierte Stadtmannschaften auf dem Sportplatz des VfB. antreten werden. Um die Mittagszeit soll Feldküchenessen aus sämtlichen Feldküchen der Wehrmacht unseres Standortes für die Bevölkerung verabreicht werden: es wird ein kräftiges und schmackhaftes Eintopfessen zum Preise von 55 Pf. je Schlag abgegeben. Das Musikkorps des Infanterie-Regiments 116 wird an diesem Tage Zwei Platzkonzerte geben, außerdem wird es bei den sportlichen Wettkämpfen konzertieren. Die Kasernen unserer Infanterie und unserer Artillerie werden gegen ein geringes Eintrittsgeld, das auch dem WHW. zufließen soll, am Vormittag des 14. März zugänglich sein; im Rahmen dieser K a - sernenbesichtigungen sind auch militärische Vorführungen auf den Kasernenhöfen oder in der Nähe der Kasernen vorgesehen.
Bei allen diesen Veranstaltungen ist der oberste Gesichtspunkt der, alle Tatkraft einzusetzen für bas Sammelwerk zum Besten der Winterhilfe. Es darf wohl mit Bestimmtheit erwartet werden, daß alle Volksgenossen aus Stadt und Land ihre enge Verbundenheit mit unseren Soldaten auch durch die Beteiligung an diesen Veranstaltungen des Standorts Gießen bekunden und dabei gerne ihren Beitrag für die gute Sache des WHW. spenden werden.
Artilleristen marschieren in Gießen am 2. Gießener Artilleristentag am 6. und 1. März.
Bei der Artilleristen-Kameradschast 1895 Gießen, die sich bisher Artillerie-Verein Gießen nannte, liegen von zahlreichen Kameradschaften ehemaliger Artilleristen bereits Anmeldungen bzw. Anfragen zu den Veranstaltungen am 2. Gießener Artilleri st ent ag am 6. und 7. März vor. Die in Aussicht genommenen Darbietungen am 6. März abend in der Volkshalle (Erösfnungs- und Konzertabend des Artillerie- Musikkorps mit vielseitigen sportlichen und geselligen Darbietungen der III. Abteilung Artillerie- Regiment 9 Gießen), wie auch die für den 7. März vorgesehenen Begebenheiten in der Artilleriekaserne (Empfang der alten Artilleristen durch die aktive Truppe, Vorführungen der Batterien auf dem großen Kasernenhof, Kasernenbesichttgung, gemeinsames Mittagessen und kameradschaftliches Beisammensein mit den aktiven Soldaten), aber auch die anschließenden kameradschaftlichen Treffen der alten Artilleristen in den Standquartieren in der Stadt haben die einstigen Kanoniere, ebenso wie im Vorjahre, auch jetzt wieder außerordentlich stark interessiert. Aus den bisherigen Mitteilungen an die Artilleristen-Kameradschast 1895 Gießen geht hervor, daß die Teilnehmer des vorjährigen 1. Gießener Artilleristentreffens noch mit Freude an jene Tage zurückdenken, es wird in den Anfragen aber auch der Wille betont, die Stunden des 2. Artilleristentreffens genau so gründlich wie im Vorjahre zur Pflege der alten, schönen Soldatenkamerad- schaft zu benutzen.
Soweit Anmeldungen zu der Veranstaltung noch nicht erfolgt sind, wird von der Arttlleristen-Kame- radschaft 1895 Gießen betont, daß die Anmeldungen — nicht nur der Kameradschaften, sondern auch der nicht zu Kameradschaften gehörenden einzelnen Ar-
ttlleristen — nunmehr schnellstens erfolgen müssen; spätestens müssen sie bis zum 3. März in Gießen bei dem Kameraden Wilhelm Stephan, Gießen, Bahnhofttraße 24 (Telephon 3729), eingehen. Die Einhaltung dieser Meldefrist ist erforderlich, um rechtzeitig bei der Artillerie-Abteilung die erforderliche Anzahl Mittagessen für den Sonntag, 7. März, bestellen zu können. Es können nämlich nur soviel Eintopf-Porttonen verausgabt werden, wie angemeldet sind. Wer sich nicht rechtzeitig meldet, kann nicht mit Sicherheit darauf rechnen, daß er an dem gemeinsamen Eintopfessen im Kreise der Kameraden teilnehmen kann. Zu dem Essen und zum (Eintritt bei allen Veranstaltungen berechtigt der Erwerb des Festabzeichens, das den angemeldeten Kameraden zum Preise von 1,50 Mark ausgehändigt wird. Auch die Teilnahme an dem Festabend (Samstagabend) in der Volkshalle ist darin einbegriffen. Bei der Anmeldung muß auch angegeben werden, ob der Kamerad Unterkunft im Hotel, im Bürgerquartier ober in einem Frei- quartier wünscht.
Die beherzigenswerte Parole „Kampf dem Verderb" erfordert von vornherein die Vermeidung allen Aufwandes und insbesondere von überschüssigen Essensporttonen, für die an den Tagen des Treffens keine Verwendung bestünde. Deshalb müssen sich alle Kameraden unter allen Umständen sofort, spätestens bis zu dem obengenannten Schlußtermin melden! Die Artilleristen-Kameradschast 1895 Gießen erwartet ebenso wie die aktive Artillerie- Abteilung in Gießen, daß alle einftigen Artilleristen aus Oberhessen und den angrenzenden preußischen Kreisen vollzählig zu dem 2. Artilleristentag in Gießen erscheinen!
6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, % kg 80 Pf. bis 1 Mk., Zwiebeln 8 bis 10 Pf., Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 25, Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 30 bis 50, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.
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** Goldenes Geschäftsjubiläum. Der Inhaber der Lackiererei in der Dammstraße 8, Herr Karl Vogel, kann am kommenden Montag, 1. März, auf ein 50jähriges Bestehen der Firma zurückblicken. Das Geschäft wurde vom Vater des jetzigen Inhabers gegründet. In der Zeit nach der Gründung waren es besonders Kutschen, die es durch die Hand des Meisters zu verschönern galt. Der Arbeitsbereich hat sich im Zuge der Zeit auch zu den modernen Arbeiten hin gewandelt.
** Lieferungsoergebung durch das Wohlfahrtsamt. Im heutigen Anzeigenteil befindet sich eine Bekanntmachung des Oberbürgermeisters (Wohlfahrtsamt) der Stadt Gießen über die
öffentliche Vergebung der Jahreslieferungen von Schuhen, Schuh-Instandsetzungen, Arbeitsanzügen, Wolldecken, Strohsäcken und Särgen. Interessenten seien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.
** Viehmärkte in Gießen. Am nächsten Dienstag findet hier Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt, am 17. März ist Schweinemarkt.
** Die Ausgabe von Brenn st off-Be- zugsscheinen für Arbeitslose und sonstige Hilssbedürfttge betrifft eine Bekanntmachung des Wohlfahrtsamtes in unserem heutigen Blatte, auf die besonders hingewiesen sei.
** Eine Schweinezwischenzählung am 3. März wird vom Oberbürgermeister in unserem heutigen Anzeigenteil bekanntgegeben. Es wird dabei insbesondere vor unrichtigen Angaben nachdrücklich gewarnt. Auf die Bekanntmachung sei besonders hingewiesen.
** Holzversteigerungen werden in unserem heutigen Blatte veröffentlicht. Die Kausinteressenten mögen die Bekanntmachungen beachten.
** Wiedersehensfeier der ehemaligen 117er. Die ehemaligen 117er treffen sich am 5., 6. und 7. Juni zu ihrer diesjährigen Wieder
sehensfeier, die mit der 240iähngen Wiederkehr beg Gründungstages des Regimentes verbunden ist, j„ ihrer alten Garnisonstadt Mainz. Kamerad, halte dir diese Tage für dein altes Regiment frei, die Mainzer werden sie dir zu einem Erlebnis geftai. ten. Auskunft erteilt Kamerad Wilhelm Weber, Mainz, Gutenbergstraße 2.
** Besserung im Befinden des verunglückten Schauspielers Schorn. Wie wir auf Anfrage bei der Chirurgischen Klinik hören, hat sich das Befinden des bei einem Ausritt; verunglückten Schauspielers Schorn in der vergangenen Nacht etwas gebessert.
Oberhesien.
Landkreis Gießen.
00 Klein-Linden, 26. Febr. In den Mittagsstunden am Mittwoch wurde in der Wirtschasi „Zur Burg" aus der Kasse ein Betrag von 10 bis 12 Mark entwendet. Der Dieb nahm ferner
noch einige Schachteln Zigaretten mit
* Beuern, 27. Febr. In der Tongrube von Abendstern ereignete sich gestern vormittag ein Unfall. Der Arbeiter Johannes Peter von hier geriet unter einen Wagen und erlitt erhebliche Verletzung en an einem Fuße. Der bedauernswerte Mann mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden
wg. Großen-Buseck, 23. Febr. Der G e < flügelzuchtverein hielt in der Wirtschaft „Zum Hahnen" seine Generalversammlung ab. Lehrer Jung erstattete den Jahresbericht, aus dem
Geschichte vom großen Arost
„Dropp öropp —Dropp — mir kommt was auf den Kopp!" fuhr Hase in seiner Erzählung fort. „Ich rieb den Winterschlaf aus den Augen und wollte mal selbst nachsehen was los ist .. ."
(Fortsetzung folgt!)
zu ersehen war, daß von den Mitgliedern im vergangenen Jahre wieder einige schöne Erfolge erzielt werden konnten. Anschließend sprach er über die bevorstehende Kreisgeflügelschau, die dem hiesigen Verein zur Ausrichtung übertragen ist und vom 12. bis 14. November in Großen-Buseck stattfinden soll. Mit der Leitung der Ausstellung wurde Schlos- sermeister Hch. Zecher betraut. Im weiteren Verlauf des Abends hielt Brutmeister Wilh. M e l i o r einen Vortrag über das Thema „Der Geflügelzüchter im Kampf gegen den Verderb". Mit Rücksicht auf die bevorstehende Ausstellung wurde die Brut- maschine bereits in Tätigkeit gesetzt. Der Kassenbericht des Rechners W. Weih wies einen günstigen Stand auf. Dem Gesamtvorstand wurde Entlastung erteilt.
h. Treis a. d. Lda., 26. Febr. Eine in allen Teilen wohlgelungene S ch l u ß f e i e r ihrer Win- terarbeit konnte die hiesige Evangelische Frauenhilfe gestern abend in Mills Saal feiern. Nach einem Eröffnungschor unseres evangelischen Posaunenchors unter Leitung von Ludwig Becker II., der sich in dankenswerter Weiss in den Dienst seiner Kirchengemeinde gestellt Halts und den Abend durch seine Vorträge verschönern half, begrüßte unser Ortspfarrer Schmidt dis zahlreiche Versammlung, die den Saal bis zum letzten Platz gefüllt hatte, besonders aber die Ehemänner der Mitglieder und die anderen Gäste, darunter auch unseren früheren Pfarrer Böhmer, der die hiesige Frauenhilfe im Jahre 1910 begründet hatte und auf besondere Einladung hin zur Feier erschienen war. Dann folgten im Wechsel mit Vorträgen des Posaunenchors ein passend zusammengestelltes Programm, das mit einem Ge-f dichtsvortrag „Das neue Deutschland braucht seins Frauen", vorgetragen von einem jungen Mädchen, eröffnet wurde. Dann wurden künstlerische Vorträge auf Klavier und Geige, Stücke von Händel u. a., ausgeführt von Frau Schmidt und Dirigent Becker, sowie Gesangsvorträge von Frau Schmidt zu Gehör gebracht, die ungeteilten Beifall fanden. Den Höhepunkt des Abends bildete, ein von vier jungen Mädchen und mehreren Kindern dargestelltes zweiaktiges Spiel „Mutter und Äinb". Nach der Festfolge gab es den üblichen Kaffee, der die Versammelten noch einige Stunden beisammen hielt, bis Pfarrer Schmidt mit einem herzlichen Danfesroort an alle Mitwirkenden und dem Treu- gelöbnis zum Führer den Abend schloß.
nsf. Rüddingshausen, 26. Febr. Unsere Abteilung Volkswirtschaft - Hauswirtschaft oeranftaltete einen Kochabend, an dem die Vertrauensfrau Erna Becker über die Quarkverwendung sprach uni) dabei die praktische Herstellung verschiedener Gerichte zeigte. Der Abend fand großen Beifall, so daß weitere Kurse in Aussicht genommen sind.
D Weickartshain, 25. Febr. Im überfüllten Saale der Wirtschaft Bräuning fand ein i Volksgemeinschaftsabend, von Jungvolk und Jungmädeln veranstaltet, statt. Stammführer Dippel erläuterte kurz bas Wesen und den Sinn des Abends. Sodann zeigten die Jungen und Mädel in bunter Folge luftige Szenen, bis Mädchen führten Volkstänze auf, humorvolle Gs- bichte in heimischer Mundart gelangten zum Vortrag und unter der Leitung der Jungmädelführerim > Kappes entwickelte sich ein Singwettstreit zwischen Alt und Jung. Im weiteren Verlaufe de; Abends gelangte noch ein Schwank von Heini Steguweit zur Aufführung, der vielen Beifall fartiD.


