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barf 0,50 u. 5). freundlicher mit 255,50, ferner ver­besserten Bemberg ihren Stand auf 139,75 (139,50), Mannesmann auf 117 (116,75), Hoesch auf 118,50 (118,25), Junghans auf 124,50 (124), Gesfürel auf 146 (145,75) und MAN. auf 135,50 (135,25). Nicht voll behauptet blieben Holzmann mit 151,50 (151,75), Goldschmidt mit 136,75 (137), Rheinstahl mit 143,50 (144). Unverändert zur Notiz kamen u. a. Buderus mit 122, BMW. mit 150, Conti Gummi mit 187,50, Moenus mit 119,50, Rhein­metall mit 142,50, Schuckert mit 170, VDM. mit 164 und Hapag mit 79,50, sowie Großbankaktien.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Nov. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 206, W 16 209, W 19 213, W 20 215, Roggen R 12 191, R 15 194, R18 198, R 19 200 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Futter­hafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,10, W 16 29,20, W 19 29,20, W 20 29,55, Roggenmehl Type

1150 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfutter­mehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfest­preise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00 Höchst­preis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu gebündelt 6,90 bis 7,20, do. drahtgepreßt gestrichen, Weizen- und Roggenstroh. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Nov. (Borbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 2267 Rinder (282 Ochsen, 179 Bullen, 1411 Kühe, 395 Färsen), 659 Kälber, 146 Hämmel, 72 Schafe, 250 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 15 bis 43, Färsen (Kal­binnen) 27 bis 44, Kälber 35 bis 65, Hämmel 30 bis 48, Schafe 15 bis 42, Schweine 50 bis 54 Mk. Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zuge­teilt, Hämmel und Schafe langsam.

Aus der engeren Heimat.

Trouerfeier in Lick.

-'/-Lich, 24. Nov. Die innere Verbundenheit un­serer Stadt mit dem Fürstlichen bzw. Großherzog- lichen Haus kam anläßlich der schweren Heim­suchung durch das furchtbare Flugzeugunglück bei Ostende auch hier zum erhebenden Ausdruck. An der Beisetzung am gestrigen Tage auf der Nosenhöhe nahmen Vertreter der Stadt und Kirche, sowie des Alicefrauenvereins und andere Bewohner teil. Auch einige Mitkonfirmandinnen, die mit der damaligen Prinzessin Eleonore im Jahre 1887 zusammen mit 70 Konfirmanden und Konfirmandinnen in hiesiger Marienstiftskirche eingesegnet worden waren, hatten es sich nicht nehmen lassen, zu der Trauerfeier nach Darmstadt zu fahren. Am Tag oer Beisetzung hat­ten fast alle Häuser halbmast geflaggt, zur gegebe­nen Stunde erklang von Kirche und Turm Trauer- qeläut. Unter den vielen Kränzen, die im alten Mausoleum ausgelegt waren, konnte man auch viele Kränze aus unserer Stadt sehen, u. a. solche der Stadt, der evangelischen Kirchengemeinde, des Alicefrauenvereins und der Mitkonfirmanden. Am Totensonntag wurde in beiden Gottesdiensten eine Trauerfeier zum Gedächtnis der Entschlafenen

Leben gekommenen edlen Menschen werden gerade in diesen Tagen wach und zeugen von der großen Lieb.e und Verehrung, die die Licher auch über das Grab hinausihrer Großherzogin" bewahren werden.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 24. Nov. Wie in den verflossenen Jahren, so wird auch in diesem Winter wieder eine Schulspeisung von Kindern weniger bemittelter Eltern durchgeführt. Es werden im ganzen 66 Kinder, etwa 20 mehr als in frühe­ren Jahren, betreut. Die Kinder erhalten täglich zum Frühstück ein Viertelliter warme Milch oder Kakao. In die Kosten teilen sich NSV., Kreisfür­sorge und Gemeinde.

gfs. Großen-Linden, 24. Nov. Am Pflicht­abend der F r a u e n s ch a f t hielt die Kreisjugend- grupenführerin Pgn. Anni Schwengber einen Vortrag über den Sinn der Jugendgruppe und ihre Betätigung innerhalb der Frauenschaft. Sie betonte die Notwendigkeit der Mitarbeit aller Frauen und Mädchen in der großen Ausbauorganisation des Deutschen Frauenwerks, das seinen Nachwuchs jetzt in den Jugengruppen zusammenfaßt. Die Jugend­

untergebracht. Die hiesige Schulsparkasse, die erst vor zwei Jahren eingerichtet wurde und der hiesigen Spar- und Leihkasse angegliedert ist, hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens sehr gut ent­wickelt. Die Kinder haben bis jetzt etwa 2000 Mark gespart. Am letzten nationalen Spartag waren die Einlagen besonders hoch.

= Steinbach, 24. Nov. Dieser Tage wurden hier Kartoffeln für das Winterhilfs­werk gesammelt. Die Sammlung ergab 143 Zent­ner. Die Kartoffeln wurden von sechs Fuhrwerken nach Garbenteich zur Verladung an die Bahn ge­bracht. Die im Gange befindliche Sammlung von Getreide für das WHW. zeitigte sehr günstige Er­gebnisse.

)( Lich, 25. Nov. Am morgigen Freitag, 26. November, können die Eheleute Georg Hof­mann und Luise, geb. Dickel, das Fest der Gol­denen Hochzeit feiern.

ch Lich, 24. Nov. Im verflossenen Kirchenjahr wurden 36 Einwohner aus unserer Stadt, 20 männliche und 16 weibliche, z u Grabe getragen.

A Birklar, 24. Nov. Der hiesige Turnver­ein, dessen Arbeit geraume Zeit geruht hat, ver­anstaltete in der Wirtschaft von Düringer eine Generalversammlung unter Leitung des Vorsitzenden Lehrer K r a u s g r i l l. Die Versammlung brachte insbesondere einen Appell an die Jugend, sich leb­haft an den Turnstunden zu beteiligen, die von jetzt ab wieder regelmäßig stattfinden. SA. und Hitler- Jugend werden die Turnstunden in Zukunft ge­schlossen besuchen. Rechner Engel erstattete den Kassenbericht.

# Mainzlar, 24. Nov. Die NSDAP, ver­anstaltete am Dienstag bei Gastwirt Müller einen Schulungsabend, der von den Führern und Unter­führern "der Gliederungen, von den Waltern der Deutschen Arbeitsfront und Mitgliedern der NS.- Frauenschaft gut besucht war. Kamerad Heß aus Gießen sprach über das ThemaVolk ohne Raum", das er in dem vorgesehenen zweiten Teil behandelte. Reicher Beifall dankte dem Redner für feine inter­essanten Ausführungen.

* Geilshausen, 24. Nov. Mit einer erheb­lichen Beckenverletzung mußte der hiesige 42 Jahre alte Schreiner Wilhelm Ley zur Behand­lung in die Gießener Chirurgische Klinik einge­liefert werden.

äreie Friedberg.

+ Butzbach, 23. Nov. Seit einer Reihe von Wochen werden im Bereiche der hiesigen Bahnhofs­

gehalten. Die Großherzogin hatte als Prinzessin Eleonore lange Jahre als Helferin im Kinder­gottesdienst mitgewirkt. Erst in letzter Zeit hatte sie für die erneuerte Seitenkapelle unserer Stiftskirche von einem Darmstädter Künstler nach einem alten Meister einen Kurzifixus schnitzen lassen, der jetzt die Südwand der Kapelle ziert und neben anderen Stiftungen das Gedächtnis der edlen Tochter un­seres Fürstenhauses und unserer Stadt in besonderer Ehre halten wird. Auch der Alicefrauenverein ist feiner Heimgegangenen Landesvorsitzenden zu ganz besonderem Dank verpflichtet. Alle Besucher des letzten großen Gartenfestes des Vereins erinnern sich noch mit Freude und Wehmut zugleich der per­sönlichen Hilfe der Großherzogin, die wesentlich $um Erfolg des Festes beigetragen hat. Viele Er­innerungen an die auf so tragische Weise ums

gruppe von Großen-Linden, die bereits aus 17 Mit­gliedern besteht, verschonte den Abend durch Ge- dichtvorträge und Chorgesang.

s. Lang-Göns, 22. Nov. Die Bautätig­keit in unserer Gemeinde während des Jahres 1937 bewegte sich in normalen Bahnen. Außer dem Bau zweier Wohnhäuser in der Bismarck- und der Amthausstraße wurde die Wärterwohnung beim neuen Faselstall im Rohbau fertiggestellt, auch wurde der Bau eines Siedlerhauses in der Ober­gasse in Angriff genommen. Einige Wirtschaftsge­bäude wurden teils erweitert, teils umgebaut, eben­so erhielt das eine Backhaus einen Anbau. Seit einigen Tagen befindet sich die hiesige Post- agentur in dem früheren Wartesaal 2. Klasse im hiesigen Bahnhofsgebäude, lieber 40 Jahre war sie im GasthausZur Post", dem Bahnhof gegenüber,

anlagen umfassende Verbesserungen durchgeführt. Längere Zeit nahm die Erneuerung des Unterbaues der beiden Hauptgleise in der schar­fen Kurve nach Gießen zu in Anspruch. Dabei wur­den gleichzeitig die Hauptübergänge, die sich in recht mangelhaftem Zustande befanden, völlig neu her­gerichtet. Gegenwärtig wird die große Anfahrts- ftraße zum nördlichen Teile des Verladebahnhofs einer durchgreifenden Verbesserung unterzogen. Da die Straße bei schlechtem Wetter und besonders im Winter sehr schmutzig ist und vielfach unter Wasser steht, hat sich die Reichsbahnverwaltung entschlossen, sie um 10 bis 20 Zentimeter höher zu legen. Auch im Bahnhofsgebäude wurde einem dringenden Be­dürfnis dadurch Rechnung getragen, daß die Sverre zu den Bahnsteigen, die sich bisher in der Bahn­hofshalle befand, auf den ersten Bahnsteig verlegt

wurde. Durch diese M-aßnahme ist dem vielfach^ Andrang zu den einzelnen Zügen hinreichend g, steuert. Im großen Saale desHessischen Hofe«' fand gestern abend die Monatsversamm lung der Partei statt, die einen sehr gu(q Besuch aufzuweisen hatte. Erstmalig nahmen barci fast sämtliche Parteianwärter teil. Aus diese: Grunde hatte man gleichzeitig einen Schulung abend damit verbunden. Nach einem einleitende flott gespielten Marsche der SA.-Kapelle und bei gemeinsamen LiedeVolk ans Gewehr" gedacht Ortsgruppenleiter Dr. Mörschel des gestern vei ftorbenen Leiters der Ortsgruppe der Kriegsopfer, Versorgung Pg. Klee, desgleichen der beim Fluc, zeugunglück bei Ostende umgekommenen Family angehörigen des ehemaligen großherzoglichen H^ ses. Anschließend sprach der Ortsgruppenleiter übe- die Richtlinien, die ^ur Ausnahme der Parteianwül ter von der Reichsparteileitung veröffentlicht wM den. Dann hielt er selbst einen Vortrag überDai deutsche Volk und sein Lebensraum". Die Aussig rungen fanden dankbare Zuhörer. Am Nah Mittage wurde in der Oberrealschule der erste $(i Hördenappell abgehalten. Die Veranstaltuec brachte nach, einem Begrüßungswort des Ober' studiendirektors Dr. Gans einen Vortrag Bundesredners des Volksbundes für das DeuU tum im Auslande A. Rigerl (Graz).

<£ Münzenberg, 24. Nov. Die (3 a u f i U. stelle der NSDAP, zeigte hier im GasthausZu^ Löwen" den unterhaltsamen FilmDer Vogelhaus Irr". Der Reichsluftschutzbund führ, gegenwärtig für ältere Männer in unserem Dmß einen Luftschutzlehrgang durch. Untergruppenfühm Lehrer Leist uid Schulungsleiter W. Maure? sprechen über Zwecke und Ziele des RLB. Blockwan I o st wird überErste Hilfe" sprechen. Die $or. tragsabenbe sind gut besucht.

Kreis Büdingen.

= Nidda, 22. Nov. Der Haushaltsplan unserer Stadt für das Jahr 1937 schließt in Ein­nahme und Ausgabe mit 262 908,13 RM. ab.

Kreis Alsfeld.

* Atzenhain, 24. Nov. Beim Holz haue, zog sich der 34 Jahre alte Bergmann W i l h ein, Henkel durch einen Axthieb eine schwere V er- letzungderlinkenHandzu. Der Verunglück!» mußte sich zur ärztlichen Behandlung in die Chirur­gische Klinik nach Gießen begeben.

Kreis Wehlar.

< Fellingshausen, 24. Nov. Bei bra ersten Treibjagd in unserer Gemarkung wurde, 19 Hasen und ein Dachs geschossen. Die Was­serversorgung in unserer Gemeinde war bis­her unzureichend. Nunmehr wurde eine Quelle ge­faßt, die zusätzlich Wasser liefern soll. Die Anschluß­arbeiten an die Hauptleitung sollen bis zum Früh­jahr beendet werden.

< E r d a, 24. Nov. Nachdem in der vorigem Woche nur einige Holzhauer zum Fällen alten Eichen eingesetzt wurden, ist nunmehr die Arbeit! von vier Rotten aufgenommen worden. Im hiesigen Gemeindewald werden in diesem Jahre 1300 Fesn meter Holz eingeschlagen. Die Arbeit wird fast au?1 schließlich von kleinen Landwirten übernommen, bcc die Arbeiter fast durchweg auswärts beschäftigt sind«

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Betrunkenheit

62

Bewegliche Sachen

Fahrschein in der Straßenbahn fährt und sich auf die Frage des Schaffners, ob noch jemand ohne Fahrschein sei, nicht meldet; wenn die Ehefrau auf Kredit Möbel kauft und dem Verkäufer wahrheitswidrig erklärt, der Mann sei mit dem Kauf einver­standen; wenn jemand bewußt einen ungedeckten Scheck in Zah­lung gibt; Vortäuschung guter Vermögensverhältnisse bei Auf­nahme eines Darlehens; Verkauf von Magermilch als Vollmilch ufw. Der Betrug ist strafbar und verpflichtet zum Schadenersatz. Wer einen Betrug gegen Ange­hörige, Vormünder. Erzieher be­geht, wird nur auf Antrag des Betrogenen bestraft. Antrag kann xurürfgenommen werden. Wer durch Betrug zur Abgabe einer rechtskräftigen Erklärung (Ab­schluß eines Vertrages) bestimmt worden ist. kann die Erklärung (Vertrag) anfechten. S. Anfech­tung, Scheidung.

Betrunkenheit s. Rausch.

Bettfedern, die Einschütte in Bet­ten. sollen nie aus Federn ver­schiedenen Geflügels gewählt werden. Die besten Bettfedern sind die Daunen. Alte Federn er­kennt man an ihrer Verfärbung und an den abgenutzten Spitzen. Betten reinigt man zweckmäßig nicht selbst, sondern gibt sie in eine Reinigungsanstalt.

Bettler sollen im neuen Deutsch­land von Privatpersonen grund­sätzlich nicht mehr unterstützt werden, da jeder Hilfsbedürftige durch das Winterhilfswerk und besondere Organisationen unter­

stützt wird. Wirklich Notleiden­den gebe man kein Geld, sondern Essen, doch lasse man keinen Bett­ler in die Wohnung.

Bettnässen, unbewußtes nächt­liches Harnlassen, bes. bei Kin­dern, entweder Zeichen großer Verwahrlosung oder Blasen­schwäche, in schweren Fällen Ner­venkrankheit. Einschränkung der Flüssigkeitszufuhr schon nachmit­tags, Kinder zur bestimmten Stunde abhalten, Güte und gute Pflege. In schweren Fällen ärzt­liche Behandlung.

Beule (mhd. biule, rundliche An­schwellung). entsteht durch Schlag oder Stoß auf den Schädel oder auf das Schienbein, Blaufärbung infolge Blutaustrittes unter der Haut, Linderung und Hintanhal­ten einer größeren Schwellung durch Aufdrücken eines harten kalten Gegenstandes (Messer).

Bewegliche Sachen, die sich im Besitz eines oder beider Ehegat­ten befinden, z. B. Möbel, Kunst­gegenstände. insbesondere aber Inhaber- und mit Blankoindos­sament versehene Orderpapiere, z. B. Aktien. Wechsel, gelten als dem Manne gehörig. Wenn also der Mann Möbel, Aktien od. dgl., die der Frau gehören, ohne deren Zustimmung verkauft, so erwirbt der Käufer daran das Eigentum, wenn er nicht weiß, daß die Sa­chen der Frau gehören. Werden von einem Gläubiger des Man­nes solche Sachen der Frau ge­pfändet. so muß die Frau bewei­sen. daß die Sachen ihr gehören. Bei Kleidern. Schmucksachen und Arbeitsgerät, das ausschließlich

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