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Donnerstag, 25. März |95Z

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr.Zl Zweites Blatt

schon

nennt

Ihr

Ihr nennt

Im Beiprogramm sieht

man die Ufa-Wochen.

SCHWARZKOPF

Ihr Ihr

Polin Janka Koslowska, in den (Beliebten und um das des, mit wachem Gefühl.

nennt nennt

Sorge und Angst um Schicksal des Valerlan-

edel und dient mir nicht, allmächtig und ehrt mich nicht.

Ihr heißt Ihr heißt Ihr heißt Ihr heißt Ihr heißt Ihr heißt Ihr heißt

mich mich mich mich mich mich

Luis T r e n k e r italienischen M^' Zusammenarbeit dikatStaatspr T r e n k e r war kundgebungen.

weges leuchtet.

Selten hat sich deutsches Wesen so eindringlich verkündet wie hier, kaum irgendwo hat es von der gedrungenen Kraft und von der Schwerblütigkeit unserer Seele so überzeugend geredet und die Ein­fachheit des Volkes, dem alles fremdartige Gebaren fernliegt, so klar gezeigt. Die einzelnen Figuren des Bilderfrieses haben, so hört man ost, das Flackernde, Unruhige, Inbrünstig.' der mittelalter­lichen Seele-, aber der Meister hat dieses dargestellt in einer zeitlosen Form seine Gestalten sind irnrner- gültig, denn sie zeigen den wesentlichen Menschen deutschen Gepräges,' den tätigen, opfernden und endlich siegenden Menschen, dengroßen Krist" des

Wenn Ihr Haar zu schnell fettig wird, dann beruht das auf Überreizung der in der Kopfhaut be­findlichen Talgdrüsen. Abhilfe schafft regelmäßige Pflege mit milden Mitteln, die kein Alkali und keine Kalkseife im Haar zurücklassen, also mit

Streben nach Güte und Schönheit der deutschen Arbeit anknüpft an die schöpferische Kraft und das Können, das unsere Vorfahre nm vergangenen Jahrhunderten zu einzigartigen Lei­stungen befähigte. Wir wollen den Anschluß an diese künstlerischen Leistungen unserer Vorfahren knüpfen, denn der Vierjahresplan ist ja mehr als eine reine Bedarfsdeckung. Wir wollen alle Kräfte des deutschen Volkes entfalten, damit sein Anspruch auf Schönheit im Leben ebenso erfüllt wird wie sein selbstverständliches Recht auf das Notwen­dige und Nützliche.

stungsquerschnitt alle Märchen über Ersatznote und gibt den deutschen Volksgenossen wie den auslän­dischen Gästen einen starken Eindruck von dem Können unserer Fachleute, darüber hinaus aber von der unerhörten Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes. Was dem Verbraucher dient, muß auch sein Vertrauen erlangen. Diese Ausstellung beweist, daß die deutschen Stoffe und Kleider die­ses Vertrauen nicht nur verdienen. Wir alle sollten sogar stolz sein auf das, was Kvpf und Hand, was Wirker und Weber, Spinner und Chemiker in gemeinsamer Arbeit für uns alle geschaffen haben. Es erfüllt uns mit besonderer Fremde, daß dieses

ren die Ereignisse zwar auch nicht unmittelbar an den Brennpunkt des Geschehens in Warschau. Aber der polnische Aufstand gegen die bedrückende rus­sische Herrschaft ist das Signal für die Erhebung der polnischen Patrioten überall im russischen Reich. Beispielsweise in Grodno, dem eigentlichen Schau­platz der Ereignisse; dort steht ein russisches Kaval­lerie-Regiment mit zwei von polnischen Offizieren geführten polnischen Schwadronen. Von Anfang an ist das Verhältnis zwischen den polnischen und den russischen Offizieren der Truppe gespannt und gereizt; Duellforderungen sind an der Tages­ordnung; der russische Gouverneur und der Regi­mentskommandeur zeigen wenig Verständnis. Kein Wunder, wenn die auf heimlichen Wegen in Grodno eintreffende Nachricht von der Erhebung in War­schau wie ein Fanal unter den Polen wirkt. Wäh­rend eines Tanzfestes beim Gouverneur verabreden sich die polnischen Offiziere heimlich, das Fest zu verlassen und ihre Schwadronen nach Warschau zu führen.

Jetzt setzt der persönliche Konflikt in der Fabel wirksam ein: der Rittmeister Graf Staniewski liebt die Prinzessin Katerina Tschernikoff, die Schwester des Gouverneurs in Grodno; eben in dieser Nacht hat er sich erklärt, Katerina liebt auch ihn, am anderen Tage will er den Gouverneur um Kate- rinas Hand bitten: da trifft ihn die Nachricht von der Verschwörung der Kameraden; und Sta­niewski ist schuld daran, wenn der Aufstand in Grodno sich verzögert, zu früh endeckt und blutig niedergeschlagen wird. Drei seiner Kameraden wer-

ständig zertrümmert. Von den fünf Insassen wurden zwei Männer und eine Frau sofort g e - tötet. Ein Kind starb noch an der Unglücksstelle und eine Frau auf dem Wege zum Krankenhaus. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.

Neunzig Nachkommen.

Die älteste Einwohnerin der Stadt Kirn (Nahe), Frau Wwe. Magdalena Schweig, feierte ihren 92. Geburtstag. Die noch verhältnismäßig rüstige Jubilarin hat 90 direkte Nachkommen, nämlich 7 Kinder, 34 Enkel und 49 Urenkel.

18 Tote bei einem Autobusunglück in USA.

In Salem (Illinois) ist ein Ueberlandomnibus der Linie St. LouisCincinnati verunglückt. Da­bei sind 18 Fahrgäste getötet und fünf schwer verletzt worden. In dem Omnibus befanden sich 23 Fahrgäste, vorwiegend junge Sportler und Sportlerinnen, die an einem Rollschuhwettbewerb

teilnehmen wollten. Der Omnibus war ins Schleu­dern geraten, als er mit hoher Geschwindigkeit über eine kleine Brücke fuhr und stürzte dann über die Böschung hinab. Die Trümmer des Wagens ge­rieten unmittelbar darauf in Brand.___

als Leichen geborgen; später wurde noch eine dritte Person t o t aufgefunden, während zwei wei­tere Insassen des verschütteten Hauses mit Ver­letzungen daoonkamen Eine Angestellte wird noch vermißt.

Vier hitlerjungen erhielten die Danziger Rettungsmedaille.

Der Danziger Senatspräsident hat vier Hitler- jungen, die am 28. Juni 1936 unter eigener Lebens­gefahr vier Mitglieder eines Danziger Rudervereins mit Mut und schneller Entschlossenheit vor dem Tode des Ertrinkens in der Ostsee retteten, die Rettungsmedaille verliehen.

Schweres Autounglück bei Magdeburg.

Unweit von Magdeburg fuhr auf der Reichsauto­bahn zwischen Burg und Brandenburg ein Per­sonenkraftwagen auf einen in Fahrt befindlichen Lastzug auf. Der Personenkraftwagen wurde voll-

den gefangen genommen und zum Tode durch den Strang verurteilt. Endlich besinnt sich Staniewski, erwacht wie aus einem Traum Und beginnt zu handeln; im Kampf zwischen Pflicht und Neigung siegt endlich doch sein stärkeres Gefühl: er befreit die verurteilten Kameraden und bereitet den pol­nischen Schwadronen den Weg in die Freiheit. Staniewski deckt ihren Ritt nach Warschau, indem er das Kasernentor gegen die anstürmenden Rus­sen verteidigt und fällt: mit seiner Tat und seinem Tode hat er die eigensüchtige Pflichtoergessenheit gebüßt.

Dies ist der Umriß der ^abel. Unter Karl Hartls Spielführung entwickeln sich die Dinge behutsam und sehr allmählich; Hartl beginnt ganz romantisch, ganz spielerisch, ausmalend, schildernd und vorbereitend, um dann den dramatischen Kern mit Schärfe und in einem kräftig sich steigernden Tempo nachdrücklich herauszuarbeiten. Seine Stärke sind große, malerische Bilder, wirksam arrangierte Einzel- und Massenszenen, wie das galante Aben­teuer auf der Fähre am Fluß, der nächtliche Säbel­kampf auf der Brücke, der Ball beim Gouverneur, das Abschiedsfest der Offiziere, der stürmische Ritt der polnischen Schwadronen, der entscheidende Kampf am Kasernentor. Und in dieser letzten Szene gelingt es der Regie auch, den optischen Eindruck über die bloße Bildwirkung hinaus symbolisch zu steigern und so Thema und tieferen Sinn der Fa­bel eindringlich zusammenzufassen: man beachte, wie die Kamera den Blick des Beschauers durch die Gitterstäbe des Kasernentores hindurch ... hinaus ins Freie und Weite führt.

*

Willy Birgel spielt den Staniewski; ihm gelingt es, die innere Entwicklung dieses polnischen Frei­heitshelden, seine Seelenkämpfe und die Ueberwin- dung des Konfliktes eindringlich zu gestalten. Edwin Jürgensen als Gouverneur, kalt, überlegen und beherrscht, ist die markanteste Erscheinung auf der Gegenseite. Ursula G r a b l e y als Prinzeß Kate­rina gibt der entscheidenden kurzen Szene auf dem Ball Wärme und persönlichen Umriß. Von den Ofsizieren hüben und drüben heben sich ferner Viktor Staat, Heinz von C le v e und Werner Schott hervor. Hansi Knoteck gibt die junge

schau, einen interessanten Kulturfilm aus der Welt der Technik,Hebel und Zähne", und einen Vor­spann zumEtappenhasen". Aus der Bühne: Irm­gard de Majo in einem hübschen Jongleur-Akt.

Hans Thyriot

Ritt in die Freiheit."

Gloria-Palast.

Oie Neichsausstetlung

-er deutschen Textil- und Bekleidungswirtschast

Auszeichnung für den FilmDie Tochter des Samurai".

Der Reichsminister für Dolksaufklärung und Propaganda Dr Goebbels hat dem Fanck-Film Die Tochter des S a m u a i " das Prädikat staatspolitisch und künstlerisch wertvoll" verliehen.

Aus alter Welt.

Lawinenunglück in Oberitalien.

In Val Formazzo bei Dvmodvssvla (italienische Provinz Novara), nahe der schweizerischen Grenze, ist in etwa 2000 Meter Hohe ein zweistöckiges Un­terkunftshaus von einer Lawine ver schüt- t e t worden, wodurch sechs Personen eingeschlossen wurden. Eine Rettungsexpedition machte sich sofort nach der Unglücksstätte auf. Zwei Personen wurden

mich Meister und fragt mich nicht, mich Licht und seht mich nicht.

mich Weg und geht mich nicht.

mich Leben und begehrt mich nicht, mich weise und folgt mir nicht.

' schon und liebt mich nicht, reich und bittet mich nicht, ewig und sucht mich nicht, barmherzig und traut mir nicht.

Heliand.

An diesengroßen Krist" denkt man, wenn man d e n Gekreuzigten an dem Seltner betrach­tet. Einzigartig und sonst nirgendwo wiederkehrend ist der Gedanke, das Kruzifix als Pfeiler für em Doppelportal zu benutzen. Beide Arme hält der Gekreuzigte über den Eintretenden wie zum Segen. Allen, die das innere Wesen der Leidensgeschichte nicht verstehen wollen scheint dergroße Krist" zuzurufen:

Ihr heißt mich gerecht und fürchtet mich nicht. Würd'ich euch verdammen verdenkt's mir nicht.

(Alter Spruch aus einer Bauhütte.)

Eine.stumme, eindringliche Sprache reden die Reliefs/ der Gekreuzigte, die Stifter, die anderen Plastiken, der ganze Bau; sie haben den Stolz der überlegenen Kraft, weil sie zu einem gemeinsamen Werk gehören, das auf vielen Schultern ruht und aus Generationen von Willen wuchs. Wenn man aus dem Portal wieder ins Freie tritt, spürt man es bald: hier hat sich ein Stück sieghaften deutschen Wesens offenbart in einer zeitüberdauernden stein­gewordenen Tat.

Der polnische Aufstand im Jahre 1831 gab seinerzeit in dem Chopin-FilmAbschiedswalzer" den historischen Rahmen der Fabel und Über­raschende filmische Anregungen für das Motiv der Revolutions-Etüde. ImRitt in die Freiheit" füh­

ren in kameradschaftlicher

Spielfilm, der mit dem Prä- wertvoll" ausgezeichnet ist. Gegenstand stürmischer Beifalls-

Kirche so.

Der Seltner des Naumburger Doms ist schon des­halb von hohem kunst- und kulturgeschichtlichem Wert weil er als der einzige ganz erhaltene aus der ^eit der Gotik gilt Besondere Bedeutung ge­winnt er durch den erwähnten Bilderfries mit den einzelnen Stationen der Passion von zierlichen Säulen umrahmte Blendarkaden tragen die sorglich ausgearbeiteten Sandsleinreliefs an der Brüstung Schon die kleinen Kapitüle der Säulen zahlen mit ihrem feingliebrigen Blattwerk man kann es steinerne Filigranarbeit nennen zum Besten go­tischer Bildhauerkunst Die einzelnen Reliefs zeigen in volkstümlicher Schilderung den Leidensweg Christi vom letzten Abendmahl bis zum Gang nach der Rlchlställe. Wenn man die einzelnen Stucke eingehender betrachtet glaubt man einen Blick m das Leben und Treiben des Volkes von damals zu tun. Welche Lebendigkeit spricht aus der Darstel­lung des Abendmahls, an dem nur fünf Junger teilnehmen; trotzdem wirkt die Szene nicht unvoll­ständig. Ein anderes Relief, ,Judas empfangt vom Hohenpriester den Verräterlobn , malt m den Mie­nen des Judas dessen bereits beginnenden seelischen Kampf sehr deutlich.

Nie Naumburger Passion.

Von Hans Sturm.

Der Peler-Paul-Dom in Naumburg an der Saale gehört zu den bedeutsamsten Werken christlicher Baukunst, da er den Uebergang vom romanischen Stil zur Gotik augenscheinlich werden läßt, und zwar in natürlicher Entwicklung, daß die Verschie­denheit der einzelnen Slilarten künstlerisch und eindrucksslark wirkt. Dann birgt der Dom im In­nerndas steinerne Wunder", die Stlslerftguren, von denen der begeisterte italienische Archäologe Fiorello im Jahre 1815 bereits schrieb, er forme sich an diesen meisterlichen Gestalten des unbekanm ten deutschen Bildhauers nicht satt sehen. Und noch einen Schatz birgt der Naumburger Dom, einen von den Besuchern viel zu wenig beachteten Bilder­fries mit der Leidensgeschichte Christi.

Tritt man durch das große Portal ein, wird der Blick gleich gefangen durch die von kräftigen m Halbsäulen gegliederten Pfeilern in herrlichem Gleichmaß hinüber und herüber schwingenden Gurten, bis man vor dem am ftärfften gotisch empfundenen Teil des Gotteshauses, dem Westchor, steht der durch den Seltner vom Mttelschift ge­trennt ist. Unter dem Seltner versteht man eine Chorschranke; dies Wort kommt von dem frühmit­telalterlichen Setter, und dieses wieder von dem neulateinischen lectorium - Ort, wo gelesen wird; ursprünglich hieß nur das Lesepult im Chor der

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Einzigartig ist die Raumaufteilung in der Mal- chusszene; das wuchtige Schwert Petri trifft nicht nur das Ohr des Malchus, sondern trennt auch die Häscher von den Jüngern und ihrem Meister, der vor dem sehr bewegten Hintergründe einem seiner Getreuen begütigend zuredet. Echte Volksgeslalten sind auf dem nächsten Relief. Petrus, der seinen Herrn eben zu verleugnen im Begriff ist, und die Magd in ihrer einfachen, gesunden Ursprünglich­keit. Ergreifend ist das letzte Relief, Christi Gang zur Richtställe. Hier hat der unbekannte Meister mehr ausdrücken wollen als den Sinn der Kar­woche, er hat die Frage nach dem Sinn alles Irdi­schen gestellt. Sein Christus will uns sagen: Leid ist notwendig im Leben, Schmerz ist unser aller Gefährte, nichts ist verderblicher als ein Hallmachen vor dornigen Wegen oder ein Ausweichen vor Un­abwendbarem! Nur durch Kampf und Tod gewinnt man den Frieden, der kein Zustand geistiger Träg­heit ist, sondern der als tiefstes Geheimnis hinter allem seelendurchfurchenden (Betriebe steht und als seliger Grund unter aller Unruhe unseres Erden-

Berlin, 24. März. (DNB.) Unter der Schirm­herrschaft des Ministerpräsidenten Generaloberst Goring wurde die Reichsausslellung der deutschen Textil- und Bekleidungswirtschaft eröffnet. Der Prä­sident der Reichsausstellung, Gottfried Dl eng führte dabei u. a. aus, daß die deutsche Textil- und Bekleidungswirtschaft mit über drei Millionen Volksgenossen einen größeren Abschnitt der deut­schen Volkswirtschaft bilde als irgendein anderes Ge­werbe. Die deutsche Textilwirtschaft tehe schon feit Jahren im Vierjahresplan, im Kampfe für Deutsch­lands Unabhängigkeit auf dem Roh toffgebiet. Im Jahrq 1934 sei die Erzeugung von Zell­wolle verzehnfacht worden. Die Ausstellung solle zeigen, wie die Textilkunst im Wandel der Zei­len das ganze Volksleben durchsetzt.

21Umfferpräfibenf Göring

gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß in dieser Ausstellung der Öffentlichkeit die Arbeiten der deutschen Textilwirtschaft zur/Lösung des schwie­rigen Rohstoffproblems anschaulich gezeigt würden. Wenn man Deutschland in keiner Beziehung die Möglichkeit gibt und den Raum, um das Not­wendigste zum täglichen Leben, das tägliche Brot und die Bekleidung, sicherzustellen, dann muß man sich nicht wundern, wenn der rastlose deutsche Geist immer wieder nach neuen Wegen sucht und der deutsche Wille auch diese Wege findet, um Deutsch­land unabhängig zu machen. Der nalionalsozia- lislische Staat kann nicht mit ansehen, daß die Be­schäftigung der Millionen deutscher Volksgenossen, die von der Herstellung und dem Vertrieb der Tex­tilien leben, restlos abhängig ist von den Schwan­kungen der Ernteerträge in den überseeischen Roh- sloffgebielen, vyn Freiheit oder Sperre der Zu­fahrtwege, von der Preisdiktalur internationaler Rohstoffspekulanlen u. a. m. Trotz aller Bedenken hat die Zellwolle sich auf Grund ihrer qualitativen Vorzüge durchgesetzl und ist heute nicht nur im In­land, sondern auch bereits im Ausland ein gesuch­ter Rohstoff. Die Leistungen gerade der deutschen Spinnstoffwirtschaft müssen von allen erkannt und verstanden werden. Wer heule noch zwei­felnd herumläuft und den verrücktesten Unsinn über unsere deutschen Stoffe verbreitet, schädigt nicht nur die deutsche Textilwirtschaft, sondern das ganze deutsche Volk und wird mit seinen kleinlichen Zwei­feln und überheblichen Besserwissen von der zwangs­läufigen Entwicklung überrannt werden.

Die Ausstellung gibt für alle einen offenen Ein­blick in das Wesen und Werden unserer neuen Stoffe, sie zerstreut durch einen umfassenden Lei-

Ministerpräsident Generaloberst (Boring bei einem Rundgang in einer Hulmacherwerkstatt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Kunst und Wisfenschast.

Beginn der Olympiaausgrabungen.

Reichserziehungsminisler R u st wird sich in diesen Tagen nach Griechenland begeben, um dort den Eröffnungsfeierlichkeiten des Beginns der Aus­grabungen des alten Olympia, die der Führer während der Olympischen Spiele an­kündigte, beizuwohnen. Reichsminister R u ft wird für die Arbeiten, die in deutsch-griechischer Zu­sammenarbeit durchgeführt werden, den ersten Spatenstich tun. Den Höhepunkt der Reise wird ein Festakt in der Universität,Athen bilden, wo im Rahmen einer Feierstunde Reichsminisler Rust eine deutsche Bücherspende übergeben und deutsche Ehrenpromotionen für griechische Professoren ver­künden wird. Nach einer Fahrt durch die Kultur­stätten des klassischen Hellas wird der Reichsminisler am 14. April der Feier des 40jährigen Jubiläums der deutschen Schule in Athen beiwohnen. Zu dieser Feier hat auch der König von Griechenland sein Erscheinen zugesagt.

Berufungen in die Leitung desAhnenerbes".

Der ReichMhrer-SS. Heinrich Himmler hat in feiner Eigenschaft als Erster Kurator des A h n e n e r 6 e e. V. folgende Berufungen voll­zogen: Zu Mitgliedern des Kuratoriums: 1. Reichs­statthaller (Bauleiter Dr. Alfred Meyer, Mün­ster, 2. SS:-Standarlenführer Erwin M e tz n e r , Berlin; Siegelbewahrer des Reichsbauernrals; zum Präsidenten: SS.-Hauptsturmführer o. Univ-Prof. Dr. Walther Wüst, Dekan der Philosophischen Fa­kultät der Universität München; zum stellv. Prä­sidenten: SS.-Slandarlenführer Dr. Wilhelm Kin­kelin, Berlin; Hauptabteilungsleiter im Stabs- amt des Reichsbauernführers; zum Reichsgeschäfts- führer: SS.-Unlersturmführer Wolfram Sie­vers, Berlin. Der stellv. Kurator ist wie bisher SS.-Brigadeführer Dr. Hermann R e i s ch l e , Ber­lin, Stabsamlsführer im Reichsnährstand. Außer­dem hat der Reichsführer-SS. den SS.-Obersturm­führer Prof Dr. Hermann Wirth, Marburg, als Mitbegründer desDeutschen Ahnenerbes" zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Stuttgarter Uraufführung des deutsch-italienischen GemeinschaftsfilmsCondottieri".

Jrn Stuttgart fand die Uraufführung des deutsch- italienischen GemeinschaftsfilmsCondottieri" statt. Es wurde ein außergewöhnlicher Erfolg. Führende Männer des deutschen und des italieni­schen Filmschaffens hatten sich eingefunden. Auch Reichsaußenminister Freiherr von Neurath war erschienen. Der Film, dessen historischer Stoff aus der italienischen Renaissance stammt, will eine innere Beziehung Herstellen zu der heldischen Welt­anschauung im faschistischen Italien und national­sozialistischen Deutschland, er wird in erster Linie getragen von dem faszinierenden Spiel des Haupt­darstellers, Regisseurs und Manuskriptverfassers ;ormt mit den deutschen und