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KZische Problem ist in den Hintergrund getreten. Äir wird das fernöstliche immer dringender. Nie-
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cif Monaten nicht nur der größte, sondern auch der ro greichste Schlag der britischen Behörden in Palatina gegen die arabischen Freischärler gewesen sei. Ls britischer Seite feien bisher keine Verluste zu
Kefecht mit arabischen Freischärlern in Palästina.
Este ihrer stärksten Nachbarn stehen oder wie chlland im letzten Kriege, neutral bleiben, anstatt, tD* das Rumänien tat, eine Eroberung geradezu bcturd) zu veranlassen, daß man sich ohye Hosf- nnfl auf sofortige und ausreichende Hilfe gegen ei« Macht ersten Ranges entscheidet. Die Haupt- amppierung würde auf der einen Seite aus D utschland, Italien und Japan be- ffoen, auf der anderen Seite aus Großbritan- n«n, Frankreich und Rußland mit einer Anzahl kleinerer Staaten. Wenn es nun zum Kneg feie, der sich zweifellos zu einem Weltkrieg aus- wchsen würde, welche Seite würde dann gewin- Hfi? Wer kann das sagen? Wie üblich würden die D faturen wahrscheinlich mit den Vorteilen der I, tiative und des konzentrierten Angriffs beginnt,: die Demokratien dagegen würden wahrfchein- (lc mit ihren Hilfsmitteln und moralisch länger flcndhalten, falls sie den Angriff abwehren können." hat sich aber der Staatsmann und Diplomat, so rmfß man fragen, damit abzufinden, daß es aus eii^r solchen Konstellation kein Entrinnen ßift? Bleibt nur die Flucht in eine Auf- ri stu n g Übrig, deren Tempo von wachsender gierd)t und wachsendem Mißtrauen bestimmt wird?
Niemand will den Krieg; viele Englän- bei indessen sehen ihn wie ein Gespenst herannahen, da- seine Opfer bannt und hypnotisiert. Furcht ltifmt die Denkkraft und das politische Phantasie-
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)e! mb kann heute voraussagen, ob der „neue Start" M Mitrn zu Beginn in dem fernöstlichen Erdrutsch fiden bleibt.
vkianögen. Abkommen werden getroffen, Sicherun- gk! eingebaut, aber zum letzten Mittel vor Aus- vr.ch eines Krieges, zur Militärallianz, wird nur zöiiernd gegriffen. Die eigene Rüstung als solche gilt . — vorläufig wenigstens noch — als ausreichende "8i«densbürgschaft. So etwas wie eine politische
21f chreckungstheorie ist an die Stelle der kollektive Völkerbundsideologie getreten. Die Demokratie sind heute ihre stärksten Verfechter. Die Grund- aber für eitlen wirklichen Frieden — niemand Wil das hier letztlich leugnen — müssen andere sei:. Aus der Einsicht in die Kräfte und Faktoren, Sie heute die Weltpolitik beherrschen, erwachsen aiiTj für England die Notwendigkeit und der Beschuß, zur Tat zu schreiten. Das soll Schritt für tzdlritt erfolgen, immer im Hinblick auf jene be- rülmte „Gesarntregelu n g". Das Zustande- Bcr men von Zwischenlösungen indessen, jiin sie auch nur zweiseitiger Natur, soll nicht ab- hlir>gig gemacht werden von dem heute noch gar rtdrt abzusehenden Erfolg oder Mißerfolg der Ge- Mregelung. Jede Neuorganisation des Friedens tfr nach englischer AlZffassung Opfer auf Seiten »rienigen voraus, die die Nutznießer des bisheri- ar „Friedens"°Zustandes waren. Opfer, die sich &inrd) bezahlt machen, daß jie zur allgemei - tten Sicherheit beitragen. Welcher Art w! wie hoch sie sein müssen, das eben ist nach eng- flideer Auffassung Sinn und Zweck der diplomati- f<b(i Arbeiten, die mit der Entsendung von Lord kHollifax nach Deutschland und mit der Rund- Ni'^ von D e l b o s ihren Anfang nahmen Das
ftns — lautet: nein.
Vorausgesetzt also, der Genfer Bund fällt aus tun es kömmt zu einem Zusammenschluß der so- getannten demokratischen Mächte gegen bet „Faschismus", wie wäre dann die Kräftever- te ung? Hierauf gibt der Aufsatz im „Round Tible“ folgende Antwort: „Es ist durchaus nicht fit er, auf welcher Seite das Uebergewicht der Ducht liegen wird Die Vereinigten Staa- trn müssen mit Sicherheit außer Rechnung
Damit aber kommt der „Round Table“ auf D ulschIand zu sprechen Wie stell! fid)_ nun in enalischen Augen das Bild der deutlchen Forde- mgenbarv Unter Ädl-Hnun« bet SJeriajUer Mtaf bdimmungen wird zugegeben, daß der Wünsch des beitidicn Volkes, seine Angehörigen außerhalb der Rachsgrenzen auf der Grundlage des Selbstbestim- G nqsrechtes darüber entscheiden zu laßen, sich zu eiiem großen Reich z u s a m m e n z u s ch l, e ß e n, ' nititö „Unmoralisches" habe Auch die Uebertragung dci Kolonialmandaten unter der Voraus- N fttunfl einer europäischen Gesamlregelung wird als li ni-glich bezeichnet Das Problem se, indessen so flirrt der Aufsatz weiter aus, über die politische S,' häre hinaus zu einer Frage der m i l i t ä r i- fden Kraftfaktoren geworden, wobei Di»itschlands militärische Potenz — t?or aüem was bn Luftwaffe anbeträfe — immer starker in
London. 24. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die Lon- bon-r Blätter berichten ausführlich über ein schweres Gefecht zwischen britischen Gruppen und arabischen Freischärlern bti Tiberias, in dessen Verlauf elf Araber g e - t; et wurden. Zwanzig Araber hatten bei Haifa v, Mi\ jüdischen Autobus angegriffen. ien »albern Polizeibeamte die Verfolgung aufgenom- ’ m hatten, kam es zu einer heftigen Schießerei . je li.*) dem Eintritt von Munitionsmangel bei der ■ jslzei habe man britische Truppenabtei- h :gen sowie Flugzeuge an die Kampf- sM« entsandt. Erst nach stundenlangem Ringen fei er ubends gelungen, die etwa 100 Mann starke Öbi-ilung der Araber zu umzingeln. Bei Ein- bnii) der Dunkelheit sei der Kampf eingeffeüt wor- bti Er solle beim Morgengrauen wieder aufgenom- n?r werden Londoner Blätter behaupten, daß dies
di' Waagschale falle __ _ u
Was würde geschehen, wenn —wie vor 23 Jah- J tei - em neuer Weltkrieg ausbräche? D^se bange Frage wird hier zu Lande selten aus- gi orochen, aber sie liegt auf den Livpen aller W -nschen, in denen noch ein Stuck von Verantwor- t^gsbewußtsein für unser täglich kleiner werdendes eii-opäisches Schicksal steckt. Präziser gestellt lautet bi Frage welche Mächte würden sich in einem sochen Kampf gegenüberfteben? Die Genfer L ga — sie ist nicht mehr als ein Ideal, das man -rar nicht aufgeben will und nach dessen Erfüllung mn weiter zu streben bemüht ist. Aber was ist bo für eine Liga? Wird sie nicht nur moralische Überzeugungskraft, sondern auch die militärischen UiT) wirtschaftlichen Machtmittel besitzen, um dem „Angreifer" seinen Kollektiowillen aufzuzwingen? D? Antwort — die vorläufige Antwort wenig-
Oie Volköweihnachi ist die Brücke zur Gemeinschast.
^Ueichsminister Or. Goebbels spricht auf den von der Partei veransia teten Weihnachtsfeiern zu den deutschen Kindern.
Berlin, 2^. Dez (DNB.) Jrn Zeichen des Gemeinschaftssinnes standen die unzähligen, durch die Aetherwellen miteinander verbundenen Gemein- schaftsieiern, die am Mittwochabend in allen Gauen des Reiches abgehalten wurden Gleich einer großen Familie scharten sich Millionen von Volksgenossen und Kindern als Gäste der Partei und des Winterhilfswerkes m den festlich geschmückten Sälen um den strahlenden Weihpachtsbaum. Wieder wurde der Saal bau Friedrichs- Heim im Nordosten Berlins, die alte Kampfstätte der Partei, zum Mittelpunkt der 500 von den Ortsgruppen in Gemeinschaft mit dem WHW organisierten Feiern in Berlin und der ungezählten anderen im Reich 1000 Kinder saßen meist an der Seite ihrer Eltern, erwartungsfroh an den langen weißgedeckten Tischen Jedes Kind hatte seinen bunten Teller und Kuchen vor sich, BDM.-Mädel schenkten Schokolade em und der Musikzug der Standarte „FeldherrnhattF" spielte Märsche und Weihnachtslieder. Stürmischer Jubel empfing Dr Goebbels Nach dem Lied „O Tannenbaum" nahm der Gauleiter Reichsminister Dr Goebbels das Wort zu seiner Weihnachtsansprache, die über die deutschen Sender in 21 000 Feiern im Reich zu 2'/- Millionen Kindern und darüber hinaus als Botschaft der Freude und des Friedens zum ganzen deutschen Volk getragen wurde.
Dr Goebbels führte in seiner Ansprache u. a. folgendes aus:
Liebe Kinder!
Zum fünften Male begehen wir das deutsche Volksweihnachtskest im nationalsozialistischen Reiche Adolf Hitlers. Jyr wißt es, liebe Kinder, und euere Eltern werden es euch oft erzählt haben, daß wir unsere Sorge für bie schaffenden deutschen Menschen nicht so sehr in phrasenreichen Pogrammen, als vielmehr in echten sozialen Handlungen und gemeinschaftbildenden Taten beweisen wollen. Denn das versteht das Volk am besten, und vor allem ihr Kinder habt dafür ein empfängliches Gesiiüt, da eurere Sinne und Vorstellungen noch gänzlich unverdorben sind. Für uns seid ihr das ko st bar st e G u t unseres. Volkes, und darum gerade gilt unsere Sorge euch, euerem Glück und euerer Wohlfahrt. Wenn wir Geschenke an euch verteilen, so sollen das keine Almosen sein, sondern Beweise einer n a t i o - nalsozialistischen Hilfsbereitschaft; die aber wiederum soll sich nicht nur bei Feiern und Festen zeigen, sondern im täglichen Leben immer wieder auswirken.
Weihnachten ist wie kein anderes Fest das Fest der Kinder. Mit blanken Augen und klopfenden Herzen warten sic am Heiligabend auf die Stunde der Bescherung, wie schmerzlich muh es gerade für die Kinder weniger begüterter Eltern sein, an diesem Tage abseits der Freude zu stehen und traurig zuschauen zu müssen, wie alle anderen singen und jubeln. Ist es da nicht verständlich, dah gerade ihr eine Quelle des Unmuts und der sozialen Klassenfeindschaft bleibt! Früher nutzten volksfremde und staatsfeindliche Hetzer diesen Uebel- stand aus, trieben die Armen mit ihren Kindern zu aufrührerischen Demonstrationen auf die Straße, schürten die Gegensätze im Volk und machten so das weihnachtsfest zu einer Angelegenheit parteipolitischer Auseinandersetzungen.
wir sind den unH^ekehrten Weg gegangen. Wir haben diese Quelle des Unfriedens zugestopft. Wir schauen nicht untätig und mit verschränkten Armen zu, wie die einen feiern und die anderen traurig und verlassen sind. Wir laden die, die sich selbst kein Weihnachten bereiten können, als unsere Gäste ein. Millionen Kinder sitzen in dieser Stunde in ganz Deutschland um die weihgedeckten Gabentische herum. Die Männer der Partei und des Staates feiern mit ihnen zusammen das volksweihnachtsfest. Die Armen müssen in harten Zeiten besonders schwere Lasten tragen. Sie stehen mit ihren unschuldigen Kindern auf der Schattenseite des Lebens. Das Furchtbare dabei ist, dah gerade die Kinder das mit ihren unverbogenen Sinnen am allerschlechtesten verstehen können, heute nun stellen wir sie in das hetle Licht unseres Volksweihnachtsbaumes hinein, heute kommt der Weihnachtsmann, der früher die Hütten und Mansarden der Armen nicht kennen wollte, f ü r alledeutschen Kinder. Er hat keines von euch vergessen. Für unser Volk seid ihr uns alle gleich lieb und wertvoll. Denn ihr seid ja das zukünftige Volk.
So wie hier im Saalbau Friedrichsheim in Berlin, so sitzt ihr um diese Stunde. in ganz D e u t s ch l.a n d festlich zusammen Es gibt in unserem Reiche keine Stadt, kein Dorf" und keinen Marktflecken, wo nicht der Baum un|erer Bolks- weihnachten erstrahlte Nirgendwo in Stadt und Land braucht ein Kind verlassen und einsam zu sitzen, wo das Fest der Kinder ihm keine Freude gebracht hätte Dieses Fest, das früher die Trennungswand zwischen arm und reich nur noch höher aufrichtete, ist nun durch uns zu einer Brücke der Gemeinschaft geworden Die Armen sind bei uns zu Gaste. Aber sie brauchen sich nicht beschämt zu fühlen, denn die Gabentische hat ihnen das ganze Volk gedeckt. '
Es ist der Wille des Führers, daß an diesem Feste alle teilnehmen. Und damit wird ihm erst seine rechte Weihe gegeben Wenn um diese Stunde in ganz Deutschland die alten Heben Weihnachtslieder erklingen, dann soll Freude einziehen in jedes Herz Wir wollen damit einer friedlosen und unruhigen Welt ein Beispiel geben Wir wollen ihr zeigen, wie man durch öie Gemeinschaft z u Glück und Eintracht in einem Volke kommt und wie deshalb auch nur das gemeinschaftliche Denken und Handeln Glück und Eintracht unter den Völkern erringen kann. Euch aber, ihr lieben Kinder, wollen wir zu dieser Gesinnung und zu diesem Denken erziehen Früh schon soll in euch der Wille zu Frieden und Verständigung Platz und Raum finden. Mehr denn je tut er einer Weik not die üi Krisen
und zunehmenden Katastrophen oerstr'ckt, kaum noch einen Ausweg aus ihrem wirtschaftlichen und politischen Wirrwarr findet
Voll Dankbarkeit aber schauen wir alle in dieser Stunde auf den Führer dessen Wort und Werk uns auch dieses Fest gerichtet hat Er hat uns den Weg zur Gemeinschaft gewiesen Er zeigte uns, wie man. ohne sich in dogmatischen Haarspaltereien zu ergehen, ein praktisches Chii st entum der T a t pf l-ege n kann. Das ganze Volk und vor allem unsere Kinder haben ihn dabei verstanden. Die Nation ist glücklich, ihr Schicksal in seiner Hand gesichert zu wissen. Freut euch denn alle dieser schönen festlichen Zeit! Erfüllt sie wiederum mit der ganzen romantischen Poesie unserer deutschen Volksseele! Schaut mit glänzenden und glückerfüll- ten Augen in die hellen Lichter des Weihnachtsbaumes, den wir euch gerichtet haben! Seid stolz darauf, einem Volke anLugehören, in dem nicht nur die Not, in dem auch d i e Freude geteilt wird! Dieses Volk sucht sich selbst feinen Weg aus seiner inneren Bedrängnis. Es wird ihn finden und ihn damit allen anderen Völkern zeigen Geschlossen und geeint steht es heute schon in einer bewegten und unruhigen Welt. Es kann dieser Welt keinen
besseren Wunsch übermitteln als den den uns schon die Weihnachtsbotschaft verkündet: Frieden unter Öen Menschen auf Erden!
Das Sieg-Heil auf den Führer und die Lieder der Motion waren gerade verklungen als Knecht Ruprecht (Kammersänger Eck) weithin vernehmbar an die Tür des Saales klopfte Tosendes Hallo begrüßte ihn Bald war denn auch der große Augenblick da wo der Weihnachtsmann am Schluß seiner Ansprache die freudige Botschaft überbrachte, daß er für alle Kinder etwas mitgebrad)! habe. Scheinwerfer strahlten auf. und nun kamen die Kinder zu Dr ©oebbels, um aus seiner Hand die schönen Geschenke entgegenzunehmen Bald griffen Frau von Schröder von der Reichsleitung der NSV., Hauptamtsleiter H'lgenfeldt und Gaupropagandaleiter Wächter bei der Verteilung der Gaben helfend mit ein. Anderthalb Stunden lang drängte sich das kleine Völkchen mit leinen Wünschen zum „Doktor" und seinen Helfern. Für jedes einzelne Kind hatte Dr Goebbels ein offenes Ohr und ein scherzendes Wort Alle zogen strahlend von bannen, so manches Kind dankte mit dem Aufsagen eines Weihnachtsgedichtchens Eine schönere Dölksweihnacht konnte es nicht geben!
Göring bescher! 500Kinder ans der Schorsheide.
„Onkel Hermann" läßt sich von den Kindern ihre Weihnachtsgeschenke zeigen.
Berlin. 23 Dez. (DNB) Kürzlich war den Buben und Mädeln der Holz- und Waldarbeiterfamilien aus der Schorfheide ein Kärtchen.ins Haus geflattert, auf dem zu lesen stand: „Ministerpräsident Generaloberst Göring und Frau Göring haben mit dem Weihnachtsmann gesprochen, damit auch du zu Weihnachten nicht vergessen wirst Sie erwarten dich " Das Berliner Konzerthaus Clou hatte deshalb wie im Vorjahre fein Weihnachtskleid angelegt 500 Kinder von vier bis zwölf Jahren und dazu aus jeder Familie ein Erwachsener waren schon am frühen Vormittag mit Kroftwag.'n der Reichspost aus'den weiten Waldgebieten der Schorfheide zusammengeholt. Als die Kinder den geschmückten Raum betraten, strahlten ihnen hunderte von brennender Kerzen an den Weihnachtsbäumen und Adventskränzen entgegen und die reichgedeckten Gabentische und Berge von Kuchen verschlugen ihnen zunächst einmal den Atem Als dann aber die kleine Britta Jess-»n, die wir aus dem Rundfunk kennen zum Futtern aufforderte, da schwanden die Kuchenberge in fleißig stopfende Münder Das Musikkorps des Regiments ..General Göring" spielte derweil Weihnachtslieder. Heller Jubel durchklang den Raum, als „Onkel Göring" eintraf.
Und dann begann die Reise ins Märchenland Britta kommandierte und des Großen Friedrichs lange Grenadiere marschierten auf Aus einer großen Kiste, die die langen Kerls auf die Bühne stellten, zauberte sie kleine lebende Zinnsoldaten hervor, gestellt vom Kinderballett der Stoatsoper Immer höher ging die Begeisterung als man gar noch die Tiere aus Haus und Hof und Wald, der Kater Murr, der Froschkönig, riesengroße Teddybären, kleine Häschen mit langem Ohr und allen vorweg die Micky-Mäuse ein ausgelassenes Treiben und Tanzen volttührten Zwei gewaltige Elefanten mit wippenden Dickschädeln auf ihren Rücken zierliche kleine Weihnachtsengelchen mit brennenden Kerzen, der Löwen aus der Wüste und viele andere Tiere, wie wir fie sonst nur im Zoo sehen. Hißen vor den entzückten Kindern eine Märchenwelt erstehen wie sie das schönste Bilderbuch nicht brinaen kann
Herzlich sind Hermann Görings Worte, die er dann für die Kinder findet Er sagt, er habe sie alle aus der Schorfheide in die große Stadt kommen" lassen, damit sie durch diese Weihnachtsbescherung ein Erlebnis mit in die Einsamkeit ihrer Walddörfer nehmen sollten. Er wolle den Kindern durch diese gemeinsame Feier kund tun daß sie mit ihrem Onkel Göring, der draußen bei ihnen wohne zu- rammengebörten und daß er stets bereit sei zu helfen, wo er nur könne An welchem Tage, fo sagte er weiter, ließe sich das besser bekunden als zum Weihnachtsfest Groß war die Freude, als der Minister den Kindern mitteilte, daß auf d-'m Gabentisch auch Geschenke für ihre kleineren Geschwister, die die weite Reife noch nicht mitmachen konnten,
bereitlägen, damit sie auch teilhaben könnten an den Stunden der Freude. „Und wenn daheim dieses Erlebnis an eueren Kinderaugen noch einmal vorüber- zieht, dann denkt daran, daß wir in einer neuen Zeit leben, in der jung und alt, in' bey alle z u - s a m m e n g e h ö r e n , in der es keine ‘ Unterschiede mehr gibt Denkt daran, daß euch alles von Herzen gegeben und gegönnt ist " An die Eltern gewandt, betonte Hermann Göring, sie sollten in diesen Feierstunden erkennen, daß "sie in der Einsamkeit ihrer Walddörfer nicht vergessen würden „Wenn ihr heute", so schloß der Ministerpräsident^„in die Unrast, den Haß und den Streit in der Welt um euch blickt, dann dankt Gott, daß er euch ein so friedliches und reiches Weihnachtsfest geschenkt hat. dann dankt dem F ü h r e'r, der all dies in unserem deutschen Vaterland erst möglich machte "
Mit dem Einzug des Weihnachtsmannes, den der Schauspieler. F 1 o r a t h wieder meisterhaft gestaltete, und mit dem Sturm auf die lockenden Gabentische erreichte diese Weihnachtsstunde einer großen Familie ihren Höhepunkt.
Sauleiter Sprenger beschert.
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NSG. Am Donnerstag fanden im gesamten Gau Hessen-Nassau die Volksweihnachtsfeiern statt In zwei besonderen Weihnachtsfeiern in Darmstadt unb Frankfurt bescherte (Bauleiter Sprenger 550 Kindern, deren Eltern durch die NSV betreut werden. Die Feiern, die in schönem weihnachtlichen Rahmen stattfanden, wurden vom BDM mit Märchenspielen und Weihnachtsliedern eingeleitet, die den Kindern ebenfalls eine erhebende Freude bereiteten An langen Tischen saßen die Mütter unb Väter — es waren vornehmlich kinderreiche aus- gewählt — mit ihren Kindern bei Schokolade unb Kuchen, alle, die zu dieser nationalsozialistischen Weihnachtsfeier zusammengekommen waren, vereinigte eine große, frohe Kameradschaft Dieser gab auch der (Bauleiter in den kurzen Worten, die er an die Buben und Mädel richtete, Ausdruck Der (Bauleiter erinnerte an die Zeit, da nicht alle Kinder Weihnachtsgeschenke erhalten konnten. Heute aber sei alles in geordnete Bahnen gelenkt Jeder wisse, wo er hingehöre, wo er sich einzusetzen habe und alle umfasse eine große Kamerad- schäft. Der Führer denke an alle. So wie er für die Alten gesorgt habe, so wolle er auch heute den Kleinsten unseres Volkes eine Freude bereiten.
Dann nahm Knecht Ruprecht das Zepter in die Hand und führte die Buben und Mädel zu den langen Tischen, auf denen ihre Geschenke standen, die ihnen der Gauleiter nun überreichte. Strahlende Augen und fröhliches Jauchzen waren die Antwort.
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