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Kräusel« von Stoffen mit der Hand am besten so, daß man den Faden in gleichmäßigen, klHnen Abständen durch den Stoff zieht tu zusammenschiebt. Beim Kräu­seln mit der Maschine den Stich ganz groß stellen und den Ober­faden locker halten.

Kraut, Bezeichnung für Kohl und Sauerkohl, aber auch für den eingedickten, sirupartigen Frucht­saft von Aepfeln, Birnen und Zuckerrüben als Brotaufstrich, besonders bekannt Rheinisches Apfelkraut.

Kräuteressig, Würzesfig. Heißer Essig wird auf Dill oder Estra­gon gegosien und, wenn die Kräuter ausgezogen sind, gut verschlosien aufbewahrt.

Kräuterkäse, harter, grüner, mit Bockshornklee verarbeiteter Käse aus Magermilch u. Buttermilch. Der Käse wird vor der Verwen­dung gerieben und mit Butter durchgeknetet.

Kräuterkisien mit Waldmeister oder anderen wohlriechenden Kräutern gefüllt, legt man viel­fach in Leinen- und Kleider- schränke, wo sie gleichzeitig zum Schutz gegen Motten dienen.

Kräuterkuren, Blutreinigungs- kuren, Frühlingskuren, der regel­mäßige Genuß einer der fertig käuflichen Kräutertees, die eine abführende Wirkung haben.

Krawatte, franz., Halsschleife oder Binder. Selbstbinder, das einzige, bunte Bekleidungsstück des Herrn, das deshalb mit

Sorgfalt und Geschmack aus- gewählt werden muß. Nach Ge­brauch glättet man den Selbst­binder durch einen Krawatten­spanner.

Krebs (Carcinom), bösartige Geschwulst, die sehr große Nei­gung zum Weiterwachsen und zur Bildung von Tochtergesckwül- sten (-Metastasen) in anderen Gegenden des Organismus hat. Die Bösartigkeit des Krebses liegt vor allem in seinem außer­ordentlich raschen Wachstum, wobei er die ganze Umgebung zerstört, in den Allgemeinerschei­nungen (Krebskachexie, das. ist Verfall, Abmagerung usw.), dann aber auch darin, daß einzelne Keime auf dem Blut- oder Lymphwea verschleppt werden, sich an anderen Stellen des Kör­pers ansiedeln und dort neue Krebsgeschwülste, die Tochter­geschwülste, entstehen. In den allerersten Stadien ist der Krebs durch radikale Operation heil­bar. Da aber Laien unmöglich zwischen gutartiger und bös­artiger Geschwulst unterscheiden können, ist es unbedingt erforder­lich, daß sich feder, der an seinem Körper irgendeine geschwulst­artige Veränderung bemerkt, sich sofort in ärztliche Behandlung begibt. Meist tritt der Krebs im höheren Alter auf (gewöhnlich 50 bis 60 Jahre), damit ist aber nicht gesagt, daß auch nicht ein­mal jüngere Personen jaoon be­fallen werden können Ansteckend ist Krebs nicht, auch nicht erblich, doch bestehl in gewisien Familien größere Disposition für Krebs. Am häufigsten sind Magenkrebs

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Die Unterlagen sind ab Dienstag, den 27. Juli 1937, bei uns zu haben. 4937D

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Gießen, den 24. Juli 1937.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt.

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Der 5816 000 WM 006 Ito nach der Naturschutzverordnung vorn 18. Mürtz 1938 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus« führNch erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.

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Die beiden Verfasser des vor kurzem er- schienenen Kommentars zum Reichsnatur­schutzgesetz haben hier auf Grund ihrer lang- jährigen Erfahrungen und ihres weitgehen­den Einblicks in das Werden der neuen Na­turschuhverordnung, die nun für das ganze Reich güt, die Verordnung und alle dazu- gehörigen bisher erschienenen Ergärnungs- bestimmungen nach juristischen, verwaltungs­technischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich erläutert und geben damit jedem eine gründliche Aufklärung, der mit dem Natur­schutz, mit der Natur überhaupt, sei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfteunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müssen über di« Fragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Na- turalien-u. Herbarien-Handlungen und Lehrrnittelgeschäste, Präpara­toren, Ausstopser, Pflanzensarnrn- ler, Schrnuckreisig-Verküufer, Kranz- blndereien und die mit der Über­wachung der Märkte beauftrag en Beamten, Feldhüter, Polizeistellen usw.-Bestellungen durch alle Buchhandlungen. Hugo Bermühler Verlag

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