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Der brasilianische Bundespräsident Dargas hat den früheren Präsidenten des Staates Rio Grande do Sul, General Flores da Cunha, der nach dem mißglückten Aufstandsversuch von Anfang Okto­ber nach Uruguay geflüchtet war, sämtlicher militä-

e$r Milch, General der Flieger Halm, dem htir Rudolf Binding, der telegraphierte: Die

Der Vormarsch aus Nanking.

Heftige Kämpfe am unteren Uangtse.

Schanghai, 22. Rov. (DNB.) Im Westen Schanghais haben die Japaner ihren Vormarsch a n derStraße Sutschau Wuhsi fortgesetzt. Nördlich davon a m Y a n g t s e wurde der stark be­festigte Platz K i a n g s ch i n von weittragenden japanischen Schisssgeschützen unter Feuer genom-

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sttchsverkehrsminister Dr. D o r p m ü l l e r ist zur TÄli-hme an der europäischen Fahrplankonserenz i A Neapel eingetroffen.

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£)e litauische Staatspräsident hat auD Unlaß des 19. Jahrestages der litauischen Ar- mi« iner Anzahl politischer Gefangener, die von deisn Kriegsgericht verurteilt worden waren, die

Was wird aus Schanghai?

Japan und die internationalen Niederlassungen.

der internationalen Niederlassung doch erneut und mit größerem Erfolg dahin gehen, im Derwaltungs- törper mit den Engländern und Amerikanern gleichberechtigt zu sein. Ob darüber hinaus ich nördlich des zerstörten Tschapei eine rein ja­panische Niederlassung durchführen läßt, zu der die Vorarbeiten schon getan wurden, hängt von der weiteren Entwicklung des Konfliktes ab. D. S. Die Vrüffeter Konferenz ist lot. Keine Aussicht auf praktische Ergebnisse.

wird fflii rt Odern k

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Brasil en.

Brasilien beschloß, die Auslandsschul­denzahlungen einzustellen, der Finanzminister wurde beauftragt, neue Verhandlungen über die Auslandsschulden, deren künftige Bezahlung sich im Rahmen des Möglichen halten soll, in die Wege zu leiten.

men und auch von Flugzeugen bombardiert. Weiter flußabwärts wurde Lang sch an an der Nordseite des Yangtse gegenüber von Fuschan beschossen Die Chinesen befürchten, daß die Japaner bei Langschan Truppen landen, die die Flußfestung T s i n g k i a n g stürmen sollen, um die dortige F l u ß s p e r r e der Chinesen zu umgehen. Teile der japanischen Trup­pen am Nordflügel der Front am Tai-See sind durch Flugzeuge mit Nahrungsmitteln und Muni­tion versorgt worden. Daraus geht hervor, daß der Vormarsch der Japaner außerordentlich rasch von- statten geht. Die japanischen Truppen sind im Be­sitz der gesamten Ostseite des Tai-Sees.

Oie Ausländer verlassen dieHauptstadt

Nanking, 22. Nov. (DNB.) Die chinesische Hauptstadt war am Montag nach mehrtägigem Re­genwetter, das eine Fliegertätigkeit unmöglich machte, wieder das Ziel mehrer japanischer Luftangriffe, bei denen es auch zu Luftkämpfen kam. Von einem japa­nischen Flugzeug wurde ein Brief des japanischen Oberkommandierenden Matsui an Marschall Tschi- angkaischek abgeworfen, in dem dieser aufgefor­dert wird, seinen Widerstand aufzugeben. In­zwischen konnten sich die fremden Diplomaten sowie die übrigen Ausländer ohne Störungen auf die für die Abreise nach Hankau bereitgestellten Schiffe be­geben. Für die Botschaften Deutschlands, der Ver­einigten Staaten und Englands wurden in Nanking kleinere Dienststellen zurückgelassen. Etwa 60 Aus­länder verbleiben vorläufig in Nanking, darunter el Deutsche.

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ein». r D tttirJtuooif löinomg, oer leiegrupvicne. y\x Uteri futäparfte Nachricht erschüttert das Herz. Aus tief- fti; Teilnahme grüße ich stumm grausamste Wahr-

Eine japanische Abordnung von höheren Der- waltungsbeamten ist in Schanghai eingetroffen, um die ziemlich verwickelte Lage, die sich aus dem Werden Schanghais ergab, zu überprüfen und Vor­schläge zu ihrer Abänderung zu machen. Denn Schanghai befindet sich durch die letzten Siege der japanischen Armee im Machtbereich der Japaner, und damit hat Japan die Verfügungs­gewalt nicht nur über eine Stadt von über 4 Mil­lionen Einwohnern, unter denen sich rund 50 000 Europäer und 30 000 Japaner befinden, sondern auch über den größten Handelshafen des von mindestens 400 Millionen Menschen bevölkerten China, der mehr als die Hälfte des chinesischen Ein- und Ausfuhrhandels umschlug. Die Entwicklung Schanghais ist so unorganisch gewesen, daß keiner­lei klare verwaltungsrechtliche Grenzen gezogen wurden. Sie ist ein Sonderfall, und daher ist es notwendig, sie kurz zu streifen.

Die Deffnung Chinas für den Handel mit den Europäern erfolgte eigentlich erst, nachdem die Briten 1842 denOpiumkrieg gegen China geführt hatten. Das chinesische Verbot des gesund­heitsschädlichen Opiumrauchens paßte England nicht, da vor allem in Bengalen die Herstellung von Opium eine wesentliche Derdienstquelle der britischen Kaufleute war. Um dieser Profitinteressen willen zwang dashumanitäre" England die Chinesen durch Waffengewalt, das giftige Opium weiter zu rauchen. Dieser Opiumfrieden von Nanking öff­nete Schanghai den Fremden. Am 14. November 1843 wurde ihnen der Hafen der Stadt, die damals rund eine Viertelmillion Einwohner zählte und bereits ein Hauptort des chinesischen Dschunkenhandels war, geöffnet. Die Fremden be­anspruchten für sich besondere Gebiete nördlich der alten Chinesenstadt, und so entstand 1845 das internationale Settlement, das sich seine eigene Verfassung gab und tatsächlich einen Fremdkörper im chinesischen Fleisch bildet. Immer­hin ist diese internationale Niederlassung, in der rund 40 verschiedene Nationen sitzen, der Kern des modernen Schanghai geworden, und die internationale Verwaltung hat nicht nur mo­derne Straßenzüge mit Gas, Wasser, Elektrizität und großzügigen Geschäftsbauten errichtet, sondern die internationale Niederlassung ist bisher auch immer ein ruhender Pol in der Flucht der chinesi­schen inneren Umwälzungen gewesen. Daher zogen viele wohlhabende Chinesen es vor, ihren Wohnsitz

Chinesen und die Japaner zusammengegangen wären, schon vor dem Konflikt diese Stimmen ge­nügt, um die der Engländer und Amerikaner auf­zuheben. Japan hat seit Jahren einen Sitz mehr verlangt, um die Macht der Engländer und Amerikaner zu brechen. Aber da die Chinesen nie­mals mit den Japanern stimmten, war die Lage hoffnungslos. Jetzt dürfte das Bestreben der Ja- paner bei aller Anerkennung der Unabhängigkeit' rischer Wurden entkleidet.

Brüssel, 22.Nov. (DNB.) Die Ostasienkonfe- renz ist zusammengetreten, um den Entwurf einer gemeinsamen Abschlußerklärung zu prüfen. Der chinesische Delegierte Wellington Koo erklärte, aus einer ersten Prüfung ihres Inhalts ergebe sich, daß sie nichts anderes als eine neue Betonung gewisser allgemeiner Grundsätze ent­halte. Sie sage aber weder etwas von einer gemeinsamen Haltung, die die Mächte ein­zunehmen gedächten, noch sei irgendein Hinweis vorhanden auf praktische Schritte, wie sie der chinesische Vertreter angeregt habe. Es wurde eine große Anzahl von Abänderungen an dem Entwurf des Schlußberichtes vorgefchlaaen. Am Mittwoch rechnet man damit, daß die Konferenz abgeschlossen werden kann.

Die Pariser Presse sieht sich gezwungen, den Mißerfolg der Brüsseler Konfe­renz feftzustellen.Epoque" schreibt, die Konferenz sei tot. Sie sei an Gleichgültigkeit ge« t o r b e n , denn weder Selbes noch Eden oder Lit- winow-Finkelstein hätten es für notwendig erach­tet, den letzten Augenblicken beizuwohnen. Vielleicht werde man es erleben, daß in einiger Zeit irgend jemand die Rückverweisung der Angelegen­heit an den 23er-Äusfchuß des Völkerbundes for­dern werde. Aber auch dann würden keine Maß­nahmen ergriffen werden.Journal" stellt eben­falls fest, daß die Konferenz unter den Blumen re- torischer Künste begraben worden fei. Die Tat­sache, daß weder die amerikanische noch die englische oder die französische Abordnung es für angebracht hielten, einen ftänbigen Ausschuß vorzu - schlage n, beweise die geringe Hoffnung auf irgendein Ergebnis.

Di Toten werden am heutigen Dienstag nicht Ziten Mausoleum beigesetzt werden. Nach dem ie#e Willen des ehemaligen Großherzogs sollen r. emurlb die Seinen in einem neuen fjamb

I ije rg r a b ruhen, nahe der Ruhestätte der Prin- zoisn Elisabeth. An der offenen Gruft wird vor dem Mraandten- und Freundeskreis, geladenen Vertre- tern Der Partei, des Staates, der Wehrmacht und ,, viin »ahnendeputationen Kirchenrat Klein (Mün- LUnÄ »jtn) der dem großherzoglichen Haus persönlich ». .ns9r nÄe and, die Gedächtnis-Ansprache halten und die e Ä IW einsegnen.

®*T R eine politische Nachrichten.

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"gen Qfi Di Führer besuchte in Augsburg die Baye ° 9en enfii rnsc ? n Flugzeugwerke und besichttgte dabei betrieb: uiia. die Messerschmitt-Maschine, die kürzlich mit "glich jn eiine- Mercedes-Benz-Motor einen Geschwindig- nb die z WtsWeltrekord für Landflugzeuge aufgestellt hat.

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,JreM Lc d Halifax suchte nach seiner Rückkehr nach UL sofort Außenminister Eden im Außenamt

hfodAAt a^f. Darauf begab er sich mit Eden zusammen zu Mntterpräsident Chamberlain, um ihm Be­nd im - rijjtiiber seine Unterredung mit dem Führer zu er- NchsWs! ftütbn. .

bat sich

auf 1 D Stellvertreter des Führers Reichs- vurden c nirini er Dr. Rudolf Heß stattete dem Parteigenossen aöeoerbQT $!u: anläßlich der zehnjährigen Tätigkeit als und Oübirster Partei richt er in dessen Dienstge- 594407'; fr'Kut einen längeren Besuch ab und ließ sich die EhenderU Dlitc beiter der Dienststelle des Obersten Partei- fÜr den g-Mls vorstellen. Der Stellvertreter des Führers isgefnrot. d Il:nt2 dem Parteigenossen Buch für feine auf= M zusE o losende Tättgkeit als Oberster Parteirichter, ^egebauv *

öerfügun' 3t Kiel wurde das G r u p p e n b o o tK i e l", eulichei d»«is Schwesternfchiff des GruppenbootesNord- e genich ir:irl , in Dienst gestellt Das neue Schiff, das der stehendkl D!!a ine-SA. aller Gruppen des Rei- nmen V d)116 5 3ur Verfügung stehen wird, ist durch Umbau ulich di/ ei E früheren Marinefahrzeuges geschaffen worden.

Kunst und Wissenschast.

Reklorenkonferenz in INarburg.

Der Reichserziehungsminister hat angeordnet, daß die R e k t o r e n k o n f e r e n z am 15. Dezem­ber d. I. in Marburg stattfindet. Die Rektoren­konferenz ist eine Besprechung der Rektoren aller deutschen Hochschulen über wichtige hochschulpoliti­sche Fragen und findet unter dem Vorsitz des Lei­ters des Amtes Wissenschaft im Reichserziehungs­ministerium, des Staatsministers a. D. Dr. Wacker, statt. Die Rektorenkonferenzen haben bisher immer in Berlin stattgefunden.

Furtwängler dirigiert die Neunte in Wien.

Zum erstenmal in dieser Saison trat Professor Wilhelm Furtwängler mit einer vollendeten Wiedergabe von Beethovens 9. Sinfonie vor das Wiener Publikum. Der Beifall des ausverkauften großen Musikvereinssaales für Furtwängler, das Philharmonische Orchester sowie den Chor des Wiener Singvereins und die Solisten war sehr groß. Unter den Zuhörern bemerkte man viele Per­sönlichkeiten des Wiener Kunstlebens und zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Korps, darunter auch Vertreter der deutschen Gesandtschaft.

Uraufführung des nachgelassenen VioNn-konzertes von Robert Schumann.

Die Uraufführung des nachgelassenen Dio- lin-Konzertes von Robert Schumann findet aus Anlaß der Jahrestagung der Reichskulturkammer am 26. November um 12 Uhr im Deutschen Opern­haus in Berlin statt. Ausführende sind Professor Georg K u l e n k a m p f f und das Berliner Phil­harmonische Orchester unter Leitung des General­musikdirektors Dr. Karl Böhm. Die erste öffent­liche Aufführung (am 2. Dezember 1937, gleichfalls mit Kulenkampff) ist der Stadt Düsseldorf, für die der Meister das Werk seinerzeit geschaffen hat, über­tragen worden.

Der Waler Füläp Läszls f.

Der Hofmaler Fülöp Läszl6 de Lombo ist, 67 Jahre alt, in London g e ft o r b e n. Läszlo, ein gebürtiger Ungar, hatte kurz vor dem Kriege die britische Staatsangehörigkeit erworben. Er hat fast sämtliche Monarchen feiner Zeit gemalt. Läszl6 hatte in seiner Vaterstadt Budapest, München und Paris studiert und galt als bevorzugter Porträtist der ungarischen, österreichischen und auch deutschen Aristokratie vor dem Kriege.

Architekt Heinrich Straumer f.

Der in Deutschland und über unsere Grenzen hinaus bekannte Architekt Professor Dr.-Jng. e. h. ' Heinrich Straumer ist im Alter von nahezu 61 Jahren infolge von Herzkrämpfen in Berlin plötzlich g e ft o r b e n. Straumer war ein Schüler Wallots, des Schöpfers des Reichstagsgebäudes, und wirkte feit 1903 selbständig in Berlin. Als Er­bauer des Berliner Funkturmes wurde er weiteren Kreisen bekannt; er war ein städtebaulich bedeutend veranlagter Architekt, der zahlreiche Siedlungsbau­ten, Kirchen, Banken und u. a. auch die Landwirt- schaftliche Hochschule Berlin-Dahlem geschaffen hat.

dorthin zu verlegen. .

Die Franzosen waren allerdings mit diesem Zustand nicht einverstanden und erreichten durch diplomatische Verhandlungen, daß Frankreich 1849 eine eigene Niederlassung erhielt. Die ranzösische Niederlassung ist vor allem Wohnviertel, während die internationale Niederlassung hauptsäch­lich Geschäftshäuser aufweist. Zwar hat keine chine- ische Regierung die Exterritorialität dieser Nieder­lassungen anerkannt, aber in der Praxis arbeitete die chinesische Regierung ganz gut mit dem Verwal- tungstörper der Niederlassungen zusammen. Inner­halb des Verwaltungsbezirks der internationalen Niederlassung lebten rund 1,2 Millionen Chinesen, die damit der chinesischen Oberhoheit entzogen waren, und in der französischen rund 475 000. Da­gegen lebten rund 2 Millionen in den Chine­se n st ä d t e n nördlich der Settlements, also in dem jetzt zerstörten Tschapei und noch zahlreicher in Nantao, also der südlichen chinesischen Vorstadt, die sich an der französischen Niederlassung anschloß.

Erst um die Jahrhundertwende kamen die J a - paner nach Schanghai. Während die Europäer und Nordamerikaner hauptsächlich Kaufleute waren unb mit chinesischem Personal arbeiteten, sind die Japaner zumeist Gewerbetreibende, Indu­strielle, Handwerker, Kleinkaufleute, und in ihren Betrieben werden durchweg nur Japaner be­schäftigt. Das gab also von vornherein einen ge­wissen sozialen und rassemäßigen Unterschied. Die Japaner hatten den nördlichen Teil der internatio­nalen Niederlassung eingenommen und grenzten an die Chinesenstadt Tschapei, von wo aus sich auch der japanisch-chinesische Konflikt entwickelte. Im Maße ihres Anwachsens haben nun die Japaner eine stärkere Beteiligung an der Ver­waltung der internationalen Niederlassung ver­langt, aber vergeblich. Der gewählte Magistrat der internationalen Niederlassung bestand aus fünf eng­lischen, zwei amerikanischen, zwei japanischen und fünf chinesischen Mitgliedern; für die französische Niederlassung war ein Generalrat von fünf Fran­zosen und Chinesen maßgebend. Die chinesische Zen­tralregierung hatte demgegenüber den Oberbürger­meister zu ernennen, der mit zehn Verwaltungskör­pern die außerhalb der Konzessionen wohnenden Chinesen regiert und die Zentralregierung gegen­über den Magistraten der fremden Niederlassungen vertritt. Dabei ist wesentlich, daß die Engländer den internationalen Charakter der Niederlassung aufrecht erhalten haben, während Frankreich s i ch national abschloß und über ein Gebiet ver­fügt, das gar nicht dem verhältnismäßig geringen Anteil Frankreichs am Schanghaier Handel ent­spricht. Zum Beispiel ist der deutsche weitaus grö­ßer, obgleich Deutschland in der internationalen Niederlassung keine Magistratsvertreter hat.

Nun ist tatsächlich der chinesische Oberbürgermei­ster der Zentralregierung in Schanghai machtlos geworden. Die Japaner beherrschen ganz Schanghai, und wenn die internationale und fran­zösische Niederlassung eine Ausnahme bilden, so ist es doch tatsächlich so, daß auch innerhalb dieser Ver­waltungskörperschaften wohl eine Reform ver­langt werden wird. Im Magistrat der Schanghaier internationalen Niederlassung hätten, wenn die

Aus aller Wett.

Liu Institut für Kurzschrift und Maschinenschreiben.

Die Deutsche Arbeitsfront, der NS.-Lehrerbund und die Deutsche Stenographenschaft hielten in Bayreuth anläßlich der Gründung des Deutschen Instituts für Kurzschrift und Maschinenschreiben eine Kundgebung ab. Der Reichsgeschäftsführer der Deutschen Stenographenschaft, Baier (Bayreuth), erklärte, im Herbst 1936 seien das Amt für Be­rufserziehung und Betriebsführung in der DAF., der NSLB. und die Deutsche Stenographenschaft übereingekommen, eine Organifationsform zu schaf­fen, die getragen werde von allen, die Kurzschrift und Maschinenschreiben pflegen: das Deutsche Institut für Kurzschrift und Maschi­nenschreiben. Dieses Institut solle auch Fort­bildungsstätte, Beobachtungs- und Bewertungsstelle sowie Zentralbildungsstätte für die Kurzschrift- und Maschinenscsireiblehrer sein. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Stenvgra- phenschaft habe beschlossen, dem Reichswalter des NSLB., Gauleiter Fritz W ä ch t l e r , alle Voll­machten zu übertragen, um die neue Organisation der Stenographenschaft im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers und der DAF. durchzu­führen. Das Institut werde also in Kürze ins Leben treten.

EinDeutscher Tag" an der Goldküste.

Bei seiner Ausbildungsreise um Afrika herum lief das LinienschiffSchleswig-Hol­st e i n" am 20. November in Takoradi, einem britischen Hafen an der westafrikanifchen Goldküste, ein. Zahlreiche Deutsche aus dem Hinterland der Goldküfte hatten Hunderte von Kilometer zurück­gelegt, um das Einlaufen derSchleswig-Holstein" in Takoradi mitzuerleben und einige Stunden zu­sammen mit der Besatzung auf dem deutschen Kriegsschiff verbringen zu können. Am Sonntag nahmen die deutschen Volksgenossen an einem von derSchleswig-Holstein" an Bord veranstalteten Deutschen Tag" teil. Nach der Begrüßung durch den Kommandanten fanden Schiffsbefichtigungen und ein gemeinsames Mittagessen statt. Da wegen des Totensonntags kein Bordfest gegeben werden konnte, wurde unseren Landsleuten ein Film vom Mussolini-Besuch in Deutschland vorgeführt. Mit Büchern beschenkt, die das Ge­denken an die ferne Heimat und die Erinnerung an die Tage in Takoradi wachhalten werden, verließen unsere Landsleute nach dem an eindrucksvollen Er­lebnissen so reichen Tag das Schiff.

Französische Landarbeiter durch Explosion eines Blindgängers verletzt.

Fünf fianzöfifche Landarbeiter wurden in der Nähe von Laon, als sie auf dem Ackerfelde zum Wärmen ihres Morgenkaffees ein Feuer angezündet hatten, durch eine Explosion verletzt. Offenbar handelte es sich um einen nicht aufgefundenen Blind­gänger aus dem Weltkriege, in dessen Nähe die Arbeiter ihr Feuer entzündeten, und der | dann explodierte. _____________

p)lr Rücksicht auf Demonstrationen der Medizin- ftiiklten wegen der geplanten Verlängerung ihres (Siil-ums hat der Rektor die Sperre der Wie- n erlll n i v e r s i t ä t auf unbestimmte Zeit verfügt. D L s Unterrichtsministerium hat inzwischen eine 23er- oiäitmg erlassen, die insofern eine Milderung gegen- üiienoem ursprünglichen Plan enthält, als die Ver­lange ung des Studiums für die Angehörigen höhe­rer Semester nur ein halbes Jahr betragen wird '.Die Studenten sind davon aber noch nicht be- frpi t und versuchen jetzt, Sympathiedemonstratio- nur ?uch auf anderen Hochschulen zu veranlassen.

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kn Belgien ist auch der vierte Versuch $ur KM Xttsbildung fehl geschlagen. Janson gab fei- njn Auftrag zurück. Er konnte mit dem ehemaligen Ätm.terpräsidenten Jaspar nicht in ein Einver- nlflirm kommen. Jaspar sollte das Justizministe- rimserhalten.

I R' bio Salamanca meldet: Im Anschluß an einen Nwinustausch zwischen dem Foreign Office und G&manca ist der Herzog von Al b a zum amt- licurt Vertreter des nationalen <5 pa- n i|:t s in London ernannt worden.

3et spanisch-bolschewistische DampferCale E l - c uficru b a", der angeblich mit einer LadungZe- miirf auf dem Weae nach Valencia war, ist etwa 7CUibometer vor Valencia gesun ken. Die gesamt miit-ung kam dabei ums Leben. Man vermutet, dcch Das Schiff auf eine der Minen aus- g e cm f en ist, die den Hafen von Valencia ab« ritlu.

2ri als Dizekönig von Aethiopien abberufene Mcisyall Graziani hat an den Duce folgendes ielicramm gesandt:Ich bin stolz darauf, unter Ilhüri Befehl zur Eroberung und Befriedung des Ji ir)c ?iums Dienst getan zu haben. Ich danke Ihnen r bjis mir stets entgegengebrachte Vertrauen und di e mir stets bewiesene Achtung, gegenüber denen icks jr nfj, niemals gefehlt zu hab em Heute und i i nrx r Ihr Gefolgsrna n n."

mnl ändern, Die in dem großen Kriegsgerichts- pasw des Jahres 1935 zu langjährigen Zuchthaus- ftrtait i verurteilt worden waren. Don den feiner« insgesamt 87 verurteilten Memelländern ver- blsidn nun noch 16 in den Gefängnissen.

Pi Verhandlungen über ein neues deutsch- bllir sches Warenabkommen haben zu ei'tei Einigung darüber geführt, daß die für das D^hi 1938 vorgesehene Regelung auch auf das J jihi 1939 ausgedehnt werden kann, wenn bis da- hjst seine wesentliche Veränderung der wirtschaft­liche, Verhältnisse eintritt. In dem neuen Abkom- mirnifft eine Steigerung des Warenaustausches über bdbi lynfang des Jahres 1937 hinaus vorgesehen. Mi Den wichtigsten Erzeugnissen der dänischen L ^iwirtschaft ist eine wertmäßige Erhöhung d!l!ciAusfuhrmöglichkeiten nach Deutsch- lälnd gegenüber dem laufenden Jahre um etwa 10 i.H. in Aussicht genommen. Die Ausfuhr dju scher Waren nach Dänemark ist der Ein- fuör!oänifd)er Waren angepaßt worden.

JkGeti derffausfcaju. vwzJaj: £Ldks£

/ Das ist heute leicht gemacht, denn die Osram-W.Lampen geben ohne Erhöhung der Sttomkosten mehr Licht als die früheren Lampen. Oie Arbeit der Z X Hausfrau geht schneller vonstatten, wenn die Raume Heller und freundlicher sind. Also nicht an Licht sparen. Mehr Licht macht die Hausfrau zufriedener. Oer

/ a\ Elektrolicht-Fachmann gibt gern Auskunst über Verwendung der lichtreichen

LEW) OSRAM-0-LAMPEN