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Z.Znternalionale Marine-Pokal-Segelweilsahri 1937.

Oer Lebensmittetmarkt in Hessen-Nassau.

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K

Bei den Segelwettkämpfen auf der Kieler Förde ging nach einem spannenden kennen Oberleutnant Poortman (Holland) überraschend als Sieger hervor und gewann damit den Hindenburg-Pokal 1937. Unsere Aufnahme zeigt einen schönen Moment aus dem Rennen. (Scherl-Bckderdienst°M.)

Gturmfahrten auf der Kieler Zörde.

Die Teilnehmer an derKieler Woche" erlebten am Dienstag einen ausgesprochenen Schwerwetter­tag; mit fast 15 Sekundenmeter stürmte der Wind über die Kieler Förde, und an die Steuerkunst der Segler und an das Material wurden so die höchsten Anforderungen gestellt. Doppelt erfreulich ist daher die Tatsache, daß wieder deutsche Erfolge zu ver­zeichnen waren.

Die dritte Wettfahrt im Kampf der6 e r" um den Preis des Reichskanzlers gewannJrrni V" (Dr. Lubinus, Kiel) mit acht Minuten Vorsprung gegenKobold". Die S t a r b o o t e trugen ihre dritte und entscheidende Wettfahrt auf einer verkürz­ten Bahn aus. Das erste Anrecht auf den Preis des

Deutschen Segler-Verbandes sicherte sich der italie­nische Oblt. Straulino mit einem zweiten Sieg von Gemma". Auf der Binnenbahn hatten die Olym­pia-Jollen keinen leichten Stand. Don 45 ge­starteten Booten kamen schließlich nur 22 ins Ziel. In wieder meisterlicher Weise entschied der Ham­burger W. Krogmann mitMien Jung VI" auch das dritte Rennen zu seinen Gunsten und gewann dadurch den Preis der Hansestadt Hamburg. Rach den großen Erfolgen des Holländers Stap in der S h a r p i e - K l a s s e überraschte das Ver­sagen vonAll-Weather" am Dienstag. Diesmal gewann die HamburgerButtje III" nut Cropp, währendAll-Weather" erst an fünfter Stelle ein­kam.

Oeutschlandflug - Zweiter Tag.

Die Piloten, die am Dienstag im Flughafen Rangsdorf bei Berlin zum Tanken niedergingen,, hielten sich alle nicht lange auf. So schnell wie mög­lich wollten alle weiter, und so ging es von Platz zu Platz.

Endgültig steht jetzt fest, daß von den am ersten Tage gestarteten 62 Verbänden ein Verband, K 6, ganz ausgefallen und 50 Verbände die Höchstpunkt­zahl von 90 Punkten erreicht haben; d. h. diese Verbände haben trotz schlechten Wetters alle vorher angegebenen Landeplätze und feftgelegten Ueber- nachtungshäfen erreicht. Drei Verbände haben nur 30 bzw. 60 Punkte geschafft und acht Verbände 0 bis 270 Minuspunkte.

Am zweiten Wettbewerbslage liegen bisher vor­schriftsmäßige Meldungen von insgesamt 20 Ver­bänden vor.

Am Abend des dritten Wettbewerbstages sind noch alle 61 Verbände im Rennen. Allerdings haben sieben Verbände anstatt drei nur noch zwei Flug­zeuge. Es gab keinerlei Personenschäden, wohl aber einige streikende Motoren, Notlandungen mit Ma- schinen-Beschädigungen und einige Ausfälle durch zu spätes Landen nach der vorgeschriebenen Wertungs­zeit um 20 Uhr.

Am Mittwochfrüh begann der Wettbewerb der 21 von 23 gemeldeten Privatflugzeuge und Frei­tag im Laufe des Tages müssen alle p-Flugzeuge wieder in Rangsdorf eintreffen.

Oeutsche Siege in Wimbledon.

Deutsche Siege gab es auch am Dienstag bei den AU-England-Tennisrneisterschaften in Wimbledon. Im Frauen-Einzel siegte die Wiesbadener-n Mane- luise Horn allerdings erst nach Hartern Kampf über die Engländerin Burrows 6:1, 7:9, 7:5 Im Männer-Doppel kamen Gottfried von Cramm- Henner Henkel mit 6:3, 9:7. 6:0 über die Engländer Dellaporta-Walter eine Runde welter. Fast auf der ganzen Linie setzten sich die Favoriten erfolgreich durch.

Orohen-Linden

Fußball-Turniersieger in Flensungen

Die erste Jugend von Großen-Linden beteiligte sich am Sonntag am Blitztürnier in Flensungen. Leider war die Mannschaft gezwungen, alle Spiele mit zehn Mann zu bestreiten, da zwei Spieler den Zug versäumt hatten. Trotzdem ließen unsere Jun­gens den Mut nicht sinken, sondern gingen unbe­irrt an ihre Aufgabe heran, das eine Ziel vor Augen, Turniersieger zu werden. Für die Entschei­dung hatten sich DfB.-R. Gießen 1. Jugend und Großen-Linden 1. Jugend durchgesetzt Großen- Linden hatte bis dahin 4 und VfB.-R. 3 Punkte er­zielt. Beide Mannschaften lieferten sich am Nach­mittag einen hinreißenden Kampf, der durch Tore von Godglück und Fischer unentschieden endete^ Gro- ßen-Linden kam damit in den Besitz de- Pokals. Den Spielern E. Velten, Nürnberger, Größer, H. Velten, Pach, Junker, Hardt, Fischer, Feller und Weller gebührt für ihre Leistung ein Gesamtlob. ,KC.Teutonia"Wahenborn-Gteinberg

Teutonia" I Nieder-Girrnes I 4:1 (2:1).

Das zweitletzte Aufstiegsspiel, aber wohl das wichtigste der ganzen Aufstiegsserie, wurde am ver­gangenen Sonntag m Watzenborn-Steinberg zum Austrag gebracht. Man war sich m den Reihen der Einheimischen bewußt, daß die Gäste so ernst wie möglich zu nehmen waren. .

Schon von Anfang des Spieles an kämpfte jeöe Mannschaft und die Führung, und es gelang auch den Teutonen, durch den Rechtsaußen Burger zum 1:0 einzuköpfen. Nun wurden die Spieler moralisch gestärkt durch diesen kleinen Vorsprung und auch durch das begeisterte Mitleben der Zuschauer mutiger Bald hieß es 2:0. Bis jetzt konnte man ein voll­ständig offenes Spiel sehen, wobei die meiste Ar­beit die beiden Hintermannschaften zu leisten hat­ten. Zwei Minuten vor Halbzeit Jpnnten durch einen Deckungsfehler die Gäste auf 2:1 erhöhen. In der ersten Halbzeit spielten die Teutonen nur zehn Minuten mit elf Mann, denn Haas wurde verletzt,

konnte erst bei Wiederbeginn der zweiten Halbzeit wieder eintreten, und da nur als Statist.

Die zweite Halbzeit sah man nun die Teutonen, mit dem Wind im Rücken und angefeuert von den zahlreichen Zuschauern, Angriffe auf Angriffe vor- tragen. Zählbares wurde nicht erreicht. Erst nach 20 Minuten Spieldauer gelang es dem Gastgeber, auf 3:1 und kurze Zeit darauf auf 4:1 zu erhöhen.

Bei den Teutonen war der beste Mannschaftsteil die Verteidigung, die auch viel Anteil an dem Sieg hatte. Es spielten für Watzenborn-Steinberg: Hap­pel; Fett, Jung; Euler, H. Schmandt, W. Schmandt; Buß, Fischer, K. Haas, Lang, R. Burger.

Die erste Jugendmannschaft fuhr ersatzgeschwächt nach Wetzlar, um gegen die dortige Jugendmann- schast des SpD. Wetzlar 05 ihr Rückspiel auszutra­gen. Die erste Halbzeit war ziemlich offen, in der zweiten Halbzeit fiel die Mannschaft etwas ab und verlor mit 5:0.

Zuqendabteilung der Spvg. 1900

1900 1. 3gb. Meseck 1. 3gb. 4:0 (2:0).

Gefühlsmäßig mußte man auf einen Sieg Wie- fecks tippen. Ist doch Wiefeck die Jugend, die auf ihrem Platze in der letzten Spielserie in keinen ein­zigen Kampf verloren hat und nunmehr noch den Meistertitel über die Gruppensieger errungen hat. Doch das alles konnte die 1. Jugend der Blau- Weißen nicht beirren. Selbst Wieseck vermochte den Siegeslauf der 1. Jugend der Spielvereinigung 1900 nicht zu stoppen. Mit dem eindeutigen Ergebnis von 4:0 schlug die 1. Jugend der Blau-Weißen den Mei­ster auf eigenem Gelände. Der 1. Jugend, in der jeder Spieler auf feinem Posten war, gebührt ein Gesamtlob.

1900 2. 3gb. VfB.-R. 2. 3gb. 3:3 (0:2).

Eine Ueberraschung bereitete die 2. Jugend der Spvgg. 1900. Trotz des Platzvorteils des Lokalgeg- ners konnten sie ein Unentschieden 3:3 erzwingen.

1900 3. 3gb. VfB.-R. 3. 3gb. 3:1 (0:1).

Einen schönen Triumph konnten die Jüngsten der Spieloereinigung 1900 über die 3. Jgd. des VfB.-R. feiern. Noch zur Halbzeit konnte der Lokalgegner mit 1:0 in Führung liegen. Dann waren es die Blau-Weißen, die das Spielgeschehen diktierten.

WB.-Neichsbahn 3ugeni>abfeilung.

Die 1. Jugendmannschaft weilte am Sonntag in Flensungen bei dem dortigen Sportverein, der sein Stiftungsfest beging, und an diesem Tage Pokal­spiele durchführt'e Da die Mannschaft mit 5 Mann Ersatz antreten mußte, setzte man keine großen Hoff­nungen auf sie. Ihr gelang es jedoch hinter dem Sieger Großen-Linden den zweiten Platz zu belegen.

Die 2. Jugend mußte sich mit einem Unentschie­den gegen 1900s Jugend zufrieden geben. Sie war weit von ihren sonstigen Leistungen entfernt.

Die 3. Jugend mußte nach einer langen Sieges­kette gegen 1900 Dritte eine Niederlage hinnehmen.

Rundfunkproaramm

Donnerstag, 24. 3uni.:

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 630: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.45 Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stel­len. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Leb wohl o Erde! Abfchiedsfzenen aus Opern. 15: Für unsere Kinder. 15.30: Volk und Wirtschaft. 16:Nachmittagskonzert 18: Alarm--! Wir fah­

ren mit einem Hilfszug der Reichsbahn. 18.20: Das ist Kameradschaft der Tat! 18.30: Das ist des Pu­dels Kern! Eine Funkfolge aus heiteren deutschen Fabeln und Balladen. 19: Unterhaltungkonzert. Kapelle Franz Hauck. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 2010:Glüh­würmchen, Glühwürmchen, flimmre, flimmre" Lu­stiges Feuerwerk mit Tanz in der Sommernacht. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Aus dem Akademiesaal des kurfürstlichen Schlosses in Mainz anläßlich der Gutenberg-Festwoche: Kam­mermusik. 23: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

NSG. Auf dem Kartoffelmarkt ist der Be­ginn der hiesigen Frühkartoffelernte am 11. Juni 1937 bemerkenswert. Die Anlieferungen stiegen im Laufe der dritten Juniwoche und werden in der vierten Juniwoche bereits den laufenden Gesamt­bedarf fast ganz decken, so daß die Hereinnahme italienischer Frühkartoffeln dann nur noch in klei­nem Umfange nötig ist. Der Absatz findet zu den vorgeschriebenen Preisen statt. Alte Kartoffeln wurden fast nicht mehr gekauft.

Auf dem Getreidemarkk erfolgt die Der- orgung der Mühlen.mit Mahlgut aus den Lagern der Reichsffelle für Getreide, doch haben die Großbetriebe noch nicht ihren gesamten Kontin­gentsbedarf erhalten. Die Provinzmühlen find ausreichend mit Weizen versorgt; ebenso haben auch die Roggenmühlen genügenden Roggen zur Verfügung; Industrie- und Futtergetreide ist nicht am Markt. Der Bedarf an Hafer ist dringend. Die Regenfälle im Laufe der dritten Juniwoche haben den Stand des Getreides günstig beeinflußt.

Auf dem Futtermittelmarkt herrscht nach wie vor Knappheit. Kleie wurde für Juni aus den deutschen Ueberschußgebieten nicht in das rhein- mainische Gebiet zugewiesen, daher macht sich be= anders Mangel an Roggenkleie bemerkbar. Futter­mehl ist gleichfalls knapp. Mischfutter ist zur Zeit genügend erhältlich. Die Hühnerhalter bekommen die zugeteilten Mais-Mischfutter. Pferdemischfutter ist nicht ausreichend zu beschaffen, ebenso Zucker- chnitzel. In Biertreber konnte der dringendste Be­darf durch englische Ware befriedigt werden, wäh­rend Malzkeime zur Zeit kaum an den Markt kom­men. Oelkuchen werden zur Zeit nicht geliefert, nur kleine Mengen ölhaltiger Milchleistungsfuttermittel, die gerne gekauft werden. Fischmehl ist knapp, aber besser erhältlich als im Mai. Am Rauhfutter­markt wird bereits neues Heu angeboten, doch sind die Käufer bei dem allgemeinen guten Ausfall der neuen Ernte zurückhaltend. Stroh wird laufend an die Industrie abgesetzt.

Die F l e i s ch v e r s o r g u n g ist ausreichend, der Großviehauftrieb hat sich in der dritten Juniwache sogar etwas erhöht, während in Schweinen und Schafen der Auftrieb ziemlich unverändert und bei Kälbern etwas geringer war. Die Qualität war meist mittel, bei Bullen und Färsen gut, bei Kühen in Frankfurt a. M. gering, bei Schweinen in Frankfurt mittel, an den übrigen Märkten mittel bis gut. Auch die Kälber, die gleichfalls den Metz­gern zugeteilt wurden, zeigten meist mittlere, zum Teil gute Qualitäten. Schafe mittlerer Qualität wurden bei mittlerem Geschäftsgang abgesetzt. Die Fleischgroßmärkte waren ausreichend befahren und wurden bei lebhaftem Geschäft größtenteils ge­räumt.

Die Milch - und Buttererzeugung hielt sich nicht ganz im seitherigen Rahmen, da durch den stärkeren Trinkmilchverbrauch die Buttererzeugung etwas gefallen ist; die Zuteilung erfolgte mit Hilfe der üblichen Zuschüsse aus Kurhessen in der dritten Juniwoche nur mit 70 v. H. statt 80 v. H. des Oktoberbedarfs. Durch das kühle Wetter der letzten Tage ist ein Rückgang des Trinkmilchverbrauches und eine Steigerung der Buttererzeugung zu er­warten. Der Absatz von Hartkäse war gut, dagegen wurde Weichkäse wenig gekauft und auch in Sauer­milchkäse ging der Absatz zurück.

Die E i e r v e r s o r g u n g ist knapp, so daß der andauernd lebhafte Bedarf nur teilweise gedeckt wird. Die Einkühlungen für die Vorratswirtschaft sind aber jetzt beendet, so daß die Eiererzeugung ganz für den Frifchverzehr verfügbar ist.

Auf dem O b ft m a r f t find Freilanderdbeeren und Kirschen bei niedrigen Preisen in wechselndem Umfange, aber stets ausreichend, vorhanden. Diese Woche 'kamen auch Johannisbeeren, unreife Stachel­beeren uyd Heidelbeeren auf den Markt. Das Obst fand zu festen Preisen zufriedenstellenden Absatz.

Italienische Zitronen sind knapp, Bananen ausrei- chend. Ausländische Pfirsiche haben bei geringen Zufuhren und festen Preisen guten Absatz. Auf dem Gemüsemarkt waren Spargel, für die als letzter Stechtag in unserem Gebiet der 18. Juni festgesetzt worden ist, wechselnd gut abzusetzen, da die übri­gen Gemüse, besonders Karotten, Kohlrabi, Rettich und Kopfsalat in steigendem Maße anfallen. To­maten kommen jetzt reichlicher an den Markt. Aus» ländische Zufuhren von Bohnen gut, von Tomaten wechselnd, aber ausreichend. Zwiebeln sind er­hältlich.

Hitlerjugend durchwandert die Heimat.

NSG. Fünfunddreißigtausend Jungen erleben in den Monaten Juli und August ihre engere Heimat. Mit dreiundfünfzig Sonderzügen und zehn Damp­fern verlassen sie ihren Standort, um den Aus-

tauschbann aufzusuchen. Acht Tage lang durch­wandern sie die landschaftlichen Schönheiten Hessen- Nassaus, vom Neckar bis zur Eder, vom Rhein bis zum Vogelsberg. In Heimabenden, öffentlichen Singabenoen und Volksgemeinschaftsabenden kün­den sie von ihrer Arbeit und von ihrem Leben und schmieden die Kameradschaft der Generationen. Die Hitler-Jugend des Vannes 116, Gießen, unter­nimmt eine große Fahrt in den Spessart.

Eine Greisin verbrannt.

Lpd. Dillenburg, 22. Juni In Breitscheid (Dillkreis) hielt sich die 73jährige Ehefrau des Land­wirts Albert Roll allein in der Küche auf, wäh­rend ihr Mann auf dem Feld und die Schwieger­tochter im Stall beschäftigt waren. Als der Enkel die Küche betrat, sah er zu seinem Entsetzen die alte Frau in hellen Flammen stehen. Er holte schnell Nachbarsleute zur Hilfe herbei, die der alten Frau die Kleider vom Leibe rissen und das Feuer erstickten. Sie hatte aber derart schwere Brand­wunden erlitten, daß sie noch am gleichen Abend starb, ohne das Bewußtsein wieder­erlangt zu haben. Wie es zu dem Unglück gekom­men ist, konnte nicht festgestellt werden, jedoch ist anzunehmen, daß die Frau das Feuer im Ofen schüren wollte, wobei ihre Kleider Feuer fingen.

Hier abjchneiden!

Möbelrollen 315

Möbelrollen unter Sesseln und schweren Tischen verursachen be­sonders auf Linoleum tiefe Druckstellen Man muß sie daher auf Untersätze aus Glas oder aus einer gummiähnlichen Masse stellen, die überall käuflich find, oder aber durch Gleitnägel er­setzen.

Möbelwachspolitur, Mischung von Bienenwachs und Terpen­tin. ist gebrauchsfertig käuflich. Mörser, Küchengerät aus Mes­sina oder innen gerauhtem Por­zellan. in dem mit einem Stößer Gewürze zerkleinert werden Mörtel, Bindemittel für Mauer­steine in verschiedenartiger Zu­sammensetzung. wobei aber ge­löschter Kalk einer der Haupt­bestandteile ist. Bei kleineren Mauerschäden kann statt Mörtel Gips verwendet werden, größere Schäden lasse man durch den Bauhandwerker beheben.

Möwen, Schwimmvögel, die von der Küste aus weit ins Land hinein streichen Das Fleisch jun­ger Möwen ist eßbar ebenso die Eier die manchmal als Kiebitz­eier angeboten werden.

Mohn. Einjähriger wird im April an Ort und Stelle gesät, blüht in vielen Farben einfach und gefüllt. Verträgt kein Um­setzen Die getrockneten Kapseln geeignet in der Blumenbinderei. Zweijähriger oöer japanischer, auch Islandmohn, besonders wirksam in Steingärten. Blüte eindringlich gelb, orange oder weiß Saat im Juni. Stauden­oder Riesenmohn ziert den Gar­ten neben Blaublütlern (z. B.

Motta

Rittersporn). Gewinnung durch Saat im MaiJuni. Alle Mohnarten haben feine Samen, die bei der Saat mit Sand ge­mischt werden müssen (siehe Aus­saat). Auch Zweijahrs- und Staudenmohn können in größe­rem Zustand nicht mehr ver­pflanzt werden, da sie eine Pfahl­wurzel haben. Staudenmohn nach der Blüte zurückschneiden, treibt im September wieder aus. Mohn als Schnittblume (siehe Schnittblume).

Mohnsamen. Die Samenkerne des Einjahrmohns werden in Bäckereien als Kuchenfüllsel und als Geschmackszutat auf Mohn­brötchen gebraucht Vorheriges Abbrühen ist nötig, um betäu­bende Stoffe zu entfernen. Opium wird aus halbreifen Samenkapseln gewonnen.

Mohrrübe, kurze Sorten bezeich­net man als Karotten, lange Sorten als Möhren In tief ge­lockerten Boden säen der nicht mit frischem Stalldünger gedüngt ist, da sonst Möhren leicht madig werden Ausgezeichnetes Gemüse für Kinder, da sehr Dttamitv reich. Auch roh oder roh gerieben zu empfehlen, aber vorher gründ­lich reinigen. Möhre gilt als Wurmmittel.

Moire, taffet- oder ripsartige Gewebe, auf die wellenartige Muster eingepreßt sind. Die Stoffe dürfen nicht feucht werden. Motta, arabische Hafenstadt, nach der ein besonders starker Kaffee seinen Namen hat. Für Mokka gibt es besondere Mokkabohnen, jeder starke Kaffee gilt aber als

Aus Kaffee wird Mokka ...

wenn er entsprechend zubereitet wird. Dazu gehört dann auch eine Mokkamühle. Auch diese bekommen Sie bei Hauser. Außerdem führt Häuser alle Arten Kaffeemühlen, in vielen, vielen schönen Aus« führungen mit handgeschmiedetem Mahlwerk.

3- D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.