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Aus aller Welt

Die Kreisleiter der densburg Vogelsang vom Dr. Ley zur diesjährigen

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in Mecklenburg) wegen Vorbereitung Hochverrat 7 Jahre Zuchthaus

7 Jahre Ehrverlust, gegen den Hermann tlch aus Düsseldorf wegen Vorbereitung Hochverrat 21/i Jahre Zuchthaus

3 Jahre Ehrverlust, gegen den Kaplan

Partei sind auf der Dr* Reichsorganisationsleiter Schulungstagung um aus den Vorträgen

Kremer aus Remscheid wegen Beihilfe zur Vorbereitung des Hochverrats 2 Jahre 8 Mo­nate Gefängnis, gegen den Peter h i m m e s aus Düsseldorf, ebenfalls wegen Beihilfe, 2 Jahre Gefängnis, gegen den Hubert Schäfer aus Düsseldorf wegen Unterlassens der Anzeige über das Vorhandensein hochverräterischer Druck­schriften 1 Jahr Gefängnis. Bei dem General­sekretär des katholischen Jungmännerverban­des Deutschlands Jakob Olemens aus Düs­seldorf beantragte der Staatsanwalt Frei­spruch mangels Beweises. Den Angeklagten soll die Untersuchungshaft angerechnet werden.

wiesen, die bis Samstag schlagen sollen.

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Die Kapitulationskonferenz hat die erste Lesung des ägyptischen Entwurfs über die

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könne. Daher fördere es mit allen Mitteln den Nachwuchs und das Gesellen-Wandern. Die Jugend solle dem deutschen Volk eine geschlossene handwerk­liche Stilepoche schenken. Das Haus enthält Bet­ten für 56 Wandergesellen, Waschgelegenheit, Bade- räume und Kücheneinrichtung, ein Krankenzimmer, ein Aufenthalts-, ein Speise- und ein Sitzungsraum, außerdem noch das Organisationsbüro der DAF., Das Deutsche Handwerk", Gau Köln-Aachen.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)

Wien, April 1937.

Alt-Oesterreichs Armee, durch Jahrhunderte hin­durch in unzähligen Feldzügen erprobt und be­währt, ist im großen Chaos der Spätherbsttage des Jahres 1918 untergegangen. Im 20. Jahrhundert konnte die Idee des habsburgischen Nationalitäten­staates keine Lebenskraft mehr aufbringen, und so sank die Monarchie unter der Wucht der Stürme

Kleine politische Nachrichten.

Außer den bereits bekanntgegebenen Souveränen hat auch S. M. der König von Aegypten dem Führer und Reichskanzler persönliche Glück­wünsche zu seinem Geburtstag übermittelt.

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Der polnische Außenminister Beck begab sich in Begleitung des Ministerialrats Skiwski und des stellvertretenden Leiters der Ostabteilung im Außen­ministerium, Z a z u l i n s k i, nach B u k a r e st.

handwerklichen Leben wie die früheren Gesellen- b. me, sondern mit ihm aufs engste verknüpft sein. Dshalb vereinige man mit diesen Heimen die Or- gcnisation des Handwerks und die handwerker- fdulen. Das Handwerk müsse wieder zu seiner eige- jin schöpferischen Aufgabe zurückkehren, d. h. jedem Gegenstands der seine Hand verlasse, eine eigene Firm geben, die dem kulturellen Ausdruck der Zeit «r spreche. Das Handwerk wisse, daß es dieses Ziel litt der gegenwärtigen Generation nicht erreichen

Die Strafanträge im Hochverratsprozeß Kossaint

Die belgische und die chinesische Regierung haben ihre Gesandtschaften in Nanking und Brüssel zu Botschaften erhoben.

Reichömitiel zur Förderung des Viehbestands.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat aus den Mitteln des Reichshaushalts rund eine Mil­lion Mark als Beschaffungsbeihilfen und Er­haltungprämien für hochwertige männliche Zuchttiere, die durch die große Zahl ihrer Nach­kommen den bedeutendsten Einfluß auf die Lei­stungsfähigkeit unserer Viehbestände haben, zur Verfügung gestellt. Die Beschaffungsbeihilfen wer­den auf Antrag beim Ankauf hochwertiger Hengste, Bullen, Eber, Schaf- und Ziegenböcke vergeben und nur für gekörte Vatertiere gewährt. Die höhe der Beihilfe richtet sich jeweils nach dem Zuchtwert der Tiere. Da es aber auch züchterisch besonders wich­tig ist, die hochwertigen Zuchttiere möglichst lange zur Zucht, zu verwenden, können aus den bereitgestellten Mitteln auch Erhaltungsprämien den Haltern besonders wertvoller Zuchtiere bewilligt werden, wenn sie sich verpflichten, die Zuchttiere zur öffentlichen Zuchtbenutzung zur Verfügung zu stellen. Die Vergebung erfolgt durch die Landes­bauernschaften.

zusammengerufen morgen, führender Parteigenossen Einblicke in die Aufgaben und Forderungen ihrer Arbeitsgebiete zu erhalten.

und Verfall trugen trotzdem den Endsieg davon über Tradition und Hausmachtinteressen. Das Ster­ben des Reiches fand feine Widerspiegelung im Sterben der Armee. So wie der deutsche Volks- stamm die letzte Stütze des zerfallenden Reiches war, so waren in erster Linie die Regimenter und Divisionen aus den deutschen Alpen- und Sudeten­ländern das eherne Gerippe, das diese bunt zu- sammengewürftelte Nationalitätenarmee aufrecht erhielt. Die Blutopfer dieser deutschen Regimenter Alt-Oesterreichs sind wohl das erschütterndste Do­kument deutscher Treue, aber auch deutscher Tragik.

Wenn wir heute nach einer Gestalt Ausschau hal­ten, in der diese Größe und diese Tragik des deutsch-österreichischen Soldatentums ihre sinn­fälligste Verkörperung findet, dann ist es wohl Ge­neral Alfred Kraus, der Held von Flitsch und Tolmein, der Vernichter der Timok-Divisionen, der am 24. April seinen 75. Geburtstag feiert. Sein gan­zer Lebensweg ist wie das Spiegelbild des Schick­sals des deutschen Volksstammes in Oesterreich: Von der pflichtbewußten Erfüllung der Mission im alten Habsburgerstaate über die patriotische und völkische Bewährung während des Weltkrieges bis zum Kampfe um die Probleme der Nachkriegszeit. Als Sohn eines Oberstabsarztes wurde Alfred Kraus in Zara an der Adria geboren. Als er als Zwan­zigjähriger als Leutnant in ein Prager Regiment eintrat, wußten seine Kameraden aus der Zeit der Kadettenschule bereits, daß in diesem jungen Manne etwas Besonderes stecke, und alle sagten ihm damals schon eine glänzende militärische Laufbahn voraus. Tatsächlich verhalfen ihm sein Charakter, sein Geist und seine militärischen Fähigkeiten zu einem so raschen Aufstieg, daß er schon noch 18 Dienstjahren a l s Oberst des Generalstabes mit der Leitung der technischen Vorbereitung der Armee für den Kriegsfall betraut wurde. Eine Reihe wichtiger Neuerungen, die sich im Weltkriege bewähren soll­ten, führte er ein, wobei vor allem die Gründung des Freiwilligen K r a f t f a,h r k o r p s sein eigenstes Werk war. Nach vorübergehendem Dienst bei der Truppe als Brigadekommandant wurde ihm dann das Kommando über die Kriegsakade­mie, in der die Generalstabsoffiziere der alten österreichisch-ungarischen Armee herangebildet wur­den, anvertraut. Sein militärisches Erziehungswerk auf diesem Posten sollte schon bald im Weltkriege seine Bewährung finden.

Konnte so Alfred Kraus schon vor dem Kriege auf Leistungen und Erfolge zurückblicken, die nicht alltäglich waren, so kam seine große Zeit, als Alt- Oesterreichs Regimenter ins Feld zogen. Jetzt be­währte sich Kraus als ein Mann der Tat und schnel-

Gerichtsverfassung beendet. Eine Anzahl von lieber* gangs'bestimmungen wurden Unterausschüssen über* ...... formulierte Texte vor-

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Ein deutschesFeldherrnleben inOesterreich

Zum 75. Geburtstage des Generals Alfred Kraus am 24. April.

Von unserem A. ^.-Berichterstatter

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In der Umgegend von Moskau hat sich ein schweres Eisenbahnunglück ereignet, das ein bezeichnendes Licht auf die bei den Sowjetbahnen herrschenden Zustände wirft. Da die Dorort- und Arbeiterzüge, die aus den umliegenden Ortschaften die Arbeiter nach Moskau bringen sollen seit langer Zeit nicht ausreichen, find Zahlreiche Arbeiter ge­zwungen, die Fahrt auf den Trittbrettern, Puffern usw. zurückzulegen. Alle in Moskau emtreff end en Züge sind mit ganzen Trauben von Fahrgästen be­sät, die in den Zügen keinen Platz mehr finden. Un- 1 m-. » . <_____«iw (ntrfior Q Hfl in

Insgesamt stehen 1-500 Preise zur Verfügung, dar­unter auch je eine Mittelmeer- und Nordlandreise, Strecken- und Rundflüge u. a. m.

Arthur Kampf

Vorsitzender in der Preußischen Akademie der Künste.

Der Reichs- und Preußische Minister für Wissen­schaft, Erziehung und Volksbildung hat den Maler Arthur Kampf zum Vorsitzenden der Abteilung für die bildenden Künste der Preußischen Akademie der Künste berufen. Für die Dauer seines Amtes ist Professor Kampf zugleich in den Senat dieser Akademeabteilung berufen worden.

Reichssieger-Hundeausstellung in München.

Das Meldeergebnis zur Reichssieger­hundeausstellung vom 23. bis 25. April in München, der größten Jahresveranstaltung des Reichsoerbandes für das deutsche Hundewesen, be­deutet einen vollen Erfolg. Es sind rund 1900 Hunde aller Rassen gemeldet, darunter zahlreiche aus dem Gau Westmark-Hessen. Am stärk­sten vertreten sind die deutschen Schäferhunde mit 300 Tieren, an zweiter Stelle kommen die Dackel mit 125 Hunden. Sehr gut ist auch die Zahl der rauhaarigen Terrier mit 178 und die der Pinscher und Schnauzer mit 141 zu bezeichnen. Bei den Diensthunderassen fällt das starke Meldeergebnis der deutschen Boxer mit 105 Hunden auf. Die Be­schickung aus dem Ausland ist ebenfalls sehr rege ganze besonders aus Defterreid). Auch aus Amerika, Holland, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien und der Tschechoslowakei liegen zahlreiche Meldungen vor.

Das Skadtthealer von Hadersleben niedergebrannt.

In einer der letzten Nächte ist das Stadttheater von Hadersleben durch Feuer völlig zer­stört worden. Das Feuer brach bald nach einer sehr stark besuchten Lichtbildervorführung aus und breitete sich in dem 60 Jahre alten Gebäude mit solcher Schnelligkeit aus, daß die Feuerwehr macht­los war. Ihr gelang es nur, die Wohnuna des Theaterdirektors zu retten. Die Ursache des Bran­des ist bisher unbekannt. Der Schaden wird auf 170 000 Kronen geschätzt. Der Verlust des Theaters ist um so schmerzlicher, als es sich um den größten Saalbau in-ganz Nordschleswig handelt.

Schweres Eisenbahnunglück bei Moskau.

ter gleichfalls mit Arbeitern überladen waren. Im Vorbeifahren wurden die Fahrgäste beider Züge von den Trittbrettern heruntergefegt. Es gab sieben Tote und zwölf so schwer Verletzte, daß mit einer noch höheren Zahl von Toten gerechnet wird.

Schrecklicher Tod eines Kindes.

In der Klausermühle bei Nastätten (Taunus) er­eignete sich ein gräßliches Unglück. Einige Kinder, darunter auch der achtjährige Sohn des Mühlen­pächters Krön er, machten sich an dem stillstehen­den Wasserrad der Mühle zu schaffen. Plötzlich be­gann das Rad sich zu drehen, riß den Jungen mit in die Tiefe und zerquetschte chn buchstäblich. Folgenschwere Explosion in einer chemischen Fabrik.

Auf der Schwefelaewinnungsanlage der Kali- Chernie-Werke in Bad Hönningen (Rheinprovinz) ereignete sich ein Explosionsunglück. Fünf in der Abteilung Beschäftigte wurden teilweise schwer verletzt; einer von ihnen ist seinen Verletzungen erlegen. Ein Brand, der durch die Explosion entstand, konnte gelöscht werden. Die Ur­sache des Unglücks, das beträchtlichen Sachschaden angerichtet hat, ist noch nicht geklärt.

Zwei Opfer eines Familienstreils.

In Wölfis bei Ohrdrufs (Thür.) kam es zu einer schweren Bluttat. Der Einwohner E. Walther aus dem benachbarten Gossel war seit etwa einem Jahre von seiner in Wolfis wohnenden Ehefrau geschieden. Ein etwa vierjähriges Kind, das der Mutter zugesprochen war, soll der Zankapfel ge­wesen fein. Als Walther dieser Tage bei seinem früheren Schwiegervater einkehrte, kam es zu hef­tigen Auseinandersetzungen, die in Tätlichkeiten ausarteten, hierbei streckte Walther den Zimmer­mann Schmidt und seine frühere Frau durch Schüsse nieder. Beide waren sofort t o t. Der Täter ist flüchtig.

Mordprozeh nach 18 Jahren.

Dor dem Schwurgericht Traunstein begann die Verhandlung gegen den Heinrich Le im er, der am 15. Juli 1919 die Vauerstöchter Rosa und Kathe- rina Sterflin ger in Oeberting bei Trostberg ermordet hat, sowie gegen den 47 Jahre alten Otto Tafelmeier, der während der Tat Spähe stand. Leimer hatte mit seinem Bruder Georg im Hause des Bauern Sterflinger einen Einbruch ver­übt. In der Küche trafen sie auf die beiden Töchter, die Leimer durch tödliche Kopfschüsse niederstreckte. Alle drei Täter sind ausgesprochene Verbrecher­naturen. Der Georg Leimer hat insgesamt 15 Bauernhäuser in Brand gesteckt, wofür er eine 15- jährige Zuchthausstrafe erhielt, während deren Ver­büßung er gestorben ist. Auch sein Vater endete schon im Zuchthaus.

Berlin, 22. April. (DNB.) Im hochverratspro- 3^ gegen die katholischen Jugendführer vor dem Dlksgerichtshof des Deutschen Reiches hielt der Saatsanwalt seine Anklagerede.

Rossaint ist schon sehr früh aus seiner seelsorge* rischen Arbeit für die katholische Jugend herausge- triten zu einer rein politischen Betätigung, deren Fäden hinführten bis zu den extremsten kom- mnistischen Bestrebungen, denen er sich freimütig uiü freiwillig geöffnet hat. Er stand innerlich den porifistischen Kreisen in dem berüchtigtenFriedens- binb deutscher Katholiken" nahe und trat der Or- gciifation als Mitglied bei. Bei seinem ganzen Bchalten wurde er von seiner starken Gegnerschaft gejen den Faschismus getrieben. Schon 1932 ließ er in den Zeitungen des Ruhrgebietes Aufrufe er* feinen, in denen er als feine Absicht herausstellte, bii jungen Katholiken von den sich am politischen Horizont schon abzeichnenden Umbruch der Nation seinzuhalten. Ein politisches Ziel verfolgte er auch m: der Gründung desWerkpolitischen Kreises" im Je)re 1932. 1933 hat er der Frau eines SA.- Nurmführers nahegelegt, ihren Mann zu über- reien, daß er nicht in Uniform in der Kirche er* seinen solle. Rossaint wies auf ein Bild des Füh­rers hin und bemerkte:Der bleibt ja doch nicht, es kommt alles noch anders." '

kennzeichnend für die Beziehungen, die Roffaint mi: den kommunistischen Hetzern unter* hielt ist, daß er ihnen immer wieder Gelegenheit glp, tn den Kreisen der katholischen Jugend ihre !senden Gedankengänge bekannt zu geben. Da- vurde ganz offen zum Ungehorsam gegen den t, zu Streiks und Sabotageakten aufgefordert, ünt hat derartigen Ausführungen niemals rfprochen und trotz dringender Warnungen aus Kreise seiner eigenen Zuhörer nicht von der setzung seiner staatsfeindlichen Propaganda mit Kommunisten gelassen.

e roten Agenten, insbesondere auch die in kau geschulte Bertha Karg, haben nicht den geringsten Zweifel darüber gelassen, daß es ihnen niyt auf theoretische Diskussionen an kam, sondern dch sie die nochschlummernde Aktivität der katho- lisyen Jugendverbände" wachrufen wollten für den gen einsamen Kamps gegen die nationalsozialistische Regierung. Auf ihren Wunsch setzte sich Rossaint mi: dem damaligen Reichsführer der katholischen Siarmscharen, S t e b c r , in Verbindung, und dieier erklärte sich damit einverstanden, daß die Imktionärin Karg am Allerheiligentag 1933 vor bei westdeutschen Sturmscharführern in Rossaints

Wohnung sprach. Dort fand die Karg auch Gelegen­heit, einen dort anwesenden Sturmscharführer aus dem Saargebiet zur Bildung einer katholisch- kommunistischen Einheitsfront im Hin­blick auf die bevorstehende Saarabstimmung aufzurufen. Am 29. Januar 1934 traf sich Rossaint schließlich mit dem Spitzenfunktionär des ehemaligen kommunistischen Jugendverbandes, Ewald Kaiser, in Köln, lieber einen Aufruf an die katholische Jugend zur gemeinsamen Zusammenarbeit hat nach den Bekundungen Kaisers vollstes Einvernehmen bestanden. Die Ausführung scheiterte nur daran, daß Kaiser verhaftet wurde. Der Mitangeklagte Jülich, ein zum katholischen Glauben überge­tretener, von Rossaint getaufter früherer Jude, händigte Rossaint hochverräterische Druckschriften aus und machte ihn auch mit dem kommunistischen Funktionär Schwippert bekannt, den Rossaint nach seiner Flucht nach Holland geldlich unterstützte und mit politischen Informationen über die Lage in Deutschland versah.

Am Schluß feiner zweistündigen Ausführun­gen beantragte der Staatsanwalt gegen den Angeklagten Kaplan Roffaint aus Düffel- darf, wegen fortgesetzter, teilweise gemeinschaft­licher Vorbereitung zum Hochverrat, 15 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust, gegen den früheren Reichsführer der Sturmschar S t e b e r aus Makgendorf (Kreis Güstrow

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des Weltkrieges in sich zusammen. Ihre einstige ierjähriaen Widerstande noch aber Krankheitserscheinungen

Neubesetzungen im Rundfunk.

Reichsminister Dr. Goebbels hat auf den durch die Srufung des Intendanten Dr. G l a s m e i e r zum Mchsintendanten und Generaldirektor der Reichs- rmdfunkgesellschaft freigewordenen Jntendanten- poten des Reichssenders Köln den Landesstellen- (eiier in Köln Dr. Toni Winkelnkemper be* rulsn. Zum Nachfolger des zum Leiter der Abtei- luty Rundfunk im Reichsministerium für Volksauf- tßrung und Propaganda und Präsidenten der Rchsrundfunkkammer berufenen Intendanten des Rcchsfenders Breslau Hans K r i e g I e r wurde bei Landesstellenleiter in Breslau Karl Ganzer errannt. Der Intendant des Reichssenders Berlin Kelter Beumelburg scheidet auf feinen Wunsch mi; seiner Stellung aus, um sich in Zukunft ver­legerischen Aufgaben zu widmen. Die Leitung des Rechssenders Berlin übernimmt der Intendant des Lentschlandfenders Götz Otto S t o f f r e g e n , der ' in Zukunft beide Sender gemeinsam führt, um ihre Einheit in künstlerischer und organisatorischer Hin­sicht sicherzustellen. Zum Intendanten des Fern­sehsenders Paul Nepkow hat Reichsminister Dr Goebbels den Reichsfilmdramaturgen Hans gingen Nierentz ernannt. Mit der Wahrnehmung N Geschäfte des Reichsfilmdramaturgen mrbe der Schriftleiter desVölk. Beob." Ewald v. Demandowsky beauftragt, der Dr. Goeb­bels für die Bearbeitung von Filmangelegenheiten perönlich zugeteilt wird.

Keine eigeneDeutsche Mode".

2^as Deutsche Frauenwerk wendet sich in einiT Erklärung erneut gegen Gerüchte, die wissen üiolHen, daß eine eigeneDeutsche Mod e" ge-

len Entschlusses, als der geniale Beherrscher der Or­ganisation und des Schlachtfeldes, als der wirkliche Führer und Kamerad seiner Truppen. Seine erste große Leistung war der denkwürdige Gegenangriff gegen die über die Save vorgedrungene serbische Timok-Division, die er durch einen kühnen Flanken­angriff fast zur Gänze gefangen nehmen konnte. In Serbien sowohl als auch in Galizien reihte er Erfolg an Erfolg, bis er als Generalstabschef auf den italienischen Kriegsschauplatz berufen wurde. Sofort erkannte er damals die Schwäche der Jsonzo- front, an deren Widerstandskraft selbst das Armee­kommando nicht glauben wollte. Alfred Kraus be­gann aber trotzdem mit ungeheurer Energie die fnfte- malische Befestigung dieser Front, die in kaum sechs Wochen so zu einem Stein- und Stahlwall ausge­baut war, daß an ihr alle die großen Massenan­griffe des Gegners immer wieder abprallten. An der italienischen Front errang er bann auch den größ­ten Erfolg seines Lebens. Als General v. Below mit der vierzehnten deutschen Armee zum großen Offensivstoß gegen Italien eingesetzt wurde, betraute er Alfred Kraus mit der verantwortungsvollen Aufgabe, den entscheidenden Durchbruch bet Flitsch durchzuführen. Mit einzigartiger Energie und Raschheit löste Kraus diese Aufgabe und noch am Tage des großen Sieges setzte er die atembe­raubende Verfolgung des geschlagenen Gegners über den Tagliamento bis zur Piave fort. Damals wurde General Kraus als höchste deutsche Auszeichnung der Orden Pourle mdrite verletzen, womit er in die Reihe der großen deutschen Soldaten und Heerführer eingegliedert wurde.

Als die alte Monarchie zusammenbrach, stand General Kraus als Oberbefehlshaber der Ostarmee fern von der Heimat in Odessa am Schwarzen Meer. Als er heimkehrte, gab es nur mehr das neue kleine Oesterreich, das noch so hart blutete von den Wunden des Weltkrieges und nicht wußte, wie es sein Leben fristen sollte. General Kraus, der alte Offizier und Heerführer der Habsburger Armee erkannte den Sinn der neuen Zeit, und so richtete er seinen Blick nicht mehr in die Vergangen­heit, sondern in die Zukunft. Diese Zukunft sah er in einer Erstarkung und Einigung des gesamtdeutschen Volkes, das so lange Zeit hindurch Irrwege gegangen ist und nicht für sich selbst leben konnte, weil es meist für andere bluten mußte. Mit einer Reihe bedeutender militär­politischer und historischer Bücher wurde der alte österreichische Heerführer nun ein begeisterter Kün­der der kommenden Größe des deutschen Volkes. Deutschlands Wiedergeburt",Grundlagen zum Aufbau des deutschen Volkes" undDer Jrrgang der deutschen Königspolitik" find die Titel dieser Werke. Neben dieser schriftstellerischen Tätigkeit ging seine organisatorische, die in der Gründung des alle nationalgesinnten deutschen Offiziere des alten Habs* burgerheeres umfassendenNationalverban­des deutsch-österreichischer Offiziere" ihren Höhepunkt fand. So ist General Kraus bis heute ein Kämpfer geblieben. Als altösterreichischer Offizier begann dieser Lebenslauf, der dem General nicht nur große militärische Siege, sondern auch unvergängliche Verdienste um das deutsche Volk brachte, um dann mit dem leidenschaftlichen Glau­bensbekenntnis zu einer neuen stolzen Große Deutschlands seinen Höhepunkt zu finden.

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Soffen werden soll, die etwa im Gegensatz zur Wetmode stehe und sich in Eigenbrötelei gefalle. Da? deutsche modeschaffende Handwerk arbeite i m Rohmen der We 11mode mit, ohne den ticenen Stil zu verleugnen, den jedes Volk feiner Eigenart gemäß entwickle. So werde alles vermieden, was die deutsche Frau als artfremde IHertreibung und als unfein empfinden konnte. Dch bewußter Betonung der Anmut und Kleid- janfeit bleibe immer die frauliche Würde k Grundzug. Ebenso weit sei man natürlich von seder Blauftrümpfigkeit und Prüderie entfernt. Ein M dem der Sport wichtiges Erziehungsmittel Morden fei, das den gesunden, gepflegten Körper 115 erstrebenswertes Ziel erkannt habe, habe keinen ®rinb, ihn zu verstecken.

Lichtbildweltbewerb der deutschen Reisebüros.

Für die Teilnehmer an Deutschland-Gesellschafts- rejftn die vom 1. Mai bis 31. Oktober 1937 durch- gerthrt werden, veranstaltet dieReichsverkehrs- R;>pe Hilfsgewerbe des Verkehrs" einen L ich t * ildw ettbewerb", bei dem als erster Preis ........

eine Zeppelinreise nach Nord- oder Südamerika mit weit von Moskau begegnete ein sicher Zug m ^t ägigem AufenthM am Zielort ausgesetzt ist, voller Fahrt emem anderen Zug, dessen Tnttbret