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23.1.1937
 
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ERNST MUTH .udwigstraße Nr. 42

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Nr. 19 viertes Blatt

Somstag, 23. Januar (93Z

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Heller Gemeinschaftsraum im HJ.-Heim in Klem-Lmden.

Klein-Linden erbaute für seine HI. dieses Heim.

Mädels bei der Arbeit im BDM.-Heim in Gießen. (Bilder |7|: Bildarchiv des Bannes 116.)

nur

Große Wandbemalung in einem Jungvolk-Heim.

Pimpfe ihren Dienst; dazu kommen etwa die chen Zahlen des BDM. und der Jungmädels.

Gemeinschaftsraum des HJ.-Heims in Inheiden, auch etwas für ihren eigenen Buben bzw. ihr eige­nes Mädel tun, die im Rahmen der Gemeinschaft der HI. die Annehmlichkeiten eines schönen eigenen Heims mehrmals in der Woche erfahren sollen. Aber auch die Aelteren unter uns, die selbst keine Kinder im jugendlichen Alter mehr besitzen, dürften für diesen guten Zweck wohl eine offene, fperrbefrob? Hand haben, weil sie sich selbst sagen werden, daß ja auch einmal ihre Enkelkinder in diesen Heimen der HI. einen Teil ihrer Jugendzeit verbringen

sein Herz im Gleichtakt Menschenkinder schlagen

glei- Und

HI. rüst: Schafft uns Heime!

Dringende Notwendigkeit auch in der Stadt und im Kreise Gießen.

Das ist eine Forderung der Jugend, die in keiner Weise unbillig ist, sondern ihre Berechtigung in sich selbst besitzt.

Drei Gemeinden im Kreise Gießen haben es bisher fertiggebracht, den Formationen der HI. eigene Heime zu geben: Klein-Linden, Leihgestern und Inheiden. Es sind einfache, zweckmäßige Häus­chen, mit denen die Jugend der Orte zufrieden ist. Für die Städte unseres Kreises, insbesondere für Gießen, aber auch für die größeren Landge­meinden sind auf diesem Gebiete der Förderung unserer Jugend noch dringliche Aufgaben zu er­füllen. Je schneller und gründlicher dies geschieht, um so besser ist es für die Zukunftsarbeit unserer Jugend im Dienste der deutschen Nation, um so dankbarer wird auch die Jugend den Gemeinden

sein, die ihr mit Verständnis und mit liebevoller Förderung die Entfaltung aller jugendlichen Kräfte erleichtern. In Gießen dürfte die Lösung dieser dringlichen Ausgabe wohl am schnellsten und leich­testen herbeizuführen sein, da hier Grundstücksmög­lichkeiten in mannigfacher Hinsicht bereits vorhan­den sind. Wie dringlich hier die Arbeit an unserer Jugend ist, kann man schon im Vorbeigehen auf den ersten Blick feststellen, wenn man seine Augen auf die Beschaffenheit des Hauses der Bannführung am Wartweg lenkt und sich dabei vor Augen hält, daß in diesem Hause gewissermaßen das Herz und Gehirn des ganzen Bannes 116 arbeiten und in ihrer Auswirkung auf alle Orte des Bannes be­fruchtend fein sollen! Und was hier für die Heim­wünsche der Jungens geltend gemacht wird, gilt in

Die Schaffung der Heime wird natürlich in allen Fällen Sache der Gemeinden sein, da nur durch deren Kraft die Finanzierung Zustandekommen kann. An der Einrichtung und Ausschmückung der Heime können sich aber auch die Eltern beteiligen, und zwar sowohl durch die Ueberlassung von Sach- gegenständen, wie durch die Hergabe von Geldspen­den, die zur Anschaffung von Gegenständen Ver- menimng finden können. Dabei werden sich die Väter und Mütter sicherlich gerne daran erinnern, daß sie mit einer solchen Hilfe für die HI. zugleich

die berechtigten Heimmteressen der Mädels, ja für diese vielleicht in manchen Stücken noch viel mehr.

Wenn die HI. nach eigenen Heimen ruft, so meint sie nicht behelfsmäßige Unterkünfte. Diese hat sie zum Teil schon jetzt, aber befriedigend kann man den Zustand der bisherigen Unterbrin­gung der HJ.-Formationen in keiner Weise nen­nen In 82 Orten des Bannes und Jungbannes 116 (Stadt und Kreis Gießen) machen rund 3000 Junggenosfen der Hitler-Jugend und rund 3800

mit den Herzen der jungen , , ....

läßt, der wird und muß voll und ganz der Forde­rung der Jugend zustunmen: Schafft der HI. eigene Heimel Denn nur in eigenen Heimen kann sich unsere Jugend so entwickeln und nach allen Richtungen hin produktiv entfalten, wie es für sie und für das Wohl der Gesamtheit am besten ist. Und wenn unsere Buben und Mädels die Ver­antwortung für eigene Heime freiwillig und freudig übernehmen wollen, wenn sie danach streben, ihre Kraft und ihr Könnerstauch an einer derart großen Aufgabe zu stählen und zu schulen, dann sollten ihnen dazu alle Wege geebnet werden! Un­sere Jugend will ja keine Prunkbauten. Sie ver­zichtet von vornherein und gerne darauf, daß die eigenen Heime etwa mit Dingen ausgestattet wer­den, die der harten, im soldatischen Lebensstil ge­stalteten Erziehung und Ausbildung der Jugend widersprechen würden. Die Buben und Mädels wollen nichts anderes, als ein wenn auch einfaches, doch zweckdienliches eigenes Heim, in dem sie sich als Hausherr fühlen können und das sie nach ihrer Art, nach den Erfordernissen der Jugend ausgestal­ten und benützen können, ohne dabei mit anderen Gliederungen oder Organisationen in häusliche Reibereien oder Interessengegensätze zu geraten.

in diesen 82 Orten stehen unserer Jugend drei Heime, 36 Heimräume und 16 Unterkünfte zur Verfügung! Schon in diesen knappen Zahlen­gegenüberstellungen offenbart sich der starke Man­gel,' den unsere Jugend in ihrem Heimwesen schmerzlich empfindet. Und auch vom Standpunkt der Eltern ist es keine Freude, zu sehen, wie die daheim von Vater und Mutter mit Liebe umhegten

eines kleinen dörflichen Bürgermeisteramtes ist auch kein Ideal; die Turnhalle eines Turnver­eins, die meist schlecht heizbar ist, kann man wegen ihrer Kälte und ihrer stauberfüllten Luft ebenfalls nicht als die Erfüllung aller berechtig­ten Hoffnungen ansehen; daß in einem Orte im Kreise Gießen die Jugend noch bis vor kurzem in einem Zimmer des Amts­gerichtsgefängnisses ihre Heimabende abhalten mußte, kann auch nicht gerade als Wohltat be­zeichnet werden. So ging das bisher in Stadt und Land behelfsmäßig mit Ach und Krach, mit mancherlei Erschwernissen und oft auch mit Reibe­reien. Daß dabei die große Aufgabe unserer Wirken auf die jungen Menschen nicht immer voll zur Geltung gebracht werden konnte, versteht sich von selbst.

Nun ist das Werk der HI. durch die Eingliede­rung der gesamten deut­schen Jugend noch weit umfassender geworden, als bisher. Daraus er­geben sich nicht nur For­derungen hinsichtlich der geistigen und organisato­rischen Arbeit, sondern in dringender Weise auch auf dem Gebiete der Raumbeschaffung, d. h. der Unterbringung der

Formationen der HI. Die wirksamste und beste Lösung der Raumfrage erstrebt die Hitler-Jugend mit ihrer Forderung nach eigenen Heimen.

Wer mit der Jugend über den Tag hinausblickt, wer

Der Führer sagte:Die Erziehung der Jugend ist eine der wichtigsten Aufgaben des nationalsozialistischen Staates. Ich erwarte daher, daß alle zuständigen Stellen der Be­wegung und des Staates die Hitler-Jugend in ihrem Bestreben, unserer Jugend zweck­mäßige Heime zu beschaffen, unterstützen."

Die Hitler-Jugend meldet sich in diesen Tagen überall im Reiche besonders eindringlich zu Wort. Sie tut es nicht um Dinge des gegenwärtigen Ta­ges willen, sondern im Dienste einer großen Zu­kunftsgestaltung unseres Volkes. Sie ruft nach Heimen für die HI. Dieser Ruf ergeht auch in der Stadt und im Kreise Gießen an alle Stellen, die im öffentlichen Dienste zu wirken be­rufen find. Er wendet sich gleichermaßen an die Elternschaft, die bei der Lösung dieser großen Auf­gabe in mancherlei Hinsicht mithelfen kann. Die Väter und Mütter werden bei diesem Rufe wohl daran denken, daß hier durch die Jugendorganisa­tion auch i h r Junge oder i h r Mädel sich an sie wendet. Beide verbringen ja allwöchentlich einen Teil ihres jungen Lebens in der Gemeinschaft der Formationen der Hitler-Jugend; sie sitzen dabei auch in Den Heimen, um sich dort geistig immer höher zu entwickeln; sie nutzen an dieser Stätte ihre Zeit zur Erlernung und Vervollkommnung wichtiger Hand­fertigkeiten; sie erleben dort auch den Segen des Gemeinschaftsgeistes, der ihnen im späteren Leben zweifellos vielfältig förderlich sein wird. Wenn die Eltern dies alles bedenken, dann werden sie sich dem Aufruf der HJ.-Führung sicherlich nicht ver­schließen. Denn sie werden nicht wollen, daß ihr Bub oder ihr Mädel einen großen Teil der goldenen Jugendzeit, der schönsten Jahre ihres Lebens, in Räumen verbringen soll, die zwar ein Obdach bie­ten, im übrigen aber himmelweit entfernt sind von dem, was man als angenehmen Aufenthaltsraum be­zeichnen kann.

Buben und Mädels draußen bet ihrem Dienste in der Gemeinschaft vielfach nicht so untergebracht sind, wie die Führung der Hitler-Jugend es selbst gerne möchte und wie die Eltern es wünschen. Es Ist doch nicht gutzuheißen, daß die Heranwachsende Jugend in manchen Orten weiterhin auf Gastwtrt- schaftsräume angewiesen sein soll; das Herumsitzen der jungen Menschen im Keller eines Schulhauses _ .

oder in irgendeiner verwinkelten, dumpfen Stube I mancherlet Htnstcht gleichartig oder ähnlich auch für

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Jungvott-Heim in Leihgestern; klein, aber eigener Besitz!

Das eigene Heim der HI. in Inheiden.

werden und sich dort heranbilden wollen zu tüch­tigen deutschen Menschen.

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Eigene Heime der HI.! Es wäre kalich, sagen zu wollen, daß dazu nur in wenigen Ge­meinden die Möglichkeit bestünde Zwar wird diese Forderung nicht leicht zu erfüllen sein, aber es muß ja nicht überall ein Neubau errichtet werden, sondern eine andere befriedigende Lösung dürfte wohl auch gefunden werden. Die Hauptsache üt jetzt, daß überall mit Tatfreudigkeit, Weitblick und mit dem ernsten Willen, auch auf diesem öebicte der HI. zu helfen, an die Sache herangegangen wird. Die Beispiele von Klein-Linden, Leihgestern und Inheiden, die wir hier im Bilde zeigen, mögen manchen Landgemeinden richtungweisendes Vorbild sein. Die Grundeinstellung zu der Forderung der HI. muß eben vorbehaltlos positiv sein, dann wird sich das Werk auch vollbringen lassen

In dieser Erkenntnis der großen BeDeurung der Heimbeschaffungsaktion der Hitlerjugend ist der Wunsch, ja die Forderung an die Gemein­dest und an alle Eltern gerechtfertigt und dringlich: iHelftderHJ., schafftihreigeneHeime!