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In großen Tuben

RM 1.10

Haus

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gend wieder bodenständig verwürze 'öinn des Wettbewerbs erkannt hat.

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Staatspräsident Lebrun besucht das Deutsche auf der Pariser Weltausstellung.

In einer kurzen Ansprache legte Gauleiter .Wächt! er die Ziele bar, die dem deutschen Er­zieher obliegen: Die deutsche Jugend nationalsozia- llistisch zu formen und auszurichten. Als Hilfe seien Die Schülerzeitschriften eingesetzt, die der Jugend ein guter Kamerad und Freund, der Erzieherschaft ein «treuer Freund und Helfer geworden seien. Das .,hilf--mit"-Preisausschreiben habe brachliegende und noch unbekannte junge Kräfte geweckt und bereits unerkannte Schriftsteller und Dichter für die Mit-

feindlichei troblätter

das f . ergeht h i merhöm )as AM ftaats> if und r \o\ot* rcheüen- i cige pol« 1 juchungs- derheiten« i Wort ver- rf, in ein Zusetzen.

«arbeit am Jugendlesestoff gewonnen.

Dann gab der Gauleiter die Preisträger bekannt. Sie sind für den Hans-Schemm-Preis:

bemerkbar.

*

Am Mittwochabend setzte bei leichten westlichen Winden über der Ostsee Nebelbildung ein, die sich später so verstärkte, daß die Schiffahrt zum Stillstand kam. Der Nebel verdichtete sich während der Nacht noch weiter, so daß in der westlichen Ostsee jegliche Sicht genommen wurde. Die Tempe­ratur fiel auf 3 Grad. Am Donnerstagoormittag wurde der Nebel wieder schwächer, jedoch ist die Schiffahrt immer noch behindert.

Vergebliche Suche nach den Vermißten derWesifalia".

Das holländische Rettungsschiff, das die See nach den Vermißten des untergegangenen deutschen DampfersW e st f a l i a" absuchte, ist unver­richteter Dinge nach Ymuiden zurückgekehrt. Unter diesen Umständen muß befürchtet werden, daß die acht.Vermißten den Seemannstod gefunden haben.

Ein Kind und eine Greisin in Flammen.

Die 80jährige Frau Eleonore Härder aus Aschaffenburg hantierte in Heustreu mit offenem Licht, wobei ihre Kleider von den Flammen erfaßt wurden. Die Greisin stand sofort in Hellen Flammen. Der rasch herbeigeeilte Ehemann riß seiner Frau die brennenden Kleider vom Leibe und erlitt dabei selbst schwere Brandwunden an beiden Händen. Die Greisin wurde mit schweren Brandoer­letzungen am ganzen Körper in das Krankenhaus Bad Neustadt eingeliefert.

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er Spre- stellung« et in der jinlabung den Kon­zerns zu so spät i einer glich sei. rch intet« wischen werden.

mit ihrer le-Bertrag

Wien, im Oktober.

Der Sommer ist zu Ende, das Jahr neigt sich dem Winter zu, die Trauben auf den Stöcken rei­fen aus und der Wind jagt die Blätter von den Laubbäumen, die bald kahl leere Wege säumen werden.

Oesterreich gehört zweifellos zu den landschaft­lich schönsten Gebieten Europas. Die Alpen haben Uebergänge vom hoch- ins Mittelgebirge und vom Mittelgebirge ins Tal, die die Landschaft immer abwechslungsreicher und reizvoll machen. Der Som­mer- und Erholungsaufenthalt in Oesterreich be­kommt auch dadurch seine besonders anheimelnde Note, daß der Fremdenverkehr in Oesterreich noch nicht so industrialisiert ist, und daß fast jedes Gast­haus eigene gemütvolle Reize offenbart. Die Folge davon war, daß bis in die letzten erschlossenen Alpentäler hinein insbesondere aus dem Reiche deutsche Bevölkerung zu deutscher Bevölkerung kam, um die Schönheiten dieses Landes zu genießen, und sich hier zu erholen. Das hat sich grundlegend geändert seit den Sperr maßnahmen, die dann am 11. Juli 1936 wieder aufgehoben wurden, ohne daß sich allerdings auch nach diesem Zeitpunkt eine wesentliche Aenderung wegen der angespannten Devisenlage hätte vollziehen können. In der Zwischenzeit versuchte Oesterreich, den Aus­fall an reichsdeutschen Gästen durch erhöhte Wer­bung im übrigen europäischen Ausland und bis nach Amerika hin wettzumachen. Das ist nur teil­weise gelungen. Zweifellos haben die international bekanntesten und größten Kurorte eine starke Wie­derbelebung hauptsächlich durch Engländer und Holländer erfahren, zu denen noch ein ge­wisser Hundertsatz französischer und italienischer Gäste tritt. Aber bis heute gelang es nicht, einen auch nur Halbwegs den früheren Verhältnissen ent­sprechenden größeren Fremdenstrom gerade in die Seitentäler und auf die Schutzhütten zu leiten. Außerdem glückte es nicht, die Vorsaison neu zu beleben, die seit dem Ausbleiben der reichsdeutschen Gäste fast vollkommen brach lag, was um so mehr ins Gewicht fällt, als auch ein Großteil des innerösterreichischen Fremdenverkehrs wegen der billigen Valuta- und Preisverhältnisse nach Italien abgelenkt wurde. Man hat zwar versucht, durch Urlaubsbegünsttgungen an Beamte und öffentliche Angestellte die Seitentäler insbesondere Tirols aus Oesterreich selbst zu be­leben, aber auch das ist nur in beschränktem Um­fange gelungen.

Die Hoffnung dieses Sommers auf einen stärke­ren Zuzug reichsdeutscher Gäste, die nach den neuen Devisenabmachungen gehegt wurden, haben sich nur insoweit erfüllt, als in den von der Landes­grenze aus leichter erreichbaren Orten wie Jnns-

reit sich mit den Engländern und Juden a n d e n Verhandlungstisch zu setzen, vorausgesetzt, daß man die arabische Majorität aner­

WieEcho de Paris" meldet, erörtern die englische und französische Regierung zur Zeit das Schicksal des nach Syrien geflohenen Großmuftis. Es fei noch zweifelhaft, ob seine A u s- wei ung aus Syrien möglich fei, da er als ein­facher politischer Flüchtling betrachtet würde.

bridge. Dort begann Rutherford seine Untersuchun­gen über die Radioaktivität, die ihn zu dem bedeu­tendsten Vertreter der Lehre von der Umwandlung der Elemente gemacht haben.

Eine neue deutsche Oper.

Das Große Haus der Städtischen Bühnen in Freiburg brachte als alleinige deutsche Urauf- f ü h r u n g die OperD e r E r z g r ä b e r" heraus. Die Grundidee des von dem in Freiburg tätigen Schriftleiter Dr. Walter Reimer und des an den Städtischen Bühnen wirkenden Komponisten Karl U e t e r geschaffenen Bühnenwerkes ist der zum Sieg geführte tiefe Glaube eines einzelnen an das begonnene Werk zum Segen und Nutzen der Ge­meinschaft. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Franz K o n w i t s ch n y ge­staltete sich die Aufführung zu einem künstlerischen Erfolg. Das vollbesetzte Haus spendete den Schöp­fern des Werkes sowie den Darstellern starken Bei­fall.

Ausklang der Shakespeare-Woche in Bochum.

Mit der TragödieAntonius und Kleopatra" er­reichte der Zyklus der in Bochum zur Aufführung gebrachten Shakespeareschen Römerdra­men seinen Abschluß. Das Bochumer Theater ver­wandte auf die Wiedergabe dieses gewaltigen Dra­mas den ganzen Aufwand feiner szenischen Mög- lichkeitey. Die Inszenierung von Saladin S ch m i t t war ungemein eindrucksvoll. Die ausgezeichnete Aufführung von fast vierstündiger Dauer auch diesmal wohnte ihr wieder Reichsminister Rudolf Heß bei wurde von einer charaktervollen Mu­sik von Emil Peeters umrahmt. Als der Vor­hang sich senkte, dankte langanhaltender Beifall einer wirklich großen Leistung. Vorher hatte Pro­fessor Dr. Schirmer von der Universität Berlin über Shakespeare und die Antike gesprochen. Die Shakespeare-Woche fand ihren festlichen Ausklang mit einer glanzvollen Aufführung derLuftigen Weiber von Windsor". Zum Abschluß ließ der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß, der an mehreren Abenden den hervorragen­den Aufführungen der Römer-Dramen im Bochu­mer Stadttheater mit großer Anteilnahme gefolgt war, den Künstlerinnen des Bochumer Ensembles Rosensträuße mit dem Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die ausgezeichneten darstelle­rischen Leistungen überreichen. Nach der Schluß­aufführung waren die Künstler und ein Teil des technischen Personals des Bochumer Schauspiels Gäste des Stellvertreters des Führers.

Aus aller Wett.

Staatspräsident Lebrun stattete dem Deutschen Haus auf der Weltausstellung einen Besuch ab. Er wurde vom Botschafter Grafen Welczeck und vom Reichskommissar Ministerialdirektor Dr. Nuppel empfangen. Präsident Lebrun hatte be­sonderes Interesse für die Fernseheinrichtung, so­wie für die elektrotechnische Industrie und die neuen Werkstoffe. Als ehemaliger Polytechniker zeigte sich Präsident Lebrun als sachkundiger Besucher, der gerade für die technischen Spitzenleistungen viel Verständnis hat, die Deutschland auf der Ausstel­lung zur Schau stellt.

Wanderpreise für die beste Kochleistung.

Aus Anlaß des Abschlusses der VII. Inter­nationalen Kochkunstausstellung in Frankfurt a.M. hat der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley einen internationalen Wanderpreis

druck, Salzburg ufw. ein starker Durchgangs­verkehr einsetzte, der die Mehrzahl der Gäste aber nur in Form eines Tagesausfluges nach Oesterreich hereinbrachte. Gesellschaftsfahrten sind zwar ebenfalls in größerer Zahl unternommen worden, aber auch sie konnten keinen Ersatz für die verlorene längere Aufenthaltsdauer bieten, die frü­her insbesondere von reichsdeutschen Gästen be­stritten wurde.

In Wien zeigte sich dem Rufe und der Be­deutung der Stadt entsprechend in diesem Sommer ein lebhafter Fremdenverkehr aus fast aller Herren Ländern, der nach außen schon erkennbar war an den vielen fremden Autos, die man durch die Stadt, nach Grinzing, und über die neue Höhen­straße fahren sah. Allerdings hat auch Wien seine Gaste immer nur kurze Zeit festzuhalten vermocht, was in erster Linie den zumal im Sommer feh­lenden Unterhaltungsmöglichkeiten zuzuschreiben ist. Neben Wien ist der Hauptanziehungspunkt Oesterreichs heute Salzburg mit seinen Fest­spielen. Es hat sich auch diesmal gezeigt, daß die Rechnung auf die Anziehungskraft Salzburgs rich­tig war. Die Besuchsziffern sind seit 1935 wieder in ständigem Steigen begriffen und haben im August dieses Jahres gegenüber dem Tiefstand dcs Jahres 1934 von etwa 29 000 Gästen wieder die höhe von 51 000 erreicht. Davon wurden aus Deutschland in diesem Jahre 4463 gegenüber 1184 des Vorjahres gezählt. Die künstlerischen Darbie­tungen in Salzburg haben insbesondere auch viele Amerikaner angelockt, wobei aber eine Beobach­tung zu machen ist, daß nämlich die Masse der Gäste im Steigen begriffen ist, daß sie aber w e - n i g e r zahlungskräftig sind.

Als besonderen Anziehungspunkt hat sich auch wieder die Großglockner - hochalpen- st r a ß e erwiesen, die bis Ende August einen Be­such von fast 123 000 Personen zu verzeichnen hatte. Sehr bemerkenswert ist, daß von den gezählten Kraftfahrzeugen, die die Hochalpenstraße passierten, der größere Teil auf Deutschland entfällt. Sehr gut war wie jedes Jahr Bad Gastein besucht, wenn auch ein kleiner Rückgang in den Monaten Juli und August zu verzeichnen war. Kärnten hat diesmal schlecht abgeschnitten. Es war früher viel­fach von Ungarn und sehr stark aus Jnnerösterreich besucht. Diesmal sind die Ungarn ausgeblichen und der innerösterreichische Fremdenverkehr, der jahre­lang wegen der warmen Seen Kärnten besonders bevorzugt hatte, hat sich inzwischen davon ab und wieder mehr in die Berge gewendet.

Insgesamt ist in ganz Oesterreich an Ausland­besuchern ein kleiner Zuwachs in dieser Saison festzustellen, während der Jnlandbesuch gegenüber dem Vorjahr ein kleines Minus aufweist.

Leopold Weber (2000 Mark) für sein gesamtes künstlerisches Schaffen, Hjalmar Kutzleb (1000 Mark) für das JugendbuchEin Paar Reiterstie­fel" und Clemens Laar (Koebsell) (500 Mark) für sein BuchReitet für Deutschland", ein Lebensbild des bekannten deutschen Reiters nach dem Kriege Freiherrn von Langen. Preisträger amhilf-mif- Preis sind Dr. Franz Graf Zedwitz, Berlin, Ilse Sch^ehoff-Riehm, Berlin, und Kurt Preis, München.

Amerika beginnt neue Geerüstungen.

Ein 35000-Tonnen-Schlachtschiff wird auf Kiel gelegt.

Neuyork, 22. DEL (DNB.) Nach Roosevelts Rede gegen die nichtdemokratischen Staaten, deren Schärfe aufgefallen war, hatte eine amerikanische Zeitung die Vermutung ausgesprochen, daß Roose­velt psychologisch die Voraussetzungen schaffen wollte für die Einleitung eines ausge­dehnten Rüstungsprogrammes. Eine Neuyorker Meldung scheint diese Aufastung zu be­stätigen: Am Mittwoch wird auf der Neuyorker Marinewerft ein neues Riefenschlacht­schiff auf Kiel gelegt. Damit nehmen die Vereinigten Staaten nach 17 Jahren den Schlacht- schiffbau wieder auf DieNorth Carolina", die eine Wasserverdrängung von 35 000 Tonnen haben wird, soll eine unbekannte Zahl 16zölliger (40 cm) Geschütze bekommen und wird voraussicht­lich 60 Millionen Dollar bei vier Jahren Bauzeit kosten. Das zur Zeit modernste amerikanische Schlachtschiff ist dieW e st - V i r g i n i a", die 1920 auf Kiel gelegt wurde und 32 000 Tonnen groß ist.

Kunst und Wistenschast.

Der englische Atomforscher Ernest Rutherford.

In Cambridge ist der bedeutende englische Phy­siker Ernest Rutherford im Alter von 66 Jah­ren gestorben. Rutherford erforschte die durch den radioaktiven Zerfall entstehenden Produkte (He­lium, Niton) und stellte dabei die moderne Atom­theorie auf, die annimmt, daß die Materie aus positiv geladenen Atomkernen besteht, die von nega­tiven Elektronen umgeben sind. Rutherford gelang es 1919, das Element Stickstoff in seine Bestand­teile Helium und Wasserstoff zu zerlegen. Ein wei­terer wissenschaftlicher Versuch gelang 1933 in Rutherfords Cavendish Laboratorium in Cam­bridge und unter seiner Leitung zwei jungen For­schern Dr. Cockkroftund Dr. W a l t o n auf dem Gebiete der A t o m z e r t r ü m m e r u n g, wobei durch eine hochevakuierte Röhre Millionen von Par- tikelchen mit einer Geschwindigkeit von 10 000 Kilo­metern in der Sekunde geschickt wurden. Schon im Februar 4933 hatte Rutherford Mitteilungen dar­über gemacht, daß ihm die Entdeckung eines posi­tiven Elektrons geglückt sei, wodurch alle bis­herigen Begriffe von der Zusammensetzung des Atoms umgestoßen werden würden. 1908 wurde Rutherford der Nobelpreis für Physik verliehen. Die Universitäten Göttingen und Freiburg ernann­ten Rutherford zu ihrem Ehrendoktor. Rutherford war in Neuseeland geboren. Durch ein Stipendium kam er 1895 an das Trinity-College nach Cam-

Der sechsjährige Waldemar Kraus in Goldbach bei Aschaffenburg, der in der Küche spielte, kam dem Herdfeuer zu nahe, wobei fein Nachthemdchen von den Flammen erfaßt wurde. Das Kind wurde mit schweren Brandwunden in eine Klinik gebracht, ist aber später seinen schweren Verletzungen erlegen.

Wädchenmörder zum Tode verurteilt

Das Schwurgericht in Frankfurt a. d. O. verur­teilte den Fritz K u n e r t aus Höhenfaunen zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Kunert hat Anfang Mai d. I. ein 15^jähriges Mädchen, das mit ihm auf einem Gute tätig war, aus Eifersucht, und weil es ihm nicht zu Willen war, mit einer Axt erschlagen. Er band die Leiche auf eine Egge und versenkte sie in einem See.

Zwei junge Leute im Chiemsee ertrunken.

Im Chiemsee sind bei einem Bootsunglück zwei junge Männer ums Leben gekommen. Trotz wiederholter Warnung wegen starken Windes begaben sich die Beiden auf den See, um nach der Fraueninsel Überzusetzen. Abends vernahmen In­sassen eines Motorbootes Hilferufe. Man konnte jedoch nur noch das umgekippte Boot entdecken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Ein Jürffengrab aus der Hallstattzeit bei Stuttgart entdeckt.

In einem Garten der Steinhaldensied­lung auf dem Steinhaldenfeld bei Cannstatt stieß ein Siedler in etwa 25 cm Tiefe auf einen Gegen­stand, der sich bei näherer Untersuchung als Bronzeschale herausstellte. Der Direktor der staatlichen Altertümersammlung entdeckte dann Noch einen goldenen Stirnreif, einen goldenen Armreif und zwei kleine goldene Ringe, die vermutlich zum Befestigen des Stirnreifs gedient hatten. Ferner waren dem Grab, das aus der frühen hallstattzeit (etwa 600 Jahre vor der Zeitwende) stammt, ver­schiedene Bronzefibeln und zwei Lanzen beigegeben. Don den Lanzen sind die etwa 30 cm langen Eisen- spitzen noch gut erhalten. Dieses Fürstengrab ist nur einige hundert Meter von dem ersten Fürstengrab aus der Hallstattzeit entfernt/ das vor drei Jahren freigelegt wurde.

Bei lebendigem Leibe verbrannt

In Neunkirchen bei Miltenberg fanden auf gel­lende Hilferufe herbeieilende Bewohner die Frau des Steinbrucharbeiters Thurm er im Hofe ihres Anwesens in Hellen Flammen. Man riß der Frau sofort die Kleider vom Leib und suchte die Flammen zu ersticken. Als das Sanitätsauto kam, war der Tod der Unglücklichen bereits eingetreten.

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Fremdenbilanz in Oesterreich

Don unserem am-Miiarbeiier.

Der Terror > gegen die Gudetendeuischen.

Knebelung der Presse durch den tschechischen Zensor.

Prag 21. Okf. (DNB.) Die tschechoslowakischen Behörden setzen ihren Vergewaltigungsfeldzug gegen Die Sudetendeutschen mit brutaler Rücksichtslosigkeit fort Vepsammlungsauflösungen, Zensur der deuf- chen Blätter und Strafversetzungen sind weiter an öer Tagesordnung und kennzeichnen das wahre Gesicht dieser Dernokratte. So wurde m hohenelbe eine Versammlung der Sudetendeutschen Partei I aufgelöst, weil der Bezirksleiter im Namen von 40 000 Wählern gegen das Vorgehen der Polizei in Teplitz-Schönau gegen fudetendeutsche Abgeord­nete schärfsten Protest einlegte. Auch in Unfertajay in Südmähren verfiel eine Versammlung der Sudetendeutschen Partei der Auflösung. Der Dolksruf", das Kreisblatt der sudetendeutscken Partei im Egerlande, unterlag an mehreren Stellen der Zensur. Aus einem Protesttelegramm des Kreisleiters an Staatspräsident Dr. Benesch wur­den zwei Absätze sowie der offene Brief Konrad Henleins an den Staatspräsidenten bis auf den Schlußsatz gestrichen. Auf der ersten Seite des Blattes blieb anscheinend vom Zensor vergessen nur das Wort Masaryks stehen:Wo keine Pressefreiheit ist, ist auch keine Demokratie". Das Muffiger lag blatt wurde wegen einer amt­lichen Meldung des Eisenbahnministeriums b e - i fchlagnahmt.

Zu den neuesten Strafmaßnahmen gehört auch die Versetzung mißliebiger deutscher Persönlichkeiten und die Versuche, die Front der Deutschen zu zerbrechen. Unter den Einwohnern der Stadt Fischern bei Karlsbad, wo die Be­völkerung zu 80 v. h. aus Anhänaern der Sudeten- deutfchen Partei besteht, erregte Die Nachricht von der Versetzung des deutschen Pfarrers nach Schab große Empörung. An Stelle des deut­schen Pfarrers kommt ein tschechischer Ka­plan nach Fischern.

Prags außenpolitische Gorgen

Eine Polnische Betrachtung zur Lage der Tschechoslowakei.

Warschau, 21.Okt. (DNB.) Auf die immer schwieriger werdende Stellung der Tschechoslowakei weist derMaly Dziennik" hin. Zur Begründung wird sowohl der neueste Konflikt mit Deutsch­land, der sich aus der Gesetz und Verfassung miß­achtenden Zügellosigkeit in Teplitz erge­ben hat, aufgezeigt, wie auch die Mißerfolge der tschechischen Osterreichpolitik und der immer schwä­cher werdende Zusammenhalt der Kleinen Entente. Die Lage der Tschechoslowakei sei um so ungün­stiger, als eine Hilfe des sowjetischen Bundesgenos­sen recht problematisch erscheine, schon weil Polen und Rumänien keine Freunde der sowjetisch-tsche­choslowakischen Beziehungen sind. Unter solchen Umständen werde von Frankreich der Tschechoslo­wakei geraten, s i ch mit Polen zu verstän­digen. Man wünsche, daß Polen die Jahre 1919 und 1920 vergesse, in denen die Tschechen über die Grenze kamen, daß das Verhalten der sibirischen tschechischen Division, die sich den Bolschewisten zur Verfügung stellte, ebenso vergessen werde wie die Tatsache, daß von tschechischer Seite während des polnisch-sowjetischen Konfliktes verhindert wurde, daß Ungarn Polen zu Hilfe kam. Eine allgemeine Verständigung zum Wohle des europäischen Frie­dens wäre auch leichter möglich, wenn sich einige Staaten entschließen würden, auf die Hilfe der Sowjets zu verzichten. Darin liege her Kern der Sache.

Lesestoff für die Lugend.

Preise für Jugendbücher und dasErgebnis einesSchülerwettbewerbs

Bayreuth, 21. Okt. (DNB.) In der Weihe­halle des Hauses der deutschen Erziehung erfolgte -burrf) den Gauleiter und Reichswalter des NS.- Lehrerbündes, Wächtler, die Verteilung des Hans-Schemm-Preifes und des ilf - m i t"-P r e i fe s, sowie die Eröffnung der aus einem Schülerwettbewerb heroorgegangenen Aus- lt e l l u n g:Volksgemeinschaft Blutgemein­schaft" Beim Hans-Schemm-Preis werden bereits veröffentlichte Jugendbücher mit Preisen be- Dacht. Beimhils-mit"-Preis, der Jugendzeitschrift ^,hilf mit", werden bisher nicht veröffentlichte

Kurzerzählungen und Gedichte ausge­zeichnet. Der SchülerwettbewerbVolksgemeinschaft ; Blutsgemeinschaft" ist die Fortsetzung des ersten «SchülerwettbewerbsVolksgemeinschaft Wehr- gemeinschaft" und die Ueberleitung zum neuen WettbewerbVolksgemeinschaft Schicksalsge­meinschaft" im kommenden Jahr. Die Ergebnisse sind, wie eine kleine Auswahlausstellung zeigt, aus­gezeichnet. Altes Familiengut, Spielwaren, Modelle won Bauernhöfen der Ahnen wurden beigesteuert. Die kleine Auswahl zeigt, daß unsere heutige Ju­gend wieder bodenständig verwurzelt ist und den

für d i e beste Kochleistung einer Länder­mannschaft gestiftet. Der wertvolle Preis geht in das endgültige Eigentum der Mannschaft über, die zweimal hintereinander die beste Leistung zu voll­bringen vermag. Gleichzeitig hat der Leiter des deutschen Handels, Pg. Hans Feit, einen natio­nalen Wanderpreis für die beste Leistung einer deutschen Gaumannschaft unter den gleichen Be­dingungen ausgeschrieben.

Reichstreffen der deutschen Werbefachleute in Berlin.

Die Reichsfachschaft deutscher Werbe­fachleute hielt ihr erstes großes Reichsttefferr in Berlin ab. Es stellte den Auftakt zu der großen TagungDeutsche Werbung" dar. Mehrere hundert Werbefachleute aus allen Teilen Deutschlands waren erschienen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Fragen der Berufsförderung. Der Leiter der Reichs­fachschaft, Stabsleiter der Reichspropagandaleitung der NSDAP. Fischer, eröffnete das Treffen. Ministerialrat Professor Dr. Hunke, der ständige Vertreter des Präsidenten des Werberates der deut­schen Wirtschaft, sprach über aktuelle Tagesfragen im Werbewesen. Die Wirtschaftswerbung habe Dienerin der Wirtschaft zu sein, wie die Wirtschaft Dienerin des Volkes sein solle. Im Zukunftsbild der nationalsozialistischen Wirtschaft werde auch der Werbefachmann ein Treuhänder Deutschlands sein, lieber die Entwicklung der höheren Reichswerbe­schule machte Regierungs- und Gewerbeschulrat Dr. Schreiber beachtenswerte Mitteilungen. Dr. Rollmann (Hamburg) sprach überArbeitsgemein­schaft zur Berufsförderung", lieber die eigenschöpfe- rifche Arbeit des Werbefachmannes sprach der Dozent der höheren Reichswerbeschule ©enger.

Schachweltmeisterkampf Euwe Aljechin 3:5.

In der achten Partie im Schachweltmeisterkampf Euwe Aljechin gab Euwe, der diesmal die schwarzen Steine führte, nach dem 26. Zuge auf. Der Stand ist mithin: Euwe 3 Punkte, Aljechin 5 Punkte.

Nebel behindert den Schiffsverkehr in Nordsee und Ostsee.

Auf der Unterelbe von Hamburg bis Cuxhaven unb im Bereich der Nordseeküste herrscht dichter Nebel. Durch die Sichtbehinderung wurde der gesamte Schiffsverkehr stark in Mitleidenschaft ge­zogen. Die meisten Fahrzeuge mußten vor Anker gehen, um bessere Sicht abzuwarten. Auch im Ham­burger Hafen machte sich der Nebel sehr störend

Selbstrasierer sollte sich zu seinem eigenen Vorteil merken:

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