Nr 795 Drittes Blatt
Wiener Anzeiger «üenerahünjetger für Oberseiten)
Samstag, 18. Dezember i*>3Z
Der erste Abschnitt der Attfiadisanierung.
Der heutige Zustand — die künftigen Gtraßenbilder.
Aus der Stadt Gießen.
Ein Gießener „Weihnachtsmann".
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Der Lindenplatz in der künftigen Gestalt.
ster genehmigte Neugestaltung des Stadtbildes in diesem Abschnitt
Der Lindenplatz heute.
Wie wir vor einigen Tagen aus der jüngsten Sitzung der Gießener Ratsherren berichteten, wird nunmehr der erste Abschnitt der Altstadtsanierung am Lindenplatz und am Kirchenplatz zu
geführt. Mit den Arbeiten wird Voraussicht- stück dazu die von dem Städtischen Hoch- und Tief- ich schon in allernächster Zeit begonnen werden, bauamt entworfene und von dem Oberbürgermei- Unsere Bilder zeigen die heutige Gestaltung des r± ' ‘ ~ ~ 7 ‘ -.....”
Lindenplatzes und des Kircheckplatzes, als Gegen-
Der Kirchenplatz heute.
Deiratssitzunq der Industrie- und Handelskammer Gehen.
Bon der Industrie- und Handelskammer Gießen wird uns berichlet:
Am 9. Dezember fand in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Gießen die letzte Bei- ratssitzung in diesem Jahre statt Der Präsident führte nach Worten der Begrüßung die beiden neuen Beiratsmitglieder, die Herren Dr Karl Schirmer und Hans Jakob Bücking, in ih^e Aemter em Im Anschluß hieran sprach der Geschäftsführer der Kammer Gießen, Dr. Fröhlich, über die wirtschaftlichen Geschehnisse in den letzten Monaten, wobei besonders die Gewerbesteuer und ihre Auswirkungen behandelt und die Preissenkungsaktion erörtert wurde.
Der stellvertretende Geschäftsführer der Kammer, Dr Kirchner, gab einen Bericht über die Lage des Einzelhandels, über die in letzter Zeit ergangenen und für diesen Berufsstand wichtigen Anordnungen über Berufsförderungsmaßnahmen, sowie über das Ergebnis der letzten Kaufmannsgehilfen-, industriellen Facharbeiter- und Geschäftsstenographenprüfungen.
Den beiden Berichten schloß sich eine lebhafte Erörterung an, in der die Beiratsmitglieder Gelegenheit hatten, ihre Auffassung zu den einzelnen Fragen zum Ausdruck zu bringen und für die Behandlung derselben Anregungen vorzutragen.
Bodenbenutzungsaufnahme 1938
Fwd. In Verbindung mit der Volks-, Berufsund Betriebszählung 1938 ist eine Bodendenutzungs-
aufnahme angeordnet worden. Zur Ermittlung der selbstbewirtschafteten Gesamtbetriebsfläche jedes Betriebes wird mit Hilfe von Katasterunterlagen im Januar bereits eine Vorerhebung durchgeführt. Dadurch wird es ermöglicht, daß im Mai bei sämtlichen Bodenbenutzungsaufnahmen die Betriebsinhaber auf einem einzigen Betriebsbogen ihre Gesamtbetriebsfläche nachweisen und zur Vermeidung von Doppelbefragung Bodenbenutzungsaufnahme und Betriebszählung zusammengelegt werden können. Die Bauern und Landwirte sollen nickst mehr als unbedingt notwendig mit der Ausfüllung von Fragebogen belastet werden. Die Feststellung der selbstbewirtschafteten Betriebsfläche der Betriebe im Januar soll die Gewähr dafür bieten, daß der Gesamtflächennachweis bei der Bodenbenutzungsauf- nahme und Betriebszählung gelingt.
Alte Gießener erinnern sich noch mit Freude an den einstigen Lehrer Heinrich Curfchmann. Er war eine stadtbekannte Persönlichkeit; seine überaus mächtige würdige Erscheinung gehörte zum Gießener Stadtbild, wie kaum eine andere
In jungen Jahren hat es der alte Herr nicht leicht gehabt Gerne erzählte er aber doch, daß er in seinem Schulraum im jetzigen „Taunus" in der Brandgasse für das Anmachen des Feuers persönlich habe sorgen müssen 'Schuldiener habe es Anno dazumal nicht gegeben. Sein Ehedomizil habe er zunächst im Nebengebäude des jetzigen Gasthauses „Hindenburg" im Seltersweg gehabt Von dort sei er in die Löwengasse gezogen, weil er eine Mietsteigerung von vier Talern jährlich nicht habe aufbringen können? ,Jn der Löwengasse aber habe ich die glücklichste Zeit meines Lebens verlebt, denn damals waren meine Söhne Studenten", io berichtete er weiter
Und wie stolz konnte der alte Herr aus diese fein Der eine von ihnen wurde Gymnasialdirektor in Friedberg, der andere der weithin bekannte und berühmte Professor der Inneren Medizin an der Universität Leipzig. Welch' erfolgreiche Wege von den gewiß bescheidenen Lernstühlen in der Löwengasse bis zum Katheder in der Gymnasial-Prima und zur Lehrkanzel an einer der berühmtesten Universitäten des Reiches.
Vater Curfchmann aber, oder, wie er in Gießen allgemein genannt wurde, der „alte Cursch- mann", blieb allzeit der bescheidene einfache Mann,
der er sein Leben lang gewesen war. Er machte, mit dem gewichtigen Stock in der Hand und seine Zigarre rauchend, in seinen Mußestunden den üblichen Gang unter den Lindenbäumen um die „vier Schuren" ober quer durch die Stadt, da und dort mit seinen Mitbürgern eine kurze Weile plaudernd.
Nahte der Winter, dann trat einer der schönsten Wesenszüge des alten Herrn in Erscheinung. Er kannte nur zu sehr die Not ärmerer Volksgenossen aus eigener Erfahrung. Und da er ein praktischer Mann mit einem warmen, fürsorglichen und menschenfreundlichen Herzen war, suchte' er dieser Not zu steuern, soweit das zu seiner Zeit mit den Mitteln, die in seineip innersten Wesen begründet lagen, eben möglich war.
Alljährlich zur Weihnachtszeit veranstaltete Vater Curfchmann in der Turnhalle der Mädchenschule in der Schillerstraße im Kerzenglanz des Christbaums eine Bescherung. Und da seine eigenen Mittel zur Ausstattung der Gabentische mit brauchbaren, nützlichen Geschenken nicht ausgereicht hätten, so ging der Wohltäter eben — sammeln Wo er einen Ladeninhaber kannte oder sonst einen Be- itzenden, bei dem sprach er vor, und mancher Silberling oder sonstige Spende wanderte so in die Hand des Alten. Auch schon benutzte Gegenstände wurden- ihm für feinen guten Zweck gegeben, und er verstand es sehr, hartherzige Filze an der. rich- hgen Stelle und, wenn sich die Gelegenheit dazu bot, auch an ihrer männlichen Ehre' oder weiblichen Eitelkeit anzupacken.
Ging da einst der „alte" Curfchmann gemächlichen Schrittes um die Süd-Anlage. Man 'zählte das Jahr 1891. Er hatte gerade die im Bau begriffene Johanneskirche betrachtet und feine Schritte' weiter
Gießener Stadttheater.
Friedrich Hebbel: „Demetrius."
Die letzte Aufzeichnung ih Hebbels Tagebuch vom 25. Oktober 1863 lautet: „Eine große Leidensperiode, die noch nicht vorüber ist, so daß ich sie erst später fixieren kann. Aber seltsam genug hat seit 14 Tagen der poetische Geist angefangen sich in mir zu regen; es entstanden anderthalb Akte des Demetrius, obgleich ich, durch Rheumatismen ver- chindert, kaum imstande war, sie niederzuschreiben, und wenn es so fortgeht, darf ich hoffen, dos Stück im Winter unter Dach und Fach zu bringen. " Ein paar Wochen später erhält er, schon krank und schwach, für die „Nibelungen", welche die feit langem geplante Arbeit am „Demetrius" verdrängt hatten, den Schillerpreis; die Auszeichnung ringt ihm den Seufzer ab: „Das ist Menschenlos; bald fehlt einem der Trank, bald fehlt einem der Becher." Noch ein paar Wochen später, 13. Dezember, ist Hebbel gestorben. Der „Demetrius" war noch nicht völlig „unter Dach und Fach": in der achten Szene des fünften Aktes, mitten im Vers, bricht die Handschrift ab So hatte ihm — merkwürdig genug — der Tod die Feder über dem gleichen Stoff entwunden, der Schiller bis zuletzt bewegt hatte. (Schillers „Demetrius"-Fragment, das schon im zweiten Akt abbricht, wurde 1929 mit Kleists „Guis- kard" zusammen hier gegeben.)
Hebbel wollte freilich mit seinem letzten Drama richt etwa den mächtigen Schillerschen Torso vollenden; das bezeugt eine Briefstelle aus dem Jahre '1858: „Ich gedenke keineswegs zu unternehmen, was Goethe, mit dem Schiller fein ganzes Stück im Detail durchgesprochen hatte, nach manchem vergeblichen Versuch liegen ließ. Wer könnte fortsetzen wollen, was der subjektivste aller Dichter angefangen hat? Damit ist aber durchaus nicht gesagt, daß man seinen großen dramatischen Grundgedanken nicht adoptieren und selbständig durchführen dürfe, und dies ist mein Vorsatz."
Das Leben der Thron'prätendenten hat von jeher die Gemüter beschäftigt und die dichterische Phantasie angeregt; Schiller hatte den „Demetrius"-Plan zuletzt einem andern, ähnlichen vorgezogen, der Geschichte des betrügerischen englischen Prätendenten Marbeck: für Schiller gab in der Wahl zwischen beiden Stoffen eben dies den Ausschlag, daß Marbeck bewußt Betrüger war, ein Verbrecher oder Abenteurer, jedenfalls kein tragischer Held, — während Demetrius im guten Glauben handelte, also von der Rechtmäßigkeit seines Anspruches auf den russischen Zarenthron überzeugt war; das mensch
lich-seelische Problem, der zeitlose, nicht der geschichtliche Konflikt waren ausschlaggebend
Hebbel seinerseits unterzog die Schillersche Anlage, einem „Umschmelzungsprozeß"; ihm waren auch die geschichtlichen Zusammenhänge — Rußland 1605 — als solche wichtig, und er" trachtete aus ihnen die innere Begründung für das ebenfalls tragische Schicksal seines Helden zu gewinnen. Demetrius ist bei Hebbel nicht der legitime Zarewitsch, sondern ein Bastard Iwans IV., des Schrecklichen, ZU gleicher Zeit wie der echte von Barbara, einer Zofe der Zarin Marfa, geboren. Während der echte Sohn auf Betreiben des Boris Godunow in Uglitsch ermordet wird, macht der illegitime, mit Hilfe der Kirche, die durch ihn Einfluß am Zarenhofe zu gewinnen sucht, seinen Anspruch mit Erfolg geltend — bis er, schon auf der Höhe der Macht, durch feine alte Mutter, die ehemalige Zofe Barbara, die Wahrheit über sich selbst erfährt
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Dies gibt dem Schicksal des Demetrius die entscheidende Wendung: er begreift sofort, daß seine Ansprüche auf den Zarenthron nunmehr unbegründet sind, und wäre, für feine Person, bereit, sie aufzugeben und in das Zwielicht seiner Vergangenheit zurückzukehren; aber er sieht auch ein. daß die Ereignisse bereits über ihn hinausgewachsen sind, daß er „die Zarenmaske weiter tragen und Frieden und Gewissen opfern muß", um seine Anhänger zu retten So steht er, in tragischer Verstrickung, am Eyde des vierten Aktes, ein betrogener Betrüger. Spielball höherer Gewalten, Werkzeug dunkler Mächte, unschuldig in Schuld gestürzt; selbst Marfa, die Zarin, mußte ja, durch die Ähnlichkeit des Demetrius mit feinem Vater getäuscht, an die Echtheit des Kronprätendenten glauben.
So sammelt sich auch in Hebbels Drama die innere Beteiligung des Zuschauers oder Lesers — dem die Zustände und Ereignisse der russisch-polnischen Geschichte des beginnenden 17. Jahrhunderts wenig Anteilnahme abnötigen werden — ganz auf das menschliche Schicksal, das sich in der Erscheinung des Demetrius unaufhaltsam vollzieht. Die vollendeten Szenen des letzten Aktes malen das unheimlich flackernde Bild des in Aufruhr und Verwirrung gestürzten, nächtlich brennenden Moskau, nach der Krönung des Demetrius: wie er enden sollte, ist nur zu vermuten; daß er fallen mußte, kann nicht bezweifelt werden.
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Daß fast jeglicher Versuch der Ergänzung und Vollendung- eines nachgelassenen großen Fragments ein gewagtes wenn nicht unmögliches Unternehmen ist, beweist am deutlichsten Goethes Beispiel, von!
dem oben die Rede war; von seinen unzulänglichen Nachfolgern zu schweigen, die sich um Schillers „Demetrius" bemüht haben. Bei Hebbel liegt der Fall insofern günstiger, als dessen Drama nahezu vollendet war. Das Programmheft zählt verschiedene Fassungen auf, die sich nicht haben durchsetzen können; die Aufgabe bleibt auch hier, ein äußerstes Maß an Takt und dichterischer Einfühlung erfordernd, stets heikel' und wird im günstigsten Falle einen Annäherungswert erreichen..
Will man freilich den „Demetrius" überhaupt spielen, wird man einer abrundenden Ergänzung bedürfen. Man hatte sich für eine neue Bearbeitung Friedrich F o r st e r s entschieden, der früher hier mit einigen seiner eigenen Stücke zu Worte kam: er hat das Verdienst, dem Drama einen glaubhaften Abschluß gegeben zu haben dessen es zu seiner Verwirklichung nicht entbehren kann: er schließt, soviel wir sehen können, unmittelbar an Hebbels abbrechenden Wortlaut an, zeigt den verräterischen schuiskoi auf dem Wege zum freiwerdenden Thron und läßt Demetrius im Zweikämpf mit ihm fallen Das ist ein ritterlicher Ausklang, welcher der von Hebbel vorgezeichneten Charakterlinie entspricht. Wie weit die Fassung im übrigen Hebbels Plan entspricht — der wohl die Ermordung des Demetrius durch Dtrepiep im Kreml vorsah — ist kaum zu entscheiden.
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Ob die Kürzungen, die wir bemerkten, bereits in Forsters Fassung erscheinen oder von der Regie bestimmt waren, wissen wir nicht; da sie zu billigen sind, scheint die Frage auch nicht belangvoll Dr. Erich Schumacher leitete die Inszenierung, die uns wohldurchdacht und übersichtlich gegliedert schien: das markant herausgearbeitete Vorspiel in Sendomir ließ die dramaturgische Funktion dieser in der Tonlage schnell umspringenden Szenen schön erkennen. Nach den theatermäßig unbestritten ergiebigen Auftritten des Bons Godunow und der großen Erkennungsszene der Marfa war der entscheidende vierte Akt Krönung und Höhepunkt der Handlung, in der sich die Dramatik des zeitlosen rein menschlichen Konfliktes der Demetrius-Fabel' enthüllte. — Herr Löffler hatte den äußeren Rahmen geschaffen, der uns im ersten Bilde des Vorspiels ein wenig nüchtern anmutete aber in den charakteristisch betonten Schauplätzen in Moskau ausgezeichnet angebeutet wurde. —
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Den Demetrius spielte Herr Weiland: im Sinne der Anlage durchaus edel, blond, groß und schlank, in Sprache und Haltung auf fürstliche Erscheinung bedacht, fern jeder Zweideutigkeit -des Abenteurers oder Konjunkturhelden, jugendlich-hef
tig, gläubig Angegeben an die Schicksalswelle, die ihn überraschend jäh und steil emporträgt aus dem ^"chls; dabei mit bedachter anfänglicher Zurückhaltung feiner darstellerischen Mittel: so konnte der Ausbruch innerer Erschütterung und Entwurzelung im vierten Akt 'an natürlicher Kraft und Wirkung nur gewinnen.
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Die Fülle menschlicher Erscheinungen im Drama ist so groß, daß in der Aufzählung der Darsteller Beschränkung geboten scheint Frau Stirl gab der Marfa die schmerzliche Würde einer in ihrem mütterlichen Gefühl verwundeten, von Zweifeln gequälten und zerrissenen Fürstin. Herr v. Gschmeidle r als Schuiskoi bewahrte den Bojaren mit sicherem Gefühl für Haltung, die ihm als Gegenspieler von Format zukommt, vor der flachen Konvention des schleichenden Theaterintriganten. Herr Schorn spielte den gewesenen Mönch Dtrepiep als einen Kosakenhetman von ungezügelter und unheimlicher Wildheit in ausholenden Gebärden und Reden.
Still, einfach und menschlich gab Maria Karden bie alte Barbara Eine vorzügliche, sehr vergeistigte Charakterstudie: ber Karbinal-Legat bes Herrn Kühne Herr Geiger umriß mit geschickter Ein- ’uvu^9r b,e Zwischen tyrannischer Herrscherqedärde unb Geschmeibigkeit schwankenbe Erscheinung Godunows. Herr Neuhaus gab dem Woiwoden im werten Akt das volle Gewicht eiyFs leidenschaftlichen Anhängers, der dem Demetrius Rückweg und Ausweg abschneidet. Helga Retschy war die Marina: kühl und kokett, spielerisch und unernst, gleichsam am Abgrunde tanzend — Auch die vielen übrigen standen tüchtig und aufgeschlossen an ihrem Platz.
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Starker Beifall rief zuletzt die Mitwirkenden an die Rampe. Hans Thyriot.
Zeitschriften'
~ ~ ?aAs v/ue Heft der „S i r e n e" bringt eine Reihe interessanter Bildberichte. Ein Aufsatz 'Kanonier bei der Flakartillerie" schildert einen Tag aus dem» Leben eines Flakartilleristen. „Rekruten bes Daterlandsoerrat" heißt ein anderer fesselnder Bericht „ aus ber Aufsatzreihe „Verräter und Saboteure ; er erzählt vom traurigen Schicksal, das die entgleisten jungen Deutschen erwartet, die sich unter falschen Versprechungen für die französische Fremdenlegion anwerben lassen. Aus dem übrigen Inhalt: Die Behandlung der Kampfstofferkrankungen' Lchutzraum-Ordnung und Gasschleusen-Ordnung' Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes.


