Wirtschaft.
SJLtfpoit
Rhein-Mainische Börse.
rNillagsbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 18. Mai. Die Börse begann nach den Feiertagen mit ruhigem Geschäft. Bei reundlicher Grundtendenz war die Kursentwicklung am Aktienmarkt uneinheitlich. Don der Kundschaft erfolgten vorwiegend kleine Käufe, denen standen jedoch einige Abgaben der Kulisse gegenüber. Im Allgemeinen gingen die Veränderungen nicht über Bruchteile eines Prozentes hinaus. Nur die in der letzten Woche stärker erhöhten Anleihestockwerte, wie Reichsbank und Siemens, ermäßigten sich um je 1,50 v. H. auf 208,50 bzw. 200. Außerdem gaben am Montanmarkt Hoefch 1 v. H. nach auf 122 und Verein. Stahl 0,50 v. H. auf 119. Von Maschinenaktien verloren Moenus 1 v. H. auf 119 und am Elektromarkt waren Schuckert mit 171,50 (174) stärker rückläufig. Chemische Papiere lagen etwa behauptet, IG. Farben 0,40 v. $). leichter mit 165,40, Deutsche Erdöl 0,65 v. H. fester mit 153,90. Kleine Schätzungen zeigten Gebr. Jung- Hans mit 137 (136), Cement Heidelberg, AG. für Verkehrswesen und Deutsche Linoleum bis zu 0,65 v.H. Nach den ersten Notierungen schrumpfte das Geschäft noch mehr zusammen und die Kursentwicklung blieb uneinheitlich, aber verhältnismäßig wi-. derstandsfähig.
Am Rentenmarkt überwog kleines Kaufinteresse, das Geschäft war aber auch nur klein. Altbesitz 126,20 (126), Reichsbahn-Dorzugsaktien 124,25 (123,90). Städte-Altbesitz wenig verändert mit 129,75 bis 130, Kommunal-Umschuldung mit 94,10 nicht ganz behauptet.
Im Verlaufe wurde die Haltung am Aktienmarkt etwas fester, größere Umsätze hatten Man
nesmann, die bis auf 130,50 nach 129 anzogen, auch Hoesch auf 123 nach 122, Verein. Stahl auf 119,50 nach 119 und Reichsbank auf 210,50 nach 208,50 erholt. Vernachlässigt blieben IG. Farben, die auf 165 nach 165,40 abbröckelten. Von erst später notierten Werten gingen Kali Salzdetfurth auf 157 (159), Conti Gummi auf 186,25 (188,75) und Harpener auf 162,50 (163,90) zurück, eine Anzahl von Papieren lagen 0,25 bis 0,75 v. H. höher. Am Einheitsmarkt notierten Faber & Schleicher mit 85 rat. (83,25) und Hartmann & Braun wurden mit 122 (120) taxiert.
Der Rentenmarkt blieb sehr ruhig bei behaupteten Kursen. Goldpfandbriefe, Kommunal-Ob- ligationen, Stadtanleihen und die meisten Liquidationspfandbriefe notierten unverändert, die beiden Frankfurter Liquidationswerte je 0,13 v. H. höher.
Im Freiverkehr galten bei kleinen Umsätzen Adlerwerke Kleyer 113,75 bis 115,75, Wayß & Freytag 148,75 bis 150,75, Rastatter Waggon 35 (34), und Ufa Film 73,50 (72,50). Tagesgeld etwas leichter und 2,50 v. H. nach 2,75 v. H.
Die heutige Abendbörse fiel aus.
Iranksurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. 301., 19. Mai. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 678 Rinder (106 Ochsen, 118 Bullen, 331 Kühe, 123 Färsen), 831 Kälber, 22 Schafe, 14 Hämmel, 4248 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 16 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 44, Kälber 35 bis 65, Hämmel 48 bis 53, Schweine 48,50 bis 58,50 Mk. — Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugetellt, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.
Schmeling in vollem Training.
Aus dem Trainingslager unseres Weltmeisterschaftsanwärters Max Sch m e l i n g in Speculator kommen gute Nachrichten. Schmeling hat sich auch durch das Urteil des Bundesgerichts nicht aus der Fassung bringen lassen, denn er steyt wie jeder Deutsche auf dem Standpunkt, daß ein unterschriebener Vertrag eingehalten werden muß und ihm die amerikanischen Sportbehörden auch weiterhin bei der Erlangung seines Rechts auf den Titelkampf in vollstem Maße behilflich sein werden. Nicht einen einzigen Tag hat er seine Arbeit im Lager unterbrochen und sich in den letzten Wochen schon ein gutes Stück in Form gebracht. Täglich ist das in den Bergen idyllisch gelegene Trainingsquartier Speculator das Ziel zahlreicher Anhänger des Boxsports, die den Herausforderer bei seiner ernsten Arbeit beobachten.
Deutsche Frauen-Handballmeisterschaft.
Borrundenturniere am 29. und 30. Mai.
Die 16 Handball-Gaumeister der Frauen ermitteln am 29. und 30. Mai in vier Turnieren die Sieger, die dann am 26. und 27. Juni im Schlußturnier um die deutsche Meisterschaft kämpfen. Die Einteilung der Vorrundenturniere wurde wie folgt oorgenommen:
29. Mai:
Gruppe 1: in Forst (Lausitz): Asco Königsberg — Preußen Stettin, TiB. Berlin — Schlesien Brockau.
Gruppe 2: in Mannheim: VfR. Mannheim — Kölner Turnerschaft, Harburger Tbd. — Tv. Cannstatt.
Gruppe 3: in Magdeburg: Eintracht Frankfurt —
Stahlunion Düsseldorf, Magdeburger Frauen-SC. — 1860 München.
Gruppe 4: in Bielefeld: PSV. Dresden — Hessen-Preußen Kassel, Eimsbotteler Tvbd. — Vorwärts Gronau.
Am 3 0. Mai treten dann die Sieger und die Unterlegenen in jeder Gaugruppe gegeneinander an. Alle Spiele müssen bis zur Entscheidung durch- geführt werden.
Kurze Sportnotizen.
Die deutsche Handballelf zum Länderkampf gegen Oesterreich am kommenden Sonntag in Wien wurde wie folgt aufgestellt: Lüdecke; Müller, Bandholz I; Keiter, Brinkmann, Stahl; Steininger, Theilig, Ortmanns, Klingler, Baumann. Oesterreichs Mannscha ft lautet: Schnabel; Tauscher, Bartel; Wohlrab, Juracek, Kraus; Bitrizky, Schmal- zer, Kreci, Vojta, Dolak.
Italien nannte zum Fußballkampf gegen Frankfurt am Sonntag in Frankfurt folgende Spieler: Tor: Ceresoli oder Degani; Verteidiger: Buonocore, Manza; Läufer: Gallea, Olmi, Donati oder Locatelli; Stürmer: Frossi, Baldi, Ar- cari, Chizzi, Bonomi oder Ferraris.
DeutschlandsHandballmannschaftist in den nächsten Wochen stark beschäftigt. Nach dem Länderkampf gegen Oesterreich am 23. Mai, einem zweiten Auswahlspiel gegen Steiermark am 27. Mai und dem Ländertreffen gegen Ungarn am 30. Mai tritt unsere Elf am 4. Juni in Frederiksberg gegen Dänemark an.
Fußball in Staufenberg.
Die Staufenberger Jutzendmannschaft trug am zweiten Pfingstfeiertag mit der von Kassel-Bettenhausen auf dem Sportplatz in Staufenberg ein Freundschaftsspiel aus. Die Einheimischen verloren I bei schönem Spielverlauf mit 2:1.
Die fünfte GießenerZuchlviehverfteigeruliglM
Kurszettel -er Berliner und Iranksurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Als fünfte Gießener Zuchtviehversteigerung in diesem Jahre fand am heutigen Mittwochoormittag in der Rhein-Main-Dersteigerungshalle am Güterbahnhof zu Gießen die vom Landesverband der Rinderzüchter in Hessen-Nassau, Gruppe Fleckvieh und Rotvieh, und von dem Landesverband der Schweinezüchter durchgeführte Auktion von Bullen und Ebern statt. Der Auftrieb erfolgte bereits am gestrigen Dienstagnachmittag, und zwar wurden etwa 57 Bullen des hessischen Fleckviehs und 14 der Vogelsberger Rasse (Rotvieh), sowie etwa 16 Eber des Deutschen Edelschweins und 35 des Veredelten Lanüschweines aufgetrieben. Die Dullen stammen aus ganz Oberhessen, während bei den Ebern die Vatertiere aus den Lang-Gönser Zuchten überwiegen und Neuhof und Herrnhaag wieder durch mehrere Tiere vertreten sind.
Anschließend an die Sonderkörung fand durch Tierzuchtdirektor, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, Oberveterinärrat Dr. Monnard, Bauer Heinrich Gerl ach (Ober-Hörgern) und Bürgermeister Stroh (Brauersschwend) die Einteilung der Tiere in Wertklassen statt. Dabei erwies sich das Vogelsberger Rotvieh hinsichtlich seiner Körperformen und Leistungen als recht gut, so daß ein Bulle m die I. Wertungsklasse eingeteilt und weitere drei der Wertungsklasse II eingereiht werden konnten. ir, E1
Von der noch in der Umzucht zu Wirtschaftsvieh befindlichen Rasse des Hessischen Fleckviehs konnten nur insgesamt 7 Bullender Wertklasse II zugeteilt werden. Die aufgetriebenen Tiere waren der Kör- perform nach, die noch stark gekennzeichnet ist durch den hochgestellten Körperbau, und den Leistungen
entsprechend wenig ausgeglichen. Der beste Bulle, der ausgezeichnete Formen und gute Haltung, aber ungenügende Leistungen auswies, mußte der B-ertt klasse III zugeteilt werden. Insgesamt war aber auch vom Fleckvieh recht gutes Zuchtmaterial vorhanden.
Unter den Edern beider Rassen war durchschnittlich sehr gutes Zuchtmaterial mit recht guten Erbanlagen und besten Zuchtvoraussetzungen vorhanden.
Zu der Versteigerung am heutigen Mittwoch hatten sich wieder zahlreiche Interessenten eingefunden, so daß die Veranstaltung mit einem regen Angebot begann, lieber den weiteren Verlauf werden mir noch berichten.
Ivertklassenelnteilung.
Hessisches Fleckvieh. Wertklasse II: Karl Rausch, Maar; Freiherrlich Riedefelsche Gutsverwaltung, Sickendorf: Ernst Marsteller, Grüningen; Otto Geiß, Unter-Sorg; Johs. Schad Wwe., AnHersbach; Otto Fölzinq, Billertshausen; Karl Rühl, Maar.
Vogelsberger Vieh (Rotvieh). Wertklasse I: Lehr- und Versuchsgut, Selgenhof. ,
Wertklasse II: Karl Rinn, Watzenborn-Steinberg; Tierzuchtinstitut Oberer Hardthaf; Wilhelm Stuh- ler, Lehnheim. , rr _ ,
Eber: Deutsches Edelschwein. Wertklasse I: Karl Luh, Lang-Göns. Wertklasse II: Eugen Weber; Karl Luh und Otto Velten I., alle aus Lang-Göns.
Veredeltes Landschwein. Wertklasse I: Wilhelm Philippi, Trais-Münzenberg.
Wertklasse II: Anton Doat, Dornholzhausen; Wilhelm Nau, Ober-Ofleiden (2 Tiere); Heinrich Klink, Calbach; Heinrich Ludwig, Hörnsheim; Kurt Cunch, Hutzdorf (2 Tiere); Karl Velten II., Lang-Göns; Wilhelm Ditzel, Herrnhaag.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittagbörse
Schluß- kurS
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurS
schtußi. Mittag- börse
Damm
14 5
18.5
14 5
18.5
Damm
14.5.
18.5.
14.5.
185
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5yz% Doung-Anleihe von 1930 .. 4VZ% Hessische Bolksstaat von 1929 4%% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
ReichSanleihe-Wtbesttz..........
Oberhessen Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten..............
<y2% Hess. LandeSbk. Darmstadt
Goldpfe. R. 12..............
5y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank fiiqu. Goldpfe...............
Wi% Preuß. LandeSpfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
iyf% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lan-
desbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
<y>% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 *y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obi. 2 3....................
6y,% Franks. Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
6y2% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
Eteuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... *% Oesterretchtsche Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. <y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Rumänen von 1903.........
4yt% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I...........
4% Türken Bagdad II..........
2%% I. Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen......6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. ( Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
Reichsbanl................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... ( Commerz- und Privat-Bank... A Deutsche Diskonto............ <
Dresdner Bank..............4
101,65
99,25
104,5
99,75
100,5
99,13
126,13
138
99,25
101,3
99
98
97,9
131,9
99,5
98,25
101,5
101,75
110,75
133,5
17,5
17,9
123,65
210,5
112,65
117,25
105
101,65
99 104,5 99,75
100,5
99,13
126,2
138
99,25
101,35
99
98
97,9
99,5
98,25
101,75
101,65 110,75
134,4
17,5
17,9 124,25
210,5
112,65
117,25
105
Devi
101,65
99,25
104,9
100,75
99,13
126,25
99
98
132,25
99,5
101,65
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133,65
17,75
18
123,75
210,75
130,25
112,65
117,25
105
?nmat(
101,65 99,13
105
101
99,13
126,25
99
98
132,13
99,5
101,75 110,9
134,9
46
17,75
17,9 124,25
211,5 131,13 112,65 117,25
105
Berlii
Accumulatoren-Fabrik....... 12
AKU-ihinfttetbe............. 0
Aschaffenburg Zellstoff........3
Bemberg...................0
Betula.....................8
Buderus Eisen........ 4
Cement Heidelberg........... 7
Cement Karlstadt ............6
Chade QI.-G.................. 9
Conti Gummi.............. 11
Daimler Motoren............5
Dessauer Gas...............4
Deutsche Erdöl..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume.........6
GeSfürel............... 6
Th. Goldschmidt.............5
Gritzner Maschinen...........0
Harpener.................2%
Hoesch Eisen...............3%
Philipp Holzmann...........6
Ilse Bergbau................6
Ilse Genüsse................6
Kali Aschersleben............5
Klöcknerwerke.............4%
Kokswerke und Chemische Fabttk 6
Lahmeyer.................. 6
Main kraft...................4
Mannesmann...............3
Mansfelder Bergbau.......6%
Metallgesellschaft.............5
Orenstetn & Koppel..........(
Rheinische Braunkohle.......12
Rheinische Elektro............<
Rheinstahlwerke..............f
Rbeinisch-Destfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ............... 6
Salzdetfurth Kalt..........?y2
Schuckert L Co...............6
Schultheis Patzenhofer........A
Siemens & Halske...........8
Süddeutsche Zucker..........1°
Bereinigte Stahlwerke...... 3y2
Westdeutsche Kaufhof.........<
Zellstoff Waldhof............8
Otavi Minen...............0,6
i — Frankfurt a. BL
237
146
121,5 165 126
159,5
175
190,25 141,75
153,75
265 178,5
136,25 149,5 165,9
142
151,5
137,65
46
162,5
123 156
144
120,5
132
124,75 98,65 128,9 158,5 154,5
131
156
128,75
150,5 159
171 J)
209
200
119,4
62,25
119,25
161
30,75
146
120
165,25
126 160 175
186,25
141,75
153,9
264
178,5
136,25
150,25
165,25
141,5
152,75
138,75
46,9
162,5
123
156,5
143
132,25
124
98
130,5
153,25
158,5
129,25
151,5 157
171J)
209
200
119,25
62
120
161
30,75
237,5
146 121,75 165,25
126
189,75
142 119,5 153,75
178,5 136,13 149,25
165,9 141,75
151
137,75 46,5
162,5 123,5
155,75
143 119,75
132 154,5 124,5
128,9
158,5
154 104,5 231,5
132,75
156
129 151,75 159,75
171,5 100,25 209,25
119,13
62,4 119,25
160,9 30,65
239
145,5
120 166
126
186
141,5
119,5
153,25
178
136,13
150,5
165,4
141,65
152,75
138,25
46,9
162
123
156,5
185
143,13
120.5
132
154,65
124,25
130,5
158,65
153,5
106,65
231,25
133
157,5
129,25 151,65 156,75
171,5
98
209,5
199
119
62,25
120
160,75 30,9
18. Mw
14-Mai
42,01 0,161
47,04 54,96
47,04 12,31
5,44 11,16
136,91 13,09
Buenos Aires . Brüssel.......
Rio de Janeiro Polen........
Kopenhagen... Danzig.......
London.......
HelsingforS....
Parts........
Holland ......
Italien.......
14 Mm
18.Mm
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Briel
Geld
Brie,
Japan....................
0,717
0,719
0,717
0,719
Jugoslawien..............
5,694
61,86
5,706
5,694
5,706
Oslo....................
61,98
61,89
62,01
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon..................
11,18
11,20
11,18
11,20
Stockholm................
63,47
63,59
63,49
63,61
Schweiz..................
57,04
57,16
56,99
57,11
16,98
17,02
16,98
17,02
Prag.....................
8,651
8,669
8,661
8,679
—
—
—
—
Neuyork..................
2,491
2,495
2,491
2,495
Amtliche Notierung
Geld
Briet
Amtliche? Geld
Dotierung Bries
0,759
0,755
0,759
42,09
41,98
42,06
0,163
0,161
0,163
47,14
47.04
47,14
55,08
47,14
54,98
55,10
47,04
47,14
12,34
12,315
12,345
5,45
5,445
5,455
11,18
11,155
11,175
137,19
136,90
137,18
13,11
13,09
13,11
HSV.-Schalke-Äub und...?
Letzter Sonntag der Gruppenspiele zur deutschen Meisterschaft.
Die Gruppenspiele zur deutschen Fußball-Meister- chaft werden am vorletzten Mai-Sonntag programmäßig zu Ende geführt. In den meisten Gruppen sind die Entscheidungen schneller als erwartet gefallen; der Hamburger SD. qualifizierte sich als erster Teilnehmer für die Dorsckftußrunde am 6. Juni, dann machte der 1. FC. Nürnberg sein Meisterstück, und inzwischen ist auch Schalke 04 praktisch Gruppensieger. Es fehlt also noch der Meiler der dritten Gruppe, in der sich die Entscheidung durch den Sieg des VfB. Stuttgart über Wormatia Worms in Frankfurt hinausgezögert hat. Die beiden Meisterschafts-Anwärter stehen bei einem Torverhältnis von 7:2 gegen 7:3 zu Gunsten der Schwaben punktgleich an der Spitze. Stuttgart muß zum letzten Spiel nach Kassel, Worms nach Dessau. Für beide Mannschaften kommt es nicht nur darauf an, zu gewinnen, sondern eine möglichst hohe Torquote zu erzielen. Die besseren Aussichten haben die Stuttgarter, die in Kassel voraussichtlich nicht so großen Widerstand vorfinden werden, wie der Südwest- Meister in Desiau. Theoretisch kann auch der Mitte- Meister noch für den Endsieg in Frage kommen, doch müßten in einem solchen Falle Stuttgart und Worms verlieren und Dessau das Wiederholungspiel gegen Kassel gewinnen. Spielt Stuttgart in Kassel nur unentschieden und gewinnt Dessau sowohl gegen Worms als auch gegen Kassel, dann ständen Stuttgart und Dessau zwar punktgleich, aber Stuttgart würde durch sein besseres Torverhältnis immer noch das bessere Ende für sich haben. Man sieht also, daß die Aussichten für Dessau ttotz der
Vergünsttgung des Wiederholungsspieles nicht allzu groß sind und daß Worms und Stuttgart für den Gruppensieg in der Hauptsache in Frage kommen Nachdem Allenstein und Beuthen ihr letztes Spiel bereits an Pfingsten ausgetragen haben, werden die Gruppenspiele am kommenden Sonntag mit sieben Begegnungen abgeschlossen.
Der Spielplan am 23. 2HaL
Gruppe I: Hamburger SV. — BC. Hartha in Altona (Vorspiel 3:0).
Gruppe II: Werder Bremen — Schalke 04 in Bremen (1:5); Hercha-BSC. Berlin — Viktoria Stolp (4:0).
Gruppe III: SpD. Kassel — VfB. Stuttgart in Kassel (0:3); SD. 05 Dessau — Wormatia Worms in Dessau (0:1).
Gruppe IV: 1. FC. Nürnberg — SV. Wald- hof in München (4:1); VfR. Köln — Fortuna Düsseldorf in Köln (2:0).
In Gruppe I sollte der HSV. auch in seinem letzten Spiel ungeschlagen bleiben und sich dem Sachsenmeister BC. Hartha mit einigen Toren überlegen zeigen.
Die Gruppe II bringt zwar mit dem Treffen Werder Bremen — Schalke 04 noch einmal einen Großkampf, der aber praktisch in seinem Ausgang nicht mehr allzu viel Bedeutung hat. Der Niedersachsenmeister kann durch einen Sieg mit Schalke noch gleichziehen, würde aber durch sein schlechteres Torverhältnis sich doch mit dem zweiten Platz begnügen müssen. Nur durch ein 7:0 könnte Werder
Hier abschneiden!
375
Plattdeutsch
Pirol
Pirol. Goldamsel, Sperlingsvögel, der in Deutschland nur von Mai bis Juli in lichten Laubwäldern auftritt und Flötenrufe von sich gibt. Das Männchen ist bis auf die Flügel goldgelb.
Pistazie, Pimpernuß, Frucht eines im Mittelmeergebiet wachsenden Terpentinbaumes. Die grünen Mandeln werden als Verzierung bei Tortenbelag und als Gewürz bei Backwerk, Speiseeis und Wurstwaren verwendet. Piston, Blasinstrument aus Metall mit drei Klappen.
Pitchpiue, engt, Bedeutung = Pechkiefer rötlichgelbes Holz einer australischen Kiefernart, das besonders als Fußbodenbelag dient.
Pius, männl. Vorname lat Herkunft mit der Bedeutung „der Fromme", weibl. Form Pia.
Pizzilato, ital., das Zupfen für Saiten bei Streichinstrumenten wie Geige und Cello.
Plättflecke sind nicht zu entfernen, wenn das Gewebe verbrannt ist. Leichte Sengflecke bei Wäsche werden naß gemacht, mit Salz bestreut und in die Sonne gelegt. Stärker angesengte Stellen werden naß gemacht und über einen brennenden Schwefel- faden gehalten. Auf angesengte Seide streicht man einen Brei von doppeltkohlensaurem Natron, der nadj. dem Trocknen vorsichtig abgeburstet wird.
Plaid, entbehr!, engl. Fremdwort für eine karierte Reisedecke oder ein kariertes Umhangtuch.
Plafond, entbehrliches Fremdwort für Zimmerdecke.
Plakat, lat., Anschlag, Maueranschlag, vielfach nach künstlerischem Entwurf. Plakate gehören an die dazu bestimmten Anschlagtafeln und -säulen, nicht an Hauswände und Zäune. Gegebenenfalls kann Schadenersatz beansprucht werden, wenn Hausanstrich oder -bewurf verdorben mürbe. Die Anbringung von Werbeplakaten ist gesetzlich geregelt.
Plakette, rundes oder eckiges Bronzetafelchen mit erhöhter Darstellung oder Schriftzeichen, wird, auch aus anderem Material hergestellt, als Abzeichen bei Straßenfammlungen verabfolgt.
Plantage, franz., Pflanzung, entbehrliches Fremdwort für Pflanzungen in Kolonien.
Plastiken, griech., Bedeutung = Vildnereien. Figürliche Darstellungen aus Stein, Porzellan, Ton, Bronze, Holz usw.
Plastron, franz., Bedeutung = Brustharnisch, jetzt Fremdwort für den gesteiften Teil des Oberhemdes oder eine zum Cutaway oder Gehrock getragene breite Krawatte, die den Westenausschnitt einnimmt.
Platin, span., Bedeutung — Silber. wertvolles, weißes und sehr dehnbares Metall, das zu Schmucksachen, bei Gebisien und zu Legierungen verwendet wird. Plattdeutsch, soviel wie niederdeutsche Mundart.
Was ist beim Plättbrett wichtig?
Es muß mit einem dauerhaften Stoff bezogen und gut gepolstert sein. Das trifft auf das große Plättbrett ebenso zu, wie auch auf das Aermelplättbrett. Und diese Plättbretter gibt es bei Häuser: gut und dabei sehr billig.
3. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.


