Einzelbild herunterladen

Der Winter als Wirtschastssaktor

Volk und Führer einsetzen werden.

für

Der

im

Einladung Folge

rssv

' der Waffe ich muffe sich

Anläßlich der Ministerpräsident

egenüber der N sich mit fein!,tL um schließlich sV > sür dasstlbe tit

Sie Rassenfrage in Südafrika

Pretoria, 17. Febr. (DNB.) Zwischen den Mi­nistern P i r o w und H o f m e y e r kam es zu einem Streit in der Frage, ob Europäer bei Ange­hörigen von Völkern Asiens beschäf­tigt werden können. Hofmeyer erklärte im Paria- ment, die Regierung halte ein Verbot in dieser Hin­sicht nicht für erforderlich. Pirow erklärte dagegen, daß noch dieses Parlament ein Gesetz schaffen werde, wonach bei Angehörigen der obenerronf-nton Völker nicht länger europäische chen be­schäftigt werden dürften. Das Parlament lehnte es vor kurzem ab, Heiraten mit Nichteuropäern zu verbieten. Dabei zeigte sich der erste Konflikt, als die Minister Grobler und General Kemp mit der Opposition gegen die Regierung stimmten.

Kleine politische Nachrichten

L o n 0 o n , 17. Febr. (DRV.) Wie wenig von den Siedlungsmöglichkeiten im britischen Weltreich Ge­brauch gemacht wird, zeigen die letzten Ziffern über die Einwanderung i n Kanada. Danach sind in dieses weite und wenig besiedelte Land im letzten Jahr nur insgesamt 11643 Personen ein­gewandert. Von diesen kamen 4876 aus den -o e r - einigten Staaten von Amerika, oder nur 2197 aus dem britischen Weltreich. Die Gesamt­auswanderung nach Kanada hat im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 3,2 v. H. (!) Ange­nommen.

Reichsminister Dr. Frank und seiner Frau wurde ein Sohn geboren. Er ist das vierte Kind und wird den Namen Hans Michael erhalten.

Staatsjagd in Bialowieze hat Generaloberst Göring als Gast­polnischen Staatspräsidenten d e n Schweißhund

Vertreter der Weberzunft aus Chichibu, nordwestlich von Tokio, erschienen in der Deutschen Botschaft und überreichten als Geschenk für den Führer ein vollständiges japanisches Ge­wand, das mit dem Hakenkreuz und dem Zunft­wappen bestickt ist. Botschaftsrat Dr. Nobel sprach der Abordnung der Weber den herzlichsten Dank des Führers aus.

Der Leiter des deutschen Handwerks, Pg. Paul Walter, hat den aus Meistern und Gesellen ge­bildeten Beiratdes deutschen Handwerks zur konstituierenden Sitzung nach Frankfurt a. M., der Stadt des deutschen Handwerks, einberufen. Aus diesem Anlaß findet am 26. Februar ein feier­licher Empfang im historischen Römer statt. Der Beirat wird sich mit grundlegenden handwerklichen Fragen befassen.

In der W i l n a e r Universität ist von den Unioersitätsbehörden eine Absonderung der jüdischen Studenten im Sinne der von der polnischen Studentenschaft erhobenen Forderung an- geordnet worden. Zunächst wurde für einige Labo­

den großen frühlingsmäßigen Tauwetterabschnitten bis zum Rande mit Schmelzwasser füllen. Welche verhängnisvollen Folgen durch schneearme Winter entstehen können, bewiesen die trockenen Sommer 1932 und 1933, die große Ausfälle in der Ernäh­rungswirtschaft brachten, da die Regenarmut der Hauptsommermonate und die Dürre des Bodens nicht durch ausreichenden Grundwasserstand abge­mildert werden konnte.

Andernteils gewährt ein milder Winter große Vorteile für den Augenblick. Wenn in den letzten Wochen der Kältewelle 374 000 Volksgenossen we­niger in Arbeit und Brot standen und wenn man für den täglichen Lebensunterhalt einer dreiköpfigen Familie nur 3 Mark festsetzt, so waren für jeden Tag 1% Millionen Reichsmark aufzubringen. Da die Kältewelle im Durchschnitt 14 Tage gedauert hat, so ergibt sich unter Hinzurechnung mancher Sonderaufwendungen eine runde Summe von 20 Millionen Mark Ünterstützungsgeldern, die die an sich kleine Laune des Winters im vergangenen Mo­nat gekostet hat. Dennoch haben wir keinen Anlaß zur Klage, denn eine vierzehntägige Kältewelle ist auch unter Zugrundelegung unserer milden Winter noch unbedeutend. Durchweg kann man in Deutsch­land, abgesehen vom äußersten Westen und Nord­westen, in den 12 Winterwochen Dezember bis Fe­bruarende 5bis6Wochenso starkenFrost erwarten, daß A r b c i t s e i n st e l l u n g e n not­wendig werden. Demgegenüber sind die diesjährigen 14 Tage strenger Frost noch als ein Glücksfall

Streben nach Gleichberechtigung war in dieser Hin­sicht erst im Jahre 1926 von Erfolg gekrönt. Während nun allerdings die Siegerstaaten ihre Handelsflug­zeuge ausschließlich nach den Gesichtspunkten ihrer militärischen Brauchbarkeit konstruierten, ging Deutschland hier völlig neue Wege, die, wie die Zukunft zeigen sollte, dem Reich einen außerordent­lichen Vorsprung vor den anderen Staaten sicher­stellten.

Beim Aufbau der deutschen Handelsluftfahrt war es eine Selbstverständlichkeit, daß bei der starken Verflechtung des deutschen Handels mit dem Aus­land bald der Blick über die Grenzen hinweggehen mußte. Der Aufbau erfolgte ausschließlich nach kaufmännischen Gesichtspunkten und aus der richtigen Erkenntnis heraus, daß die Handelsluftfahrt materiell und ideell der gesamten Nation zugute kommen mußte. Als der Kampf um die Eroberung der Lüfte begann, war es ein Ringen um großes und erschlossenes Neuland. Bei den anderen Staaten stand in diesem Kampf das Streben im Vordergrund, schnelle und sichere Ver­bindungen vom Mutterland in d i e Kolo­nie n zu schaffen. Im Gegensatz dazu war Deutsch­land von Beginn an darauf verwiesen, Neuland zu erobern. Der Einsatz der deutschen Handelsluft­fahrt erfolgte besonders dort, wo die Flieger als Künder des friedlichen deutschen Willens einen starken und freundschaftlich abgestimmten Wirt­schaftsaustausch als Grundlage der Arbeit und des Verkehrs vorfanden. So stand bald der südamerikanische Kontinent, der von jeher mit dem Reich wirtschaftlich in starkem Aus- tauschverkehr zusammenarbeitete, im Mittelpunkt des deutschen fliegerischen Einsatzes.

Schon 1919 erfolgte eine erste deutsche Betätigung in Columbien, später dann in Bolivien, darauf wurde die Junkermission in Argenti­nien und Brasilien unternommen, weitere Antriebe waren zu verzeichnen, als der ehemalige Reichskanzler Luther im Jahre 1926 nach Süd­amerika kam und weite Strecken an der Ostküste im Domierwal zurücklegte, 1927 wurde dann die erste Fluglinie zwischen Porte Alegre und Rio Grande eröffnet, Professor Georgis Segel- flugerpedition nach Südamerika und die ersten Zeppelinfahrten 1930/31 taten dann das übrige, um in Südamerika rechtzeitig den Bo­den für die deutsche Handelsluftfahrt zu bereiten.

Für all diese Bemühungen schuf das C o n d o r - : syndikat mit Rio de Janeiro als Zentrale die , gewaltige, den ganzen Kontinent umspannende Or-

Staatssekretär Backe vom Reichsernährungs- ministerium spricht am heutigen Donners­tag von 19.50 bis 20 Uhr im Deutschlandsender über das für die Landbevölkerung wichtige Thema Umtauschaktion: Futtergetreide Roggen. *

Am 15. und 17. Februar haben der Reichs- minister des Auswärtigen und Freifrau von Neurath zwei Abendempfänge im Haufe des Reichspräsidenten veranstal­tet. Die in Berlin akkreditierten Botschafter und

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Santiago de Chile, Januar.

Chilenische Zeitungen veröffentlichten kürzlich einen Bries, den einige Fluggäste des Condor­syndikates von Bord des Luftschiffes Hindenburg" an die Zentrale dieses deutschen Luftdienstes in Südamerika nach Rio de Janeiro gesandt hatten. Es war ein Dankbrief, der auf die außergewöhnlichen Leistungen deutscher Maschinen und deutscher Piloten verwies. Diese außergewöhn­lichen Leistungen im Luftverkehr find bereits zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden. Das Condorsyndikat stellt in Südamerika den Anschluß an den deutschen Atlantikverkehr her. Anschluß- v er kehr das klingt fast danach, als ob W nach langem Flug noch ein Anhängsel erfolgte, gleichsam, als ob nach langer Eisenbahnfahrt von München nach Berlin nun die Berliner Verkehrs- aesellschast noch den Fahrgast in eisten der Vororte zu befördern hätte . . Aber dieser Anschlußverkehr in Südamerika hat ein anderes Gesicht. Eine Zahl nur sei angeführt, um den Maßstab für diese deut­sche Leistung in Südamerika zu finden. Von Kon­tinent zu Kontinent, von Europa nach Südamerika hat die Deutsche Lufthansa 6000 Kilometer zuruck- zulegen. Aber mehr als doppelt so groß sind die Entfernungen, die das Condorsyndikat, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, im Anschlußver­kehr über dem riesigen südamerikanischen Konti­nent zu bewältigen hat.

Und unter welchen Verhältnissen erschließen hier deutsche Leistungen den Erdteil Südamerika! Ge­biete, die um Jahrzehnte der modernen Verkehrs­entwicklung gegenüber zurücklagen, wurden mit einem Schlag an das Netz neuzeitl ich e n Handels angeschlossen. Denn die Luftfahrt ist in erster Linie Handelsluftfahrt, entspringt sie doch den Bedürfnissen der Wirtschaft, die sie nun in vollem Umfang erfüllen kann.

Der Pressechef des Condorsyndikats in Rio de Janeiro, der in Chile weilte, konnte uns einige intereHonte Angaben über diese deutsche Handels­luftfahrt nach Südamerika und vor allem über die Stellung der deutschen Handelsluft^hrt in Süd­amerika machen. Ausgangspunkt aller Betrachtun­gen, so wurde uns hier erklärt, .st der Versailler Vertrag, der uns verbot, Kriegsmaschinen zu bauen, uns jedoch die Möglichkeiten für die Han­delsluftfahrt fürs erste offen ließ. Spater dehnte die Entente die einschränkenden Bestimmungen auch aus die deutsche Handelsluftfahrt aus. Deutschlands

geschenk für den , beften Hannoverschen aus Deutschland mitgebracht.

zu bezeichnen.

Im allgemeinen ist der Winter um Mitte Fe­bruar insofern als abgeschlossen zu betrach­ten, als es danach zu strengeren Frösten von längerer Dauer, mit Ausnahme im äußersten Osten und Südvften, in Deutschland nicht mehr kommt. Es mag sein, daß die zweite Februarhälfte und auch der März noch einige schärfere Fröste bringt. Fast immer aber ist dieser Frost in seiner wirk­lichen Strenge nur auf d i e Nacht st unden beschränkt, während tagsüber die Sonnenstrahlung zur Geltung kommt und eine Tagesmitteltempera­tur schafft, die umfangreiche Arbeitsstörungen auf jeden Fall verhindert. Besonders für den Hoch- und Tiefbau sind Fröste, die zur Arbeitseinstellung zwingen, nach Februarmitte nur ganz selten.

Andernteils macht man oft die Beobachtung, daß der Spätwinter im Februar und März noch recht rauh sich anläßt und insbesondere in den Bergen liegenbleibenden Schnee bringt. Diese Spätwin­ter haben den Vorteil, daß sie manche Saisonaus­fälle wieder wettmachen und auf diese Weise der Konfektion, dem Kohlenhandel und den Reise­gebieten noch unerwartete Verdienste bringen. Trotz des letzten Anschwellens der Arbeitslosenziffer, die im nächsten Bericht schon wieder ausgeglichen sein wird, kann man vom vergangenen Winter sagen, daß er glimpflich mit uns umgegangen ist. Ob im Einzelfalle nun ein milder oder kalter Winter vor- zuziehen ist, läßt sich nicht eindeutig errechnen, da die verschiedenen Auswirkungen ineinandergreifen. Man möchte annehmen, daß auch auf diesem Ge­biet der goldene Mittelweg für alle Wirt-

Der neue finnische Präsident Kallio, der zweiten Wahlgang mit 117 von 300 Wahlmänner­stimmen gewählt wurde. (Associated-Preß-M.)

Mtztt

Zache der Nation* üierpariei ist, l- ung durchzuM. sschulen der N'5 iuung zu prebigz der Hochschulen H da und sür biec-T enbund, ber it i sei, dies entfria Jugend d o n Ist müsse. Auf die Ä» lters solle dabei W hschullehrer, ber» m Geiste ber 8» Führer all-

Größe bes Dick t die Taten ber * lus diesem KoM -Studentcnbunb h

Reichsinspekteur für die Erzeugungsschlacht Landhauptabteilungsleiter Hermann Schneider- Eckersdorf. (Reichsnährstand. Scherl-M.)

Gesandten sowie die Angehörigen der hiesigen fremden Missionen, Mitglieder der Reichsregierung, führende Persönlichkeiten von Partei und Staat, Vertreter der Wehrmacht und die Mitglieder des Auswärtigen Amtes mit ihren Damen hatten der geleistet.

OeutscheHandelslustfahrtinSüdameri^

Von unserem W. Sz.-Berichterstaiter.

Fragen allein lösen können. Vorbild für die Arbeit eines Studenten muß der erfahrungsreiche Lehrer und Dozent sein. Auf sie muß er vertrauensvoll bliden können, um dann im NSD.-Studentenbund als dem Organ der Partei das nationalsozialistische Fundament zu bekommen, das ihn zum würdigen Kämpfer Adolf Hitlers an der Hochschule macht. Unter Opfern ist dieser Studentenbund einst ent­standen und heute ist er zur Parole der Hochschule geworden. Wir brauchen nicht den Arbeiter der Stirn, der sich materielle Güter erwerben will, sondern den Typ, der seine gewonnenen Erkennt­nisse dem gesamten Volke dienstbar macht. Zum Abschluß seiner mit großem Beifall aufgenomme­nen Rede richtete der Gauleiter einen eindringlichen Appell an das Altherrentum. Es solle nicht verbittert an die traditionsreichen vielfach guten alten studentischen Verbände zurückdenken, deren Fahnen in Ehren eingerollt wurden, sondern es solle sich nun hinter die neue deutsche Jugend stellen, deren Wille es ist, unter dem ruhmreichen Banner der Bewegung zu marschieren. Diese Fah­nen des Dritten Reiches legen jedem Studenten höchste Verpflichtungen auf. Sie bedeuten Kampf mit sich selbst, Freiheit und Gefolgschaftstreue. Hiernach übergab der Gauleiter die Fahnen und reichte jedem Bannerträger unserer Hoch- und Fachschulen verpflichtend die Hand. Gaustudenten­führer Conrad gelobte dem Gauleiter, daß alle Studenten des Gaues sich in unwandelbarer Treue

Gowjetrußlands Geebasis im Weißen Meer.

Die zahlreichen Enthüllungen der letzten Zeit über die militärische Aktivität der Sowjets gegenüber dem nördlichen Skandinavien lenkt die Aufmerk­samkeit in verstärktem Maß auf die Tatsache, daß Sowjetrußland in Poljarn oje eine hochmoderne Seebasis mit großen Hafenanlagen, Fluggeschwa­dern, Küstenbefestigungen usw. besitzt. Diese Basis, das frühere Alexandrowsk, ist der Stütz­punkt der sowjetrussischen Eismeerflotte, die sich unter dem irreführenden Namen einer Nordflottille verbirgt. Daß es sich längst nicht mehr um eine Flottille, sondern um eine ausgewachsene Flotte han­delt, geht erstens daraus hervor, daß sie einem Vizeadmiral unterstellt ist und zweitens aus einer großen Anzahl von Hochseezerstörern, Ubooten, Schnellbooten, Hilfsschiffen usw. besteht, denen außerdem die stärkste Eisbrecherflottille ber ® eit zugeteilt ist. Es handelt sich bei der Zu­sammensetzung dieser Weißmeerflotte zwar um sog. leichte Seestreitkrafte; ihre Stärke liegt aber nicht in der Kampfkraft der einzelnen Schiffseinheit, son­dern in ihrer großen Zahl und ihrer hohen Ge­schwindigkeit.

Die Beschränkung dieser Flotte auf leichte See­streitkräfte mit verhältnismäßig geringem Tiefgang ist darauf zurückzuführen, daß man sie jederzeit möglichst schnell, je nach Bedarf aus dem Weißen Meer in d i e O st s e e oder umgekehrt werfen will mit Hilfe des Weißmeer-Kanals, der unter Ausnutzung des Onega- und des Ladoga-Sees vom Weißen Meer in 200 Kilometer Länge nach dem Kronstadter Busen führt; er ist unter Leitung und Aufsicht der GPU. gebaut worden, wobei viele Hun­derttausende von Zwangsarbeitern unter den elen­desten Verhältnissen verreckt sind. Der Kanal hat eine Nutztiefe von sechs Meter, gestattet also ohne weiteres die Durchfahrt selbst großer Zerstörertypen. Es versteht sich am Rande, daß diese Weißmeerflotte auch für den Minenkrieg vorzugsweise ge­schult ist. Diese Tatsache und die Möglichkeit der beiderseitigen Verwendung jener Flotte sowohl im Weißen Meer als auch in der Ostsee lassen die Ge­fahren für Skandinavien begreiflich erscheinen, die bereits durch das wiederholte Auftauchen sow- jetrus fisch er U boote in finnischen, schwedi­schen und norwegischen Gewässern sowie durch die sowjetrussische F l i e g e r tätigfeit angedeutet wur­den.

Oie Siedlungsmöglichkeit in Kanada wird nicht ausgenützt.

umfangreiche Klagen laut, die Ernteausfälle na­mentlich in Kleingärten infolge Ueberhandnahme des Ungeziefers feststellten. Namentlich aber ist d e r Schnee ein Bestandteil unseres Winterklimas, den wir nicht missen können. Mag man auch sagen, daß häufiger Regen im Winter die gleiche Funktion er­füllen könne wie der im Frühling tauende Schnee, so schafft doch in Wirklichkeit eine tiefe winterliche Schneedecke eine weit beständigere Feuchtig­keitsreserve durch die wiederholten Schmelz­perioden als es der Regen vermag, der zu sehr an der Oberfläche abfließt. Um gegen alle Launen des Wetters geschützt zu sein, und unter ihnen ist Feuch­tigkeitsmangel im Frühling und Vorsommer wäh­rend der Degetationsentwicklung eine der nachteilig­sten, ist es immer zu begrüßen, wenn im Winter durch ausreichenden Schnee der Flachlandboden mit ....... - .2-

Feuchtigkeit und genügender Grundwasserreserve schaftsgruppen der vorteilhafteste ist. versorgt wird und 'die Gebirge die Flußsysteme in

gamsaUon. Das Condorsyndikat, das in engster Zu* fammenarbeit mit der Deutschen Lufthansa wirkt und deutsche Maschinen mit deutschem Personal fliegt, war die erste Fluggesellschaft, ber Brasilien die Konzession erteilte Aus kleinsten Anfängen ent­wickelt Hebt beute das Riesenwerk vor uns. Das Condorsyndikat beförderte 1935 insgesamt 10000 Pas­sagiere und 215 Tonnen Post und Fracht. Die Zahl ber Briefe, die ihren Weg über den Ozean neh­men, geht in die Millionen. Das Netz der Gesell- chaf't spannt sich über Tausende und aber Tausende non Meilen hinweg über Gegenden, die bisher einen modernen Verkehr nicht kannten. Der Ausbau der deutschen Handelsluftfahrt hat heute die beste Grundlage in der Tatsache, daß Deutschland das Verdienst gebührt, das erfte Land zu sein, das den regelmäßigen Transatlantikdie n |t Wirklichkeit werden ließ. Dieser Erfolg wurde m engster Zusammenarbeit zwischen Flugzeug und Luftschiff erzielt. AlleinGraf Zeppelin" hat heute mehr als 120 erfolgreiche ©übatlantifÜberquerungen hinter sich, während die deutschen Flugzeuge mehr als 200 Flüge nach Südamerika vollsührt haben. Diese regelmäßige deutsche Verbindung besteht seit 1934 und ist kürzlich bis nach Santiago De Chile ausgebaut worden. In gut vier Tagen be­fördern heute deutsche Maschinen Post und Fracht von Deutschland bis nach Chile einen der fernsten Winkel her Welt

äf her Aro^

Arabien W»1

«mA

#» I? Lr 1

Ast. u«» C *

wilde» 56'* eint», murffi r-r

s

ife unbraiM M kann, ®ei W1-

(ie

d-° A «1» GitL

IG 14

Gesicherte Zukunft für Deine Frau, wenn Du nicht mehr bist, für Deine Kinder, wenn Du nicht mehr helfen kannst, für Dein Alter, wenn Du ausruhen möchtest, alles durch Lebeusversicherung!

Der Bericht vom Arbeitseinsatz im Monat Ja- i nuar zeigte eine Zunahme der Arbeitslosigkeit, die restlos auf Auswirkungen ber Kälte­welle zurückzuführen ist, die um Mitte Januar in Ostdeutschland begann und zum Schluß, wenn auch nur für einige Tage, auch den Westen des Reiches beherrschte. Dieses Beispiel der Arbeits­einsatzbeeinflussung durch die Witterungsvorgänge ist um so interessanter, als der Winter bis in die Januarmitte hinein nicht die geringsten Wirkungen auf den Arbeitseinsatz gegeitigt hatte, weil der Vor- und Mittwinter ganz ungewöhnlich mild und größ­tenteils frostfrei verlaufen waren. Es erhebt sich die Frage: Was ist für unsere Wirtschaftsgestaltung im Winter vorzuziehen ein milder, regenreicher Winter oder kaltes Wetter von solchem Ausmaß, daß Arbeitseinstellungen erforderlich werden?

Unter dem ersten Eindruck möchte man von vorn­herein dem milden Winter den Vorrang in jeder Beziehung geben, man denkt an den ge­ringeren Kohlenverbauch, an verminderte Aus­gaben in ber Kleidung, die geringeren körperlichen Unannehmlichkeiten, namentlich aber an den un­gestörten Fortgang der Arbeit in allen Saisonwirt­schaften. Betrachtet man aber die Verhältnisse auch von der anderen Seite, so ist das Lob des milden Winters nicht so uneingeschränkt zu for­men. Die warmen Temperaturen bedingen manchen indirekten Saisonausfall wie zum Beispiel in den Winterreifen und im Wintersport, wodurch die Be­wohner der bevorzugten Gegenden, die mit dem Verdienst in dieser Hinsicht rechnen, erheblich ge­schädigt werden. Die Konfektion verzeichnet in aus­gesprochen milden Wintern einen beachtlichen Aus­fall an Umsatz, und wenn man von einigen kleineren Wirtschaftszweigen ab sieht, die um ihrEis- und Schneegeschäft" kommen, so bleibt als wesentlicher Faktor gegen einen milden Winter die so wich­tige bäuerliche Wirtschaft übrig.

Der Bauer wendet sich weniger gegen den mil­den und feuchten Winter im Einzelfall, sondern gegen die lange Reihe von Regenwintern, wie sie seit 1930 an der Tagesordnung sind. Der deutsche Acker muß von Fall zu Fall gründlich durch­frieren, und es ist durchaus nicht schädlich, wenn ein harter, eisiger Nordost das Ungeziefer ausrottet. Wurden doch schon im letzten Sommer

iße intenbunii.

Jt 3n>ö[f Sj0l Janes Jje||ei r seitherigen lat nen verlieh« 5 Frankfurt! Wer geweiht mt lonrad gab ein identenleben, dess lweradschaft ist. A kunft die Verpslii n drei Semester c |u studieren, um i ammhochschui. n müsse ongestm ier in die Lage oc

WB

Äsl iA

i'ch!; r>xK

'lahr 193ICn ?

19 D°m 30 i

'!

e ln der ri,

GL

Ätn

.(lOn> rinnt ?">r erstich ?!' e?n einheitlich 7 em einheitlich °"zrecht. Ein Z deform als wejet ln9 eines leiste 3ur Sicherung (

5 mar nicht ®eit? >s mit ihrer mirt dem Durst- dabei, den W einzuhüllen. M ^rflUrffaIbie