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geteilt. Hammel und Schafe lebhaft.

Aus dem Gietzener Handelsregister.

In das Handelsregister bei dem Amtsgericht Gießen, Abteilung A, wurde eingetragen: die Fir- ^ma Heinrich Weber IV. in Großen-Linden ist er- erloschen. Die Firma Baum & Co. in Gießen ist

berechtigt, die Firma allein zu zeichnen. In der Gesellschafter-Versammlung wurde der Kaufmann Eugen Huber in Gießen zum weiteren Geschäfts­führer bestellt mit dem Recht, die Gesellschaft allein zu vertreten, die ihm erteilte Prokura ist somit er­loschen. Bei der Crischona-Gesellschaft für Evan­gelisation und Gemeinschaftspflege, G. m. b. H., Gie- ßen: Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und un­mittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf dem Gebiet der Evangelisation, der Gemeinschafts­pflege, der Trinkerfürsorge und der Wohlfahrt. Ihr Zweck ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäfts- betrieb gerichtet. Durch Gesellschaftsbeschluß vom 25. Juni 1937 ist der Gesellschaftsvertrag neu ge- faßt. Hierwegen wird auf die bei Gericht einge­reichte Urkunde Bezug genommen. Bei der Dresdner Bank, Filiale Gießen: Die Prokura des Moritz Loewy, des Ewald Raaz und des Fritz Phi­lipps ist erloschen. Den stellvertretenden Direktoren Franz Joos, Felix Steinrücke, Michael Wolff, Carl Greulach, Adalbert Jensen und Willi Born, sämtlich in Berlin, ist unbeschränkte, d.h. für die Haupt­niederlassung und sämtliche Zweigniederlassungen geltende Prokura dahin erteilt worden, daß sie be­rechtigt sind, die Gesellschaft zusammen mit einem Vorstandsmitgliede oder einem zweiten Prokuristen zu vertreten.

Frankfurt a. M., 16. Sept. Auftrieb: Rinder 1278 (gegen 1210 am letzten Donnerstags­markt), darunter 243 (181) Ochsen, 152 (127) Bullen, 621 (648) Kühe, 262 (254) Färsen. Kälber 707 (734), Hämmel und Schafe 203 (156), Schweine 116 (285). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 9. September 42 bis 45), b) 38 bis 41 (37 bis 41), c) 36 (33 bis 36). Bullen a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 38 bis 39 (37 bis 39), c) 34 (34), d) 27 (). Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (34 bis 39), c) 29 bis Ao

(28 bis 33), d) 19 bis 25 (22 bis 25). Färsen a)

bis 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (37 bis 40), c)

(34 bis 35). Kälber a) 61 bis 65 (62 bis 65), b)

bis 59 (53 bis 59), c) 43 bis 50 (42 bis 50), d)

bis 40 (30 bis 40). Hämmel b2) 47 bis 52 (45 bis 50), c) 42 bis 46 (42 bis 44), d) 40 (39 bis 41). Schafe a) 37 bis 42 (33 bis 42), b) 33 bis 36 (25 bis 31), c) 23 bis 32 (). Schweine a) 56 '(56), bl) 56 (56), b2) 56 (56), c) 55 (55), d) 52 (52). Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zu­

Der Rentenmarkt lag demgegenüber still und unver­ändert, wobei Kommunal-Umschuldung kleinen Um­satz bei 94,70 hatten. Farben-Bonds notierten 0,40 v. H. freundlicher mit 132.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

erloschen. Das Geschäft und die Firma Appel & Co. in Gießen ist auf den Kaufmann Heinrich Appel in Gießen übergegangen, der das Geschäft unter der seitherigen Firma als Alleininhaber weiterführt. Der seitherige Gesellschafter, Hermann Siersleben, ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Die Firma L. Süß in Gießen ist erloschen. Die Firma Ludwig Menges in Großen-Linden ist geändert inLudwig Menges, Tabakwaren- und Süßwaren - Großhandlung, Großen-Linden". Die Firma Adolf Heß in Grüningen ist erloschen. Die Firma David Engel- in Grüningen ist erloschen. Bei der Fir­ma Heinrich Schwab, Südfrüchte, Obst- und Ge­müse-Großhandlung in Gießen ist die Prokura der Maria Gertrud Schwab, geb. Rosenau, erloschen. Bei der Tabakwaren-Groß- und Kleinhand­lung Helene Anton in Gießen ist dem Kaufmann Claus Anton in Gießen Prokura erteilt. Ein­getragen wurde die Firma Schuh-Baier, Inhaber Karl Baier, Gießen; Inhaber ist der Kaufmann Karl August Baier in Gießen. Die Firma Fr. Harries & Co. in Wieseck ist erloschen. Die Firma Mitteldeutsche Technische Industrie in Gie­ßen ist erloschen. Bei der Firma L. Peter Bingel, Gießen: Die Firma ist erloschen, das Ge­schäft wird weitergeführt.

In Abteilung B wurde eingetragen: Bei der Firma Wilhelm Zimmer G. m. b. H. in Gießen wurde dem Ingenieur Walter Marx in .Gießen Prokura erteilt. Bei der Firma Arnold Mueller G. m. b. H. in Gießen ist dem Kaufmann Ludwig Wagner in Wieseck Prokura erteilt worden, er ist

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 732: Umsatzsteuerumrechnungssätze für die nicht in Berlin notierten ausländischen Zah­lungsmittel für August 1937. 733: Neue Klein­verkaufspreise für inländisches Obst und Gemüse.

Ne wurden mit 110 (105) gesucht bei lebhaften Um­sätzen. Hiervon angehend erfuhr auch die übrige Börse eine leichte Belebung und die Kurse zogen vielfach weiter etwa 0,50 bis 0,75 v. H. a-p.

Der Freiverkehr laa weiterhin sehr still und unverändert. Dingler Maschinen 88,50 bis 89,50, Wayß & Freytag 149 bis 151.

Tagesgeld zeigte noch keine Entspannung, der Satz blieb uno. 3,25 v. H.

Abendbörse weiter befestigt.

Die Abendbörse begann zögernd, war aber im Verlaufe verhältnismäßig lebhaft und weiter fest. Die lebhaften Käufe in Bankaktien, ausgelöst durch die Lösung der Dresdner Bank aus der Reichsbin- duna, regten an und führten auf Käufe von Kund­schaft und Kulisse schließlich zu neuen Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Ausgesprochen lebhafte Umsätze hatten Bankaktien, von denen Dresdner bei 40 v. H. Zuteilung auf 112 (110), Commerzbank auf 117,50 (117) und Deutsche Bank auf 123 (122,50) anzvgen. Don Jndustriewerten seien von über den oben ge­nannten Durchschnitt hinaus befestigten Papieren erwähnt: Th. Goldschmidt mit 144,13 (141,50), Bemberg mit 150,25 (149), Conti Gummi mit 186,50 (185,25), Licht und Kraft mit 153,25 (152), Gebr. Junahans mit 134,75 (133). Je 1 v. H. ge­wannen Rheinmetall mit 153,50, Elektr. Lieferun­gen mit 131, ferner lagen BMW. mit 152,75, Daim­ler mit 140,50, Aschaffenburger Zellstoff mit 147, Deutscher Eisenhandel mit 148 und AEG. mit 128,50 bis 128,75 v. H. fester. Montanwerte lagen verhält­nismäßig ruhig, aber gleichfalls etwas höher. JG.- Farben blieben mit 164,65 bis 164,50 behauptet.

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>_______________________Glücksspiel

wird durch Stecklinge gezogen und in wenig geheiztem Raum überwintert.

Glockenrebe, s. Cobea.

Glotzaugen. Hervortreten der Augäpfel, des. bei Basedowscher Krankheit (s. d.) kann aber auch, besonders b. einseitigem G., An­zeichen sein für eine Geschwulst, die den Augapfel vordrängt.

Gloxinie, empfindl.. aber schön blühende Topfpflanze. Muh mit großer Sorgfalt begossen wer­den: Blätter Blüten und Knolle nicht benetzen Dunggüsse, am besten mit Tauben- oder Schass­dünger, sind nützlich Die im Winter ruhende Knolle wird bei 10 Grad im Topf trocken auf­bewahrt. Im März nimmt man die Knolle aus dem alten Erd­reich. schneidet alte Wurzeln ab und pflanzt sie in neue, leichte Erde, der man etwas geriebenen, trockenen Stalldünger zusetzt. Knolle soll mit Topfrand ab­schneiden, nicht tiefer in die Erde bringen.

Glückshaube. Kommt ein Kind in den unzerrissenen Eihäuten zur Welt, so heißt es im Volks­mund, das Kind sei in der G. geboren. Besser wäre es. man «präche von Unglückshaube, da die Gefahr der Erstickung sehr groß ist.

Glücksspiel ist ein Spiel, bei dem das Gewinnen ausschließlich vom Zufall abhängt (Hasardspiele). Teilnahme an einem öffent­lichen, d. h einem unbeschränkten Kreis von Personen zugänglichen Glücksspiel ist verboten und strafbar

INHABER: CARL HEINZ'SCHLÜTER