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Vom Meltpfad zur Reichsaulobahn!

Mit der feierlichen Uebernahme des neuen Reichsautobahnabschnittes Bad-NauheimGießen wird, vielen Wünschen entsprechend, der Oeffent- lichkeit eine Ausstellung übergeben, die eine der vielen beim Bau Luftretenden Nebenkomponenten Herausstellen will.

Die Verbindung aller unserer deutschen Gaue durch das Autobahnnetz gibt uns die Möglichkeit, in ganz einzigartiger Weise alle Erscheinungen des Bodens zu kontrollieren und festzuhalten. Diese Feststellungen können bodenkundlicher Art sein, sie können von Vorwelttieren uns erzählen, sie können aber auch unsere Heimatgeschichte auf Jahrtausende zurück vertiefen. Es ist nicht neu, daß mit Hilfe der kulturgeschichtlichen Bodenaltertümer unser Ge­schichtsbild erweitert werden kann. Das Sammeln dieser Funde hat schon seit einem halben Jahr­hundert ein festes wissenschaftliches Gerippe auf­bauen lassen. Für viele darin angedeuteten Ab­schnitte ist dieses häufig Hypothese und kann erst durch neue Funde bestätigt und vervollkommnet werden.

Unter diesen Vorbedingungen ist auch die Arbeit des Oberhessischen Denkmalpflegers für Bodenalter­tümer und des Oberhessischen Museums anzusehen. Wir stehen mit allen Erkenntnissen noch ganz im An-fang. Aus diesem Grunde war die Anordnung des General-Inspekteurs für das Straßenwesen, Dr. Todt, zu begrüßen, den Bodenaltertümern den ihnen zustehenden Wert zu schenken. Allüberall wurde durch die Zusammenarbeit der jeweiligen Bauabteilung mit den zuständigen Denkmalpflegern die Geschichtsarbeit gefördert.

Was ist nun im einzelnen in unserem engeren Heimatbezirk während der Bauarbeiten zutage ge­treten? Es ist klar, daß sich die Funde nicht in zeitlicher Abfolge darboten, sondern sie fielen dau­ernd mit den jeweiligen Bauarbeiten an. Es war noch nicht einmal möglich, in den meisten Fällen der Bauabteilung vorauszusagen, daß da und dort Funde auftreten würden. Das ergab sich erst nach dem Abheben der Mutterbodenschichten, d. L, zu einer Zeit, zu der die Bauarbeiten schon in ein zweites Stadium einqetreten waren. Die Baulei­tung wird oftmals nicht wenig erbaut gewesen sein, wenn wiederum irgendwo Topfscherben zutage tra­ten. Trotzdem hat sie getreulich den Anordnungen des Reichsinspekteurs auf schnellstmögliche Weise die neuen Funde gemeldet und nach kurzer Zeit konnte die Untersuchung begonnen werden. Es kam sogar vor, daß bei Kilometer 45,4 (Gemarkung Griedel) die gesamten Bauarbeiten auf acht Tage ganz in den ' Dienst der Heimatforschung gestellt worden sind. Auf diese Weise ist aber ein jungsteinzeitliches Bauerndorf vor den Baggern und Stampfern der Autobahn gerettet worden. Die dort gewonnenen Erkenntnisse bereichern das Geschichtsbild unserer Heimat auf das Großartigste. Im Verlauf der Un­tersuchung sind etwa 34 Hausstellen aufgedeckt worden. Sie liegen in der Trasse der Reichsauto­bahn, die den Ostteil dieser Siedlung durchschneidet. Der Forschung ist die Möglichkeit gegeben, in spä­teren Jahren die vollständige Ausgrabung dieses Dorfes auf den anliegenden Aeckern vornehmen zu können. Doch auch schon so läßt sich genügend sagen über das tägliche Leben dieser indogerma­nischen Bauern vor 5000 Jahren. Völlig verschie­den von den unsteten Jägervölkern der ältesten und der mittleren Steinzeit, sind diese Bauern an die Scholle gebunden. Die Grundrisse der Hüt­ten sind unregelmäßig, aber überall läßt sich er­

kennen, daß umfangreiche Oberbauten vorhanden gewesen sind. Die Wände waren ähnlich wie unsere heutigen Bauernhäuser, mit Lehm bestrichenes Flechtwerk, das zwischen den Pfosten ausgespannt war. Ueberall, wo eine solche Hütte ein Opfer des Feuers geworden ist, ist dieser Wandbewurf ge­brannt worden. Auf diese Weise hat er sich bis in unsere Tage erhalten. Schon die an solchen Hüt­tenlehm geknüpften Untersuchungen könnten meh­rere Zweige der Wissenschaft beschäftigen. Es ist nicht allein der Lehm, sondern die Lehmbrocken zeigen mehr oder weniger deutlich die Abdrücke des Holzgeflechtes, in manchen Fällen sogar ist die Struktur des Holzes zu erkennen. Nicht selten sind auch Getreidekörner oder andere Früchte des Fel­des mit eingebacken. Daraus wird klar, welche Ge­treidesorten angebaut worden sind Es wird sogar ein Kreislauf geschlossen, den wir heute zu erkennen beginnen. Nicht unwesentlich ist die reiche Beute an Tonscherben, die Urkunden des Altertumsforschers. Sie erzählen uns, daß diese Bauern aus dem Do­nauraum in unserer Heimat seßhaft geworden sind. Sie berichten uns auch, daß die Siedlung bei Grie­del eines der ersten Beispiele eines recht frühen Stiles dieser Donaukultur ist.

Die Steingeräte, wie Messer, Pflugscharen, Rod­hacken und Beile vervollkommnen das Bild, vom Alltag dieser Wetterau-Bauern aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Zeugnisse der Bronzezeit sind nur in einem Zufallsfund bei Kilometer 45,3 zutage getreten. Dieses Ergebnis verwundert nicht, da während der Bronzezeit mehr die Höhen besiedelt gewesen sind. Die Altertümer mehren sich erst wieder in der Zeit der sogenannten Urnenfelderleute. (1200 bis 800 vor unserer Zeit­rechnung.) Ausgelöst durch die Ausbreitung der Germanen im Norden entstand in dieser Zeit eine große Völkerbewegung, die auch unsere Heimat er­faßte. Die neue Kultur drang auf dem selben Wege wie ehemals die Donauleute von Südosten her ein Die Festigung ihrer Herrschaft war nicht von langer Dauer. Schon um die Mitte des letzten Jahrtau­sends werden die ersten germanischen Einflüsse in unserer Heimat deutlich. Von den Funden an der Autobahn zeigen dieses die bei Niederweisel (Kilo­meter 43,75) geborgenen Gräber. Für die Folge­zeit haben die an der Autobahn geförderten Alter­tümer nichts beigetragen. Zu erwähnen ist aber, daß bei Kilometer 55,8 der Pfahlgraben geschnitten wird und daß auch hier seitens der Bauleitung die Möglichkeit gegeben war, dieses römische Bollwerk zu durchforschen. Das Ende der vorgeschichtlichen Zeit wird recht eindrucksvoll in drei karolingischen Gräbern bei Kilometer 48,6 zum Ausdruck gebracht. Jedes dieser drei Gräber zeigt einen anderen Be­fund und gibt uns Einblick in den damals bestehen­den Kampf alter und neuer Weltanschauungen.

Das alles ist nun in einer Sonderschau des Oberhessischen Museums in Gießen zu- sammengetragen. Der weite Weg vom Urweltjäger bis in unsere Tage wird für die vorgeschichtlichen Perioden deutlich gemacht. Es ist zu wünschen, daß alle Volksgenossen sich diese Gelegenheit nicht ent­gehen lassen. Die hier auseinandergesetzten Dar­legungen können daselbst an Hand des Materials geprüft werden. Die Kostbarkeiten, die der Hei­matboden in sich bringt, sind dort zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet, damit alle Betriebe und alle Schulen einen Besuch vornehmen können.

G.Jt-$port

Handball im Kreis VIII Gießen.

Durch die erfolgte Absetzung eines großen Teiles der Pflichtspiele ist der Betrieb im Kreis 8 diesmal nicht sonderlich groß. Immerhin wird es an inter­essanten Kämpfen nicht fehlen.

In der B e z i r k s k l a s s e steht nur das Spiel Tv. Münchholzhausen Tv. Roth auf dem Plan. Die Rother Mannschaft wird kaum eine Möglich­keit haben, zu gewinnen, weil die Platzbesitzer zur Zeit in einer ausgezeichneten Form spielen.

Von den Spielen der 1. Kreisklasse:

To. Dutenhofen Tv. Groß-Rechtenbach, Tv. Dornholzhausen Tv. Katzenfurt

kommt nur dem ersteren Bedeutung zu. Jedenfalls wird Dutenhofen alles daransetzen, ein möglichst günstiges Ergebnis zu erzielen. Dornholzhausen sollte gegen Katzenfurt auf eigenem Platz zu seinem ersten Sieg kommen.

Von der 2. K r e i s k l a s s e ist zu erwähnen, daß Atzbach in Garbenheim sicher gewinnen und die übrigen Spiele sämtlich zugunsten der Platzmann­schaften ausgehen dürften.

Fußball der heimischen Mnnschasten.

Die Kämpfe der Bezirksklosse Gießen.

Frohnhausen 1900, Sinn Wetzlar, Naunheim Burg, Steindorf Steinberg, Bissenberg Butzbach.

1900 steht in Frohnhausen erneut vor einer schweren Aufgabe, bei der alle Aufmerksamkeit er­forderlich ist.

Sinn empfängt den Spitzenreiter Spv. Wetzlar. Ein schwerer Gang für die Domstädter, der sie auf den Sportplatz an der Herborner Straße führt. Im vergangenen Jahre konnte nur durch Elfmeter ein knapper Sieg erzielt werden.

Eine ebenfalls harte Auseinandersetzung gibt es in Naunheim, wo Burg auf die noch im Hinter­treffen befindlichen Naunheimer trifft. Bei der gleichgelagerten Spielweise ist das vertraute Ge­lände ein Vorteil.

In Steindorf treffen die beiden aufgestiegenen Vereine Steindorf, und Steinberg aufeinander.

Butzbach steht in Bissenberg vor einer schwer zu lösenden Aufgabe.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Frohnhausen 1900.

Die Begegnung, die die Blauweißen am Sonn­tag mit Frohnhausen zusammenführt, steht hinter den bereits ausgetragenen Spielen an Bedeutung nicht zurück. Im Gegenteil, die Fahrt nach Frohn­hausen hat schon immer ihre eigene Note gehabt. Ausschlaggebend hierfür waren die Platzoerhält- nisse, mit denen sich die Blauweißen nun einmal nicht abfinden können. Es ist deshalb weiter nicht verwunderlich, daß die bis jetzt in Frohnhausen erzielten Erfolge lediglich in die Anfangszeit der Zusammentreffen zuruckfallen, zu einer Zeit, wo die Vereine der Stadt noch etwas Vorsprung in ihrem Können besaßen. Heute ist dies jedoch anders geworden. Man kann ruhig von einer Zufälligkeit reden, wenn auf einem dieser Plätze Punkte ab­wandern. Daß es den Blauweißen diesmal ge­lingen sollte, in Frohnhausen zu einem Sieg zu kommen, bürfte wohl nicht möglich sein.

1900 2. Leihgestern.

Die Reserve der Blauweißen bat ihre aufstügende Form durch einen eindrucksvollen Sieg auf dem

gefürchteten Platz in Garbenteich zum Ausdruck gebracht. Sie besitzt deshalb im morgigen Spiel die besseren Aussichten auf einen Sieg, der ihr die Tabellenführung einbringen wird.

1900 3. VfV.R. 3.

Gemessen an den letzten Resultaten der beiden Mannschaften, könnte man auf einen Sieg der Blauweißen tippen.

FC. Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Steindorf I Watzenborn-Steinberg I.

Eine große Zahl Anhänger wird morgen die zur Zeit in guter Form befindliche 1. Mannschaft der Teutonen nach Steindorf begleiten. Es ist kein leich­ter Gang. Die Gastgeber sind nicht zu unterschätzen. Da das Vorspiel (Aufstiegspiel) zwischen Steindorf und Watzenborn-Steinberg unentschieden ausging, und die Einheimischen mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft antreten mußten, so rechnet man doch allgemein mit einem Sieg der Teutonen.

Die 2. Mannschaft hat nach Lich zu fahren und dort auch kein leichtes Spiel zu bestreiten. Die Licher zeigten bisher zwar noch nicht die Leistung, wie in der vergangenen Spielzeit, der Vorteil des Platzes bedeutet für sie aber doch eine Chance. Die Teu­tonen müssen um ein ehrenvolles Ergebnis be­müht sein.

Oie Pflichtspiele der Kreisklassen.

1. Kreisklasse.

VfB.-Reichsbahn Gießen I Großen- Buseck I. Das Spiel sollte VfB. gewinnen.

Wieseck Rüddingshausen. Die Rüd- dingshäuser haben eine schnelle Mannschaft, Wieseck dürfte bei diesem Spiel der Unterlegene sein.

Alten-Buseck I Lollar II. Die Lollarer sollten in Alten-Buseck nichts zu bestellen haben, wenn die Alten-Busecker komplett antreten.

Klein-Linden Heuchelheim. Ein Spiel zweier Mannschaften, deren Spielstärke ziem­lich ausgeglichen ist.

1 9 00 Gießen II Leihgestern I. Die 2. Mannschaft der 1900er hat vorigen Sonntag be­wiesen, daß sie kämpfen kann und wird auch bei diesem Spiel Sieger bleiben.

Steinbach Garbenteich. Ein Lokal- spiel! Die Spiele dieser beiden Vereine gegenein­

ander wurden stets hart ausgetragen, eine Vorher­sage ist nicht zu treffen.

Großen-Linden Hungen. Wenn auch die Großen-Lindener vorigen Sonntag gegen Stein­bergs II. verlor, so werden sie bei diesem Spiel zei­gen, daß sie auf eigenem Platze nicht zu schlagen sind.

Lich Steinberg II. Auch wieder ein Lo­kalspiel, bei dem der Sieger erst beim Schlußpfiff feststehen sollte.

2. Kreisklasse.

Lehnheim Oppenrod. Hier treffen zwei Neulinge aufeinander, die bisher noch nicht viel gezeigt haben.

Klein-Linden II Grünberg I. Die Grünberger haben in ihren Spielen gezeigt, daß sie kämpfen können. Die Zweite von Klein-Linden wird sich anstrengen müssen, um sich zu behaupten.

Treis Göb-elnrod. Wenn auch Treis vergangenen Sonntag in Muschenheim hoch verlor, so muß doch mit einem Sieg für die Treiser gerech­net werden.

Geilshausen Muschenheim. Muschen­heim konnte am Vorsonntag gegen ihren Gegner hoch gewinnen.

Rodheim II Wißmar I. Rodheim wird die Gelegenheit wahrnehmen und Spieler der ersten Mannschaft einstellen. Dann werden sie mit einem sicheren Sieg gegen Wißmar rechnen können.

19 0 0 G i'e ß en III VfB.-R. Gießen III. Ein Lokalkampf, dessen Ausgang offen ist.

Grüningen Launsbach. Grüningen sollte auf eigenem Platze das Spiel für sich ent­scheiden.

Heuchelheim II Staufenberg I. In Heuchelheim dürften die Staufenberger kaum ge­winnen.

DfB.-Reichsbahn Gießen.

VfV.-Reichsbahn I gegen Fußballklub Großen-Duseck I.

Die Grün-Weißen erwarten morgen auf dem Waldsportplatz die Elf des FC. 1926 Großen-Buseck zum fälligen Verbandsspiel. Die Gäste, die ihr erstes Spiel in dieser Serie austragen, sind eine der stärk­sten Mannschaften dieser Gruppe. Die Elf ist schnell, wuchtig und bringt einen Kampfgeist mit, der schon manchem Gegner zum Verhängnis wurde. Die Grün- Weißen, die am Sonntag keineswegs überzeugen konnten, haben diesmal die stärkste Elf zur Stelle. Es werden spielen: Gottschalk, Möhl, Kramer, Krä­mer, Thron, Berlebach, Fehling, Godglück, Bach, Heß, Sponick.

Fugendspiele.

Die 1. Jugendmannschaft empfängt die gteif, von Heuchelheim zum angesetzten Pflichtspiel. $ Grünweißen konnten ein vorausgegangenes Freund schaftsspiel mit 7:1 Toren für sich entscheiden. Ci ein ähnlicher Erfolg möglich ist, ist fraglich.

Da die drei unteren Jugendmannschaften h einer Gruppe spielen, muß die zweite gegen h vierte Jugend zum Pflichtspiel antreten. Den Sie, wird sich d.ie zweite Jugönd nicht entgehen lassen.

OieSpielederSA.-Kampfgemeinschaf fallen aus.

Die Fußballspiele der SA.-Kampfgemeinschaj fallen aus. Die SA.-Männer nehmen an der (Fj, Öffnung der Reichsautobahn (Teilstrecke Gießen- Bad-Nauheim) teil.

Fußballabteilung

des Tvrnvefems Wieseck.^

Die 1. Mannschaft der Fußballabteilung von Turnverein Wieseck hat morgen die gleiche Mann schäft von Rüddingshausen zu Gast. Wenngle^ Wieseck in den früheren Spielen siegreich bleibe konnte, so werden jetzt die Gäste größere Siege- aussichten haben.

Gpielvereinignng 1926 Leihgestern,

Morgen treten zwei Mannschaften der Spielven einiguna im Kampf um die Punkte an. Die eih Mannschaft ist Gast der Reserve der Spielverein gung 1900, Gießen und wird sich wohl anstreng!, müssen, um ein ehrenvolles Resultat zu erringet-

1900 1. Jgd. Leihgestern 1. 3gb.

Durch das verlorene Spiel am vergangenen Sonn tag gegen den Lokalgegner sind die Blauweißn in der Gruppe etwas zurückgefallen. Trotzdem haupten sie jetzt noch den zweiten Platz, den am Sonntag gegen die spielstarke 1. Jugend Lch gesterns zu verteidigen haben. Es wird den Spie lern von 1900 wohl sehr schwer fallen, einen Sie; zu erringen.

Fußball im Tv. Launsbach.

Arn morgigen Sonntag fährt die 1. Mannschi des Turnvereins Launsbach nach Grüningen ui dort das angesetzte Verbandsspiel auszutragem K werden sich zwei gleichwertige Gegner treffen. & den letzten Spielen zeigten sich die Launsbach- fehr kampffreudig. Sie werden sich die Punkte nii ohne weiteres nehmen lassen.

Wes Slandorl-Velnebssporlsest in Gießen.

Trotz des ungünstigen Wetters fand das erste Standort-Betriebssportfest der DAF., Abteilung Wehrmacht, starkes Interesse. Auf dem fahnenge­schmückten Universitäts-Sportplatz hatten sich viele Gefolgschaftsmitglieder der Wehrmachtsbetriebe, auch Kameraden aus Wetzlar, Marburg, Friedberg und Butzbach eingefunden. Neben den Amtsvorständen bekundete auch das Offizierskorps reges Interesse.

Unter Marschklängen des Musikkorps des J.-R. 116 (Stabführung Musikmeister Wohlfahrt) mar­schierte die stattliche Anzahl der Wettkämpfer auf. Ihnen, sowie den Gästen entbot der Standortob­mann H a a g e n den Willkommensgruß. Er wies darauf hin, daß die Leibesübungen, in der Be­triebsgemeinschaft der Wehrmachtsbetriebe selbst­verständliches Gemeingut geworden seien und gab bann einen Ueberblick über die Entwickelung der Leibesübungen im Standort, die im vergangenen Jahr mit der Körperschulung und mit Freiluftspielen einer noch kleinen Sportgemeinde begonnen wurde. Erst in diesem Sommer konnte dann die Sport­gemeinschaft weiter ausgebaut werden. Daß diese Entwicklung eine so erfolgreiche wurde, dankt er in erster Linie der Mitarbeit des Standortältesten, der Kommandeure und Dienststellenleiter, sowie den DAF.-Sportlehrern.

Hierauf forderte Standort-Sportwart Schäfer die Gefolgschaftsmitglieder auf, regelmäßig Leibes­übungen zu treiben und wies auf die Vorteile der regelmäßigen Leibesübungen hin. Er forderte auf, den einmal eingeschlagenen Weg fortzusetzen zur eigenen Freude und zur Gesunderhaltung des Kör­

pers. Mit dem Hinweis darauf, daß nun der frieh liche Wettkampf ein Ausweis dafür fein solle, roa« in den letzten Monaten gelernt und geübt roorbr war, gab der Sportwart dann das Zeichen zui7 Beginn der Kämpfe.

Während das Musikkorps die Zwischenpaus!' verkürzte, entwickelte sich ein buntes Treiben an­dern Sportfeld. Die Sportkameradfchaften der ein deinen Wehrmachtsbetriebe stritten mit mehr ote weniger Glück um die Palme des Sieges Zunächst wurde ein 100-Meter-Lauf der Männer ausgetw gen, der sehr große Beteiligung aufwies. Die weib­lichen Gefolgschaftsmitglieder trugen einen Dnii- kampf aus. Anschließend zeigten wieder die Mc- ner ihre Kunst im Kugelstoßen und im Weitsprum Die älteren Kameraden zeigten Seilziehen unb spiele. Hochsprünge und Keulenweitwerfen rourba, ebenfalls durchgeführt. Sehr spannend oerlieisn dann die 4X100-Meter-Stasfel, die die KampH- meinschaft des Heereszeugamtes mit gutem Ab­sprung gewann und die Hindernisläufe, bei beid­es vor allem auf gute Kriechübungen ankam. T: einem Handballspiel zwischen Soldaten und Gefoln- schaftsleuten kam die spielstärkere Soldatenelf x: einem überlegenen 14:3-Sieg.

Die Siegerehrung nahm der Kommandeur der Artillerie-Abteilunj! Dberftleutncmt Döring vor, der außer zahlreich': Wanderpreisen sehr viele schöne und zweckmäßig Erinnerungsgaben austeilen konnte. Abschließend sprach er allen Beteiligten, aber auch der fieituni: dieser Veranstaltung Dank und Anerkennung aus.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 17. Oktober.

Gießen. Sladlkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinbe; 18: Pfr. Schmidt. Fohanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Johannes- und Militärgemeinde; 18: Musikalische Abendfeier; Pfr. Bechtolsheimer. Fohannesfaal. 20: Bibelbefprechung; Pfr. Bechtols­heimer. üapeüe des Alten Friedhofs. 9.30: Got­tesdienst; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde. Pelrusgemeinde, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Kandidat Hahn. Wieseck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, im Anschluß Feier des hl. Abendmahls; 15: Bibelstunde. Albach. 12.30: Gottesdienst. Steinbach. 13.30: Gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte; 11: Beichte und hl. Abendmahl für die Fünfzig- bis Sechzigjährigen. Kirchberg. 10: Got­tesdienst; 11: hl. Abendmahl für die Alten von Stau­fenberg; 13.30: Kindergottesdienst. Lollar. 9: Kindergottesdienst. Daubringen. 9: Kindergottes- bienft; 10: Gottesdienst; 11: hl. Abendmahl für die Alten. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und Feier des hl. Abendmahls für "das mittlere Alter; 10.45: Kindergottesdienst; 20: Volksmissionsvortrag; Psr. Gontrum (Watzenborn-Steinberg). Wahenborn- Sleinberg. 13: Gottesdienst. Garbenleich. 13: Got­tesdienst. Hausen. 9.30: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienft; 14: Kandidat Eilbacher (Steinheim). ttieber- Vessingen. 14: Stiftsdechant Kahn. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst: Kollekte; 20: Schlußfeier der Christenlehre. Vellenhausen. 13.30: Hauptgottes- bienft; Kollekte. Birklar. 9: Gottesbienst. Wuschenheim. 11: Gottesbienst. Hungen. 10: Got­tesbienst; 11: Kinbergottesbienst. Wirberg. 9.30: Gottesbienst mit Feier des hl. Abendmahls für die Alten; Kollekte. Harbach. 12.30: Gottesdienst mit Feier des hl. Abendmahls für die Alten; Kollekte. Veilsberg. 10: Gottesdienst; Kollekte. Bellershain. 13: Gottesdienst; Kollekte.

Mittwoch, den 20. Oktober.

Gießen. Sladlkirche. 20 Uhr: Abendandacht.

Donnerstag, den 21. Oktober.

Gießen. Fohannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld.

Evangelische Sladlmission, Löberstraße 14. Sonn­tag, 17. Oktober. 8.30 Uhr: Moraenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag. Mittwoch. 20. Oktober. 20.30: Bibelstunde.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonnte? 17. Oktober. 9.45 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonn tagsschule; 20.30: Evangelisation; Prediger Augr' Klein. Dienstag, 19. Oktober. 20.30: Bibel- urit Gebetstunde.

Veuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, GM" straße 13. Sonntag, 17. Oktober. 9.30 Uhr: GW dienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 20. Df tobe. 20.30: Gottesdienst.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (ßanbestii^ liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. SomM 17. Oktober. 20.30 Uhr: Evangelifationsstunde. - Mittwoch, 20. Oktober. 20.30: Bibelstunbe. IM nerstag, 21. Oktober. 20.30: Jugenbbunbftunde.

Kalholische Gemeinden.

Samstag, den 16. Oktober.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 17. Oktober.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Me°' Kommunion der Schulkinber; 8: Austeilung der- Kommunion; 9: Hochamt mit Prebigt; 11.15: »< Messe mit Prebigt; 17.30: Christenlehre unb Wj kranzanbacht mit Segen. Grünberg. 9.45^- Messe unb Prebigt. Hungen. 8: Hochamt mitFJ' bigt. Laubach. 10: Hochamt mit Prebigt; 1A Vortrag unb Anbacht. Lich. 10: Hochamt mit P" bigt; 20: Vortrag unb Anbacht. TUdda. m Hochamt mit Prebigt. Schollen. 10.30: HochM mit Prebigt.

Gießen. An ben Werktagen ist die Rosenfrass anbacht Montag, Mittwoch unb Freitag 18 W:: Dienstag, Donnerstag unb Samstag 20 Uhr.

Oeffenllicher Sonnlagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in bringen®® : Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf v* fon 02. ij

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdtt» 8 bis 21 Uhr.

Stabtpostamt: Für Schließfachabholer bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Falls behanbelnber Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Dr. Hofmann.

Zahnarzt: Dr. Hinrichs.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

*

ülutobilje: Rufnummer 04 beim Postamt