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neral Franco den Pressevertretern in herzlichen Worten für ihr Interesse an dem Befreiungskampf

des nationalen Spaniens. Er nehme an, 1

Salamanca, 15. Juli. (DRB.) Staatschef General Franco hat am Mittwoch im Haupt­quartier von Salamanca die dort anwesenden aus­ländischen Pressevertreter sehr herzlich empfangen und ihnen mitgeteilt, daß es ihnen gestattet sei, sich an die Madrider Front zu begeben, um von dort aus frei und wahrheitsgemäß an ihre Agenturen und Zeitungen zu berichten. Dort wür­den sich die ausländischen Pressevertreter davon überzeugen können, daß

nach einer Woche wütender Angriffe der Boi- fchewisten deren Offensive zusammengebrochen und die Kämpfe so gut wie beendet feien.

Die militärischen Operationen der Nationalen be° chränkten sich augenblicklich auf kleine Verschiebun­gen der Dorpostenstellungen. Ferner dankte Ge-

Budapest, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Mi­nister des Innern v. S z e l l gab einem Vertreter des Ungarischen Telegraphischen Korrespondenz­büros eine Erklärung zur Minderheiten­frage ab, die er alsdie ernsteste Frage des durch die Friedensverträge geschaffenen Mittel­europas" bezeichnete.

Das Minderheitenproblem sei für Un­garn in doppelter Hinsicht von Interesse, nämlich vom Gesichtspunkt der Millionen anderen Ländern angegliederten Ungarn, sowie vom Gesichtspunkt der auf dem verbliebenen Äandesteil lebenden ungari­schen Staatsangehörigen nicht-ungarischer Mutter­sprache. Die ungarische Regierung sei stets bestrebt gewesen, ihren auf streng völkerrechtlicher Grund­lage beruhenden Standpunkt hinsichtlich der im Ausland lebenden ungarischen Minderheiten allen in Betracht kommenden Instanzen bekanntzugeben und ihm nach Möglichkeit Geltung zu verschaffen.

Wir wünschten", so sagte der ungarische In­nenminister,niemals etwas anderes als daß, was sich die einschlägigen Verträge zum Ziel gesetzt haben, nämlich, daß unsere Mindecheilen im Besitz vollkommener politischer Freiheit ihre geistige und wirtschaftliche Kultur entwickeln und somit weiterhin bestehen können. Wenn auch diese Bestrebungen der jeweiligen ungari­schen Regierungen nur selten von Erfolg gekrönt worden sind, so liegt darin keine eigene Unler- lassungsschutd. Die gegenwärtige politische Kräfteverteilung, die Organisation und die heu­tige Einstellung des Völkerbundes, denen gegen­über sich das Recht und die politische Zweck­mäßigkeit nicht durchsetzen konnte, haben diesen sehr bedauerlichen Umstand geschaffen, der ge­wiß nicht zum Frieden beigetragen, sondern im Gegenteil sogar die Verbreitung des Geistes der Versöhnung verhindert hat.

Die weiter verlautet, soll zu erwarten sein, daß schon die nächsten Tage die Bildung eines neuen Verwaltungsorganes für Rordchino einschließlich Ost-Hopei bringen werden. Das Programm sei dem von Ost-Hopei ähnlich. Es würde vermutlich die autonome Stellung dieses Besitzes als Teil Chinas vorsehen, jedoch unter Ablehnung der Berechtigung der Nankinger Regierung, für ganz Ehina zu sprechen, ferner die Be- kämpfung des Kommunismus und eine A n - lehnung an Japan, INandfchukuo und die provisorische mongolische Militärregierung. Der Ausgangspunkt der Südgrenze dieses Gebietes dürfte an der hoangho-Mündung liegen.

Weiter wird bekannt, daß die japanischen Mili- tärbehörden ihre weitere Stellungnahme von der Reaktion der Nankinger Z e n t r a l r e g l e- r u n g abhängig machen wollen. Sie zeigen aber große Zuversichtlichkeit angesichts der Erwartung,

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Bolschewistische Niederlage bei Madrid.

General Franco vor Pressevertretern. Nationale Gegenoffensive.

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Entspannung in Nordchina?

Bildungneuer Verwaltungsorgane" in Anlehnung an Japan geplant.

Der französische Nationalfeiertag

Große Parade. Ausschreitungen der Dolksfrontler.

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daß sie in der nächsten Woche in Nordchina über fünf Divisionen verfügen werden.

Japan friedensbereit.

diutfchen Jugenderziehers ungeeignet. Zur Aus- b düng für den Beruf eines Lehrers oder Erzie- soll daher grundsätzlich nur zugelassen werden, für sich und, falls er verheiratet ist, für seine Hefrau den nach den.beamtenrechtlichen Vorschrif- [el erforderlichen Nachweis über die Reinheit des Kutes erbringen kann."

Zur Sicherung des Nachwuchses der Lehr- n ä f t e für jüdische Schulen hat sich jedoch jjic Minister Vorbehalten, bis zu einer später zu klaffenden Neuordnung einzelne jüdische Antrag- stiller (-innen) zur Ablegung der wissenschaftlichen Prüfung für das höhere Lehramt, zur Prüfung für Jcs Handelslehramt, sowie zur Prüfung für das sinstlerische Lehramt von Fall zu Fall vor besonde­re Prüfungsausschüssen zuzulassen, lieber die Zu- inimensetzung der Prüfungsausschüsse ergeht be- Lbere Bestimmung. Diese Ausnahmebestimmungen Liten nur für Juden, nicht für jüdische Mischlinge. "Unter Uebernahme der durch die Nürnberger Ge- tae geprägten BegriffeJude" undjüdischer Mschling" bestimmt der Erlaß abschließend gründ­lich, daß überall, wo in bisherigen Erlassen der MsdruckNichtarier" verwandt ist, soweit durch Gsetze oder Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder sich aus den Bestimmungen des Erlasses vM 2. Juli 1937 nichts anderes ergibt, darunter mrJuden" zu verstehen sind.

George Lansbury in Nom

Die logische Folge dieser unserer Auffassung ist das Verhalten der ungarischen Regierung gegen­über den innerhalb der heutigen Landesgrenze lebenden Staatsangehörigen nicht ungarischer Sprache. Unter diesen steht an erster Stelle als die zahlenmäßig größte die ungarländisch - deutsche Minderheit, die in unverbrüch­licher Verbundenheit nicht nur mit dem ungari­schen Staat, sondern auch mit der ungari­schen Nation sich stets in der Vergangenheit, so gewiß in der Zukunft bewähren wird."

Der allgemeine Leitsatz unserer Minderheiten- Politik ist", so schloß der Minister,daß Ungarn seine deutsc^n oder anderssprachigen Staats­angehörigen wenigstens so gut behandeln will, wie dies ungarischerseits von jenen Staaten erwartet wird, auf deren Gebiet Minderheiten ungarischer Muttersprache leben. Unsere ein­schlägigen Rechtsbestlmmungen stehen mit die­ser Zielsetzung in vollkommenem Einklang, hieraus ergibt sich, daß Ungarn keine neuer­lichen grundlegenden Verfügungen auf dem Ge­biete des Minderheitenwesens zu treffen hat. Ls ist nur notwendig, daß die bisher erlassenen Bestimmungen im praktischen Leben restlos ver­wirklicht werden, und dies ist auch der vor­behaltlose feste Vorsatz der ungarischen Regie­rung.

Dieser Vorsatz bezieht sich vor allem auf dieSchu l- frage, sowie auch darauf, daß die Regierung keine Bestrebungen zur Geltung kommen läßt, die gegen die Freiheit der Kultur und des Sprach­gebrauches der deutschen und anders sprachiger Minderheiten gerichtet wären, wie dies vom Kul­tus- und Unterrichtsminister in einer Weise, die jeden Zweifel ausschließt, wiederholt erklärt worden ist."

Ungarn und die Minderheitenverträge

Erklärungen des ungarischen Innenministers.

bas Gericht ließ Milde walten, da der Ange­lte sich sowohl während des Krieges, als auch pgfyer bewährt habe. Er habe sich stets emmanb= frei geführt und sich auch als strebsamer Arbeiter liefen. Auch fei er in feinen Straftaten nicht fcaeit gegangen, wie es manche feiner Mitbrüder jpcn hätten. Er gehöre zu der Zahl derer, die der Errnpfatmosphäre des Klosters zum Opfer gefallen Ri Aus diesen Gründen wurden dem Angeklag- h in weitgehendem Maße mildernde Umstände zu- tblligt. Er erhielt wegen Verbrechens gegen § 174 blatz 1 Ziffer 1 in Tateinheit mit Verbrechen

§ 174 Absatz 1 Ziffer 3 in sechs Fällen eine *efängnisftrafe von drei Jahren.

Mmschen so schnell sittlich verderbt werden können, joseph L o i f i n g e r , 1889 in Neumarkt in der tierpfalg geboren, trat als Kriegsfreiwilliger in das &>r ein. Er machte den ganzen Krieg mit, wurde einmal schwer verwundet und kämpfte nach dem Hiedensschluß im Freikorps von Epp. 1922 trat er bei den Franziskanerbrüdern in Sig­maringen ein. Hier erregte aber der neue Ordens- hber unliebsames Aufsehen durch seine deutsche Hc innung, und man schickte ihn wieder weg. Nun leitet der Angeklagte zu seinem Unglück 1927 an die ;«. Hninziskanergenossenschaft Waldbreitbach, in

1 Lien verschiedenen Niederlassungen, zuletzt in

Daldniel, er als Bäcker und zeitweise auch als Lmnkenpfleger verwendet wurde. In Waldniel £ü machte er sich an die seiner Obhut unterstellten Jun-

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(Rdjts) vor seinem Hotel in Rom, als er sich zu Mussolini begab. (Scherl-Bilderdienst-M.) Der Waldbreitbacher Sumys.

Koblenz, 12.Juli. (DNB.) Vor der 3. Großen Gl-aftammer des Landgerichts in Koblenz saß der 48Lihrige Franziskanerbruder Joseph L o i f i n g e r, Scannt Bruder Flavian, auf der Anklagebank, ßoi» firmer entstammt einer achtbaren Familie und hat fidj als tapferer Soldat und als tüchtiger Handwer- !er erwiesen. Kaum aber war er auf seinem Le­lm sw eg in den Dsinstkreis des Waldbr etl­icher Klostersumpfes geraten, als es mit ihn bergab ging. Der Angeklagte hatte sich im Äster gewissenlos und gemein an deutscher Ju- ee-d vergangen, so daß sich auch in diesem Falle ietem Prozeßteilnehmer wieder der Eindruck auf- brongte, wie stark die eigenartigeMoral" dieser Stifterabfärben" muß, daß durch sie achtbare

fen mit schlüpfrigen Gesprächen heran, wobei es hin meistens zu unsittlichen Berührungen kam. Ser Gericht versuchte der Angeklagte mit dem alten nm Irirf zu arbeiten, er habe die jungen Leutesexuell

ie «Ulnaren wollen"! Die Pfleglinge selbst dachten

ober über dieseAufklärung" wesentlich anders, iitn sie beschwerten sich bei dem Bruder Vorsteher M hüb er. Hier tarnen sie allerdings wieder einmal ien.l bie falsche Adresse, da der würdige Klostervor- ü, I1; fielet selbst schon eine ganze Reihe ähnlicher B: Etheußlichkeiten auf dem Kerbholz hatte. Inzwischen fr ,, hn er es auch vorgezogen, nach Hollandüberzu- $*' Hein". Von der verantwortlichen Stelle kam also W ' he Abhilfe, und so vergriff sich der verdorbene 3eri Suticnträg-er im Saufe eines Jahres an einer gan- h " Reihe von Zöglingen.

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Kleine politische Nachrichten

2er Präsident der Akademie für Deutsches Recht Z-t den Senatspräsidenten am Reichsgericht Dr.

ndis und den Ministerialrat im Reichsjustiz- ^tftcrium Dr. Dr. Wilke zu Mitgliedern der »iabemie für Deutsches Recht berufen.

Lie die Polnische Telegraphenagentur aus Mos­kau meldet, ist der Ministerialdirektor im Außen- ünmiffarlat, Selman, der sich besonders um bi; Ausländer zu kümmern hatte, seines Postens kihoben worden. Wie verlautet, soll Bekman »n h a f t e t worden fein.

Paris, 14. Juli. (DNB.) Der heutige Natio­nalfeiertag stand ganz im Zeichen der Gro - 3 e n Parade. Während etwa 100 Militärflug­zeuge in Gruppen zu sieben über der Stadt kreisten, piette sich die Parade auf dem Ehamps Elysöes im Beisein des Staatspräsidenten, fast sämtlicher Mi­nister, des Königs Carol von Rumänien, des Sul­tans von Marokko und der Generalstabschefs des rumänischen und des jugoslawischen Heeres, sowie einer großen Anzahl von französischen und auslän­dischen bohen Militärs ab. Die Parade wird als bil größte feit dem Kriegsende bezeichnet. Die Truppen wurden von der nach Tausenden zählenden Men- chenmenge mit Beifall begrüßt.

Die offiziellen Festlichkeiten klangen mit vier gro­ßen Feuerwerken in verschiedenen Stadtteilen aus. Alle staatlichen und städtischen Bauwerke waren bis Mitternacht festlich beleuchtet. Bis in die frühen Morgenstunden sah man Einheimische und Fremde in den Straßen tanzen.

Doch nicht in allen Teilen der Stadt spielten sich die Festlichkeiten so ruhig ab. Kommuni st en und streikende Ga st wirtsange stellte feierten auf ihre Art, zu der nun einmal zerbrochene Stühle und Tische, zerschlagene Schaufensterscheiben und Geschirr gehören. Auf den großen Boulevards kam es am Mittwochabend zu verschiedenen Kund­gebungen streikender Kellner, die sich zu Schlä­gereien auswuchsen. Am Opernplatz hatten sich die Streikenden das Friedenscafe zur Ziel­scheibe genommen; hier und bei anderen Cafes wur­den die Schaufensterscheiben eingeschla­gen und Einrichtungsgegenstände demoliert.

In dem Pariser Vorort B o u l o g n e trieben die Kommunisten wieder ihr Unwesen vor einem Caf6

Tokio, 15. Juli. (DNB. Funkspruch. Ostasien. dienst des DNB.) Ministerpräsident Fürst K o n o e legte auf einer Konferenz Ler Provinztal­gouverneure unter Zurückstellung aller inner- politischen Probleme die Ursachen 'des letzten Zwi­schenfalls in Nordchina und die getroffenen Gegen­maßnahmen dar. Die Bedeutung der Konferenz wurde durch die Teilnahme des Kriegs- und des Marinemini st ers unterstrichen. Die Kriegs- und Marineminifter betonten, daß sie die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konfliktes noch nicht völlig aufgegeben hätten. Sie erwarteten jedoch im Ernstfälle die un­eingeschränkte Unterstützung der Zioilverwaltung und forderten nachdrücklich die Aufklärung der Be­völkerung über die Notwendigkeit eines Einsatzes militärischer Kräfte in Nordchina

Außenminister Hirota wiederholte den Hinweis auf Japans Friedensbereitschaft. Japan werde sich bemühen, auf diplomatischem Wege den Konfliktsstoff zu beseitigen. Er bqt, im Falle eines Scheiterns der Friedensbemühungen um Unter­stützung und um die Opferbereitschaft der Gesamt­bevölkerung.

Chinesischer Protest abgelehnt.

T o k i o , 14. Juli. (Dftaftenbienft des DNB.) Der Geschäftsträger der chinesischen Botschaft Pang Aushan überreichte einen formalen P r o t e st der Nanking-Regierung anläßlich des Nordchina-Zwischenfalles. Er verlangte die Zurück­ziehung der japanischen Truppen aus der Umgebung von Loukauchiau und die sofortige Abstoppung der weiteren Verstärkung der Nordchina-Garnison.

Dizeaußenminister H o r i n o u ch i lehnte die Ent- gegennahme des Protestes a b und stellte die Gegenforderung, daß China umgehend die mit Japan getroffenen Vereinbarungen einhalte. Die Entsendung von Truppen nach Nordchina sei wegen der aggressiven Haltung der chinesischen Truppen notwendig. Die Beilegung des Konfliktes hänge allein von der Haltung Chinas ab.

Oer japanische und der chinesische Botschafter bei Neurath.

Berlin, 14. Juli. (DNB.) Der ja p a n i s ch e und der chinesische Botschafter in Berlin haben heute den Reichsminister des Auswärtigen, Freiherrn von Neurath, aufgesucht, um ihn über die Lage in Nordchina Mitteilungen zu machen.

Aus aller Wett.

Reichsgerichtspräsident a. O. Walter Simons

Potsdam, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Im Alter von 75 Jahren verstarb am Mittwochnach­mittag in seiner Wohnung in Nowawes Reichs­gerichtspräsident a. D. Dr. Walter Simons.

Der Führer beglückwünscht eine hundertjährige.

Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Margaretha Stollenwerk in Calenberg (Kreis Schleiden, Regierungsbezirk Aachen) aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein per­sönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen.

Aufgelöst und verboten.

Auf Grund der Verordnung zum Schutze von Volk und Staat hat der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei die SekteA p o st e l k i r ch e Johannes" (auchDas Wiederkommen Jesu Christi, Meister in Jüngerscharen" genannt) mit so­fortiger Wirkung für das gesamte Reichsgebiet aufgelöst und verboten.

Englische Volkshochschüler besuchen ein Zeltlager der HI.

80 englische Volkshochschüler trafen zu einem achttägigen Aufenthalt in Wiesbaden ein. Sie wurden vom Kurdirektor begrüßt. 11. a. besuchten die englischen Gäste das Sommerzeltlager der HI. im Rödelbachtal. Hier wurden sie von Landrat Herrchen begrüßt. Die Hitlerjungen und die eng- lischen Gäste fangen wechselseitig frohe Lieder, wo­bei die Engländer in deutscher Sprache denJäger aus Kurpsalz" fangen, was große Freude auslöste.

Maffenvergiflung durch felbstgefammelle Pilze.

Eine schwere M a s s e n o e r g i f t u n g hat sich in der bei Budapest gelegenen Ortschaft Dornony ereignet. Durch den Genuß giftiger Pilze erkrankten dort 49 Einwohner lebensgefähr­lich. Vier Personen sind bereits den Vergif­tungen erlegen, fünf weitere schweben in Lebensgefahr. Auch die übrigen 40 Betroffenen mußten mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine sofort einge» , leitete behördliche Untersuchung hat ergeben, daß . diese Massenvergiftung auf den Genuß felbftgefam» i weiter Pilze zurückzuführen ist.

USA.-Kegierung verbietet private Transozeanflüge.

Nachdem jetzt das Schicksal der amerikanischen Weltfliegerin Amelia Earhart kaum noch fraglich 1 ist, hat die Regierung der Vereinigten Staaten, Neuyork Journal" zufolge, ein transozeani­sches Flugverbot für alle amerikani­schen Privatflie g er erlassen. Wie erinner­lich, entstanden der Regierung der Vereinigten Staaten ungeheure Ausgaben bei den Versuchen zur Auffindung der im Stillen Ozean verschollenen Fliegerin Earhart.

Kunst unO Wissenschaft.

Heidelberger Festspiele 1937.

Bei der Inszenierung der diesjährigen Reichs­festspiele in Heidelberg verfolgt Intendant Ingolf Kuntze ganz neue Absichten. Vor allem wird der Ensemblegeist gepflegt, dem sich Schau- fpieler von den besten deutschen Bühnen einfügen. Auch der bekannte Künstler hat neben der weniger bekannten jungen Kraft kleinere Rollen zu spielen. Dies garantiert den Ausführungen eine harmonische Geschlossenheit, wie sie an wenigen Bühnen mit Festspielcharakter erreicht wird.

Als Regisseure werden dieser Ausgabe Oberregis­seur S ch w e i ck e r t (München) fürAmphytrion , Generalintendant Walther Bruno I l tz (Düsseldorf) fürRomeo und Julia" und Heinrich George für denGötz" gerecht. Als künstlerischer Beirat ist Traugott Müller verpflichtet worden. Die Vorarbeiten für die bei der Eröffnung zur Aus­führung kommenden Stücke sind nahezu abgeschlos­sen. Wie aus jeder Freilichtbühne spielt auch im . Heidelberger Schloßhof bas Wetter eine große Rolle.

in der Nähe des Parteilokals der französischen Sozialpartei und belästigten die Gäste. Als die Polizei eintraf, zerstreuten sich die Kundgeber, kehrten jedoch in den Abendstunden wieder zurück und fangen vor dem Caf6 die Internationale. Um neue Zwischenfälle zu vermeiden, forderte die Po­lizei den Kaffeehausbesitzer auf, seine Tore zu schließen.

In Le Mans mußte ein von Militär ge­bildeter Fackelzug schon nach kurzem Aufmarsch a u f g e I ö ft werden, da sich e x t r e m i st i s ch e Gruppen dem Zug angeschlossen hatten und die Internationale fangen. Die Truppen erhielten Be­fehl, unmittelbar in ihre Kasernen zurückzukehren.

Zu wüsten Schlägereien und Schießereien kam es in Marseille. Hier hatten sich zwei Gruppen von Kundgebern in Bewegung gesetzt, eine mit na­tionalem, die andere mit marxistisch-kommunistischem Anstrich. Während die rechtsstehenden Verbände sich zum Gefallenendenkmal begaben, um dort einen Kranz niederzulegen, marschierten die Dolksfrontler vor das Polizeipräsidium, wo eine Abordnung eine Entschließung abgab. Während die über 10 000 Men­schen zählenden Kundgeber, auf die Rückkehr der Abordnung wartend, die Straße sperrten, kam es zu ernsten Zusammenstößen, die aber von der Po­lizei zunächst beigelegt werden konnten. Als sich der Zug der Dolksfrontler aber unter Revolverschüssen wieder in Bewegung setzte, entstand eine Panik. Die Bilanz dieser Zusam­menstöße stellt sich auf zehn verletzte Polizeibeamte und fünf andere, durch Revolverschüsse verletzte Per­sonen, die sämtlich ins Krankenhaus übergeführt werden mußten. 15 Personen wurden verhaftet.

P ei ping, 14. Juli. (DNB. Ostasiendienst des DNB) Don unterrichteter Seite verlautet, daß Verhandlungen, die um Mitternacht begon­nen hatten, mit der Anerkennung neuen Sage durch die 38. Division endeten. Die Truppen dieser Division werden danach bis zur Neuordnung in ihren bisherigen Garnisonen ver­bleiben. Die 37. Division verweigerte bisher die Anerkennung der neuen Lage, doch dauern die Verhandlungen noch an. Bleiben sie ergebnislos, fo soll wie weiter verlautet, dieser Division ein ehrenvoller Abzug nach S ü de n zugestanden werden Sie würde dann voraussichtlich in Pao- ttngfu zu den Kräften der Nankinger Zentralregie- runq stoßen. Der Kommandeur der 38. Dwision und gleichzeitige Bürgermeister von Tientsin ist am Mittwoch mit dem Mittagszug nach seinem Amts­sitz Tientsin zurückgekehrt. Nach Tientsm begab idi ferner der frühere Gouverneur der Kiangfu- Provinz, General Chi Hsiehjuan der in naher Zukunft noch eine wichtige Rolle m Nordchina spielen dürfte.

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im Hinterlande und von der B e g e i ft e r u n g ber an der Front kämpfenden nationalen Truppen und Freiwilligen hätten überzeugen können. General Franco sihloß feine Ansprache mit der Einladung an bie Pressevertreter, das neue Spanien auch nach Beendigung des Krieges zu besuchen, kennen­zulernen und ihm ihr Interesse zu bewahren.

Der nationale Heeresbericht vom Mitt­woch meldet von der Front vost'A r a g o n: Im Ab­schnitt Albarracin wurde die Gegenoffensive unserer Truppen fortgesetzt. Der Gegner, ber versuchte, die Ortschaft Albarracin zu umzingeln, wurde aus seinen Stellungen verdrängt. Der Feind hatte beträchtliche Verluste. 40 Milizleute haben sich mit ihren Waffen den Nationalen gestellt.

Front von Madrid: Ein neuer Angriffsver­such des Gegners bei Brunete und Villanueva de Padilla ist wieder fehlgeschlagen, wobei er sehr starke Verluste erlitt.

Luftwaffe: Vier bolschewistische Flugzeuge wur- I den abgeschossen.

it frühere Führer der englischen Arbeiterpartei, irla -arge Lansbury, weilte während des Wochen- Dll öes in Rom, wo er von dem Duce zweimal tll .erpfangen wurde. In den Unterredungen hob /s| Mussolini die Einberufung einer neuen Friedens- . ', Inferenz als besonders wünschenswert hervor. Au

chserem Bilde sieht man George Lansbury