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neral Franco den Pressevertretern in herzlichen Worten für ihr Interesse an dem Befreiungskampf
des nationalen Spaniens. Er nehme an, 1
Salamanca, 15. Juli. (DRB.) Staatschef General Franco hat am Mittwoch im Hauptquartier von Salamanca die dort anwesenden ausländischen Pressevertreter sehr herzlich empfangen und ihnen mitgeteilt, daß es ihnen gestattet sei, sich an die Madrider Front zu begeben, um von dort aus frei und wahrheitsgemäß an ihre Agenturen und Zeitungen zu berichten. Dort würden sich die ausländischen Pressevertreter davon überzeugen können, daß
nach einer Woche wütender Angriffe der Boi- fchewisten deren Offensive zusammengebrochen und die Kämpfe so gut wie beendet feien.
Die militärischen Operationen der Nationalen be° chränkten sich augenblicklich auf kleine Verschiebungen der Dorpostenstellungen. — Ferner dankte Ge-
Budapest, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Minister des Innern v. S z e l l gab einem Vertreter des Ungarischen Telegraphischen Korrespondenzbüros eine Erklärung zur Minderheitenfrage ab, die er als „die ernsteste Frage des durch die Friedensverträge geschaffenen Mitteleuropas" bezeichnete.
Das Minderheitenproblem sei für Ungarn in doppelter Hinsicht von Interesse, nämlich vom Gesichtspunkt der Millionen anderen Ländern angegliederten Ungarn, sowie vom Gesichtspunkt der auf dem verbliebenen Äandesteil lebenden ungarischen Staatsangehörigen nicht-ungarischer Muttersprache. Die ungarische Regierung sei stets bestrebt gewesen, ihren auf streng völkerrechtlicher Grundlage beruhenden Standpunkt hinsichtlich der im Ausland lebenden ungarischen Minderheiten allen in Betracht kommenden Instanzen bekanntzugeben und ihm nach Möglichkeit Geltung zu verschaffen.
„Wir wünschten", so sagte der ungarische Innenminister, „niemals etwas anderes als daß, was sich die einschlägigen Verträge zum Ziel gesetzt haben, nämlich, daß unsere Mindecheilen im Besitz vollkommener politischer Freiheit ihre geistige und wirtschaftliche Kultur entwickeln und somit weiterhin bestehen können. Wenn auch diese Bestrebungen der jeweiligen ungarischen Regierungen nur selten von Erfolg gekrönt worden sind, so liegt darin keine eigene Unler- lassungsschutd. Die gegenwärtige politische Kräfteverteilung, die Organisation und die heutige Einstellung des Völkerbundes, denen gegenüber sich das Recht und die politische Zweckmäßigkeit nicht durchsetzen konnte, haben diesen sehr bedauerlichen Umstand geschaffen, der gewiß nicht zum Frieden beigetragen, sondern im Gegenteil sogar die Verbreitung des Geistes der Versöhnung verhindert hat.
Die weiter verlautet, soll zu erwarten sein, daß schon die nächsten Tage die Bildung eines neuen Verwaltungsorganes für Rordchino einschließlich Ost-Hopei bringen werden. Das Programm sei dem von Ost-Hopei ähnlich. Es würde vermutlich die autonome Stellung dieses Besitzes als Teil Chinas vorsehen, jedoch unter Ablehnung der Berechtigung der Nankinger Regierung, für ganz Ehina zu sprechen, ferner die Be- kämpfung des Kommunismus und eine A n - lehnung an Japan, INandfchukuo und die provisorische mongolische Militärregierung. Der Ausgangspunkt der Südgrenze dieses Gebietes dürfte an der hoangho-Mündung liegen.
Weiter wird bekannt, daß die japanischen Mili- tärbehörden ihre weitere Stellungnahme von der Reaktion der Nankinger Z e n t r a l r e g l e- r u n g abhängig machen wollen. Sie zeigen aber große Zuversichtlichkeit angesichts der Erwartung,
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Bolschewistische Niederlage bei Madrid.
General Franco vor Pressevertretern. — Nationale Gegenoffensive.
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Entspannung in Nordchina?
Bildung „neuer Verwaltungsorgane" in Anlehnung an Japan geplant.
Der französische Nationalfeiertag
Große Parade. — Ausschreitungen der Dolksfrontler.
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daß sie in der nächsten Woche in Nordchina über fünf Divisionen verfügen werden.
Japan friedensbereit.
diutfchen Jugenderziehers ungeeignet. Zur Aus- b düng für den Beruf eines Lehrers oder Erzie- soll daher grundsätzlich nur zugelassen werden, für sich und, falls er verheiratet ist, für seine Hefrau den nach den.beamtenrechtlichen Vorschrif- [el erforderlichen Nachweis über die Reinheit des Kutes erbringen kann."
■ Zur Sicherung des Nachwuchses der Lehr- n ä f t e für jüdische Schulen hat sich jedoch jjic Minister Vorbehalten, bis zu einer später zu klaffenden Neuordnung einzelne jüdische Antrag- stiller (-innen) zur Ablegung der wissenschaftlichen Prüfung für das höhere Lehramt, zur Prüfung für Jcs Handelslehramt, sowie zur Prüfung für das sinstlerische Lehramt von Fall zu Fall vor besondere Prüfungsausschüssen zuzulassen, lieber die Zu- inimensetzung der Prüfungsausschüsse ergeht be- Lbere Bestimmung. Diese Ausnahmebestimmungen Liten nur für Juden, nicht für jüdische Mischlinge. "Unter Uebernahme der durch die Nürnberger Ge- tae geprägten Begriffe „Jude" und „jüdischer Mschling" bestimmt der Erlaß abschließend gründlich, daß überall, wo in bisherigen Erlassen der Msdruck „Nichtarier" verwandt ist, soweit durch Gsetze oder Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder sich aus den Bestimmungen des Erlasses vM 2. Juli 1937 nichts anderes ergibt, darunter mr „Juden" zu verstehen sind.
George Lansbury in Nom
Die logische Folge dieser unserer Auffassung ist das Verhalten der ungarischen Regierung gegenüber den innerhalb der heutigen Landesgrenze lebenden Staatsangehörigen nicht ungarischer Sprache. Unter diesen steht an erster Stelle als die zahlenmäßig größte die ungarländisch - deutsche Minderheit, die in unverbrüchlicher Verbundenheit nicht nur mit dem ungarischen Staat, sondern auch mit der ungarischen Nation sich stets in der Vergangenheit, so gewiß in der Zukunft bewähren wird."
„Der allgemeine Leitsatz unserer Minderheiten- Politik ist", so schloß der Minister, „daß Ungarn seine deutsc^n oder anderssprachigen Staatsangehörigen wenigstens so gut behandeln will, wie dies ungarischerseits von jenen Staaten erwartet wird, auf deren Gebiet Minderheiten ungarischer Muttersprache leben. Unsere einschlägigen Rechtsbestlmmungen stehen mit dieser Zielsetzung in vollkommenem Einklang, hieraus ergibt sich, daß Ungarn keine neuerlichen grundlegenden Verfügungen auf dem Gebiete des Minderheitenwesens zu treffen hat. Ls ist nur notwendig, daß die bisher erlassenen Bestimmungen im praktischen Leben restlos verwirklicht werden, und dies ist auch der vorbehaltlose feste Vorsatz der ungarischen Regierung.
Dieser Vorsatz bezieht sich vor allem auf dieSchu l- frage, sowie auch darauf, daß die Regierung keine Bestrebungen zur Geltung kommen läßt, die gegen die Freiheit der Kultur und des Sprachgebrauches der deutschen und anders sprachiger Minderheiten gerichtet wären, wie dies vom Kultus- und Unterrichtsminister in einer Weise, die jeden Zweifel ausschließt, wiederholt erklärt worden ist."
Ungarn und die Minderheitenverträge
Erklärungen des ungarischen Innenministers.
bas Gericht ließ Milde walten, da der Angelte sich sowohl während des Krieges, als auch pgfyer bewährt habe. Er habe sich stets emmanb= frei geführt und sich auch als strebsamer Arbeiter liefen. Auch fei er in feinen Straftaten nicht fcaeit gegangen, wie es manche feiner Mitbrüder jpcn hätten. Er gehöre zu der Zahl derer, die der Errnpfatmosphäre des Klosters zum Opfer gefallen Ri Aus diesen Gründen wurden dem Angeklag- h in weitgehendem Maße mildernde Umstände zu- tblligt. Er erhielt wegen Verbrechens gegen § 174 blatz 1 Ziffer 1 in Tateinheit mit Verbrechen
§ 174 Absatz 1 Ziffer 3 in sechs Fällen eine *efängnisftrafe von drei Jahren.
Mmschen so schnell sittlich verderbt werden können, joseph L o i f i n g e r , 1889 in Neumarkt in der tierpfalg geboren, trat als Kriegsfreiwilliger in das &>r ein. Er machte den ganzen Krieg mit, wurde einmal schwer verwundet und kämpfte nach dem Hiedensschluß im Freikorps von Epp. 1922 trat er bei den Franziskanerbrüdern in Sigmaringen ein. Hier erregte aber der neue Ordens- hber unliebsames Aufsehen durch seine deutsche Hc innung, und man schickte ihn wieder weg. Nun leitet der Angeklagte zu seinem Unglück 1927 an die ;■«. Hninziskanergenossenschaft Waldbreitbach, in
1 Lien verschiedenen Niederlassungen, zuletzt in
Daldniel, er als Bäcker und zeitweise auch als Lmnkenpfleger verwendet wurde. In Waldniel ™£ü machte er sich an die seiner Obhut unterstellten Jun-
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(Rdjts) vor seinem Hotel in Rom, als er sich zu Mussolini begab. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Der Waldbreitbacher Sumys.
Koblenz, 12.Juli. (DNB.) Vor der 3. Großen Gl-aftammer des Landgerichts in Koblenz saß der 48Lihrige Franziskanerbruder Joseph L o i f i n g e r, Scannt Bruder Flavian, auf der Anklagebank, ßoi» firmer entstammt einer achtbaren Familie und hat fidj als tapferer Soldat und als tüchtiger Handwer- !er erwiesen. Kaum aber war er auf seinem Lelm sw eg in den Dsinstkreis des Waldbr etlicher Klostersumpfes geraten, als es mit ihn bergab ging. Der Angeklagte hatte sich im Äster gewissenlos und gemein an deutscher Ju- ee-d vergangen, so daß sich auch in diesem Falle ietem Prozeßteilnehmer wieder der Eindruck auf- brongte, wie stark die eigenartige „Moral" dieser Stifter „abfärben" muß, daß durch sie achtbare
fen mit schlüpfrigen Gesprächen heran, wobei es hin meistens zu unsittlichen Berührungen kam. Ser Gericht versuchte der Angeklagte mit dem alten nm Irirf zu arbeiten, er habe die jungen Leute „sexuell
ie «Ulnaren wollen"! Die Pfleglinge selbst dachten
ober über diese „Aufklärung" wesentlich anders, iitn sie beschwerten sich bei dem Bruder Vorsteher M hüb er. Hier tarnen sie allerdings wieder einmal ien.l bie falsche Adresse, da der würdige Klostervor- ü, I1; fielet selbst schon eine ganze Reihe ähnlicher B: Etheußlichkeiten auf dem Kerbholz hatte. Inzwischen fr ,, hn er es auch vorgezogen, nach Holland „überzu- $*' Hein". Von der verantwortlichen Stelle kam also W ' he Abhilfe, und so vergriff sich der verdorbene 3eri ’ Suticnträg-er im Saufe eines Jahres an einer gan- h " Reihe von Zöglingen.
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Kleine politische Nachrichten
2er Präsident der Akademie für Deutsches Recht Z-t den Senatspräsidenten am Reichsgericht Dr.
ndis und den Ministerialrat im Reichsjustiz- ^tftcrium Dr. Dr. Wilke zu Mitgliedern der »iabemie für Deutsches Recht berufen.
Lie die Polnische Telegraphenagentur aus Moskau meldet, ist der Ministerialdirektor im Außen- ünmiffarlat, Selman, der sich besonders um bi; Ausländer zu kümmern hatte, seines Postens kihoben worden. Wie verlautet, soll Bekman »n h a f t e t worden fein.
Paris, 14. Juli. (DNB.) Der heutige Nationalfeiertag stand ganz im Zeichen der Gro - 3 e n Parade. Während etwa 100 Militärflugzeuge in Gruppen zu sieben über der Stadt kreisten, piette sich die Parade auf dem Ehamps Elysöes im Beisein des Staatspräsidenten, fast sämtlicher Minister, des Königs Carol von Rumänien, des Sultans von Marokko und der Generalstabschefs des rumänischen und des jugoslawischen Heeres, sowie einer großen Anzahl von französischen und ausländischen bohen Militärs ab. Die Parade wird als bil größte feit dem Kriegsende bezeichnet. Die Truppen wurden von der nach Tausenden zählenden Men- chenmenge mit Beifall begrüßt.
Die offiziellen Festlichkeiten klangen mit vier großen Feuerwerken in verschiedenen Stadtteilen aus. Alle staatlichen und städtischen Bauwerke waren bis Mitternacht festlich beleuchtet. Bis in die frühen Morgenstunden sah man Einheimische und Fremde in den Straßen tanzen.
Doch nicht in allen Teilen der Stadt spielten sich die Festlichkeiten so ruhig ab. Kommuni st en und streikende Ga st wirtsange stellte feierten auf ihre Art, zu der nun einmal zerbrochene Stühle und Tische, zerschlagene Schaufensterscheiben und Geschirr gehören. Auf den großen Boulevards kam es am Mittwochabend zu verschiedenen Kundgebungen streikender Kellner, die sich zu Schlägereien auswuchsen. Am Opernplatz hatten sich die Streikenden das Friedenscafe zur Zielscheibe genommen; hier und bei anderen Cafes wurden die Schaufensterscheiben eingeschlagen und Einrichtungsgegenstände demoliert.
In dem Pariser Vorort B o u l o g n e trieben die Kommunisten wieder ihr Unwesen vor einem Caf6
Tokio, 15. Juli. (DNB. Funkspruch. Ostasien. dienst des DNB.) Ministerpräsident Fürst K o n o e legte auf einer Konferenz Ler Provinztalgouverneure unter Zurückstellung aller inner- politischen Probleme die Ursachen 'des letzten Zwischenfalls in Nordchina und die getroffenen Gegenmaßnahmen dar. Die Bedeutung der Konferenz wurde durch die Teilnahme des Kriegs- und des Marinemini st ers unterstrichen. Die Kriegs- und Marineminifter betonten, daß sie die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konfliktes noch nicht völlig aufgegeben hätten. Sie erwarteten jedoch im Ernstfälle die uneingeschränkte Unterstützung der Zioilverwaltung und forderten nachdrücklich die Aufklärung der Bevölkerung über die Notwendigkeit eines Einsatzes militärischer Kräfte in Nordchina
Außenminister Hirota wiederholte den Hinweis auf Japans Friedensbereitschaft. Japan werde sich bemühen, auf diplomatischem Wege den Konfliktsstoff zu beseitigen. Er bqt, im Falle eines Scheiterns der Friedensbemühungen um Unterstützung und um die Opferbereitschaft der Gesamtbevölkerung.
Chinesischer Protest abgelehnt.
T o k i o , 14. Juli. (Dftaftenbienft des DNB.) Der Geschäftsträger der chinesischen Botschaft Pang Aushan überreichte einen formalen P r o t e st der Nanking-Regierung anläßlich des Nordchina-Zwischenfalles. Er verlangte die Zurückziehung der japanischen Truppen aus der Umgebung von Loukauchiau und die sofortige Abstoppung der weiteren Verstärkung der Nordchina-Garnison.
Dizeaußenminister H o r i n o u ch i lehnte die Ent- gegennahme des Protestes a b und stellte die Gegenforderung, daß China umgehend die mit Japan getroffenen Vereinbarungen einhalte. Die Entsendung von Truppen nach Nordchina sei wegen der aggressiven Haltung der chinesischen Truppen notwendig. Die Beilegung des Konfliktes hänge allein von der Haltung Chinas ab.
Oer japanische und der chinesische Botschafter bei Neurath.
Berlin, 14. Juli. (DNB.) Der ja p a n i s ch e und der chinesische Botschafter in Berlin haben heute den Reichsminister des Auswärtigen, Freiherrn von Neurath, aufgesucht, um ihn über die Lage in Nordchina Mitteilungen zu machen.
Aus aller Wett.
Reichsgerichtspräsident a. O. Walter Simons
Potsdam, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Im Alter von 75 Jahren verstarb am Mittwochnachmittag in seiner Wohnung in Nowawes Reichsgerichtspräsident a. D. Dr. Walter Simons.
Der Führer beglückwünscht eine hundertjährige.
Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Margaretha Stollenwerk in Calenberg (Kreis Schleiden, Regierungsbezirk Aachen) aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen.
Aufgelöst und verboten.
Auf Grund der Verordnung zum Schutze von Volk und Staat hat der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei die Sekte „A p o st e l k i r ch e Johannes" (auch „Das Wiederkommen Jesu Christi, Meister in Jüngerscharen" genannt) mit sofortiger Wirkung für das gesamte Reichsgebiet aufgelöst und verboten.
Englische Volkshochschüler besuchen ein Zeltlager der HI.
80 englische Volkshochschüler trafen zu einem achttägigen Aufenthalt in Wiesbaden ein. Sie wurden vom Kurdirektor begrüßt. 11. a. besuchten die englischen Gäste das Sommerzeltlager der HI. im Rödelbachtal. Hier wurden sie von Landrat Herrchen begrüßt. Die Hitlerjungen und die eng- lischen Gäste fangen wechselseitig frohe Lieder, wobei die Engländer in deutscher Sprache den „Jäger aus Kurpsalz" fangen, was große Freude auslöste.
Maffenvergiflung durch felbstgefammelle Pilze.
Eine schwere M a s s e n o e r g i f t u n g hat sich in der bei Budapest gelegenen Ortschaft Dornony ereignet. Durch den Genuß giftiger Pilze erkrankten dort 49 Einwohner lebensgefährlich. Vier Personen sind bereits den Vergiftungen erlegen, fünf weitere schweben in Lebensgefahr. Auch die übrigen 40 Betroffenen mußten mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine sofort einge» , leitete behördliche Untersuchung hat ergeben, daß . diese Massenvergiftung auf den Genuß felbftgefam» i weiter Pilze zurückzuführen ist.
USA.-Kegierung verbietet private Transozeanflüge.
Nachdem jetzt das Schicksal der amerikanischen Weltfliegerin Amelia Earhart kaum noch fraglich 1 ist, hat die Regierung der Vereinigten Staaten, „Neuyork Journal" zufolge, ein transozeanisches Flugverbot für alle amerikanischen Privatflie g er erlassen. Wie erinnerlich, entstanden der Regierung der Vereinigten Staaten ungeheure Ausgaben bei den Versuchen zur Auffindung der im Stillen Ozean verschollenen Fliegerin Earhart.
Kunst unO Wissenschaft.
Heidelberger Festspiele 1937.
Bei der Inszenierung der diesjährigen Reichsfestspiele in Heidelberg verfolgt Intendant Ingolf Kuntze ganz neue Absichten. Vor allem wird der Ensemblegeist gepflegt, dem sich Schau- fpieler von den besten deutschen Bühnen einfügen. Auch der bekannte Künstler hat neben der weniger bekannten jungen Kraft kleinere Rollen zu spielen. Dies garantiert den Ausführungen eine harmonische Geschlossenheit, wie sie an wenigen Bühnen mit Festspielcharakter erreicht wird.
Als Regisseure werden dieser Ausgabe Oberregisseur S ch w e i ck e r t (München) für „Amphytrion , Generalintendant Walther Bruno I l tz (Düsseldorf) für „Romeo und Julia" und Heinrich George für den „Götz" gerecht. — Als künstlerischer Beirat ist Traugott Müller verpflichtet worden. Die Vorarbeiten für die bei der Eröffnung zur Ausführung kommenden Stücke sind nahezu abgeschlossen. Wie aus jeder Freilichtbühne spielt auch im . Heidelberger Schloßhof bas Wetter eine große Rolle.
in der Nähe des Parteilokals der französischen Sozialpartei und belästigten die Gäste. Als die Polizei eintraf, zerstreuten sich die Kundgeber, kehrten jedoch in den Abendstunden wieder zurück und fangen vor dem Caf6 die Internationale. Um neue Zwischenfälle zu vermeiden, forderte die Polizei den Kaffeehausbesitzer auf, seine Tore zu schließen.
In Le Mans mußte ein von Militär gebildeter Fackelzug schon nach kurzem Aufmarsch a u f g e I ö ft werden, da sich e x t r e m i st i s ch e Gruppen dem Zug angeschlossen hatten und die Internationale fangen. Die Truppen erhielten Befehl, unmittelbar in ihre Kasernen zurückzukehren.
Zu wüsten Schlägereien und Schießereien kam es in Marseille. Hier hatten sich zwei Gruppen von Kundgebern in Bewegung gesetzt, eine mit nationalem, die andere mit marxistisch-kommunistischem Anstrich. Während die rechtsstehenden Verbände sich zum Gefallenendenkmal begaben, um dort einen Kranz niederzulegen, marschierten die Dolksfrontler vor das Polizeipräsidium, wo eine Abordnung eine Entschließung abgab. Während die über 10 000 Menschen zählenden Kundgeber, auf die Rückkehr der Abordnung wartend, die Straße sperrten, kam es zu ernsten Zusammenstößen, die aber von der Polizei zunächst beigelegt werden konnten. Als sich der Zug der Dolksfrontler aber unter Revolverschüssen wieder in Bewegung setzte, entstand eine Panik. Die Bilanz dieser Zusammenstöße stellt sich auf zehn verletzte Polizeibeamte und fünf andere, durch Revolverschüsse verletzte Personen, die sämtlich ins Krankenhaus übergeführt werden mußten. 15 Personen wurden verhaftet.
P ei ping, 14. Juli. (DNB. Ostasiendienst des DNB) Don unterrichteter Seite verlautet, daß Verhandlungen, die um Mitternacht begonnen hatten, mit der Anerkennung neuen Sage durch die 38. Division endeten. Die Truppen dieser Division werden danach bis zur Neuordnung in ihren bisherigen Garnisonen verbleiben. Die 37. Division verweigerte bisher die Anerkennung der neuen Lage, doch dauern die Verhandlungen noch an. Bleiben sie ergebnislos, fo soll wie weiter verlautet, dieser Division ein ehrenvoller Abzug nach S ü de n zugestanden werden Sie würde dann voraussichtlich in Pao- ttngfu zu den Kräften der Nankinger Zentralregie- runq stoßen. Der Kommandeur der 38. Dwision und gleichzeitige Bürgermeister von Tientsin ist am Mittwoch mit dem Mittagszug nach seinem Amtssitz Tientsin zurückgekehrt. Nach Tientsm begab idi ferner der frühere Gouverneur der Kiangfu- Provinz, General Chi Hsiehjuan der in naher Zukunft noch eine wichtige Rolle m Nordchina spielen dürfte.
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im Hinterlande und von der B e g e i ft e r u n g ber an der Front kämpfenden nationalen Truppen und Freiwilligen hätten überzeugen können. General Franco sihloß feine Ansprache mit der Einladung an bie Pressevertreter, das neue Spanien auch nach Beendigung des Krieges zu besuchen, kennenzulernen und ihm ihr Interesse zu bewahren.
Der nationale Heeresbericht vom Mittwoch meldet von der Front vost'A r a g o n: Im Abschnitt Albarracin wurde die Gegenoffensive unserer Truppen fortgesetzt. Der Gegner, ber versuchte, die Ortschaft Albarracin zu umzingeln, wurde aus seinen Stellungen verdrängt. Der Feind hatte beträchtliche Verluste. 40 Milizleute haben sich mit ihren Waffen den Nationalen gestellt.
Front von Madrid: Ein neuer Angriffsversuch des Gegners bei Brunete und Villanueva de Padilla ist wieder fehlgeschlagen, wobei er sehr starke Verluste erlitt.
Luftwaffe: Vier bolschewistische Flugzeuge wur- I den abgeschossen.
it frühere Führer der englischen Arbeiterpartei, irla -arge Lansbury, weilte während des Wochen- Dll öes in Rom, wo er von dem Duce zweimal tll .erpfangen wurde. In den Unterredungen hob /s| Mussolini die Einberufung einer neuen Friedens- . ', Inferenz als besonders wünschenswert hervor. Au
chserem Bilde sieht man George Lansbury


