Zeneralnch
°ernber5
!-k
geHagte biefes Wänbnis ausbrürfiid) aufrecht und Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
«itiaen, als der Vorderteil des Schiffes zwei Löcher aifwies, Einschuß und Ausschuß."
halten zu haben.
Zu Beginn der Hauptoerhandlung hielt der An-
* _.er__l. m «T» Sylt T t A-> zintroi+it 11 n h
ildflino
ie deutsch-' anläßlich du che und hir 15 gehißt gebliebenen brannte validen.
ftreuen unt) bemalen.
hsdeutschea ch in tznnz ^wNensall
Die ÄS.-Sludentenlamvfhllse.
Der Erlaß des Stellvertreters des Führers.
München, 14.mal (DNV.) Der Stellvertreter des Führers gibt folgenden Erlaß bekannt:
1. Auf Grund meiner Verordnung vom 14. Mai 1937 ist die RS.-Studentenkampfhilfe als der Altherrenbund der deutschen Studenten der einzige von der VSDAP. anerkannte Zusammenschluß der Altherren der deutschen hoch- und Fachschulen.
2. Die NS.-Studentenkampfhilfe, Allherrenbund der deutschen Studenten, erfüllt die Aufgabe, die lebendige Verbindung zwischen den jungen Studenten und den Alten Herren an den hoch- und Fachschulen herzustellen. Sie nimmt teil an den großen Aufgaben, die dem deutschen Studententum gestellt sind.
3. In Anerkennung der erzieherischen und vaterländischen Arbeit ihrer Formationen und Verbände übernimmt die VS.-Studenlenkampfhilfe, Allherrenbund der deutschen Studenten, die Aufgaben der bisher bestehenden Zusammenschlüsse und Vereinigungen der der Altherren an den deutschen hoch- und Fachschulen.
4. Ich erwarte von allen Mitgliedern der NSDAP. und allen ihren Gliederungen, daß sie sich für die Arbeit der N S. - Stu - dentenkampfhilfe einsehen und ste überall wirksam fördern. , v ,
5. Alle Stellen der NSDAP., insbesondere die Gaulellungen, werden ersucht, sich der Werbung für die VS. - Studenten? a m p f - Hilfe zur Verfügung zu stellen und am Ausbau der Organisation und damit an der Einigung des deutschen Akademikertums mitzuhelfen.
Wir kämpfen bis zum endgültigen Sieg"
General Franco lehnt Waffenstillstand und Auslandsvermittlung ab.
bury
ees flör \r.
I to’» . j d)e
t\W'
„ ntdR kverden-
bild«
Mik-
.) FeM r 3ubilau® | 25 Jahren n wehen örtern und J- rün verbiß -ilte am F i Bruder, dt ien, »* ■ Gräbern E • WRi |
.ton®* Verwandtes hen ettoffen-
Zahres- und Hauptversammlung des VDA
Berlin, 15. Mai. (DNB.) Der Volksbund für das Deutschtum im Auslande hielt feine diesjährige Tagung ab. Zu Beginn der Hauptversammlung wurden Telegramme an den Führer und Reichskanzler sowie an den Stellvertreter des Führers abgesandt. Die Antwort des Führers wurde mit großer Begeisterung ausgenommen. Bundesleiter Dr. Steinacher gab einen zahlenmäßigen Ueberblick über die Entwicklung des VDA. in den letzten Jahren. Das organisatorische und finanzielle Bild, das Dr. Steinacher mit dem Dank an verschiedene Landesverbände des VDA. für besonders gute Leistungen — hier ist vor allem der Landesverband Grenzmark zu nennen — abschloß, wurde noch von Direktor Schulze durch einen besonderen Bericht ergänzt und erweitert. Ein Bericht des Rechnungsprüfers' leitete zu weiteren Ausführungen des Bundesleiters über den Arbeitseinsatz des VDA. über. Nach kurzen Begrüßungsworten des Vorsitzenden des Schuloereins Südmark, Ministerialrat Mayer (Wien), gaben die verschiedensten Berichte aus der Volkstumsarbeit von draußen der Hauptversammlung ein Bild von der Weite und Mannigfaltigkeit, von der Not und der Treue des deutschen Volkstums jenseits der Grenzen. Das Gelöbnis der Treue zum deutschen Volk und seinem Führer beschloß die Hauptversammlung, der die Hymnen des Deutschen Reiches einen würdigen Ausklang gaben.
Hamburg, 15. Mai. (DNB.) Vor dem Strafsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts hatten sich mehrere Personen, die der früheren KPD. angehörten, wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu verantworten. Die Angeklagten hatten in Gruppen von drei bis fünf Personen in einer sogenannten Abhörgemeinschaft mit ihrem Rundfunkgerät Sendungen des Senders Moskau a b g e h ö r t. Im Anschluß daran ist zwischen den Beteiligten lebhaft über die Sendung diskutiert worden, wobei die lügenhaften Meldungen des Moskauer Senders als wahr hingenommen und dagegen die Meldungen deutscher Sender als unrichtig bezeichnet wurden.
Der Strafsenat hat Z u ch t h a u s st r a f e n von zwei bis sechs Jahren ausgesprochen. Wenn auch das Abhören des Moskauer Senders gesetzlich nicht verboten ist, so kann darin leicht eine strafbare Handlung gesehen werden. Wer das Gehörte propagandistisch für die Zwecke des Kommunismus auswerten will, oder wer sich selb st in seiner kommunistischen Gesinnung festigen will, um, wie er vielleicht trügerisch hofft, das Gehörte später einmal verwerten zu können, der begeht eine hochverräterische Handlung. Auch schon ein einzelner, der aus den genannten Gründen als fanatischer Kommunist den Moskauer Sender abhört, kann sich der Vorbereitung des Hochverrats schuldig machen. Vor allem kommt es auf die frühere politische Einstellung bei der Beurteilung an, ob das Abhören des Moskauer Senders zu einer strafbaren Handlung geworden ist. Versammelt jemand, der selbst kommunistisch eingestellt ist, einen Zu- b ö r e r f r e i s um sich, so muß davon ausgegangen werden, daß er für den Kommunismus propagandistische Zwecke verfolgt.
Wetterbericht
des Neicbswelterbienstes. Ausgabeort Frankfurt
Von den Azoren erstreckt sich eine flache Tiefdruckrinne bis nach Finnland hin, in der fortgesetzt Störungen nordostwärts wandern. Da wir an ihrer Südseite verbleiben, ist eine durchgreifende Witterungsverschlechterung nicht zu erwarten. Doch bleibt auch für die Folge leichte Unbeständigkeit erhalten, die zum Auftreten einzelner, teilweise geroittenger Niederschläge Anlaß geben wird.
AussichtensürSonntagiJm wesentlichen freundliches Wetter, doch Neigung zu vereinzelten, teilweise gewitterigen Niederschlägen, meist südliche bis westliche Winde.
Aussichten für Montag: Meist freundliches, doch nicht durchaus beständiges Wetter.
Lufttemperaturen am 15. Mai: mittags 18,8 Grad Celsius abends 13 Grad; am 15. Mai: morgens 11,9 Grad. Maximum 19,6 Grad. Minimum heute nacht 8,6 Grad.
Die Gewerbepolizei ist jetzt natürlich nur vor- a-schickt worden, um diesen Verlag, eine Stütze des reutschtums, stillzulegen, wenn nicht gar für immer zu zerstören. Der Kampf gegen das Deutschem hat gerade in den letzten Monaten wieder Formen angenommen, die an Deutlichkeit nichts zu rmnschen übrig lassen. Es überrascht also auch nicht, daß die Deutschenfeinde nach diesem Presseinstru- ment greifen. Mit der „Gewerbepolizei ist man aber gekommen, um dem Generalsuperintendenten Bursche einen Gefallen zu erweisen. Dieser Mann mit dem deutschklingenden Namen ist hoffnungslos po-Ionifiert. Das Kirchenvolk aber, fast burd)- weg deutsch, hat bei den Wahlen, die teilweise noch m Ablauf begriffen sind, dem Superintendenten eine glatte Absage erteilt, es hat für die deutschen Kandidaten gestimmt. Darüber sind nicht tur er, sondern auch seine polnischen Gönner unmutig. Sie Polen sehen in dem Ergebnis der Kirchenwahlen nicht mit Unrecht ein Bekenntnis der Deutschen zu ihrem Deutschtum. Die „Freie Presse" in Lodz aber batte es bis in die letzten Tage hinem gewagt, einen anderen Weg, als ihn Bursche wünschte, etn- zn schlagen. Sie muhte mundtot gemacht werden, tes ©eneralfuperintenben Bursche polnische Freunde mochten die „Gewerbepolizei" mobil, von der man tun endlich weiß, welche Bedeutung sie für bas Deutschtum in Polen hat.
Ungarns Minderheiienpolitik.
Der Gauleiter empfängt die Reichssieger im RBWK.
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger empfing im Adolf-Hitler-Hause die Reichssieger im 4. Reichsberufswettkampf aus dem Gau Hessen- Nassau und überreichte jedem das Buch „Mein Kampf". Er sprach von dem ununterbrochenen Kampf ums Dasein, in dem wir täglich stehen, da uns nichts in den Schoß fällt, was wir uns nicht selbst erarbeitet haben. Alles in der Welt ist auf den Kampf um die Erhaltung des eigenen Jchs abgestellt. Ohne diesen fortdauernden Einzelkampf wird keine Gemeinschaft bestehen können. Die Leistungen des einen werden denen des anderen gegenübergestellt und so wird der Gedanke des Leistungskampfes Allgemeingut. Er muß soweit verbreitet werden, daß er alle erfaßt, und bann werden in planmäßiger Lenkung auch auf allen Gebieten die Höchstleistungen erzielt werden. Zu dem RBWK. der Jugend tritt der Wettkampf der Gesellen, und dann kommt der Meisterwettkampf, in dem der Meister jedes Jahr neu zu beweisen hat, ob er den Titel zu Recht führt.
Fünf Fahre Zuchthaus für katholischen Geistlichen.
Sittlichkeitsverbrechen an minderjährigen Schülerinnen.
Deranftalttt,- i p ein«
•J- zu br verman $ »eutschen 9» >■ Der Slot, ib der W Iche VerW GenerchÜ /
I Deutschs durch milili anben Haiti? ■■ enarbeit Hel volle 2lrbr auch in $ Am Abts n Leitern k an eins »en für to englisch,! iiegsmiick Mastere amte deck lungsbölli ■ die VerM I \
Salamanca, 15. Mai. (DNB. Funkfpruch.) Im Rundfunk wurde eine Erklärung der spanischen Nationalregierung verlesen gegen die bolschewistischen Versuche, mit Hilfe einer Jntenvention des Auslandes einen ÜB affen ft i 11 ft a n b zu erreichen. Das nationale Spanien zweifele nicht einen Augenblick an den siegreichen Ausgang eines Kampfes, dessen Ziele Befreiung vom Freimaurer- tum, soziale Gerechtigkeit und vollständige Unabhängigkeit Spaniens ohne irgendwelche Vermittlung seien. „Es wäre also würdelos", so heißt es, „wenn wir mit Männern, die mit den Logen in Verbindung stehen und Spaniens Vernichtung wünschen, paktieren würden. Wir kämpfen bis zum endgültige Sieg. Wer uns vom Waffenstillstand spricht, wird als Verräter angesehen, und dem Ausland sagen wir: Wenn ein Volk bereit ist zu sterben ober zu siegen, gibt es keine Kompromisse. Wir werden niemals paktieren, denn wir wollen den endgültigen Sieg des neuen Spaniens. Mögen also die Marxisten mit ihren Machenschaften fortfahren und in Genf Schutz suchen — wir werden unsere Meinung nicht ändern."
Nationaler Dormarsch an der Dizcaya-Front.
Salamanca, 15. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht meldet u. a.: Die bol-
> d n9sioj(;, Meidet l "Nhi
1 "1- engltl » StA
Ln»n««,; 5,IQ1'9 ntfr
M°iti finden, bi
Stach
Das Programm des Reichshandwerkertags.
NSG. Der „Tag des Deutschen Handwerks" beginnt in Frankfurt am 27. Mai mit einem Kameradschaftsabend auslandsdeutscher Handwerksführer und auslandsdeutscher Wandergesellen im „Steinernen Haus". Am Freitag gibt der Leiter des Deutschen Handwerks den Rechenschaftsbericht in der Festhalle. Um 15 Uhr wird die Ausstellung „Meisterwettkampf 1937" im Haus der Moden eröffnet, hieran schließen sich die Arbeitstaaungen der Fachgruppen an. Abends findet ein Presseempfang im Rathaus statt. Am 29. Mai werden die Arbeitstagungen in der Festhalle fortgesetzt, dort sprechen um 9 Uhr Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsminister Dr. Goebbels. Um 15 Uhr werden die W a n d e r g e f e 11 e n auf dem Römerberg empfangen und um 16 Uhr die Sternfahrer auf dem Opernplatz. Auf dem Festabend des Deutschen Handwerks spricht der Reichsführer der SS. Himmler. Der Sonntag beginnt mit einer Feierstunde um 9.30 Uhr in der Festhalle, bei der 192 Lehrlinge aus allen deutschen Gauen frei- gesprochen und 192 Gesellen z u Meistern des Handwerks anerkannt werden. Um 13 Uhr beginnt der große F e st z u g , und den Abschluß bildet die Kundgebung um 16 Uhr auf dem Opern- platz, auf der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Generaloberst Göring sprechen.
auf, daß in einer Zeit, wo die ungarische Regierung fordern müsse, daß die vertraglich gesicherten Rechte der im Auslande lebenden ungarischen Minderheiten geachtet werben, sie ihrerseits sorgfältig über die Einhaltung ihrer Verpflichtung wache. In Ungarn könne es niemandem zum Nachteil gereichen, ob er einen deutsch- oder einen anderen fremdklingenden Namen trage. Die Regierung verurteile auf das entschiedenste jede Aktion, die'im Interesse ober zur Verhinderung der Namensmagyarisierunb Mittel anroenbe, die mit der persönlichen Freiheit und der staatsbürgerlichen Gleichberechtigung nicht vereinbar seien. Sie könne verlangen, daß bie Namensmagyarisierung nicht zu einer gegen Ungarn gerichteten Agitation ausgenützt werbe. Die Regierung halte bie ehrliche Freundschaft mit bem Deu ts chen Reich aufrecht. Eben deshalb wünsche bie Regierung, daß bie Möglichkeit einer Agitation, bie geeignet wäre, die guten Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu stören, ausgeschaltet werde.
schewistischen Flieger setzten ihre Taktik, offene Städte im Hinterland anzugreifen, fort und versuchten erneut, Saragossa zu bombardieren. Nationale Jagdflieger schossen einen Apparat ab. An der Front von Dizcaya wurde der siegreiche Vormarsch der nationalen Truppen fortgesetzt. Nach einem glänzenden Angriff wurden einige Stellun-' gen im Westen des Sollube und der Berg Jcttu eingenommen, ferner Toyu, Achagorca, Livano de Arrieta, Dtafugoico und die Höhenstellung 264. Der Gegner hatte große Verluste. Es wurden zahlreiche Gefangene gemacht. Hundert Mann Miliz mit Waffen liefen zu uns über.
Verwundeter nationalspanischerOffizier von Bolschewisten ermordet.
Paris, 14. Mai. (DNB.) Nach Mitteilungen des bolschewistischen „Generalstabes" ist der Kommandant des Klosters Santa Maria de la Cabeza, Hauptmann Santiago Cortes, der sich nach neun Monaten heldenhafter Gegenwehr der bolschewistischen Uebermacht ergeben hatte, trotz der schweren Verletzungen, die er bei den Kämpfen erlitten hatte, g u m lobe „verurteilt" unb ermordet worben. Das bolschewistische „Kriegsgericht" hübe bas „Urteil" am Krankenlager des Hauptmanns Cortes gefällt, ba er gar nicht transportfähig gewesen fei.
erklärte wörtlich: „Ich will vor meinem Herrgott unb vor meinem Gewissen meine Pflicht tun unb bekenne mich offen zu meinen Taten. Ich weiß, ich habe Unkraut gesät!" Die Autorität, bas Vertrauen unb bie große Beliebtheit, bie er zunächst unter den ©emeinbemitgliebern genoß, erleichterten es bem Angeklagten gewöhnlich, sich an ber ihm anvertrauten Jugenb zu vergehen. In ber raffiniertesten Weise hat ber Angeklagte nach seinem eigenen Ge- ftänbnis minderjährige Schülerinnen, bie zu seinen Beichtkindern gehörten und bie er im letzten Schuljahr auf ihren künftigen Frauen- unb Mutterberuf vorbereiten sollte, für seine gemeinen Zwecke eingefangen. Im Zuhörerraum machte sich häufig bie Erregung bei ben einzelnen erschütternden Dingen, die zur Sprache kamen, durch unwillige Zurufe Luft. Der Angeklagte hatte einem schwerkranken jungen Mädchen häufia in seiner- Eigenschaft als „Seelsorger" Besuche abgestattet. Vier Wochen vor seinem Tode hat dieses Mädchen, wie dessen Schwester als Zeugin aussagte, mit Tränen in den Augen darum gebeten, doch nicht mehr den Pfarrer zu ihr ans Krankenbett zu lassen, da er sie dauernd unsittlich belästige. Ein andermal versuchte ber Angeklagte eine 'Zeugin gefügig zu machen, indem er ihr versprach, ihre Zahnarztrechnung zu bezahlen, wenn sie ihm zu Willen sei. (!) — „Wie konnten Sie das alles nur tun?" fragte der Vorsitzende erregt. „Hatten Sie denn gar feine Achtung vor der unschuldigen Jugend?" Der Anklagevertreter wandte sich vor allem dagegen, daß die erzbischöfliche Behörde dem Angeklagten nach den Vorgängen in Badersleben eine weitere Stellung im Gemeinde- dienst anvertraut hatte. In seiner Urteilsbegründung betonte der Vorsitzende, daß bie Aufrollung bieses Falles nicht zuletzt wieder die Notwendigkeit der nationalsozialistischen 23ereinigungsattion beweise, und zwar gerade im Interesse des Ansehens ber katholischen Kirche.
Selbstauslösung der Deutsch nationalen Volkspartei in Danzig.
Danzig, 14. Mai. (DNB.) Die schon seit einigen Wochen erwartete Selbstauslösung ber Deutschnationalen Volkspartei in Danzig erfolgte auf einem von 65 Delegierten besuchten außerorbentlichen Parteitag, ber zu biesem Zweck einberufen war. Die freiwillige Auflösung fanb einstimmig ahne Wiberspruch unb ohne Stimmenthaltung statt. Der bisherige Parteiführer betonte, baß ber Zeitpunkt ber Auflösung schon lange herangerückt sei, unb bem Bruberkampf in Danzig, ber im Ergebnis nur bem gesamtbeutschen Interesse schäblich sei, ein Enbe gesetzt werben müsse. (Bauleiter Forster, bem bas Verdienst ber Schaffung bieses Einigungswerkes zuzuschreiben ist, stellte in ben Vordergrunb seiner Betrachtungen bie Notwendigkeit der beut- schen Einheit in Danzig.
Abhören des Moskauer Senders kann strafbar sein
Budapest, 11.Mai. (DNB.) Ministerpräsident Jarant) erklärte im Abgeordnetenhaus, bie in Ungarn lebenben Minberheiten seien in jebcr Beziehung ben Staatsbürgern ungarischer Naliona- lilät gleichgestellt. Die Regierung wache sorg- Icltig, daß bie rechtliche unb tatsächliche Freiheit der Minberheiten auch auf wirtschaftlichem Gebiete diirchgeführt werde. Die Regierung werde darüber hinaus die notwendigen Vorkehrungen treffen, daß bie kulturellen Ansprüche dieser Minder- hciten vollkommen befriedigt würden. Das bedeute, hie Anwendung ber Sprache ber in Ungarn lebenden Minderheiten zu ermöglichen. In den Dom Staat gewährten Unterstützungen habe die Regierung niemals einen Unterschied zwischen ungarischen unb nicht ungarisch sprachigen Schulen gemacht. Die ungarische Regierung habe stets eine minberheitenfreundliche $ o litt k versagt unb dafür gesorgt, baß die Seitbauer brr Fortbilbungskurse für bie m deutschsprachigen Lchulen bereits beschäftigten Lehrer um einen Mo- iw »rhnht wprhe. Unaarn lege großes Gewicht bar-
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steinbruderei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. wehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr
Paberdorn, 14. Mai. (DNB.) Die Strafkammer des Landgerichts in Paderborn verurteilte am Freitag ben 53jährigen römisch-katholischen Geistlichen Heinrich Becker aus Haaren, Kreis Büren wegen Unzucht mit Kindern unter 14 Jahren in Tateinheit mit Verbrechen gegen § 174, 1, in vier Fällen zu insgesamt fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Auch dieser Angeklagte hat ein umfassendes G e - st a n d n i s abgelegt, sowohl in ber Voruntersuchung wie jetzt während ber Hauptverhandlung, bie in voller Öffentlichkeit durchgeführt wurde. Ebenso wie in dem Prozeß gegen ben katholischen Pfarrer Eduard Meyer in Freiburg i. B., handelte es sich auch hier wieder um junge Mädchen, und zwar im Alter von 13 bis 14 Jahren. Becker hat, als ihm das Zölibat zu schaffen machte, schon in Badersleben, wo ber Angeklagte nach dem Kriege bis zum Jahre 1928 Pfarrer war, drei junge Mädchen im Alter von etwa 18 Jahren verführt. Die erzbischöfliche Behörde hat sich damit begnügt, den Angeklagten als Pönitant dem Fran- ziskanerkloster in Rietberg zugewiesen. Der sonderbare „Seelenhirt" wurde alsbald wieder als Vikar in Herbram verwendet, wo er fein altes Treiben fortsetzte. Wieder wechselte er bie Stelle unb kam nach Haaren. Auch hier gab es Gerüchte, die sich immer mehr verdichteten. Als schließlich seine Verhaftung erfolgte, legte er sofort ein offenes Geständnis ab und gab zu, mit 16 jungen Mädchen, von denen vier unter 14 Jahren waren, geschlechtliche Beziehungen unter-
nemarrL drahtlich ।
Deutsche Druckerei in Lodz geschloffen.
Die größte Zeitung der deutschen Bolts- ruppe in Kongretzpolen mundtot gemacht. Warschau, 14. Mai. (DNB.) In Lodz wurde eine gewerbepvlizeiliche Untersuchung der Druckerei des Verlages „Liberias" durchgeführt, die die Behörde, ohne daß eine fchnft- lihe Begründung vorgelegt wurde, zur Schlie- (jiing und Verfiegelungder Druckerei, bis Verlages und der Redaktion der „Lodzer Ire ien Presse", bes größten Organs der deutschen Volksgruppe im früheren Kongreßpolen, veranlaßte. Durch bie Schließung dieser Druckerei wer- btn außer der genannten deutschen Tageszeitung Mei deutsche Wochenschriften und drei deutsche Monatsschriften betroffen, die dort hergestellt wurden. Sie „Lodzer Freie Presse" hat in letzter Zeit wie- dkrholt zu dem K i r ch e n k a m p f innerhalb ber eiangelifdjcn Kirche im früheren Kongreßpolen unb gegen bie Bestrebungen bes Oberhauptes dieser Kirche, bes Generalsuperintendenten Bursche, Wellung genommen. Generalsuperintendent Bursche ’it unlängst eine neue Verfassung dieser i.td)e zu einem Kampfinstrument gegen □ s Deutschtum in Polen machen wollen, liegen ihrer Stellungnahme zu diesem Kirchenkampf ii bie „Lodzer Freie Presse" in ben letzten Wochen lliederholt von ben Behörden beschlagnahmt Borben.
Zeder nachbenkende Laie weiß, baß ein Torpebo feine Einschuß- unb Ausschußlöcher verursacht, son- brn bei Berühren ber Borbwand eine Explosion heroorruft, bie gegen einen Zerstören erheblich ftar- hre Wirkung erzielen würde. Die ganze Nachricht trigt den Stempel ber typischen Lügenmeldung. Sie englische Admiralität hat keinen Augenblick derartige „Erklärungen" für den Unfall ihres Zerstörers in Erwägung gezogen, zumal die deutschen H-wachungsstreitkräfte nicht vor Almeria, sondern in ihrem eigenen Ueberwachungsgebiet eingesetzt firb und ihre Tätigkeit sich in aller Oeffentlichkeit Spielt. Nach dem amtlichen Bericht der englischen Dmiralität über die Ursachen der Explosion, ist das Aiegsschiff ohne jeden Zweifel auf eine Treib- ffline gelaufen. Durch diesen Bericht wird nicht nur die von Hcwas kolportierte Lügenmeldung Mderlegt, sondern es wird auch eine von langer fanb und systematisch vorbereitete neue deutsch- stndliche Hetzwelle abgestoppt. Noch am gleichen läge, an den sie die verleumderischen Nachrichten Warteten, wurde den Lügnern das Maul gestopft.
,e trüben Quellen dieser periodisch auftretenden : igenmelbungen sind hinreichend bekannt. Die ; ad en laufen von den bolschewistischen Propaganda- intralen und anderen deutschfeindlichen ^Jnter- eienten zu ben jübisch-bolschewistisch verseuchten f resseklüngeln in den europäischen Hauptstädten, wo nan bann mit bem ehrlichen Friedensbemühungen lir Völker sein mutwilliges Spiel treibt. Vielleicht yuicraimaj. Wch nie ist ein derartiger Anschlag auf den Frieden n unb & Europas so schnell und so greifbar auf- rbeckt worden wie jetzt bei dem Märchen von 'm „deutschen Torpedofchuß" geaen den englischen ’rftörer. Man wollte einen deutsch-englischen Kon- ift konstruieren, um bann im Trüben fischen zu innen. Was wäre geschehen, wenn der Bericht der e glischen Admiralität nicht so zeitig veröffentlicht worben wäre? Die ganze Pressemeute wäre über los Reich hergefallen und hätte wieder die alte, dion längst abgeleierte Platte der deutschfeindlichen che gespielt! Wir hoffen, baß bie europäische sfentlichkeit aus biesem Schulbeispiel verantwortungsloser Pressehetze die richtige Nutzanwendung ii ziehen versteht.
>7 PALMOLIVE -RAS IERCREM E elngtieift- v M„rm„lh,h,n RM.0.50 ist schon halb rasiert *! In großen Tuben RM.1.10_


