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wir dort die Souveränität ausgeübt hätten. Und zwar betrug an:

Kakao 1933

die Einfuhr in Deutschland 78 000 Tonnen

Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 32 439

also Anteil an der deutschen

Einfuhr 41,5 v. H.

Kaffee 1933

die Einfuhr in Deutschland 130 000 Tonnen Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 13 452

also Anteil an der deutschen

Einfuhr 10,4 v. H.

Kopra 1933

die Einfuhr in Deutschland 121 000 Tonnen Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 94 080 also A n t e i l an der deutschen

Einfuhr 77,7 v. H.

pflanzlichen Deien und pflanzlichen Fetten 1933

die Einfuhr in Deutschland 87 681 Tonnen

Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 10 816

also Anteil an der deutschen

Einfuhr 12,3 v. H.

Sisalhanf 1933

die Einfuhr in Deutschland 44 500 Tonnen

Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 66 900

Ueberfchuß über deutsche Einfuhr 57 v. $).

Phosphaten 1933

die Einfuhr in Deutschland 688 228 Tonnen Ausfuhr aus ehemaligen Kolonien 734 550

Ueberfchuß über deutsche Einfuhr 6,6 v. H.

Uebrigens hat auch, ohne diesen hohen Anteil zu kennen, den Rohstoffe aus deutschen Kolonien haben würden, wenn sie noch unser wären, der konser­vative Unterhausabgeordnete Oberstleutnant Sir Arnold Wilson in einem Briefe an die,Times" vom 29. September 1936 gesagt: Wenn Deutschland in der Lage gewesen wäre, von 1914 an eine stän­dige fortschrittliche Entwicklung seiner Kolonien in Gang zu halten, dann würde Deutschland, selbst in -em bescheidenen Ausmaß, das England in den angrenzenden Kolonien erzielt habe, jetzt aus sei­nen afrikanischen Kolonien einen doppelt so hohen Hundertsatz seiner Einfuhren beziehen wie England aus seinen Kolonien in Afrika.

Weder England noch Frankreich sind überhaupt in der Lage, den ehemaligen deutschen Kolonien einen wirtschaftlichen Auftrieb durch die Tätigkeit des weißen Mannes zu geben. In Togo und dem französisch gewordenen Teil Kameruns hat Frank­reich syrische Händler eingeführt, die sich zu einer wahren Landplage entwickelten, im ehemali­gen Deutsch-Ostafrika dringen die Hindus immer stärker auf Kosten der Europäer vor. Als dort das deutsche Privatvermögen von den Briten mit einem geschätzten Wert von 659 Millionen Mark verstei­gert wurde, fanden sich nicht genug Engländer, um zu bieten, und so ging der weiße Besitz für das Spottgeld von 27 Millionen Mark in die Hände von Farbigen über. Erst 1925 wurde den Deut­schen dort die Rückkehr gestattet, aber England hat gegen alles Völkerrecht die in Deutschost übliche Rupienwährung durch die englische Schillingwäh­rung e^otzt, das Tanganyikagebiet, also die frühere deutsche Kolonie, ist zollpolitisch und postalisch m i t Britisch-Ostafrika verbunden worden, die Briefmarken tragen den Kopf des britischen Königs, was nur in den englischen Kronkolonien üblich ist.

Oer Legitimismus in Ungarn

Der ungarischeKleinbauernsührer" Tibor von Eckardt hat sich zusammen mit derVer­einigten christlichen Opposition" und derDemo­kratischen Partei" für die Restauration der Habsburger in Ungarn eingesetzt. Tibor von Eckhardt ist Führer der sogenannten Partei der kleinen Landwirte, geht in verschiedenen fremden Gesandtschaften ein und aus und bat enge Tuchfühlung mit dem in Ungarn sehr mächtigen Judentum, das sich hier ebenso wie in Oesterreich vonrot" oderrötlich" zuschwarz­gelb" durchmausert. Der ungarische Reichsverweser hat sich erst vor wenigen Tagen sehr deutlich auf die Achse BerlinRom gestellt, deren Bedeutung für den europäischen Frieden er wirksam unter­strich. Die Erklärung Tibor von Eckardts steht in schärfstem Widerspruch zu der Auffassung der un­garischen Regierung und des Reichsverwesers selbst, was naturgemäß die Bedeutung der ausgesproche­nen Rechtsgruvpen für die ungarische Regierung erhöht. Diese Wandlung deutete sich schon vor kur­zem an, als ein Strafverfahren aegen den Führer einer ausgesprochenen antisemitischen Rechtsgruppe vertagt wurde Man nimmt an, daß der jetzt von legitimistischer Seite auf der ganzen Linie einge­leitete Kampf für den Restaurationsgedanken zu einer schärfer umrissenen Frontenstellung in den grundsätzlichen innenpolitischen Fragen führen wird, wobei ein offener Bruch zwischen allen na­tional eingestellten Kreisen und Tibor von Eckhardt selbstverständlich sein wird. ______

Der Einsatz deutscher Werkstoffe.

Das erste Jahr des Vierjahresplans planmäßig verlaufen.

Oberst Löb zieht Bilanz.

Berlin, 14. Oft. (DRB.) Im Berliner Zoo fand eine Kundgebung der TechnikDeutsche Werk­stoffe" statt. Der Chef des Amtes für deutsche Roh- und Werkstoffe, Oberst Löb, übermittelte zunächst die Grüße des Schirmherrn der Veranstaltung, des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring und legte dann die Zusammenhänge dar, in denen die deutschen Werkstoffe als Rückhalt des industriellen Teiles des Vierjahresplans stehen. Ausgehend von den genügend vorhandenen eigenen Roh st of­fen, wie Kohle, Steine, Erden und Holz, zeigte der Redner, daß der deutsche Boden auch ge­nügend Metalle enthalte, was leider noch viel zu wenig bekannt sei. Er wies dabei auf die Eisen - und Kupfervorräte in Deutschland hin, die allein ausreichen würden, Deutschlands Be­darf in absehbarer «Zeit zu decken. Dennoch könne die Erfassung aller dieser Vorräte nicht zur Deckung des Bedarfes genügen, da es infolge des Man­gels an menschlicher Arbeitskraft nicht möglich sei, die Förderung in dem durch die In­dustrialisierung bedingten notwendigen Tempo durchzuführen. Daher komme den Austausch- maßn ahmen eine große Bedeutung zu, um die Einfuhr devisengebundener Schwermetalle nach Möglichkeit zu verringern. Hier ständen die Leichtmetalle, insbesondere Aluminium und Magnesium, sowie Steine und Erden, Por­zellan und Glas, aber auch Holz und das große Gebiet der deutschen K u n st st o f f e zur Verfügung. Gerade die Kunststoffe seien ein Gebiet von derart ungeheurer Bedeutung, daß es gar nicht abzusehen sei, wohin der technisch genügend geplante Einsatz noch einmal führen werde. Wenn die Propaganda für sie noch nicht besonders groß aufgemacht worden sei, so liege dies daran, daß die Erweiterung und der Ausbau der Rohstoffgrundlage für diese Grund­

stoffe noch nicht völlig beendet seien. Diese Entwick­lung schreite jedoch täglich fort.

Beim Holz liege das Problem darin, die not­wendigen Mengen von Nutzholz aus seiner jetzigen Verwendungzu Brenn zwecken herauszu­nehmen und sie durch die reichlich vorhandenen a n - deren Brennmaterialien wie Kohle und Torf zu ersetzen. Von den 24 Millionen Feftmetern, die jährlich nur durch den Schornstein gejagt wer­den, müßten die notwendigen Mengen abgezweigt werden, um sie mittels der vorhandenen technischen Verfahren nützlicheren Zwecken zuzuführen. Der aus dem Holz gewonnene Zellstoff als Grundlage für Papier sowie für die Zellwolle bilde eine viel wertvollere Rohstoffgrundlage, so daß die Umstellung auf die erwähnten anderen Vetbren- nung&materialien nationale Pflicht sei. Aus diesem Grunde würde es daher möglich sein, auf dem Holz­gebiet autark zu werden. Der Redner streifte sodann die Probleme der Kautschuk- und der Mi­neralölproduktion. Bei letzterer betonte er, daß Deutschland mit dieser Produktion einer Ent­wicklung voranschreite, die zwangsläufig in der gan­zen Welt infolge des allgemeinen Nachlaffens der nationalen Erdölvorräte einsetzen werde.

Nach Abschluß des er st en Jahres desVier- jahresplanes könne er feftstellen, daß die Bi­lanz dieses ersten Jahres außerordentlich g u t sei. Alles sei planmäßig gelaufen, fast jeder Tag habe etwas Neues gebracht, was dazu angetan fei, die nicht immer geringen Sorgen, die aus der verantwortlichen Durchführung dieser Fra­gen sich selbstverständlich ergeben, zu verringern. Der vorn Führer mehrfach bekundete Wille, den Vierjahresplan allen Widerständen und Gewalten zum Trotz durchzuführen, gebe auch für die weiteren Jahre des Vierjahresplanes allen Beteilig­ten die erforderliche Kraft und Zuversicht, um fein Gelingen zu gewährleisten.

DieHauplstadiSmyuansvondenZapanernbesetzi

To (io, 14. Ott. (Ostasiendienst des DNB. Funk- spruch.) Nach mehrtägigen heftigen Kämpfen haben japanisch-mongolische Truppen die Hauptstadt der innermongolischen Suiyuan-provinz, K weis ui, eingenommen. Die Stabt kweisui liegt an der wich­tigen Suiyuan-Katgan-Eisenbahn, nur 100 Kilometer entfernt vom Endpunkt p a o f a u am Oberlauf des Gelben Flusses, kweisui stellt in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht ein Haupt- zentrum des chinesischen Einflusses in der inneren Mongolei dar. Seine geo­graphische Lage wird gekennzeichnet durch die steil abfallenden Schansi-Berge auf der einen und die 1000 Meter höher gelegene innermongo- tische Steppe aus der anderen Seite. Es be- hertscht die wichtige, zum Steppengebiet der inner­mongolischen Ebene führende paß st raße, die nordwärts in eine Jahrhunderte alte Karawanen- strahe zur Auhenmogolei ausläuft. Mit diesem japa­nischen (Erfolg wird die Südgrenze der von den Sow­jets beeinflußten Außenmongolei aus weite Strecken den. militärischen Einflüssen Japans aus­gesetzt, was, wenn auch durch die Wüste Gobi be­hindert, sich auf das gesamte Fernosi-Sowjet-Der- teidigungssystem auswirken dürfte. Die japanisch­mongolischen Truppen setzten bereits ihren Marsch in westlicher Richtung auf den Eisenbahn-Endpunkt paotau fort. Japanische Kreise erwarten nun einen starken Aufschwung der plane zur Bildung einer autonomen inneren Mongolei durch Zusammenfassung der Tschachar- und Sui- yuan-provinzen unter dem japanfreundlichen Kurse des Fürsten Teroang.

Friedensappell aus Mdchina.

Peiping heißt wieder Peking.

P e i p i n g, 13. DEL (DNB.) Durch eine Ent­schließung der Kommission zur Aufrechterhaltung der Ordnung, an deren Spitze General Tschiang- tschaotsung steht, wird die Stadt Peiping wieder Peking heißen. Damit wird auch äußerlich das Ende der Kuomintang-Herrschaft in Nordchina bezeichnet, die hier 1928 an die Macht kam. Die Kommission ruft gleichzeitig das chinesische Volk auf, an die Regierungen Chinas und Japans zu appellieren, die Feindselig­keiten einzustellen. Freundschaft zu schlie­ßen und wirtschaftlich zusammenzuar­beiten. Eine Fortsetzung des Kampfes würde nur beide Länder schädigen und könnte zum Untergang Chinas führen, wobei dann die Kommunisten die einzigen Nutznießer sein würden. Ras­sische und kulturelle Bande verknüpften Japan und China und wirtschaftlich seien sie beide abhängig voneinander. Friede zwischen China und Japan be­

deutet Frieden im Fernen Osten und in der ganzen Welt.

*

Im Bereich der TientsinPukau-Bahn erober­ten die Japaner am Mittwoch Tehtschau und Pingyuan, zwei bedeutende Städte im west­lichen Teil der Provinz Schantung. An der Peking Hankau-Bahn erreichten die Japaner Nangtzek- w a n, die Grenzstadt zwischen den Provinzen Hopei und Schansi und den Ort T s ch u a n g t u in der Nähe des Passes, der im Norden von Niangt- zekuan das Tor zur Schansiprovinz bildet und durch den auch die Bahnlinie Schishiat- schuangTaiyuan führt. Die japanischen Flugzeuge halten die zurückweichenden chinesischen Truppen in dauernder Unruhe. Mehrere Ortschaften an dieser Bahnstrecke und der PeipingHankau-Bahn wur­den von ihnen bombardiert.

Vertiefung

der deutsch-japanischen Beziehungen.

Tokio, 13. Okt. (DNB.) Maßgebende japanische Kreise hielten in Anwesenheit des ehemaligen Außenministers Arita, des Admirals Kiyo- träne Abo und des ehemaligen Justizministers Ohara eine Konferenz ab, die der Vertie­fung des deutsch-japanischen Anti­komintern-Abkommens diente. Es wurde beschlossen, eine Feier zum Jahrestag des Ab­schlusses des Antikominternabkommens vorzuberei­ten und zur Förderung der freundschaftlichen deutsch- japanischen Beziehungen und zur Vertiefung des Antikomintern - Abkommens Pressevertreter zu entsenden.

Bolschewistische Angriffe an der Aragonfront abgewiefen

(Salamanca, 14. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht vom Mittwoch meldet aus 21 ft u r i e n : An der Südfront gingen unsere Truppen von den südlichen Höhen des Trabe-Ge- birges aus, durchbrachen die feindlichen Linien und besetzten die Sierra Migues. An der Ostfront überschritten sie den Pilona-Fluß im Süden von Arriondas, umzingelten diesen nur noch 65 Kilometer von Oviedo entfernten Ort und besetzten mehrere Dörfer und Höhen. An der Front vor Madrid griff der Gegner am Dienstagabend und Mittwoch wiederholt unsere Stellungen bei Cuesta de la Reina (Aranjuez) an, wurde aber zurückgeschlagen. Es wurden 153 Gefangene gemacht. An der Aragonfront verbesserten unsere Truppen im Abschnitt Sabina- nigo ihre Stellungen. Zwei feindliche An­griffe wurden zurückgeschlagen. Im süd­lichen Teil des Ebro-Gebirges griff der Geg-

ne.r mit ungeheurer Heftigkeit an, wurde aber an allen Stellen zurückgewie- f e n.Der Angriff auf Fuentes wurde mit starkem Artilleriefeuer zurückgewiesen Zehn Tanks wurden von uns außer Gefecht gefetzt, nachdem bereits am Dienstag neun Tanks von den nationalen Truppen erbeutet worden wa­ren. Mehrere bolschewistische Jagdstaffeln wurden von zwei nationalen Jagdstaffeln zurückgetrieben, wobei zwei bolschewistische Flugzeuge abstürzten. Auf der Verfolgung gelang es der nationalen Jagdstaffel 10 weitere bolschewistische Flieger ab­zuschießen. Bei einem erneuten Angriff wurden elf bolschewistische Flugzeuge abgeschossen. Der Mitt­woch war für die nationalen Truppen an der Ara­gonfront ein siegreicher Tag gewesen.

Das Beileid des Führers zum Tode des Großherzogs Ernst Ludwig.

LpD. D a r m st a i> f, 13. Oft. Dec Aührer Hal an die Familie des verstorbenen Grohherzogs Ernst Ludwig von Hessen folgendes Beileidstele­gramm gerichtet:Eurer königlichen Hoheit und den Angehörigen Ihres Hauses spreche ich zu dem schmerzlichen Verlust, der Sie betroffen hat, meine aufrichtige Teilnahme aus.

Gez.: Adolf Hitler."

Der Stellvertreter des Führers tele­graphierte an den Erbgrohherzog:Zum Tobe Ihres verehrten Herrn Vaters, des Großherzogs, mein aufrichtiges Beileid. Ich erinnere mich immer gern des seinerzeitigen persönlichen Zusammen­seins in München, bei dem ich den Verstorbenen auch als Mensch kennen und hoch schäl- z e n lernte. Gez.: Rudolf Heß.

Weitere Beileidstelegramme gingen ilo. ein von Ministerpräsident Generaloberst Göring, Gene­ralfeldmarschall von Blomberg, Generaloberst Frei Herrn von Fritsch, sowie von den Königen von Italien, England, Schweden, Grie­chenland, Norwegen, Dänemark und von dem Prinzregenten von Jugoslawien.

Der Herzog von Windsor besichtigt die Ordensburg Erössinsee.

Berlin, 13. Okt. (DNB.) Dem Wunsch des Her­zogs von Windsor, eine der drei Ordensburgen der NSDAP, zu besichtigen und Näheres über die Führerauslese der Partei zu erfahren, wurde durch eine Fahrt zur Ordensburg Erössinsee in Pom­mern entsprochen. Der Herzog fand dabei auch Ge­legenheit, die Autobahn Berlin Stettin kennenzulernen. Auf der Fahrt ließ er sich von Reichsleiter Dr. Ley über die Planung und Aus­führung der Straßen des Führers unterrichten. Auf der Weiterfahrt, der sich auch einige englische und amerikanische Pressevertreter anschlossen, und bei einem kurzen Aufenthalt in Stargard begrüßte die Bevölkerung den Herzog und Reichsleiter Dr. Ley überall herzlichst. Am Burgtor von Erössinsee hatten Ehrenbereitschaften der Burgbesatzung Aufstellung genommen. Nach dem Abschreiten der Front wurde das Gelände der Ordensburg eingehend besichtigt. Reichsleiter Dr. Ley erläuterte die Zweckbestimmung der einzelnen Bauten. Bei dem gemeinsamen Essen saßen am Tisch des Herzogs und Dr. Leys die Junker, ihre Erzieher und Lehrer und Bereitschafts­führer. In zwangloser Unterhaltung konnten dem Herzog weitere Aufschlüsse über das Leben auf den Ordensburgen der Partei gegeben werden. Die Rück­kehr nach Berlin erfolgte im Sonderflugzeug Dr. Leys. Der Herzog, der selbst Pilot ist, verbrachte einen Teil des Fluges am Führerstand, bei dem Ju 52-Führer Flugkapitän Gundelfinger.

Neue Jugendherbergen in Hessen-Nassau.

NSG. Im (Bau Hessen-Nassau, einem der meist- besuchtesten Wandergebiete des Reiches, werden am Sonntag, dem 17. Oktober, fünf neue oder umgebaute Jugendherbergen ihrer Be­stimmung übergeben, und zwar in Büdingen mit nunmehr 70, in Katzenellnbogen mit 40 Betten, in Oppenheim mit 60 Betten, Schloßborn mit 80 und Schlüchtern mit 80 Betten. Die Herbergen in Büdingen und Schlotz- born wurden erweitert, die in Oppenheim und Katzenellnbogen neueingerichtet, während die Her­berge in Schlüchtern ausgebaut wurde. Gegen Jah­resende wird auch das Richtfest der neuen Jugend­herberge Sandplacken begangen werden. Wie sehr der Besuch der Jugendherbergen zugenommen hat, beweist die Steigerung der Uebernachtungen von 260 000 im Jahre 1933 auf 335 000 im Jahre 1936. Für das laufende Jahr kann bereits eine wei­tere Steigerung von 10 v. H. vermerkt werden. Im einzelnen haben die .Jugendherbergen unserer Um­gegend im Jahr 1936 folgende Uebernachtungsziffern gehabt: Alsfeld 742, Balduinstein 648. Biedenkopf 1266, Büdingen 1088, Butzbach 1691, Diez 3441, Dillenburg 1179, Bad Ems 4136, Gedern 500, Geln­hausen 1963, Gersfeld 11 725, Gießen 4838, Hachen­burg 5589, Herborn 2093, Herchenhain 6771, Ho-

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