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Große Tage der NG.-Kampfspiele in Nürnberg

mtte auch das Keulenweit-

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Gummiware«

und

jede

Erhebender Schlußlag im Verein des Führers

Schanzenbecher gewann die 800 m in 1:59,2, und auch der Schlesier Malick blieb noch 7io Sekunden unter der 2-Minuten-Grenze, die vor geraumer Zeit noch für dieganz Großen" ein ernster Prüfstein war. Ruhr-Niedrrhein hatte in der Staffel Pech, der erste Wechsel klappte nicht, und die Staffel mußte distanziert werden, obwohl sie in 43,8 als Erster das Ziel erreichte. So kam Berlin in 43,9 zum Sieg vor Württemberg mit 44,9. Glänzende Leistungen gab es auch im Weitsprung, wo alle sechs Mann glatt über die 6-m-Grenze kamen. Der hervorragend veranlagte Bongen (Ruhr-Niederrhein) blieb im Kugelstoßen mit seiner Borkampf­leistung von 16,57 m (!) siegreich. Den Speerwurf gewann der Badener Zehnter mit 55,86 m. Aus­gezeichnete Leistungen hatte auch das Keulenweit­werfen aufzuweisen. Sieder (Württemberg) siegte mit 76,62 m.

Spritzen ist leichter als Gießen.

Bei einem größeren Garten erspart der Gummischlauch viele Wege. Die Bewässerung des Gartens geht damit viel schneller. Auch Gummischlauch gibt es bei Häuser. Ebenso die Armaturen dazu, den Schlauchwagen und Rasensprenger.

Z. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.

liches Bild war es, diese herrliche deutsche Jugend, die hier in vielen schweren Kämpfen den Beweis ihrer Wehrfähigkeit erbrachte und um den Lorbeer des Siegers stritt, strahlenden Auges vor ihrem Führer stehen zu sehen.

Stabschef Lutze meldete dem Führer die ange­tretenen Sieger und Kampfspielteilnehmer, wendete sich an seine Kameraden und sprach ihnen im Namen des Führers Dank und Anerkennung aus. Doch auch

Der Steher-Länderkampf Deutschland gegen Holland, der bei regnerischem Wetter in Frank­furt a. M. ausgetragen wurde, endete mit einem deutschen Siege von 31:16 Punkten. Schön, Island und Umbenhauer vertraten die deutschen Farben.

Keine Sorge

um den Leichtathletik-Nachwuchs.

Wenn die alte Garde unserer Leichtathleten einmal vom Kampfplatz abtritt, dann wird sie dies in aller Ruhe und Zuversicht tun können, denn hinter ihr marschiert in breiter Front ein Nachwuchs, der be­rufen ist, einmal nicht nur die Bresche auszufüllen, sondern mit Leistungen aufzuwarten, die die der Alten" in den Schatten stellen werden. Das i st die Entdeckung der Jungmeisterschaf­ten der 1. NS.-Kampfspiele in Nürn­berg! Wir sind stolz darauf, daß dies gerade auf den Kampfspielen geschah. Ein phantastischer Anblick die Entscheidung des 100-m-Laufes: Sechs Mann fast geschlossen im Ziel, die ersten vier in genau 11 Sekunden: Schneider (Ruhr-Nieder­rhein), Eitel (Berlin), Huth (Hessen-Nassau) und Arndt (Berlin) schafften dies. Der Saarpfälzer

belag, der aus Kautschuk Zement hergestellt ist. Gummihandschuhe sollte

Hausfrau hauptsächlich für Ar­beiten besitzen, bei denen die Hände angegriffen werden, wie beim Herrichten von Obst zum Einmachen. Die Handschuhe dür­fen nicht prall ansitzen, vor dem Überziehen sollen die Hände mit Talkum gepudert werden. Ehe man die Handschuhe weglegt, müßen sie gesäubert werden.

Eummilack, (Schellack) Harz ost­indischer Feigenbäume, wird zum Kitten von Porzellan, zum Lei­men von Holz und mit Borax­lösung als Firnis verwendet.

Gummimantel haben den Nach­teil, daß sie nicht genügend lüf­ten, so daß man in ihnen leickt schwitzt wobei sie innen feucht werden. Man reinigt Gummi­mäntel mit Wasier, Schmutzflecke mit Salmiakwasier. Alte Gum­mimäntel können zu Haushalts­schürzen umgearbeitet werden. Gummiringe zum Abdichten von Konservengläsern werden durch Abreiben mit Glyzerin wieder weich und geschmeidig.

Eummischläuche sollen nicht für Gasanschlüße verwendet werden. Schadhafte Stellen an Gummi­schläuchen werden mit Leukoplast umklebt.

Gummischürze, zweckmäßige Schutzkleidung im Haushalt, die leicht gesäubert werden kann. Man nimmt dazu warmes Sei- fenwaßer und läßt sie nachher an einem kühlen Ort aufgehängt

Mit dem gestrigen 3. Bahnradrennen beschloß der Radfahreroerein 1885 Gießen die diesjährige Rad­rennsaison. Es verdient in diesem Zusammenhang heroorgehoben zu werden, daß der Radfahrerverein 1885 mit seinen Veranstaltungen im sportlichen Leben unserer Stadt in vorderster Front steht. Der Name unserer Stadt ist durch die Veranstaltungen des Vereins im besten Sinne in der deutschen Rad­sportgemeinde bekannt geworden. Leider war die gestrige Bahn-Radveranstaltung auf dem Wald­sportplatz trotz des günstigen Wetters nicht so gut besucht, wie die Veranstaltungen vorher.

Den Austakt der gestrigen Rennen bildeten wie­derum die Vorläufe zu dem Flieger-Hauptfahren. Leider fielen vier der gemeldeten Fahrer aus. Prinz und Frey von Köln sowie Hölper und Harre von Dortmund kamen durch einen Autounfall bei Siegen nicht nach Gießen. Die Kämpfe bestritten deshalb folgende Fahrer: Schorn, Horn, Kartenberg, Fücker, Ruland, Breuer und Schneider (sämtlich aus Köln), ferner Grundlage und Hellwig aus Münster und die Gießener Neumann (1885), Stange, Haßler, Bock und Eberhard (Germania). Die vier zuletzt genann­ten Fahrer nahmen bei dem Rennen als Aktive teil.

In den Vorläufen zu dem Flieger-Hauptfahren qualifizierten sich Grundlage, Fücker, Neumann und Schorn als erste Sieger sowie die Fahrer Karten­berg, Breuer, Ruland und Schneider als zweite Sieger für die Zwischenrunden. Die für die ausge­fallenen Fahrer eingestellten Jugendlichen konnten sich in den Dorkämpfen gegen die Aschenbahnspezia- listen noch nicht bewähren. Im ersten Zwischenlauf, den Grundlage, Neumann, Ruland und Kartenberg bestritten, konnte sich leider auch der 85er Neumann nicht durchsetzen und kam dadurch nicht in die End­läufe. Der zweite Zwischenlauf mußte wiederholt werden, da Schorn Reifenpanne hatte. In der Wie­derholung wurde überraschenderweise Schorn von Schneider im Ziel abgefangen. Um Handbreite zurück passierte er als Zweiter das Ziel. Dadurch kam Schorn auch nur in den Lauf um den dritten und vierten Platz, wurde dabei Dritter vor Kartenberg. Fücker sicherte sich den ersten Platz vor Grundlage.

Das vorgesehene Punktefahren der Jugend wurde abgesetzt. Dafür fuhren die Aktiven. Das Rennen führte über 15 Runden, mit Wertung jeder dritten Runde. Schorn lag auch hier bei der ersten Wertung im Hintertreffen. Dann aber stieß er vor und brachte alle weiteren Wertungen an sich. Er verausgabte sich dabei nicht einmal, ließ es auch bei knappen Vor­sprüngen bewenden. Schneider war übrigens sein härtester Konkurrent in allen Rennen.

Als Einlage gab es das V o r g a b e f a h r e n. Schorn und Fücker hatten zu verfolgen. Die übri­gen Fahrer hatten verschieden große Vorgaben bis zu einer halben Runde. Das ganze Rennen führte über 8 Runden. Schorn arbeitete sich bald nach vorne, überholte das ganze Feld, aber in der Zielkurve stieß überraschend Schneider vor und fing Schorn auch hier knapp ab. Fücker hatte be­reits in der zweiten Runde aufgegeben.

Das Mannschaftsfahren über 50 Ki-

Das 3. Gießener Vahnradremien.

Eindrucksvoller Sieg von Schorn-Neumann im Mannschaftsrennen.

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trocknen. Einen Ritz beßert man mit Isolierband aus.

Gummischube, mit Eummimaße und Aspyaltlack überzogene Schuhe, verhindern das Eindrin­gen von Näße. Es ist jedoch un­gesund, Gummischuhe im Zimmer an den Füßen zu laßen. Be­schmutzte Gummischuhe werden mit Waßer abgewaschen und mit einem Wollappen trocken gerie­ben. Damit sie nicht brüchig wer­den, empfiehlt es sich, sie von Zeit zu Zeit mit Glyzerin abzu­reiben. Schadhafte Stellen wer­den mit in Spiritus gelöstem Kolophonium überstrichen. Lö­cher flickt man mit einem ent­sprechend großen Stück Kaut­schuk, das mit Terpentin befestigt wird.

Gummistrümpfe aus porösem Gummi werden getragen bei Krampfadern, oft auch zur Er­zielung einer besseren Veinform. Die Strümpfe müßen genau pas­sen, sollen am besten unter dem Knie abschließen Das Fleisch darf an den Rändern nicht vor­quellen, da sie sonst eine unan­genehme Stauung verursachen. Vor dem Anlegen der G. pudert man die Haut zweckmäßig leicht ein.

Gummiwäsche mit Zelluloid überzogener Wäschestoff wird mit einem Radiergummi gesäubert. Man kann sie auch mit Seife ein­gerieben länger in kaltes Waßer legen und nach dem Abspülen vorsichtig trocknen laßen.

Gummiwaren aus galvanisier­tem Kautschuk werden mit Sal- miakwaßer gereinigt, und mit Glyzerin geschmeidig gehalten.

Gute Leistungen bei den Aktiven.

Ein ähnliches Bild wie bei den Jugendmeisterschaf­ten vermittelten die Kämpfe der Leichtathletik- Senioren. Im 1 0 0 - m - L a u f konnte nur noch das- Zielgericht die Entscheidung treffen. Konze (Wuppertal) lag knapp vor Neckermann (Mannheim) und Gillmeister (Stolp) für alle drei wurde die gleiche Zeit von 10,7 gestoppt. Ein Rennen auf Biegen und Brechen waren die 4 0 0 m, die Lt. Höl- ling in der guten Zeit von 49,2 vor Kisters (Düssel­dorf [49,4]) gewann Mit Ausnahme des Nürnber­gers Böhm blieben alle unter 50 Sekunden! Herr­lichen Kampf brachten die 15 0 0 m. Dompert brachte sichunterwegs" durch einen plötzlichen Vorstoß nach vorn, und als er 150 m vor dem Ziel zum Spurt ansetzte, waren Raff und Syring bald geschlagen. Die Zeiten: 4:04,0 für Dompert, 4:04,4 für Raff und Syring. Olympiasieger Wöllke gewann das Kugelstoßen überlegen mit 15,47 m vor Trippe (Düs­seldorf) mit 15,02 m. Kullmann (Karlsruhe) ver­besserte sich wieder und siegte mit 63,13 m im Speerwerfen vor Heinßen (Breslau [62,49 ms). Den Weitsprung schließlich sicherte sich Feldw. Leichum mit 7,25 m vor dem Dortmunder Völmke (7,08 m).

Entscheidungskämpfe der Schwimmer.

Die entscheidenden Schwimmkämpfe wurden im Nürnberger Stadion bei regnerischem Wetter und niedrigster Wassertemperatur ausgetragen, so daß Höchstleistungen nicht erwartet werden konnten. Eine überraschend gute Form legten die Gladbecker Schwimmer an den Tag; Simon konnte über 100-m- Rücken Meister Schlauch (Gera) bezwingen, und die 200-m-Brust verlor Heina gegen den erfahrenen Hamburger Sietas nur deswegen, weil er beim An­schlag etwas zu langsam war. Der Bremer Fischer holte sich die 100-m-Kraul in genau 60 Sekungen, und der Berliner Arendt gewann die 400-m-Kraul nach Kampf gegen den Dortmunder Bachmann. Glück hatte der Bremische SV. in der Staffel, denn die in gleicher Zeit eingekommene Mannschaft von Düssel­dorf 09 mußte distanziert werden.

Ganz ausgezeichnete Leistungen bot der Nach­wuchs in den entscheidenden Kämpfen um die Deut­schen Jugendmeisterschaften. Der Schlesier Sabotta z. B. gewann die 100-m-Kraul in 1:03 Mi­nuten, Kühne (Mittelelbe) holte sich die 100-m-Brust in 1:16,9, und der Frankfurter Minnich war über 200-m-Brust in 2:57,7 erfolgreich.

Süddeutschland Dasserballsieger!

Das an Ueberraschungen so reiche Wasserball­turnier der NS.-Kampfspiele brachte auch im End­spiel eine Niederlage des Favoriten. Süddeutsch­land gewann gegen Mitteldeutschland mit 6:3 Toren, wobei die Entscheidung erst in der Verlängerung erzwungen wurde.

Der Endkampf der Säbelfechter.

Die entscheidenden Kämpfe im Säbel-Mannschafts­fechten wickelten sich in der Exerzierhalle Fürth ab. Von den vier an der Endrunde beteiligten Mann­schaften SS. Berlin, SA. Hessen, SS. Main und SS. West waren erwartungsgemäß SS. Berlin und SA. Hessen eine Klasse für sich, und diese beiden Mannschaften bestritten auch den eigentlichen Endkampf, in dem die Berliner SS.-Fechter knapp mit 9:7 Siegen die Oberhand behielten. Im Kampf um den dritten Platz behauptete sich SS. Main mit 12:6 über SS. West.

keine Endkämpfe im Boxen.

Schweren Herzens entschloß man sich, die End­kämpfe im Boxen nicht durchzuführen. Der Tanz­ring ist nicht überdacht und war durch den anhal­tenden Regen nicht verwendungsfähig. Ebenso fiel das Wasserballspiel um den dritten Platz zwischen Niedersachsen und Niederrhein der Ungunst der Wit­terung zum Opfer.

Zwei große schwere Gepäckmärsche.

Wenig günstig waren die Witterungsbedingun- gen, als am Samstagfrüh die beiden großen Ge­päckmärsche auf dem Waldgelände Schmausenbuck gestartet wurden. Schon in der Nacht hatte ein star­ker Regen eingesetzt, der während des ganzen Vor­mittags anhielt und so die natürlichen Anforderun­gen, die Gelände und Austragungsart den Gepäck- märschlern stellten, noch steigerten. Die Uniformen saugten das Wasser aus, wurden schwerer und schwerer und die Stiefel der Marschierenden sanken tief in den weichen Grund ein.

Nach dem Grundsatz der Wehrerziehung ist gerade der 20-Kilometer-Gepäckmarsch, die letzte Uebunq des so überaus schwierigen Mannschafts- Fünfkampfes, nur als Mittel zum Zweck ge­dacht. Nicht die reine Marschleistung steht hier im Mittelpunkt; für den Führer der elfköpfigen Einheit kommt es vielmehr darauf an, seine Männer in der bestmöglichen körperlichen Verfassung an die etwa 200 Meter lange Kampfbahn heranzuführen. Außerdem galt es, eine Reihe von Einsatzübungen zu bestreiten.

Mit einer kaum zu überbietenden Leistung war­tete die SA.-Gruppe Westmark in dieser vielseitigen Prüfung auf. Allein schon mit der rei­nen Marschzeit von 2:40,2 Stunden (einschließlich Entfernungschätzen) setzte sie sich an die Spitze; dar­über hinaus aber löste sie ihre Aufgaben auf dem Kampffeld in 5:10,3 Minuten als einzige der ge­starteten Mannschaften fehlerfrei. Der nach den ersten vier Uebungen des Mannschafts-Fünfkampfes sicher in Front liegende Arbeitsgau 13 (Magdeburg- Anhalt) benötigte als Marschzeit 3:06:.50 Stunden, für die Ueberwindung des Kampffeldes 6:30 Mi­nuten.

SA. siegt im Mannschafts-Fünfkampf

Die ganz ausgezeichnete Leistung der SA.- Mannschaft (Gruppe Westmark) in der letzten Uebung verhalf der SA. zum Gesamtsieg im schwie­rigsten aller wehrsportlichen Wettbewerbe, dem Mannschafts-Fünfkampf. Mit 653 Punkten wurde die fünfte Uebung für die SA.-Männer gewertet, so daß mit insgesamt 926 Punkten ein überlegener Enderfolg errungen war. Die Mannschaft des SS.- Oberabschnitts Mitte erhielt für ihre Gepäckmarsch­leistung 405 Punkte und kam mit 623 Punkten in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vor der NSFK.-Gruppe Berlin und der Ordnungspolizei (Jnsp. Berich Hamburg). Die durch begeisternde Leistungen und vorbildlichen Mannschaftsgeist bis nach der vierten Uebung in Front liegende Mann­schaft des RAD. (Arbeitsgau 13 Magdeburg-Anhalt) hatte das große Pech, sich beim Orientierungsmarsch zu verlaufen. Darauf schieden die Arbeitsmänner aus dem Wettbewerb aus.

In regelmäßigen Abständen waren die zum DeutschenWehrwettkampf der Klasses, der sich lediglich auf einen 15-Kilometer-Gepäck- marsch beschränkt, gemeldeten Mannschaften von Schmausenbuck aus auf die Reise geschickt worden. Auch ihre Strecke enthielt Sonderausgaben, die aus Entfernungsschätzen und einem Orientierungsmarsch bestanden. Zum Abschluß wurden je zwei der 37- köpfigen Mannschaften über die Kampfbahn zur Ein­satzübung geschickt. Gerade dieserSturmangriff" stellte an die Führer der Einheiten die höchsten An­forderungen und vermittelte den Zuschauern ein großartiges Bild.

Der 15-Kilometer-Mannschafts - Gepäckmarsch die einzige Uebung des Deutschen Wehrwettkampfes der Klasses, wurde von der SS, 16. Kompanie, Stan­darteDeutschland" Ellwangen, gewonnen. Auf den zweiten Platz kam die Mannschaft des Reichs­arbeitsdienstes, Arbeitsdienstgau 321 Kaiserslautern vor SA., NSKK., Polizei und NSFK. Das Er­gebnis:

Der Führer hat durch seine Anwesenheit am Schlußtage den großartig verlaufenen Kämpfen, die in der Welt einzigartig sind und durch die das deutsche Volk seinen Willen zur Wehrfähigkeit und zur Leibeserziehung kundtat, die letzte Weihe gegeben. Diese drei Tage in der alten ehrwürdi­gen Stadt der Reichsparteitage haben den deutschen Sport in neue Bahnen gelenkt. Sie gehen nun als Meilensteine in die Geschichte der deutschen Leibes­übungen ein.

Begeisterung um die Wehrsportkämpfe.

Der Samstag als Schlußtag brachte wetter". Wolken fegten eilig über das Alte Sta­dion, wie es in Zukunft heißen wird, und ein lang­sam rieselnder Dauerregen tat ein übriges. Das kühle und regnerische Wetter brachte zwar nur wenige Zuschauer, aber das war auch gar nicht nötig, denn im flaggengeschmückten Stadion be­fanden sich schon seit den frühen Morgenstunden Tausende von begeisterten Zuschauern, die, selbst Aktive", die großen Leistungen ihrer Kameraden um so besser zu würdigen verstanden. Von den hohen Masten wehten die Hakenkreuzbanner. Der Musikzug der SA.-Standarte Feldherrnhalle schmet­terte laute Marschweisen in das weite Rund, und kurz vor Beginn der Kämpfe ließ sogar der Regen nach. Als dann die Sonne zeitweilig durchbrach, entstand eine begeisternde und alles mitreißende Stimmung, die ihren Höhepunkt erreichte, als wah­rend der Wehrsportkämpfe der Führer im Stadion eintraf. 40 000 sprangen von den Sitzen und jubel­ten dem Schöpfer der NS-Kampfspiele zu

Unter den Augen des Führers kämpften die Mit­glieder der Formationen mit letztem Einsatz in Den wehrsportlichen Wettbewerben. 3m 3000-Me-

ben Millionen Männern, die in härtesten Vor- und Ausscheidungen ebenfalls ihre ganze Kraft bewiesen und das Beste hergaben, galt sein Dank. Die Sieger aber forderte er auf, weiter an sich zu arbeiten und durch ihre Leistungen die Kameraden mit nach vorn zu ziehen. Er wiße, so erklärte der Stabschef, daß sie nicht um äußere Anerkennung, nicht um Lohn ae- kärnpft hätten, sondern für den Mann, der unser Führer ist, für einen Mann des Kampfes, des Ein­satzes und der Kraft um der Nation willen. Mit einemSieg-Heil" auf den Führer und dem Gesang der Lieder der Nation klangen die 1. Nationalsozia­listischen Kampfspiele aus.

lometer sah die Mannschaften in folgender Zu­sammenstellung im Rennen: Schorn - Neumann, Grundlage-Hellwig, Stange-Haßler, Kartenberg- Fücker, Ruland - Wirtz und Breuer - Schneider. Es war bei diesem Rennen wieder so, wie bei allen Rennen, in denen Schorn startete. Er nahm alle Spurts für sich in Anspruch. Schon nach der 4. Wer­tung waren Schorn - Neumann kaum mehr einzu­holen. Die Gießener Fahrer Stange-Haßler und Bock - Eberhard (Germania Gießen) konnten in diesem Rennen noch keine großen Lorbeeren ernten. Bock und Eberhard mußten schon in der 30. Runde aufgeben, Stange und Haßler fielen kurz vor der 4. Wertung einer Ueberrunbung durch das ganze Feld zum Opfer. Pech hatte Fücker, der einmal in der Ostkurve aus der Bahn getragen wurde, hart gegen einen Baum geriet und für fünf Runden neutralisiert werden mußte. Dann trat er wieder vollwertig ein. Neumann (Gießen) zeigte sich bei diesem Rennen wieder von seiner besten Seite und bewies erneut, daß er zur besten westdeutschen Klasse gehört. Er hielt mit großer Zuverlässigkeit und Fähigkeit den Platz meist an der Spitze des Feldes und verschuf damit Schorn immer wieder einen guten Start für seine Spurts. Aber auch er wurde von Schorn immer wieder gut in das Rennen ge­bracht. Im Verlauf des Rennens stürzte dann noch der Gießener Haßler, der durch Horn ersetzt wurde. Zum Schluß des Kampfes schloß das Feld über viele Runden dicht auf und es gab dauernd einen heftigen Kampf. Das Tempo verschärfte sich. Es kam auch zu einigen Behinderungen, die jedoch glimpflich abliefen. So wie alle vorhergegangenen Wertungen, so sicherte sich auch Schorn die letzte Wertung und damit sich und seinem Partner den von vornherein unbestreitbaren Sieg. Schorn und Neumann wurden zum Schluß herzlich gefeiert. Das Rennen, das über 50 Kilometer führte, wurde von der siegreichen Mannschaft in einer Stunde und 34 Minuten zurückgelegt.

Oie Ergebnisse:

Flieger-Hauptfahren: 1. Fücker (Köln), 2. Grundlage (Münster), 3. Schorn (Köln), 4. Karten- berg (Köln).

Punktefahren über 15 Runden: 1. Schorn (Köln) 21 Punkte: 2. Schneider (Köln) 10 Punkte; 3. Neumann (Gießen) 9 Punkte; 4. Hell­wig (Münster) 5 Punkte.

Vorgabefahren: 1. Schneider (Köln); 2. Schorn (Köln).

Mannschaftsfahren über 50 Kilo« m e t e r: 1. Schorn-Neumann 45 Punkte; 2. Breuer- Schneider 24 Punkte; 3. Kartenberg-Fücker 16 P.; 4. Grundlage-Hellwig 9 Punkte; 5. Ruland-Wirtz 5 Punkte.

ter-Lauf zum Deutschen Wehrwettkampf Klasse B siegte die SA. in 11:07 Minuten vor der SS. (11:13,3) und der Polizei (11:18,2). Die Zeiten ge­winnen an Wert, wenn man berücksichtigt, daß von den 37 Mann starken Mannschaften immer nur der letzte Läufer gewertet wurde. Im Gesamtergebnis des Wehrwettkampfes behielt aber die Polizei (Ord­nungs-Polizei Berlin) ganz knapp gegen SA. und RAD. die Oberhand. Der Mannschafts­wehrkampf, der aus einem 100-Meter-Hinder- nislauf mit anschließendem Handgranatenzielwerfen bestand, wurde eine Beute des Reichsarbeitsdienstes, und auch im 1 500 - M e t er -P a tr o u i ll e n - lauf endete die Vertretung des RAD. in Front. Sehr spanend verlief auch die 2000-Meter- Hindernisstaffel, die sich die SS. vor RAD. und Polizei sicherte.

Zwischen den einzelnen Wettbewerben gab es großartige Vorführungen, von denen beson­ders die Boxoorführungen der SA.-Standarte Feld­herrnhalle, an denen 112 Paare beteiligt waren, qroßen Eindruck hinterließen. Viel Beifall fand auch wieder das Reckturnen der deutschen Olympia­kämpfer.

Festlicher Ausklang.

Die Titelkämpfe waren beendet, da erschienen die Sieger aus den Kampfspielen der Hitler-Jugend und den 1. Nationalsozialistischen Kampfspielen in ihrer Sportkleidung im Jnnenraum des festlich geschmück­ten Stadions. Ihnen folgten die Männer der Kampf­formationen der Bewegung in mustergültiger Aus­richtung. Den Beschluß bildete unter Vorantritt ihres Spielmanns- und Musikzuges die Standarte Feldherrnhalle mit ihren Fahnen. Ein unvergeß­

Eummifußboden

Eummifußboden, ein sehr halt­barer und praktischer Fliesen-