Junge deutsche Nation.
Sie
Freizeit aus Vrettern.
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Hitleriunge wird Funttechniker.
Die Burg des deutschen Jungvolks
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unter uns wohnen auf der vorderen Wiedhag, M die anderen sind auf der Ochsenalm untergebrc^t
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Mit einem letzten Aufschwung erklimmen wir rn tl „U „ Cliff ml.. £ . r ... m- r . iv i
Samstag ist schnell da.
Auf der Bahnfahrt wird
fettig werden, von Zeit zu Zeit auch Kameradschafts- abende, auf denen Mitarbeiter des Kultur- und Rundfunkamtes der Reichsjugendführung sprechen."
„Dann werden wir noch handwerklich ausgebildet! Stell dir vor, wir haben eine Tischlerwerkstatt und eine Mechanikerwerkstatt. Und vor allem, Heinrich hat einen Lehrgang mitgemacht und erzählt uns von einem einzigartigen Kameradschaftsgeist. Pfundig, ganz pfundig muß das sein! Und siehst du, Vater, ich will doch mal Marinefunker werden — Genf doch nur, wie dann die fachliche Vorkenntnis nügt!"
„So, so! Na ja, haben wir zwar früher alles nicht gehabt, aber schön, wenn es sein muß. Es wird wenigstens etwas geleistet."
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ich bis ins Unendliche. Ein Meer von schksi'.-n Felsen, tief verschneiten Graten und welligen Aevy- rücken tut sich vor uns auf. Wolkenfetzen flüenen über uns weg, und dazwischen huschen eiinge Sonnenstrahlen über blinkende Schneefelder.
Worte hat keine. Alles Laute wird in uns ftun m vor so viel Schönheit.
schnallen wir ab und klettern die hohen, in -;n Schnee getretenen Stufen fast senkrecht hinÄf. Immer tiefer versinkt das Oberjoch vor uitfr?n Blicken, und für einige Zeit taucht ganz umn unsere Hütte auf.
wieder und werden höher und höher.
Auf einmal sind wir mitten drin, und es ist cjes so schön und so groß, daß wir gar nicht viel fc en können. Am Abend kommen wir in der JugM- herberge an und werden, nachdem wir uns ge'si-M haben, in Gruppen eingeteilt.
Die Anfangsgründe des Schifahrens hat ran dank der energischen und aufschlußreichen Anwer<n> gen des Schilehrers bald heraus. Schutzs^! Stemmbogen, Schneepflug werden eifrig geübt, wir alle soweit sind, daß wir eine größere fahrt unternehmen können. — Jetzt wohnen viiM Hütten. Sie liegen weit auseinander, so daß M mit den anderen Kameradinnen nicht jeden W«!
Ganz deutlich lese ich: Einberufung zum HM., Schilagerl Das gilt also wirklich. Schon zum brüten Male überfliege ich das Blatt, denn ich tam’g immer noch nicht so recht glauben... Und Samstag geht's schon los! Heute ist Donneren Im Obergau kriegen mir Schier, Stöcke, Schilden und ‘ ™
geschlossen mit allen, die wir Die meiste Zeit aber stehen wir am
Vater Berger rührt nachdenklich Zucker in seinen Kaffee, er rührt schon etliche Minuten und brütet vor sich hin. Daß im Rundfunk inzwischen das Kon- zert beendet ist und das Pausenzeichen läuft, hat er offenbar überhört ... Aber plötzlich steht er ruckartig auf, durmißt mit energischen Schritten das Zimmer. Als er vor dem Lautsprecher steht, wird die neue Sendung angekündigt. — „Ruf der Jugend!" heißt sie. Abscholten? — „Nein", denkt Herr Berger, „muß doch mal hören, was es da wieder Neues
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warten auf die Berge, die bald zu sehen sein mü| ?n Vl 3 In blauer Ferne tauchen schließlich die erster .a juin 5 verschwinden hinter Wolkenwänden, ersch«
den raffiniertesten Messungen mit den Kathoden- strahloszillographen durchzuführen. Wir haben SchallptttttensHneidgeräte und tadellos ausgestattete
„Hör auf, Junge, hör auf —", unterbricht Herr Berger abwinkend. Es ist zu viel Technik für ihn. „Es ist also eine Art Gewerbeschule, eure Reichsrundfunkschule!"
„Nein, es ist etwas ganz anderes als eine Gewerbeschule. Erstens sind unsere technischen Ausbilder HJ.-Kameraden, Ingenieure, die in der Industrie arbeiten und für die Dauer des Lehrgangs uns zur Verfügung stehen, zweitens haben wir Spiel und viel Sport dabei, damit mir nicht allzu ein«
Pimpfe besuchen Karl May.
Als ich den Winnetou gelesen hatte, da dachte ich nur: Der Winnetou — schwer in Ordnung! Der Fritz, der Max, der Paul und der Bimbo, die dachten genau dasselbe. Weil wir alle das dachten, dachten mir auch: der Karl May — schrner in Ordnung. Drum rnollten mir alle einmal zu dem Karl May.
Nachforschungen zeigten, daß das unmöglich sei. Denn Karl May ist 1912 im Alter von über siebzig Jahren gestorben. Das hat der Bimbo in einer ollen Zeitung gelesen. Und weil es in der Zeitung steht, muß es stimmen.
Aber mir maren energisch. Wir wollten unbedingt zu Karl May. Und sind auch bei ihm gewesen.
Das heißt natürlich nicht bei dem Karl May selber. Aber in seinem Haus, in der „Villa Shatterhand" und in dem Karl-May-Museum. Auch davon hatte der Bimbo in derselben Zeitung gelegen. Er hatte in seinem runden Kopf und dito Gedächtnis behalten, daß sich all das in Radebeul bei Dresden befände.
In Radebeul gibt's eine Karl-May-Straße. Die Straße hat ein Straßenschild, auf dem sieht „Karl May, Volksschriftstellex" und noch so ein paar Daten. Die hab' ich vergessen.
In dieser Straße liegt auch die „Villa Shatter- Hand" Son weißes, viereckiges, kleines Haus. Gegenüber von ihr liegt ein Karl-May-Hain. Viel Bäume, kleine Seen und massig Blumen gibt's darin. Vorn am Eingang steht ein Findling, der aussieht wie eine Schwurhand. Drauf lasen wir in etwas verwitterten Goldbuchstaben den Namen ..Karl May". Dann haben wir uns die duften Blumen nochmal näher angeguckt und bedauert, daß wir zu Hanse nicht auch solche Miniaturseen haben. Die roar^r auch ’rfjmer in Ordnung, zum Spritzen, versteht sich
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einmal Pimpfe nichts wissen. Darum mußte __ ganze Zeug eben raus. So sehr die guten Einbände ZU bedauern waren. Hätte man nur jemand gekannt, der für seinen Bücherschrank Bücher meterweise benötigte. Der hätte die ganze Makulatur sicher schon um der Leder- und Leinenrücken willen
Grat. Oben stehen wir still. Gipfel an Gipfel recht 'iranffur ich hi« in« 1Tn»nhrii4io fFin TOaav ««« r^UuK lUttUfttlirl
§i".".ch^gsgegenstände aus echten amerikcmW Präriebars drinnen. Unter anderem auch foti "erster Dollar", den der Wirt verdiente, in lD einrahmung. Dann eine Riesen-Pistole, die vAt einem Schild hängt ,,to morrow free beer", h - heißt „Morgen Freibier". Und wenn es FM' gab, dann hat es m den Wild-West-Bars ctn immer geknallt.
Noch etwas haben wir zu sehen bekommen. D»' berühmten Gewehre: Die Silberbüchse, den toter und den Henrystutzen. Die Silberbüchse i acht, wie ich immer gedacht habe, ganz mit fiW JJ£n ..^geln beschlagen, sondern nur in groH Abstanden. Der Bärentöter ist ein Riesending. M Henrystutzen hat uns der Patty Frank was W tiges erzählt. „Wieviel Schuß hat er denn ?" er uns zunächst gefragt. „Fünfundzwanzig", Bimbo mit einem Anflug von Stolz qeantnrrtd - Ne", hat der Patty gelacht, „da hat der Karl W ! chal ein bißchen geschwindelt. Der Henrystutzen^ nicht 25, sondern nur 17 Schuß."
Da unter dem Blockhaus ist auch ein geheinM DoUer Keller. In den sind wir auch runtergefti’CtM An einer ganz gefährlichen Eisenhakenleiter. 11 iW »ft es schwer düster. Wie in einer uralten BH? Zu sehen gab es, glaube ich, nichts Besonder«. Trotzdem hat es uns gewaltig imponiert, daß fli1 da runter durften.
21ls wir wieder oben waren, waren mir bÄ frofj. Für düstere Keller muß ein Pimpf ja nÄ gerade Vorliebe haben, wenn er sie nicht zum fr ländespiel braucht.
Dann haben wir dem Patty Frank die M gedrückt, haben uns schnell noch ins Gästebuch * getragen, und sind endlich langsam davongetrrtti
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Leichter Schnee.
Nachts haben die eisigen Winde gesungen, Schnee fiel und stäubte verwehende Zeit Der Tag hat alles wieder verschlungen, Nun liegen die Straßen tot und weit.
Nun wissen die Felder, dicht umgraut, Nichts mehr vom Weiß der verstürmten Nacht, Nur Vogelschrei und Menschenlaut Sind zitternd aufgewacht.
Heinz Rusch.
„Sind schließlich schnurstracks über die Straße rüber, an der Villa Shatterhand vorbei zu dem Karl-May-Museum gegangen Das ist in einem großen Blockhaus mit dem schönen Namen „Villa Bärenfell". Zu einer Führung kamen wir gerade zurecht. Vom Eingang links ist in dem Blockhaus em großer Raum. Wildwest-Raum oder so heißt er. Da brennt ein Kaminfeuer, auf den Holzbänken ringsum liegen leere Felle, die man früher einmal lebendig gewesenen toten Tieren abgezogen hat. Ein hölzerner Tisch, und noch ein hölzerner Tisch, Schemel und Stühle aus Holz, auf all diesen Sitzinstrumenten Leute, die sich erzählen lassen wollen über und von Karl May.
In der Mitte steht ein Mann mit einem großen Cowboy-Hut. Ein knorker Kerl übrigens, aber das haben wir erst nachher gemerkt. Das ist Patty Frank. War früher Artist, in vielen Zirkussen, ist auch drüben in Amerika herumgekommen Kennt Deutschland aus dem Eff-Eff.
Der Patty Frank erzählt viel, mehr jedenfalls, als ich behalten habe. Da war eine große Indianer- schlacht, bei der sich die Weißen nicht allzu nobel benommen haben sollen. Die bildete sozusagen den Abschluß der Zeit der letzten freien Indianer. Weiter erzählt er über indianische Kleidung und indianische Waffen, schließlich auch aus dem Leben Karl Mays Alles Geschichten, die man sich besser anhört, als daß man sie sich von mir wieder erzählen läßt.
Das Museum selbst ist verrückt interessant. Da sind lebensgetreu Jndianerfiguren nachgebildet. Der Kopf von einem ganz uralten Indianer hat uns besonders imponiert. Das soll ein ganz berühmter gewesen sein. Er hieß Red Cloud' „Die Weißen haben kein Hirn und kein Herz" hat er irgendwann einmal gesagt, was nicht grabe für feine anatomischen Kenntnisse spricht.
Richtige Mokassins haben wir auch gesehen. Gibt i es in verschiedener Form. Aus ganz hellem und । ganz dunklem Leder.
Die Abfahrt ist herrlich. Wie im Flug gleiten Je Bretter durch den Pulverschnee. Man spür! r:ir noch Sonne, Wind und den stäubenden Schnee :?r einem fast den Atem nimmt. Unterwegs halten Jr an und besuchen unsere Kameradinnen, die aitj bim vorderen Wiedhang untergebracht sind. Sie siild alle fort bis auf einige „Invaliden". Gerade, s wir uns wieder zur Abfahrt rüsten, biegen :e Mädel mit kühnem Schwung um die Ecke unb »$• Zählen, daß sie weit drüben an der Grenze ui. n und nach Oesterreich hinübergeschaut haben.
Als es schon fast dunkel ist, kommen mir ..u unserer Schihütte. Eine warme Stube und ein beetter Tisch erwarten uns. Die Schier mer!:n wieder fein sauber abgeputzt und in die Diele teilt. Das nasse Zeug und die Stiefel kommen n den Ofen im Wohnzimmer. — Am Abend hod n wir alle um den Tisch, auf dem ein paar Wch--ß kerzen brennen. Unser Schilehrer erzählt uns ocrtl einer Heimat, von Oesterreich. Es ist ein feinfrl Ausklang für diesen Tag, der so reich an Fnufrl und Schönheit war...
z 2 0 allerlei gute^Ratschläge noch dazu. Die ®
tungen müssen im Eiltempo gehen, denn e
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gern gekauft. So war alles ohne Barmherzigkeit dem Trödler verfallen. Selbst das Kochbuch ging diesen Weg.
Und es ging ihn mit vielen, vielen anderen. Von rund 10 000 Büchern, die im Laufe einer langen Zeit eingetrudelt waren, blieb knapp die Hälfte als brauchbar zurück in der darum allmählich wieder leerer werdenden Dienststelle. Diese 5000 guten Bücher, die nicht von den höllisch dröhnenden Einstampfmaschinen gefressen wurden, erhielten eine himmlische Pflege. Schäden am Einband wurden ausgebessert, ein fehlender Rücken wurde ersetzt, vielleicht sogar ein fehlender Einband. Schließlich gab ihnen eine sorgende Pimpfenhand einen gut Angeschnittenen Schutzumschlag und das Bibliotheksexemplar der Jungvolk-Bücherei war fertig.
Ja, es war fertig, bis auf die Katalogisierung. Mit dieser begann die Arbeit von neuem. Große Listen wurden aufgestellt nach Verfassernamen und nach Sachgebieten. Komplizierte Zähl- und Prüfsysteme wurden ausprobiert und schließlich festgelegt. Dann wurden wieder die jetzt wohleingebundenen Bücher nach Gruppen gestapelt und schließlich notiert. Kleine Klebezettel kamen auf den Schutzumschlag und auf das Buch. In die Listen trug man einen entsprechenden Vermerk ein. So ging das Stück für Stück, unaufhörlich, bis auch der letzte Band an feinen endgültigen Platz auf dem selbstgezimmerten Regal gestellt war. Die Bibliothek im Rohbau war vollendet.
Der „Herr Bibliothekar" blickte stolz auf die Bücher in der Runde, „organisierte" sich schnell noch aus einem anderen Dienstraum einen kleinen Tisch für seine Karteikästen, rückte die Ordner an ihren Platz und lächelte siegesgewiß: „Jetzt kann es losgehen! Wir katalogisieren!"
Das war nach der großen Büchersammlung. Jedes freie Plätzchen war in der Jungbanndienst- flelle mit Büchern belegt. Die Stapel lagen \)om Fußboden bis zur Decke und von der Decke bis Zum Fußboden. Selbst die besten Kenner der örtlichen Verhältnisse faßte manchmal ein gelindes Grauen. Und die Nichtkenner fürchteten alle drei Sekunden, daß ihnen einige Dutzend Bücher auf Öen Kopf fielen. Aber auf solche nebensächliche Bedenken konnte jetzt keine Rücksicht genommen werden. Denn immer noch erschienen „Rollkommandos", die irgendwoher immer noch einige Bücher mitbrachten. Und diese Bücher mußten ja auch gleich wieder aufgestapelt werden.
Doch mit dem Stapeln allein war es natürlich nicht getan. Das Stapeln war ja nur der Vorgeschmack von der Vorarbeit für die kommenden Büchereien. Wichtiger nämlich schon als das Stapeln war das Sichten. Auch das wurde schon eifrig besorgt. Während vorn an der Tür noch feste gestapelt wurde, fingen am Fenster schon einige Schriftgelehrte an, die Riesenmengen sichtend auszuwählen und die Böcke von den Schafen zu sondern. Ach, das war eine Arbeit! Donner, Donner! Und was man da so zu sehen bekam. Gut gemeint hatten es die Spender ja vielleicht, aber zu brauchen waren solche „wertvollen Geschenke" nun in einer Jungenbücherei doch wahrhaftig nicht. Kein Wunder, daß jetzt der Stapel „unbrauchbare" immer höher und höher stieg, während sich der Stapel „brauchbare" nur sehr viel langsamer auffüllen ließ.
Das Kochbuch „für eine deutsche Hausfrau" befand sich in guter Gesellschaft. Da waren die Berichte einer medizinischen Vereinigung zur Heilung des Kropfes aus dem Jahre 1885, in Ganzleinen gebunden. Es lagen daneben die „Liebesbriefe der Marquise von I" in reizvollem Buntdruck-Einband. Eine Geschichte vom „Glück und Ende eines Raubmörders" fehlte ebensowenig wie eine längere Betrachtung über naturgemäße Lebensweise und Lauwarmwasserkuren.
Schade, von solch schönen Dingen wollen nun
gibt in der HI."
.. hat die Reichsjugendführung wieder seine planmäßige Ausbildung eines funktechnischen Nachwuchses aufgenommen. Die Reichsfunkschule der Hitler-Jugend in Göttingen führt zu diesem Zweck vom 1. bis 20. Februar ihren ersten Lehrgang im neuen Jahr durch. Es ist ...
„Es ist doch merkwürdig!", murmelt Herr Berger vor sich hin, und steckt sich eine neue Zigarre an. „In meiner Jugend, da gab es doch das alles nicht!"
Frau Berger ist ins Zimmer getreten. „Was hast du denn wieder, Max? Du müßtest deine Freude an dem Eifer deines Jungen haben ..."
Es klingelt Sturm. Eine Minute später steht Karl im Zimmer. „Na, ist denn euer Dienst aus?" erkundigt sich Vater Berger nun schon etwas freundlicher.
„Jawohl, prima war's, Vater! Prima! Ganz große Sachen haben wir vor! Wir bauen an einem neuen Empfangsgerät, du weißt doch, daß ich jetzt bei der funktechnischen Bereitschaft bin."
„I«, ich habe gerade etwas im Radio gehört von einer Funkerschule." — „Stimmt nicht ganz, Vater! Es ist keine Funkerschule, sondern unsere Reichs- sunkschule in Göttingen."
„Also mit Funk befaßt ihr euch nun tatsächlich auch noch?!" „Das ist sogar prima. Wir bauen eigene Geräte, wir werden theoretisch und praktisch in Elektro- und Funktechnik ausgebildet. Dazu kommt noch Morsen. Zur Zeit bauen wir einen Lautsprecherwagen — pfundige Sache, sage ich dir!"
„Na, ja, meinetwegen, ober könnt ihr denn mit den Dingen auch praktisch etwas anfangen?"
„Selbstverständlich! Sieh, bei großen Kundgebungen der HI. bauen wir ganze Großlautsprecheranlagen auf — die Lautsprecher und Verstärker konstruierten wir auch oft selber. Und dann — du kennst doch unseren früheren Scharführer, den Georg?" — „Den großen da? Ja, den kenne ich." — „Der ist im Herbst zur Wehrmacht gegangen und ist bei den Nachrichtern. Was er bei uns gelernt hat, kann er dort restlos verwerten! Der Kerl fäüt bei feiner Kompanie direkt auf, sage ich dir!"
„So, so, hm, das ist ja erfreulich." Die fünfte Zigarre ist inzwischen verqualmt, dicker Rauch lagert im Zimmer. Karl reißt die Fenster weit auf, um frische Luft hereinzulassen.
„Untz, weißt du, Vater, bei uns ist eine Begeisterung ftir die Sache. Bei uns ist der HJ.-Dienst niemals Zwang, immer nur Ehrensache. Mein Gefolgschaftsführer hat neulich beim Dienst angedeutet, ich könnte vielleicht zu einem der nächsten Kurse nach Göttingen kommen! Das wäre meine größte Freude — ich darf doch gehen, ja?"
„Was, nach Göttingen willst du auch? Ja, was macht ihr denn da eigentlich auf der Funkschule? Telephonieren und Funken?" — „Telephonieren ja nun gerade nicht, aber im Morsen werden wir natürlich ausgebildet. Und einige Kenntnisse muß man auch mitbringen ..."
„Und wo nehmt ihr diese Kenntnisse her?" — „Nun, hier aus unseren technischen Schulungsabenden." — „So. Und da lernt ihr dann in Göttingen noch allerhand dazu?"
„Stimmt! Und stelle dir vor, auch mit den Grundzügen des Fernwesens werden wir vertraut ge- : macht, mit Kurzwellentechnik, Ultrakurzwellen. Wir : haben Gelegenheit, alle Messungen, von den einfachen Strom- und Spannungsmessungen bis zu
Am Vorabend des Geburtstags des Führers wird der Jugendführer des Deutschen Reiches in der Marienbura für das gesamte Reich den Jahrgang 1927 der deutschen Jugend in bas Jungvolk aufnehmen. Diese feierliche Aufnahme wird künftig jedes Jahr in der Marienburg erfolgen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Um eine Irnigvolkbiicherei.
Wir stapeln, wir sichten, wir organisieren.
Unser Schilehrer bahnt uns den Weg, beritt scharfem Zickzack sehr schnell ansteigt. Ab un^u ,,menQe em gibt es einen kleinen Aufenthalt, wenn dis «W ;LhiQhqcno ober andere das Gleichgewicht verliert und ans »er -EhtnasDi Bahn kippt. Bald aber wird die Steigung so sM, daß wir mit den Schiern nicht mehr recht vorvciAS- milch i kommen. Etwa 150 Meter unter dem ®iirel 1 hpmeil (nrtffoM mir aPi ttnX PfAllAVM X»a LaUam •<«
Eines Tages aber ist es soweit, daß wir knalle zu einer größeren Tagesfahrt versammeln__
Wir treten vor der Hütte an. In tadellos geh™ Stieseln, sauber gebürsteten Schihosen, gemahn und gekämmt, was ja eigentlich selbstverstänjch ist — aber in einer Schihütte oft schwierig rin kann. Gegenüber im Haus „Ingeburg", dem Liyi* Wintersporthotel, ist Noch alles still. Wir sind nie immer die ersten. Ruth hat den Tagesspruch gctgt und der letzte Vers von unserem Lied ist oerflun.jn. AMe „Schneefelder blinken, leuchten von ferne her, LcM - . h
versinken im Wolkenmeer." So wird es heute iei W 01 uns sein, denn wir wollen auf den Iseler. lOnschasten
Natürlich die Medizinbeutel. Die darf man nicht vergessen sich genau anzuschauen. Komische Dinge hatten sich die alten Herren Indianer da aufbewahrt. Etwa eine abgebrochene Bruyere-Pseife, ein paar Eisennägel oder dergleichen Auch die Klauen von einem Grizzlybären und was es sonst für wilde Viehcher da gibt.
Ein Bild, das man Panarame oder auch Panorama nennt und das einen Einblick in das Jn- dianerleben geben soll, hat uns allen schwer imponiert. Der fette Max hat gemeint, er wäre am liebsten Squaw. Weil die zu Hause essen könnten, wenn die Krieger draußen herumreiten müßten. Ich hab ihn aber abgefertigt: „Du bist ein fauler Kojote, hough!" hab ich geantwortet.
Kanus und sonst dutzenderlei Dinge kann ich weder schildern noch aufzählen. Mein schwaches Gedächtnis ist heute schon zu verbraucht Ich habe in der Pause von der dritten Stunde heut früh nämlich ein Gedicht schnell gelernt, das wir können mußten. In der konnte ich es auch. Jetzt weiß ich nicht mehr, wie es heißt. —
Was ganz Dolles waren noch die Skalpe. Phantastische Skalpe, sag ich euch, kann man sich da an- gucken. Schade, daß die unter Glas sind. Und noch mehr schade, daß man sie nicht mitnehmen kann. Sind da doch Skalpe zu sehen von Indianern und von Weißen. Uebrigens sollen die Indianer das Skalpieren von den Weißen gelernt haben. War früher mal em Preis ausgesetzt auf den Kopf eines leben Jnbianers. Das Kopfabschneiben war aber Den Gelbjagern zu umstänblich. Darum haben sie Ickiließlich ihren Opfern nur noch die Haut vom Kopf gezogen. Das haben sich die Indianer dann abgesehen und es gewissermaßen auf Gegenseitigkeit
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riirfhnLnh h H Unb 9£r zu- Bimbo war untröstlich. Daß der Henrystutzen vC
% «UnS <AbGr dattl) Frank 17 statt 25 Schuß hatte, das wollte er erst jr in geschlossen Drum hat er uns nicht begreifen. Dann aber schwor er, der Wahl!» Än SÄ lLbie "Goldgi aberbar zum grin- die Ehre zu geben. In jedem seiner 30 „Karl M fenöen Pranerhund werfen lassen. Da sind lauter will er, wo immer eine 25 steht, eine 17 draus mo HL
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