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Wieder unter der Hoheit des Reiches

Die Neuregelung der Verhältnisse bei Reichsbank und Reichsbahn.

weiterhin wahr.

Kleinmann stammt aus dem Wuppertal. Er wurde bis Kriegsausbruch bei der Eisenbahndirek- tion Elberfeld, bei der Generaldirektion der Elsaß- Lothringischen Reichseisenbahn in Straßburg und bei der Eisenbahndirektion Saarbrücken verwandt. Im Kriege wurde Kleinmann zunächst auf dem westlichen und später auf dem östlichen Kriegsschau­platz eingesetzt. 1920 wurde er Oberregierungsbaurat und Betriebsleiter der Eisenbahndirektion Kattvwitz. An der Abwehr der Ausstände in Oberschlesien be­teiligte sich Kleinmann als Angehöriger des Deut­schen Ausschusses. 1923 wurde er betriebstechnischer Leiter der Oberbetriebsleitung West. Den passiven Widerstand der deutschen Eisenbahnen hat er orga­nisiert und die Umleitungen um das besetzte Gebiet durchgeführt. 1933 wurde er Präsident der Reichs­bahndirektion Köln. Am 25. Juli 1933 ständiger Stellvertreter des Generaldirektors der Reichsbahn. Er führte eine neue Dien ft - und Lohnord­nung für die Reichsbahnarbeiter auf der Grundlage nationalsozialistischer Weltanschau­ung durch. Kleinmann gehörte Jahre vor der Macht­ergreifung der NSDAP, an. Er ist SA.-Brigade- führer und der oberste Leiter des Bahnschutzes.

versagt, hauptsächlich wegen Nichterfüllung polizei­licher Anforderungen.

Fachbücher gehören in die Hand aller Schaffenden.

Unsere Zeit verlangt den kämpferischen Einsatz jedes einzelnen in unserem Volke, wo immer er steht. Einsatzbereit sein aber heißt nichts anderes, als nach der persönlichen Höch st lei st ung im Dien st für das Ganze streben. Das große Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle in ihrem Beruf und an ihrer Arbeitsstelle das Beste geben, danach trachten, sich weiter in ihrem Fach zu bilden und das eigene fachliche können z u r 2N e i st e r s ch a f t zu steigern. Fachbücher gehören darum in die Hand aller Schaffenden. Denn aus ihnen gewinnt ein jeder zum Wollen das können!

Hermann Göring.

jungen eingeführt. Das neue Gesetz beseitigt also auch bei der Reichsbahn die Bestimmungen des Reichsbahngesetzes, die sich als Ausfluß der bei der früheren Reparationsregelung Deutschland aufer­legten Bindungen darstellen. Damit wird klarge­stellt, daß die Reichsbank und die Deutsche Reichs­bahn vom ausländischen Einfluß auch formell endgültig befreit sind.

Kleinmann Staatssekretär im Reichsverkehrsministermm.

B e r l i n, 12. Febr. (DNB.) Der Führerund Reichskanzler hat den ständigen Stellvertreter des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn, Wilhelm Kleinmann, zum Staatssekre-

Magdeburg, 12. Febr. (DNB.) Zu den reits durchgeführten Aktionen des Reichsamtes Schönheit der Arbeit der DAF. werden sich in die­sem Jahre zwei neue gesellen. Die erste steht unter her ParoleSaubere Menschen in saube­ren Betrieben", die andere, die am 7. März in sämtlichen Kohlenbergwerken angelassen werden soll, trägt die DeviseSchönheit der Arbeit im Bergbau . Was man mit dem ersten Feldzug er­reichen will, das zeigt deutlich eine Ausstellung die Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in Magdeburg eröffnet hat. In zahlreichen Photos und Muster­stücken wird gezeigt, wie ein Süro' zweckmäßig und mustergültig, aber doch billig ausgestattet wer­den kann. Bor allem sind die Büros verschwunden, in denen staubblinde Fenster das Sonnenlicht schlucken und altersschwache Möbel oder verstaubte Akten die Räume stark beengen. Weiter sieht man Kleider spindmodelle mit genormten Ab­messungen. Auch die Beleuchtung der Ar­beitsplätze spielt eine große Rolle. Den Hauptteil der Sonderschau bildeten Musterwasch- und Umkleideräume, die durchweg fließendes

___im Reichsverkehrsmini st erium er­nannt. Staatssekretär Kleinmann nimmt die Auf­gaben des stellvertretenden Generaldirektors und Vorstandsmitgliedes der Deutschen Reichsbahn auch

Wasser besitzen. Außerdem kommt überall zum Ausdruck, daß die Waschanlagen so anzulegen sind, daß die Reinigung nach Arbeitsschluß sich möglichst rasch und reibungslos abwickelt. Jeder Schaffende soll den Schmutz und Ruß seines Tagewerks nicht in den Feierabend tragen, sondern sauber und er­frischt die Arbeitsstätte verlassen.

OerArbeitseinsah in derMetallindustrie

B e r l i n, 12. Febr. (DNB.) ImReichsanzeiger" wird eine neue Anordnung über den Arbeitseinsatz der Metallarbeiter veröffentlicht. Um ein gegen­seitiges Abziehen der Facharbeiter durch die ein­zelnen Betriebe nach Möglichkeit zu verhindern, sind bereits Maßnahmen getroffen worden, die jetzt erweitert wurden. Einmal sind auch die Di­plomingenieure und sonstigen akademisch vorgebildeten Kräfte, derenAbwerbung" beson­ders umfangreich war, in die bisherige Regelung einbezogen worden soweit ihr Gehalt 1000 Mark monatlich nicht übersteigt. Weiter wird be­stimmt, daß jeder Wechsel von Arbeits­kräften in der Metallindustrie, wenn es sich um Fachkräfte handelt, zustimmungspflich- tig ist auch innerhalb des gleichen Arbeitsamtes.

Musterung für Wehrdienst und Reichsarbeitsdienst 1937.

Berlin, 11. Febr. In einer gemeinsamen An­ordnung des Reichskriegsministers und des Reichs- Ministers des Innern über die Erfassung und Mu­sterung 1937 für den aktiven Wehrdienst und Reichs­arbeitsdienst wird bestimmt, daß, beginnend am 2. April, die wehrpflichtigen Deutschen des Geburtsjahres 1917, durch die polizei­lichen Meldebehörden erfaßt und im Sommer dieses Jahres gemustert werden. Die Dienstpflich­tigen des Geburtsjahrganges 1917 haben in der Zeit Dom 1. Oktober 1937 bis zum 31. März 1938 oder Dom 1. April 1938 bis zum 30. September 1938 Reichsarbeitsdienst z u leisten. Sie wer­den voraussichtlich vom 1. Oktober 1938 an zum aktiven Wehrdienst herangezogen.

5600 Führerscheine wurden entzogen.

Der Reichsoerkehrsminister gibt bekannt, daß im Jahre 1936 wegen der verschiedensten Verstöße gegen die Verkehrsbestimmungen 5 6 7 8 Führer- scheine f ü r Kraftfahrzeuge entzogen

Aus alter Wett.

Drei Verbrecher hingerichlet.

In Berlin ist der Bruno Busse aus Berlin-Neu­kölln hingerichtet worden, der wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürger­lichen Ehrenrechte verurteilt worden ist. Busse hat in Rüdnitz die Gastwirtin Berta Krafft erschossen, die er um fast ihr ganzes Vermögen betrogen hatte. Gleichzeitig ist Georg ©rammens aus Berlin hm- gerichtet worden, der wegen gememschast- l i ch e n R a u b m o r d e s zum Tode verurteilt wor­den war. ©rammens hat zusammen mit dem in­zwischen verstorbenen Konrad Nürnberg den Kas­senboten Schröter des Mitteleuropäischen Reise­büros in Berlin überfallen, erschossen und des Geldes beraubt. Ferner ist der vom Volksgerichts­hof wegen Landesverrats zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Kurt Stangl aus Dresden hingerichtet worden.

Riesiger Singvogelschwarm in der E,fel.

An vielen Orten der Eifel konnte man m den letzten Tagen eine interessante Naturerscheinung bewundern.' Ein ungeheurer Dogelschwarm hält sich bei milder Witterung im Elselgeblet auf. Der Schwarm wurde erstmalig gesehen als er am wolkenverhangenen Himmel in beträchtlicher Hohe das Dauner Gebiet von Osten nach Westen über­flog. Seitdem hält sich diese Vogelmasse - es han­delt sich in der Hauptsache um kleine Smgv^el in dieser bisher vom Winter fast völlig verschonten Gegend auf, wo sie anscheinend die notwendige Nahrung finden.

Verurteilte Schwarzhörer.

Im Vierteljahr Oktober bis Dezem­ber 1 9 3 6 sind 210 Fälle der Errichtung und des Betriebes nicht genehmigter Funkempfangsanlagen st r a f r e ch t l i ck verfolg t morben. Verurteilt wurden 144 Personen, davon 139 zu Geldstrafen von 3 bis 100 RM. und vier zu Gefängnisstrafen von zwei Wochen bis zu drei Monaten. Ein Jugendlicher wurde verwarnt.

Berlin, 12. Febr. (DNB.) Das jetzt vorliegende Gesetz zur Neuregelung der Verhältnisse der Reichs­bank bezweckt lediglich die uneingeschränkte Währungshoheit des Reiches klarzustel­len. Demzufolge ist die bisher festgesetzte Unab­hängigkeit der Reichsbank von der Reichsregierung weggefallen. In der Tat gibt es nirgends in der Welt eine Zentralnotenbank, die von der Regie­rung ihres Landes völlig unabhängig wäre und etwa eine Politik führen könnte, welche der allge­meinen Politik ihrer Regierung zuwiderliefe. Um die Reichsbank, wie es der Führer in seiner Rede ausspricht, restlos unter die Hoheit des Deutschen Reiches zu stellen, hat der bisherige § 6 des Bank- aesetzes nunmehr die Fassung erhalten, daß das Reichsbankdirektorium dem Führer und Reichskanzler unmittelbar unter­steht. Dadurch wird der Reichsbank gleichzeitig innerhalb des Staatsapparates eine Stellung ein­geräumt, die der Bedeutung ihrer inneren und äußeren Aufgaben entspricht. Im § 21 letzter Ab­satz des Bankgesetzes waren Verpflichtungen der Reichsbank aus der früheren Reparationsregelung festgelegt. Die Streichung dieses Absatzes ändert an den Beziehungen der Reichsbank zur Bank für internationalen Zahlungsaus­gleich in Basel nur insofern etwas, als sie sich künftig nicht mehr als erzwungener, sondern ebenso wie bei den Notenbanken der anderen an der BIZ. beteiligten Länder a u f freiwil­liger Grundlage abspielen werden.

Die Neuregelung bei der Reichsbahn.

Die die Reichsbahn betreffenden Bestimmun­gen des Gesetzes besagen u. a.: Die Deutsche Reichsbahngesellschaft führt den NamenDeut­sche Reichsbahn". Ihre Dienststellen sind Reichsbehörden. Die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn geht im Reichsverkehrsmini­sterium auf. Der Reichsverkehrsminister nimmt die Aufgaben des Generaldirektors, ein Staatssekretär und Ministerialdirektoren nehmen die Aufgaben der übrigen Vorstandsmitglieder wahr. Die Deutsche Reichsbahn verwaltet das Vermögen der Deutschen Reichsbahngesellschaft und das Vermögen des Rei­ches, das dem Betrieb der Reichseisenbahnen ge­widmet ist, nach den Vorschriften des Reichsbahn­gesetzes vom 13. März 1930 als Sonderver­mögen des Reiches weiter, in das der Grundbesitz der Reichseisenbahnen nebst Zubehör einschließlich der Fahrzeuge und mit allen Beteili­gungen einbezogen wird. An Stelle des Verwal­tungsrates hat einBeirat der Deutschen Reichs­bahn" die Aufgabe, in wichtigen Fragen den Reichs­verkehrsminister zu b e r a t e n. Dem Beirat gehören die Vertreter der Vorzugsaktivnäre an. Den Vorsitz führt der Reichsverkehrsminister.

Für die R e i ch s b a h n b e a m t e n hat die Re­gelung zur Folge, daß sie aus der Stellung von mittelbaren Reichsdeamten wieder in das Verhält­nis von unmittelbaren Reichsbeamten ubergefuhrt

Wetterbericht

des Aelchswelterdiensles. Ausgabeort Frankfurt

Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit be­findet sich in erneuter Verstärkung. Dabei wurde durch einen nach England vorgestoßenen Atlantik­wirbel bereits die Zufuhr kalter Meeresluft auf das Festland abgeschnitten und die Verfrachtung milder Meeresluft aufgenommen. Dementsprechend setzt sich rasch wieder unbeständiges und zunehmend! mildes Wetter durch, welches die in unseren Nach­bargebirgen bestehenden Schneesportmöglichkeiten stark gefährdet.

Aussichten für © o n n t a g : Wolkig bis be­deckt und zeitweilig Niederschläge, von Schnee in Regen übergehend, bei lebhaften südwestlichen Win­den ansteigende Temperaturen.

Wintersport-Wetterbericht.

Vogelsberg. Herchenhainer Höhe: Heiter, 4 Grad, 23 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 5 Zen­timeter Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut. Hoherodskopf: Wolkig,5 Grad, 25 Zenti­meter Gesamtschneehöhe, 7 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.

Sauerland, Winterberg: Bewölkt,5 Grad, 50 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Sportmöglichkeiten sehr gut.

Alpen, Schneefernerhaus: Schneefall,12 Grad, 520 cm Gesamtschneehöhe, 20 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski-Sportmöglichkeiten sehr gut.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 37: 11 250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einfchließlick 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

werden. Die Angleichung der Personalbestimmun- gen an die Verhältnisse des Reiches wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Es mußte deshalb fest- qelegt werden, daß vorläufig die bisherigen gesetz­lichen Vorschriften und Verwaltungsordnungen der Deutschen Reichsbahn gelten. Zum 1. Juli 1937 wird das deutsche Beamtengesetz mit den für die Reichsbahn notwendigen Aenderungen und Ergan-

Derantwortung für die Niederlagen bei Madrid unb den Fall Malagas Herumdrücken. Das Blatt fordert die B e ft r a f u n g all derer, die für diese Schlappen die Verantwortung tragen DerBot­schafter" der spanischen Bolschewisten in Moskau ift am Freitag in Valencia eingetroffen. Journa­listen gegenüber äußerte er, daßSowjetrußland 24 Stunden am Tage mit der Unter­st ü tz u n g der spanischen Bolschewisten beschäftigt" sei und alles liefere, was für den Sieg notwendig ist.

Der Wohnungsbau.

Als ein Zeichen der inneren Festigkeit der deut­schen Wirtschaft kann es betrachtet werden, daß sich die Zahl der aus privaten Anlagemitteln errichteten Wohnungen bedeutend erhöht hat. Während im Jahre 1933 im Rahmen der Bauvorhaben der Anteil der öffentlichen Körperschaften als Bau­herren 10,5 v. H., der gemeinnützigen Bauver­einigungen 33,8 v. H., der privaten Bauherren 55,7 v. H. betrug, haben sich diese Anteile im Jahre 1936 in einer Stärkung des Anteils der privaten Bauherren auf 61,4 v. H. ver­lagert. Die gemeinnützigen Bauoereinigungen waren noch mit 35,3 v. H., alfo etwas mehr als 1933 be­teiligt, während von öffentlichen Körperschaften nur noch ein Drittel, nämlich 3,3 v. H. Anteile zu ver­zeichnen waren.

Der reine Zugang an Wohnungen belief sich 1936 in den Groß- und Mittelstädten auf 128 000 Wohnungen gegen einen Zuwachs von 84 2OO Woh- nrngen im Vorjahre; der Mehrzugang ist also mit etwa 53 v. H. sehr beachtlich. Der Wohnungs­bestand insgesamt belief sich Ende 1936 auf rund 6,9 Millionen Wohnungen, von denen etwa 1,6 Mil­lionen Wohnungen oder 23 v. H. nach dem Jahre 1918 erbaut worden sind. Teilt man die Wohnun­gen auf in kleine Wohnungen (mit 1 bis 2 Wohn- räumen einfchl. Küche) und Mittelwohnungen (mit 4 bis 6 Räumen einfchl. Küche) und in Großwoh­nungen (mit 7 und mehr Wohnräumen einfchl. Küche), und berücksichtigt man gegenüber den Zu­gängen die Abgänge, so entfiel der Hauptteil der Zugänge auf Kleinwohnungen mit rund 10000 Stück. Der Zuwachs an Mi11elwoh - nun g e n ergab rund 6000, während bei den Großwohnunaen sich ein erheblicher A b - gang mit über 3000 Stück herausstellte. Diese Zah­len beziehen sich auf Wohnung s umbauten in Wohngebäuden. Im Gesamtbereich aller Woh­nungen ergab sich, daß der Anteil der Kleinwoh­nungen auf 46 v. H. gestiegen war, während die Zahl der Mittelwohnungen ein wenig, und zwar au 50 d. H. zurückging, im übrigen die Zahl der Groß Wohnungen weiterhin gesunken ist. 57 Großstädte zusammen ergaben einen Wohnungsbauzugang von 121000 Wohnungen, während 45 Mittelstädte nur rund 19 000 Stuck Zuwachs hatten. Immerhin waren diese Zahlen erheblich höher als die Bauzah­len im Vorjahre und übertrafen die Vorjahrs­summe um etwa 50 v. H. Der Baumarkt hat durch diesen Wohnungszugang eine beachtliche Steigerung erfahren. Insgesamt bemißt man die in der Bau- wirtschaft eintretenden Umsätze auf jährlich acht Milliarden Mark.

Saubere Menschen in Zauberen Betrieben.

werden mußten. Besonders bemerkenswert ist dabei, daß die meisten Entziehungen des Führerscheines wegenN eigung zum Trunk oder zu Ausschreitungen" (2103 Fälle) erfolgte. Wegen Nichterfüllung polizeilicher An­ordnungen wurden 1256 Führersckeinentziehun- gen ausgesprochen, wegen fahrlässiger Kör­perverletzung oder fahrlässiger Tötung 1212, wegen Roheitsvergehen und Sittlich­keitsverbrechen 103, wegen schwerer Eigentumsvergehen ober Urkunden- älschung 578. In 13 Fällen erfolgte die Ent­ziehung, weil der Betreffende nicht gegen Haftpflicht versichert war und entstande­nen Schaden nicht ersetzte. Im Berichtsjahr wurde außerdem in 1951 Fällen der Führerschein von vornherein versagt; darunter befinden sich 445 Anwärter, die die Prüfung nicht be­standen haben. Bei der Mehrzahl der übrigen lag erwiesene Unzuverlässigkeit vor. Fahr­lehrerscheine wurden 127 entzogen und 29

die einzelnen Modelle

55 PS ab 4975.- RM AB WERK

62 PS

ab

5550.-

RM

AB WERK j