Die Arbeit der OAF
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Das Ernährungshilfswerk in Gießen
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dieser Aktion. Jeder einzelne unter uns wird halb seine Schuldigkeit tun!
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Landesregierung^ dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Fischer, und dem Verwaltungsdirektor der Universitäts-Kliniken, Professor Dr. Reinwein, für die vorbereitende organisatorische Tätigkeit und die Ausarbeitung des Lehrplans, Dr, Schliemann für die tatkräftige Unterstützung von feiten der Arbeitsfront und Bürodirektor F r e u n d l i e b für seine Mühewaltung. Die Schule böte eine Grundlage der Auslese im Sinne der Leistungssteigerung und diene somit dem Wohl der Betriebe und des Staates.
Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer wurde die Schule eröffnet. Nach einer Pause, die der Erledigung organisatorischer Fragen gewidmet war, übernahm Professor Dr. Fischer der Chirurgischen Klinik die erste Unterrichtsstunde.
Der wöchentliche Unterricht der staatlich genehmigten Krankenpflegeschule, se eine Doppelstunde am Abend, wurde von den Oberärzten der Universitäts-Kliniken und des Hygienischen Instituts übernommen. Er führt die Schüler in 200 Unterrichtsstunden, auf zwei Jahre verteilt, durch die wichtigsten Gebiete der Kranken- und Gesundheitspflege. Die politische Schulung bleibt der Partei bzw. der DAF., die Schulung in der Erb- und Rassenpflege dem Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Professor Dr. Kranz, vorbehalten.
Stellvertretender Leiter der Schule ist Professor Dr. B o e n i n g, Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik.
Nach den ministeriellen Bestimmungen setzt sich die Prüfungskommission zusammen aus dem Mi- nisterialreferenten der Landesregierung, dem Amtsarzt des Staatlichen Gesundheitsamtes Gießen und zwei an der Krankenpflegeschule tätigen Aerzten. Nach erfolgreichem Besuch und bestandener Schlußprüfung erhalten die Kursusteilnehmer urkundlich die staatliche Anerkennung.
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Die Industrie, und Handelskammer Gießen gibt Auskunft.: 311: Die deutsch-französischen Vereinbarungen über den Besuch der Internationalen Pariser Ausstellung. — 312: Dänische Valutazuteilungen für die 2. Periode — Anwendung des neuen Gesetzes. — 313: Neue Devisenvorschriften für den Reiseverkehr in der Tschechoslowakei. — 314: Der Bedarf des Auslandes an deutschen Erzeugnissen. — Die ausländische Nachfrage auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1937. Fortsetzung. — 315: Zollerleichterung für die Pariser Automobilausstellung. — 316: Warenproben nach dem Ausland.
Familientragödie in Mainz.
vierköpfige Familie durch Gas vergiftet.
LPD. Mainz, 11. Mai. In der Emmeranstraße brachte der 26jährige Jakob W. seiner Frau mit einer Zange schwere Verletzungen bei. Den Inhalt des Munzbehälters der Gasuhr warf er darauf in die Gasuhr hinein und öffnete sämtliche Gashähne. Durch das ausströmende Gas wurde die schwerverletzte Ehefrau, der Täter selbst und die beiden drei und vier Jahre alten Kinder des Ehepaars getötet. Zerrüttete Familienverhältnisse des als Säufer und Müßiggänger geschilderten Mörders dürsten die Tat herbeigeführt haben.
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fo schöner war der Blick über die dunklen Fichten und die frischgrünen Buchen auf die nächste Umgebung. Auf gutgewählten Wegen kamen wir nach Bieber. Hier blieben wir bei Gesang und fröhlicher Unterhaltung zusammen, bis uns die Biebertalbahn nach Hause brachte.
Lpd. Regimentsappell ehem. 117er. Vom 5. bis 7. Juni findet das große Treffen der 117er, das mit der Feier der 240jährigen Wiederkehr der Gründuna des Regiments verbunden ist, in der alten Garnison Mainz statt. Wie einst vor 20 Jahren und früher sollen alle Kameraden durch die Straßen von Mainz marschieren, auf dem Kasernenhof zum Appell antreten und vor allem an der Heldengedenkfeier für die auf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden teilnehmen. Auch der Vorbeimarsch an den alten Fahnen des Regiments wird zu einem Erlebnis werden. Meldungen an Kamerad Wilhelm Weber, Mainz, Gutenbergplatz 2.
Diamantene Hochzeit.
X W i e s e ck, 11. Mai. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit können am 13. Mai unsere Mitbürger, Lokomotivführer i. R. W i l h e l m Ludwig und Margarete, geb. Kolb, begehen. Sie wohnen seit 1930 hier im Hause ihrer verheirateten Tochter, Gießener Straße 162. Der Jubelbräutigam steht im 85., die Jubelbraut im 83. Lebensjahr. Beide erfreuen sich noch großer körperlicher Frische und geistiger Rüstigkeit.
Die K r e i s w a l t u n g W e t t e r a u der Deutschen Arbeitsfront gibt folgenden Bericht über ihre Tätigkeit im Monat April.
Die Kreiswaltung Wetterau zählte im Berichtsmonat bei einer Zunahme von 31 Mitgliedern 42 075 Volksgenossen, die in der Deutschen Arbeitsfront an ihrem Platze in den Betrieben für die Verwirklichung des zweiten Vierjahresplanes kämpfen.
Die Verwaltungsstelle 19 (Gießen) genehmigte 285 Unterstützungen verschiedenster Art mit einer gesamten Wertfumme von 5380,95 RM. Ausbezahlt wurden 545 Unterstützungen mit der Gesamt-Wert- summe von 7151,65 RM. Diese Unterstützungen waren den Kameraden, die ohne Einkommen, invalid oder in besonderer Notlage sind, das Zeichen, daß die Gemeinschaft dann für den Einzelnen eintritt, wenn der Einzelne unverschuldet nicht selbst für sich eintreten kann.
Die Kreiswaltung trug auch diesen Monat wieder bei 31 Mitgliederappellen und 235 Betriebsbesuchen ihren Kampfgeist und nationalsozialistisches Ideengut in die Volks- und Betriebsgemeinschaft. Bei dem Besuch von 23 Ortswaltungen und 3 Vertrauensratsschulungen erhielten die Amtswalter der Deutschen Arbeitsfront, beziehungsweise die Vertrauensmänner der Betriebe Richtlinien und Unterweisungen für ihre verantwortungsvolle Arbeit.
Die Rechtsberatungsstelle wurde von 535 Betriebsführern und Gefolgschaftsmitgliedern ratsuchend in Anspruch genommen, wobei 18 Vergleiche mit einer Gesamtsumme in Höhe von 725,96 RM. geschlossen werden konnten. Sechs Klageerhebungen vor dem Arbeitsgericht stehen 5 Vergleiche und 3 Klagerücknahmen gegenüber, während' zwei Zwangsvollstreckungen notwendig waren.
dcm Höchsten Gut", vorreformatorisch, Wittenberg 1523. 2. „Die Kapelle" von Conradin Kreutzer. Z. Volkslied: „Goldene Abendsonne" von Nägeli. Das nächste Maienblasen findet vom Turme der Johanneskirche statt.
* * Silberne Hochzeit. Das Fest der silbernen Hochzeit begehen heute, Mittwoch, 12. d. M., die Eheleute Wilhelm Menges und Frau Christine, geb. Fink, Gießen, Bahnhofstraße 18.
* * D i e Gießener Geldinstitute geben bekannt, daß ihre Geschäftsräume am Pfingstdiens- tag geschlossen sind, während sie am Pfingstsamstag bis 13 Uhr geöffnet sein werden.
* * Preußisch-Süddeutsche Staats- lotterie. Die Ziehung der 2. Klasse der laufenden (49.Z275.) Lotterie findet am 21. und 22. Mai statt. Schluß der Erneuerung 14. Mai.
* * Der Mai ist gekommen! 80 Wanderer hatten den Rus vernommen und sich zur Monatswanderung des V H C. eingefunden. Am Bahndamm entlang wanderten wir — so schreibt man uns — nach Wißmar zu und erfreuten uns schon hier an dem schönen Blick auf die Heimatburgen. Am Anfang des Wißmarbachtals ruhten wir an einem sonnigen Hang längere Zeit und folgten dann dem plätschernden Bächlein immer im ftüh- lingsfrkschen Wald durch das anmutige Tal. Am Forsthaus Waldhaus vorbei kamen wir nach bequemem Anstieg auf den Dünsberg, wo wir Mittagsrast hielten. Leider war schlechte Fernsicht. Um
Auch die NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" spürte den nahenden Sommer. Sämtliche Sport- kurse sind ohne Ausnahme sehr zahlreich besucht, während viele Urlaubsreisen bereits ausoerkauft sind. Es ist ein erfreuliches Zeichen dafür, daß der deutsche Arbeiter das Wollen feines Führers versteht, seinen Körper durch Sport gesund erhält und sein deutsches Vaterland Mit seinen Menscken in allen Gauen kennen und lieben lernt (Zahlreiche Fahrten nach schönen Gegenden und ebenfalls für jeden erschwinglich sind noch offen und es muß hier nackdrücklichst gesagt werden, daß es keineswegs zutrifft, daß bereits alle Fahrten ausverkauft sind.)
Die Abteilung Berufserziehung und Betriebs- führung benutzte' den vergangenen Monat zur Vertiefung ihrer Organisation und Neuschaffung verschiedener Einrichtungen, die demnächst der Oeffent- lichkeit zugänglich gemacht werden. Die „Häuser der Kurzschrift" (gemeinsames Unterrichtswerk der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Steno- grafenscbaft) begannen ihre Arbeit, die durch ihre Gemeinsamkeit und klare Zielsetzung einen hervorragenden Aufschwung genommen hat.
Die Kreisbetriebsgemeinschaften sind noch mitten bei dem Verfolg der sich aus dem Reichsberufswettkampf ergebenden Arbeiten, und alle Betriebe und die jungen Kameraden werden in Kürze darüber verständigt werden, was von ihrer Seite aus getan werden muß, um zu einer sinngemäßen Erfüllung der Ergebnisse des „Olympia der Arbeit" zu kommen.
„Das Deutsche Handwerk" hat viele junge Gesellen und Meister auf die Wanderschaft geschickt. Sie lernen ihr schönes Deutschland kennen und bilden sich in ihrem Berufe weiter. Auch in Gießen bei der Kreiswaltung sprechen täglich diese jungen, nun schon gebräunten Wanderer vor, um mit Rat und Tat unterstützt zu werden.
Fleisch- und Fischabfälle, Eingeweide, Eierschalen, Kaffeesatz, Speisereste, Brot- und Backwarenreste aller Art.
von allen Hausfrauen wird erwartet, daß sie mit Sorgfalt und Verständnis sich diesem neuen Aufgabenkreis derVS.-Votkswohtfahrt widmen.
Sie müssen sich immer vergegenwärtigen, daß es die eigenen Kochtöpfe sind, in die die Braten wandern, die einst aus den Stallungen des Ernährungshilfswerkes durch unsere heimischen Metzgerläden wieder zu uns kommen werden.
Es ist außerordentlich wichtig, daß wir allen Anstrengungen in unserem Vaterland, die Deutschlands Ernährung sfr eih eit anstreben, unsere ganze Aufmerksamkeit zulenken. Unser Führer, der Gauleiter und alle, denen Deutschlands Wohl am Herzen liegt, fordern mit Nachdruck einen Erfolg aus
Die echt nationalsozialistische Tatbereitschaft des Gaues Hessen-Nassau ist bekannt. Sie ist das Fundament, auf dem alle Arbeiten aufgebaut werden, die dem Wohle unseres Volkes dienen. Es find erst wenige Monate her, als Ministerpräsident Generaloberst Göring, der Beauftrage vom Führer für den neuen Vierjahresplan, die Durchführung des Ernährungshilfswerks durch die NS.- Dolkswohlfährt anordnete. Es ist dies der großartige Gedanke, aus den riesigen Mengen bisher ungenutzt fortgeworfener Küchen- und Speiseabfälle in Deutschland zusätzlich eine Million Schweine zu mästen.
Unser Vaterland wird dadurch in hohem Maße von der Einfuhr aus dem Auslande freige- macht, kann wertvolle Devisen sparen und für andere Zwecke zur Verfügung bekommen.
Nachdem nunmehr mehrere Wochen lang in Darmstadt Versuche durchgeführt wurden, die die besten Erfolge versprechen, Worms einen größeren Mastbetrieb für das EHW. eröffnet hat, Frankfurt und Wiesbaden soeben damit beginnen wollen, wird auch Gießen in diesen Tagen seine Arbeiten für das Ernährungshilfswerk aufnehmen. Zunächst werden wöchentlich dreimal alle Küchenabfälle gesammelt, und zwar am Montag, Mittwoch und Freitag.
Die Hausfrauen heben die Küchenabfälle am zweckmäßigsten in Eimern oder Pappschachteln auf und leeren sie am Sammeltag in eine für das gesamte Miethaus gemeinsam bereitgestellte Kiste. In Kürze werden hierfür geeignete Tonnen in den Häusern durch die Hausbesitzer zur Aufftellung gelangen. Helfer der NSV. sammeln die Abfälle dann in Wagen, Die die Stadtverwaltung zur Verfügung stellt.
Deutsche Hausfrauen! Die Küchenabfälle dürfen nicht mehr in den Mülleimer oder in das herdfeuer!
Wir Müssen alles daransetzen, sie der Schweinemästerei des Ernährungshilfswerkes zu erhalten. Wir sparen hierdurch unserem Vaterland nicht nur ein bedeutendes Vermögen, wir bereichern durch den erhöhten Auftrieb an Schweinen auch den heimischen Markt.
Vorerst werden gesammelt: Abfälle von Kartoffeln, Gemüse, Salat und Obst (roh und gekocht),
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Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:
Mit einer schlichten Feier wurde im festlich geschmückten Hörsaal der Chirurgischen Klinik die Krankenpflegeschule an den Kliniken der Universität Gießen eröffnet. Vertreten waren die Universität durch Prorektor Professor Dr. Hildebrandt, zugleich als Vertreter des Rektors, das Staatliche Gesundheitsamt des Kreises Gießen durch Obermedizinalrat Dr. E n g a u , das Amt für Volksgesundheit durch Dr. Schliemann, zugleich Vertreter der Partei und der DAF., und die Ortsgruppe Süd der NSDAP. Ferner waren anwesend die Direktoren der Universitäts-Kliniken und medizinischen Institute, die am Lehrgang beteiligten Oberärzte und ihre Vertreter, die Oberschwestern, Oberpfleger und Oberpflegerinnen.
Mit der Gründung der Krankenpflegeschule wurde, wie Dr. Schliemann in derEröffnungsansprache betonte, ein langgehegter Plan durch gemeinsame Bemühungen von Partei und Staat verwirklicht. Professoren, Dozenten und Assistenten der Institute und Kliniken hätten sich uneigennützig in den Dienst der Sache gestellt, und dies verpflichte auch die Lernenden zu vollem Einsatz. Die Gründung der Schule sei ein Werk nationalsozialistischer Gemeinschaftsarbeit, die Eröffnung erfolge gleichsam am Vorabend jenes Tages, der zum Feiertag des werktätigen Volkes und zum Symbol der Volksgemeinschaft geworden fei.
Der Leiter der Krankenpflegeschule, Professor Dr. «Seifer, begrüßte die Gäste, die Lehrer und Schüler der Schule. Mit Genugtuung erfülle es ihn, daß auch die gemeldeten Pfleger und Pflegerinnen außerhalb der Kliniken und Institute vollzählig in dem Lehrgang Aufnahme fanden und so dessen Wirkungsbereich auf verschiedene Betriebe Oberhessens ausgedehnt werden konnte. Besonderer Dank für die Errichtung der Schule gebühre der
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Puder 385 Puffreis
Puder, feiner Puder aus Mehl, Reis, Kartoffeln oder Talkum mit Zusätzen, je nachdem der Puder als Arzneimittel oder als Schönheitsmittel verwendet wird. Als Arzneimittel wird er seiner kühlenden und trocknenden Wirkung wegen geschätzt. Die trocknende Wirkung macht Puder als Schönheitsmittel nicht ungefährlich, außerdem verstopft er die Poren, weshalb man nie das Gesicht pudern darf, ohne es vorher mit einem Krem eingefettet zu haben. Pulverisierter Puder ist empfehlenswerter als fester Puder, der sich allerdings besser für die Handtasche eignet. Man soll Puder möglichst nur bei großer Toilette und künstlicher Beleuchtung verwenden. Ehe man zu Bett geht, muß der Puder mit einem Fettkrem oder Gesichtswasser gründlich entfernt werden. Pudding, engt, Bedeutung = im Wasserbad gekochte Mehlspeise, so die englische Nationalspeise, der Plumpudding.Jn unseremSprach- gebrauch bedeutet Pudding eine Süßspeise, beispielsweise aus Reis oder Früchten, er wird vielfach auch aus fertigen Puddingpulvern hergestellt. Ein Pudding ist als Abschluß einer Mahlzeit sehr empfehlenswert, da er stark sättigend wirkt u. die Mahlzeit im Sinne der gemischten Kost ergänzt. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, sagt ein altes Wort, sie ist ein Gradmesser dafür, ob ein Mensch Höflichkeit und Pflichtbewußtsein besitzt. Einen unpünktlichen Menschen kann man nicht besser erziehen, als
wenn man die gesunde Rücksichtslosigkeit anwendet, nicht auf ihn zu warten; dieses Mittel darf man allerdings erst bei wiederholter Unpünktlichkeit anwenden. Kinder, die sich nicht daran gewöhnen, pünktlich zur Schule zu gehen, soll man ruhig zu spät kommen und dafür bestrafen lassen.
Püree, entbehrt, franz. Fremdwort für Brei oder Mus. Kartoffelpüree besteht aus zerquetschten gekochten Kartoffeln, die mit heißer Milch angerührt werden.
Puffbohne, auch Dicke Bohne oder Saubohne genannt, beliebtes und nahrhaftes Gemüse, muß zeitig gesät werden, möglichst auf frei gelegenes Beet, da luftiger Stand das Auftreten der schwarzen Läuse verhindert. Späteres Spritzen mit Nikotinlösungen angebracht. (S. Blattlaus). Junge Früchte mit der Hülse, ältere ohne diese ^bereiten.
Puffer, Kartoffelpuffer, in heißem Fett gebackene Kuchen aus rohen, geriebenen Kartoffeln, Mehl und Ei.
Puffreis, aufgequollener Reis, den man essen kann, ohne ihn vorher zu kochen. Er braucht nur angefeuchtet zu werden und wird in der Hauptsache als Rohkost verwendet.
Die unterzeichneten Geldinstitute geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume am
Dienstag (Pfingstdienstag), dem 18. Mai 1937
geschlossen
sind, während sie am Pfingstsamstag wie üblich (von 8 bis 13 Uhr) geöffnet bleiben.
Bezirkssparkasse Gießen
Commerz- und Privat-Bank Aktiengesellschaft Filiale Gießen
Deut sehe Bank und Disconto-Gesellschaft Zweigstelle Gießen Dresdner Bank Filiale Gießen
Handels- und Gewerbebank e. G.m.b.H. Gießen
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