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Formationen. Die Fahnen sind denen SA. gleich, tragen aber in einer Gösch NSFK.-Abzeichen.
Starker Eindruck
-er Nürnberger Ereignisse im Ausland
Die Pariser Presse fährt fort, den außergewöhnlichen Erfolg der Deutschen Kulturwoche xu schildern ,Heute nacht gegen 1 Uhr" so schreibt der „I n t r a n s i g e a n t" über die „T r i ft a n"- Aufführung, „machte sich die Begeisterung des Pariser Publikums über die Meisterleistung der Staatsoper Berlin, wie sie Bayreuth in diesem Jahre hat hören können, in einer Explosion von Bravorufen Luft. Auch diesesmal war der Erfolg von seltenen Ausmaßen: Martha Fuchs und Karl Hartmann als hervorragende Isolde und Tristan. Margarethe Klose als Brangäne. Herbert Janssen als Kurwenal, alle, und nicht zu vergessen Karl Elmendorfs als Dirigent, werden sich mit Rührung dieses Abends erinnern können, der in ihrer Laufbahn sicher ein bedeutendes Ereignis ist".
Die „Libertä" schreibt zu der „Walkure"- Auffuhrung. im Rahmen der Deutschen Kulturwoche, die Aufführung sei eine fast religiöse Zeremonie gewesen nicht zuletzt dank der unvergeßlichen Leistung Furtwänglers und des Orchesters. Bel allen Sängern und Sängerinnen sei die stimmliche Leistung als durchweg unvergleichlich zu bezeichnen. Man könne den deutschen Gasten für die aufsehenerregende Veranstaltung nur dankbar sein. ,
Auch der Musikkritiker des „T e m p s verherrlicht die Aufführungen. Sie hätten den wohltuenden Atem des Genies ausgeströmt, der in diesen wirren Zeiten die Menschen einander nähere und sie erhebe. Furtwängler sei ein viel zu großer Künstler, als daß er für sich noch einen Lobes- hymnus wünschen könne. Das größte und schlichteste Lob sei, daß der Dirigent Furtwängler von den Herrlichkeiten inspiriert sei, die Beethoven und Wagner der Welt zum Geschenk gemacht haben Auch Generalintendant Staatsrat T i e 11 e n sei man eine große Ehrerbietung schuldig.
Societd universelle de th^ätres und der Generalkommissar der Ausstellung gaben zu Ehren der mit- wirkenden Künstler einen Empfang Von keu scher Seite waren Staatssekretär F unk Vo - schastsrat Forster, Reichskommissar Mmifterlal-
Jn der Pariser Samstagspresse wird der Eindruck des grandiosen Aufmarsches der Amtsleiter wiedergegeben, den diese Kundgebung auf die Zuschauer gemacht hat. So schreibt der Berichterstatter des „Petit Journal", die Heil-Rufe, die dem Führer entgegenschallten, seien von einer Menge ausgegangen, bei der man den Wunsch gespürt habe, ihm ihre Zuneigung und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und ihm gleichzeitig einen neuen Beweis des unbegrenzten Vertrauens zu geben. Man habe sich in ein Märchenland versetzt gefühlt. Der Sonderberichterstat-| ter der Agentur Havas schreibt, wie unter dem Ge-! wölbe eines mächtigen Domes, gebildet durch 150 Scheinwerfer, habe dieser Aufmarsch stattgefunden. Die erfinderischen Regisseure dieses märchenhaften Bildes hatten für wenige Stunden eine Kathedrale von Licht geschaffen, die dem Ganzen eine erhebende Atmosphäre gegeben habe. Diese Kundgebung in einer darart märchenhaften und übersinnlichen Atmosphäre habe den ausländischen Zuschauern den Eindruck gegeben, daß die Menge, die dem Führer ergeben sei und die ihn fast anzubeten scheine, bereit sei, für ihn und für Deutschland alle Opfer zu bringen, die dieser Mann, der am Freitag fast übermenschlich
I erschienen sei, noch von ihr fördern könne.
Großer Erfolg von Siranßens „Ariadne auf Aakvs"in Paris Glänzende preffestimmen. — Empfang zu Ehren der deutschen Künstler.
bireftor Dr. Ruppel und die Berliner Künstler erschienen, von französischer Seite hervorragende Vertreter des künstlerischen Lebens. Rach einer von Bewunderung für den Erfolg der Deutschen Kulturwoche getragenen Rede des Generalkommissars L a b b 4 feierte Vizepräsident Martinelli herzlich die Botschaft, die die deutschen Künstler den in | Paris vertretenen internationalen Hörern vermittelt haben. Reichskommissar Dr. Ruppel dankte für die freundschaftliche Aufnahme der deutschen Künstler und nahm die Worte des Generalkommissars Labbe auf, wonach diese Kulturwoche einen wichtigen Abschluß im gegenseitigen Kennen- und Sich- verstehenlernen Frankreichs und Deutschlands bedeute.
Kleine politische Rachrichten
Die Tagung des D ö l k e r b u n d r a t e s ist unter dem Vorsitz des „Ministerpräsidenten" der spanischen Bolschewisten, R e g r i n , eröffnet worden. Der Rat beschränkte sich auf die Abhaltung einer vertraulichen Sitzung, die etwa eine halbe Stunde dauerte Die nächste Sitzung findet am Dienstagnachmittag statt.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die gesamte Lagermannschaft des RSFK., ____
Mann aus allen Gauen Deutschlands, war im offe-
Parts, 11. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Uraufführung für Frankreich der „Ariadne auf Naxos" von Richard Strauß hatte im „Th^ätre des Champs Elys£es" wieder eine festliche Besuchergemeinde versammelt. Staatssekretär Funk, Botschafter Graf Welczek und Reichskommissar Ruppel mit ihren Damen konnten zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst begrüßen, darunter Landwirtschaftsminister M o n n e t, Generalkommissar der Ausstellung L a b b ö, den belgischen Botschafter, sowie Staatsrat Wilhelm Furtwängler. Das vollbesetzte Haus nahm die Oper mit starkem, anhaltenden Beifall auf, der sowohl den Schauspielern als auch dem Dirigenten Clemens Krauß galt, der den erkrankten Richard Strauß vertrat. Erna Berger als Zerbinetta erntete lebhaften Beifall auf offener Bühne Diorica Ursuleac als Ariadne und Helge R o s w a e n g e als Bacchus wurden ebenfalls gefeiert. Die musikalischen Leistungen der deutschen Künstler wurden durch die eindrucksvolle Bühnentechnik wirksam ergänzt. Generalintendant T i e t j e n , von Preetorius und Klein bei der Inszenierung unterstützt, ist es zu danken, daß auch diese Aufführung einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.
nacheifernswertes Vorbild hinstellte, unter allgemeinen Beifall einen prachtvollen Strauß Rosen überreicht. Am gleichen Tage konnte auch Kreisleiter Thiele feinen 40 Geburtstag begehen, zu dem der Gauleiter ihn ebenfalls herzlich beglückwünschte. Der Gauleiter aß dann mit aus der Feldküche, die Nudel mit Gulasch verabreichte und blieb noch bis zum Abmarsch der Marschteilnehmer des Gaues Hessen-Nassau zum Appell der Politischen Leiter. Die ganze Zeit über war der Gauleiter von seinen Parteigenossen umringt, die ihn immer wieder um seine Unterschrift für die Kartengrüße an die Daheimgebliebenen baten.
Slmmsahnen für das ASM
Uebergabe durch Staatssekretär Milch im Auftrage des Führers.
Nürnberg, 11. Sept. (DNB. Funkspruch.) In Gegenwart sämtlicher höherer Führer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, der Amtschefs des Reichsluftfahrtministeriums, hoher Offiziere der Luftwaffe und des Heeres sowie zahlreicher Vertreter der anderen Gliederungen der Partei übergab im Auftrage des Führers der Staatssekretär im Reichsluftfahrtministerium, General der Flieger Milch die ersten 40 Sturmfahnen an die am Reichsparteitag teilnehmenden NSFK. ->
London, 11. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Morgenpresse hebt besonders die Rede des Führers vor den Politischen Leitern hervor. „Daily Telegraph" unterstreicht, daß der Führer den deutschen Wunsch nach Frieden erneut zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig eine Warnung an den Kommunismus gerichtet habe, der versuche, die Welt in Unruhen zu stürzen. „Daily fDtair schreibt, der Aufmarsch der Politischen Leiter sei ein Schauspiel von außerordentlich eindrucksvoller Schönheit gewesen. Noch nie seien d i e Methoden der künstlichen Beleuchtung in so ausgedehntem Ausmaß angewandt worden. Der Führer habe wie ein Kamerad zu den versammelten Politischen Leitern gesprochen. Ihre Zahl sei der Stärke der gesamten britischen Territorialarmee gleichgekommen. Die „Times" weisen darauf hin, daß die Botschafter Englands und Frankreichs und der amerikanische Geschäftsträger am Freitag in Nürnberg eingetroffen und als Gäste des Führers zum Tee geladen worden feien. Angesichts der Schwierigkeiten im Mittelmeer, so meint Die „Times", habe die Anwesenheit des französischen und englischen Botschafters in Nürnberg lebhaftes Interesse heroorgerufen.
neu Viereck angetreten In der Mitte stand die alte Sturmfahne die Hermann Göring 1929 dem SA.-Fliegersturm „Hermann Görmg" in Essen übergeben hatte. Staatssekretär General der Flieger Milch, der mit dem Korpsführer Generalleutnant Christiansen erschienen war. betonte, daß I die Fahnenverleihung im Auftrage des Führers für das nationalsozialistische Fliegerkorps ein historischer Moment sei und das Korps endgültig einreiht in die Gliederungen der Bewegung. Die Fahnen sollen in guten und schlechten Zeiten Rückhalt fein beim Einsatz für Volk und Vaterland Unter Den Klängen des Horst-Wessel-Liedes berührte Staatssekretär M l 1 ch jede der 40 Fahnen mit der Traditionssturmfahne. „Eure Fahnen sind geweiht", so schloß Staatssekretär Milch. Der Geist der alten Sturmfahne ist auf die neuen übergegangen Wir grüßen die Fahnen und den Führer, der sie euch verliehen hat." — Ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer und das Deutschlandlied bildeten den Abschluß der Uebergabe. Bei dem folgenden Vorbeimarsch mit ihren Sturmfahnen zeigte die jüngste Gliederung der Partei durch ihren Schneid, daß sie würdig ist, Soldaten des Führers zu sein.
Die Großwetterlage zeigt zur Zeit ein mächtiges, von den Azoren bis Ostgrönland reichendes Hochdruckgebiet und lebhafte Wirbeltätigkeit über Nordost- und Südeuropa. Demgemäßt hat sich über das europäische Festland eine weitgehende Ueberflutung mit Kaltluft eingestellt, welche bei uns Temperaturen etwa 3 Grad unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt bringt. Gleichzeitig herrscht unbeständiges Wetter, das — in Süddeutschland begünstigt durch Stauwirkung vor den Alpen — zu ergiebigen Niederschlägen Anlaß gibt, die in den höheren Lagen der Gebirge als Schnee fallen. Durch einen von Europa nach Island vorstoßenden atlantischen Wirbel wird die weitere Zufuhr kalter Luftmassen abgestoppt Doch ist nennenswerte Wärmezunahme für im- noch nicht zu erwarten.
Voraussage für Sonntag: Wolkig bis aufheiternd und noch einzelne Schauer. Bei Winden von Norden noch kühl _ -
Voraussage für Montag: Zeitweilige Aufheiterung, doch nicht beständig. Tagsüber etwas "ßSemperaturen am 10. September: mittags 14,6 Mrad Celsius, abends 12.5 Grad: "m it September: morgens 7,6 Grad. Maximum 15,2 Grad, Minimum ^E- nackt 6 9 Grad. — Erdtemperaturen m 10 cm ^ie am 10 September: abends 16.1 ®raö: am H September: morgens 13.3 Grad.-Niederschlage 2 3 mm. — Sonnenscheindauer 0,8 Stunden.
ftniinUrhrlftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange ©tSreter öee Hauptlchrift.eiters: Ernst Blum fcheln Verantwortlich für Politik und für Öie BilDer s £,”w'S WS&ÄTSSS
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