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Wirtschaft.

Neue Wechselsteuermarken.

Fwd. Der Reichsminister der Finanzen hat eine Verordnung über Wechselsteuermarken vom 8. Fe­bruar 1937 erlassen, in der bestimmt wird, daß zur Entrichtung der Wechselsteuer Wechselsteuermarken ausgegeben werden, die von den im § 6 der Durch­führungsbestimmungen zum Wechselsteuergesetz vom 2. September 1935 beschriebenen Marken abweichen. Die Marken lauten auf Steuerbeträge von 10, 20, 30, 40, 50, 60, 80 Reichspfennig, 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 250, 500 Reichsmark. Form und Marken­bild der neuen Marken werden in der vorliegenden Verordnung beschrieben. Weiter wird bestimmt, daß die im § 6 der Durchführungsbestimmungen zum Wechselsteuergesetz vom 2. September 1935 be­zeichneten Wechselsteuermarken zur Entrichtung der Wechselsteuer weiter verwendet werden können. So­weit bei der Reichsdruckerei und den Postdienststel­len noch Vorräte an Marken dieser Art vorhanden sind, werden sie durch die Postanstalten weiter ver­kauft.

Kostenlose" Aufstellung von Automaten.

Fwd. In letzter Zeit haben verschiedentlich Firmen oder Einkaufsorganisationen den Einzelhändlern Automatenkostenlos" zur Verfügung gestellt mit der Verpflichtung, aus den Automaten nur be­stimmte Waren oder Sorten zu verkaufen, die in der Regel von der Firma zu beziehen waren, die den Automaten zur Verfügung stellte. Dieses Ver­fahren wurde vor allem im Tabakwareneinzel­handel wiederholt festgestellt. Die Lieferungsbedin­gungen legen ferner bis zur Abnahme einer be­stimmten Warenmenge Rabattsätze fest, die unter den normalen Sätzen liegen, während die normalen Rabattsätze erst nach Abnahme dieser Warenmenge gewährt werden. In dieser Kürzung des Rabatts liegt also ein verstecktes Entgelt für den Automaten. Trotzdem gehen die Automaten nicht etwa nach einer bestimmten Zeit in das Eigentum des Kauf­manns über, sondern bleiben Eigentum der Auf- stellerfirma.

Der Reichswirtschaftsminister hat nunmehr im Einvernehmen mit dem Reichsarbeitsminister auf eine Anfrage der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel mitgeteilt, daß solche Verträge der Vorschrift des Automatengesetzes widersprechen, die den Verkauf aus Automaten nur dann gestattet, wenn er aus­schließlich auf Rechnung des Einzelhändlers erfolgt. Zwar ist ein solcher Hinweis in den erwähnten Lieferungsbedingungen enthalten. Die übrigen Be­stimmungen dieser Verträge führen aber nach Auf­fassung des Reichswirtschaftsministers dazu, daß zumindest ein Teil des Unternehmerrisikos nicht mehr vom Einzelhändler getragen wird.

Rhein-Mainische Börse.

ANttagsbörse Aktien schwächer.

Frankfurt a. M., 10. Febr. In Anbetracht des weiterhin sehr schwachen Ordereinganges dauerte die Geschäftssttlle an der Börse weiter an. Das geringe Publikumsinteresse richtet sich nur auf einige Spezialpapiere.

Am Aktienmarkt überwogen bei wieder un­einheitlicher Entwicklung Abschwächungen von 1 v. H. In einzelnen Papieren wollte man Sperrmark­abgaben beobachtet haben. IG. Farben ließen 1 v. H. nach auf 168. Am Elektromarkt verloren Schuckert und Siemens je 1 v. H., Gesfürel 0,25 d.Sy, Lechwerke 0,50 v. H. Von Montanaktien notierten Buderus 1 v. H. fester mit 120 auf die günstigen Ausführungen im Prospekt, während Rheinstahl 1,40 d. Sy, Harpener und Hoesch je 1 v. Sy, Mans seid er, Mannesmann und Verein. Stahl bis 0,50 v. Sy nachgaben. Je 0,50 v. ^niedri­

ger lagen BMW. und Daimler, Feldmühle Papier Sauf 140 (141,25) zurück. Etwas fester lagen bank mit 185,75 (184,50) und Bemberg mit 108,50 (107,25). Feinmech. Jetter kamen der gestri­gen Schätzung entsprechend mit 108,50 (l. K. 101,90) wieder zur Notiz.

Am Rentenmarkt blieb die Haltung freund­lich. Altbesitz 120,40 (120,13), Kommunal-Umschul- dung 91,50, Zinsvergütungsscheine 95,50, Reichs- bahn-VA. 124,25 (124). Nachfrage erhielt sich außer­dem nach den Neu-Emissionen der Jndustrieanleihen.

Das Geschäft am Aktienmarkt bewegte sich auch späterhin in engsten Grenzen. Kursoerände- rungen ergaben sich ebenfalls kaum, Gesfürel 144,50 nach 144,75. Die später notierten Werte lagen zu­meist schwächer, Holzmann 143 (144,50), Moenus Maschinen 108 (109), Rhein. Braunkohlen 222 (226), Westdeutsche Kaufhof 56,13 (56,75). Ilse Bergbau Stamm kamen nach langer Pause mit 175,50 (187) wieder zur Notiz. Am Einheitsmarkt blieben einige Spezialwerte gesucht.

Der variable Rentenmarkt laa im Verlaufe sehr still. Gold- und Liquidations-Pfandbriefe no­tierten überwiegend unverändert, Rhein. Liquid. 101,75 (102). Von Kommunal-Obligationen zogen Meininger Hyp. auf 96 (95,75) an. Für Stadt­anleihen bestand kleine Nachfrage bei leicht an­ziehenden Kursen. Von Auslandsrenten notierten Mexikaner höher, 5 v. Sy äußere Gold 8,75 (8,65), 5 v. Sy innere Silber 9,25 (9), 3 v. Sy do. 9,13 (8,65).

Im Freiverkehr lagen Ufa-Aktien weiter fest mit 72,50 bis 74,50 (70 bis 72), höher waren ferner Neue Wayß & Freytag mit 137 bis 139,50 (137,25 bis 139,25), Faber Bleistift wurden zu 85 (82) gesucht. Adlerwerke unverändert 106 bis 108, ebenso Growag mit 92 bis 94. Tagesgeld un­verändert 2,50 o. Sy

Abendbörse behauptet.

An der Abendbörse war das Geschäft zwar auch nur klein, die Tendenz war jedoch nach den Rück­gängen des Mittags etwas freundlicher. Am A k - tienmarkt blieben die Kurse im allgemeinen gut behauptet. In der Mehrzahl ergaben sich Besse­rungen von 0,25 bis 0,50 v. H., nur wenige Pa­piere wurden auf den niedrigeren Berliner Schluß­stand zurückgesetzt. Höher gegenüber Berlin notier­ten u. a. Muag mit 143,25 (142,25), Buderus mit 119 (118,50), Hoesch mit 118 (117,50), Licht und Kraft mit 150,50 (149,25), IG.-Farben mit 168,50 (168) und Schuckert mit 163,50 (163). Von Aus­landsaktien Aku unv. 53,25 bei wieder nur 50 v. Sy Zuteilung. Von Bankaktien Commerzbank 114,40 (114,25). Am Rentenmarkt hielt die Nach­frage im Zusammenhang mit der starken Geld- flüssigkeit an, Altbesitz erhöhten sich bei einigem Umsatz auf 120,50 (120,40) und Kommunal-Um- schuldung erreichten 91,65 bis 91,75 (91,50), auch Farben-Bonds etwas höher mit 133 (132,90). Die notierten Ausländsanleihen lagen unverändert.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 120,50, Reichs- bahn-VA. 124,40, 6proz. IG.-Farbsn 133, 4proz. Oesterr. Goldrente 15,75, 4proz. Rumänen 5,25, 4,5proz. Mex. Bewässerungsanleihe 6,30, Berliner Handelsgesellschaft 131,50, Commerzbank 114,40, Reichsbank 185,50, Buderus 119, Hoesch 118, Ilse Genuß 145, Mannesmann 118,25, Rheinstahl 152,50, Verein. Stahl 119,13, Aku 53,25, MAN 116,50, IG.- Chemie leere 123,50, Bemberg 108,50, Daimler 127,75, Deutsche Erdöl 146,25, Licht und Kraft 150,50, Eßlinger 108,75, IG.-Farben 168,50, Ges­fürel 144, Gritzner 43,75, Holzmann 143,25, Lah- meyer 125, Muag 143,25, Moenus 108, Schuckert 163, Nordd. Lloyd 17,25.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Febr. Am Frankfurter Getreidegroßmarkt blieben die Anlieferungen von Brotgetreide, insbesondere von Weizen, klein. Die Nachfrage der Mühlen bleibt lebhaft. In Futterge-

treide sind keine Abschlüsse erfolgt. Am Mehlmarkt bleibt Weizenmehl sehr begehrt, Roggenmehl wird genügend angeboten. Für Futtermittel trat keine Aenderung der Marktlage ein. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete, Weizenmehl, Type 812, W 13 29,15, W 16 29,25, W 19 29,25, W 20 29,60, Rog- genmehl, Type 997, R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich, Weizenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W 13 10,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 36

Rinder (darunter 4 Bullen, 29 Kühe, 3 Färsen), 849 Kälber, 212 Schafe, 598 Schweine. Es kosteten: Rinder: Kühe 20 bis 43 Mk., Kälber (Sonderklasse) 35 bis 65 Mk., Lämmer und Hämmel 33 bis 48 Mk., Schafe 30 bis 40 Mk., Schweine 48,5 bis 52,5 Mark. Marktoerlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe leb­haft.

Briefkasten der Redaktion.

lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Anschrift Dr. Todt. Generalinspekteur für bog. deutsche Straßenwesen Dr. Todt, Berlin W 8, Pa« riser Platz 3.

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

Reichsbankdiskont 4 v. H.»

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß» fürs

Schlußk Mittag­börse

Dalum

9.2.

10.2.

9-2.

10.2.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,25

101,25

101,25

101,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,1

98,13

98,1

98,13

5,/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

103

103

103

103

4/2% Hessische Volksstaat von 1929

99,5

99,5

99,5

4Vi% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

100,2

100,13

100,2

100,2

4,/z% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

98,75

98,5

98,5

98,5

ReichSanleihe-Altbesitz..........

120,13

120,5

120,2

120,5

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten..............

132,5

133

4y2% Hess. Lan desbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

98

98

98

98

5y2% Hess. LandeS-Hyp.-Bank Ltqu. Goldpfe...............

101,13

101,13

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

98

98

4%% Preuß. Gold°Komm. R. 20

96

4%% Darmstädter Komm.-Lan-

desbankR. 6................

95

95

_

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

126,9

127,13

127,13

4*/$% Frankf. Hhp. Goldpfe. R. 15

4/z% Frankf. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

98

98

98

98

95,75

95,75

_

__

51/2% Frankf. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,65

101,45

_

_

ö/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

102

101,75

101,9

101,75

Steuergutschein-Verrechnungskurs

110,3

110,3

110,4

110,4

5% Goldmexikaner von 1899 ....

8,65

8,75

8,55

8,55

4% Oesterreichische Goldrente....

15,75

15,9

15,75

4,2% Oesterreichische SUberrente.

1,35

1,3

4y> Ungarn Staats von 1913 ....

5,4

5,4

5,25

4% Ungarische Goldrente.......

6,25

6,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5,25

5,2

5% Rumänen von 1903.........

6,25

6,25

6,4

6,4

4*/2% Rumänen Gold von 1913..

9,4

9,35

9,4

9,4

4% Einheits-Rumänen.........

5,25

5,25

5,2

5,25

4% Türken Bagdad l...........

4% Türken Bagdad II..........

2%% I. Anatolier..............

19,75

19,75

A.G. für Verkehrswesen......6

126,75

126,25

126,5

126,25

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

43

43,5

Hamburg-Amerika Paket......0

17,25

16,75

16,9

16,65

Norddeutscher Lloyd..........0

17,5

17,25

17,4

17,13

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

124

124,4

124,25

124,4

Reichsbant................. 12

184,5

185,5

185,25

185,25

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

131,5

131

131

Commerz, und Privat-Bank... 4

114,25

114,4

114,25

114,25

Deutsche Diskonto............4

117

117

117

117

Dresdner Bank..............4

106,5

106

106,5

106

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» lurs

Schlußk. Abend bürse

Schluß» kurS

Schlußk. Mittag« börse

Datum

9.2.

10.2-

9-2.

10.2.

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

_

199,5

200

199

^KV-Kunstseide...........

.. 0

53,25

53

Aschaffenburg Zellstoff......

.. 3

139,13

140,5

140,25

140,75

Bemberg.................

.. 0

107,25

108,5

107,5

108,5

Bekula 7..................

.. 8

168,5

168

168,75

168,75

Buderus Eisen.............

.. 4

119

119

118,75

118,5

Cement Heidelberg.........

.. 7

160

160

*

Cement Karlstadt..........

.. 6

Chade A.-C................

.. 9

*

Conti Gummi.............

. 11

173

172

172,75

172,13

Daimler Motoren..........

.. 5

128,5

127,75

128,5

127,25

Dessauer Gas.............

.. 4

118,25

118,25

Deutsche Erdöl............

.. 6

147,5

146,25

147,25

146

Deutsche Gold- und Sllber ..

.. 9

266

266

Deutsche Linoleum.........

. 10

169

169,75

168,25

169,75

Elektrische Lieferungen......

.. 6

136,25

135

136

135,75

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

150

150,5

150

149,25

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

169

168,5

168,9

163

Felten & Guilleaume.......

.. 6

139,25

138

139

137,5

Gesfürel..................

.. 6

145

144

145 25

144

Th. Goldschmidt...........

.. 5

127,5

127,5

127,65

127,25

Gritzner Maschinen.........

.. 0

44

43,75

44,25

44,25

Harpener .................

2 y,

155,5

154,25

155,5

154

Hoesch Eisen...............

3-/2

119

118

118,75

117,5

Philipp Holzmann.........

.. 6

144,5

143,25

144

143,5

Ilse Bergbau..............

.. 6

175,5

177

175,5

Ilse Genüsse..............

.. 6

146

145

145,5

144,25

Kali Aschersleben..........

.. 5

139

133,5

139

138,5

Klöckncrwerke .............

41/2

125,75

125,5

125,75

125,75

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

143

142,5

Lahmeyer................

.. 6

125

125

125

124,75

Mainkraft.................

.. 4

94

94,13

Mannesmann.............

.. 3

119,25

118,25

118,9

113

Mansfelder Bergbau.......

6'/?

161,25

161,5

161,25

Metallgesellschaft...........

.. 5

153

153,5

Orenstein & Kopvel........

.. 0

88,65

88,5

Rheinische Braunkohle......

. 12

226

222

220,5

Rheinische Elektro..........

.. 6

138,5

137

Rheinstahlwerke............

.. 6

154,25

152,5

154

152,5

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

132,25

131,25

131,65

130,75

Rütgerswerke............

.. 6

143,75

142

144

143

Salzdetfurth Kali.........

7yT

181

181 ,5

182

Schuckert L Co............

.. 6

163,5

163

163

162,5

Schultheis Patzenhofer......

.. 4

97,13

96,65

Siemens & Halske.........

.. 8

199,5

198,5

199,5

198,5

Süddeutsche Zucker.........

. 10

202

201

201

Vereinigte Stahlwerke......

3%

119,25

119,13

119

118,9

Westdeutsche Ka Hof......

.. 0

56,75

56,13

56,25

56.

Westeregeln Alkali.........

.. 5

137

136,5

137

136,5

Zellstoff Waldhvf.........

.. 6

155,5

155

156,25

154,5

Otavi Minen..............

. 0,6

24

23,75

24,25

23,75

Devisenmarkt Berlin Frankfurt cu BL

g.Februar

10. Februar

9. Februar

10.Februar

Amtliches Geld

Kotierung Bries

Amtliche Notierung Geld | Bries

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amtliche Notierung Geld | Brief

Buenos Aires.............

0,705

0,754

0,750

0,754

Japan....................

0,706

0,708

0,707

0,709

Brüssel...................

41,98

42,06

41,97

42,05

Jugoslawien..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,151

0,153

0,151

0,153

Oslo.....................

61,18

61,30

61,21

61,33

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

Danzig...................

54,36

54,46

54,39

54,49

Lissabon..................

11,055

11,075

11,06

11,08

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm................

62,77

62,89

62,80

62,92

London...................

12,175

12,205

12,18

12,21

Schweiz..................

56,81

56,93

56,78

56,90

HelsingforS................

Paris....................

5,375

5,385

5,375

5,385

Spanien..................

17,48

17,52

17,48

17,52

11,58

11,60

11,59

11,61

Prag.....................

8,656

8,674

8,656

8,674

Holland..................

136,18

136,46

136,12

136,40

Budapest.................

-

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,488

2,492

2,488

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Sehr geeignet ist die Ziehhacke. Der Boden wird dabei nicht fest, getreten er bleibt locker. Es ist leicht mit einer Ziehhack-'Zu arbeiten. Außerdem gibt es noch den Distelstecher. Diese und oldere ©arten« qeräte sind billig bei

J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fern^recher 2145/2146.

Zündungen oder Schmerzen noch den Stoff mit Effigwaffer oder essigsaurer Tonerde tränken. Es­sigsäure Tonerde mutz aber vor­her verdünnt werden, da sie sonst die Haut angreift. Vergl. auch Packung.

Umstandskleidung darf nie be­engend sein. Man wähle am be­sten dunkle Stoffe und laffe die Kleider so arbeiten, datz sie durch Gürtel oder Einsätze verbreitert werden können.

Undine, lat., Bedeutung Wel­lengeist. Waffergeist in der deut­schen Sage, seelenlose Waffer- jungfrauen, Nixen. Nach ihnen ist die bekannte OperUndine" von Lortzing benannt.

Unbestellte Sendungen braucht man nicht abzunehmen. Man ist nicht verpflichtet, die Sendung zurückzuschicken, darf sie aber auch nicht weawerfen oder für sich be­nutzen. Man braucht die Sendung auch nicht zu bezahlen, wenn im Begleitbrief steht, die Sendung gelte als angenommen, sofern sie nicht zurückgeschickt werde. Etwa beiliegendes Rückporto darf man nicht für sich verwenden. Steht man mit dem Ubersender in dau­ernder Geschäftsverbindung und hat man regelmäßig Sendun­gen angenommen, so kann man nach Treu und Glauben verpflich­tet sein, die Sendung auf Ko­sten des llbersenders (unfran­kiert) alsbald zurückzusenden, wenn man sie nicht behalten will. S. Auswahlsendung.

Uneheliche Kinder. Sie gelten mit ihrem natürlichen Vater als nicht verwandt, haben keinen An­spruch auf Erbrecht oder Pflicht-

Umritz k

genommen: gutes Erdreich neh­men, den neuen Topf nicht zu groß wählen. Scherben als Un­terlage geben, alte Erdbällen möglichst nicht zerstören; die Pflanze im neuen Erdreich gut ausdrllcken, bei großen Erd­bällen die Topferde mit Stäbchen tief Hinabstotzen, um Hohlräume zu beseitigen. Nach dem U. über­brausen. S. Blumentopf.

Umritz, die gezeichneten Grenz­linien einer Gestalt oder eines Gegenstandes.

Umschlag ift eine besondere Art der Heilrnittelanwendung. Ein Umschlag (Wickel. Kompresse, Packung) kann entweder nur aus einem trockenen Tuch bestehen, das um den betreffenden Kör­perteil gewickelt wird, oder man nimmt ein Laken, macht es mit Wasser gut naß, legt es um die kranke Körperstelle und wickelt ein warmes trockenes wollenes Tuch darüber. Solche Umschläge, die bekannten Packungen, ent­ziehen dem Körper Wärme, re­gen die Hautdurchblutung an und steigern die Schweißabson­derung. Daher sind sie ein be­liebtes und bewährtes Mittel bei Fieber und Entzündungen aller Art (Halsentzündung, Lun­genentzündung usw.). Legt man zwischen das feuchte Laken und das Wolltuch noch eine Lage wafferundurchläffigen Stoff, so entsteht eine richtige Schwrtzpak- kung; denn durch den wafferun- durchlässigen Stoff (Guttapercha, Billrothbattist) wird eine feuchte Kammer geschaffen und der Wärmeabfluß ist behindert. Fer­ner kann man aber bei Teilent-