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träge, sowie einige Reigenvorführungen fanden regen Beifall. Die Jugend widmete sich dem Tanz. Zahlreiche junge Kameraden der Wehrmacht nah­men an der Veranstaltung teil und bewiesen damit ihre Verbundenheit mit den alten Kameraden.

Winterfest des postvereins 1906.

Am gestrigen Sonntagnachmittag veranstaltete, wie alljährlich, der Postverein 1906 sein Winterfest, Las von Musikalischen Darbietungen der Kapelle Schleuse (Steinbach) verschönt und durch turnerische Vorführungen der Turnerjugend und gymnastische Ballübungen und Tänze der Turnerinnen des Post- fportvereins noch bereichert war.

Der Vereinsführer, Postsekretär, Kreisleiter z. b. D. Adam Lotz, entbot in einer Ansprache den Gästen und Berufskameraden den Willkom­mensgruß. Besonders begrüßte er den neuen Amts­vorstand, Postrat Z o l l f r a n k, das Ehrenmitglied, Postassistent i. R. Georg Pfaff, und die Mitglie­der des Postsportvereins unter der Führung von Postamtmann Seibel. Die Veranstaltung, so sagte Adam Lotz u. a., soll dazu beitragen, daß sich die Berufskameraden und ihre Familien kennen lernen und daß dadurch auch die Volksverbunden­heit innerhalb der Mitglieder ihren Ausdruck fin­det. Es genügt nicht, daß sich die Kameraden nur im Dienst sehen und verstehen, sondern es ist erfor­derlich, daß die kameradschaftliche Verbundenheit auch außer Dienst gepflegt wird. Dazu soll diese Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit bie­ten. Zu Ehren der verstorbenen Mitglieder erhob sich dann die Versammlung von ihren Plätzen, wäh­rend das Lied vom guten Kameraden gespielt wurde. Weiter gab der Redner seiner Befriedigung darüber Ausdruck, daß auch diese Winterfeier in Ruhe und Frieden in einem geeinten Vaterlande begangen werden könne. Fast in jedem Land ver­suche der bolschewistische Wellfeind die staatliche Ord­nung zu zerstören, die menschliche Kultur zu ver­nichten. Als erschreckendes Beispiel verwies Pg. Adam Lotz auf Spanien, das sich in einem bei­spiellosen Bruderkampf zerfleische. Auf grausame Art würden dort unschuldige Menschen gemordet und die Beauftragten Moskaus hätten dort uner­hörtes Unheil über die Menschen gebracht. Jahr­hunderte alte Kulturwerte würden dort dem Boden gleichgemacht. Demgegenüber verwies er auf das friedliche Deutschland, in dem wir glücklich einer neuen Zukunft entgegensetzen und ungestört nach innen und außen an das Aufbauwerk gehen kön- nun. Und daß das so ist, verdanken wir einzig dem Führer, der durch die Schaffung einer starken Wehrmacht unser Vaterland zu schützen wußte. So könnten wir auch in dem neuen Jahre ungestört unseren Berufspflichten nachgehen. Jeder solle an seinem Platze seine Pflicht tun in dem stolzen Be­wußtsein, daß es in unserem Vaterlande wieder aufwärts geht, und in tiefer Verehrung und Dank­barkeit gegenüber unserem Führer, auf den der Redner ein dreimaliges Sieg-Heil ausbrachte, in das die Versammlung freudig einstimmte. Gemein­sam mürben dann die Nationallieder- gesungen.

Nach einigen turnerischen Vorführungen erfreu­ten die drei lustigen Gesellen (Wehn, Sonder­mann und Bindewald vom Dauerschen Ge­sangverein) mit einigen Singspielen, Frl. Reitz durch einige Tanzdarbietungen. Besonders die Tur­nerinnen waren mit großer Hingabe bei ihren Hebungen und Tänzen. Für die Kleinen bot eine Brezelverteilung eine freudige Ueberraschung. Die Erwachsenen vergnügten sich bann beim Tanz.

*

** Goldene Hochzeit. Der Stellwerks­meister i. R. Konrad Hausrath und seine Ehe­frau, Schillerstraße 32, können am kommenden Mittwoch, 13. Januar, das Fest der Goldenen Hoch­zeit feiern. Der Jubilar steht im 78., seine Gattin im 73. Lebensjahr.

SJL-'Svort

Fußball der heimischen Mnnschasten.

Hessens Gaumeister wieder geschlagen.

Der zweite Spielsonntag im neuen Jahr beschäf­tigte in Hessens Fußball-Gauliga wieder acht Mann­schaften auf dem grünen Rasen. Die Ergebnisse fie­len zum größten Teil erwartungsgemäß aus. Das größte Interesse galt dem Treffen zwischen dem Gaumeister Hanau 93 und dem Tabellenführer Spv. Kassel, das der Spitzenreiter knapp für sich ent­scheiden konnte. Die Hanauer dürften damit für den Meistertitel in diesem Jahr nicht mehr in Frage kommen. Die Hessen aus Hersfeld schlugen den VfB. Friedberg mit 1:0 und blieben so wieder dicht hin­ter dem Kasseler Spielverein. In dem Fuldaer Lo­kalderby behielten die Borussen überraschend mit 1:0 die Oberhand über die Germanen. Mit einem 3:0- Sieg über den Tabellenletzten Niederzwehren ar­beitete sich Kewa Wachenbuchen in der Tabelle, die sonst unverändert bleibt, vorn 6. auf den 4. Platz vor.

Ergebnisse der Dezirksklaffe.

Bisfenberg Sinn 1:3 (abgebrochen); 1900 Gießen Frohnhausen 0:0; 55urgz VfB.-R. Gießen 3:1;

Naunheim 05 Wetzlar 1:5; Dillenburg Lollar 6:3.

In Bissenberg kam es zu einem Spielabbruch. Bei einem Stande, der den Sieg der ©inner sowieso außer Frage stellte. In Gießen trennten sich 1900 und Frohnhausen unentschieden. Burg be­hauptete sich erfolgreich gegen VfB.-R. Die Wetzlarer errangen in Naunheim einen Sieg, der durch seine Höhe überrascht. Ebenso überraschend ist der hohe Sieg der Dillenburger über Lollar.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Frohnhausen 0:0.

Prächtiges Fußballwetter hatte gestern wieder eine große Zuschauermenge auf den 1900er-Platz gebracht, die von dem Verlauf des Spieles zwar nicht ganz überzeugt, aber doch zufriedengestellt wurden. Dem Spiel fehlten die Torerfolge. So gab es nicht viel Begeisterung.

Gleich zu Beginn des Kampfes hatten die Blau- weißen eine große Chance in Führung zu gehen, als im Anschluß an einen gut vorgetragenen An­griff der Ball unverhofft zu dem freistehenden Ranft kam. In der Aufregung wußte er aber nichts Rechtes anzufangen. Auch für die Folge waren die Angriffe der Platzbesitzer zahlreicher, die aber an der sehr aufmerksamen und vor allen Dingen recht zahlreichen Verteidigung verpufften. Allmählich ge­lang es den Gästen, sich ebenfalls zur Geltung zu bringen, wodurch sich das Spiel ziemlich ausge­glichen gestaltete.

Nach dem Wechsel bot sich dasselbe Bild. Beide Hintermannschaften stellten sich den Vorstößen der Sturmreihen erfolgreich entgegen. Die Zeit schwand mehr und mehr und das Ende war nicht mehr fern, als zahlreiche Anfeuerungsrufe die Blau- weißcn nochmals mächtig aufmunterten. Die Gäste wurden stark zurückgedrängt, Ecke folgte auf Ecke, doch zu Erfolgen kam es nicht. Frohnhausen hatte sich vollkommen auf Verteidigung eingestellt und wehrte sich verbissen. Da Heilmann wurde un­fair gelegt! Alles verlangt stürmisch nach Elfmeter! Doch die Tat geschah an der Grenze und da gab es nur Strafstoß, der abgewehrt wurde. Kurz vor Schluß hatten die Gäste noch eine Chance. Lippert mißglückt eine Abwehr, wodurch der Mittelstürmer der 'Dränier völlig frei aufs Tor lossteuern konnte.

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Rahn stürzte ihm aber entgegen und klärt durch entschlossenes Eingreifen.

Frohnhausen zeigte eine ziemliche Geschlossenheit. Die Verteidigung war der beste Mannschaftsteil. Der Mittelläufer übertrat seine Außen beträchtlich. Der Sturm operierte ganz annehmbar, restlos konnte er allerdings nicht überzeugen. Bei 1900 vermißte man den letzten Einsatz, besonders in der Fünferreihe. Die Läuferreihe hatte ein großes Pensum Arbeit zu verrichten. Der Sturm war vor dem Tor zu zaghaft.

1900 II Frohnhausen II 0:0.

Auch dieses Treffen endete torlos, obwohl 1900 teilweise überlegen war. Das Erfreuliche war aber, daß sich die Reservisten der Blauweißen wieder ein­mal von der besten Seite zeigten.

DfB/N.-3:1 -Niederlage in Burg.

Auch in Burg hatten die Gießener kein Glück, obwohl es möglich gewesen wäre, wenigstens ein Unentschieden zu erzielen. Für die Gießener war es geradezu tragisch, daß zu einer Zeit, als sie im Endspurt mit aller Wucht auf den Ausgleich dräng­ten, durch ein Selbsttor ihres Verteidigers endgültig geschlagen wurden. In spielerischer Hinsicht ließen sich die DfBer das hohe Spiel der Platzbesitzer auf­drängen. Das Spiel selbst war sehr hart, ohne jedoch die Grenzen zu überschreiten. Hierdurch hatte der Schiedsrichter einen schweren Stand.

Das Spiel begann mit einer Ueberraschung. Die Gießener tarnen sofort zum Zuge und nachdem die Burger Verteidigung kurz vorher gerade noch Kra­mer'stoppen konnte, mußte sie sich durch diesen, der einen hohen Ball eindrückte, geschlagen bekennen. Die VfB er griffen weiter an. Langsam gelang es den Burgern, sich von dem Druck der Gießener zu befreien. Der Linksaußen der Platzbesitzer leitete den Ausgleich ein. Er umlief den rechten Verteidiger der Gießener, flankte zu dem Rechtsaußen Meißner rechnete mit diesem Schuß, aber der dazwischen­spurtende Halbrechte erreichte den Ball und schoß in die lange Ecke ein. Ein vermeidbarer Erfolg! Das Spiel wurde sehr schnell. Hofmann spielte Szponick frei, dessen Flanke lief durch die Verteidigung hin­durch zu Fehling, der aus 5 Meter Entfernung das Tor nicht finden konnte. Damit war die Torge­legenheit, die die Entfchedung hätte bringen können, unausgenutzt. Bis zur Halbzeit wurden von beiden Mannschaften keine zwingenden Torgelegenheiten mehr herausgearbeitet.

Sofort nach Wiederbeginn kamen die Burger groß in Fahrt. Immer wieder war es der Links­außen und der Halbrechte, die unter wuchtigem Einsatz die Angriffe oortrugen. Zweimal kurz hintereinander köpfte der Halbrechte knapp über die Latte. Fehling tauschte jetzt mit Stephan seinen Platz und die Folge hiervon waren vermehrte An­griffe der Gießener von rechts. Aber überraschend siel das zweite Tor für Burg. Die Burger spielten jetzt mit vier Läufern und gaben dadurch den Gießenern Gelegenheit, ihrerseits gewaltig zu drän­gen. Aber immer landeten die Schüsse im Aus. Noch sechs Minuten waren zu spielen und man glaubte an den Ausgleich. Eben war noch ein Strafstoß von Kramer am Torpfosten vorbei ins Aus gegangen, als schon wieder der Rechtsaußen der Burger auf das Tor der Gießener stürmte. Seine Steilvorlage zum Halbrechten schlug Schwarz nm Tormann vorbei in die Ecke. Durch dieses Selbsttor waren die Gießener geschlagen. Kurz dar­aus pfiff der Schiedsrichter ab.

VsV.-R. II Burg II 4:0.

Obwohl man nur zweimal eine halbe Stands spielte, konnten die Gießener einen klaren und auch in dieser Höhe verdienten Sieg erringen. Die Gast­geber hatten dem Können der Gießener nur ihren Eifer entgegengesetzt.

Ueberraschung in Bayern.

1. FL. Nürnberg von Ingolsladi-Ringsee geschlagen.

Von den fünf Meisterschaftsspielen im Gau Bayern endete das Treffen zwischen .dem VfB. Ingolstadt und dem favorisierten 1. FC. Nürnberg mit der überraschenden 1:0 (0:0)-Niederlage des deutschen Meisters, der dadurch in feiner Spitzen- stellung wieder gefährdet ist, denn die Verfolger konnten sämtlich erfolgreich bleiben. Der 1. FC. Schweinfurt schlug Wacker München 3:2 (1:0) und liegt jetzt nur noch einen Punkt relativ hinter dem Club" zurück, aber vorläufig noch an fünfter Stelle. Bayern München gab dem ASV. Nürnberg uner­wartet hoch, mit 8:0 (3:0) das Nachsehen, und die SpVg. Fürth stand mit dem 5:0 (2:0) gagen Mün­chen 1860 den Rothosen nicht viel nach. Die Spvg. Fürth hat nach Gewinnpunkten mit dem alten Ri­valen nun wieder gleichgezogen. Bleibt noch der BC. Augsburg, der selbst auf eigenem Platz Mühe hatte, den Tabellenletzten und Abstiegskandidaten aus Coburg mit 1:0 (1:0) hinter sich zu lassen.

Die Ergebnisse im Gau Südwest.

Eintracht Frankfurt Borussia Neunkirchen 4:2. FK. Pirmasens Sportfr. Saarbrücken 2:2. Sv. Wiesbaden Wormatia Worms 0:0.

HandballergebnissederGauiigaHessen.

Jahn Gensungen Tuspo. Bettenhgusen 5:10. Spv. Kassel To. Kirchbauna 7:6.

Kurhessen Marburg 86 09 Kassel 9:12.

Tv. 47 Wetzlar CT. Kassel 4:10.

Ein neuer deutscher

Frauen - Schwimm - Siaffelrekord.

Das am Sonntag vorn Frankfurter Damen- Schwimmverein durchgeführte reichsoffene Frauen- Schwimmfest hatte einen großen Publikumserfolg zu verzeichnen; denn das Stadtbad Mitte war bei den Nachmittagskämpfen bis auf den letzten Platz besetzt. In einer Reihe von Konkurrenzen war Deutschlands Meisterklasse am Start

Nixe Charlottenburg griff äußerst erfolgreich in die Wettbewerbe ein. Die Nixen gewannen bis auf die Jugend-Lagenstaffel 3 X 100 Meter, die Düssel­dorf 98 in der bisher schnellsten deutschen Zeit von 4:22,2 an sich riß, alle von ihnen bestrittenen Staffelkonkurrenzen, in denen sie die Bahnrekorde sämtlich unterboten und in der 3 X 100 - Meter - Bruststaffel mit der Mannschaft Knuth, Engelmann, Arendt mit 4:32,6 Minuten sogar einen neuen deutschen Rekord aufstellten. Die alte Best­leistung wurde von den Nixen mit 4:32,9 Minuten gehalten. Auch in den Einzelkämpfen waren die Nixen erfolgreich, und zwar holte sich Gisela Arendt die 100 Meter Kraul in 1:09 Minuten, mußte allerdings kämpfen, um Inge Schmitz (Spandau 04), die 1:09,9 benötigte, hinter sich zu lassen Ulla Groth (ASV. Breslau) wurde in 1:13,6 weit abgeschlagen Dritte. Auch Traute En­gelmann ließ sich im 200-Meter-Brustschwim- men den Sieg nicht entgehen und siegte als ein­zige Vertreterin in der Meisterklasse in 3:11,4 Mi­nuten vor der in der Klasse la startenden W. Müller (Germania Dortmund), die großen Widerstand leistete und in 3:13,1 als Zweite an» schlug.

DeuWer Radsieg über Italien.

Die erste große Radsportveranstaltung des neuen Jahres in der Berliner Deutschlandhalle, der erste offizielle Radländerkampf zwischen Deutschland und Italien, hatte 10 000 Zuschauer angezogen, unter

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Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche

Ab heute Montag:

Albrecnt Schönhals - OHy v. Flint Hans Moser - Olga Tschechowa

Gewinuauszug

4. Klasse 48. Preußisch-Süddeutsche (274. Preuß.) Klassen-Lotlerie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

2. Ziehungstag 9. Januar 1937

Auf

jede gezogene Nummer sind zwei

gleich

hohe

Gewinne gefallen, und -war je

einer

auf

die Lose gleicher Nummer in den

beiden

Abteilungen I und II __

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 300 RM. gezogen

2 Gewinne ,u 25000 RM.

4 Gewinne zu 10000 RM.

2 Gewinne zu 3000 RM.

8 Gewinne zu 2000 RM.

338141

6466 114975

148481

98503 217636 270274

311952

16 Gewinne zu 1000 RM.

149089 175109 185901

24 Gewinne zu 800 RM 134659 135607 136393

23321 23489 132869

270698 318222

6233 7505 13873 78963

228792 265593 279085

1095 6563 13705 15918

19253 180333

239558 388765

83600 183253 297079 390960

112666 130200 154465 177533 215674 269354 299657 315021 335974 377929

94634 123645 136592

172513 208331

243180 271800 307872 323138 351812

106096

124303

149075

173362

213500

246287

278754

310534

327439

357474

109773

130180

152050 173712

214365 251386 279833 312594 331185 368636

114018

132686 155496 181379 216220 269920 304212 315145 342253

392086

123564

185588

316989

399333

136432

166442

189060

231665

271258

307651

317655

350350

397730

322531 343079

42 Gewinne zu 500 RM. 133562 145262 179904 211161 220974 232536 328626 379784 380955

156 Gewinne zu 400 RM -------- ----- ---- -

35530 41713 46629 48423 48947 56886 65972 65448 69668 74739 80190 84791 88276 90191

---- ------ ------ ------ ------ 120485

In der heutigen Nachmiltagsziehung wurden Gewinne über 300 RM. gezogen

2 Gewinne zu 3000 RM. 323283

2 Gewinne zu 2000 RM. 274938

16 Gewinne zu 1000 RM 18616 211401 222366 238433 288761 309312 367103 394001

12 Gewinne zu 800 RM. 20673 91910 112798 126460 263480 354322

60 Gewinne zu 500 RM 3510 4417 69645 66330 78360 81933 105168 114300 141450 161391

155424 180647 189530 210870 214577 220531 226033 244653 253967 276607 277283 303866

324176 331425 343517 351871 352551 355037

389919 394693

194 Gewinne zu 400 RM 1181 2361 2499 19000

22666 26084 27693 33718 33764 34280 37961

48193 64390 65978 61691 63201 67888 69463

72036 73648 74058 78355 79188 83360 91326

100676 108825 112168 121373 122008 127509

129480 131705 133970 134041 135894 137676

145674 154966 165490 161798 166235 173027

177883 178208 184839 187219 200909 202606

202683 203644 208477 213118 217126 218323

224093 238908 242512 243137 248443 266816

257087 257162 268054 269841 271841 283721

286775 288131 306316 310150 311880 314509

322359 323143 328953 331214 332116 335562

337284 337974 342616 344883 347932 347936

357447 359797 365762 368837 382009 388949

396227 397641 397823 398514 398561 398952

Die Ziehung der 5. Klasse der 48. Preußisch- Süddeutschen (274. Preußischen) Klassen-Lotterie findet vom 9. Februar bis 15. März 1937 statt.

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Gießen, Alicenitraße 4244, Telefon 3172 und 3176

Zahnausfall

685

Zahnkrampfe

Vereinbarung getroffen, so muß die Arbeit den allgemeinen An­forderungen, die man an gleich­artige Arbeiten stellt, entspre­chen. Wurde z. B. eine Plombe schon nach 14 Tagen wieder her­ausfallen, so müßte sie der Z kostenlos durch eine andere er­setzen, außer er hat vorher aus­drücklich abgelehnt, für die Dauer der Haltbarkeit zu garantieren Forderungen des Z. wegen ge­leisteter Arbeiten verjähren in Wei Jahren nach Schluß des Jahres, in dem die Arbeiten ge­macht sind; f. auch Zurückbehal­tungsrecht.

Zahnausfall, spontaner Ausfall der Zähne, kommt bei einer Er­krankung des Zahnfaches vor, also des Teiles des Kiefers, in dem der Zahn steckt. Die Zähne werden locker, aus dem Zahn­fleisch fließt Eiter. Man begebe sich sofort in zahnärztliche Be­handlung.

Zahnbürste,unentbehrlichesWerk- zeug zum Säubern der Zähne, was regelmäßig morgens und abends geschehen soll. Eine Zahn­bürste soll nicht zu hart, aber außer bei sehr empfindlichem Zahnfleisch auch nicht zu weich sein. Die Bürsten muffen stets trocken gehalten werden. Sobald sich Borsten lösen, ist die Zahn­bürste nicht mehr zu gebrauchen da die losgelösten Borsten gefähr­lich werden können. Neue Bür­sten müssen vor Gebrauch gründ­lich entkeimt werden. Man stellt sie über Nacht in Salzwasier oder in Wasierstoffsuperoxyd.

Zahnen der Kinder ist der Durch­bruch der Milchzähne. Zuerst kommen die unteren Schneide­zähne zum Vorschein. Manchmal lft das Zahnen mit großen Be­schwerden verbunden. S. Milch­gebiß.

Zahnfieber, eine häufig beobach­tete Erscheinung, daß die kleinen Kinder beim Durchbruch der Zähne Fieber und Schmerzen be­kommen. Wenn das Fieber nur gering ist und sehr bald wieder abklingt, ist es eine ganz harm­lose Sache. Freilich sollte man immer bei höherer Temperatur und bei richtigem Unwohlsein der Kinder einen Arzt zu Rate ziehen, weil es beim Zahnen der Kinder normalerweise nicht zu einer richtigen Krankheit kommt und dann meistens irgend eine andere Ursache für das Fieber zu vermuten ist.

Zahnfleisch ist die Mundschleim­haut. welche die Kiefer und den Hals der einzelnen Zähne über­zieht. Gesundes Zahnfleisch ist rosa und darf beim Zähneputzen nicht bluten. Oft können sich Bläschen am Zahnfleisch bilden Wenn Spülen mit Kamillentee nichts hilft, so gehe man am besten in ärztliche Behandlung. Häufig blutet das Zahnfleisch. Daran ist entweder eine Zahn­erkrankung oder eine Erkrankung der Mundhöhle oder eine All­gemeinerkrankung schuld. Ge­wöhnlich entsteht dabei sehr übler Mundgeruch. Ärztliche Behand­lung ist unbedingt nötig.

Zahnkrampfe. Wenn kleine Kin­der Krämpfe haben, schiebt das