10, Gewürzel 100 Bdl. 40 bis 50, Gurken (T) 100 St. 30 bis 50, Karotten 10 bis 15, Kohlrabi (T) 100 St. 12 bis 22, Lauch 100 St. 3 bis 8, Meerrettich 30 bis 45, Rettich 100 St. 8 bis 15, Rhabarber 25 bis 28, Rotkraut 6 bis 8, Feldsalat 25 bis 60, Kopfsalat (T) 100 St. 18 bis 24, do. Steige 30 St. 5,00 bis 6,00 holl., do. Steige 24 St. 2,40 bis 3,25 ital., Lattich (T) 40 bis 60, Schlüpfer (T) 50 bis 80, Sellerie 100 St. je nach Größe 20 bis 50, Spinat 12 bis 17, Schwarzwurzel 20 bis 25,
Geschichten a
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
lleberraschender Vorschlag.
(kr) Chikago.
Der diensttuende Polizeibeamte des Revieramts rieb sich zweimal die Augen, ehe er ganz erfaßte, daß er nicht schlief und träumte, sondern daß jenes Männlein wirklich vor ihm stand und folgenden überraschenden Vorschlag unterbreitete. Er riet, der Beamte möge bei ihm zu Hause telephonisch anrufen und seiner Gattin mitteilen, daß ihr Ehemann wegen öffentlicher Ruhestörung zu 20 Dollar Geldstrafe verurteilt worden sei ünd nur freigelassen werden könne, wenn das Geld sofort bezahlt werde. Er, der Ehemann, übernehme jede Garantie, daß die Gattin innerhalb von 20 Minuten mit dem Geldbetrag zur Stelle sei. Der Beamte brauche nur zu kassieren und die Frau wieder wegzuschicken. Dann könne man den Betrag im Verhältnis von 50:50 teilen und jeder habe ein Geschäft gemacht. Der Beamte war ein gutmütiger Mensch. Er riet dem Ehemann nur, sich schleunigst aus dem Polizeibüro zu entfernen, ehe er ihn wegen versuchter Bestechung einsperren lasse.
Die gefallene Masche.
C. K. Istanbul.
In Istanbul kam dieser Tage ein komischer Rechtsstreit zur Verhandlung, bei dem es sich um ein Paar Seidenstrümpfe handelte. In einer Straßenbahn wurde ein Fahrgast, als der Wagen sehr schüttelte, gegen eine junge Dame geschleudert, er kcm mit seinen Schuhen gegen ihre Seidenstrümpfe unb bewirkte, daß sich an diesen eine Masche löste, so daß sie verdorben waren. Er entschuldigte sich sehr lebhaft, aber die junge Dame war nicht so lecht zu versöhnen, sondern bestand auf vollem Shadenersatz. Der Mann war auch bereit, ein neues Prar Strümpfe zu bezahlen, aber er verlangte, daß er dafür die beschädigten ausgehändigt erhielt. Der jmgen Dame aber schien es unmöglich, sich vor allen Fahrgästen die Strümpfe auszuziehen, und sie verweigerte die Uebergabe. So kam die Sache do: das Schnellgericht, vor dem der Mann die Auslieferung der Strümpfe verlangte. Das Gericht en schied zu seinen Gunsten. Es erklärte, daß er du-chaus berechtigt sei, die Ware zu fordern, für die er ausreichenden Ersatz bezahlt hat. Die junge Dame wurde genötigt, so sehr sie darüber auch in Ve'legenheit geriet, sich in eine Ecke des Gerichtssaales zurückzuziehen, wo sie die Strümpfe abstreifte un> dem Kläger überreichte.
Was alles versichert wird.
(—) London.
2ee- und Kaffeeprüfer versichern ihren Ge- schnackssinn, Boxer ihr Nasenbein. In Hollywood nalm man hohe Versicherungen gegen Kamelbisse aus als man einen Film drehte, bei dem die Stars sich in der Nähe der unberechenbaren Höckertiere auhalten mußten. — Einzigartig aber ist wohl die Lelensversicherung auf eine Stunde, die ein Lon- dorer Kaufmann aufnahm, der an einem großen Feststen teilnehmen mußte. Er fühlte sich an jenem Tac nicht gut und befürchtete, während des Essens einen Herzschlag zu erliegen. Er hat den Herzschlag nich bekommen, aber die Versicherung hat ihre Beiräge für jene Stunde kassiert. — In der englisch n Provinz sicherte sich ein Kinobesitzer einen arohn Besuch, indem er für den Regenfall allen Besuhern Taxameter für die Heimfahrt versprach. Er satte Glück: es regnete nicht. Im anderen Falle hättl er kein Geschäft gemacht.
Wann spielte man zuerst Golf?
(—) Gloucester.
Bc der Untersuchung der Geschichte vieler Sportarten macht man die Erfahrung, daß der Ursprung diesem oder jenen Sportes und das Alter der Sport- betätgung nicht mehr festzustellen ist. Die Engländer nteressierten sich z. B. seit langem brennend dafür wann zum erstenmal Golf gespielt wurde. Das scheint nun durch einen Fund in der Kathedrale von Gloucester klargestellt worden zu sein. Manhat nämlich bei den Wiederherstellungsarbeiten an eaem Glasfenster die Silhouette eines Mannes entdckt, der in der Hand einen Stock hält und mit diesei nach einem Ball schlägt, der zu seinen Füßen liegt.Sie Form des Stockes erinnert allerdings ein wem an Hockey, aber die Haltung des Mannes entspicht jener, die man beim Golf einnimmt. Jene: Fenster mit der Figur wurde etwa um das Jahr 1350 auf Veranlassung des Lords Brastone hergeellt. Man kann also daraus den Schluß zieher daß die Engländer schon im 14. Jahrhundert Golf pielten oder jedenfalls ein Spiel betrieben, das dm heutigen Golf ähnelte.
Auf Lausannes ältesten Spuren.
(sh) Lausanne.
Ma weiß zwar, daß Lausanne eine jener uralten Siedlungen ist, die die Römer schon fertig vorfanen. Aber erst seit zwei Jahren beschäftigt man sh etngebenber mit der Vergangenheit dieser Stadt. Bei dieser Gelegenheit ergab sich, daß das modere Lausanne Gegenüber dem alten Lausanne eine fcme Ortsverschiebung mtgemacht hat. Die Stadt t nach Osten gerückt. Die alte Siedlung lag etwa 2 Minuten weiter westlich. Hier hat man nun Tempe und Straßen ausgegraben, Mauerreste und Münze freigelegt. Auf diese. Weise erfährt man, rote Lusanne früher hieß. Die älteste bekannte Schreibrt war Lousonna. Jetzt hat man Anzeichen dafür efunden, daß Lausanne ursprünglich Leu- sonna >ieß und durch einen Merkurtempel dem Gott tr Kaufleute geweiht mürbe. Wie sehr schon damalsbie Schiffer in Leusonna eine maßgebenbe Rolle sielten, ergibt sich aus einem jüngst gemachten Fub, wonach bie Schiffer ein eigenes „Zunftlokal" atten und daneben einen Tempel, wo sie vor eler Fahrt auf dem See ihr Opfer dar- brachtei
Je pflichteifrige Serviertochter.
(sh) Basel.
Die Serviertöchter", wie man bie Kellnerinnen in ber Schweiz nennt, finb sehr tüchtige Mäbchen, die bie Empfehlungen, bie man ihnen für bie Be- hanNun ihrer Gäste gibt, als harte Vflicht auf» fassen ub in die Tat umsetzen. Das erlebte König
Weißkraut 5 bis 6, Wirsing 10 bis 14, 7 bis 8 holl., Zwiebeln 7 bis 8, 9 ital.
Am Ob st markt find Aepfel kaum mehr angeboten, Güteklasse A fehlt völlig. Apfelsinen ohne Angebot, Bananen knapp. Preise sehr fest. Ananas HO bis 120, Aepfel I 45 bis 50, II 35 bis 40, III 25 bis 30, Bananen, Kiste 12,5 Kilogramm netto 8,50 bis 9,00 Westind., Zitronen, Kiste 300 unb 360 St. 12,00 bis 13,00.
US aller Welt.
Leopolb von Belgien am eigenen Leibe. Er war kürzlich in ber Schweiz, um noch ein paar Tage Wintersport zu genießen. Er reifte inkognito unter bem Namen eines Grafen von Rety. Als er morgens in Bafel ankam unb barauf warten mußte, daß an seinem Zug, ber ihn in die Berge führen sollte, die Maschine gewechselt wurde, begab er sich in die Bahnhofswirtschaft und bestellte ein paar Spiegeleier. Um gleichzeitig die Kehle ein wenig flu erfrischen, bat er um ein Glas Bier dazu. Nun hatte man jener Seroiertochter ein paar Tage vorher nahegelegt, beim Ausschank von Bier morgens vor 6 Uhr recht vorsichtig zu sein. Ihr war dieser Fingerzeig Befehl. Sie zuckte also die Schultern und sagte ihrem Gast, daß es entschieden zu früh sei, um Bier zu trinken. Stattdessen servierte sie ihm ein Glas Wasser, das notgedrungen den gleichen Dienst wie das Bier erfüllen mußte. Erst als der Zug den Bahnhsf wieder verlassen hatte, erfuhr die Seroiertochter, wer der Gast war, auf den die Empfehlung über die Bierverweigerung wohl kaum hätte Anwendung zu finden brauchen. Der Detektiv, ber die Überwachung am Bahnhof zu besorgen hatte, hatte die Szene beobachtet, durfte sich aber aus Gründen der Diskretion erst bemerkbar machen, als ber Gast verschwunden war.
Der Schatz im alten Buch.
(ha) Rom.
Joseph Lacosta war ein eifriger Stubent ber Philosophie, der seine Examensarbeit über ein recht abgelegenes Thema zu schreiben gedachte. Er vertiefte sich in einige uralte Schwarten, die er in der Vatikansbücherei auslieh. Bei dieser Gelegenheit fiel ihm auch ein Band des längst vergessenen Philosophen Revisa in die Hand. Als er in dem Buch blätterte, entdeckte er einen Zettel, auf dem ein wenig verschroben und verschnörkelt und in altem Italienisch zu lesen stand, daß der Finder das Aktenstück 162/R/l in der römischen Kanzlei anfvr- bern möge. Man suchte unb fanb ein versiegeltes Kuvert, bas bie nötigen Unterlagen barüber enthielt, daß ber Finder jenes Stück Papier der Erbe des Revisa-Vermögens sei. Der in seinen letzten Lebensjahren ein wenig absonderliche Philosoph wollte, daß nur einem Menschen, der seiner durch das Studium seiner Philosophie noch gedachte, auch in den Besitz der vielen tausend Lire gelangen sollte, bie er zu seinen Lebzeiten anscheinenb mit seiner Philosophie verdient hatte.
Die Auspuff-Serenade.
(cs) Budapest.
„Die Liebe macht erfinderisch, noch mehr die enttäuschte Liebe oder gar ber Haß. Das zeigt ein eigenartiger Fall, ber sich in Budapest ereignete. Es war Mitternacht unb bie kleine Straße lag in tiefer Ruhe. Da ertönte auf einmal mitten in bie nächtliche Stille hinein ein lautes Motorgeknatter. 23or einem Haufe blieb ein Motorrad stehen, und nun gab es eine Fehlzündung nach der anderen, daß es nur so durch die Straßen hallte. Das ging so fünf Minuten, acht Minuten... Da flammte hier und da hinter den Fenstern Licht auf unb wütende Gefaster verschlafener Schlafrockgestalten wurden sichtbar. Als dann die elften Fenster sich öffneten und allerlei fromme Wünsche herniederprasselten, verschwand bas knatternde Ungetüm alsbalb im Dunkel ber Nacht. Eine halbe Stunbe verging unb alles hatte sich roieber zur Nutze begeben, ba begann ber Spektakel von neuem.' Mit ber gleichen Heftigkeit unb mit ber gleichen Ausbauer. Jetzt waren bie Schläfer schon eher zur Stelle, einige sogar bereits mit Wurfgeschossen in ber Hanb. Aber auch biesmal entkam ber larmenbe Missetäter unerkannt. Inzwischen hatten einige beherzte Männer sich entschlossen, Wache zu halten, ba sie, nicht mit Unrecht annahmen, baß ber nächtliche^ Ruhestörer wieberkehren werbe. Ja, einige Ehemänner hatten sogar biesen Vorfall zum willkommenen Anlaß genommen, sich von ihren Gattinnen einen nächtlichen Urlaub bewilligen zu lassen, um im nächftgelegenen Gasthaus den Missetäter zu erwarten. Kaum eine halbe Stunde verging, unb schon erschien bas knatternbe Motorrad roieber auf ber Bilbfläche. Im Nu war alles alarmbereit unb es hagelte nur so Wurfgeschosse auf ben nächtlichen Ruhestörer. Inzwischen war auch bie Polizei benachrichtigt worben unb so konnte ber Bursche nach feinem brüten Störungsversuch feftgenommen werben. Unb ba stellte sich heraus, daß der junge Manns durchaus nicht groben Unfug hatte ausführen wollen, sondern daß es ihm lediglich darum zu tun war, ein gewisses Fräulein Irma aus bem süßen Schimmer zu reißen, unb Zwar immer wieder, damit sie nicht zur Ruhe käme. Irma aus dem süßen Schlummer zu reißen, und gewesen unb hatte ihn eines Tages versetzt. Das hätte er vielleicht noch verwunden. Nicht verwinden aber konnte er, daß Irmas neuer Bräutigam ein Auto hatte, während er nur Motorradfahrer' war. Und fo beschloß er denn, die Treulose zu bestrafen, indem er vor ihrem Fenster eine Nächtliche Auspuff- Serenade ausführte. Denn: rootnit man sündigt, wird man auch bestraft.
Der vierbeinige Handlutzgsgehilfe.
(cs) Wien.
In einer Seitenstraße hat der Kunsthändler Cer- venka sein Geschäft. Wer es betritt, kann eine Ueber- rafchung erleben. Als „Gehilfe" bei bem Kunsthänb- ler Cervenka ist nämlich ein erst wenige Monate altes Rehkälbchen „tätig". Buchstäblich und wahrhaftig ein Rehkälbchen. Das Rehkälbchen, Fritzi genannt, begrüßt bie eintretenben Käufer, aber Damen unb Herren ganz verschieben. Die Damen erhalten einen „Hanbkuß", ber barin besteht, baß bas Rehkälbchen seine Schnauze an ihre Hcmb reibt. Betritt ein Herr ben Laben, so nickt Fritzi nur mit bem Kopf. Fritzi ist aber nicht nur höflich, fonbern auch nützlich. So z. B., wenn ein Kunde ohne Paket aus dem Geschäft gehen will. Daraus scheint Fritzi zu schließen, daß kein Geschäft zustandegekommen ist Da stellt sich das Tierchen vor die Tür und packt mitunter sogar den Kunden am Rock, um ihn festzuhalten. Köstlich ist Fritzis Benehmen, wenn ein Kunde mit einem Hund das Geschäft betritt. Hunde kann Fritzi nicht leiden. Diesen seinen Feinden dreht er dann die Kehrseite zu, schlägt mit ben Hufen aus unb brängt ben Hunb so bis zur Tür. Natürlich hat es sich herumgesprochen, daß der Kunsthändler Cervenka einen ungewöhnlichen „Handlunasgehilfen"
in seinem Geschäft hat; dadurch kommt manch einer zu Herrn Cervenka, aber meist nicht um zu kaufen, sondern um zu erleben, wie Fritzi die „Seh-Leute" behandelt.
(Sin Finanzamt mit Humor.
An dem Gebäude des DresdnerStabtsteuer- amte s wurde in diesen Tagen eine lustige Figur des Steuerzahlers, der feine leeren Taschen zeigt, angebracht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Büchertisch.
— Horst Biernath: „Diamanten- k o m ö b i e". Roman. Preis Ganzleinen 3,80 Mark. Verlag Scherl, Berlin SW 68. — (74) — Nur wenige Leute wußten von bem bevorstehenben Diamantentransport der Minerva-Mine von Südafrika über Kapstadt nach Amsterdam. Und doch sind Nachrichten darüber in die Oeffentlichkeit gedrungen. 400 000 Gulden sind die Steine wert — zu ihrem Schutz hat die Direktion vier erprobte Detektive ausgewählt. Mit vier Koffern ziehen sie los. Zwei gelangen auf bas Schiff. Aber schon noch wenigen Tagen sind bie Diamanten weg! Eine roilbe Sucherei beginnt. Eine Tragikomöbie entwickelt sich — um bie Ebelsteine unb um eine Frau. Es gibt eine Riesenüberraschung. Aber bas muß man lesen. Dem Thema nach also ein Kriminalroman, aber ein heiteres Buch von bezauberndem Humor.
— Herbert Kranz:DieStaufenkaiser und ihr Reich — Glanz unb Herrlichkeit bes alten Reiches. 256 S. mit 17 Kunstbrucktafeln, mit Zeittafel, Geschlechtertasel unb Karte. Franckh'sche Verlagshanblung, Stuttgart. In Seinen gebunben 6,50 RM. — (86) — Glanz unb Größe unb Tragik beutschen Kaisertums finb mit ben Namen ber Stauerkaiser für immer verknüpft, bie gewaltige Persönlichkeit Kaiser Rotbarts, bie Herrschergestalt Heinrichs VI., ber berounberte unb vielleicht noch öfter verkannte Kaiser Friebrich II., sie verkörpern in Ge- chickste unb Mythos Macht unb Glanz der Kaisergewalt, des Feldherrnruhmes, der Staatskunst. Herbert Kranz erzählt, wie die Staufer zur Herrschaft und zur Kaiserkrone kamen und wie sie den Kampf kämpften um Ehre und Bestehen und Macht des Reiches. Es ist ein Heldenepos, gedichtet in volkhaft einfacher und zugleich beschwingter Sprache, und es ist zugleich Geschichte, wie sie wirklich gewesen ist. Heber bas lebenbige Geschichtsbilb hinaus, bas bie-
Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 11. April.
Gießen. Stadlkirche. 8 Uhr: Pfarroerwalter Da- merau; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten d. Matthäusgemeinde; 3.90: Pfarrer Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pfarrer Becker. — Johanneskirche. 8: Pfarrer Bechtolshei- mer; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Ausfeld; 11: Militärgottesdienst, Pfarrer Ausfeld; 14: Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfarrer Ausfeld; 20: Bidelbesprechstunde im Johannessaal, Pfarr- affiftent Bangert. — üapette des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling, zugleich Christenlehre ür die Neukonfirmierten der Luthergemeinde; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfarrvikar Weckerling. — Petruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfarrer Trapp, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. — Wiefeck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, anschl. Feier des hl. Abendmahls; 13.30: Schulanfänger-Andacht. — Allen-Bufeck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, Feier des hl. Abendmahls; 13: Christenlehre. — Steinbach. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, Abendmahl II, Kollekte. — Albach. 12.30: Gottesdienst. — Rödgen. 9: Gottesdienst und Feier des hl. Abendmahls für die Verheirateten. — Annerod. 13: Gottesdienst. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienft; 11 Beichte und Abendmahl für die Verheirateten bis zum 40. Lebensjahr; 13: Kindergottesdienft, 1. Abtlg.; 13.45: Kindergottesdienft, 2. Abtlg. — Kirchberg. 10: Gottesdienst, anschl. hl. Abendmahl für die Jungen von Staufenberg. — Lollar. 13.30: Gottesdienst. — Daubringen. 13.30: Gottesdienst. — Klein-Linden. 9: Gottesdienst mit Christenlehre für hie männliche Jugend; 10.15: Kinderaottesdienst. — Garbenleich. 12.30: Gottesdienst, anschl. hl. Abendmahl. — Hausen. 10: Gottesdienst, anschl. hl. Abendmahl. — Lich. 9.30: Gottesdienst; 12.45: Kinder- gottesbienft; 14: Gottesdienst. — Rieder-Bessingen. 13.30: Gottesdienst. — Birklar. 9.30: Gottesdienst. — Langsdorf. 10: Christenlehre; 11: Hauptgottesdienst. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. — Muschenheini. 11: Gottesdienst. — Münzenberg. 10.30: Gottesdienst, Kgllekte; 13: Christenlehre; 14: Trauungsgottesdienst mit Kollekte. — Trais-Münzenberg. 8.30: Gottesdienst, Kollekte, Christenlehre. — Hungen. 10: Gottesdienst; 11: Kinbergottes- dienst. — Wirberg. 10.30: Schulanfängergottesdienst.
Montag, 12. April.
Collar. 20.15 Uhr: Bibelstunbe.
Mittwoch, 14. April.
Gießen. Stadlkirche. 20 Uhr: Abendandacht. Donnerstag, 15. April.
Gießen. Johannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde, Pfr. Ausfeld.
ses Buch vermittelt, leuchten Heldenhaftigkeit, Fuh- rertum unb Gefolgschaftstreue, treten Kleinmut und Zwietracht, männliches Streben unb Tragik des Schicksals als die tragenden und treibenden, als die hemmenden und vernichtenden Kräfte in ihrer ewig menschlichen und kennzeichnend deutschen Wirkung hervor. In sorgfältig wiedergegebenen Tafelbildern sehen wir Baudenkmale, Bildwerke und Malerei aus der Stauferzeit. Zeittafel, Geschlechtertasel unb eine Karte bes Deutschen Reiches zur Stauferzeit veroollstäsibigen das Werk.
— Michael Zorn: Zwischen Strom und Steppe. Ein Theißfischer-Roman. In Halbleder. Volksoerband der Bücherfreunde, Wegweiser- Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. — (35) — Auf endlosen Steppen Ungarns, am Laufe der fischreichen Theiß, zwischen Viehherden und gesegneten Kornfeldern, lebt, fern dem Getriebe unserer Welt, ein Volk von Bauern, Hirten, Fischern unb Zigeunern in ber ungebrochenen Kratt unb Ruhe ursprünglicher Lebensformen, nach uraltem Brauchtum in gleichsam zeitloser Einsamkeit unb Beharrung. Ihr Dasein schilbert ber Dichter am Schicksal bes Landstreichers Silo, ber, von unbekannter Ferne kommend, hier Zuflucht fanb unb das Gespenst des Stromes besiegt, an Leib unb Glück des Steppenmädchens Maria, die von ber Unendlichkeit der Weiden in die Enge des Fluß- dorfes verbannt wurde, an der Not des Fischers Alexander, bem die betörende Glut dämonischer Besessenheit ein frühes Ende setzt. Die Landschaft formt das Antlitz der Menschen, prägt ihr Geschick, gibt ihnen das Wissen um bie ewigen Gesetze stets neuer Erprobung; sie lehrt, daß im Einfachsten, in ber Monotonie werktätiger Tage und ber Stille ber unberührten Heimat eine unendlich reiche Welt seelischer Kräfte verborgen ist.
— „Kleiner Bruder, wo bist du?" Ein Roman aus dem Deutschtum Australiens von Jul. Hufschmied. Geh .2,40, Ganzleinen 3,50 Mark. 261 Seiten. Verlag Scherl, Berlin SW 68, 1937. — (76.) — Ein junger Berliner Arzt erfährt durch einen merkwürdigen Zufall, daß in Australien ein jüngerer Bruder von ihm leben muß. Der Gedanke läßt ihn nicht zur Ruhe kommen — immer hat er die quälende Vorstellung, daß der kleine Bruder
dort irgendwo im Busch oder in der Steppe kümmerlich sein Leben fristet, während er es sich gutgehen läßt. So beginnt der große Umschwung in seinem Leben, der ihn nach Australien, kreuz und quer durch die Urwälder und Steppen, durch Städte und Buschland, zu Farmern und Negern führt und in große Abenteuer verstrickt. Hiervon erzählt das Buch, das die Vorzüge eines packenden Romans mit denen einer anschaulichen Reiseerzählung vereinigt.
— Josef Ponten: Besinnliche Fahrten im Wilden Westen. Landschaftsbilder III. (Nr. 7350.) Kartoniert 35 Pf., gebunden 75 Pf. Phi- lipp Reclam jun., Verlag, Leipzig. — (92) — In diesem Bändchen liegt die erste dichterische Ernte einer Studienreise Josef Pontens in Nordamerika vor. Man kennt den rheinischen Dichter als Meister künstlerischer Erdbeschreibung — hier bewährt sich seine oft gerühmte Kunst an bem riesigen Kontinent mit feinen weiten ßänberbreiten, feinem Reichtum an Lanbschaftsformen unb Völkerstämmen. Das ist alles mit bem tiefen Wissen bes Erbforschers gestaltet. Ponten bereift mit feinem Auto auch bie abseits üegenben Steppen unb Sanbfelder, bie Gebirgstäler unb Urroälber, aus benen noch bie Seele bes großen Erbteils spricht.
Reuapostolische Gemeinden. Händelstraße 1, Eberstraße 13. Sonntag, 11. April. 9.30 Uhr: Gottes- bienft (nur Hänbelstraße); 16: Gottesbienst. — -Mittwoch, 14. April 20.30: Gottesbienst.
Evangelische Stadlmission, Löberstraße 14 (Christliche Gemeinschaft innerhalb ber Landeskirche). Sonntag, 11. April. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsfchule; 16: Solbaten-Bibelftunbe. — Mittwoch, 14. April. 20.30: Bibelstunbe.
Christliche Gemeinde, Zu ben Mühlen 2. Sonntag, den 11. April. 9.30 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisation. — Dienstag, 13. April. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch- - liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, 11. April. 8.30 Uhr: Evangelisationsstunde. — Mittwoch, 14. April. 8.30: Bibelstunde. — Donnerstag, 15. April. 8.30: Jugendbundstunde.
Katholische Gemeinden.
Samstag, 10. April.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 11. April. 2. Sonntag nach Ostern.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 10.15: Militärgottesdienst; 11.15: Messe mit Predigt; 14.30: Christenlehre mit Andacht; 15.30: Jungfrauen-Kon- gregation. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 17.30: Predigt unb Anbacht. — Laubach 9.30: Hochamt mit Predigt; Erstkommunion unb Entlassungsfeier; 14: Weihe unb Anbacht. — Lich. 7.30: Hochamt mit Prebigt; 20: Christenlehre unb Andacht — Lollar. 9.30: Messe mit Predigt. — Ridda. 8.15: Hochamt mit Predigt.
Montag, 12. April.
Laubach. 7.30 Uhr: Dankamt.
Mittwoch, 14. April.
Hungen. 7 Uhr: Messe.
veffentlicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in bringend«» Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerzllicher Sonntagsdienst.
Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen: Arzt: Dr. Wolf;
Zahnarzt: Dr. Fischer;
Apotheke: Hirsch-Apotheke.
Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießem


