privaten Seite gewährt worden waren. Das neue Transportauto weist gegenüber den bisherigen beiden Krankenkraftwagen erhebliche Verbesserungen der technischen Einrichtungen auf, die beim Transport von Kranken und Verunglückten sowohl für diese, wie auch für die Transportbegleiter bedeut- sam sein werden. Von berufener ärztlicher Seite und von maßgeblichen Führern der Sanitätskolonnen wurde der neue Kraftwagen gestern nach seinem Eintreffen am Kolonnen-Depot eingehend besichtigt, ebenso nahmen Vertreter von Behörden und von änderen interessierten Stellen dieses neue Hilfsmittel der Kolonne eingehend in Augenschein. Allenthalben fand das neue Krankentransportauto nach jeder Richtung hin den vollen Beifall der zuständigen und berufenen Sachkenner.
Gießener lvochenmarktpreiie.
* Gießen, 9. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, V, kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf-, Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse C 11K, Wirsing, % kg 9 bis 12 Pf., 50 kg 8 Mark, Weißkraut, % kg 6 Pf., 50 kg 5 Mark, Rotkraut, % kg 9 bis 12 Pf., 50 kg 8 bis 9 Mark, gelbe Rüben, % kg 8 bis 9 Pf., Karotten 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 15 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Erbsen 25 bis 35, Grünkohl 15, Rosenkohl 15 bis 25, Feldsalat, 1/io 10, Tomaten, Vi kg 12 bis 17, Zwiebeln 6 bis 7, Meerrettich 30 bis 80, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kürbis 5 bis 6, Pilze 40 bis 45, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40, 50 kg 3,45 Mark, Aepfel, Vi kg 10 bis 18 Pf., Ausleseobst 18 bis 25 Pf., 50 kg 10 bis 25 Mark, Falläpfel, kg 5 bis 6 Pf., Birnen 5 bis 20, Zwetschen 15 bis 16, Preiselbeeren 35, Nüsse 30 bis 40 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppen- Hühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mark, Enten 1 bis 1,10 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 bis 40, Salat 9 bis 12, Endi»ien 9 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.
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** Aerztlicher Fortbildungskurs. Vom 14. bis 16. Oktober findet der von dem Beauf
tragten des Reichsärzteführers für das ärztliche Fortbildungswesen genehmigte Fortbildungskurs der Medizinischen Fakultät Gießen statt. Der Kurs wird sich speziell mit der Früherkennung und Frühbehandlung von Krankheiten be- Ä. Vortragende sind die Leiter der Kliniken und ute.
** 40 Fahre im Dienste d e r Reichsbahn. In großer geistiger und körperlicher Frische konnte der Vorstand des Reichsbahn-Verkehrsamtes Gießen, Reichsbahn-Oberrat N i e r m a n n , am Donnerstag, 7. Oktober, auf eine 40jährige Tätigkeit im Dienste der Deutschen Reichsbahn zurückblicken. Gleichzeitig feierte der Jubilar seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlaß fand im Kreise von Mitarbeitern und Kameraden eine schlichte Feier statt, während der die fachlichen und kameradschaftlichen Eigenschaften des Jubilars in herzlich gehaltenen Ansprachen hervorgehoben wurden. Gesangliche Darbietungen verschönten die Feier. Mit besonderer Freude horte man auch einige musikalische Darbietungen, die der Jubilar selbst zum Vortrag brachte. Die Feier hielt die Teilnehmer in engster Verbundenheit einige Stunden beisammen. Die geistvollen, anregenden Unterhaltungen bekundeten, daß die Männer des Flügelrades auch einem solchen seltenen Ehrentage den richtigen Klang zu geben vermochten.
** Geschäftsjubiläum. Der hiesige Metzgermeister und Gastwirt Friedrich Wenzel, Neustadt 38, kann am morgigen Sonntag auf ein 40jähriaes Bestehen seines Geschäftes zurückblicken. Herr Wenzel steht im Alter von 68 Jahren, geht noch voll seinem Berufe nach und erfreut sich allgemeinen Ansehens.
** Mieterjubiläum. Am heutigen Samstag, 9. Oktober, wohnen der Polster- und Tapeziermeister Friedrich Zimmermann und die Witwe Frau Luise Weber seit 25 Jahren ununterbrochen in dem Hanse Seltersweg27, Besitzer Gastwirt Hermann L ö b e r. Dieses Mieterjubiläum ist für die Mieter und für den Hausbesitzer eine Auszeichnung.
** 85 Jahre alt. Am heutigen Samstag, 9. Oktober, kann der Vorschlosser i. R., Heinrich Schnitt, Mittelweg 18, in geistiger und körperlicher Frische seinen 85. Geburtstag begehen. Wir gratulieren!
** 83 Jahre alt. Am morgigen Sonntag, 10. Oktober, wird Frau Marie Krombach, geb.
Reuter, Kaplansgasse 25, in geistiger und körperlicher Frische 83 Jahre alt. Der Jubilarin herzliche Glückwünsche.
** Goldene Hochzeit. Am morgigen Sonntag, 10. Oktober, feiern der Jnstitutsdiener i. R. Georg Bayer und seine Ehefrau Eliese, geb. Götz, Am Riegelpfad 58, das Fest der Goldenen Hochzeit. Der alte Herr ist mit seinen 77 Jahren schonIeit längerer Zeit leidend, während seine um zwei Jahre jüngere Frau sich noch einer guten Gesundheit erfreut und mit ihrem rheinischen Humor ihrem Manne sein Leiden vergessen macht. Der Ehe entsprossen fünf Söhne, wovon zwei dem Kriege zum Opfer fielen. Wir wünschen dem alten Ehepaar noch einen gesunden, frohen Lebensabend.
** Vom Bezirk Oberhessen der Deutsch e n L e b e n s - R e t t u n g s -Gesellschaft (DLRG.). Hans Thein in Gießen wurde nach erfolgreich abgelegter Prüfung von der Hauptgeschäftsstelle Berlin die Urkunde mit goldener Nadel für den Lehrschein der Deutschen Levens-Rettungs- Gesellschaft erteilt und durch den Bezirk Oberhessen überreicht.
** Landwehrvereinigung LIR. 116. Man berichtet uns: Die Vereinigung ehemaliger Angehöriger des Landwehr-Jnfanterie-Regiments 116, die sich seit ihrem Bestehen das Ziel gesetzt hat, die im Felde bewährte Kameradschaft weiter- zupfleyen, hielt am Donnerstag eine gutbesuchte Familienfeier ab. Nahezu 50 Kameraden mit ihren Frauen waren dem Rufe des Landwehrführers W. B o p f gefolgt und hatten sich im „Bayrischen Hof" zum gemeinsamen Rehessen mit darauffolgender gemütlicher Unterhaltung versammelt. Die Pehe hatte ein Landwehrkamerao, der im Nebenberuf dem edlen Weidwerk huldigt, erlegt; die Unkosten bestritt erfreulicherweise die Vereinskasse. Kamerad W. B o p f begrüßte die Kameraden und ihre Frauen herzlich, brachte ein mit Begeisterung auf- genommenes Sieg-Heil auf Führer und Volk aus und konnte mit innerer Genugtuung wieder feststellen, daß die alte Landwehrkameradschaft nicht nur äußerlich weiterbesteht, sondern sich im Laufe der Jahre, seit 1919, immer mehr vertieft und bewährt habe. Den gemütlichen Teil des Abends leitete Kamerad August Balzer, der eine Anzahl heiterer Gedichte und Schwänke in Wetterauer Mundart vortrug, die mit Beifall und allgemeiner Heiterkeit ausgenommen wurden. Mit einem der
Altersstufe der Landwehr angemessenen, nicht allzu stürmischen Tänzchen schloß die schöne, wohlae- lungene Feier, die gewiß dazu beigetragen hat, Die Bande alter Kameradschaft weiter zu festigen. W. H.
** Aus dem Kyffhäuserbund, DRKB. Man berichtet uns: Die Kriegerkameradschaft 1874 unter Führung des stellv. Kameradschaftsführers Pg. August Wagner hatte Donnerstag abend die Kameraden im „Burghof" zu einem Kameradschaftsabend zusammengerufen. In einem etwa zweistündigen Lichtbilderoortrage sprach Pg. Studienrat Fischer über „Meine eigenen Erlebnisse
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beim Reichsparteitag der Arbeit 1937". Kamerad Fischer verstand es in ausgezeichneter Weise, seine Zuhörer an Hand von Lichtbildern dem ge- waltiaen Erleben nahezubringen. Er sprach einfach und klar als Soldat und SA.-Mann, ohne Phrase zu Gleichgesinnten. Sein Sieg-Heil dem Führer fand in den Herzen seiner Zuhörer freudigsten Widerhall.
** Richtigstellu n g. In dem gestern ver- öffentlichten Bericht der Bezirkssparkasse Gießen ist durch einen Schreibfehler eine falsche Zahl angegeben worden. Auf der zweiten Spalte im sechsten Absatz (vorletzte Zeile) mußte die für den Grundbesitz angegebene Zahl nicht 1 200 000 RM., sondern 1 20 000 RM. lauten.
Oie preise für Wild und Wildgeflügel.
DNB. Die Verordnung über Höchstpreise für Wild und Wildgeflügel vom 25. November 1936 ist durch eine neue Verordnung des Reichskommissars für die Preisbildung abgeändert worden. Unter grundsätzlicher Beibehaltung der bisherigen Preise ist jetzt für den Jäger ein einheitlicher Verkaufspreis festgesetzt, gleichgültig, ob er an den Wild handel oder an den Verbraucher direkt liefert. Bei Verkauf durch den Jäger an den Wildgroßhändler oder Aufkäufer ist ein Abschlag von 10 v. H. vorgesehen, der diesen Handelsstufen' einen angemessenen Verdienst sichert. Die Preise für Rebhühner werden nach der neuen Verordnung von den örtlichen Preisbildllngsstellen festgesetzt.
Werden und Bedeutung des Grünberger Gallusmarktes.
Grünberg steht wieder vor seinem bedeutendsten wirtschaftlichen Ereignis des Jahres: am kommenden Mittwoch und Donnerstag findet der weit- hin bekannte Gallusmarkt statt.
Gallusmarkt in Grünberg heißt, das wirtschaftliche Leben der beschaulichen Kleinstadt für zwei, drei Tage zur Hochkonjunktur anschwellen lassen; heißt, für die Bewohner einiger Dutzend Dörfer der näheren und weiteren Umgebung ein einziges Ziel haben, wohin zu gehen man sich das ganze Jahr über vorbereitet hat; heißt für Grünberg selbst, das große Fest des Jahres feiern. Weit ist der Grünberger Gallusmarkt bekannt und berühmt; der wetterfeste Vogelsberger nennt ihn kurz „Gallmährt", während sein südwestlicher Nachbar, der Bewohner der gesegneten Wetterau, breit und behäbig vom „Gallmaht" spricht, und der Städter ihn mit „Gallmarkt" bezeichnet. Schon aus diesen verschiedenen Namen geht hervor, daß der Grünberger Gallusmarkt überall bekannt ist.
Und welcher Zauber und welche Bedeutung sick erst in der Heimat an das Wort „Gallusmarkt^ knüpft, das beweist die zu einem geflügelten Worte gewordene sagenhafte Antwort jenes Grünberger Schulbübleins, wonach er mit unter die „hohen christlichen Feiertage" zu rechnen ist, d-as beweist
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aber auch, daß er hierzulande eine ganze Jahreszeit aus dem Kalender verdrängt hat; denn von dem Herbst spricht hier kein Mensch, hier heißt es nur „ver'm Gallmährt", ,/im de Gallmährt erim" und „nooch'm Gallmährt". So lebt er in der Vorstellung von jung und alt als „das Ereignis" im Sabre, auf das sich alles freut und wofür alles aufs beste in Ordnung gebracht wird.
Jahrhunderte alt ist der Gallusmarkt, verlieh doch im Jahre 1481 Kaiser Friedrich III. aus dem Haufe Habsburg der Stadt ©rünberg das Recht, am St. Kalixtenabend (14. Oktober) einen „freien Jahrmarkt" zu beginnen. Eigentlich hätte der Markt daher „Kalixtenmarkt" heißen müssen, aber die Grünberger nannten ihn nach dem berühmten „Freiheitsbrief" des Landgrafen Heinrich I. von Hessen, den dieser anläßlich seines Besuches am Sankt Gallustage (16. Oktober 1272) der Stadt ausstellte, in dankbarer Erinnerung an dieses wichtige Ereignis „Gallusmarkt", da ja auch dieser Tag den Schluß des ursprünglich dreitägigen Marktes (14. bis 16. Oktober) macht.
So ist er zu seinem Namen gekommen, der altehrwürdige Markt, hat Jahrhunderte überdauert, hat gute und schlechte Zeiten gesehen und war bis ins vorige Jahrhundert einer der besuchtesten Märkte Mitteldeutschlands. Auch heute noch übt er stets seine Anziehungkraft auf die Umgebung aus und ist das Herbst-Stelldichein für den vorderen Vogelsberg, die Rabenau, das Busecker Tal u. a. Dieses lebhafte Interesse weiter Bevölkerungskreise findet seine natürliche Begründung einerseits in der wirtschaftlichen Bedeutung des Marktes, anderseits in der Tatsache, daß man in Grünbergs Mauern während und nach den Stunden des Marktgeschäftes mancherlei fröhliche Geselligkeit findet, die in dem Einerlei des Alltags, insbesonders auch für die schwer arbeitende Landbevölkerung, eine willkommene Zerstreuung bildet. Deshalb ist es dem einfachen Bauers- und Arbeitsmann, der sich den Sommer hindurch auf seiner Scholle mühsam plagt, Bedürfnis, den Gallusmarkt zu besuchen. Da er das Jahr hindurch öfters nach Grünberg kommt, so will er auch beim Gallusmarkt dabei fein, einmal um den Marktrummel mitzuerleben, zum andern aber auch sind es sehr reale Dinge, die ihn herführen: An- ober Verkauf von Ferkeln, Anschaffung not- wendiaer Geräte und Gegenstände des täglichen Bedarfs, vor allem Winterwaren; dies alles wird am Gallusmarkt erledigt. Gerade für den Landwirt ist die Zeit besonders günstig, denn bis Mitte Oktober sind die dringendsten Feldarbeiten beendet, er hat einen Ueberblick über seine Futtervorräte und kann danach seinen Viehbestand einrichten,
überflüssiges Vieh abstoßen oder neues kaufen; durch den Verkauf seiner Erzeugnisse hat er die nötigen Barmittel in den Händen und kann an allerlei Anschaffungen denken, die er in den geld- knappen Sommermonaten sich nicht leisten konnte.
Und die Grünberger Geschäftswelt, die sich für den Gallusmarkt ganz besonders rüstet, bietet alles auf, um den Marktbesuchern mit allem dienen zu können. Sind für sie doch diese Markttage wohl die Tage, die ihnen die größte Ernte des Jahres bescheren. Seit langem haben sie vorgesorgt; besonders Bäcker und Metzger müssen an den beiden vorhergehenden Tagen mit Hochbetrieb arbeiten, um für den Markt gerüstet zu sein. Denn an den Markttagen haben alle Hände vollauf zu tun, um jede Nachfrage zufrieden zu stellen. Groß ist oft der Umsatz, der bei gutem Marktverlauf in manchen Geschäften erzielt wird. Kein Wunder, denn schier un- üoersehbar ist die Menschenmenge, die zu Fuß, zu Wagen, mit Rad, mit Auto oder mit der Bahn, die außer den verstärkt fahrenden planmäßigen Zügen noch Sonderzüge laufen läßt, nach Grünberg hereinkommt. Unaufhörlich ergießt sich ein Men- schenstrom durch die Straßen, in den Geschäften staut sich die Menge der Käufer, und der Markt auf der Käswiese ist bis in die späten Abendstunden stets mit einer dichten Menge belagert; kommt doch die Zahl der Marktbesucher schätzungsweise bis an die Zahl 10 000 heran.
Da herrscht überall reges Leben und Treiben; Musikbanden und Harfenmädchen durchziehen die Straßen und eilen von Wirtschaft zu Wirtschaft, um ihre Weisen, besonders die neuesten Schlager, hören zu lassen. Drehorgelmänner sitzen an den Straßenecken und den Zugängen zum Markt, leiern ihre Melodien und bitten um milde Gaben. Auf dem Markte stehen lange Reihen von Verkaufsständen, die in mehreren Gassen angeordnet sind und allerlei Waren enthalten. Besonders auffallend sind ein oder mehrere „wahre Jakob"; immer und immer wieder preist er seine Waren mit lautem Rufen und Schreien als „die allerbilligsten" an, durch seinen treffenden, nie versiegenden Mutterwitz ist er stets von einer Schar Schau- und Kauflustiger umlagert, und was für ihn die Hauptsache ist: seine Sachen finden immer wieder ihren Liebhaber. Dicht daneben der große Juxplatz mit seinen Ständen und Unterhaltungsstätten. Sie alle finden stets Zuspruch, denn der Marktrummel bringt es mit sich, daß an diesem Tage das Geld lockerer in der Tasche sitzt als sonst.
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3um Schluß noch ein kurzer Ueberblick über den Verlauf des diesjährigen Gallusmarktes. Der vor-
cmsgehende Sonntag (10. Oktober) bringt als Auftakt einen Heimatabend in der Turnhalle, der unter dem Leitgedanken „Unser Wald" steht.
Am Dienstagabend, 12. Oktober, ist auf dem Marktplatz beim Rathause die Eröffnungsfeier, die durch ein kleines Festspiel auf einer Freilichtbühne, umrahmt von Musik, besonders feierlich aeftaltet wird. Mit der Hissung der Marktfahne (blauweißrot) findet die Markteröffnung sichtbaren Ausdruck.
Am Mittwoch, 13. Oktober, ist Pferde-, Rind- und Schweinemarkt, daneben Krämermarkt und Volksbelustigung auf dem Juxplatz, sowie Tanz in allen Sälen der Stadt und der Turnhalle.
Der D onn er sta g, 14. Oktober, als zweiter Markttag bringt Fortsetzung des Krämermark- tes und der Volksbelustigung, außerdem wird die Preisverteilung des Schülerwettbewerbs, das Lob des Gallusmarktes in Reimen zu besingen, vorgenommen werden.
Der nachfolgende Sonntag, 17. Oktober, bringt die Ziehung der Gallusmarktverlosung in der Turnhalle und anschließend auf dem Juxplatz den Ausklang des Marktes.
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Sonntag, den 10. Oktober: 11-16 Uhr: Ausstellung der Gewinne der Gallusmarktverlosung im unteren Rathaussaal. 20 Uhr: Heimatabend in der Turnhalle. .Unser Stadtwald", mit Lichtbilder- vortragen und einer „Rundfunkreportage" vom Leben und Beruf des Holzhauers.
Dienstag, den 12. Oktober: 20 Uhr auf dem Marktplatz: Uraufführung des Gallusmarkt-Sröffnungsspieles (Text von Hennes Bocher. Musik von Ernst Bräuer). - Anschließend Anfeiern des
Mittwoch, den 13. Oktober: 9 Uhr: Marschmusik durch die Straßen der Stadt,
Vsevde-, Rindvieh- u. Schweinemavkt
Krämermarkt und Volksbelustigung; in den Sälen der Stadt und in der Turnhalle Tanzmusik. •
Donnerstag, den 14. Oktober: 9.30 Uhr: Abmarsch vom Marktbrunnen mit Musik zum Frühschoppen im Wirtszelt. Ab 9 Uhr bis abends: Krämermarkt und Volksbelustigung. 14.30 Uhr: Auf dem Gallusmarktplatz Verkündigung der Sieger im Iugendwettbewerb um den besten Werbespruch für den Grünberaer Gallusmarkt.
Sonntag, den 17. Oktober: 13.30 Uhr in der Turnhalle: Ziehung der Gallusmarktverlosung, Rach feier auf dem Iuxplatz.
Sondevzüge:
Siehe Aushänge an den Bahnhöfen.
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