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Die l.AS.-Kampsspiele in Aümberg.

HI. in Gchwimmwettkämpfen.

In der Schwimmbahn des Nürnberger Stadions begannen am Mittwochoormittag die deutschen Ju­gend-Meisterschaften im Schwimmen mit den Vor- kärnpfen, während gleichzeitig auf der Hauptkamps­bahn des Stadions die Dorkämpfe in der Leicht­athletik ihren Anfang nahmen.

Im Schwimmen wickelten sich alle Dorkämpfe schnell und reibungslos ab, so daß die Teilnehmer an den Zwischenkämpfen programmäßig ermittelt werden konnten. In allen Dorkämpfen entschieden die Zeiten, wobei sich jeweils die 16 Besten für die Zwischenkämpfe qualifizierten. Die Ergebnisse konnten sich durchweg sehen lassen Wohl als die beste Leistung kann man die von Müller (Berlin) über 100 Meter Kraul mit 1.04,6 Minuten erzielte Zeit ansehen, aber auch die 1:05,6 Minuten des Zweiten, Höhle (Westfalen), sind beachtlich. In den übrigen Wettbewerben wurden die Zwischenläufe ausgetragen und die Endkampfteilnehmer festge­stellt. Wiederum wurden ausgezeichnete Zeiten ge­schwommen.

Abbeschlossen wurden die Nachmittagskämpfe im Schwimmstadion mit den beiden vorentscheidenden Spielen im Wasserball. Im ersten Spiel siegte Franken mit 4:1 (2:0) über Niedersachsen und im zweiten Ruhr-Niederrhein mit 6:1 (1:1) über Ber­lin. Ruhr-Niederrhein und Franken werden nun am Donnerstag das Endspiel bestreiten.

Ernst (Westfalen) siegt im Kunstspringen.

Bei den Jugend-Meisterschaften im Schwimmen fiel am Mittwochnachmittag schon die erste Ent­

scheidung. Im Kun st springen gewann der Westfale Ernst mit 80,13 Punkten ganz über­legen vor Kitzig (Sachsen) mit 75,70 P., Walter (Kurmark) mit 70,74 P., Brunn (Hessen-Nassau) mit 67,71 Punkten.

Entscheidungen in der Leichtathletik.

Auch die Kämpfe in der Leichtathletik waren spannend und zeitigten gute Ergebnisse. 100- Meter-Zeiten von 11,3 Sekunden waren keine Seltenheit; die Berliner Eitel und Arndt sowie der Württemberger Feufel kamen sogar auf 11,2 Sekunden. Die 24 Zeitschnellsten erreichten die vier Zwischenläufe, lieber 800 Meter wurden be­reits die zehn Endlaufteilnehmer ermittelt. Die beste Vorkampfleistung im Weitsprung bot der Fünf­kämpfer L i n o w (Mecklenburg) mit 6,92 Meter. Im Hochsprung bewältigten die Berliner Kuchen­becker und Schäfer sowie Schleenbecker, Lol- l a r (Hessen-Nassau), 1,70 Meter. Eine sehr schnelle 4X100-Meter-Stasfel haben die Berliner zur Stelle; mit 43,3 Sekunden erzielten sie eine ganz groß­artige Zeit.

In der Leichtathletik wurden am Nachmittag be­reits drei Titel vergeben, und zwar im Fünfkccknpf, im Hochsprung und im 3000-Meter-Lauf. Im schwierigen Fünfkampf wurden die bei den Ausscheidungskämpfen erzielten Leistungen und Punktzahlen von den Jungen durchweg Überboten. Die Bestleistungen im Fünfkampf erzielten: Hoch­sprung: Bongen (Ruhr-Niederrhein) 1,73 Meter; Kugel: Bongen 16,57 Met?r; Weitsprung: Linow (Mecklenburg) 6,92 Meter; 100 Meter: Feufel

ßitt Stadion für 400 000Zuschauer

Ein besonderes Ereignis des diesjährigen Reichs- parteitages in Nürn­berg wird die G r u n d - steinlegung zum Deutschen Stadion durch den Führer Adolf Hitler bilden. Unser Bild zeigt die Stätte, an der die Grundsteinlegung er­folgt. Im Vordergrund sehen wir das Modell des R i e s e n sto d i o n s, das nach Plänen des Pro­fessors S p^e e r errichtet wird. Der Jnnenraum wird 425 X 625 Meter messen. Die Höhe der E ck t ü r m e mit den Ho­heitszeichen wird 100 Me­ter betragen.

(Schirner-M.)

1 Ä

Ringen.

Schießen

emäß stellte die Wehrmacht die besten Schüßen in

3:20 Stunden schaffen mußten. Unterwegs wäre noch drei Aufgaben im Entfernungsschätzen zu löfer, bei denen Ueberpunkte außer den 1000 für den

(Württemberg) 11,2 Sekunden; Keulenweitwurf: Pusch (Ostland) 68,84 Meter. Als vielseitigster und bester Mehrkämpfer erwies sich Bongen vom Gebiet Ruhr-Niederrhein, der sich die deutsche Meisterschaft mit 5384 Punkten vor dem Mecklen­burger Linow und' dem Ostpreußen Pusch sicherte.

Der 3000-Meter-Lauf wurde in zwei Läufen entschieden. Schon im ersten Lauf waren die schnellsten Läufer beisammen, und Pauli (Mittelland) wurde mit der ganz vorzüglichen Zeit von 9:04,4 Minuten Reichssieger. Fischer (Kur­mark) benötigte als Zweiter nur 0,2 Sekunden mehr.

Im Hochsprung endlich holte sich Böhmer (Ruhr-Niederrhein) mit einem Sprung über 1,75 Meter den Titel vor Henkemeier (Westfalen) mit 1,73 Meter.

Der Nachmittag wurde ausgefüllt mit den Zwi­schenläufen über 100 Meter (wo drei Läufer 11,0 liefen) und in der 4X100-m-Staffel. Die Ergebnisse:

Führer-Zehnkampf der 5)3. entschieden.

Der Führer-Zehnkampf der HI. wurde am Mitt­woch zum Abschluß gebracht. Alle drei Altersstufen hatten noch vier Wettbewerbe zu erledigen, die alle auf wehrsportlichem Gebiet lagen und in der de- samtwertung Aenderungen im Gefolge hatten. 2m Vormittag wurde der 20-km-Orientierung-Gepck- marsch nach einer selbstgefertigten Kartenskizze burä« geführt, bei dem alle Teilnehmer eine Sollzeit

wurde Knoop (Nordsee) vor Göbel (Kurhessen), in der Altersstufe B (18 bis 32 Jahre) kam Haf­ner (Nordsee) vor Peters und Habermann (beide Kurmark) auf den ersten Platz, und in der Alters­stufe C (32 bis 40 Jahre) siegte Barth (Württem­berg) vor Bukigh (RIF.) und Friedrich (Ostland).

hervorragende HJ.-Schühen.

Auf dem Sportplatz der Brigade 88 in Nürnberg- Werderau legte die Hitler-Jugend in ihrem Ersten Reichs-Schießwettkampf Zeugnis ab, wie sie das Kleinkaliber-Gewehr beherrscht Die zehn Jungen des siegreichen Gebietes Ruhr-Niederrhein erzielten einen Durchschnitt von 10,45 Ringen. Zum Reichsschießwettkampf entsandte jedes Gebiet seine zehn besten Schützen; verlangt wurden 10 Schuß liegend aufgelegt und 10 Schuß liegend freihändig, auf die 50 Meter entfernte Zwölfer-HI.-Klein- , kaliberscheibe. Mit 31 Ringen Vorsprung siegte das Gebiet Ruhr-Niederhein sicher vor Baden, H e s - . sen-Nassau, Württemberg und Ostland. Bester Einzelschütze war Heinz Richter vom Gebiet Hessen-Nassau mit 226 von 240 möglichen

für den Modernen Fünfkampf.

Aus den Militär-Schießständen des Standortes Nürnberg erledigten die Teilnehmer am Modernen Fünfkampf am 'Mittwoch ihre dritte Uebung, das Pistolenschießen. Jeder Schütze hatte 20 Schuß in vier Serien zu je 5 Schuß auf die Zehner-Ring-

bei denen Ueberpunkte außer den 1000 für den scheibe, die jeweils nur drei Sekunden sichtbar war Marsch ausgesetzten zu gewinnen waren. Vorzüglichunb dann wieder für 10 SekmHen verschwand, ab­wurde mit der Kleinkaliberbüchse geschossen, und den zugeben. Es wurden ganz großartige Leistungen Abschluß bildete das Keulen-Zielwerfen, das zehn gezeigt, erzielten doch nicht weniger als vier Schüt- Zielwürfe in einen 32,50 m entfernten 5-m-Kreis en 192 von 200 möglichen Ringen. Erwartungs­verlangte. emäß stellte die Wehrmacht die besten Schützen'in

Sieger in der Altersstufe A (16 dis 18 Jahre) biden Gruppen.

Rund um Schotte«? schneller als je!

Wer in 14 Tagen beim elften RennenRund um Schotten" die landschaftlich wie technisch großartig angelegte Rennstrecke im Vogelsberg riei)t, wird kaum glauben wollen, daß vor wenigen Jahren diese Strecke Hessens Hilfsrennstrecke genannt wurde. Hilfsrennstrecke deswegen, weil es die einzige hes­sische Rennstrecke überhaupt war, die zudem schon damals kaum noch den erhöhten Straßenanforde­rungen der immer schneller werdenden Maschinen genügte.

Wie hat sich das in den drei letzten Jahren ge­ändert! Da schlängelt sich jetzt mitten durch die einsame Vogelsberglandschaft das weiße Betonband einer Rennstrecke, die sportlich einwandfrei ist, d. h die den Fahrern von sich aus ein Höchstmaß von Sicherheit gewährt. Und das ist notwendig, erleb­ten wir doch, daß in diesem Jahre auf allen deut­schen Rennstrecken wieder die Rekorde fielen. Un­längst fuhr Otto Ley auf dem Hockenheimring einenSchnitt" von 155 Stundenkilometer. Nun hat der Schottenring nicht die Geraden des Hocken­heimer Dreiecksrennens. Es gibt da eine ganze Reihe von interessanten Kurven und vor allem auch Steigungen. So steigt die Strecke vom Start in Schotten etwa 300 Meter, ehe sie zügiger und geradliniger ins Tal zurückläuft.

Die Kurven haben auch schon ihren Namen. Da gibt es eine Karusselkurve und vor allem die Pop- penstruthkurve auf der Feldkirchener Höhe, die ihren Namen nach einer alten Flurbezeichnung trägt. Da gibt es ferner eine große Kehre, eine Moufang- kuroe (nach einem Fahrer so genannt) und eine Zielkurve. Einige Kurven sind scharfwinklig, daß die Fahrer hier schon tüchtig auf die Bremspedale treten müssen. Man hat übrigens bereits einige Rennfahrer auf der Strecke trainieren sehen.

Rund um Schotten" ist schon jetzt beliebter Ge­sprächsstoff in der Bevölkerung des Vogelsberges. Für sie ist es das sportliche Ereignis des Jahres,

an )em sie teilnehmen, das sie miterleben kann. Mache Freundschaftsbande haben sich im Laufe der ahre zwischen den Rennfahrern und der Be- DÖlfejng, vor allem der Einwohnerschaft von Schot,n angeknüpft. Viele Fahrer kamen getreu­lich je?s Jahr wieder.

Rachem am vorigen Sonntag in Gall, Kluge und Fischmann die deutschen Straßenmeister 1937 auf Soimaschinen ermittelt wurden, fällt nunmehr aus demSchottenring die Entscheidung in der Misterschaft für Seitenwagen.

Das Sinnen wird von der O b e r ft e n Na­tionale Sportbehörde für die deutsche Kraftfahrt eranftaltet. Mit der Durchführung und Organisatio bes Rennens ist die Motorgruppe Hes­sen des N^K. beauftragt. Rennleiter: NSKK.- Dbertruppfmer Fritz D ienemann und Ober­truppführer e s [ i n g. Als Sportkommissare sind Gruppenführe Richard Prinz von Hessen, Führer der N^K.-Motorgruppe Hessen und Grup­penführer Eidn, Führer der Motorbrigade West­mark tätig.

HeffensFuß^l'elf gegen Württemberg

Im Rahmen ner Leichtathletik-Veranstaltung Pommt es am 26. ^ptember in Stuttgart zu einer b,er bden Fußball-Gaumannschaften von Württemberg u, Hessen. Die hessische Elf wird voraussichtlich in fyenber Aufstellung antreten: Tor: Sonnrein stmau); Verteidigung: Pape (SpVg. Kasst. Lippert (Gießen); L ä u f er : Reinhardt Hg^ou), Eisenreich (Fried- ^9), Stiel (H^sfeldl.S türm: Bonard (Hers- (SD. Katz Markert, Jordan, Kleim !' ®rfa£ieler sind Kerz (Hanau) und Batz (Sinn). 1 0 v v

Hagel

182

Halbseide

kerne entfernt. Ein Absud bet Samenkerne soll bei Nierenleiden wirksam sein.

Hagel, bei (Seroitterbilbung ge­frorene Regentropfen. Gegen Hagelschäben gibt es befonbere Versicherungen.

Hagelkorn, erbsengroße Ge­schwulst im Libknorpel, entsteht durch Verstopfung kleiner Dräs­chen vereitert im Gegensatz zum Gerstenkorn (s. b.) nicht. Be- hanblung: Operative Entfernung burch ben Arzt.

Hahn, das männliche Tier bei Hüynerarten und Singvögeln. Kanarienhahn. Ferner Bezeich­nung für die Durchlaßregler bei Gas- und Wasserleitungen. Bei undichten Wasserhähnen muß eine neue Leder- ober Eummi- scheibe aufgelegt werden, die man am besten auf Vorrat hält. Haken, am stumpfen Ende recht­winklig aufgebogene Eisen, die Äum Aufhängen von Bildern, Brettern usw. in die Wand ge­schlagen werden. Zweckmäßig werden Haken eingegipst, wozu man ein Loch vorbohrt und ein Holzstück eingipst, in das man nachher den Haken eintreibt. Sehr praktisch sind die sogenann­ten X-Haken, die in jeder Wand halten.

Halbbad, Wannenbad, das bis zur Nabelhöhe reicht, gewöhnlich verbunden mit Übergießungen und Frottierungen. Vgl. Sitz­bäder.

Halbblindheit (Hemiopie), Aus­fall der einen Hälfte des Gesichts­feldes. Entweder gleichseitig, auf beiden Augen die rechte ober linke Hälfte betreffend ober ge-

Ohne Zeitung

lebt man auf dem Mond!

kreuzt, bie beiben Nasen- ober bie beiben Schläfenhälften des Gesichtsfelbes umfassend. Kann Anzeichen sein für Geschwülste im Gehirn, daher sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. Halbbürtige Geschwister sind Geschwister, die nur einen El-' ternteil (Vater oder Mutter) ge­meinsam haben. H.-G. dürfen sich nicht heiraten (s. Ehehindernisse). Halbedelsteine, Steine, die nicht so wertvoll sind wie Edelsteine. Z. B. Eoldtopas, Rosenquarz, Karneol, Achat. Jaspis, Rhein­kiesel.

Halbes Stäbchen, beim Häkeln Bezeichnung für eine Maschen­art, bei der man zunächst einen Umschlag macht, dann den Häkel­haken von vorn nach rückwärts durch die untere Masche führt, wieder einen Umschlag macht diesen durch die Masche führt und mit neuem Umschlag alle Schlingen abmascht.

Halbfranz, Bezeichnung für einen Bucheinband aus Karton mit Leberrücken.

Halbgefrorenes, in ber Haupt­sache gefrorene Schlagsahne und mit dieser untermischtes Speise­eis sowie Früchte.

Halbleinen, ein Gewebe, bei dem entweder die Kette aus Leinen und ber Schußfaden aus Baum­wolle besteht oder umgekehrt. Gewebe mit 30 v. H. Leinen ha­ben als Markenzeichen ein Kreuz. Halbseide, Gewebe aus Seide oder Kunstseide, das mit Wolle

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