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Im Kreis Wetterau wurden im Berichts-

Erw.-U.

12

220,70

28

Erziehung unb Kultur im Deutschen Frauenwerk

Der Verkehr während der Verdnnkelungstibung

285,75

Unterstützungen Anzahl Wertsumme

lidenversicherungen, 6 Arbeitslosenversicherungen.

Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" führte 10 Veranstaltungen mit 2315 Besuchern und 110 Sportabende mit 2266 Teilnehmern durch.

Die Abteilung für Berufserziehung und Betriebs­führung brachte weitere fachliche Berufserziehungs­maßnahmen für alle Berufe zum Einsatz und führte für die Kreisbetriebsgemeinschaften 2, 3, 6, 10, 17

Ausbezahlte Unterstützungen Anzahl Wertsumme

«lcherten Existenz. Einige Jahre stellte der Heim­gegangene seine Arbeitskraft auch in den Dienst der Aufgaben der Industrie- und Handelskammer Gießen.

Als Mensch von ausgezeichnetem Charakter und als Wirtschaftsführer von hohen Qualitäten wurde Waldemar Denninghoff allenthalben große Wertschätzung zuteil, durch die sein Andenken auch über das Grab hinaus in Ehren fortleben wird.

Ein treuer VHCer geworben.

Kurz nach seinem Uebertritt in den Ruhestand ist der Rektor i. R. Ludwig D e r n in Offenbach a. M. verstorben und dieser Tage auf dem Waldfriedhof in Oberrad bestattet worden. Ludwig Dem ge­hörte lange Jahre dem Vorstand des Gesamt-VHC. an und erwies sich allezeit als ein treuer Freund und eifriger Werber für unseren oberhefsischen Vo­gelsberg. Seine besondere Fürsorge widmete er jahrelang der Jugend im VHC. und zu deren För­derung insbesondere dem Ausbau und der Unter­stützung des Vater-Bender-Heims auf der Herchen- Hainer Höhe, bis dieses aus dem Besitz des VHC. in das Eigentum des Jugendherbergsverbandes überging. Von 1892 bis 1907 war Ludwig Dern Lehrer in Ulfa (Kreis Schotten), und von da ab stammt auch seine begeisterte Liebe und stets tat­bereite Einsatzfreudigkeit für den Vogelsberg. Durch seine vortrefflichen Charaktereigenschaften und sein stets freundliches und hilfsbereites Wesen hatte er sich weit über den VHC. hinaus in Oberhessen einen großen Freundes- und Bekanntenkreis in Stadt und Land erworben, in dessen Gedenken der Ver­storbene allezeit als vorbildlicher deutscher Mann fortleben wird.

Keine karnevalistischen Veranstaltungen am 30. Januar.

Die Kreiswaltung besuchte im Berichtsmonat 34 Betriebe. Bei diesen Besuchen wurden Fraaen be-

haltungskonzert. 19: Orchesterkonzert. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Fröhliche Einkehr im Schwarzwald.

Dienstag, 12. Januar:

6 Uhr: Ehoral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8 30: Werkskonzert. 9.30: Fröhliche Morgenmusik. 10: Schulfunk. 11: Nachrichten. 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt Euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. Sollen wir Wäwer roden? 15.15: Das deutsche Lied. Helga Thorn und Oskar Besemfelder. 16: Unterhaltungsmusik. 17.30: Die Große Leipziger Messe kommt! Eine Vorschau. 17.45: Das Mäuschen. Ein lustiges Spiel. 18: Kon­zert. 19: Ein Kintopp und was sonst noch dazu ge­bärt! Eine Begebenheit aus dem Leben eine» Pimpfen. Von Reinhard Albrecht. 19.30: Kampf dem Verderb! 19.40: Der Zeitfunk bringt den Ta­gesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Aus dem histo­rischen Saal der Wartburg Saarbrücken: Festabend zur Erinnerung an die Saarabstimmung 1935.

Die dritte Arbeitsgemeinschaft im Deutschen Frauenwerk umfaßt alle Fragen und Aufgaben, die sich mit der weltanschaulichen Schulung und mit dem volksverbundenen Fühlen und Denken auf dem Gebiete der Kultur beschäftigen. Dies ist eins der schönsten, aber auch der schwersten Gebiete im Frauenschaffen.

Die Schulung zum nationalsozialistischen Den­ken ist die Aufgabe der Frauenschaft, die durch Vorbild und Beispiel im wahren Kamerad­schaftsgeist ihre Volsgenossen zu Einsatzbereit­schaft und Opfersinn für das Ganze er­ziehen soll. 3m täglichen Leben, in der Fa­milie wird dieser neue Geist der Volksverbun­denheit sich zeigen und die Arbeit und das Wir­ken jeder einzelnen Frau beseelen und vertiefen.

Aus diesem Gedankengut entwickeln sich dann die kulturellen Aufgaben im Frauen­schaffen. Rassenbewußtsein, Volks- und Heimat­kunde wecken in der Heranwachsenden Jugend art­eignes Fühlen und Denken. Daran anschließend folgen die Sippenforschung und die Ahnen- k u n d e. Dazu gehört auch die Ehrfurcht vor alten Sitten und Bräuchen. Wieder ist es die Frau und Mutter, die durch die Erhaltung alter-

Blumenkohl 30 bis 70, Endivien 5 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

*

** Silberne Hochzeit. Schneidermeister Peter Frick und Ehefrau Frieda, geb. Beck,- bershof 6 wohnhaft, können am Sonntag, io'. Ja­nuar, das Fest der Silbernen Hochzeit feiern.

** Eine Zweiundachtzigjährige. In körperlicher und geistiger Frische kann morgen Sonntag, 10. Januar, Frau Margarete Röhrig Marburger Straße 100, ihren 82. Geburtstag feiern.

** Dienstjubiläum bei der Reichs­bahn. Am heutigen Samstag kann der Reichs- bahn-Lokomotiv-Oberheizer Joh. Heuser, Wil- Helmstraße 19, auf eine 25jährige Tätigkeit im Fahr­dienst der Deutschen Reichsbahn, Betriebswerk Gie­ßen, zurückblicken. Der Jubilar hat sich durch treue Pflichterfüllung die Wertschätzung und Achtung so­wohl der Vorgesetzten, wie auch seiner Kollegen er­worben.

** Sterbe fälle in Gießen. Es verstarben in der Stadt Gießen am 1. Jan.: Eva Henze, geb. Lippert, 37 Jahre, Kirchenplatz 21; Ilse Magel, 5 Monate, An der Kläranlage 12. 2.: Auguste Katharine Minna Faß, 48 Jahre, Kaiserallee 24. 3.: Henriette Flöring, geb. Gerlach, 87 Jahre, Alicenstraße 26. 6.: Waldemar Denninghoff, Braue­reibesitzer, 57 Jahre, Horst-Wessel-Wall 30: Karl Hemz Hermann Brück, 8 Monate, Bahnhofstr. 56. 7.: Karoline Beith, geb. Metzger, 84 Jahre, Röd- gener Straße 6.

bel, alten Hausgeräts und alter Trachten die Freude an der bäuerlichen Kultur wecken und för­dern kann. Der Bund der Deutschen Frauenkultur hat diese Fragen seit Jahren in den Mittelpunkt einer Arbeit gestellt. Hierzu gehört auch das Ver- tändnis für zweckmäßige und doch schöne Heimge­staltung, die nichts Vornehmeres vortäuschen will, die Ersatz und Kitsch ablehnt und das Echte, gute alte Handwerkskunst, vorzieht und wieder zu Ehren bringt.

Aus diesem allen ergibt sich die Arbeit der Kul­turreferentin. Ihr liegt es ob, auch die Freizeit, die Feste und Spiele altem Brauch und Herkom­men anzupassen.

Die Pflege des Volksliedes und des Volkstan­zes gehört dazu wie in der Familie die Bele­bung der Hausmusik. Die Freude am guten Buch, das Verständnis für alle kulturellen Werte, die ja gerade unser deutsches Volk in so großer Zahl besitzt, muß Allgemeingut werden.

Die Frauen zu lehren, wieder Gutes vom Schlech­ten zu unterscheiden, sei es in der Handwerker­arbeit, oder bei der eignen Handarbeit, sei es bei der Gestaltung unseres Wohnraumes oder unserer Kleidung, das ist die Aufgabe der Gruppe: Er- ziehung und Kultur.' F. K.

Oie Deutsche Arbeitsfront im Dezember

Bericht der Kreiswaltung Wetterau der OAZ.

Die Polizeidirektion Gießen teilt mit: Der Herr Reichsstatthalter in Hessen hat verfügt: Am 30. Ja­nuar 1937 jährt sich zum vierten Male der Tag der Machtübernahme durch den Führer. Auch ist an diesem Tage die erste Vierjahresfrist, die sich der Führer und Reichskanzler für den politischen Wie­deraufbau ausbedungen hat, abgelaufen. Mit der Würde und Bedeutung dieses Tages ist die Ab­haltung von karnevalistischen Veranstaltungen un­vereinbar und deshalb verboten. Genehmigungen zur Abhaltung von karnevalistischen Veranstaltun­gen am 30. Januar 1937 werden nicht erteilt.

Landschafisbund Volkstum und Heimat

Ortsgruppe Gießen.

Hessisch Volk spricht, singt und tanzt."

Am Sonntag, 17. d. M., veranstaltet der Land­schaftsbund Volkstum und Heimat in Gießen einen Heimatabend, bei dem vier Mundartdichter unserer hessischen Heimt versönlich zu Won kommen. Gg. Heß (Hüttenberg), K. Steinacker (Schlitzer Land), Th. W i t t g e n (Nassauer Land) und Josef Stoll (Odenwald). Die Darbietungen dieser Mundartdichter, dazu Volkslieder, gesungen vom Mädchenchor Klein-Linden unter Lei­tung von Lehrer Rau, Volkstänze, begleitet von einer Dorfkapelle und anschließend allgemeiner Tanz versprechen einen volkstümlichen und volks­verbundenen Abend.

Veichsnährstaudsbeitrag fäNig >

NSG. Der zweite Teil des Reichsnährstandsbei- trages der Bauern,. Landwirte und Fischer wird am 15. Januar 1937 fällig.

Eine besondere Aufforderung der Finanzämter ergeht nicht mehr. Die Höhe des zu entrichtenden Betrages ist aus dem Beitragsbescheid, der den Bei­tragspflichtigen von ihrem zuständigen Finanzamt zugegangen ist, zu ersehen.

In Hessen wird dieser Teilbetrag mit der staat­lichen Grundvermögenssteuer am 25. Februar 1937 erhoben,.

Die pünktliche Zahlung des zweiten Teilbetrages ist Ehrenpflicht eines jeden Bauern und Landwir­tes. Sie liegt zudem im eigenen Interesse des Bei­tragspflichtigen, da hierdurch die zwangsweise Bei­treibung mit ihren Unkosten vermieden wird.

Wildspende für das WHW.

Die Jägerschast des Kreises Gießen hat in der Zett von Anfang November bis kurz vor Weih­nachten als Spende für das Winterhilfswerk 60 Rehe und 150 Hasen abgeliefert. Das Wild wurde in der Küche des WHW. imEinhorn" von Mit­gliedern der NS.-Frauenschaft zubereitet und zum Teil in Büchsen eingekocht, damit das Winterhilfs­werk auch für spätere Wochen einen Vorrat zur Ausgabe an der Hand hat. Ein Teil dieser Wild­spende wurde für das Winterhilfswerk in Frank­furt a. M. und Offenbach a. M. abgegeben. Die Wildspende der Jägerschaft des Kreises 'Gießen ist zur Zeit noch im Gange. Den Jägern unseres Kreises gebührt für diese vortreffliche Unterstützung des WHW. alle Anerkennung.

Veichsverbilligungsscheine A und B

für Speisefette und Bezugsscheine für Konsum­margarine (ohne Verbilligung).

monat Dezember 41685 Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront betreut; hiervon gehören zum früheren Kreis Gießen 23 999 Mitglieder. Die Verwaltungs­stelle 19 (Gießen) meldet folgende genehmigte und ausgezahlte Unterstützungen:

Genehmigte

vor einiger Zeit berichteten, fallen müssen, weil sie morsch sind und möglicherweise eines Tages die Menschen und den Verkehr gefährden könnten. Die : Fällungsarbeiten werden durchgeführt, ohne daß der : Verkehr behindert wird. Die Arbeiter gehen dabei mit großer Sorgfalt zu Werke und tragen die Bäume Stück für Stück ab. Mit großem Krach stür­zen die Stammteile auf die Straße und immer, wenn es so weit ist, daß die Arbeitenden mit dem Seil den vorher angekerbten Stamm zu Fall brin­gen, finden viele Fußgänger Zeit, dem kleinen sen- sationellen Schauspiel einige Minuten zu widmen. So sehr es von vielen bedauert werden mag, daß die schönen Bäume, die der unteren Kaiserallee eine fast charakteristische Eiaenart gaben, fallen müssen, so sehr läßt sich doch r ch die Notwendigkeit dieser Maßnahme nicht bestreiten, da ja schon der nächste Sturm Unheil anrichten könnte. Es müssen etwa 10 oder 11 Bäume fallen

** Die Malerinnung kündigt in unserem heutigen Anzeigenteil einen Kursus für Fortge- chrittene an. Interessenten seien auf die Anzeige besonders hingewiesen.

Amtsgericht Gießen.

Wegen Übertretung der §§ 26III und 36 der Reichsstraßen-Verkehrsordnung wurde der W. K. aus Klein-Linden zu fünfzehn Mark Geld- träfe, hilfsweise drei Tage Haft, verurteilt. Von der Uebertretung des § 25III der Reichsftraßen- Verkehrsordnung wurde er freigesprochen. Der An­geklagte fuhr im Oktober vorigen Jahres mit einem Lieferwagen durch den Hitlerwall nach der Mar­burger Straße zu, ohne die rechte Straßenseite einzuhalten. Ein entgegenkommender Radfahrer mußte, da der Angeklagte ihn sonst mit seinem Wagen erfaßt hätte, so scharf rechts fahren, daß er den Randstein streifte und zu Fall kam. Daß der Angeklagte seine Scheinwerfer nicht abgeblendet hatte, konnte ihm nicht nachgewiesen werden.

Der H. W. aus Kassel erhielt wegen Uebertretung der §§ 25 und 36 der Reichssttaßen-Verkehrsord- nung eine Geldstrafe von vierzig Mark auf er fegt, die im Uneinbringlichkeitsfalle mit acht Tagen Haft zu verbüßen ist. Außerdem wurden dem Angeklagten die Kosten des Verfahrens auf­erlegt.

Nundfunkprogramm.

Sonnfag, 10. Januar:

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Or­gelchoräle. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Be­kenntnisse zur Zeit. Die Botschaft der Haltung. Von Kurt Eggers. 10: Mehr fein als scheinen viel lei­sten und wenig hervortteten. Eine Morgenfeier der Hitler-Jugend. 10.30: Chorgesang. 11.15: Dichter im Dritten Reich. Hans Künkel. 11.30: Die Har­fensonate. Eine Funkfolge um den Komponisten Philipp Jakob Meyer. 12: Mittagskonzert. 14: Kinderfunk.Kasperle als Nachtwächter", von Her- bert Reymann. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Deut- sche Scholle. Eifeler Bauernschwänke. Von Matthias Lang. Pon der Zuckerrübe zum Weißzucker. Hörbild aus einer Zuckerrübenfabrik. 16: Musik zur Unter­haltung. 18- An Danzig! Ein Hörfolge in Lied und Wort. 18.30: Kammermusik. 19: Ein Meister des deutschen Liedes. Funkfolge um Adolf Jensen aus Anlaß seines 100. Geburtstages. 19.50: Sport- bericht. 20: Heute abend um 8 Uhr ...

Montag, 11. Januar:

kappe versehen müssen, denn vollkommen dunkel fahren ist selbstverständlich verboten. Und das Drücken eines Fahrrades dürfte mit einer überaus großen Gefahr verbunden fein.

Gefahrenpunkte (wie besondere Straßen­kreuzungen) sind durch farbige Lampen ge­kennzeichnet.

Hierbei bedeutet rotes Licht: Weiterfahrt in die­ser Richtung verboten; blaues Licht gestattet die Durchfahrt. Es ist darauf zu achten, daß diese Rich­tungslampen zum Teil auf Verkehrsinseln angebracht sind.

Hausfrauen und Verdunkelung.

*7* Wenn die erste, die Stadt und den Kreis Gießen umfassende Verdunkelungsübung gelingen soll, ist die verständnisvolle Mitarbeit der deutschen Hausfrau und Mutter nötig. Auf ihr wird wie im Ernstfall die Verantwortung liegen. Sie muß rechtzeittg bedenken, welche Vorbereitungen in ihrer Wohnung erforderlich sind, um zweckmäßig und einwandfrei alle Fenster abzublenden.

Das notwendige Material, wie dunkler Stoff, Filz, Holzrahmen mit Pappe muß beizeiten beschafft werden. Es darf nicht bis zum letzten Augenblick gewartet werden. Was im einzelnen zu tun ist, ha­ben die Amtsttäger und Helfer des Reichsluftschutz­bundes bei den Probeübungen der letzten Monate immer wieder gesagt. Wer nicht mehr genau Be­scheid weiß, erkundige sich bei seinem'Luftschutz­hauswart!

Hausfrauen! Mütter! Stellt euch wie bisher in den Dienst des Selbstschutzes der Zivilbe­völkerung! Aber macht nicht alles allein! Laßt eure Kinder mitarbeiten! Sie müssen frühzeitig lernen, wie sich der Städter gegen Flieger schützen kann. Vergeßt nicht, zögernde und gleichgültige Frauen zu überzeugen! Gebt ihnen ein Beispiel.' Ihr dient dann der Verteidigung der Heimat und eurer Familie!

** Die Aenderung der Straßen- und Baufluchtlinie zwischen Schiffenberger Weg und Heegstrauchweg (im Bebauungsplan für da» Gebiet zwischen Ludwigstraße, Ludwigsplatz, Alter Friedhof und der Eisenbahn GießenGelnhausen) betrifft eine Bekanntmachung des Oberbürgermeisters im heutigen Anzeigenteil. Es fei besonders darauf aufmerksam gemacht.

** Samariterkursus für Frauen und Mädchen. Das Deutsche Rote Kreuz, Alice- Frauenverein, beginnt Anfang Februar mit einem neuen Samariterkursus. Zur Anmeldung wird in einer Anzeige in unserem heuttgen Blatte aufge­fordert. Näheres in der Anzeige.

** Aufnahmeprüfungen der Oeffent- lichen Handelslehranstalt. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist, finden in diesem Jahr zwei Aufnahmeprüfungen der Oeffentlichen Handelslehranstalt statt. Die erste Prüfung ist am Mittwoch, 20. Januar, 14 Uhr. Für später ange­meldete Schüler findet noch eine zweite Aufnahme­prüfung am Montag, 22. März, statt. Weitere Einzelheiten sind aus der Bekanntmachung im heutigen Blatte ersichtlich.

** Bäume fallen! Seit einigen Tagen sind die Arbeiter des Städtischen Hoch-und Tiefbauamtes (der Gartenbauverwaltung) damit beschäftigt, in der Kaiserallee Bäume zu fällen, die, wie wir bereits

Auf Anfrage teilt das Wohlfahrtsamt zur Be­seitigung von Zweifeln folgendes mit: Sowohl der Reichsverbilligungsschein A, als auch B kann beim Einkauf von mindestens '/< kg Butter, Käse, Schmalz, Wurst, Rohfett, Speck, Talg, Speiseöl, Margarine, Kunstspeisefett, gehärtetem Pflanzen­oder Tierfett verwendet werden und gewährt eine Verbilligung von je 0,25 RM. Wünscht der Bezugs­berechtigte jedoch vorzugsweise Konsummargarine zu beziehen, so aibt ihm jeder Reichsverbilligungs- schein B einen Anspruch auf Zuteilung von V- kg Konsummargarine. Zu diesem Zweck muß der Be­zugsberechtigte den Stammabschnitt sofort nach Empfang einer Verkaufsstelle vorlegen, die den auf­gedrucktenBestellschein" abtrennt, dies auf dem Stammabschnitt bescheinigt und sich entsprechend vom Großhändler beliefern läßt. Durch die Abgabe eines Reichsoerbilligungsscheins B wird dann je V2 kg Konsummargarine um 0,25 RM. verbilligt.

Zn Kürze kommen auch Bezugsscheine' für Kon- fummargarine (ohne Verbilligung) zur Ausgabe. Jeder Bezugsschein gibt dem Inhaber des Stamm­abschnitts einen Anspruch auf V2 kg Konsummarga- rine zum vollen Verkaufspreis, sofern der Stamm­abschnitt sofort nach Empfang einer Verkaufsstelle vorgelegt wird. Ein Stammabschnitt enthält vier Bezugsscheine für 3 Monate und wird für jede Person im Haushalt besonders gewährt. Aus den Bezugsschein kann nur K 0 n summ a r g ar i n e bezogen werden. Der Schein gewährt keinen An­spruch auf andere Margarinesorten, oder andere Waren

Die Bezugsscheine für Konsummargarine (ohne Verbilligung) sollen diejenigen Volksgenossen mit kleinern Einkommen erhalten, die nicht seither schon Fettverbilligungsscheine bezogen haben und

6 Uhr: Gnädig und barmherzig ist der Herr Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7t Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Früh- stuckspause. 9.30: Nachrichten. 10: Schulfunk. Der Zaunkönig und der Bär. Märchenspiel frei nach Gnmm von Amely Wirtz. 11: Hausfrau, hör zu! 1130: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloß, konzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sende» bezirk. 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten, Wetterbericht der Reichswetterdiensfftellen Frank- furt a. M. und Köln. 14.10: Jetzt befiehlt bis 15 Uhr. ganz allein der Hörer nur! Wunschkonzert. 15:

und Wirtschaft. Was sollen wir essen? (1) Vierjahresplanung für den Kochtopf. 15.15: Kinder- funk . Jetzt basteln wir wieder". 15.45: Unterhal- tungskonzert. 16.45: Erzähler unserer Zeit. Das große Stauwerk. Aus einer Tagebuchdichtung von Hans Carosia. 17: Volkstümlicher Liederreigen. 17.30: Elegie auf Josef Viktor von Scheffel. Von Dr. Hermann Burke. 17.45: Der Schwarzwälder Kalendermann erzählt. Neues und Altes vom ba- dischen Oberland von Jodokus Vydt. 18: Unter»

Die Polizeidirektion Gießen übermittelt uns diesen von der NSKK.-Motorstandarte 147 zur Verfügung gestellten Artikel. D. Schriftltg.

Die in der kommenden Woche für Stadt und Kreis Gießen vorgesehene Verdunkelungsübung gibt uns erneut Veranlassung, auf einige verkehrs­wichtige Vorschriften hinzuweisen.

Vor allen Dingen können wir den Kraftfah­rern, die während der vollkommenen Verdunke­lung ihre Fahrzeuge auf öffentlichen Wegen oder Plätzen innerhalb geschloffener Ortsteile zu benutzen gedenken, nicht eindringlich genug raten, ihre Fahrzeuge den Anordnungen ent­sprechend auszurüsten.

Zu dieser Ausrüstung gehören wie bereits vor einiger Zeit an gleicher Stelle ausgeführt ins­besondere Schutzkappen für Scheinwerfer und hintere Kennzeichen-Beleuchtung. (Vgl. Gieß. Anz. v. 14. 12. 1936.) Ohne diese Ausrüstungsgegenstände wird j e - des Fahrzeug angehalten, für die Dauer )er vollkommenen Verdunkelung, die sich vorcms- ichtlich über mehrere Stunden erstrecken wird, ichergestellk.

Alle Zufahrtsstraßen nach Gießen sind am Stadteingang durch Polizeiposten und Männer der Brolorstandarle 147 beseht. Auf Wunsch wird allen fremden und auch einheimischen Fahrern vorschriftsmäßig ausgerüsteter Fahr­zeuge ein Mann zum Durchschleusen durch die vollkommen dunkel daliegenden Straßen der Stadt mitgegeben.

Jeder Sttaßenbenutzer gleichgültig ob Kraft- ahrer oder Radfahrer sei nachdrücklichst darauf aufmerksam gemacht, daß er sich nur unter Be­achtung der allergrößten Vorsicht vorwärts bewegt.

Auch den Radfahrern fei nochmals gesagt, daß auch sie ihre Lampen mit einer Schutz-

Schönheit der Arbeit, Lehrlingshaltung und -aus- bildung geklärt. Weiterhin wurden 18 Ortswaltun­gen besucht und 29 Mitgliederappelle durchgeführt. Bei der Rechtsberatungsstelle der Deutschen Arbeits­front sprachen 404 Besucher vor. Es wurden 239 Auskünfte erteilt, 55 arbeitsrechtliche Streitfälle be- bandelt, 18 Güteverhandlungen mit den Parteien ge­führt, 27 Vergleiche geschlossen im Werte von 1258,25 RM. Dor dem Arbeitsgericht wurden 10 Klagen (9 für Beschäftigte und 1 für Unternehmer) erhoben. Der Streitwert belief sich auf 3778 RM. Es wurden 26 Termine wahrgenommen, 2 Vergleiche geschlossen, 4 Klagen wurden zurückgenommen, eine Zwangsvollstreckung durchgeführt.

Die Verfahren in der Sozialversicherung zeigen folgende Zahlen: 8 Unfallversicherungen, 2 Jnva-

auch weiter beziehen. Da erst wenige Anträge beim Wohlfahrtsamt eingegangen sind, werden die in Be­tracht kommenden Volksgenossen nochmals zur An- ttagstellung aufgefordert.

Näheres ist aus der Bekanntmachung imGieße­ner Anzeiger" vom 30. Dezember 1936 zu ersehen. Zugleich werden alle Betriebsführer und Arbeitgeber gebeten, ihre Gefolgschaftsmitglie­der auf diese Maßnahme der Reichsregierung zur Versorgung der Minderbemittelten mit billigen Speisefetten hinzuweisen. Melde­schluß am 16. Januar 1937.

Gießener Dochenmarktpreise

* Gießen, 9. Jan. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, Yi kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1.60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, ungezeichnete 10, holländische, Klasse B 11, Wirsing, kg 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüden 8 bis 12, »rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohl­rabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 28 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Tomaten 60, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln. V2 kg 5 Pf., 5 kg 42 Pf. 50 kg 3,35 bis 3,55 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 20 Pf., Tafeläpfel 25 bis 30, Nüsse 30 bis 55 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1,05 Mk., Tauben, das Stück 50 Pf.,

und 18 in Gemeinschaft mit den zuständigen wirt­schaftlichen Organisationen 3 Vorträge und Film­vorführungen mit 482 Besuchern durch. 3 noch nicht -... --------- -- I abgeschlossene Lehrlingsstreitfälle wurden geklärt und

zuglich der tariflichen Entlohnung, Entlassungen,1 entschieden.

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