49 Sieger): 1. Gertrud Schmidt, Mtv. Gießen, 136% Punkte; 2. Annemarie Ziegler, Tv. 1846 Gießen, 135%; 3. Hildegard Kehler, Tv. Großen- Linden, 132%; 4. Gerda Volkmann, Tv. Heuchelheim, 131%; 5. Aneliese Georg, Tv. 1846 Gießen, 129%; 6. Christel Herbert, To. 1846 Gießen, 129; 7. Gertrud Kappes, To. Grünberg, Erna Hahn, Tv. Heuchelheim, je 128%; 8. Irmgard Neidel, Tv.
Heuchelheim, 127; 9. Irmhild Schmidt, Mtv. Gießen, 125%; 10. Lieselotte Krausch, Mtv. Gießen, 125; 11. Emmi Reinstädtler, To. Heuchelheim, 124%; 12. Anneliese Döbus, Tv. Wieseck, 124; 13. Margot Küthe, Tv. 1846 Gießen, 123; 14. Ilse Maurer, Tv. Grünberg, 121%; 15. Anni Dech, To. 1862 Wieseck, 121 Punkte.
Wirtschaft.
Mein-Mainische Börse.
TMtlagsbörse eher schwächer.
Frankfurt a. M., 7. Sept. Die außerordentliche Zurückhaltung an der Börse hielt unverändert an. Der Ordereingasig war wieder sehr klein, auch die Kursoeränderungen bewegten sich in engen Grenzen, jedoch am Aktienmarkt vorwiegend nach unten. Die Ausführungen in Nürnberg über die wirtschaftliche Entwicklung und Aufgabenstellung fanden starke Beachtung und boten gegenüber der kaum zu überbietenden Geschäftsstille einen Rückhalt. Etwas Angebot zeigte sich in Maschinenwerten, von denen besonders Demag gedrückt waren auf 150,25 (152,25), Moenus verloren 1 v. H. auf 128, Rheinmetall, Daimler und BMW. bis 0,50 v. H., nur Eßlinger mit 124,25 voll behauptet. Bon Montanaktien notierten vorerst nur Verein. Stahlwerke mit 118,50 (119) und am Elektromarkt Siemens mit 217 (216,50). IG. Farben bröckelten bei kleinen Umsätzen auf 166,40 (167) ab, Deutsche Erdöl mit 152,25 behauptet. Matt lagen Zellstoff Waldhof mit 158,65 (161,25). Sonst kamen noch Holzmann mit unverändert 153,50, Westdeutsche Kaufhof mit 60,25 (60,50) und Kali Salzdetfurth nach Pause mit 159,50 (160) zur Notiz. Am Einheitsmarkt blieben Faber & Schleicher auch nach der Der- waltungsäußerung gesucht, ferner erschienen Seilindustrie Wolff, Mannheim, mit Plus-Zeichen.
Der Rentenmarkt war geschäftslos. Kom- munal-Umschuldung nannte man mit 94,80 bis 94,85, Reichsaltbesitz notierten 0,13 v. H. niedriger mit 127,50.
Im Freioerkehr war die Haltung ebenfalls schwächer bei kleinem Geschäft. Adlerwerke Kleyer, die nunmehr wieder in den amtlichen Verkehr kommen, 116 bis 118, Dingler Zweibrücken 92. Elsäss. Bad. Wolle 82, Großalmerode Thon 116. — Tagesgeld mit 2,50 (2,75) o. H. leicht.
Abendbörse weiter schwächer.
An der Abenübörse fetzten sich die Abschwächun- ?en infolge weiterer kleiner Verkäufe fort. Bei leinen Umsätzen ergaben sich Rückgänge von etwa 0,50 bis 0,75 v. H. Die Ausnahmeneigung gegenüber dem herauskommenden Angebot blieb schwach, erst gegen Börsenschluß zeigte sich etwas Widerstandskraft. Etwas stärker gedrückt lagen Moenus Maschinen mit 126,75 (128), Reichsbank-Anteile mit 208,75 (210) und Deutsche Linoleum mit 169 (170). Von Montanaktien lagen Hoesch 0,75 v. H. niedriger mit 125,75, Buderus 126,50, Mannesmann 122,40, Rheinstahl 156 und Verein. Stahl 117,75 bis 118 verloren bis 0,50 v. H. IG. Farben ermäßigten sich auf 165,50 bis 165,65 (165,90), Bemberg auf 151,75 (152), Goldschmidt unverändert 144, ebenso Scheideanstalt mit 266,50. Je 0,75 v. H. niedriger lagen AEG. mit 127,75, Demag mit 149,50, Deutsche Erdöl mit 151. Gesfürel gaben 0,50 v. H. nach auf 156,50, Holzmann auf 153 (153,50), Westdeutsche Kaufhof auf 59,90 (60,25), etwas höher waren Iunghans mit 134 (133,50). Am Einheitsmarkt notierten Faber & Schleicher unverändert 120. Der Rentenmarkt hatte ruhiges Geschäft bei nominellen Kursen. 4V- v. H. Krupp 99 (99,25), 6 v. H. IG. Farben 132,50 (132,50), Offenbacher Holzwert-Anleihe unverändert 29,75, ebenso 4xh v. H. Kasseler B^irksverband 97,75. Kommunal - Umschuldung nannte man mit unverändert 94,80.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. Sept. Auftrieb: 602 Kälber (gegen 664 am letzten Dienstagsmarkt), 212 (163) Hämmel und Schafe, 1722 (4366) Schweine. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis 65 (am 31. 8. 62 bis 65), b) 55 bis 59, (53 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (32 bis 40); Hämmel b2) 45 bis 52 (48 bis 52), c) 40 bis 44 (42 bis 47), d) 34 bis 39 (36 bis 40); Schafe a) 35 bis 40 (42 bis 45), b) 27 bis 34 (38 bis 40), c) 15 bis 26 (28 bis 36); Schweine a) 56 (57), bl) 56 (57), b2) 56 (57), c) 55 (56), d) 52 (53); Sauen gl) 56 (57), g2) 54 (55). — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe langsam.
Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
F r a n k f u rt a. M., 7. Sept. Das sommerlich warme Wetter nimmt auf den Absatz am O b st - markt weiterhin einen guten Einfluß. Wenn auch die Nachfrage im allgemeinen nicht sehr lebhaft war, so fanden doch einzelne Sachen einen ausgesprochen raschen Absatz. Besonders die Nachfrage nach Weintrauben ist sehr groß, während das Angebot reichlicher sein dürfte. Es lagen nur mäßige Lieferungen aus Italien vor, doch erwartet man tn den nächsten Tagen größere aus Bulgarien. Lebhaft blieb auch das Geschäft in Zwetschen, in denen das Angebot etwas nachlaßt. Aepfel und Birnen blieben reichlich angeboten, es besteht aber Mrn.rel an genußreichen Früchten, während WirtschaPswir,' weniger gefragt wird.
Am Gemüsemarkt blieb das Gesamtangebot befriedigend, auch die Nachfrage war im allgemeinen gut. Eine Wandlung setzt sich dagegen bei Tomaten durch, bei denen infolge des starken Angebots merkliche Ueberstände verblieben und die Preise zur Schwäche neigten; je 50 Kilogramm wurden Mit 5 bis 10 (7 bis 12) Mark bezahlt. Für Bohnen, Gurken, Kopfsalat und Spinat traten in- folae der Trockenheit mäßige Erhöhungen ein. Leicht rückläufig war auch der Preis für Wirsing auf 7 bis 10 (8 bis 12) Mark.
Rundfunkprogramm
Donnerstag, 9. September.
6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Nachrichten. 10: Dolksliedsin- gen. 10.30: Hausfrau hör' zu! 11.40: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten; anschließend aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von Zwei bis Drei. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. Als Einlage 17: Peter und sein Soldat. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Ueber Länder und Meere. 20: Aus Nürnberg: Reichssendung. Nachrichten. 20.10: Aus Nürnberg: Reichssendung: „Reichsparteitag Nürnberg 1937" — von der Eröffnung der NS.-Kampf- spiele und Grundsteinlegung durch den Führer — vom Vorbeimarsch der Politischen Leiter vor dem Führer. 22: Aus Nürnberg: Reichssendung: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Wetter- und Sportbericht. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.
Großer Erfolg der Deutschen Kulturwoche in Paris.
Am Montagabend wurde im Pariser Thdätre des Champs Elys£es die Aufführungsreihe der Staatsoper Berlin im Rahmen der Deutschen Kulturwoche mit einer Vorstellung des „R o s e n k a v a l i e r" von Richard Strauß eröffnet. An Stelle des erkrankten Komponisten dirigierte Clemens Krauß. Die künstlerische Leitung lag in den Händen von Generalintendant Staatsrat Heinz T i e t j e n. Die Dekorationen stammten von dem verstorbenen Bühnenbildner P a s e t t i. Die Hauptrollen waren besetzt mit Viorica U r s u l e a c, Maria C e b o t a r i, Hildegard R a n c a k, Hilde S ch e p p a n und Fritz K r e n n , Walter Großmann, Helge Ros- w ä n g e und Gerhard W i t t i n g. Der Vorstellung wohnten Staatsminister Albert Sarraut, Polizeipräfekt Langeron, Staatssekretär Funk, Botschafter Graf W e l c z e k mit Gattin und Reichskommissar R u p p e l bei. Zwischen den einzelnen Aufzügen und besonders nach Schluß der Vorstellung spendete das bis auf den letzten Platz besetzte Haus den Künstlern langanhaltenden Beifall.
Vor der Aufführung der Neunten Sinfonie am Dienstagabend fand am Beethoven-Denkmal am Park von Vincennes in Gegenwart von Staatssekretär Funk und des deutschen Botschafters eine Ehrung Beethovens statt. Dabei sang der Kittelsche Chor unter Leitung von Professor Kittel „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre". Auf dem Empfang, den Reichskommissar Dr. Ruppel im Anschluß an die Aufführung der Neunten Sinfonie gab, erschien Außenminister D e l b o s , um dem Reichskommissar seine Anerkennung für den ausgezeichneten Abend zum Ausdruck zu bringen. Delbos sprach sich sehr lobend über den Erfolg der deutschen Kulturwoche aus.
Meine politische Nachrichten.
Staatssekretär Funk legte einen großen Eichenkranz mit weißen Lilien und einer Hakenkreuzschleife am Grabe des Unbekannten Soldaten nieder. Staatssekretär Funk schritt, von General Laserre geführt, mit dem deutschen Botschafter Graf Welczeck, Professor Wilhelm Furtwängler und Professor Kittel zwischen dem Spalier der Republikanischen Garde zum Grabmal und verharrte eine Minute vor der Ewigen Flamme.
*
Ministerpräsident Chamberlain hat seinen Urlaub in Schottland abgebrochen und traf am Dienstag früh i n L o n d o n ein. Er hatte sofort eine längere Unterredung mit Eden, der die britische Abordnung auf der geplanten Mittelmeerkonferenz führen soll.
Der Bruder des Kaisers von Japan, Prinz Chi- ch i b u , traf Dienstag mittag, von Romanshorn kommend, in Friedrichshafen ein. Er besichtigte mit seiner Begleitung den Luftschiffbau Zeppelin. Nachmittags begibt er sich im Sonderflugzeug nach Düsseldorf zur Ausstellung „Schaffendes Volk".
Zeitschriften.
— „Handarbeiten aller A r t (Stickereien und Spitzen)" bringt in ihrem Heft 8 22 Abbildun- aen. Einzelpreis 1,50 RM., jährlich 8 Hefte. Verlagsanstalt Alexander Koch G. m. b. H., Stuttgart-O., Neckarstraße 121. Dinge des Frankfurter Modeamts: flitterbestickte Schals und Blumen, originelle Pikee- und Batistkragen, einen in seinen Nähten künstlerisch ausgearbeiteten Bademantel, eine Reihe duftiger Brautkronen aus weißen Blüten, wie sie die schöpferische Phantasie Frau Professor Klimts schuf, und wie sie in Florenz und London bei den Vorführungen des Frankfurter Modeamts Begeisterung auslösten. Die „schöne Handarbeit" ist durch die Leipziger Kunsthandwerkerschule vertreten. Die schönen Kaffeedecken usw. in weißer Ajour- und Flachstickerei
bringen viele Anregungen. Daneben zeigen hübsche Arbeiten aus Nessel und buntem Bauernleinen, daß auch in einfachster Weise, selbst von Kinderhand gefertigt, Wirkungsvolles entstehen kann.
— In den „Berliner Monatsheften", Zeitschrift für neueste Geschichte (Berlin W15. Ouaderverlag August Bach. Einzelheft 1,— Mark), September 1937, veröffentlicht Dr. Friedrich Thimme aus dem Nachlaß des 1917 verstorbenen langjährigen deutschen Botschafters in Paris, Fürsten Radolin, eine Auswahl. Wir erhalten bedeutsame Aufschlüsse über die Führung der deut- chen Außenpolitik während der Marokkokrise 1905, owie über Kaiser Wilhelm II., über Fürst Bülow und vor allem über Baron Holstein, den engste Freundschaft mit dem Fürsten Radolin verband. Aus dem weiteren Inhalt des Heftes erwähnen' wir eine Arbeit des Gesandten a. D. R a s ch d a u : Wie die deutsch-russische „Freundschaft" zu Ende ging. Raschdau war noch unter Fürst Bismarck im Auswärtigen Amt und berichtet hier aus persönlichen Erinnerungen über die Bedeutung des deutsch- russischen Rückoersicherungsoertrages. In einem interessanten Aufsatz beschäftigt sich der Kieler Historiker Professor Becker mit den Memoiren des japanischen Staatsmannes Baron I s h i i.
— „Verräter und Saboteure" heißt ein großer spannender Tatsachenbericht, der in dem neuen Heft der „Sirene", der Zeitschrift des Reichsluftschutzbundes, beginnt. Es geht um die Aufklärung über das verzweigte und schwierige Gebiet der Spionageabwehr, der Arbeitsweise des ausländischen Nachrichtendienstes, der Sabotage und ihrer vorbeugenden Bekämpfung. An Hand von Beispielen aus der unmittelbaren Vergangenheit soll dieser Bericht dazu beitragen, die Wachsamkeit und den Scharfblick derer zu stärken, die heute innerhalb des Reichsluftschutzbundes mit verantwortlich dafür sind, daß die Heimatfront gehalten wird.
Wetterbericht
des Reld)5(t>efferbienffe5. Ausqabeort Frankfurt.
Ein neuer Atlantikwirbel ist ungewöhnlich rasch und unter kräftiger Verstärkung vorgedrungen. Er bringt der Nord- und Ostsee stürmische Winde und hat von seiner Südseite her Kaltluftmassen aus dem hohen Norden in Bewegung gesetzt, deren Vordringen auch bei uns sich stärker bemerkbar machen wird. Voraussichtlich wird sich aber nach gewittrigen Störungen sehr rasch wieder Schönwettercharakter durchsetzen.
Aussichten für Donnerstag: Nach gewittrigen Störungen, die im wesentlichen in der Nacht zum Donnerstag auftreten werden, meist heiteres Wetter mit anfänglich noch vereinzelten Schauern bei auffrischenden, über West nach Nord drehenden Winden kühler.
Aussichten für Freitag: Im wesentlichen Schönwettercharakter.
Lufttemperaturen am 7. September: mittags 29,5 Grad Celsius, abends 17,6 Grad; am 8. September: morgens 12,7 Grad. Maximum 29,5 Grad, Minimum heute nacht 11,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. September: abends 21,3 Grad; am 8. September: morgens 17,2 Grad. — Sonnenscheindauer 10,8 Stunden.
Hauptschnitleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lauge Stellvertreter des Hauptschristleiters Ernst Blum« schein Verantwortlich für Politik und tür die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D A. VIII. 37: 9090. Druck und Verlag: Bruhlsche Universitätsdruckerei R Lange K -G. sämtlich in Gießen Monatsbezugs- preis NM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pi mit der
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Haltung
184 Handpflege
Haltung, körperlicher und seelischer Begriff. Von einem wohlerzogenen Menschen erwartet man. daß er auch bei ihn tief bewegenden Ereignissen, wie Trauerfällen ober in unerwarteten Lagen, die Haltung nicht verliert. Die richtige Haltung bei der Arbeit läßt auch bei Erwachsenen weniger schnell Ermüdungserscheinungen auftreten. Schlechte Haltung beim Lesen und Schreiben der Kinder ist oft die Ursache von Rückgratsverkrümmungen. die später' sehr unangenehm und störend sein können. Immer darauf achten, daß die Kinder auf beiden Gesäßhälften gleichmäßig sitzen. Für zweckmäßige Schreibgeleaenheit sorgen. Auch Hängebrustbildung bei Mädchen wird durch schlechte Haltung begünstigt.
Hammel, männliches verschnittenes Schaf, Schöps. Hammelfleisch hat einen besonderen Geschmack und Geruch, ist aber nahrhaft und leicht verdaulich.
Hammer, Schlagwerkzeug mit eingesetztem Stiel. Ein Hammer soll nicht zu schwer sein, da er sonst unhandlich ist. Hat sich der Stiel gelockert, so treibt man einen Holzkeil oder einen dicken kurzen Nagel zwischen Holz und Eisen.
Hammerzehe, eine Verunstaltung der Zehen, wobei das Endglied rechtwinklig zum zweiten Glied abgebogen ist. Begünstigt die Entstehung von Hühneraugen ls- d.) Von Jugend auf richtiges Schuhwerk tragen! Verbesierung durch vom Arzt angelegten ausgleichenden Verband
Handarbeiten sind der Stolz der Hausfrau, namentlich wenn sie von ihr selbst gefertigt sind. Auch gute maschinelle Nachahmungen können den Wert guter Handarbeiten nicht ersetzen. Die gebräuchlichsten Arten sind Häkeln, Stricken und Sticken.
Handelsschulen sind meist private oder städtische Anstalten, in denen auch in Abendkursen kauf- männische Fertigkeiten Buchführung, Kurzschrift, Schreib- maschine usw. gelehrt werden.
Handgepäck, siehe Eisenbahn.
Handpflege muß von jedem Menschen erwartet werden, denn die Hand ist ein Spiegel des Charakters. Empfindliche Hände dürfen nicht mit scharfer Seife gewaschen werden. Nach dem Waschen reibe man die Hände regelmäßig mit einer Krem oder Glyzerin ein. Bei schmutzigen Arbeiten, auch bei der Zubereitung von Obst und Gemüse, trage man Gummihandschuhe Rote, erfrorene Hände reibe man nach dem Waschen kräftig mit Zitronensaft, in schlimmeren Fällen mit Frostsalbe ein. Selostver, stündlich gehört zur Handpflege auch das richtige Säubern und Beschneiden der Fingernägel. (S. Nägel. Nagelvflege.i
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