Einzelbild herunterladen

HI.-Bannführer Seeles letzte Fahrt.

NSG. Mit einer feierlichen Trauerparade trat am Samstagnachmittag in Darmstadt HJ.-Bann- führer Hermann Seele, der am Mittwoch durch einen tragischen Unglücksfall den Flieaertod starb, seine letzte Fahrt an. Sturmführer des NSFK. und HJ.-Gefolgschaftsfuhrer trugen den mit der HI.-Fahne, der Mütze und dem Ehrendolch des toten Kameraden geschmückten Sarg aus der Stifts­kirche. Ein gewaltiger Zug, gebildet aus HF.- und Funaoolkeinheiten, NSFK.-Stürmen, den Forma­tionen der SA., SS., NSFK. sowie der Abord­nung des Deutschen Forschungsinstitutes für Segel­flug begleiteten ihn mit den Fahnen auf seinem letzten Weg. Im Dorhof des Waldfriedhofes fand in Anwesenheit zahlreicher Trauergäste, unter ihnen als Vertreter des Gauleiters Pa. H o l z k ä m p e r, Gebietsführer Brandt, der Stabsleiter und die Abteilungsleiter der Gebietsführung, sowie sämtliche Bannführer des Gebiets, die Trauerfeier statt. Nach dem Musikstück des HJ.-Gebiets-MusikzugesHeute schreiten 100 000 Fahnen .." und einem Vorspruch nahm NSFK.-Gruppenführer v. Molitor im Namen der Fliegerformationen von Hermann Seele Abschiel). Aus den Höhen des Lebens, in denen er lebte, fei er von seinen Kameraden gegangen, un­erschütterlich in seinem Glauben an Führer und Deutschland In seinem starken Glauben und der daraus erwachsenen Tat sei er ewig leuchtendes Vorbild der Fliegerkameraden. Noch ihm rief Ge­bietsführer Brandt dem toten HJ.-Bannführer, der so jäh zu der Standarte Horst Wessel abbe­rufen wurde, den Abschiedsaruß zu. Sein Opfertod sei dem der großen Toten der Bewegung würdig. Hermann Seele sei für die HI. ewiger Mahner zum Opfer. Während die Musik getragenDeutsch­land, heiliges Wort ..spielte, erfolgten die zahl­reichen Kranzniederlegungen, so für den Gauleiter Pg. K l e ch a und Kreisleiter W a m b o l d t für die Kreisleitung. Außerdem legten die benachbarten NSFK.-Gruppen und viele NSFK.-Einheiten, so­wie SA., SS., NSKK. usw. Kränze für den toten Kameraden nieder. Langsam senkten sich die Fah­nen. Die Tore des großen Vorhofes öffneten sich und mit dem Lied vom guten Kameraden zog Hermann Seele in Walhall ein.

Lastzug rennt in ein Haus.

LPD. Alzey, 6. Sept. Aus einer steil abfal­lenden Straße versagten an, einem Lastzug aus Hannover die Bremsen. Das schwer beladene Fahr­zeug rannte gegen das Wohnhaus des Schreiners Rummel, wo sich der Wagen in die Hauswand bohrte. Die Seitenwände des Treppenhauses wur­den eingerissen, die Treppen zertrümmert und

eine Gartenmauer zum Einsturz gebracht. Da das ganze Haus starke Risse zeigte, mußte es abgestützt werben. Die Fahrer blieben unverletzt.

AutoumaU bei Darmstadt.

Lpd. Darmstadt, 4. Sept. In der Nacht zum Samstag gegen 3 Uhr ereignete sich auf der Reichs­autobahnstrecke FrankfurtDarmstadt ein schwe - rerAutounfall. Der 37jährige Regierungsbau­rat L a i s, Betriebsführer des Staatlichen Fernheiz­

werkes, befand sich mit dem Oberingenieur Otto Koch, beide aus Karlsruhe, auf der Rückfahrt von Düsseldorf. Aus bis jetzt noch ungeklärter Ursache überschlug sich der von Baurat Lais gesteuerte Wagen in der Nähe von Darmstadt und begrub die beiden Fahrer unter sich. Lais wurde auf der Stelle getötet, während Koch mit schweren inneren Verletzungen nach dem Kranken­haus in Darmstadt gebracht wurde. Er war bis Samstag mittag noch nicht vernehmungsfähig.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Mtlagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Die Börse war ohne Anregung und verblieb in ihrer abwartenden Haltung. Demgemäß bewegte sich die Umsatztätig­keit auf allen Marktgebieten in engen Grenzen.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung wieder uneinheitlich, die Veränderungen hatten in­dessen nur kleines Ausmaß. Etwas Nachfrage be­stand wieder nach Maschinenwerten, Demag 152,50 (151,50), Eßlinger 124,25 (123,75), Rheinmetall 155,75 (155,50), Daimler 142,75 (142,50), aber BMW. 157 (158). Von chemischen Werten lagen IG. Farben weiter widerstandsfähig mit 167,65, dagegen gingen Goldschmidt stärker zurück auf 144,50 (147), auch Deutsche Erdöl 0,50 v. H. niedri­ger. Von Montanaktien setzten Hoesch 0,50 v. H., Verein. Stahl 0,65 v. H. schwächer ein. Am Elektro­markt kamen Licht und Kraft 1 v. H., Gesfürel 0,50 v. H. leichter zur Notiz. Zellstoffaktien tendierten uneinheitlich, Aschaffenburger 149,90 (150,50), Wald­hof 161,25 (160). Nach den ersten Kursen hielt die Geschäftsstille bei wenig veränderten Kursen an.

In der zweiten Börsenstunde blieb es durchweg sehr still. Zweite Notierungen erfolgten kaum, die Kurse bröckelten jedoch eher leicht ab. Von Mon­tanwerten gingen Hoesch weiter zurück auf 127,50 nach 128, Harpener kamen mit 170 (171,50) und Rheinstahl mit 156,75 (157,50), aber Klöckner mit unverändert 139 zur Notiz. Im übrigen zeigten die erst später notierten Werte nur geringe Verände­rungen, wobei aber Rückgänge überwogen. Am Ein­heitsmarkt blieben Faber & Schleicher weiter stark gesucht. Variable Anleihen lagen später ebenfalls fast gescbäftslos. Der Pfandbriefmarkt brachte bei kleinen Umsätzen nur in Liquidationswerten ge­ringe Abweichungen bis etwa 0,13 v. H. Stadtan­leihen bröckelten teilweise 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Schutzgebietsanleihen ermäßigten sich auf 11,45 nach 11,50.

Abendbörse still.

Die Abendbörse lag auf allen Gebieten still, da die abwartende Haltung anhielt. Es kamen nur we­

nig Papiere zur Notiz, die jedoch nur ganz geringe Abweichungen aegen den Mittagsschluß aufwiesen. Stärker rückläufig waren in Anpassung an Berlin Gesfürel mit 157 (158,50). Von chemischen Werten waren Goldschmidt 0,50 v. H. erholt auf 145, JG- Farben konnten sich bei einigen Umsätzen mit 167,25 bis 167 behaupten. Maschinenaktien bröckelten leicht ab, MAN. 136,50 (137), BMW. 156,50 (157), De­mag 152,25 (152,50), Rheinmetall unv. 155,50. Don Montanwerten lagen Buderus mit 127, Klöckner mit 138,75 je 0,25 v. H., Mannesmann rtiit 123,50 0,50 v. H. und Verein. Stahl mit 119,13 v. H. leich­ter, Rheinstahl mit 156,75 und Hoesch mit 127,50 notierten unverändert. Am Einheitsmarkt erhöhten sich Frankfurter Hof auf 87,50 (87), Schramm Lack auf 129 (128,50), andererseits Lokomotioenfabrik Krauß 142,50 (143). Von Renten kamen 6prozent. Hartmann & Braun nach Geldstreichung mit 105,90 (105) wieder zur Notiz, 4,5proz. Krupp lagen mit 99,25 unverändert, dagegen Farben-Bonds 0,25 v. H. niedriger mit 132,75. Im Freioerkehr beweg­ten sich Kommunal-Umschuldung bei unv. 94,85.

granffurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Die Brotgetreide­anlieferungen erfolgen weiter normal, doch bleiben die Mühlen aufnahmefähig, da sie Vorräte anlegen wollen. In den preisniedrigen Gebieten ist die Ver­sorgung mit Roggen und Roggenmehl immer noch teilweise unzureichend. Für Braugerste sind die Be­stimmungen für feine Sorten und Ausstichware bekanntlich am 31. 8. veröffentlicht worden. Nach einer Anordnung des Getreidewirtschaftsverbandes ist der Zuschlag auch für bereits gelieferte Ware entsprechender Qualität zu bezahlen. Industrie- und Futtergerste sind ohne Angebot, auch die Hafer- lieferungen sind noch klein. In Weizenmehl ist die Marktlage ausgeglichen, in Roggenmehl bleibt der Absatz schleppend. Futtermittel sind infolge der Trockenheit besonders lebhaft begehrt. Auch für Heu und Stroh ist der Bedarf lebhaft, doch kamen Lieferungen aus unserem Gebiet kaum an den Markt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 204, W 16 207, W 19 211, W20 213, Roggen R 12 187, R 15 190, R18 194, R19 196 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 28,90, W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Wei- zenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlen­festpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen. Treber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnihel, Heu alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,60 bis 4,80, Heu drahtgepreßt alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggen­stroh.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 602 Kälber, 160 Hämmel, 52 Schafe, 1722 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 36 bis 52, Schafe 36 bis 45, Schweine 52 bis 56 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Häm­mel und Schafe mittelmäßig.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 6. Sept. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 219 Ferkel zum Ver­kauf. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Ferkel 14 bis 18 Mark, acht bis zehn Wochen alte Ferkel 18 bis 22 Mark, zehn bis zwölf Wochen alte 22 bis 26 Mark. Der Handel verlief flott, der Markt wurde geräumt.

Schweinemarkt in Nidda.

Nidda, 6. Sept. Auf dem heutigen Schweine- markt standen 795 Ferkel zum Verkauf. Nach flot­tem Geschäft verblieb etwas Ueberstand. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 10 bis 11 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 14 Mark, 9 bis 12 Wochen alte 16 bis 20 Mark, Einlegeschweine 30 bis 45 Mark pro Stück.

Die Industrie, und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 716: Bekanntmachung Nr. 2 zur An­ordnung 10 der UeberwachungsstelleChemie". Betr.: Preßmassen auf Phenol- oder Kresolgrund­lage (Phenoplaste). 717: Wiederaufnahme der Schiffahrt nach Santander, Passajes und Bilbao. 718: Bekanntmachung 10 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 30. August 1937, betr. Einführung eines neuen Vordrucks für die Aus­fuhrbedarfserklärung. 719: Behandlung von Nebenkosten im Verkehr mit Frankreich. 720: Regelung des Transportverficherungsverkehrs.

Bekanntmachung.

Durch die Verfügung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung Abt. IX (Bauver­waltung) vom 22. 4.1937 zu Nr. IX 5850/37 ist die Fluchtlinienänderung in der Friedhofsallee und die Ortsbausatzung für das Gelände zwischen der Fried­hofsallee und der Marburger Straße genehmigt worden. Der Bebauungsplan mit der Aenderung sowie die Ortsbausatzung können bei dem Städtischen Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg 9, während der Dienststunden eingesehen werden. 5790C

Gießen, den 3. September 1937.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm.

Orlsbaufahung

für das Gelände zwischen der Friedhofsallee und der Marburger Straße in der Stadt Gießen.

Nach vorheriger Beratung mit den Ratsherren wird mit Genehmigung des Reichsstatthalters Landesregierung vom 22. April 1937 zu IX Nr. 5850 auf Grund des § 3 der Deutschen Ge­meindeordnung vom 30. Januar 1934 und des Art. 2, 9, 29, 37 und 59 der Allgemeinen Bauordnung vom 30. IV. 1881 .und der §§ 35, 7, 9, 18 und 78 der Ausführungsverordnung zur Allgem. Bauordnung vom 1. II. 1882 für das Gelände zwischen der Fned- hofsallee und der Marburger Straße in der Stadt Gießen folgende Ortsbausatzung erlassen:

§ 1. m k

Zu Art. 29 der Allgemeinen Bauordnung.

Gewerbebetriebe, die unter § 16 der RGO. fallen, oder die durch Gase, Dämpfe, Gerüche, Rauch, Ruß, Wärme, Staub, Geräusche, Erschütterungen oder ähnliche Einwirkungen Nachteile, Gefahren oder Be­lästigungen für die Anwohner herbeiführen, sind grundsätzlich verboten. $

Zu Art. 37 und 59 der ^lllg. Bauordnung und § 78 der Ausführungsverordnung zur Allg. Bauordnung.

Die Anlaaen der Gärtnereibetriebe müssen nach der Friedhofsallee gärtnerisch einwandfrei angelegt werden. Kompost- und Düngerhaufen dürfen von ihr nicht sichtbar sein. Unschöne geschäftliche Reklame­ausstellungen sind verboten.

Die Erbauung von Seiten- und Hintergebäuden zu Wohnzwecken ist untersagt. Stallungen und Kraft­wagenschuppen sind zulässig, sofern sie dem eigenen Bedarf der Wohnungsinhaber dienen.

§ 3.

Zu Art. 37, 59 der Allg. Bauordnung und § 78 der Ausführungsverordnung zur Allg. Bauordnung.

Für die Bebauung wird die offene zweigeschossige Bauweise vorgeschrieben. Außer Einzelhäusern kön­nen Doppelhäuser und Gebäudegruppen errichtet werden. . v

Die Dächer der Wohngebäude sind einheitlich zu gestalten.

Die Entfernung der Gebäude von der Nachbar- grenze hat mindestens 4,00 m zu betragen.

Die Errichtung von Kraftwagenschuppen ist im Zusammenhang mit der Entwurfsbearbeitung der Wohngebäude festzulegen.

§ 4.

Zu Art. 9, 59 der Allg. Bauordnung und § 18 der Ausführungsverordnung zur Allg. Bauordnung.

Die Vorgärten sind gärtnerisch anzulegen. Zier- bauten bedürfen der besonderen Genehmigung. Vor­gärten von Eckgrundstücken dürfen nur bis zur Höhe der Einfriedigung bepflanzt werden. Die Einfriedi­gungen gegen Straßen, Verbindungswege und öffentliche Plätze sind gegenseitig einheitlich ZU ge­stalten und dürfen nicht höher als 1,20 m über Bür­gersteighinterkante sein.

Die Gebäude müssen in ihren Grundrissen und Ansichten allseitig durchgebildet und architektonisch einwandfrei sein.

§ 5. . v

Vorstehende Ortsbausatzung tritt mit dem Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.

Gießen, den 3. September 1937.

Der Oberbürgermeister. 3.23.: Dr. Hamm.

ohne Kopf

Kahliaufilet

500 g

500 g 28 im ganzen Fisch 500 g

Deutsche

Fettbückinge «>.30

seoeA

Frische

bringen jetzt wieder

jeden Mittwoch

Von der See eintreffend

KABLIAU

SCHADE & i FÜLLGRABE

Hier abschneiden! I

Handschuhe 185 Sjarfc

Handschuhe. Bekleidungsstücke aus Leder, Pelz oder Stoff werden immer passend zum Anzug und zur Tageszeit gewählt. 3m all­gemeinen trägt man Glacehand­schuhe nur zum Nachmittagskleid und lange Handschuhe zum Abendkleid. Beim Ausziehen der Handschuhe müssen sie glatt ge­strichen werden. Glacehandschuhe reinigt man in Benzin, weicht sie ein, zieht sie auf die Hand und reibt sie ab Waschlederne Handschuhe werden in lauwar­mem Seifenwasser mit etwas Elyzerinzusatz gewaschen, wobei der Schaum nicht ausgespült wird. Die an der Luft trocknen-

ter die gleiche Form wie die Tasche hat.

Handtücher wählt man aus Lei­nen, Halbleinen, Baumwolle oder Frotteestoff. Kauft man keine fertigen Handtücher, so mißt man sie etwa 50 X 120 ctn und näht an beiden Seiten An­hänger an.

Handwerker soll man auch bei kleineren Reparaturen rufen, da bei Ungeschicklichkeit der Schaden der eigenen Arbeit größer sein kann als der Nutzen. An Be­leuchtungsanlagen, Wasterlei- tungen und Gasofen soll man sich niemals selbst zu schaffen

und Raschen

3249c/37

WfiBtwmlOaW

Donnerstag, den 9. Sevtember 1937, 20.15 Uhr, im RestaurantKühler Grund", Neuen Baue:

Außerordentliche

Hauptversammlung

Tagesordnung:

1. Wahl eines neuen Vereinsführers 2. Satzungsänderungen

3. Verschiedenes.

Die Mitglieder werden gebeten, zu dieser wichtigen außerordentlichen Hauptversammlung pünktlich und recht zahlreich zu erscheinen. 5791D

_________Adolf Kurz, stellvertr. Vereinsführer.

Mehr Freude an der Natur durch Äermühler-Bücher!

BORRMANN^:

Gießen - Neustadt 5 - Ruf Nr. 4165

Geschmackvoll

Vornehm Persönlich

Diese 3 wesentlichen Eigenschaften der guten Familien-Drucksache bietet ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus- führungearten schnell und tu mäßigen Preisen

BrühPsche

Druckerei, Schulstraße 7, Anruf 2251

Druckschriften

in gefalzten Bogen

In Heftform

In gebundenen Ausgaben

klar In der Schrift, Übersichtlich angeordnet, sorgfältig gedruckt, dienen den Belangen von Handel und Verkehr. Industrie und Gewerbe. Landwirtschaft und Behörden jede Lieferung schnell, gut und preiswert durch die Brühl'sche Druckerei. Schulstraße 7, Anruf 2251

den Handschuhe werden gut durchgerieben, damit sie weich bleiben. Wildlederne Handschuhe werden ähnlich behandelt, nur daß man dem Waschwasser Sal­miak zusetzt und die Handschuhe unter dem Trocknen mehrfach auf die Hand zieht, damit sie nicht zu eng werden. Stoffhandschuhe wäscht man in warmem Setfen- wasser und bügelt sie, wenn sie getrocknet sind. Handschuhgeschäfte reinigen Lederhandschuhe zu mäßigen Preisen, was in vielen Fällen dem Selbstrei,nigen vor­zuziehen ist.

machen.

Handwerkskasten darf in keinem Haushalt' fehlen, sein Inhalt muß geordnet sein, damit man nicht iedes Teil suchen muß. (S. Nagelkasten.)

Hans, öl- und Faserpflanze. Der Bast des Stengels wird zu Bind­faden oerarbertet, aus dem Sa­men Öl und Vogelfutter gewon­nen. Hanföl dient zum Firnts- sen

Hantel, eisernes Hilfsgerat für Freiübungen, zwei durch einen Griff verbundene Kugeln.

Handtaschen sind stark der Mode unterworfen, sie wirken jedoch nur geschmackvoll, wenn sie nicht auffallend sind und zum Kleide passen. Da Handtaschen zu jedem Preise erhältlich sind, lohnt sich die Selbstherstellung höchstens bei einfachen Beuteltaschen, zu denen man bereits einen Bügel besitzt. Bei der Anfertigung ist darauf zu achten, daß das Fut-

Hardanger Arbeit, in Norwe­gen gefertigte Durchbrucharbeit in Leinengewebe.

Harfe, Instrument, besten abge­stimmte Saiten gezupft werden. Eine einfache Abwandlung ist die Aeols- oder Wrndharfe, meh­rere aufgespannte Saiten, die man durch den Wind ertönen läßt.

SCHWÄRZ^

SPÜLMITTEL

Löst Fett und Schmutz spielend leicht, eine große Hilfe beim Aufwaschen und Spülen

Paket 18 Pf.

Hersteller;

P. Jos. Möbs, Seifenfabriken, Gießen