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Die Jahresversammlung Reichskammer der bildenden Künste.

Am ersten Halbjahr 1937 haben 2260 Ausländer G egenheit genommen, den Reichsarbeits­kennenzulernen. Besonders stark waren Frankreich, Schweden, Dänemark, Japan,

meinsamen Entwurf bot, fand größten Beifall. Die Einfachheit der Form und die leichtfahliche Melodik kamen vielleicht dadurch besonders zur Wirkung, daß die Tänze umrahmt waren von den Darbietungen des Balletts der Pariser Oper, des Balletts von Monte Carlo und von 48 amerikanischen Rocketts Girls.

RelchsfachgruppeDeutsches Hundewesen" im Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter.

In Berlin wurde die Umwandlung des Reichs-

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alle Funkstationen, die im Sendebereich des Flugzeuges liegen, ausgefordert worden, 2 4 - Stundendien ft zu machen, damit alle Funk­sprüche der Fliegerin zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgenommen werden können.

Die KarwendelKette im Segelflugzeug überquert.

Dem Jnsbrucker Segelflieger Wilfried Wied­ner gelang es bei einem von der Seegrube am Hafelekar bei Innsbruck gestarteten Versuch, zum ersten Male die erste Karwendelkette zu überfliegen und im Anschluß daran einen Streckenweitflug bis nach Waidring im Kufsteiner Gebiet mit einer Gesamtentfernung von über 95 Kilometer durchzuführen. Es ist dies das erste Mal nach mehreren mißlungenen Versuchen, daß in Tirol ein Streckenweitflug im Segelflugzeug mit einer Startüberhöhung von mehr als 1000 Meter durchgeführt worden ist.

300 000 Tonnen Oel in Flammen.

Bei Pecq in der Nähe von Paris brach in einer Oelraffinerie ein Großfeuer aus. Von der ver­heerenden Wirkung der Feuersbrunst kann man sich einen Begriff machen, wenn man erfährt, daß 300000 Tonnen Oel eine Beute der Flammen wurden. Durch die gewaltige Hißeent­wicklung geriet ein in der Nähe befindliches Gas- w e r k i n B r a n d. Die aus allen umliegenden Ort­schaften und auch aus Paris herbeigerufenen Feuer­wehren standen dem Element fast machtlos gegen­über. Der Schaden ist sehr groß.

kein Erdbeben, sondern Geschühfeuer!

Havas meldet aus dem französischen Kriegshafen Lorient: In der vergangenen Nacht erbebte die Erde zwölf Minuten lang in dem ganzen Gebiet Lorients. In Plouhinec an der Küste wurden die Häuser so heftig erschüttert, daß die Scheiben zer­splitterten. Die Einwohner verließen in der Mei­nung, daß es sich um ein Erdbeben handele, in größter Hast ihre Häuser. Doch stellte sich schließlich heraus, daß die Erschütterungen auf Schieß- üb ungen dreier französischer Kriegsschiffe auf der Reede von Belle Isle zurückzuführen war, die mit 34-Zentimeter-Geschützen geschossen hatten.

Aufregende Verbrecherjagd in einem Pariser Vorort.

Eine aufregende Jagd auf drei lang gesuchte Autodiebe gab es in dem Pariser Vorort Neuilly, wo Polizeibeamte das berüchttgte Kleeblatt bei einem Einbruchsversuch überraschten. Die Diebe versuchten reißaus zu nehmen. Zwei ergriffen die Flucht zu Lande, wurden aber bald gefaßt. Der dritte sprang in die Seine und suchte das andere Ufer zu gewinnen. Einer der Beamten sprang so­fort in voller Uniform nach, wurde aber im Wasser vom Krampf befallen und versank. Hierauf ergriff ein zweiter Beamter die Verfolgung des schwim­menden Ausreißers, während ein dritter seinem er» trinkenden Kameraden zu Hilfe eilte und diesen noch lebend ans Ufer bringen konnte. Der Verbrecher wurde schließlich doch noch gepackt und mit seinen beiden Komplicen ins Polizeigefangms emge- liefert.

Krankenkaffenbetrug durch Petroleumeinfprihungen.

Ein eigenartiger B e t r u g s p r o z e ß findet gegenwärtig in Men statt. Seit längerer Zeit wur-

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M' Trauerfeier

5 auf Zeche »General Blumenthal".

Seite an Seite, wie sie von den schlagenden ^Lkh N-ttern überrascht wurden und den Tod fanden, ePra8Gnrben die zwölf Opfer des Explosion s- urglücks auf der ZecheGeneral Blu- ÜW virnthal" zur letzten Ruhe bestattet. Von den UBUH| § rbertürmen des Ruhrgebietes wehen die Fah- Wiwn halbmast. Zwölf Pylonen mit flackernden Rhyi Fummenschalen tragen die Namen der Toten. Mit JWin Hinterbliebenen hat sich die ganze Gefolgschaft -uiielto r Wertsleitung und viele führende Männer aus vier rt 5r;irtei und Staat, Wehrmacht und Wirtschaft ver- 'iionch slmmelt.

WurUls Führer des Betriebes nimmt Direktor Dr. m 21ni 2- e i d) e I Abschied von seinen Arbeitskameraden, nis ii s2 letzten Grüße der Bergwerksgesellschaft Hiber- 'inzchg vill sprach in Vertretung von Generaldirektor Ten- fein fli mann Ministerialrat Himmen aus, die des Gdjari rtschaftsministers Dr. Schacht Ministerialrat di-i, ckr j,

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Matin" meldet, daß das Mitglied des franzö­sischen obersten Kriegsrates, General George, der die Altersgrenze erreicht, ausnahmsweise drei Jahre länger Mitglied des ooerften Kriegs­rates bleibt. General George war Chef des Militär­kabinetts des Kriegsminifters Maginot und wurde beim Anschlag aus König Alexander von Jugosla­wien in Marseille schwer verwundet.

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Dienstagabend wurde das berichtigte Schluß- ergebnis der Wahlen zum irischen Land­tag wie folgt bekanntgegeben: De Valera 69 Sitze, Cosgrave 48, LabourParty 13, Un­abhängige 8 Sitze. Damit hat de Valera ent­gegen allen Erwartungen keine absolute Mehrheit erhalten, sondern verfügt über genau die gleiche Anzahl Sitze wie die gesamte Opposition. Im alten Dail hatte de Valera der Opposition gegenüber eine Mehrheit von 4 Sitzen.

Der schwedische Außenminister Sandler wird am 8. Juli im Flugzeug nach Moskau fahren. Es handelt sich um den ersten offiziellen Besuch eines schwedischen Außenministers in Sowjetruß­land. Sandler keht am 10. Juli wieder nach Stock­holm zurück.

-n-'chen Kultur erwachsen ist. Es ist ein Beweis für bt Stärke unserer Rasse, daß ihre Symbole, T'äuche und Mythen sich erhalten haben, nur über- jjizft durch ein römisches Geschichtsbild. Die Auf­lösung, daß das Reich Theoderichs des Großen die Frtsetzung des römischen Reiches sei, wurde in der fcgenben Aussprache allgemein abgelehnt. Theode- rih sei von der Idee eines germanischen Reiches boerrscht gewesen. Zu diesem Schluß kommt man, ®nn man die Volkskunde zur Ergänzung der schriftlichen Quellen heranzieht. Die Volkskunde gibt ii u .eh viel reineres Bild der geschichtlichen Wirklich- kett. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, icä die erste germanische Staatsgründung Theode- öJIllfis den erbitterten Widerstand der römischen >b| Arche fand. An diesem Kampf ist Theoderich und ltQt> sen Reich zugrundegegangen.

Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen n . Plizei regt an, in Anbetracht der außerordentlich . As L' ^en Bedeutung der Leibesübungen für die : 2111 «k tsche Jugenderziehung und -ertüchtigung und der rnmUI; Liderung, die sie im neuen Reiche erfährt, <2 raßen und Plätze auch nach Män - : Ti rn zu benennen, die sich auf dem Gebiete

ien & Bt Leibesübungen in Deutschland verdient e 3uni' ««nacht haben, wie z. B. Friedrich Ludwig Jahn, M ja edrich Friesen usw. n gl: »r B :l

nter h 3n der Nacht vom 13. zum 14. Juli spricht Reichs- ,D.Pvoiianisationsletter Dr. Ley von der Düsseldorfer ffen, L sstellungSchaffendes Volk" aus zu den 93e« in tr-bsführern und Gefolgschaftsmitgliedern des iilmfüi 6a ft Jt ä 11 e n g e ro e r b e 5. Die Kundgebung tiinftaHtorD in der Zett von 1.30 Uhr bis 2.30 Uhr auf örberir:c!le deutschen Sender übertragen.

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iternati Der Betrat der D eutschen Reichsbahn vom 5. bis 7. Juli 1937 unter dem Vorsitz des ltglis^ Mchsverkehrsminifters Dr. Dorpmüller in iedri ch sh äsen zusammengetreten, um die 1 or ßen Konstruktionswerkstätten deutscher Flugoer- bei i '-eirstechnik kennenzulernen.

Jrn Anschluß an die Beerdigung besuchte Dr. L e y die in zwei Krankenhäusern untergebrachten Ver­letzten des Grubenunglücks. Nachdem der Reichs­organisationsleiter die Angehörigen der durchweg schwer Verletzten nochmals seines herzlichen Mit­gefühls versichert hatte, überreichte er jedem einzel­nen Verletzten Blumen, übermittelte ihnen die Ge- nesungswünfche des Führers und sprach ihnen An­erkennung fiir ihr heldenmütiges Verhalten bei der Explosionstatastrophe aus.

ser Reichstagung eines wichtigen evangelischen Ver­bandes teilnehmen.

Jnlernallonales Schachturnier in Vad-Nauheim.

Der Großdeittsche Schachbund veranstaltet vom 18. bis 20. Juli im Bad-Nauheimer Kurhaus ein Internationales Schachturnier, an dem Schachweltmeifter Dr. E u w e, Amsterdam, der Exweltschachmeister Dr. Aljechin, Paris und die deutschen Großmeister Bogoljubow und S a - misch teilnehmen werden. In Schachkreisen ist man sehr gespannt, wie Aljechin diesmal gegen Dr. Euwe abschneiden wird; bei dem letzten Welt- meisterschastskampf besiegte Euwe Aljechin mit 15V2 zu 14V2 Punkten und errang damit den Titel Des Weltschachmeisters. Dem Internationalen Turmer geht ein Blind-Simultanspiel des deutschen Groß­meisters S ä m i s ch gegen zwölf Gegnervoraus; Dr. Aljechin, Bogoljubow und Samisch werden 100 Simultanpartien spielen.

Englische verkehrsfachleule besuchen Deutschland.

Der Reichs- und preußische Verkehrsminister. Dr. Dorpmüller empfing 200 Mitglieder des briti­schen Institute of Transport, die unter Führung Des bekannten englischen Verkehr sfachmannes ©tr Alfred Read eine zehntägige Reise durch Deutsch­land unternehmen. Reichsoerkchrsmimfter Dr. D o r p rn ü l l e r gab feiner Freude darüber Aus­druck, fo zahlreichen hervorragenden Fachleuten oer englischen Derkehrswelt den modernsten Stand Der deutschen Derkehrsanlagen vor Augen fuhren zu können. Bei dem Empfang wurde Reichsmmlster Dr. D o r p m ü l l e r durch Ueberreichung Der Goldenen Medaille des Institute of Transport ge­ehrt. In den letzten Tagen besichtigten die englstchen Gäste die Bauten Der Nordsud-8-Bahn, das Schifft- hebewerk in Niederfinow sowie Teile der Reichs autobahn Berlin-Stettin. Im weiteren Derlau ihrer Reife werden sie Nürnberg, Rothenburg und München, Frankfurt a. M, Wiesbaden Koblenz und Köln besuchen. Als Abschluß ihrer Reift steht der Besuch der Düsseldorfer AusstellungSchaffen­des Volk" in Aussicht.

Deutsche Tanzkunst in Paris.

Im Rahmen eines Gala-Tanzabends im Großen Calais in Paris führte die Tanzgruppe Gunther (München) das neue deutsche Kunsttänzen vor einer festlichen internationalen Gesellschaft von vielen tau­send Zuschauern vor. 2m ersten Tanz trat Maja L - r mit vier Tänzerinnen in emem Trommeltanz auf, dann zeigte sie sich mit sechs Tänzerinnen m der Verkörperung einesnächtlichen Gedankenzuges und zum Schluß führte die Gruppe einLied an hen Tanz" auf. Die Tänzerinnen spielten die be- gleitenden Musikinstrumente selber. Die künstlerische Leistung Der Deutschen, die in Tanz und Musik ge-

Klewlß. Im Namen des Führers, der Partei und Der NAF. und Des gesamten deutschen Volkes über­brachte Dr. Ley den toten Arbeitskameraden die letzten Grüße. Ihr klagt uns an, Denn jeder Tod, der uns einen Kameraden aus Der Mitte unserer Gemeinschaft reißt, ist eine Anklage für menschliche Schwäche und Unzulänglichkeit. Alles ist hier ge­tan worden, um das Unglück, das Euch getroffen hat, zu verhüten. Eins soll uns allen Verpflichtung bleiben, daß wir, wenn wir auch den Tod nicht verhindern können, alles tun, um Das Leben Der Bergleute fo zu gestalten, daß es lebenswert ist. Bewegten Herzens sprach Dr. Len Den Hinterbliebe, nen Der Toten Trost zu.Euch bringe ich den Trost Des Führers, das ist Das Höchste, was ich Euch bringen kann, Die Trauer von 20 Millionen jdjaffenDen Deutschen und Die Anteilnahme Des Deutschen Volkes. So wollen wir Den letzten Betriebsappell halten. Wir gedenken der tapferen Knappen und geloben ihnen, daß ihre Mahnungen nie vergessen werden, daß sie in unseren Herzen eingegraben bleiben."

Em unübersehbarer Trauerzug geleitete Die Knappen zu ihrer letzten Ruhestätte, Die unweit Des Ehrenmals Der zwölf Jungbergleute liegt, Die fast auf Den gleichen Tag vor vier Jahren als Opfer eines Uebertageexplosionsunglücks hier beigefetzt wurden.

sichtigt. *

Die Bank von Frankreich, die am Ium dieses Jahres ihren Diskontsatz um 2 v. H. auf 6 v.H. erhöht hat, hat am Dienstag Den Dis- kontsatz um 1 v. H, auf 5 v. H. ermäßigt.

Gelegentlich Des Tages Der Deutschen n ft finDet vom 16. bis 21. Juli in München Bit Jahresversammlung Der Reichs- idimmer Der bildenden fünfte statt. Das iwgramm sieht eine Anzahl wichtiger Referate d:_ Reichskulturwalter Moraller spricht über Xi e Ausgaben Des- Architekten im Rahmen des jiirjabresptanes", Prof. Dr. Sagebiel (Berlin) ibirMalerei und Plastik in Der neueren Architek- n*'. Vor Den deutschen Kunstverlegern und Kunst- Adlern wird Reichsbankdirektor Dr. B r i n k - n n auf Den Deutschen Export eingehen, wäh- irs Ministerialrat Dr, Günther sich über Kunst- iftcigerungen verbreiten wird. Die Fachgruppe tt Gebrauchsgraphiker und Entwerfer hört von Generaldirektor Hugo Theunert Ausführungen ibrrIndustrie und Handel als Auftraggeber des Linstlers".

Cie Werbefachmänner Der Well lagen in Paris.

.fm Paris fand Die erste Sitzung Des Dritten Lltreklamekongresfes statt, zu Dem eine Lllhe deutsche Abordnung eingefroren ist; an ihrer Hitze steht Der Leiter Der Reichsfachschaft deutscher Skrbefadjleute Hugo Fischer. Der Deutschen Ab- iiinung gehören weiter an vom Werberat der La tschen Wirtschaft Vizepräsident Professor Dr. 5)i n t e, ferner Vertreter Der Presse, Gebrauchs- Mcphik, Verkehrswerbung usw. Die deutsche Ab- iriiung wird neben Den Vertretern des Organisa- slandes Frankreich Die stärkste Gruppe auf Dem Dt treklamekongreß fein. In feinen Arbeitstagun- Cir wird sich der Kongreß in erster Linie mit Den trugen Der Schulung von Werbefachleuten und mit ter. Werberecht befassen.

Hauptversammlung

U>es Guslav-Adolf'Vereins in Kaiserslautern.

s'PNH. Der Gesamtverein DerGustav-ADolf- (liiftung hält vom 28. August bis 1. September ii Kaiserslautern seine 82. Hauptversammlung ab. Tn 29. August werden in Kaiserslautern und in liefen anderen Gemeinden Der Pfalz Festgottes- iieifte gehalten. Am gleichen Tag findet eine evan- Mche Kundgebung statt, bei Der Vertreter Der glichen Oeffentlichkeit zur Worte kommen. Nach <n:r GeDächtnisfeier für Geh. Rat D. Rendtorff ii lder Lutherkirche finden sich die Vertreter der «meinen Zweigveretne zur Abgeordnetenverfamm- Iirg zusammen. Daran schließt sich die öffentliche 5a.iptversammlung an, in der nach einer Er­is ungsansprache Des Präsidenten Dr. Gerber i c Jahresbericht von D. Geißler gegeben wird, (rzm besonderen Ton erhält die diesjährige Haupt- »rummlung dadurch, daß etwa 100 Nachfahren Br Pfälzer Auswanderer aus Südungarn an die-

verbandes für Deut

Südafrika, Polen, Finnland, Italien, Oesterreich, China, die Vereinigten Staaten, Argentinien, Bel­gien, Bulgarien, Jugoslawien, Norwegen, die Schweiz und Holland vertreten. 442 Ausländer ha­ben den Arbeitsdienst für Die weibliche Jugend be-

Um Dienstag begannen in Wien Die im A b ko m° m n vom 11.3uH 1 936 vorgesehenen Bespre­chungen zwischen Beauftragen des Bundeskanzler- cnts (auswärtige Angelegenheiten) und Des Reichs- ej),enminifterium5 über verschiedene Fragen, die M der Durchführung Des Abkommens im Zusarn-

cher Kleintierzüchter vollzogen. Vertreter des Reichs- ernährungs-, Reichsinnen- und Reichskriegsminifte- riurns waren anwesend. Der Präsident des Reichs­verbandes Deutscher Kleintierzüchter, Karl Vet­ter, jetzt auch Präsident der neuen R e i ch s f a ch - gruppe Deutsches Hundewesen, ernannte < um geschäftsführenden Präsidenten den Major a. D. Conrad M o st. In der Sitzung wurde grundsätzlich eftgeftellt, in Zukunft sei besonders die Zucht von Gebrauchshunden zu pflegen, damit der wachsende Bedarf der Landwirtschaft, der Wehrmacht und Der Organe Der öffentlichen Sicherheit an zuverlässigen und leistungsfähigen Hunden gesichert fei.

Ein preisgekröntes Luftfahrl Vuch.

Zu Beginn Des vorigen Jahres veranstaltete der Oberbürgermeister Der Stadt Frankfurt a. M. ein Preisausfchreiben zur Erlangung Des besten Buches auf Dem Gebiete Der Luftfahrt. Verlangt war ein Werk, Das Den GeDanken Des Fliegens chöpierifch gestaltet unD seine Bedeutung für das völkische Leben auszeigt. Nach Anhörung eines be- ratenden Ausschusses hat Oberbürgermeister Staats­rat Dr. Krebs aus Der Reihe Der Einsendungen die Arbeit von Thor GooteDer Führer Der Luftschiffe" mit dem Preise ausgezeichnet. Es handelt sich um eine sachverständige Schilderung Der Zeppelinangrisfe auf England während Des Weltkrieges. Die Darstellung ist von großer drama­tischer Spannung, von hohem Verantwortungs­gefühl und echter Begeisterung getragen. Die Tät­liche, daß Die preisgekrönte Arbeit Den Heldenkampf deutscher Luftschiffe im Weltkrieg in einer leben­digen und fesselnden Form beharttielt, ist mit Rück- icht Darauf, daß Frankfurt heute Der Mittelpunkt les Weltluftschiffverkehrs ist, vorn Standpunkt des Veranstalters des Preisausschreibens besonders zu begrüßen.

Neuer Dellrekord im Segelflug für Frauen.

In Palmnicken an der Sarnlandküste star­tete die Sportstudentin Inge Wetzel vom Institut für Leibesübungen in Königsberg mit einem Segelflugzeug Typ (Brunau Baby zu einem Ver­such, den Weltrekord im Dauerfegeiflug für Frauen zu brechen. Bei stetem Westwind in Stärke von zehn Sekundenmetern, konnte Inge Wetzel ins­gesamt achtzehn Stunden 31 Minuten in der Luft bleiben. Damit ist der vor einigen Tagen aufgestellte Weltrekord Eva Schmidts mit 14 Stunden beträchtlich überboten worden.

Noch keine Spur von Amelia Larharl.

Das KüstenwachschiffJtafca" hatte auf Der Suche nach Der feit Drei Tagen vermißten Fliegerin Ame­lia Earyart und ihrer Begleiter etwa 280 Mei­len nördlich der Howland-Jnftl angeblich Raketen­signale gesichtet. Später traf leider vom Küstenwach­schiffJtafca" die Mitteilung ein, daß Die als Ra­ketensignale vom Flugzeug Amelia Earharts gedeu­teten Lichtzeichen durch fallende Meteore verursacht gewesen seien. Die Regierung der Vereinigten Staa­ten gibt schätzungsweise täglich 250 000 Dol­lar für die zur Auffindung der verschollenen Welt- fliegerin eingeleitete Rettungsaktion aus. Ein hal­bes Dutzend Kriegsschiffe, zahlreiche Flug­zeuge und Tausende von Angehörigen Der ame­rikanischen Marine sind für Die Suche eingesetzt worden. Ueberbies sind von Der Marineleitung

Unehelich.

Auch uneheliche Kinder sind Glieder der Gemeinschaft.

NSK. Daß Die Ehe Die Grundlage Der Volksgemeinschaft bleiben muß, ist selbst­verständlich. Dieser Grundsatz ist gerade auch im Interesse Des Kindes vom Familien­rechtsausschuß Der Akademie für Deutsches Recht aufgestellt worden aus der Erkenntnis heraus, daß Das seelische und rechtliche Band Der Ehe, das Leben in Der Familie Der Eltern Die beste (BrunDlage für Die Entwicklung eines Kindes ist. Aber ebenso selbstverständlich muß die Volksgemeinschaft verlangen, daß jedem Kinde, ob ehelich oder unehelich, Die Möglichkeit gegeben wirD, ein wertvolles Glied sei­nes Volkes zu werden. Aus diesem Grunde muß die Stellung Des Kindes verbessert, Die Verant­wortung Des Vaters und der Mutter verstärkt werden. Es handelt sich hier also keineswegs um eine Forderung, die nur das individuelle Wohl des Kindes im Auge hat.

Man könnte hier einwenden, daß Durch eine ge- ellschaftliche unD rechtliche Gleichstellung von Mutter und Kind und Erhöhung der Pflichten Des Vaters die Ehe gefährdet sei. Gerade Die Vermehrung Der Pflichten Des Vaters bedeutet aber Dadurch, daß sie ihm immer wieder die Verantwor­tung gegenüber seinem Fleisch und Blut vor Augen ührt, eine Erziehung zur Eh e. Die Stel­lung der unehelichen Mutter wird niemals rechtlich dieselbe wie die Der Ehefrau sein. Ihre Lage wird chon deshalb immer eine andere fein, Da sie Die Sorgen um ihr Kind allein tragen muß. Wenn sie aber ihre Ausgabe als Mutter verantwortungs­bewußt erfüllt, Dann muß sie auch als Mutter gewertet werden. Es ift unrichtig, Daß uneheliche Mütter meist leichtsinnig und hemmungslos sind; es gibt so manche Frau, die aus Willen zum Kinde Mutter geworden ist. Und wenn auch Dem Mann diese Achtung vor Der Mutter wieder bewußt wird. Dann wird Dies zur Ehe führen.

Wenn auch bevölkerungspolitisch kein Grund zur Förderung unehelicher Geburten besteht, dann darf aber doch nicht eine andere lebenswichtige Frage für unser Volk, nämlich Die Abtreibung, übersehen werden. Eine Verminderung der Abtrei­bung ist nur möglich, wenn Die Stellung von Mutter und Kind eine andere als bisher, wenn ihnen DerMakel" genommen wird. >

Der Direktor Des Deutschen JugenD- archivs in Berlin, Dr. Wedler, kommt zu Dem Ergebnis, daß Das uneheliche Kind keineswegs anlagemäßig hinter dem ehelichen zurücksteht. In der Statistik der Asozialen, Geisteskranken und auch Kriminellen fallen Die Unehelichen nicht ins Ge­wicht. Auch eine weitere Behauptung, daß es bei Den unehelichen Verbindungen meist an wahrer Liede fehle, wird durch Die hier gemachte Fest­stellung, Daß ein Drittel Der unehelich Geborenen Durch nachfolgende Ehe legitimiert werden, wider­legt. Wenn auch manchmal rassehygienisch uner- wunsckte Kinder aus unehelichen Verbindungen Her­vorgehen, Dann darf das, gerade von Der Volks­gemeinschaft aus gesehen, doch nicht dazu sühren. Den erbanlagemähig wertvollen Kindern auch die Möglichkeit zu nehmen, vollwertige Volks­genossen zu sein. Dr. ES.

Den in Den Wiener Krankenhäusern Erscheinungen schwerer Phlegmone (einer zur Eiterung führen­den Entzündung Der Weichteile) beobachtet, Deren Ursache man sich nicht erklären konnte. Schließlich wurde festgestellt, daß diese Leute sich Petro- leumeinspritzungen beigebracht haben, um sich seitens Der Krankenkassen Die Krankengel­der auszahlen zu lassen. Die Wirkungen Der Ein­spritzungen waren z. T. so stark, Daß Die Heilungs- Dauer oft ein Jahr beanspruchte. Einer Der zehn Angeklagten hatte seine ganze Familie mit Petro­leumeinspritzungen versehen. In einem anderen Fast versuchte ein Mann noch Durch Auflegen eines mit Salzsäure getränkten Tuches seine Krankheit xu verlängern. Diese Petroleumeinspritzungen wur­den fortgesetzt, obgleich in Den Kreisen Der Betrüger bereits bekannt war, Daß sie fürchterliche Schmerzen hervorriefen.

Blutiger Ausgang eines Erbfchafisstreiles.

In einem Dorf bei Lublin kam es zu einer blu­tigen FamilienauseinanDerfttzung. Im Verlauft eines Erbschaftsstreites schoß ein junger Mann alle Verwandten, Die sich (einer Auffassung entgegenstellten, nieDer. Seine Frau, seine Mutter und zwei Nachbarn verletzte er Durch Schüsse I e - bensgescihrlich, seine Schwiegermutter und ein Nachbar wurDen töDlich getroffen. Der Täter floh in einen nahen WalD. Der Polizei, die mit Spürhunden nach ihm sucht, ist es bisher noch nicht gelungen, seiner habhaft zu werden.

Ostjüdische WefftrhelDen in Polen.

Kattowitz, 2. Juli. (DNB.) Wie in anderen Städten Polens wurDen auch in Bendzin (Dombro- waer Revier) von OstjuDen Bluttaten verübt, Die Die Bevölkerung in große Erregung versetzt ha­ben. Auf Dem Markt versuchte ein jüdischer HänD- ler seinen polnischen Gehilfen bei Der Lohnzahlug zu übervorteilen, was zu einer Auseinandersetzung führte. Als Der Vater Des Gehilfen Die berechtigte ForDerung feines Sohnes unterstützte, fielen die MarktjuDen über Die beiden her und verletzten sie durch Messerstiche. Eine zahlreiche Menschen­menge setzte sich gegen diese Gewalttaten zur Wehr und verprügelte die jüdischen Händler. Die Empö­rung über die sich ständig fortsetzonden blutigen Provokationen der Juden führte zu Kundgebungen, die auch auf die benachbarten Städte Sosnowitz und Dombroroa Übergriffen. Dabei wurden jüdische Ge­schäfte zerstört und in jüdischen Häusern die Fenster- scheiben eingeworfen. Nur mit Mühe konnte Die Po­lizei Die Ruhe roieDer Herstellen. 40 Personen, Die sich an Den Kundgebungen beteiligt hatten, wurden vorübergehend ftstgenommen. Zahlreiche Juden, die durch ihre Frechheit Die Menge zu Tätlichkeiten auf- gereizt hatten, wurden verhaftet.

Jüdischer Ausbeuter verurteilt.

Die unglaublichen Ausbeutungsmetho- d e n eines Juden tarnen beim Wiener Bundesge- richtshof zur Sprache, zugleich auch Die Ohnmacht Österreichischer Werktätiger gegenüber schamloser Ausnutzung und Blutsaugerei. Der jüdische Ziege- leibesitzer Moritz Weiß, tschechoslowakischer Staats­bürger, hatte die raffiniertesten Methoden ersonnen, um Die Arbeiter seiner in Der österreichischen StaDt Amstetten gelegenen Fabrik bis auf letzte auszu­nutzen. Die Leute mußten sich verpflichten, 80 v. H. des Lohnes in Lebensrnitteln entgegenzunehmen. Die Lebensmittel, die der jüdische Fabrikant lie­ferte, waren durchweg minderwertig. Tagelang gab es kein Brot und keine Milch. Für die Wohnräume im Fabrikgebäude wurden enorme Mietpreise be­rechnet. Einzelne Arbeiter erhielten wöchentlich nur etwa 2 bis 3 Schilling in Die Hand. Sie waren