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Aus der engeren Heimat

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Wirtschaft

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kenhaus verbracht. Das Motorrad wurde stark schädigt.

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Rundfunkpro^ramm

Kreis Wetzlar.

# Wißmar, 7. Mai. Bereits im Laufe vergangenen Winters wurde von der Gemeinde Beschluß gefaßt, ein neues Forst Haus

beträgt 101900,87 Mark, davon der Reservefonds 70 000 Mark. Der Bestand an Bankguthaben, Post­scheckkonto, Wertpapieren, Handelswechseln sowie in der Kasse betrug 144 318,44 Mark, was als sehr aünstig zu bezeichnen ist, zumal 82149,56 Mark sofort verfügbar sind. Die Bilanzsumme mit 676182,40 Mark Aktiva ergab einen Reingewinn von 3154,74 Mark. Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates wurden in ihren Aemtern belassen. Die Geschäftsanteile werden mit 5 v. H. verzinst, Sparguthaben bis zu,4,25 o. H., Kredite in tauf enter Rechnung mit 5 v. H.

Kreis Schotten.

Laubach , 6. Mai. Der Arbeiter Karl Pitz, der mit seinem Motorrad von seiner Arbeitsstätte kam, stieß in der Ortsdurchfahrt am Untertor mit dem Lastkraftwagen der hiesigen Firma Braun zusammen, wobei der bedauernswerte Mann neben anderen Verletzungen das linke Bein brach. Der Verletzte wuroe in das Laubacher Kran-

Samstag, 8. Mai.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11: Von Köln (aus Düs­seldorf): Reichssendung: Eröffnungsfeier der Reichs­ausstellungSchaffendes Volk". Es spricht Minister­präsident Generaloberst Göring. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14.10: Musikalische Rückantworten Wunschkonzert. 15: Volk und Wirt­schaft. 15.15: Wir bemerken dazu ...! 15.30: Wir stehn zu den Männern vom Bauernstand! 16: Froher Funk für alt und jung. 18:Italien." Sport rings um Deutschland. 18.15: Sportschau. 18.30: Blasmusik. 19.30: Rückblick auf den 14. Deutschen Weltwirt- schaftstaq. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10:Wir fahren ins Land." Die heitere Rundfunk­parade. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Funkbericht vom Ostpreußenturnier 1937 in Insterburg. 22.40: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 24 bis 2:Fidelio", Oper in zwei Akten.

geringer Ueberstand. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 14 bis 18 RM., 6 bis 8 Wochen alte 18 bis

RM., 10 bis 13 Wochen und ältere Tiere 24 bis

bauen. Nachdem nun die Vorarbeiten erledigt sind, konnten die Maurerarbeiten am Montag vergeben werden. Den Zuschlag erhielten die hiesigen Unter­nehmer K. Todt und E. Pfeiffer. Mit der Ar­beit wurde auch gleich begonnen. Der Platz, wo das Forschaus zu stehen kommt, ist in der Richtung nach Salzböden auf einer Anhöhe rechts vor dem Distrikt 9 Reifensteinerwald, ungefähr 1200 Meter vom Dorfe entfernt. In diesen Tagen wurde die Gemeindeviehwaage abgerissen, die lange Jahre sich an dar Kirche befand, da an dieser Stelle das Ehrenmal für die gefallenen Krieger seinen

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Platz erhalten soll. Die Mehwaage wird auf dem Hofe des Gemeindefaselstalls eingebaut. Die Schafherde der hiesigen Schäferei, die sich aus Schafen mehrerer Landwirte zusammensetzt, ist durch günstige Nachzucht auf nahezu 350 Stück an- gewachsen. Durch die bessere Witterung in den letz­ten Tagen konnte der regelmäßige Weidegang und die Reihenfolge des Pferchens wieder durchgeführt werden.

Kreis Biedenkopf.

* Gladenbach, 4. Mai. Lehrer A. Eck­hardt (Gladenbach), früher in Waldgirmes und Fellingshausen, wurde zum Hauptlehrer an der Schule zu Gladenbach ernannt. In seiner Eigen­schaft als Ortsgruppenleiter der NSDAP, wurde er von Gauleiter Sprenger bestätigt.

Das Urteil

im dritten Bibelforscherprozeß.

LPD. Frankfurt a. M., 5. Mai. Das San­der ge ri ch t beendete am Mittwoch die Verhand­lung gegen zehn Angeklagte, die beschuldigt waren, die Bibelforschertätigkeit fortge­setzt zu haben. Das Gericht sprach eine Angeklagte frei und stellte das Verfahren gegen eine weitere Angeschuldigte auf Grund des Straffreiheitsgesetzes vom 23. April 1936 ein. Im übrigen wurden die Angeklagten zu Gefängnisstrafen von drei Monaten bis zu einem Jahr verurteilt und die Schutz- und Untersuchungshaft angerechnet. Bei fünf Angeklagten gelten die Strafen als verbüßt. Der Haftbefehl gegen sieben Angeklagte wurde auf­gehoben.

In der Urteilsbegründung wurde u. a. gesagt, die deutsche Volksgemeinschaft stehe auf dem Stand­punkt, daß die Tätigkeit der Bibelforscher den Be­stand des Reiches erheblich gefährde. Wenn das Gericht auf milde Strafen erkannt habe, so sei das aus der Erwartung geschehen, daß die Angeklagten diese Milde zu würdigen wissen. Die Bestraftmg der Angeklagten erfolge, weil sie sich trotz Verbots weiter als Bibelforscher betätigten.

Aktienmarkt eingetreten waren, lag die Börse in der zweiten Börsenstunde wieder sehr ruhig und die erzielten Besserungen wurden nicht immer be­hauptet. Verein. Stahl 118,25 nach 118,75, IG. Farben 169,25 nach 169,75, dagegen Hoefch 122,50 nach 122, Reichsbank 204 nach 203,50 und Deutsche Erdöl 152,50 nach 152. Von später notierten Wer­ten stiegen Akkumulatoren bei allerdings kleinem Umsatz auf 223,50 bis 225 (220), ferner Rhein. Braunkohlen 231,50 (230,25), andererseits Gold­schmidt 138,75 (139,75), Hanfwerke Füssen 109,50 (110,75) und Südd. Zucker 199 (200).

Renten blieben sehr ruhig bei behaupteten Kur­sen Niedriger Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 127,50 (127,75). Goldpfandbriese und Kommunal-Obligatio- nen konnten bei meist unveränderten Kursen voll zuac'-ült werten. Liquidationspfandbriefe bröckelten z. T. noch etwas ab, Stadt- und Staatsanleihen blieben unverändert. Von Industrie-Obligationen 6 v.H. IG. Farben 136,25 (135,75).

3tn Freiverkehr bewegten sich Adlerwerke Kleyer ei 114 bis 116, Wayß & Freytag unverän­dert 150,50, höher Geiling Sekt mit 55,50 bis 57,50, Rastatter^ Waggon mit 28, dagegen Ufa auf wcchr- scheinlichsis Dividendenausfall 71,25 bis 70,50 (72,13). Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse ruhig.

Wegen der Geschäftsunterbrechung durch den Feiertag blieb die Unternehmungslust auch an ter Abendbörse klein. Indessen war die Haltung gegen den Berliner Schluß wohl nicht ganz einheitlich, aber überwiegend gut behauptet. BMW. gingen in Anpassung an Berlin auf 156,50 (158) zurück. JG.- Farben lagen 0,25 v. H. höher mit 169,75, Rhein­stahl um 0,40 v. H. mit 157, Buderus und Verein. Stahl um je 0,25 v. H. auf 128,25 bzw. 118,50.

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Stadttheater Vase". - Glori Modell". - [ Kronzeugin". - Mus am Kran Minälben, Agu Droese. - Gies wbenb Kammer Neuen Aula be:

Frankfurter Schlachkvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. Mai. Auftrieb: Groß­vieh 932 (gegen 870 am 29. April), darunter 160 (150) Ochsen, 169 (151) Bullen, 477 (464) Kühe, 126 (105) Färsen. Kälber 316 (286), Hämmel und Schase 22 (17), Schweine (565). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43 bis 45 (44 bis 45), b) 38 bis 41 (38 bis 41). c) 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 39 (39), c) 34 bis 36 (34 bis 36). Kühe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33

(28 bis 33), d) 16 bis 25 (15 bis 25). Färsen a) 41

bis 44 (41 bis 44), b) 40 (40), c) 33 bis 35 (33 bis 35), d) 28 (28). Kälber a) 65 (60 bis 65), b) 56 bis

59 (56 bis 59), c) 41 bis 50 (41 bis 50), d) 35 bis

40 (32 bis 40). Hämmel b2) 45 bis 46 (45 bis 50), c) 35 bis 43 (38 bis 43), c) 30 (). Schafe und Schweine nicht notiert. Marktverlauf: Großvieh zu­geteilt. Kälber und Schafe lebhaft.

Fleischgroßmarkt. Angebot: 132 (329) Viertel Rindfleisch, 137 (174) ganze Kälber, 10 (14) Hämmel, 594 (646) halbe Schweine. Notiert in RM. je 50 Kilogramm: Kuh fleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch c) 61. Kalbfleisch I 78 bis 90 (75 bis.85), II 65 bis 77 (60 bis 74). Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73.

Fettwaren. Roher Speck unter 7 cm 78, Flomen 80 RM. je 50 Kilogramm. Marktverlauf: lebhaft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Mai. Die Marktlage zeigt gegen den vergangenen Montagsmarkt keine Ver- änderung. Cs notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandels- preise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W13 29,80, W16 29,90, W 19 29,90, W 20 30,25, Roggenmehl Type 1150 R12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Fracht- ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggen­kleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebün­delt 2,40. Tendenz: ruhig.

Schweinemarkt in Nidda.

Ö3 Nidda, 5. Mai. Auf dem heutigen Schweine­markt waren 396 Ferkel und 4 Läuferschweine aufgetrieben. Bei sehr flottem Handel verblieb nur

Hhein-Mamische Börse.

Mittagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 5. Mai. Die Börse lag still und wieder uneinheitlich. Die Auflegung einer neuen Reichsanleihe blieb an den Aktienmärkten ohne Ein­fluß; bei der derzeitigen flüssigen' Geldmarktlage kann schon jetzt mit einer glatten Unterbringung ge­rechnet werden. Von der Kundschaft lagen nur we­nig Aufträge vor, während der berufsmäßige Han­del angesichts des morgigen Feiertages keine nen­nenswerte Unternehmungslust an den Tag legte.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung bei kleinen Umsätzen uneinheitlich, die Veränderun­gen bewegten sich bei 0,50 bis 1 v. H. Nach den ersten Notierungen erfolgten auf Teilgebieten kleine Käufe, so daß leichte Erhöhungen eintraten. Etwas größeres Geschäft hatten Ph. Holzmann mit 155,75 (154,50) auf die 8 (6)proz. Dividendenerklärung. Von Montanaktien setzten Hoesch mit 122 (123) und Verein. Stahl mit 118,25 (118,75) ein. Chemische Werte bröckelten leicht ab, nur IG- Farben 0,40 o. H. höher mit 169,75. Am Elektromarkt waren AEG. etwas belebter mit 42,90 bis 43, Gefftirel un­verändert 150,50, Siemens 202,50 (202), Bekula 164,50 (165,25). Je 1 v.H. niedriger lagen Rhein­metall Borsig mit 150 und Deutscher Eisenhandel mit 157; Muag blieben mit 152,90 (152,75), Daim­ler mit 141 und Westdeutsche Kaufhof mit 62 be­hauptet, Reichsbank plus 0,50 v. H. auf 203,50.

Der variable Rentenmarkt lag still. Teil­weise erfolgten kleine Abgaben, Altbesitz 125,75 (125,90), Kommunal-Umschuldung 93,80 (94). 1951er Verein. Stahl unverändert 99,50, Städte-Altbesitz waren mit 130 gefragt.

Nachdem nach den ersten Kursen teilweise mäßige Befestigungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. am

Frauenverein schafft ein Genesungs­heim in Lauterbach.

Lauterbach, 6. Mai. (Lpd.) Die von dem hiesigen Frauenverein geleitete Heilanstalt für Kranke im Eichhofpark, die der Frauern verein von der Stadt Lauterbach vor einiger Zeit gekauft hat, soll jetzt durch den Aus- und Umbau eines großen Nebengebäudes zu einem Gene­sungsheim erweitert werden. Durch diese Er­weiterung sollen die Einrichtungen eines Heimes für genesende Kranke geschaffen werden, wobei man damit rechnet, daß das Genesungsheim etwa 30 Personen Unterkunft geben wird. Das Gene­sungsheim, das eine Erweiterung ter von dem Frauenverein auf gemeinnütziger Grundlage geleiste­ten Arbeit darstellt, soll bis Ende Juli sertiggestellt sein und dann für das ganze Jahr feiner Bestim­mung dienstbar gemacht werden.

Landkreis Gießen.

geschlossen.

<£ Beuern, 6. Mai. Gestern feierten die Ehe­leute Heinrich Rühl und Frau Marie, geb. Roos, das Fest ter silbernen Hochzeit. Das Jubel­paar stammt aus Burckhardsfelden. Der Jubilar kann auch auf eine 30jährige Arbeitstätigkeit in der Zigarrenfabrik der Firma Noll zurückblicken, in der er seit 26 Jahren Werkmeister ist. Seit 14 Jahren steht er an der Spitze der Gefolgschaft der Firma in Beuern. In einer Bauernversamm- ! ung sprach der Ortsbauernführer Hermann über die Hofkarte, für deren Ausfüllung er prak­tische Hinweise gab.

ch Mainzlar, 6. Mai. Folgende Arbeitskame­raden konnten auf eine 2 5jährige Tätigkeit bei den hiesigen Didierwerken zurückblicken: Kaspar Bork, Staufenberg; Jakob Carle, Josef Kolter, Ludw. Fuchs und Jakob Wilh. Dietz aus Mainzlar sowie Hch. Becker, Treis a.d.Lda. Die Jubilare wurden in feierlichem Betriebsappell würdig geehrt.

§ Allendorf (Lumda), 5. Mai. Der gestern im Saale der ersten Schule veranstaltete Heim­abend der hiesigen Ortsgruppe der NS.-F rauen- schäft war wiederum reichhaltig gestaltet. Orts­frauenschaftsleiterin Frau Strack eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßungsansprache und verlas anschließend einen mit großem Beifall aufge­nommenen Vortrag über das ThemaDie Frau und der zweite Vierjahresplan". Der Gesang einiger Frauenschaftslieder verschönte den Abend. Wie ge­wöhnlich, so hatte sich auch diesmal wieder Schu­lungsleiter Pg. Strack in den Dienst der guten Sache gestellt und führte folgende drei Filme mit den erforderlichen Erläuterungen vor: 1.Die Herd­stätte im niedersächsischen Bauernhaus"; 2.Hoch­seefischerei" und 3.Wie ein goldner Ring entsteht". Alle drei Filme fanden den ungeteilten Beifall der Besucher. In der üblichen Weise wurde der Abend

co Eberstadt, 6. Mai. Der Gemeinderat setzte den Haushaltsvoranschlag für 1937 in Einnahme und Ausgabe mit 33 908 RM. fest.

«D L i ch , 7. Mai. Das frühere V o g t f ch e Haus in der Oberstadt ging durch Verkauf in ten Besitz des Sattlermeisters Ludwig 2) ärmer von hier über.

Kreis Alsfeld.

£ Groß-Felda, 6. Mai. Die hiesige Spar- und Darlehenskasse hielt ihre Generalver­sammlung in derTraube" ab. Von den 215 Mit­gliedern waren 161 erschienen. Die Zahlen des Ge­schäftsberichtes ergaben folgendes Bild: Der Ge­samtumsatz betrug 8 090 771,10 Mark, was ein Mehr von 2 811 022,24 Mark gegenüber dem Vorjahre bedeutet. Die Spareinlagen betrugen etwas über eine halbe Million. Es wurden gegen 100 neue Sparbücher ausgegeben. In laufender Rechnung betrug das Soll 469 804,64 Mark, das Haben 65 058,61 Mark. Das Eigenkapital der Gesellschaft

und holziges Steckholz. Clematis, auch Waldrebe, unterschieden in klein- und großblumige Arten. Erstere unempfindlicher. Empfeh­lenswert ist El. paniculata, die Sept.-Okt. überreich weiß blüht. El. montana: Frühlingsblüher. Großblumige Arten lieben Halb­schatten, bei heißer Sonne ster­ben junge Triebe oft plötzlich ab. Hilfe gewähren hier niedrige, schattengebende Stauden, die, in nächster Nähe angepflanzt, die heiße Sonne vom Wurzelhals fernhalten. Jungpflanzen durch Erdbehäuflung oder Tannen- reisig gegen Frost schützen. Be­liebte Sorte: El. Jäckmanii. Viele Cl.-Arten zieren nicht nur durch die Blüte, sie geben auch durch ihre bleibenden Federkelche winterlichen Schmuck. Pfeifen­blatt (Aristilochia), desien riesen­große Laubblätter tiefen Schat­ten gewähren, sehr empfehlens­wert als Rankpflanze für Lau­ben und Sitzplätze. Blüten glei­chen braunen Pfeifenköpfen. Ge­eignet für Halbschatten, ist wider­standsfähig gegen Pilzkrankheit und Insekten. Geißblatt,2e- länger - je - lieber" (ßonicera), schlingt sich im Wald an den Bäumen hoch, geeignet für Halb­schatten. Gute Sorten im Garten für Sitzlaube geeignet, da die Blüten besonders zur Abendzeit wohlriechenden Duft ausströmen. Schlingrosen, s. Rosen. Ein­jährige R. s. Gobea, Wicke, Feuer­bohne.

Ranunkel, im Garten besonders die Eoldranunkel beliebt, trägt kugelförmige, gefüllte Blüten, die

im April erscheinen. R. zählt $a den giftigen Hahnenfußgewächsen und wird durch Knöllchen ge­pflanzt.

Ranzig nennt man zersetzte Fette, die übel riechen und schmecken. Ranzige Butter kann den Ge­schmack wieder verlieren, wenn man sie gut mit Milch oder Was­ser unter Zusatz von doppeltkoy- lensaurem Natron durchknetet. Öl kann durch Ausglühen geret­tet werden. Schmalz und sonstige Fette, die ranzig geworden sind, verarbeitet man am besten $h Seife.

Rapid, lat., Bedeutung: schnell, jäh, reißend.

Rappe, Bezeichnung fSr eta schwarzes Pferd.

Rapünzchen, s. Feldsalat.

Rasen. Anlage nur angebracht, wenn bei geeigneter Größe Licht und Lust genügend Zutritt finden können. Vor dem Anlegen eines R. die Fläche umspaten, düngen, gleichmäßig ebnen, Unkrautwur­zeln und Steine sorgfältig ent­fernen. Saat erfolgt April-Mai an windstillen Tagen. 30 g Sa­men genügen im Durchschnitt für einen Quadratmeter. Fest an­treten oder Walzen des ein­gehackten Samens ist nötig. Je nach Lage oder Verwendung (Zier-, Bleich-, Spielrasen) sind verschiedene Grassortenmischun­gen im Handel erhältlich. Rasen­pflege: regelmäßiger Schnitt, bei Neuanlagen erst mit Sense oder Sichel ausführen, später mit Schneidemaschine. Wichtig ist der kurze Schnitt vor Frosteintritt.

Rasen will gepflegt werden!

Dann sieht er schön aus. Auch Ihr Rasenplatz im Garten läßt sich sogar mit wenig Arbeit pflegen. Der Rasenmäher nimmt Ihnen dabei allein schon viel Arbeit ab. Ihn und alle anderen Gartengeräte gibt es sehr preiswert bei

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Mal

Juni

Juli

Ang.

Sept.

Okt.

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1.92

1.92

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IV (Schmiede)......

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Eßnaßkohlen II..........................

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w III.........................

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Anthrazitnnßkohlen I (nur fttr Zentralheizung)

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,, II..................

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Hb.................

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H UI.................

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Zechenbrechkoks I und II...............

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B©i geschlossener Abnahme von einer Sorte von 5 bis 15 t wird ein Mengenrabatt von 10 Pf. per 50 kg und bei Abnahme von über 15 t ein solcher von 15 Pf. per 50 kg auf sämtliche Sorten ge­währt, mit Ausnahme von Gaskoks.

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