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Kommunalpolitische Tagung in Alsseld
Das Hallensporttest bet SA.-Gruppe Heffen
1 stehend aus 60-Meter-Lcmf, Hochsprung, Weit- fprung, Steinstoßen, Keulenzielwurf, Kleinkaliberschießen, Säbelfechten, Degenfechten, Boxen, Rin-
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SA. vermitteln.
tfl gilt der ewige Srundsaq, daß dort, wo ein unbeugsamer Wille herrscht, auch »ine Not gebrochen werden kann.
die Wichtigkeit der landwirtschaftlichen Stctti- hin. Auf den statistischen Unterlagen beruhen Entscheidungen der Reichsregierung in Fragen Volksernährung. Der Redner erläuterte sodann einzelnen interessanten Beispielen, wie durch
auf stik alle der an
in tiefem Boden nur eine geringere Geschwindigkeit halten als das Reitpferd. Eine wesentliche Vor- bedingung für die Ausbildung und die Leistung des Pferdes im Zuge ist eine entsprechende B e h a n d- k u n g des Pferdes durch den Fahrer sowohl im Stalle als auch in der Arbeit. Ohne Willigkeit des Pferdes ist eine Zugleistung nicht möglich. Richtige Belastung und Behandlung der Fahrzeuge trägt zur Schonung der Pferde wesentlich bei. Die Zuglast muß den Pferdekräften entsprechen. Be- schi'rrung und Anspannung. Beschaffenheit des Fahrzeuges, Verteilung der Last auf dem Fahrzeug und nicht zuletzt die Beschaffenheit der Wege und des Geländes spielen bei der Zugleistung eine große Rolle.
In der Reitbahn und auf der Fahrbahn wird die Grundlage gelegt für sicheres Fahren in jedem Gelände. Rach eingehender Einzelausbildung von Fahrer und Pferd in der Fahrbahn geht man zum schulmäßigen Fahren im Zwei- und Mehrgespann über. Haben die Fahrer die nötige Gewandtheit erlangt, sind die Pferde zugfest geworden, so erfolgt auf kurze Zeit das Fahren im Truppenverband e. Das Fahren in der Marschkolonne bildet den Abschluß der Fahrausbildung.
Rur eine gründliche theoretische Einzelausbildung der Fahrer vom Bock am Fahrlehrgerät, eine praktische Einzelausbildung der Fahrer vom Bock und vom Sattel gewährleisten vollen Erfolg. Die Fahrer vom Bock dürfen erst praktisch fahren, wenn sie die Leinenführung und die Hilfen am Fahrlehrgerät vollständig beherrschen. Die Fahrer vom Sattel müssen als Reiter nach den Grundsätzen der Reitvorschrift ausgebildet sein. Je besser die Reitausbildung der Fahrer -und die Rit- tigkeit der Zugpferde ist, um so leichter wird die Fahrausbildung, um so größer und zuverlässiger die Zugleistung sein. Die Fahrer sind zur Fürsorge für ihre Pferde zu erziehen. Für die menschliche Stimme ist das Pferd außerordentlich empfänglich. Bei jedem längeren Halt sitzen die Fahrer ab. Nach dem Absitzen sehen die Fahrer die Pferde, zuerst die Handpferde, nach, namentlich die Beine (Hufbeschlag, Stollen), dann folgt das Nachsehen der richtigen Lage der Beschirrung und des Sattelzeuges. Gründliche Kenntnis des Pferdes und der ersten Maßnahmen bei Erkrankungen und Verletzungen müssen Allgemeingut sein. Zum Unterricht hierüber sind die Veterinäroffiziere als Lehrer heranzuziehen. Die Fahrer müssen so ausgebildet und erzogen werden, daß sie auch unbeaufsichtigt strenge Fahrzucht halten, gewissenhaft für ihre Pferde sorgen und sie ihrem besonderen Charakter und Temperament entsprechend behandeln. Bei allen bespannten Einheiten ist anzustre- ben, möglichst viele Offiziere und Unteroffiziere im Fahren vom Bock und vom Sattel auszubilden. Den Unterricht an Offiziere erteilt ohne Rücksicht auf den Dienstgrad der erfolgreichste Fahrlehrer in besonderen Fahrstunden. Die Offiziere bespannter Einheiten haben jede sich bietende Gelegenheit auszunutzen, selbst zu fahren. Besonders lehrreich ist das Fahren im Straßenverkehr. Sonderlehrgänge im Fahren sollen die Kenntnis der Fahrlehre vertiefen und durchgebildete Fahrlehrer erziehen.
schäft von ( gegen die erste Elf — bandsspiel aus. Der Kampf nahm einen flotten Verlauf. Bei Halbzeit stand die Partie ausgeglichen 2:2.
gen, Jiu-Jitsu und einer 3-mal-Halbrundenstaffel, vereinigt Mannschaften der Standarten. Mit Ausnahme von Hochsprung, Weitsprung, Steinstoßen und Schießen werden die Wettkämpfe in der Halle
durchgeführt.
Ein D r e i k a m p f (60-Meter-Lauf, Steinstoßen, Keulenzielwurf) wird für SA.-Männer in drei Klassen durchgeführt und zeigt im Wettbewerb die Uebungen, die jeder SA.-Mann im Gelände be
herrschen muß. Die gleichen Uebungen werden auch als Einzelkämpfe durchgeführt. Ein 1 5 - K i l o - meter-Gepäckmarsch mit Wehrsporteinlagen (KK.-Schießen, Hindernislauf, Keulenwurf) wird in der Halle abgeschlossen. Beim Alarmlauf wird die Einsatzbereitschaft der SA. vorgeführt. Die Folge umfaßt dann noch zahlreiche Staffeln, ferner Geräteturnen, Fechten, Boxen und Jiu- Jitsu, wobei die SA. erstmals in Wettbewerben an die Öffentlichkeit tritt, die bisher bei ihr wenig betrieben und noch nicht gezeigt wurden. Ein
©2R£. Fachami 2 Fußball.
Jugendgruppe Gießen.
Am Sonntag, 11. April 1937, werden folgende Pflichtspiele ausgetragen: Watzenborn-Steinberg gegen Spielvereinigung 1900 Gießen; Leihgestern gegen Klein-Linden; VfB.-R. II — To. Allendorf; Spielvereinigung 1900 II — Steinbach; Alten-Buseck gegen Lollar; VfB.-R. III — Heuchelheim II; Spielvereinigung 1900 III — VfB.-R. IV; Rüddings- hausen — Nieder-Ohmen. Die erstgenannten Vereine sind Platzvereine und haben den Schiedsrichter anzufordern.
Hermann Kirchner, Jugendgruppenleiter.
Fußbaliverein Staufenberg.
Staufenberg — Wieseck 2:7.
Jsmayr.
Nürnberg und wurde in Genua wiederum Europameister. Auch 1935 sicherte er sich die deutsche Meisterschaft und zeigte bei den Europameisterschaften in Paris seine beste Leistung mit 720 Pfund im Dreikampf. Mit dieser Leistung wurde Jsmayr zum dritten Male Europameister.
Dann kam das größte Sporttreffen, das die Welt je sah, die Olympiade 1936 in Berlin. Sieger wurde hier der Aegypter Touny, vor Jsmayr und Wagner, Essen. Jsmayr hatte jedoch die Genugtuung, daß sein glänzender Schüler Sepp Manger sich im Schwergewicht in glänzendem Stil die Goldmedaille holte mit 820 Pfund Gesamtleistung vor Psenika, Tschechei, und Luhäar, Estland.
Manger wurde von Jsmayr bei den Deutschen Kampfspielen in Nürnberg 1934 entdeckt. Obwohl Manger damals nur Vierter wurde, erkannte Jsmayr sofort die Qualitäten, die in dem jungen Bamberger steckten. Manger siedelte nach Freising über und wartete bald darauf mit großartigen Leistungen auf. Auf den Europameisterschaften in Genua wurde er schon Zweiter hinter dem Tschechen Psenika, aber vor Altmeister Straßberger. 1935 wurde Manger deutscher Meister und in Paris Europameister.
Auch 1936 errang Manger die deutsche Meisterschaft, und dann kam der bekannte Sieg auf den olympischen Spielen.
Daß die Entwicklung Mangers noch lange nicht abgeschlossen ist, bewies er vor 14 Tagen in Hamburg, wo er mit einer Leistung von 850 Pfund aufwartete.
Seine besten Leistungen sind im Drücken 283 Pfund (Weltrekord), Reißen 270 Pfund und Stoßen 320 Pfund, bei einem Körpergewicht von 215 Pfund.
Die besten Leistungen von Jsmayr sind bei einem Eigengewicht von 148 Pfund im Drücken 215 Pfund, Reißen 225 Pfund, Stoßen 290 Pfund.
Mannschastskampf Gießen-^ödelheim
Vorher werden sich im Ringen die Mannschaften von Frankfurt-Rödelheim und 1. Kraft- und Sportklub 1893 Gießen gegenüberstehen. Die Frankfurter sind sehr kampfstark, und da auch Gießen über eine gute Mannschaft verfügt, sind spannende Kämpfe zu erwarten. Beide Mannschaften können als gleichstark angesehen werden.
Voraussichtliche Besetzung von Frankfurt: Zimmermann, Schäppler, Jaufmann, Buntschuh, Bach, Erler und Bastian.
Gießen tritt wie folgt auf die Matte: Kornmann, Funk, Klotz, Vetter, Becker, Emmerich, Hansen.
Olympia-Sieger Manger und Mayr starten in Gießen.
den neuen Bestimmungen der Grundstücks- Verkehrsbekanntmachung vom 2 6. Januar 19 37. Während seither nur der Erbhofbesitz gebunden war und andere Betriebe frei über ihre Grundstücke durch Verkauf verfügen konnten, wird durch die neue Bekanntmachung praktisch der gesamte landwirtschaftliche Grund und Boden den Bestimmungen unterworfen, die das Reichserbhofgesetz mit sich gebracht hat. In Zukunft werden in der praktischen Auswirkung Nichtlandwirte keine Grundstücke mehr erwerben können, es sei denn, daß es sich um Gartengrundstücke handelt, die sie selbst bewirtschaften. Der Grund und Boden soll aus dem Kapitalmarkt herausgenommen werden. Dies ist der Zweck der neuen Bestimmungen.
Als zweiter Referent sprach Dr. Breun ig vom Hessischen landesstatistischen Amt in Darmstadt über die Bedeutung und den Ausbau der L a n d w i r t s ch a f t s st a t i st i k. Der Redner wies
Die Frankfurter Festhalle, so oft schon Stätte j stehend aus 60-Meter-Lauf, Hochsprung, Weit- von Großveranstaltungen auf allen Gebieten ber ' **»•"-
Leibesübungen, ist am Samstagabend Schauplatz eines Hallensportfestes der SA.-Gruppe Hessen, das durch den Besuch des Stabschefs der SA., Victor Lutze, und des Reichssportführers, SA.-Grup- penführer von Tschammer und Osten sowie der Führer zahlreicher deutscher SA.-Gruppen eine besondere Bedeutung erhält. Das Hallensportfest der SA. ist kein Hallensportfest im gewohnten Sinne. Es weicht zum Teil entschieden von der Form anderer Hallenfeste ab. Betont wird hier die Vorführung des übungsmäßig in der SA. betriebenen Sportes, bei dem Höchstleistungen nicht -zrpönt sind, immerhin aber nicht sonderlich geför- oert und nur, um die Basis der Durchschnittsleistungen überhaupt zu erhöhen, angestrebt werden.
Der Führer hat der SA. die Durchführung der erstmals im Rahmen des Reichsparteitages statt- findenden Nationalsozialistischen Kampfspiele, des „neuen deutschen Olympia", übertragen und ihr damit zum zweiten Male eine besondere Aufgabe im Rahmen der körperlichen Ertüchtigung des deutschen Volkes zugewiesen, nachdem vor einigen Jahren die Schaffung des SA.-Sportabzeichens, das heute von vielen Hunderttausenden von Volksgenossen getragen wird, die erste Betreuung der SA. mit einer sportlichen Mission darstellte. Der Sport in der SA. ist heute ganz auf das große Ziel:
Rekruten lernen fahren.
Die Leistungen unserer Reiter auf der Olympiade waren Weltbestleistungen. Es darf aber, schon um der Gerechtigkeit willen, auch eimyal darauf hingewiesen werden, daß die Fahrer unserer Wehrmacht ganz Ausgezeichnetes leisten. Das hat sich schon mehrfach und jetzt wieder auf den verschiedenen Reit- und Fahrturnieren gezeigt. Diese guten Fahrleistungen sind die Folge einer ausgezeichneten Ausbildung. Es handelt sich aber hier nicht nur um Spitzenleistungen, sondern auch der jüngste Fahrer vom Bock muß ohne Fehler fahren fönnen. Den Fahrübungen der Rekruten wird daher besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Es sind vor kurzem allgemeine Grundsätze der Fahrausbildung aufgestellt worden, in denen es unter anderem heißt:
Die Fahrausbildung erstreckt sich auf die Entwicklung und Festigung eines gleichmäßigen Zuges sämtlicher Pferde in allen Gangarten, bei allen Bodenverhältnissen und bei Dauerbewegungen; ferner auf die Steigerung der Zugleistung, die planmäßige Ausbildung im schweren Zuge. Letzteres wird erreicht durch allmähliche Steigerung der Marschleistung und durch langsam fortschreitende Belastung der Fahrzeuge bis zur vollen kriegsmäßigen Belastung. Zeitgerechte Ausführung von Truppenbewegungen beruht mit auf der Zugfestigkeit der Gespanne und auf gewandtem, entschlossenem Fahren auf der Straße, im Gelände und über Hindernisse.
Als Fahrer sind möglichst Leute mit Liebe zu Pferden auszuwählen, die auch in ihrem bürgerlichen Beruf mit Pferden zu tun haben. Fahrer vom Sattel sollen mittelgroß und nicht zu schwer sein. Sie sollen eine gute reiterliche Figur haben und Gewandtheit besitzen. Zu Stangenfahrern sind die kräfttgsten, zu Mittel- und Vorderfahrern die leichteren Mannschaften zu bestimmen. Die Zugleistung eines Pferdes ist unverhältnismäßig größer als seine Tragfähigkeit. Die Zuglast erschwert die Vorwärtsbewegung. Das Zugpferd kann daher auf die Dauer und besonders
Nürnberg gerichtet.
Die sportlichen Darbietungen werden eine feierliche Untermalung erhalten und damit wird deutlich herausgestellt, daß die Veranstalter und Mitwirkenden dieses Festes den Sport nicht des Sportes willen treiben, sondern daß es sich um eine Vorführung von Kämpfen handelt, die von deutschen Männern geboten werden, die ganz in der Arbeit der Bewegung stehen und darin aufgehen.
Es fällt schwer, die einzelnen Darbietungen der Festfolge, die sich rund drei Stunden ausdehnen wird, zu besprechen und es ist nur in großen Zügen möglich, auf das Programm e'mzugehen. Der Zwölfkampf für SA.-Führer be-
Am kommenden Sonntagabend wird im Cafe Leib eine bedeutende Schwerathletikveranstaltung abgewickelt. Am Start sind die Olympiasieger I s - mayr und Manger, die beide am Samstag, 10. April, in Düsseldorf starten und im Lause des Sonntagnachmittags in Gießen eintreffen. In Gary und 3rge, Marburg, sind die besten Gewichtheber des Gaues Hessen im Schwer- bzw. Leichtgewicht vertreten. Bei den großen Leistungen der beiden Freisinger wird die Tätigkeit der Marburger, trotz bester Leistungen, nur eine assistierende sein.
Zunächst ist Jsmayr der populärste Gewichtheber Deutschlands. Als dieser blonde Münchener Student 1930 seinen Siegeszug begann und mit Leistungen als Mittelgewichtler aufwartete, die vorher kaum im Schwergewicht gebracht wurden, begann für den Gewichthebersport eine neue Zeit, denn früher bestand allgemein ein Vorurteil gegen die starken Männer. Man stellte sich gewöhnlich unter einem Schwerathleten einen Kraftprotzen vor. Der schlanke Münchner zerstreute dieses Vorurteil sehr schnell, und als er 1932 in Los Angeles mit einem überlegenen Sieg die Goldmedaille gegen die Besten der Welt errang, war die Begeisterung in Deutschland allgemein.
Gruppenkampf Hessen-West mark vereinigt die Besten der benachbarten SA.-Gruppen und umfaßt Boxen, Handball und Fechten. Die große Zahl von fast 2000 Teilnehmern in allen Wettkämpfen und Vorführungen veranlaßt zahlreiche Vorkämpfe, die bereits am Samstagvormittag und -nachmittag im Sportfeld, auf den Schießständen der SA.-Gruppe und in der Festhalle selbst stattfinden. Ein großes Schaubild mit rund 1000 Teilnehmern wird einen lebendigen Querschnitt durch den allgemeinen Sportbetrieb b>
In der letzten Viertelstunde änderte sich die Situation. Die Staufenberger wurden von den körperlich überlegenen Wieseckern 7:2 geschlagen.
Wieseck Jgd. — Heuchelheim Jgd. 12:0.
Wieseck empfing am Sonntag Heuchelheims Jugend zum letzten Verbandsspiel. Mit dem Anpfiff kamen die Spieler sofort in ein flottes Tempo, und Wieseck verstand es, sich gleich in Heuchelheims Hälfte festzusetzen. Hierdurch war es den Wieseckern möglich, bis zur Halbzeit 7 Tore zu erzielen. In der zweiten Halbzeit dauerte die Ueberlegenheit der Einheimischen an, Heuchelheim mußte noch weitere 5 Tore hinnehmen. Mit diesem Sieg holte sich Wieseck die Gruppen-Meisterfchaft. Bei den in Kürze stattfindenden Gruppenspielen wird man in ihnen einen geachteten Gegner erblicken.
Sportamt „Kraft durch Freude".
Heute folgender Kursus:
Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26 — nur für PL. der NSDAP., | Ortsgruppe Nord — Kursus fällt heute aus.
Manger.
Aus der sportlichen Entwicklung der Olympia-Sieger.
Es würde zu weit führen, alle Erfolge Jsmayrs hier anzuführen. Nur die bedeutendsten seien hier genannt: bei den deutschen Kampfspielen 1930 in Breslau noch Zweiter im Mittelgewicht hinter dem Olympiasieger 1928 Helbig, Plauen, wurde er schon im Jahre 1931 deutscher Meister mit 680 Pfund im olympischen Dreikampf. Sein großes Können bewies er bei den Europameisterschaften in Luxemburg, Erfolg: Europameistertitel mit 685 Pfund. Bei den Ausscheidungskämpfen für die olympischen Spiele in Los Angeles siegte Jsmayr in Chemnitz mit der großartigen Leistung von 708 Pfund. Jsmayr enttäuschte die in ihn gesetzten Erwartungen auch nicht und siegte in Los Angeles vor feinen großen Gegnern Galimberti, Italien, und Hipfin- gcr, Oesterreich. Nach feiner Rückkehr holte er sich dann im glänzenden Stil die deutsche Meisterschaft in Dortmund. Auch 1933 wurde er wiederum deutscher Meister. 1934 errang er den Kampfspielsieg in
kämpfen müßen um die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Trotz aller Schwierigkeiten und Bedenken, die der Angliederung von Fallschirmtruppen an die bestehenden Wehrmachtorganisationen entgegenstehen, beschäftigen sich zur Zeit alle Militärmächte mit den technischen und taktischen Fragen dieser neuen Waffe. Frankreich beabsichtigt, über den bisherigen Rahmen der bereits aufgestellten Fall- schirmkom^anien einen weiteren Aufbau dieser Truppe. Dis Organisation und die Ausbildung der französischen „Fallschirmjäger" erfolgte durch Instrukteure, die ihre Schulung bei den sowjetrussi- fchen Fallschirmtruppen erhalten hatten. Man kann über W^rt oder Unwert der Fallschirmtruppen heute noch streiken. Ihre Existenz als neue Waffe muß als T a 5s a ch e hingenommen werden und gibt die Gewißheit, daß im Zukunftskrieg mit dem Auftreten von Fallschirmtruppen zu rechnen fein wird. Die Fallschirmlandungen auf dem Bückebera haben gezeigt, daß Deutschland auch in bezug auf diese neue Waffe auf der Wacht steht.
△ Alsfeld, 6. April. Die in der Kreisel) t e i l u n g Alsfeld des Deutschen Gemeindetages vereinigten Bürgermeister des Kreises Alsfeld hielten unter Leitung des Kreisobmannes, Bürgermeister Dr. V ö l f i n g , am gestrigen Montag eine Arbeitstagung ab. An der Tagung nahmen der Vertreter des Kreisamts und die Sachbearbeiter des Kreisamts teil.
Zuerst sprach Kreisbauernführer Geiß über die „Erbhofrechtsverordnung und die neue Grund st ücksverkehrsbekannt- machung". Im ersten Teil feines Vortrages erläuterte der Redner die hauptsächlichsten Bestimmungen der neuen Erbhofrechtsverordnung unter Gegenüberstellung der Abänderungen gegenüber dem seitherigen Rechtszustand. Von besonderem Interesse ist die Bestimmung, daß künftig eine Besitzung, die seither noch nicht Erbhof war, die Erbhofeigenschaft nur erlangen kann, wenn der Gesamtbetrag der Schulden des Eigentümers den Betrag von 70 v. H. des Einheitswertes nicht übersteigt, es sei denn, daß bereits ein Verfahren anhängig ist. Don besonderer Wichtigkeit sind auch die Aende- rungen über die Erbfolge kraft Anerbenrechts. Danach können sich die Ehegatten durch Testament gegenseitig als Anerben einsetzen, soweit es sich um einen Ehegattenerbhof handelt. Neu ist auch die Bestimmung, daß der Erblasser die Erklärung, durch die er für den Erbhof einen Anerben bestimmt, außer durch Testament oder Erbvertrag auch mündlich zur Niederschrift des zuständigen Anerbengerichts oder vor einem Notar abgeben kann. Eine solche Erklärung ersetzt das Testament. Aus der Erbhofverfahrensordnung vom 21. Dezember 1936 erläuterte der Redner die hauptsächlichsten Bestim- mungen. Von allgemeiner Bedeutung sind die neuen Vorschriften des Verfahrens gegen einen schlecht wirtschaftenden oder bauernunfähigen Erb- Hofeigentümer. Danach kommt bei einer nicht ordnungsmäßigen Bewirtschaftung des Hofes durch den Bauern oder bei Nichterfüllung feiner Schuldverpflichtungen die Wirtschaftsüberwachung in Betracht, die das 'Anerbenaericht anordnen kann. Eine verschärfte Form ist die Wirtschaftsführung durch einen Treuhänder, falls die Anordnung der Wirtfchasts- überwachung nicht ausreicht. Eine noch schärfere Maßnahme ist die Enteignung, d. h. die Entziehung des Eigentums am Erbhof. Im zweiten Teile seines Referats befaßte sich Kreisbauernführer Geiß mit
Am vergangenen Sonntag trug die erste Mann- Staufenberg auf eigenem Sportplatz fte Elf von Wieseck das rückständige Ver
fälsche Statistiken großes Unheil angerichtet werden könne. Die landwirtschaftliche Statistik sei deshalb unentbehrlich für die Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes.
Unter Mitteilungen gab der Kreisobmann verschiedene Ausschreiben des deutschen Gemeindetages bekannt. Die Sachbearbeiter des Kreisamtes teilten die für die Bürgermeister in Frage kommenden Ausschreiben und Verfügungen der hessischen Landesregierung auf den verschiedenen Verwaltungsgebieten mit. Die Tagung wurde von dem Kreisobmann in der üblichen Weife geschlossen.
Die nächste Tagung soll in Homberg stattsin- den mit einem Vortrag des Kulturinspektors Vogt in Gießen über „Inhalt und Zweck des Naturschutzgesetzes". Anschließend an den Vortrag ist ein Rundgang durch die Gemarkung Homberg vorgesehen.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnachmittag geschlossen.


