Wichtige Neuerscheinung!
5Won Wien Liieren nach der Naturschuhverordnung vom 18. Mürz 1936 (RGBl.1 Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus» führlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reiche- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.
Gebunden RM. 3,60.
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SugoSermüyierverlag,veriin-cWM.
gau offene Weidig-Bergfest auf dem Schren- zer bei Butzbach statt. Das gauoffene Hoherods- fopfbergfeft wird am 29. August zusammen mit dem altbergebrachten Hoherodskopffest des VHC. durchgeführt. Eine rege Aussprache spann sich um alle diese Fragen.
Westdeutsche Skimeisterschast 1937 in Winterberg.
Die westdeutschen Skimeisterschaften 1937 (Kombination, Lang- und Sprunglauf) werden am 22. bis 24. Januar in Winterberg ausgetragen. Am 31. Januar findet in Willingen der westdeutsche Torlauf statt.
Eröffnungsspringen auf der Großen Olympia-Schanze.
Das Eröffnungsspringen auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen am gestrigen Mittwoch wurde in sportlicher Hinsicht ein voller Erfolg. Bon den 47 gemeldeten aktiven Teilnehmern fanden sich 40 am Start ein, die in flotter Reihenfolge in zwei Gängen über die vom SC. Partenkirchen gut gepflegte Schanze gingen. Jungmann Bradl, Mühlbach (Oesterreich), stand mit 76 und 77 Meter jeweils die größte Weite in beiden Gängen und erhielt auch die beste Haltungsnote, so daß er am Schluß als sicherer Sieger feststand. Ausgezeichnet hielten sich aber auch unsere deutschen Springer. So konnte der Jungmann Kraus vom SC. Johanngeorgenstadt zwei 74- Meter-Sprünge stehen und sich hinter Bradl den zweiten Platz sichern. Dagegen enttäuschte der als Favorit gestartete Norweger Sörensen, der zwar 68 und 69 Meter sicher stand, aber damit eine viel zu geringe Weite hinter sich gebracht hatte. Auch seine Haltung ließ etwas zu wünschen übrig, so daß er in der Gesamtwertung nur den sechsten Platz belegte.
Zum erstenmal wurden die Haltungsnoten öffentlich nach jedem Sprung bekanntgegeben, so daß Zuschauer und Springer ständig auf dem Laufenden waren.
36 neue Schwimm-Weltrekorde.
Im abgelaufenen Jahr ist das Können der besten Schwimmer der Welt wieder ein gut Stück vorwärts gebracht worden. Am eindeutigsten erhellt dies die Tatsache, daß in den verschiedenen Ländern der Welt 36 neue Weltrekorde aufgestellt worden sind. Besonderen Ansporn dazu gaben natürlich die in allen Ländern mit Hochdruck betriebenen letzten Olympiavorbereitungen, wie dann auch der weitaus größte Teil der Höchstleistungen, nämlich 27, vor den Spielen erzielt worden ist.
Am erfolgreichsten waren die Frauen, und hier wiederum die Europäerinnen. Bon ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die Amerikanerinnen in den Hintergrund gedrängt worden. Holland, Dänemark und Deutschland beherrschen die Rekordliste, während sich bei den Männern in erster Linie die Amerikaner vorteilhaft bemerkbar machten.
Zweik o.-SiegeinderOeutschlandhalle
Bor 9000 Zuschauern begann am Mittwochabend in der Berliner Deutschlandhalle der erste große Kampfabend des neuen Jahres, in dem vier Meister ihre Titel verteidigten.
Im ersten Kamps standen sich der deutsche Bantamgewichtsmeister Werner R i e t h d o r f (Berlin) und sein Herausforderer Kurt Remscheid (Solingen) gegenüber. Riethdorf siegte in der dritten Runde durch k. o. Bis zur Entscheidung war das Treffen nahezu gleichwertig. Es gab viel Nahkampf, in dem von beiden Seiten Körperhaken ausgeteilt wurden. Riethdorf wurde in der zweiten Runde zurückgedrängt, in der folgenden kam fein Herausforderer noch besser durch. Dann folgte aus der Verteidigung heraus ein wuchtiger Aufwärtshaken Riethdorfs mit blitzschnellen Haken auf den toten
Punkt. Remscheid mußte zu Boden, versuchte bet „neun" hochzukommen, fönt jedoch zurück und wurde ausgezählt.
Auch der zweite Meisterschaftskampf zwischen dem Titelträger im Halbschwergewicht Adolf Witt (Hamburg) und dem Berliner Willi P u r s ch endete mit einer k.-o.-Niederlage des Herausforderers. Der Berliner hielt sich bis zur fünften Runde ausgezeichnet, mußte dann aber in der sechsten Runde zum ersten Male zu Boden. In der siebenten Runde kam das Ende. Pürsch ging nach einem Kopftreffer bis „sieben" zu Boden, kam wieder hoch, mußte bis „vier" auf die Bretter, raffte sich abermals auf und taumelte durch den Ring, bis ihn ein weiterer Treffer bis „neun" von den Beinen zwang; nach einem vierten Niederschlag beendete der Ringrichter den Kampf. Auch Adolf Witt hatte damit feinen Titel erfolgreich verteidigt.
Winterwettbewerb der Kraftfahrer 1937. Mnlerprüfnng auf dem Eibfee.
Die ONS. veranstaltet vom 3. bis 7. Februar den Kraftfahrt-Winterwettbewerb 1937, mit dessen Durchführung die NSKK-Motorbrigade Hochland betraut ist. Der Kraftfahr-Winterwettbewerb 1937 besteht aus den zwei Sonderveranstaltungen: Kraftfahrzeug-Winterprüfung (3. bis 6. Februar) und Eisrennen auf dem (Eibfee (7. Februar). Jetzt legt die ONS. auch die Ausschreibung für das nationale Eibseerennen vor, das für Ausweis- und Lizenzfahrer mit Motorrädern mit und ohne Seitenwagen offen ist. Die Länge der Rennstrecke beträgt etwa 1,5 Kilometer. Die Gesamtstrecke wird nach der Beschaffenheit des Eises und der Größe des Zylinderinhalts für die einzelnen Wertungsgruppen bestimmt. Die Rundenzahl, die sich zwischen fünf und zehn Runden bewegt, wird noch bekannt- gegeben. Bei allen Fahrzeugen müssen wirksame Spezialreifen oder Spurketten verwendet werden, dagegen sind die sogenannten Spikes verboten. Die Wertung erfolgt in sechs Klassen, und zwar für Ausweis- und Lizenzfahrer getrennt.
Internationale und nationale „Rhön 1937».
Der überaus große Aufschwuntz und die bedeutsamen Fortschritte, die der Segelslug, von Deutschland ausgehend, in der ganzen Welt genommen hat, haben dazu geführt, daß der schon lange gehegte Plan eines internationalen Segelflug-Wettbewerbs in diesem Jahr in die Tat umgesetzt wird. Don deutscher Seite wird der Jahrestagung des Internationalen Lustsport-Verbandes die Genehmigung eines „internationalen Segelflug-Wettbewerbes" vorgeschlagen werden, für den als Termin die ersten Wochen des Juli in Aussicht genommen sind. Austragungsort wird das historische Segelfluggelände in der Rhön sein.
Um einen Maßstab für eine möglichst gleichmäßige Bewertung der teilnehmenden Nationen zu bekommen, wird eine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Maschinen vorgenommen werden. Unabhängig davon wird auch selbstverständlich wieder die „Rhön" als nationaler Wettbewerb durchgeführt werden. Man wird nach der Beendigung des internationalen Segelfliegertreffens auf der Rhön eine kurze Ruhepause eintreten lassen und wahrscheinlich den Beginn auf Anfang August festfetzen.
Deutsche Flieger beim Oasenflug.
Der Internationale Oasenflug mit Start und Ziel in Kairo bedeutet fast in jedem Jahr den Auftakt der Großereignisse des internationalen Lustsports. Unter Beteiligung von zahlreichen Fliegern verschiedener Nationen ist der Flug ein Langstrecken- Wettbewerb, der, wie sein Name schon besagt, von Oase zu Oase führt. Abschließend kommt für die teilnehmenden Rieger noch eine Geschwindigkeits-
prüfung mH Vorgaben zur Durchführung. Im Gegensatz zu früheren Jahren wird diesmal Deutschland an der Veranstaltung vom 22. bis 27. Februar mit mehreren Maschinen vertreten sein, und zwar ist bisher die Entsendung von fünf Flugzeugen vorgesehen. Die Führer werden sein: Der Präsident des Aero-Clubs von Deutschland, Wolfgang von Gronau, Hptm. Frhr. Speck-Sternburg, Elly Beinhorn - Rosemeyer, Luftsport- Oberführer Thomsen und der bekannte Afrikaflieger Karl Schwabe, der in früheren Jahren schon mehrmals am Oasenflug teilnahm.
Kurze Sportnotizen.
Max Schmeling ließ auf dem Grabe Young Striblings, den der deutsche Weltmeisterschaftsanwärter vor Jahren auf dem Wege zum Titel entscheidend besiegte, Blumen mit der Widmung
„Zur Erinnerung an gemeinsam verbrachte TagH in herzlicher Freundschaft" niederlegen.
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Georg U m b e n h a u e r, der deutsche Sttaßen- meister der Berufsfahrer, wird sich in der Rennzeit 1937 hinter dem Schrittmacher Willy Hehlich als Dauerfahrer betätigen.
Sportamt „Kraft durch Freude".
Heute folgende Kurse: Fröhliche Gymnastik und Spiele — nur für Frauen. Turnhalle, Lyzeum, Dammstraße. 18.30 bis 19.30, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr. DAF.-Gebühr: 20 Pfennig die Uebungs- stunde.
Heute folgende Kurse: Fröhliche Gymnastik und Spiele — nur für Frauen. Lyzeum, Dammstraße 26, von 18.30 bis 19.30, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.
Sport im Betrieb-Forderung des Tages!
dak. Millionen und aber Millionen von werktätigen Volksgenossen haben in den letzten drei Jahren den Weg zu den Leibesübungen gefunden und find bei der Fahne geblieben. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wer wirklich sehen will, der muß zugeben, daß wir mehr und mehr die Nichtsportler, die „Nurzuschauer" hinter uns lassen, und daß wir dem Ziel: ein Leibesübungen treibendes Volk, näher kommen. Nach dem Jahr der Bewährung des deutschen Sportes ist nun das Augenmerk auf die Erfassung der ganzen Nation durch die in Frage kommenden Leibesübungen treibenden Verbände und Formationen gerichtet. Reichsbund für Leibesübungen, Formationen und das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" stehen in vorderster Front im Kampfe für die eintet t- liche Erfassung aller Volksgenossen. Es geht für alle darum, den Gedanken des Sportes stärker und stärker zu propagieren und jedem, ob Mann, ob Frau, die Segnungen der körperlichen Ertüchtigung an sich selbst erfahren zu lassen.
Das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" wendet sich nun erneut an alle Betriebe in Stadt und Land, an die Betriebsführer und Gefolgschaft, um für den Gedanken „Sport im Betrieb" zu werben. Es ist müßig, über den Wert der Leibes
übungen für den schaffenden Menschen zu sprechen, denn heute weiß jeder, daß der Arbeiter genau so dringend der Leibesübungen bedarf, wie der Bauer, der Beamte und der Wissenschaftler. Auch das große Heer der Hausfrauen und Mütter bedarf des Ausgleiches für das Alltagsschaffen. Gewiß stand bis jetzt immer noch das Fehlen von geeigneten Uebungsstätten hindernd im Wege, aber durch den sich mehr und mehr bemerkbar machenden guten Willen der Behörden und der Betriebsführungen wurden schon eine ganze Reihe von sportlichen Uebungsstätten geschaffen.
In Zusammenarbeit mit dem Amt „Schönheit der Arbeit" sind leerstehende Fabrikhallen, Dachgeschosse, Kellerräume umgestaltet worden zü Uebungsstätten, Gymastikräumen, Turnhallen, Klein- kaliberschießständen u. a. Eine Reihe von Betrieben hat heute bereits eigene Sportanlagen, Schwimmbäder für ihre Gefolgschaft zur Verfügung, so daß also der Gedanke „Sport im Betrieb" immer mehr Wirklichkeit wird. Wie die Durchführung des Sportes im Betrieb vor sich geht, ist nach den örtlichen Verhältnissen jeweils verschieden. Diese Pionierarbeit, die hier seitens des Sportamtes unermüdlich geleistet wird, kennt nur eins: jeden Volksgenossen akttv dem Sport zuzuführen. k.
Aus aller Well.
Oie Rettungsarbeiten in der Watzmann-Ostwand.
Die Deutsche Bergwacht gab am Mittwochnachmittag folgenden Bericht über den Stand der R e t tu n g s a r b e i t e n in der Watzmann- Ostw and aus: In den Rettungsarbeiten sind Stockungen eingetreien, weil sehr stürmisches Wetter herrscht. Das Biwak der Expeditionsteilnehmer wurde gut überstanden. Die beiden Frey konnten beobachtet werden, wie sie sich weiter nach oben arbeiteten. Sie sind bereits zwischen 200 bis 150 Meter unterhalb des Gipfels gesehen worden. Zwischen der Wimbachgriesalm uni) Berchtesgaden wurde eine Funkverbindung hergestellt. Auch Militär vom Kebirgsjäger- regiment in Bad Reichenhall wurde angefordert, das Trägerdienste leistet, damit die Expedittons- mannschast ungehindert weiterarbeiten kann. Auf die Watzmann-Scharte wurden Kameraden hinaufgeschickt, um die beiden Frey zu verständigen, daß am Donnerstagfrüh Hilfe kommt.
Am Mittwoch gegen 20 Uhr sind 45 Mann Militär mit Ausrüstungsgegenständen und Bergungsmaterial zur Wimbachgriesalm aufgestiegen. Sie setzten die Nacht über langsam den Aufstieg fort, damit die Rettungsexpedition selbst ohne Ge
päck am Morgen mit frischer Kraft nachkommen kann. Wenn die beiden Bergsteiger die Nacht überstanden haben, hofft man sie am Donnerstag bestimmt bergen zu können.
Förster Hellersberg, der seit Tagen von Bartholomä aus das Drama an der Watzmann- Ostwand verfolgt, machte am Mittwochabend folgende Angaben: Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr befanden sich die beiden Frey schätzungsweise noch hundert Meter unterhalb des Gipfels. Sie machten den Eindruck völliger Erschöpfung. Zu 30 Meter Aufttieg benötigten die beiden über eine Stunde. Gegen 15 Uhr hatte man den Eindruck, als ob sie Vorbereitungen zu einem neuen Biwak treffen wollten. Die Rettungsexpedition unternahm vom Gipfel aus wiederholt Versuche, mit den beiden Kletterern in Verbindung zu kommen. Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos, so daß die Rettungsexpedition den Abstieg zur Wimbachgriesalm antrat, um am Donnerstag in aller Frühe mit neuem Hilfsgerät das Rettungswerk erneut in Angriff zu nehmen. Nach Auffassung des Försters hängt die Rettung der beiden Bergsteiger allein vom.Wetter ab. Bringt der Donnerstag keinen Neuschnee und damit keine unmittelbare Lawinengefahr, dann dürfte die Rettung gelingen.
Zieselmaus
592
Ziukgutz
tui für Kleider, Blusen usw. dienen und gleichzeitig Nähte verdecken.
Zieselmaus, eichhörnchenartiges, etwa 25 cm langes Nagetier, das in Osteuropa lebt und dessen Fell auch zu Pelzwerk verarbeitet wird.
Zigaretten s. unter Rauchen.
Zimmer, möbliertes, s. Untermieter.
Zimmerherr, s. Untermieter.
Zimmerlinde, nur im Jugendstadium als Fensterbankpflanze geeignet, da sie später den Wohn- ramn verdunkelt. Standort muß hell fein, da sie sonst verkahlt. 3m Winter nicht zu kühl stellen, um Gelbwerden der Blätter zu verhindern Trockne Wärme bringt Blattläuse. Die großen Blätter brauchen viel Nahrung, deshalb regelmäßiges Gießen mit Kunstdüngerwasser. Anzucht aus Stecklingen. Ein notwendig gewordenes Umtopfen erfolgt im Frühjahr.
Zimmertanne (Araucaria), gern als Topfblume gehalten. Im jungen Zustand sehr empfindlich. Anzucht soll dem Gärtner überlasten bleiben. Winterplatz der Zimmertanne sei hell, nicht zu warm, vor allem nicht lufttrok- ken. Öefteres Ueberbraufen der Blätter zu jeder Tageszeit ist wichtiger als das Begießen der Topferde. Im Sommer gedeiht die Zimmertanne an halkychatti- gen Plätzen im Freien besonders gut. Dungwastergaben find in dieser Zeit angebracht. Umpflanzung im Frühjahr ff. Umpflanzung).
Zimt, Kanel, Astrinde chinesischer und javanischer Zimtpflanzen, die als Gewürz verwendet wird. Junge Zimtstangen ober Stücke werden beim Einmachen, bei Glühwein und Punsch gebraucht. Gemahlener Zinn dient meist mit Zucker gemischt als Gewürz.
Zink, blaulichweißes Metall, wird u. a. zu Zinkgeschirren und zum Verzinken von Blechwaren verwendet. Zink mit Kupfer legiert, gibt Messing mit Kupfer und Zinn legiert Bronze mit Kupfer und Nickel legiert Neu- stlber. Verschiedene Zinkverbin- oungen wie Zinkchlorid u. Zinksulfat, dienen zum Konservieren von Holz. Eraugewordenes Zink soll nicht blankgescheuert werden, da man sonst eine Schutzschicht entfernt. In verzinkten Gefäßen dürfen keine Lebensrnittel aufbewahrt werden, da sonst Vergiftungen beroorgerufen werden können. Zinkgefäße, wie Wannen und Badewannen, reinigt man mit warmem Sodawasser.
Zinken, Gaunerzinken, geheime Zeichen der Landstreicher, die sie an Mauern und Türen anbringen, um sich gegenseitig mitzuteilen, wo sich z. B. das Betteln lohnt, wo ein Hund im Hause ist, wo ein Gendarm wohnt usw. Die Zinken sind entweder mit Kreide aufgemalt oder eingekratzt. Wer sie am eigenen Hause ober der eigenen Türe bemerkt, tut gut, sie sofort zu entfernen.
Zinkguß, Legierung aus Zink, Kupfer, Gußeisen, sogenanntes weißes Messing wird meist zu
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________________________________103 D
Bekanntmachung.
Bett.: Technische Vorschriften über Baustoffe für Grundstücksentwässerungsanlagen und Rohstoffumstellungen nach § 19 der Polizeiver- ordxiung vom 1. August 1904.
Das Normalblatt Din 1986 U ist durch die Zulassung des Dichtungswerkstoffes „Sinterit" in der II. Ausgabe vom Oktober 1936 ergänzt worden. Infolgedessen erhält unser Rundschreiben vom 4.V. 1936 folgenden Zusatz: 105D
Die Muffen der gußeisernen Abflußrohre sind gemäß Normalblatt Din 1986 U, II. Ausgabe Oktober 1936, mit Aluminium oder Sinterit zu dichten.
Folgende Dichtungen sind bis jetzt zugelassen: a) eine Lage Bitumenstrick, Weihstrick und Aluminium,
b) eine Lage Teerstrick, Weißstrick und Sinterit.
Als grundlegende Eigenschaften für Muffendichtungen in Abwafserleitungen sind ausreichende Biegefestigkeiten zwecks Vermeidung von Rissen zu fordern. Da Zement die letzte Forderung nicht erfüllt, ist seine Verwendung zu Muffendichtungen unzulässig.
Materialmuster sind hier im Amtszimmer einzusehen.
Gießen, den 6. Januar 1937.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r a v e r t.
Bekanntmachung.
Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber« landaebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Stromgelder noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an die Kasse der Städtischen Betriebe, Gartenstraße 3, oder auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 27707 gezahlt werden. Bei Ueberschreiten der Zahlungstermine müssen die Beitreibungskosten berechnet werden. 102A
Vom 16. Januar 1937 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für November 1936 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben.
Gießen, den 5. Januar 1937.
Direktion der Städtischen Betriebe.
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