Ausgabe 
4.12.1937
 
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Geschichten aus aller

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.

An die richtige Adresse gekommen.

elt. I

wurde, ist die Stimme immer klar und rein. Der! Spiegel spricht nach wie vor. Und das ists, was erreicht werden soll.

(sn) Singapur.

In Singapur gibt es viele Taschendiebe. Die Po» izei von Singapur hat deshalb Spezialbeamte be- luftragt, auf die Taschendiebe Jagd zu machen. Nie iber war der Fang eines Taschendiebes leichter als liefet. Ein Spezialbeamter stand auf einem Omni» ms, als er plötzlich entdeckte, daß eine Hand, die icht seine eigene war, in seiner Tasche herumsuchte, fr griff mit seiner anderen Hand in die andere Lasche und holte eine Handfessel hervor. Und ehe ich der Mann mit der fremden Hand in der frem- len Tasche versehen hatte, war sein Handgelenk mit iem Stoff des Mantels jenes Detektivs durch die »andfessel eng verbunden. Bei solchem Beweis hatte 3 natürlich keinen Zweck mehr zu leugnen. Auf Rischester Tat ertappt, legte der Taschendieb ein um­fangreiches Geständnis ab.

Der Autodieb und die Sirene/

(sh) Brooklyn.

Einbrecher haben nichts zu lachen in Brooklyn, liit ein Ingenieur eine Sirene erfand, die mit klein- lern Stromverbrauch so laut heult, daß man sie auf Uns Meilen Entfernung hört. Dabei kann man kiese Sirene nur mit einem Spezialschlüssel abstel- jin. Er hatte auf eine unerwartete Art und Weise tine gute Reklame für seine Erfindung, als ein Lieb ihm sein Auto stehlen wollte und die heulende Sirene in Bewegung setzte. Erst gedachte der Dieb, t.it dem Wagen loszufahren, aber als die Sirene Luter und lauter heulte, wurde es ihm heiß zu­gute. Er ließ den Wagen stehen, lief davon und rurde vom nächsten Schutzmann in Empfang ge- wmmen. Der Ingenieur aber war mit einem Ge- shäftsfreund mit einem anderen Auto davongefah- tn. So heulte sein Wagen mehrere Stunden hin- urch in einer Vorstadt von Brooklyn. Am nächsten iage hatte der Ingenieur zwaüzig Bestellungen auf ine Sirene von Bankhäusern und Postbüros.

Der sprechende Spiegel.

(th) LosAngeles.

Die amerikanischen Verkaufspsychologen stehen auf -in Standpunkt, daß der Mensch schneller kauft, lenn er persönlich angesprochen wird. Sie haben .in sogar erreicht, daß er sich selbst einen Reklame- X5 vorsagt. Wenn er nämlich vor bestimmte Spie- l in der Nähe von Kaufhäusern tritt, dann beginnt ötzlich sein Spiegelbild mit knarrender Stimme nen Vers herunterzusagen, er möge seine Schuhe ir da und da oder seine Handschuhe nur hier kr dort kaufen. Dor allem die Damen sind von Im sprechenden Spiegel entzückt. Der Vers dauert Qesmal drei Minuten. Man benutzt dazu Schmal- ime mit Tonwiedergabe, die durch eine Lichtzelle ! reizt werden, wenn ein Mensch vor den Spiegel fi.ft Selbst wenn der Vers 6lX)0mal aufgesagt

Aus Spiel wird Ernst.

O. K. Hollywood.

In Palm Springs, 150 Kilometer von Hollywood» wurde in einem Urwald eine der aufregendsten Sze­nen eines neuen FilmsHer jungle love" gedreht. Die Schauspielerin Dorothy Lamour, wie eine Wilde nur mit einem Fell bekleidet, sollte einen Dolch gegen ihren Mitspieler Ray Millaud schleudern. Zehnmal war die Szene geprobt worden, und zehnmal war alles gut gegangen, als dssr Be­fehlAufnahme!" ertönte. Im vorgeschriebenen Augenblick stürzte also die Schauspielerin mit gro­ßem Schwünge und gezückter Waffe gegen Millaud vor. Sie lief mit bloßen Füßen und trat dabei auf einen spitzen Stein, so daß sie einen Schrei ausstieß, strauchelte und den Dolch in verkehrter Richtung schleuderte. Die Waffe traf den in der Nähe stehen­den französischen Regisseur Georges Archain- b a u d, der eihe schwere Verletzung an der Schulter davontrug. Die Szene wurde natürlich unterbrochen und es wurde beschlossen, sie völltg zu beseitigen. Der Film wird aber zu Ende gedreht werden.

Ein wirklich alter Esel.

C. K. Liverpool.

,Henny. Unser Esel. 86 Jahre alt geworden. 26. November 1937." Mit dieser Grabschrift ist ein Denkstein geziert, der in dem kleinen englischen Ort Biggleswade die Erinnerung an einen der be­merkenswertesten Esel, die je gelebt haben, kom­menden Geschlechtern erhalten soll. In England sagt man zwar:Wer sah je einen toten Esel?" und will damit auf die Langlebigkeit dieser Tier­art Hinweisen, aber vor der Jennn von Biggleswade weiß man von keinem Esel, der das 50. Lebensjahr überschritten hat. Selbst ein Direktor des Londoner Zoologischen Gartens hat bestätigt, daß 50 Jahre die bisher allbekannte Altersgrenze der Esel dar­stellen. Aber nicht nur durch ihr Alter war Jenny so einzigartig, das Tier war auch sonst ein Esel, von dem man in der ganzen Stadt redete. Mit Rührung erzählten die alten Männer in weißen Haaren sich, wie der Esel vor siebzig Jahren täglich mit seinem Karren zum Einkäufen in die Stadt kam, wie jedermann ihn liebte und die Jugend so lange auf ihm ritt, bis er es über hatte und mit einem Kopfstoß oder dem Hinterbein sehr deutlich zeigte, daß man ihn nun in Ruhe lassen möchte. Seine Besitzerin erzählte, wie sie nur mit dem Futter auf der Wiese zu erscheinen brauchte, damit Jenny mit freudigemIah" und in beschleunigter Gangart über die weite Wiese zu ihr eilte: wenn sie aber einmal zu spät kam, so wartete Jenny nicht zu lange, sondern kam selbst über die Wiese, schob den Riegel der Tür mit der Nase zurück und er­schien vor der Haustür.

Neues für den Bücheriifch.

- Hans Queling: Im Land der Schwarzen Gletscher im Societäts-Verlag Frankfurt a. M., mit 48 Bildseiten. Preis 6,80 RM. 445 Hans Queling, der als einer der sechs Jungen, die nach Indien tippelten, überall Freunde gefunden hat, erzählt in seinem neuen Buch von einer Forscherfahrt nach Tibet. Unbekümmert und ein wenig abenteuerlich ist auch dieser Entschluß, über die gewaltige Bergschranke hinwegzusteigen, die Indien von Tibet trennt. Und wenn die Trag­tiere der kleinen Karawane müde die schneebedeckten Pässe des Himalaja erklimmen, wenn der Sturm über die endlose Einsamkeit der Hochebene heult, wenn brüchige Felswände die Gebirgstäler pfadlos verengen, dann erschließt die fremde Welt sich nur dem harter! und männlichen Willen. Queliüg sucht nicht die Sensation oder den Rekord, sondern die ungebrochene Größe der Landschaft und der ur­sprünglichen Einsamkeit der Menschen sind ihm aenug. Davon berichtet er, von dem Alltag einer solchen Expeditton, von den kleinen Freuden und großen Mißlichkeiten. Jever Marschtag hat seine eigenen Erlebnisse, seine eigenen Reize, bedeutet ihm ein Stück der unbekannten Welt, die kennen­zulernen er auszog. Von ihr berichten auch die vielen Bilder, die dem Buch nach eigenen Aufnah­men Quelings beigegeben sind.

Das Schicksal der Käthe Roter- mund. Roman von Gustav S ch r ö e r. (Verlag von Quelle & Meyer, Leipzig. Gebd. 3,80 RM.) 422. Das Thüringer Land ist der Schauplatz dieser neuen Erzählung des bekannten thüringischen Heimatdichters. Packend sind die Menschenschicksale, die er hier entrollt. Freud und Leid, Kampf und Not, Hoffnungen und Enttäuschungen wohnen bei den Menschen dieses Romans eng beieinander. Le­bensecht sind die Personen und die Daseinsverhält­nisse geschildert. Umrahmt ist die spannende Hand­lung von feinen Schilderungen des schönen Thü­ringer Landes, seiner großen Wälder und seiner Dörfer. Auf diesem Boden spielt sich das schicksals­schwere und wechselvolle Leben der Käthe Roter- mund ab, einer Frau von bewundernswerter seeli­scher Größe, die sich in schweren Daseinskämpfen, beinahe am Leben zerbrochen, diese Krone edler Frauen erkämpft hat. Schröer hat feiner Leser- gemeinbe mit diesem Werk wieder eine wertvolle Gabe für schöne Feierstunden überreicht.

Ernst Blumschein.

-^-Friede H. Kraze: Einer Mutter Weg. Roman. Preis Seinen 4,40 Mark. C. Bertelsmann, Verlag, Gütersloh.(468) Friede H. Kraze er­zählt hier den Lebens- und Leidensweg einer deut­schen Frau und Mutter, der ihr vor aller Welt zur Sttaße eines unerhörten Triumphes wurde, da sie Spuk und Grauen des wahnwitzigen Aberglaubens ihrer Mitbürger durch Kraft, Treue und Geduld siegreich überwand. Es ist die Geschichte jener Jl- fabeen Maria Rampendahl, die zu Mitte des sieb­zehnten Jahrhunderts in Lemgo, der in deutschen Landen damals arg verschrienen Stadt böser Geister

und satanischer Menschen, als erste und letzteHexe* die Schranken der Foltergesetze durchbrach. Das alles nun umhüllt die Dichterin in demütigem Verstehen und mütterlichem Mitleiden mit jenem hauchseinen Schleier des Wirklich-Unwirklichen, eines Sinnlich» Uebersinnlichen, das die Vielzahl der Menschen die» fer Erzählung, ihr Tun und Irren in der hoch» giebeligen Stadt, unter die erbarmend dunklen Fit- ttche eines unerforschlichen Schicksals beschließt. So reckt sich diese letzte Erzählung der verstorbenen Dichterin in das Reich großer, zeitlos-wahrer Dicht» kunft. Bruno Schwietzke.

Männer her Grenze. Grau-Eule erzählt. Von Wäscha-kwonnesin. Mit 16 Phototafeln und Handzeichnungen des Verfassers. In Seinen ge­bunden 6 Mk. Franckhsche Verlagshandlung, Stutt­gart. (427) Ein Indianer schreibt Bücher die Zeiten Winnetous sind vorbei, die Büffel sind ausgerottet, die Wälder verwüstet, und die Adler­federn des Ehrenhäuptlings schmücken nun allerlei Flimmergrößen Dennoch scheint die Lebenskraft des roten Mannes noch nicht gebrochen zu fein. Wäfcha-kwonnefins Buch verzichtet auf laute An» klagen, Beschwörungen des Weltgewissens, in seiner beherrschten Seidenschaft aber spricht allzu deutlich Trauer, Wehmut, Empörung. Er erzählt vom Seben der weißen und roten Pelzjäger und Fallensteller in Wald und Prärie, von ihrem Kampf als Vor­hut an der Grenze der Zivilisation, er erzählt von Waldbränden und Schneestürmen, von Kanufahrten und Pürschgängen, vom Daseinskampf der Indianer, des Volkes der finkenden Sonne, und von feinen Bibern.Männer der Grenze" ist ein männliches Buch, bescheiden, tapfer, aufrichtig wie die Männer, von denen es handelt.

Oskar Iancke: Restlos erledigt? Neue Glossen zur deutschen Sprache. (Verlag Knorr & Hirth, München). Pappband 2,50 RM., Seinen 3,20 RM. (543) Wer dieses Buch lieft, wird manchen Fehler bei sich entdecken. Jcmckes Glossen, die fick so unterhaltend lesen, find kleine Kunst­werke sprachlicher Formung. Keinem noch so lustigen Purzelbaum, keinem noch so spöttischen Llusfall fehlt der hintergründige Ernst der tieferen Bedeutung, die sich dem Sefer auf höchst schmackhafte und ge­nußreiche Weise erschließt.

Oskar Sande: ... und bitten mit Sie ... Ernsthafte und heitere Glossen zur deut» scheu Sprache. Verlag Knorr & Hirth G. m. b. H., München. Pappband 2,50 RM. Seinen 3,20 RM. (541) Wenn dieses Buch mit dem bösartigen Titel auch ausschließlich von der deutschen Sprache handelt, so liest es sich doch so unterhaltsam und heiter, wie eine erzählte Geschichte! Daß wir sündige Menschen sind, geben wir meist lieber zu, als etwa die Tatsache, daß wir fast alle rechte Sprachsünder sind ganz gleich, ob Kaufmann ober Siterat, ob Rechtsanwalt ober Professor, ob gelehrt ober un­gelehrt! Jancke wirb bem Wunderwerk der deutschen Sprache viele neue Freunde gewinnen, viele bisher gleichgültige werden die Sprache genießen lernen.

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FRANKFURT a. Main - LiebFrauenstr. 1-3

Bekanntmachung.

Aie Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber5 irogebiet sind nach den Lieferungsbedingungen nmbsätzlich bei der Ablesung an Öen Erheber zu iflen. Geschieht dies nicht, dann können die Strorn- l*er noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die asgelber noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an s Kasse ber Stäbtischen Betriebe Gießen, Garten- :che 3, auf Postscheckkonto Nr. 27707 Frankfurt am !tin ober auf die auf ben Quittungskarten ver­kneten Bankkonten eingezahlt werben. Bei lieber» jisiten ber Zahlungstermine müssen bie Beitrei- irgsfoften berechnet werben. - 7990A

Siom 15. Dezember 1937 ab wirb bie Strom- unb |d: lieferung bei allen Abnehmern gesperrt, bie bie |tiDm= unb Gasgelber für Monat Oktober 1937 erchliehllch kosten noch nickt entrichtet haben.

Wehen, ben 1. Dezember 1937.

Direktion der Städtischen Betriebe. v

Betr.: Zustellung ber Steuerkarten für 1938.

Bekanntmachung.

Die Steuerkarten für bas Jahr 1938 werben ben Steuerpflichtigen sofort nach ber Fertigstellung durch bie Post zugestellt. Mit ber Zusenbung kann voraus­sichtlich vor dem 15. Dezember 1937 nicht gerechnet werben. 7880C

Die Zusenbung an Behörden (Reichsbahn, Reichs­post ufro.) und an größere Firmen für ihre Gefolg- schaftsmitglieber erfolgt ebenfalls nicht mehr an bie zuftänbigen Kaffen, fonbern biefe Steuerkarten wer­den den einzelnen Steuerpflichtigen unmittelbar burch die Poft zugefanbt.

Eine Vorsprache der einzelnen Steuerpflichtigen wegen der Abholung ihrer Steuerkarten bei der Steuerkarten-Ausgabestelle ist daher zwecklos.

Gießen, den 1. Dezember 1937.

Der Oberbürgermeister. 2.A.r ge-. Sogt

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96 Auseinandersetzung

schöner Ausführung hergestellt, oaß sie kaum den Ällgemeinein- druck beeinträchtigen. Heftgläser werden direkt auf dem Augapfel getragen unter dem Lid. Müßen ganz genau paßen.

Augenheilkunde. Lehre von den Augenkrankheiten.

Augenkrisen, Anfälle mit hefti­gem brennenden Schmerz am Auge bei Rötung und Schwel­lung der Bindehaut, Tränenfluß, Lichtscheu und verengter Pupille. Augenspiegel. Instrument zur Be­trachtung des Augenhintergrun­des und zum Erkennen von Augen- und Allgemeinerkran- kungen.

Augenlidentzvndung f. Lident- zundung.

August, Monat, erhielt seinen Na» men zu Ehren des römischen Kai­sers Augustus, als der ursprüng­lich nur 10 Monate umfaßende altrömische Kalender um zwei Monate erweitert werden mußte. Der alte deutsche Name des Au­gust ist Erntemonat oder Ernting.

August, männl. Vorname von dem lateinischen Augustus, der Erhabene. Die weibl. Formen des Namens find Augusta, Auguste, Gustl.

Auktion, lateinisch, Eant öf­fentliche Versteigerung mit Zu­schlag an den Meistbietenden.

Aurikel, s. Primel

Ausbackteig, ein einfacher Teig aus Mehl, Fett und Ei, mit dem Fleisch, Fische oder Obst zum Bak­ken umhüllt werden.

Ausbleiben in einem Prozeßter- min s. Versäumnisurteil.

Auseinandersetzung findet statt bei Beendigung einer vermögens- Äen Gemeinschaft, also vor ei Beendigung der allge­meinen Gütergemeinschaft fort­gesetzten Gütergemeinschaft, Er­rungenschafts- und Fahrnisge­meinschaft, Erbengemeinschaft, zwischen Gesellschaftern. Von dem gemeinsamen Vermögen werden zuerst die das Eesämtgut treffen» oen Schulden bezahlt. Der ver­bleibende Uberschuß wird unter die Beteiligten verteilt und zwar: bei der allgemeinen Güter­gemeinschaft, Errungenschafts­und Fahrnisgemeinschaft be­kommt jeder Ehegatte dieHälfte; bei der fortgesetzten Gütergemein­schaft bekommt der überlebende Ehegatte dieHälste, die Abkömm­linge zusammen die andere Hälf­te. Bei der Erbengemeinschaft bekommt jeder Miterbe den auf seinen Erbteil treffenden Teil. Bei einer Auseinandersetzung zwischen Gesellschaftern sind die Gegenstände, die ein Gesellschaf­ter der Gesellschaft zur Benutzung überlaßen hat, diesem zurückzu- geben, desgleichen die nach Be­richtigung der Eesellschaftsschul- den verbleibenden Einlagen. Ein weiterer Uberschuß gebührt den Gesellschaftern nach dem Verhältnis ihrer Anteile am Ge­winn. Besteht zwischen dem Va­ter und seinem Kind bezüglich des der Verwaltung des Vaters unterliegendem Kindesvermö­gens eine Gemeinschaft, so muß der Vater die Auseinanderset­zung herbeiführen, bevor er eine

Haben Sie ein Ausguß-Sieb?

Es läßt sich nicht vermeiden, baß beim Ausgießen auch Abfälle mit in ben Ausguß fallen. Dann liegen Sie aber auf bem Ausguß-Sieb, bas mit einem Griff herausgenommen werben kann. Eine kleine Neuheit aber durchaus praktisch. Das Ausguß-Sieb bekommen Sie bei y B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.