Oer Segelflug macht sich unabhängig von Windrichtung und Wetter.
Noch große Möglichkeiten
Berlin, 3. Dez. (DNB.) Auf einem Vortragsabend der Lilienthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung wies der Leiter des deutschen Forschunas- Institutes für Segelslug in Darmstadt, Professor Dr. Georgii, nach, daß die Möglichkeiten des Segelfliegens trotz der erreichten großartigen Leistungen n o ch lange nicht am Ende seien. Voraussetzungen für eine weitere Steigerung seien fliegerisches Können, Einsatzbereitschaft und genaue Kenntnis der atmosphärischen Energiequellen. Gerade der diesjährige Rhön-Segelflugwett- bewerb habe gezeigt, daß der Segelflieger auch unabhängig von der Windrichtung ein gestecktes Ziel erreichen könne. Wir würden also in Zukunft zum Allwetter-Segelflug kommen, der nicht mehr auf eine bestimmte Wetterlage Rücksicht nehme. Die Alpen-Segelflüge hätten die Leistungsmöglichkeiten des deutschen Segelflugzeuges und die Einsatzbereitschaft der deutschen Segelflieger glänzend bewiesen. Eine Steigerung der
der Leistungssteigerung.
Streckenleistung, die mit 503 Kilometer seit 1935 noch nicht Überboten worden sei, und der Höhenleistung, die jetzt bei 6000 Metern liege, sei möglich unter der Voraussetzung, daß d e m b e st e n Flieger das beste Segelflugzeug gegeben werde. Es sei bereits erreicht worben, W o l - kensegelflüge verhältnismäßig sicher durchzuführen. Es sei dis Möglichkeit gegeben, durch Flug unterderWolkenstraße die Streckenleistung zu vergrößern. Unter Benutzung der Luftwellen, insbesondere der Föhnwellen im Alpengebiet, werde man mit Benutzung des Höhenatmungs- aeräts und in der Voraussetzung, daß das Segelflugzeug heizbar wird, Höhen von 7 0 0 0 b i s 8000 Metern, vielleicht auch noch darüber erreichen können. In enger Zusammenarbeit werden Pilot, Konstrukteur und Forscher Wege finden, um den motorlosen Flug zu weiteren Leistungen zu steigern.
Zwischenfall in Schanghai.
Attentat bei einer japanischen Parade in der Internationalen Niederlassung.
Tokio, 3. Dez. (DNB.) Bei einer japanischen Parade in der Internationalen Niederlassung von Schanghai warf, als die japanischen Truppen Las Wingon-Warenhaus in der Naizkingstraße passierten, ein Chinese zwei Bomben von Dem Gebäude herab in den Zug. Drei japanische Soldaten und ein japanischer Konsularpolizist wur- Len verwundet. Der Täter wurde durch einen «Gemeindepolizisten getötet. Die Parade wurde darauf planmäßig zu Ende geführt. Die japanischen Truppen, die nach dem Attentat Teile der internationalen Niederlassung besetzt hatten, haben sich später auf das Gebiet der Nanking Road zurückgezogen, nachdem die notwendigen Feststellungen zur Kläruna des Attentates getroffen waren. Der ' Verkehr auf der Nanking Road wurde wieder in ! feinem normalen Umfang aufgenommen.
Die gesamte Londoner Marge npresse j^teht stark unter dem Eindruck der Vorgänge in schanghai. Der Marsch japanischer Truppen durch Die Internationale Niederlassung, der Zwischenfall, Der sich dabei ereignete, die japanischen Gegenmaßnahmen und die schließliche Räumung der Niederlassung werden in mehr oder weniger scharfer Form I r i t i s i e r t. Vor allem die „Times" führt eine sehr heftige Sprache. „Daily Telegraph" bringt
ernste Befürchtungen für die Zukunft der Internationalen Niederlassung mm Ausdruck. In dem Bericht des „Daily Heralü" heißt es, daß der Siegesmarsch der Japaner durch die Internationale Niederlassung tatsächlich einen Schlußstrich unter 90 Jahre englisch-amerikanischer Kontrolle über Chinas wirtschaftliches und politisches Leben gezogen habe. Der „Daily Expreß" stellt fest, daß Japans Recht zur Beherrschung das Recht des Eroberers sei, nichts anderes. Die Kanonen schafften sich ihr eigenes Gesetz, ein Gedanke, der dem Völkerbundsverband peinlich sein möge, aber doch den Tatsachen entspreche.
Die „Daily Mail" berichtet von Rechten, die die Stadtverwaltung der internationalen Niederlassung den Japanern zugestanden habe. Diese Zugeständnisse beständen danach vor allem in dem Durchmarschrecht für die japanische Armee und dem Versprechen, ähnliche Zwischenfälle zu verhindern oder aber den Japanern das Recht eigener Maßnahmen zuzugestehen. Weiter heißt es, daß Japan das Recht erhält, gegen antijapanische Machenschaften Maßnahmen zu ergreifen, sowie Durchsuchungen und Fe st nahmen vorzunehmen.
Die Verjüngung in -er Führung des britischen Heeres.
Die englische Armeereform, wie sie »etzt der Kriegsminister Hore-Belisha vorgenommen hat, ist für englische Anschauungen ge- - adezu eine Sensation. Diese liegt nicht nur darin, daß das Durchschnittsalter für die hohen Zefehlsstellen von 63 auf 52 Jahre herun- ergedrückt wurde, sondern vielmehr noch in em radikalen Bruch des Kriegsministers mit einer ! er ältesten, bisher nie angetasteten, militärischen Traditionen Englands, wonach nämlich die Beför- d erungen auf den höchsten Posten des Heeres streng i a d) dem Dien ft alter erfolgte. Selbst im Weltkrieg ist man von dieser uralten englischen Regel gerade in den entscheidenden Stellen nicht : bgewichen. Das starre Festhalten an dieser ver- • Iteten Tradition hat schon damals in England viel Kritik gefunden.
Um so größer ist naturgemäß das Aufsehen, das I !'ie rücksichtslos durchgreifende Maßnahme des Lriegsminifters in England erregt hat, wenn man jr auch im allgemeinen zustimmt. Nachdem erst iurzlich die englische Territorialarmee zur Erhöhung ihrer Schlagkraft in eine engere Bin- lung an das aktive Heer gebracht wurde, treibt die ton dem Kriegsminister jetzt durchgeführte starke Verjüngung der obersten Kommandostellen das sunze Projekt der englischen Heeresreform mit tiinem starken Stoß weiter. Daß diese Dinge erst in letzter Zeit — und vermutlich unter mancherlei inneren Kämpfen — beschlossen sein können, geht i_ a. daraus hervor, daß der jetzt zurücktretende l hef des Reichsgeneralstabes Feldmarschall Sir ( yrill D ever ell noch im September als Vertreter der englischen Armee an den großen Wehr- machtmanövern in Deutschland teilgenommen hat ( benso wie an den französischen Manövern). Das t'äre naturgemäß nicht der Fall gewesen, wenn jtiin Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Sep- timber schon beschlossene Sache gewesen wäre. Der sieldmarschall ist 63 Jahre alt, er wird jetzt durch bttn 51jährigen Generalmajor Lord C o r t ersetzt, der sich ebenfalls schon im Weltkrieg hervorgetan Hot und Inhaber des Viktoria-Kreuzes ist, der höchsten Kriegsauszeichnung Englands. Das stärkste Lmsmaß an Verjüngung erfolgt in. dem Armee- kn t (Army Council), von dessen vier militärischen Mitgliedern nicht weniger als drei durch neue Männer ersetzt werden. Armeerat und Luftrat unterstehen direkt dem Reichsverteidigungs- atu s s ch u ß , zu dem die drei Minister für Heek, Suftroaffe und Flotte sowie die entsprechenden Lttabschefs gehören; für die Flotte besteht fein b londerer Rat als oberste militärische Teilbehörde.
Mit Recht wird die radikale Verjüngungsmaß- whme des Kriegsministers in der englischen Presse C:5 die „größte Revolution des konservativen Kriegs- ministeriums" bezeichnet. Daß Hore-Belisha etwas sehnliches plante, vermutete man bereits beim An- 'titt der Regierung Chamberlain. Der Kriegs- niinister hatte damals festgestellt, daß das Durch- foonittsalter der höchsten englischen Befehlshaber nach höher war als im Weltkrieg. Gleichwohl hat memanb vermutet, daß die Verjüngung volle elf Lvhresstufen umfassen würde.
„Drastische Reorganisation" der Armee.
London, 4. Dez. (DNB. Funkspruch.) Nach . rin em Bericht des „Daily Telegraph" hatte Kriegs- r nister Hore-Belisha eine Beratung mit dem ! iimien Chef des Generalstabes, Generalmajor Dis- trimt Gort, über die Aenderungen, die der Reor- Mijation der höheren Kommandostelletr folgen sol
len. Morgen werde der Kriegsminister mit Vertretern des Hauptquartiers des westlichen Kommandos beraten. Viscount Cort werde nicht den Rang eines Feldmarschalls mit Uebernahme seines neuen Amtes erhalten. Es gebe acht Feldmarschälle, einschließlich zweier für Indien, und es würden keine neuen Ernennungen vorgenommen, ehe nicht eine entsprechende Stelle frei werde.
„Daily Herald" mißt der Ernennung des neuen Generalstabschefs große Bedeutung für die Reorganisation der Armee bei. Es werde eine drastische Reorganisation der Armee von Kopf bis zuFuß folgen, von der jeder Ofsizier und jeder Soldat betroffen werde. Die Modernisierung der Ausrüstung werde beschleunigt in Angriff genommen werden, neue G e - schütze, Tanks und neuzeitliche Waf- f e n seien vorgesehen. Das Heeresbudget werde dabei allerdings unvermeidlich wachsen.
„Wahlfreihcii"
in der Gowjeidemokraiie.
Sowjetwahlen
unter Drohungen und Kontrolle.
London, 4. Dez. (DNB. Funkspruch.) Der Moskauer Korrespondent des „Daily Telegraph" schildert die Anweisungen, die für die „W a h l" am 12. Dezember in Sowjetrußland gegeben worden sind und die den Sowjetbürger unter schärfsten Druck setzen. In dem Bericht wird hervorgehoben, daß es für die Wählerschaft praktisch gar keine Möglichkeit gibt, Nein zu sagen und gegen den einen nur möglichen Kandidaten zu stimmen, denn die Wähler wurden davor gewarnt, bas „Wahlgeheimnis" dadurch zu mißbrauchen, den Namen des Kandidaten auszustreichen oder einen anderen Namen an dessen Stelle zu setzen. In dem Wahlverfahren, so heißt es in dem Bericht des „Daily Telegraph", fei die Aufgabe des Wählers darauf beschränkt, die beiden Stimmzettel in dem dafür vorgesehenen Umschlag zu st ecken und bann unter der Aufsicht der Wahlkommission in die Wahlurne zu werfen. Mit anderen Worten, der Wähler könne also nur mit 3a ftimmen, oder er müsse zu Hause bleiben. Die Namen derjenigen aber, die sich an der Wahl nicht beteiligten, seien bekannt wegen des Kontrollzeichens, das in den Paß eines jeden „Wählers" gesetzt werde.
Neue Todesurteile
in der Sowjetunion.
Moskau, 3. Dez. (DNB.) Eine neue Welle der Sabotage- und Hochverratsprozesse, denen die üblichen Massenerschießungen folgen, geht wieder durch die ganze Sowjetunion. Im Nordkaukasus- Gebiet wurden sechs Landwirtschaftsfunktionäre wegen konterrevolutionärer Umtriebe und Schädlingsarbeit erschossen. In Swerdlowsk sind fünf Funktionäre der Gebiets-Landwirtschofts- verwaltung, darunter eine Frau wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer antisowjetischen Organisation und wegen Sabotage sowie weitere fünf Angestellte eines Getreidekontors zum Tode verurteilt worden. Im Gebiet Samara wurde der Direktor einer Schweinefarm wegen Sabotage zum Tode verurteilt, während drei Bauern Zuchthausstrajen von insgesamt 50 Jahren
erhielten. In der turkmenischen Sowjetrepublik wurde ein eingeborener Bauer zum Tode verurteilt, der einen Anschlag auf einen Wahlagitator verübt hatte. In der Wolgadeutschen Republik sind drei Angestellte eines Getreidespeichers im Gebiet Erlenbach wegen angeblicher vorsätzlicher Schadlingsarbeit zum Tode verurteilt worden.
Meine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Chef der spanischen Nationalregierung General Franco zum Geburtstag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
*
Der Führer wohnte Freitag abend in Begleitung von Reichsminister Dr. Goebbels einer sehr eindrucksvollen Aufführung von P u c c i n i s „M a - bame Butterfly" in der Volksoper im Theater des Westens bei. Die musikalische Leitung hatte Generalmusikdirektor Erich Orthmann. Die
Merkmale des Wohlbefindens
Blühendes Aussehen, Spannkraft, . Appetit! Die winterliche Lebens- und Ernährungsweise ist vielen Kindern und Erwachsenen nicht bekömmlich. Blutarmut, Schwäche und Erschöpfung lassen keine rechte Lebensfreude aufkommen. Nehmen Sie deshalb rechtzeitig Bioferrin, das blutbildende Kräftigungsmittel, welches sämtliche Nährstoffe des Blutes enthält. Bioferrin ist in allen Apotheken erhältlich.
ZbX
/ A \
BAYER)
\E J
Rolle der Butterfly fang Maria Wutz, die Rolle des Linkerton Wilhelm T r a u tz.
Reichsjugendführer von Schirach traf, von Bagdad kommend, in Teheran ein. Zahlreiche Mitglieder der Deutschen Kolonie, an ihrer Spitze der deutsche Gesandte und der Ortsgruppenleiter, erwarteten auf dem Flugplatz die Gäste.
*
Der König und die Königin von Dänemark werden in der nächsten Woche eine kurze Reise nach England antreten. Wenn der Besuch in London auch privaten Charakter trägt, so werden König Christian und Königin Alexandrine doch Gelegenheit nehmen, König Georg und Königin Elisabeth von England zu begrüßen.
*
Der augenblicklich in London weilende König Georg von Griechenland war am Freitagnachmittag Gast von Außenminister E d e n. An dem Frühstück nahm auch Ministerpräsident Chamberlain teil.
♦
Reichsminister Dr. Frick ist in Begleitung seiner Gattin in Stockholm eingetroffen. Ein festlicher
Abendempfang in der Gesandtschaft sah den Chef des schwedischen Verteidigungsstabes, Generalleutnant Thörnell, den Kabinettssekretär im schwedischen Außenministerium von Günther, Konteradmiral Lind ström, den italienischen Gesandten de Soragno, den Hofstallmeister Graf Clarence von Rosen und Dr. Sven Hedin.
Aus aller Wett.
Kaiser-Wilhelm-Jnsiilut für Biophysik in Frankfurt.
Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs unterzeichnete den Vertrag, wonach das bisherige Institut für physikalische Grundlagen der Medizin in ein „Kaiser-Wilhelm-Jnstitut für B i o- physik zu Frankfurt a. M." umgewandelt wird. Für den Präsidenten der Kaiser-Wilhelm- Gesellschaft unterzeichnete der geschäftsführende Vorstand und Bevollmächtigte des Präsidenten der Ge- sellschaft Dr. T e l s ch o w , für die Universität und das Institut für physikalische Grundlagen der Medizin unterzeichneten der Kurator der Universität Wisser und Professor Dr. Rajewsky. Damit ist der Plan, der vor einigen Wochen von dem Senat der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft gebilligt wurde, dank der tatkräftigen Hilfe und finanziellen Unterstützung durch Staatsrat Dr. Krebs zur Verwirklichung gelangt. Das Institut wird in neue Räume in dem von der Stadt zu diesem Zwecke erworbenen Hause Ecke Forsthausstraße-Saar-Allee übersiedeln. Mit den erforderlichen Umbauten ist bereits begonnen worden, und es ist zu hoffen, daß das neue Institut schon im nächsten Frühjahr ein» geweiht werden kann und dazu beitragen wird, daß die deutsche Forschung den Vorsprung aufrecht erhält, den sie auf dem- Gebiete der Biophysik besitzt.
Aljechin vor der Schach-Weltmeisterschaft.
Die 24. Partie im Schach-Weltmeisterfchaftskampf, die nach dem 40. Zuge abgebrochen werden mußte, wurde von E u w e ohne Spielfortsetzung aufgegeben. Der Stand lautet mithin: Aljechin 14%, Euwe 9% Punkte. Aljechin braucht nur noch einen Punkt, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen.
Unfall eines Postflugzeuges.
Das Postflugzeug der Strecke PF. 229 der Deutschen Lufthansa brach beim Start zum Fluge nach Bagdad auf dem Flughafen München aus bisher nicht geklärten Gründen kurz nach dem Abheben aus. Der Flugzeugführer Möbius versuchte sofort eine Landung vorzunehmen, geriet dabei jedoch mit der für einen Langstreckenflug schwer beladenen Maschine auf das Gelände einer chemischen Fabrik, wo das Flugzeug beim Aufsetzen schwer beschädigt wurde. Dabei kam der Flugzeugführer ums ße< ben. Flugkapitän Kuring und Funkermaschinist Salz würden schwer, Flugzeugfunker Herrn- brodt und Oberingenieur Dr. Dierbach leicht verletzt. Eine Untersuchungskommission hat sich sofort an die Unfallstelle begeben, um die Ursachen des Unglücks zu klären.
Oochschulnacbnchten.
Professor Dr. M. Bürger, Ordinarius für innere.Medizin an der Universität Bonn, ist in gleicher Diensteigenschaft an die Universität Leip» zig berufen worden. /
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 5. Dezember.
Gießen. Sladtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Schmidt; 11: Kindergottesdienst für die Matthäusgemeinde; 17: Pfr. Becker; zugleich Feier des hl. Abendmahls für die Markusgemeinde; 20: Adventsandacht. — Jo- hanneskirche. 9.30; Pfr. Bechtolsheimer; 11: Militärgottesdienst; Pfr. Ausfeld; 11: Kinderaottesdiensk für die Lukasgemeinde im Johannesfaal; 14: Kindergottesdienst für die Johannes- und Militärgemeinde; Pfr. Ausfeld; 17: Pfr. Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für die Johannesgemeinde; 19: Pfr. Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für die Militärgemeinde; 20: Bibelbefprechftunde im Johannesfaal; Pfarrasfiftent Paetow. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst für die Luthergemeinde; 14: Gemeindetag der Luther- aemeinde in der Turnhalle am Oswaldsgarten. — peiruskapelle, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Pfr. Trapp; 14.30: Gemeindetag der Petrusgemeinde, im Caf6 Leib, Walltorstraße. — Wieseck. 9.45: Gottesdienst; 11: Kinder kirche; 15: Bibelstunde. — Albach. 12.30: Gottesdienst. — Steinbach. 10: Gottesdienst. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst, Kollekte; 11: Kindergottesdienst, 1.Abt.; 13: Kindergottesdienst, 2.Abt. Kirchberg. 10: Gotesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. Lollar. 13: Kindergottesdienst. — Klein-Linden. 10: Gottesdienst; Missionar Walther; 11.15: Kindergottesdienst; 20: Evangelisation; Missionar Walther. — Watzenborn-Steinberg. 13: Gottesdienst. — Garbenteich. 10: Gottesdienst. — Hausen. 13: Gottesdienst. — Licy. 9.45: Beichte; 10: Stiftpfarrer Naumann; Posaunenchor; Kirchenchor; Kellekte; hl. Abendmahl, besonders für die Jugend; 13: Kindergottesdienst; 14: Stiftsdechant Kahn; Kollekte. — (öfter Arnsburg. 10: Stiftsdechant Kahn. — Nieder-Beffingen. 13.30: Stiftspfarrer Naumann. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; Kollekte; 19.30: Abendmahlsfeiern. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Birklar. 9: Gottesdienst. — Wuschenheim. 11: Gottesdienst. — Hungen. 10: Gottesdienst; 19: Adventsfeier. — Göbelnrod. 10: Gottesdienst mit anschließender Feier des hl. Abendmahls für die Alten. — Deitsberg. 13: Gottesdienst; Kollekte.
Mittwoch, den 8. Dezember.
Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. — Lich. 20: Bibelstunde.
Donnerstag, den 9. Dezember.
Gießen. Johannesfaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld.
Evangelische Stadtmission, Löberstraße 14. Sonntag, 5. Dezember. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 15: Gemeinschaftsstunde (Mitglieder); 20.15: Evangelisationsvortrag. — Mittwoch, 8. Dezember. 20.30: Bibelstunde.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirchliche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, 5. Dezember. 8.30 Uhr: Evangelisationsstunde. — Mittwoch, 8. Dezember. 8.30: Bibelstunde. — Donnerstag, 9. Dezember. 8.30: Jugendbundstunde.
Buna freikirchlicher Christen, Gemeinde Gießen, Großer Steinweg 4. Sonntag, 5. Dezember. 11.15 Uhr: Sonntagsschule; 20.15: Bibelstunde. — Mittwoch, 8. Dezember. 20.15: Bibel- und Gebetstunde.
Baptistengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 5. Dezember. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.15: Adventsfeier. — Mittwoch, 8. Dezember. 20.15: Bibelstunde.
Neuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, 5. Dezember. 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. — Mittwoch, 8. Dezember. 20.30: Gottesdienst.
t,9.30r U
katholische Gemeinden.
Samstag, den 4. Dezember.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichtgelegeyheit.
Sonntag, den 5. Dezember. 2. Adventssonntag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe; 8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 10.15: Militärgottesdienst; 11.15: Singmesse mit Predigt; 17.30: Feierstunde zum Kolpings- gedenktag in der Kirche. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hockamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Nidda. 8.15: Hochamt mit Prediat. — Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Die Woche über in Gießen täglich Rorateämter um 6.30 Uhr.
Dienstag, den 7. Dezember.
Gießen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Mittwoch, den 8. Dezember.
Hungen. 7.30 Uhr: hl. Messe.
Vessentlicher Sonntagsdlenft.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen: Arzt: Frau Dr. Marx.
Zahnarzt: Dr. Adam.
Apotheke: Pelikan-Apotheke. *
Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gies.
Wetterbericht
des Relchswelterdiensies. Ausgabeort Frankfurt.
Vom Süden heranziehend hat sich ein kräftiges Tief über Ostdeutschland und Polen ausgebildet. An seiner Rückseite stoßen jetzt kühlere Luftmassen nach Süden vor und bringen ckei uns verbreiteten Regen und im Gebirge bereits wieder Schnee.
Aussichten für Sonntag: Wolkig bis bedeckt, vereinzelte leichte Ntederschläge, im Gebirge auch Schnee, Tagestemperaturen 0 bis 5 Grad, im Gebirge Dauerfrost.
Lufttemperaturen am 3. Dezember: mittags 7 Grad Celsius, abends 4,2 Grad; am 4. Dezember: morgens 3,8 Grad. Maximum 7,2 Grad, Minimum heute nacht 3,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Dezember: abends 4,6 Grad; am 4. Dezember: morgens 4,1 Grad. — Niederschläge 2,4 mm.
fiauptjdjrntletter: Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blum- schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W Lange; für Feuilleton: Dr Hans Thuriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D A X 37: 10 031. Druck und Verlag: Brühlsche Unwersitätsdruckeret R Lange, K -G.. sämtlich in Gießen Monatsbezugs- preis ÄM 2,05 einschließlich 25 Ps Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- prets 10 Pf und Samstags 15 Pf. mit der
Illustrierten 5 Pf mehr
Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 oom 1. September 1937 gültig.


