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Ur. (02 Swettes Blatt

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)

Dienstag, 4. W (057

des SA.-Sportabzeichens bis ins hohe Alter erhalten bleibt, ermächtige ich den Stabschef der SA., durch Ausführungsbestimmungen den weiteren Besitz des SA. - Sportab­zeichen s von der Ableistung bestimmter Wiederholungsübungen abhängig zu ma­chen. Des weiteren erhebe ich das Leistungsbuch des SA.-Sportabzeichens zu einer Urkunde, die Aufschluß gibt über die körperliche Leistungsfähig­keit und charakterlich-weltanschauliche Haltung des Inhabers des SA.-Sportabzeichens.

Gez. Adolf Hitler."

Kunst und Wissenschaft.

14. Deutscher Deltwirtschaftsiag in Frankfurt.

Vom 6. bis 14. Mai findet in Frankfurt die dies­jährige Tagung der Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft, der 14. Deutsche Weltwirt­schaf t s t a g, statt. Das umfangreiche Arbeits­und Tagungsprogramm, das u. a. Referate von Staatsrat Friedrich Reinhart, Staatssekretär Königs, Prof. Dr. Lüer, Dr. Chr. O. Fi-

Mdtge Heimstätten für Deutschlands lugend

Für 549 Heime der Hitler-Jugend wurde der Grundstein gelegt.

Leipzig, 3. Mai. (DRB.) In 549 Gemeinden Deutschlands waren die Einheiten der Hitler-Jugend angetreten, um feierlich den Grundstein zu ihren Jugendheimen zu legen, die sie der großen Heim­beschaffungsaktion und der freudigen Mitarbeit aller Schichten und Generationen unseres Volkes verdanken. Im Mittelpunkt der Feiern stand die durch Rundfunk übertragene Ansprache des Reichs­jugendführers bei der Grundsteinlegung für das Leipziger Jugendheim. 20000 Jun- aen und Mädel waren in Leipzig in dem schönen Auengelände aufmarschiert, wo das neue Heim er­richtet wird. Ein Bann-Musikzug der Hitler-Jugend eröffnete die Feier. Zwei Jungsprecher bringen aus­gewählte Sätze aus der großen Kulturrede des Füh­rers zum Reichsparteitag 1935 zu Gehör. Worte des Arbeiterdichters Heinrich LerschDröhnend fallen die Hämmer" leiteten zum Hammerspruch des Poliers über. Rach dem Bürgermeister führte der Reichsjugendführer u. a. aus: Mit der Feier der Grundsteinlegung für das Heim der Hitler-Jugend in Leipzig können wir zugleich die Grundstein­legung von 549 Heimen der Hitler-Jugend begehen, die in allen Teilen des Deutschen Reiches errichtet werden als Symbol der Volksgemeinschaft unserer Jugend. Selbstlos haben alle Generationen unseres Volkes an diesem Werk mitgeschaffen. Diese 549 Heime sind nur der er sie Bauab­schnitt dieses Jahres: die Grundsteinlegung vieler hundert weiterer Heime befindet sich in Vor­bereitung, und noch ehe dieses Jahr vergangen ist, werden insgesamt 10 0 0 Heimbauten in Angriff genommen werden.

Wir haben aufgerufen zu diesem Werk in der Ueberzeugung, daß unsere Jugend solcher Heime be­darf, um in ihrem eigenen jugendlichen Stil leben zu können. Jedes einzelne dieser Heime soll der Jugend zum Bewußtsein bringen, daß sie ein Teil ist der großen Gemeinschaft und der Ka­meradschaft des deutschen Volkes, das sie früh sich eingliedern muß in den Aufgabenkreis des gesam­ten deutschen Volkes. Hier ist das ärmste Arbeiter­kind genau* 3U Hause wie das Kind wohlhabender Eltern. Hier steht jeder als ein deutscher Junge, der nur gemessen wird an seiner Lei­stung, seiner Einsatzbereitschaft. So ist jeder Bau, den das nationalsozialistische Deutschland seiner Ju­gend errichtet zugleich auch ein Monument der Weltanschauung, die diese Jugend erfüllt.

Es ist mir ein aufrichtiges Herzensbedürfnis, all den vielen, vielen Gemeinden in Deutschland zu danken, die sich in den Dienst dieser großen Aufgabe gestellt haben. Die Jugend selbst, der diese Heime zu treuen Händen anoertraut werden, kann sich nicht anders würdig erweisen des großen Vertrauens, als daß sie gelobt, jederzeit sich als eine Trägerin jener großen Gedanken zu fühlen, die die Menschen erfüllte, die für sie wirkten und schafften. Sie gelobt, das fortzusetzen, was jene begonnen haben, immer eingedenk zu sein jener großen Grundzüge, die das Fundament des deutschen Freiheitskampfes in der Zeit des Kampfes waren und immer bleiben wer­den, das Fundament einer in Wahrheit deutschen Bewegung. Mit dem Appell an die Tugenden: Gehorsam, Treue Kameradschaft, weihte der Reichsjugendführer das Leipziger Jugendheim und die 549 anderen Herbergen. Führerehrung und die Lieder der Ration beschlossen die Feierstunde.

Gauleiter Svreuaer spricht in MffeWeim.

Grundsteinleftung zu IS Heimen der HI. im Gau Hessen-Nassau.

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger legte den Grundstein zum HJ.-Heim in Rüs­selsheim. Gleichzeitig entstehen im Gau Hessen- Nassau noch 16 Heime der deutschen Jugend. Gebietsführer Brandt begrüßte den Gauleiter und zahlreiche Ehrengäste, unter denen man Gau- arbeitsführer F a a tz , SA.-Brigadeführer Lucke, Kreisleiter S t a v i n o g a , Kreisdirektor K l o st er­mann , Dr. Fritz Opel und Betriebsführer seines Werkes sah, und sprach seinen Dank und seine Freude aus, daß es hier gelungen ist, den Grund­stein zu einem der schönsten Heime im ganzen Gau zu legen. Die Jugend, die in diesen Heimen leben wird, wird durch ihre Arbeit allen danken, die den Bau ermöglichen.

Nach kurzen Worten des Bürgermeisters sprach dann Gauleiter Sprenger: Im Gegensatz zu einer vergangenen Zeit, die der Jugend und dem ganzen deutschen Volk aus ihrer Zerrissenheit und dem Mangel einer zielbewußten Führerschaft keine Bauten errichten konnte, hat der Nationalsozialis­mus in seinem Aufbauprogramm besonders der Jugend gedacht. Wir betrachten es als eine unumgängliche Notwendigkeit, der Hitler- Jugend zur restlosen Verwirklichung ihrer verant­wortungsvollen Aufgabe geeignete und wür­dige Heimstätten zu errichten. Nur dem Führer ist auch dieses Werk zu verdanken, und aus diesem Grund hat Adolf Hitler auch ein Recht zu erklären, daß die Jugend ihm gehört. Wenn heute der Grundstein zu vielen Hunderten von HJ.-Heimen gelegt witd, so wird damit zu­gleich der Grund st ein zur Ewigkeit des Volkes gelegt, denn das Reich baut sich auf seiner Jugend auf. Damit ist der Hitler-Jugend eine unerhört große Verpflichtung auferlegt, die sie z u r B e s ch e i d e n h e i t, Treue und Pflichterfüllung zwingt.Und wenn ich diesen Grundstein lege", führte der Gauleiter aus,so geschieht es mit dem Hinweis auf die Ewigk'eitsbedeutung all unseres Tuns!"

Dann unterzeichneten Gauleiter Sprenger, Ge­bietsführer Brandt und Kreisleiter Stavinoga die Urkunde, die zusammen mit nationalsozialistischen Jugendschriften und anderen Zeitdokumenten in den Grundstein eingemauert wurde.

WieDerhollmgsübung

für das SA Sportabzeichen.

Berlin, 3. Mai. (DNB.) Der Führer hat die folgende Verfügung über den Besitz des SA.-Sport­abzeichens und über das Leistungsbuch erlassen:

Durch meine Verfügung vorn 15. Februar 1937 habe ich das SA.-Sportabzeichen als das Mittel für eine kämpferische Schulung des Selbes und für die Pflege des wehrhaf­te n G e i ft e s in allen Teilen des Volkes bestimmt. Um zu erreichen, daß die Wehrtüchtigkeit der Trager

scher, Ministerialdirektor Reichard, Kapitän Dipl. - Jng. Lehmann, Generaldirektor D e - t o e u f (Paris) und Frank C. T i a r k s vom Bank­haus I. H. Schroeder in London Vorsicht, dürfte bei allen, die an den Fragen der Weltwirtschaft Anteil nehmen, lebhaftes Interesse wecken. Mit einer starken Beteiligung aus den Kreisen der Rhein-Mainischen Wirtschaft ist zu rechnen. Neben der eigentlichen Tagungsarbeit werden Studien­fahrten und Werksbesichtigungen veranstaltet. U. a. werden die Sektkellerei Kupferberg in Mainz, das Verwaltungsgebäude der JG.-Farbeninduftrie AG. in Frankfurt und die Höchster Farbwerke, die Opel­werke in Rüsselsheim, die Adlerwerke in Frankfurt und die Voigt & Haeffner AG. in Frankfurt a. M. besichtigt. Ferner findet im Rahmen der Frankfur­ter Tagung einHessischer Abend" kamerad­schaftliches Zusammensein mit künstlerischen Dar­bietungen und Tanz in Frankfurt statt. Teil­nehmerkarten können bei der Industrie- und Han­delskammer für das Rhein-Mainische Wirtschafts­gebiet, Frankfurt, abgeholt werden.

Geheimrat Professor Dr. 2Ha$ Planck in Riga.

Auf Einladung der Herder-Gesellschaft Riga sprach der Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, Ge­heimrat Professor Dr. Max Planck, im vollbe­setzten altehrwürdigen Schwarzhäupterhaus über das ThemaReligion und Naturwissenschaft". Der

Das deutsche Antlitz im Gpiegel derZahrhunderte."

Gauamtsleiterprof.Or.Kranz,Gießen,zurEröffnung derIrankfurterAusstellung

Die schöne Ausstellung, die am 2. Mai in Frankfurt a. M. unter obigem Namen der Oeftent- lichkeit übergeben wird, soll nicht wegen der ein­drucksvollen Bilder oder der Erinnerung an be­kannte Köpfe der Geschichte unseres Volkes be­trachtet werden. Ihr Sinn ist vielmehr, aus der nationalsozialistischen Ueberzeuguna von der Grund­lage aller Kultur in den erblichen Kräften der Rasse, die unwandelbaren und beständigen Blutswerte unseres Volkes durch alle Wechselfälle seiner Ge­schichte hin deutlich zu machen." So heißt es in dem Vorwort der Reichsleitung des Rassepolitischen Amtes der NSDAP, zu dem Führer durch die Ausstellung. Hier offenbart sich eine außerordentlich eindrucksvolle Darstellung des deutschen Antlitzes durch die vergangenen 2000 Jahre, von den alten Germanen bis zur Gegenwart. Und immer wieder läßt sich in den Gesichtern der gleiche Ausdruck, die gleiche Rasse erkennen, ob man den Bamberger Reiter mit einer markanten Gestalt aus den Reihen der SA. oder den Kopf eines alten Germanen mit einem unserer Helden aus dem Weltkrieg vergleicht. Das Rassenpolitische Amt steht, wie Professor Dr. Kranz vom Rassenpolitischen Amt in. Gießen bei dieser Gelegenheit mitteilte, hinter dieser Aus­stellung, denn es sieht seine Hauptaufgabe mit dar­in, die Volksgenossen immer mehr von dem Wert der Rasse zu überzeugen und sie mit Stolz auf die großen Männer blicken zu lassen, die das deutsche Volk hervorgebracht hat. Das Karmeliterkloster gab einen würdigen Rahmen für die Ausstellung ab, für die man sich schwerlich ge­eignetere Räume hätte wünschen können. Die Aus­stellung umfaßt 23 einzelne Abteilungen, die im allgemeinen mit dem ältesten Bildwerk beginnen und mit dem jüngsten schließen. Alte Germanen, Soldaten, Staatsmänner, Künstler, Aerzte, Kauf­leute, Frauen, Bürgermeister und Ratsherren, Dich­ter, Erzieher, Wissenschaftler, RechtswaUer, Künder des völkischen Gedankens, Naturforscher, Erfinder, Wirtschaftsgründer, Bauern, Kolonialpioniere, Grenz- und Ausländsdeutsche, die Blutzeugen des Natio­nalsozialismus und Zeitgenossen unbekannten Namens reihen sich in einer Unzahl von Bildern aneinander, und durch alle Antlitze geht der gleiche Zug, hinter jeder Stirn scheint sich Der gleiche Ge­danke zu formen, jeder Mund scheint die gleichen Worte formen zu wollen. Die Stadt des Deutschen Handwerks hat den Handwerkern einen besonderen Ehrenplatz eingeräumt, sie sind im Refektorium

untergebracht, das selbst ein Beispiel ist bester hand­werklicher Kunst. Die Ausstellung ist bis zum 18. Juni geöffnet; es lohnt sich sehr, sie in Augenschein zu nehmen.

Im Römer fand die feierliche Eröffnung der Aus­stellung durch Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs statt. Die Ausstellung solle alle kulturelle Wesensart des deutschen Volkes erkennen und deu­ten. Der Oberbürgermeister dankte dann allen Mit­arbeitern für das Gelingen der Ausstellung, in erster Linie dem Ausstellungsleiter Pg. Steinert und Professor Dr. Kranz, Gießen, vom Raftenpoliti- schen Amt. Professor Dr. Kranz überbrachte die Grüße und Wünsche des Gauleiters und des Leiters des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Reichsleiter Dr. G r o ß. Er dankte dem Oberbür­germeister für die. Idee und Pg. Steinert für die Gestaltung der Ausstellung. Als 1933 die NSDAP, ans Ruder gekommen fei, sei nicht nur wirtschaftlich und politisch ein Chaos angetroffen worden, sondern auch rassenpolitisch. Während man das wirtschaftliche und politische Chaos bald meistern konnte, bedurfte es und bedarf es noch viel größe­rer Anstrengungen, um auch auf rassenpolitischem Gebiet das Erbe der Vergangenheit zum Bessern zu wenden. Vor allem galt es, den zahlenmäßigen Schrumpfungsprozeß des deutschen Volkes aufzu­halten und das kranke und artfremde Blut zu be­kämpfen, das unseren kulturellen Untergang zu be­siegeln drohte. Der Führer griff hier energisch ein. Die rassenpolitische Gesetzgebung wurde an die Spitze aller nationalsozialistischen Kulturtaten ge­stellt. Sie steht einzig in der Welt da. Wenn auch Juden und deutsche Verräter vom Auslande aus einen erbitterten Kampf gegen diese rassenpolitische Gesetzgebung führen, so mehren sich jetzt doch auch im Auslande die Stimmen, die unserer rassenpoliti­schen Gesetzgebung große Beachtung schenken und ihre Anwendung auch in ihrem Lande empfehlen. Prof. Kranz gab der Hoffnung Ausdruck, daß der große Rassenwert unseres Volkes und die nationalsoziali­stische Erziehungsarbeit die glückliche Entscheidung dieses Kampfes bringen werden. Auf die Ausstel­lung eingehend, betonte er den durch alle Bildnisse und Plastiken gehenden gleichen Ausdruck der nor­dischen Rasse, ein Ausdruck, der die vergangenen 2000 Jahre überdauerte, ein Ausdruck, des Stolzes, der Kampf- und Opferbereitschaft. Unter Füh­rung von Pg. Steinert folgte dann ein Rund­gang durch die Ausstellung im Karmeliterkloster.

Vortrag des deutschen Gelehrten fand in Riga großes Interesse. Unter den zahlreichen Zuhörern bemerkte man neben vielen Deutschen auch zahl­reiche Letten, darunter eine Reihe von Professoren der lettländischen Universität. Ferner spricht Pro­fessor Planck auf Einladung des Rektors in der Universität über das ThemaDie Bedeutung der Entropie". Der Gelehrte wird vom lettländischen Staatspräsidenten Dr. U I m a n i s empfangen wer­den. Zu Ehren des Präsidenten der Kaiser-Wilhelm- Gesellschaft veranstaltete der deutsche Gesandte von Schack einen Empfang, zu dem u. a. der lettlän- dische Unterrichtsminister Professor Dr. T e n t e l i s, der Rektor der lettländischen Universität Professor Dr. A u s ch k a p s sowie eine Reihe Professoren der lettländischen Universität und der privaten deut­schen Hochschulen und des Herder-Instituts erschienen waren.

Aus aller Wett.

Auf schreckliche Weife ums Leben gekommen.

Im Heidelberger Stadtteil Wieblingen kam ein Arbeitskamerad auf schreckliche Weise ums L e - b e n. Der Arbeiter Kraus bediente in einer dor­tigen Fabrik einen elektrisch geheizten Kessel, in dem Draht zum Glühen gebracht wird. Aus noch nicht geklärter Ursache muß Kraus in den Ofen g e - stürzt sein, in dem ständig eine Hitze von 800 Grad herrscht. Der bedauernswerte Mann ver­brannte vollständig. Die Polizei sucht klarzustellen, ob ein Verschulden von dritter Seite vorliegt.

Ein Kind von der Transmission erfaßt und getötet

In der Mühle Eschenfelder bei Düppenweiler (Rheinprovinz) geriet die achtjährige Tochter des Ar­beiters Engst! er der Transmission zu nahe. Der Riemen erfaßte die Kleider des Kindes und schleu­derte es um die Welle, wobei es wiederholt an­schlug und schwere Verletzungen erlitt. Die Mühle mußte zum Stillstand gebracht werden, um das Kind aus dem Getriebe zu befreien. Der Arzt konnte nur noch den Tod des Kindes 'feststellen.

hundert Jahre Vnchdrnckerei h. Ehr. Sommer.

Die Buchdruckerei H. Chr. Sommer in Bad Ems Limburg Diez konnte am 1. Mai auf ein lOOjähriges Bestehen zurückblicken. Hundert Jahre war sie an diesem Tage im Besitz der Familie Sommer, von der sie aus kleinen An­fängen zu einem bedeutenden Unternehmen ent­wickelt worden ist; auch der Verlag derLahn­zeitung" befindet sich in ihrem Besiß. Der Grün­der des Unternehmens, H. Chr. Sommer, stammte aus Oberhessen. Seine Nachfahren haben das von ihm begonnene Werk zu einer im heimischen Wirt­schafts- und Kulturleben beachttichen Höhe geführt.

Der Präsident

der amerikanisch-lutherischen Kirche gestorben.

In Columbus (Ohio) starb im Alter von 66 Jahren der Präsident der amerikanisch-lutherischen Kirche in USA. Carl Christian Hein. Pfarrer Hein, der in Wiesbaden geboren und 1884 nach USA. ausgewandert war, stand feit 1931 der größ­ten lutherischen Kirchengemeinschaft der Vereinigten Staaten vor.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt

Unter dem Einfluß des in Nordost liegenden Hochdruckgebietes ist das Wetter über ganz Deutsch­land noch vielfach aufgeheitert. Jnneichalb der von Osten her zugeführten stark erwärmten Festlandsluft stiegen die Temperaturen vielfach bis zu 25 Grad an. Nur in Süddeutschland, über dem Schwarzwald und dem Jura kam es im Verlaufe des Montag zu Gewittern. Von Westen her dringt nun etwas küh­lere Lust vor, die uns zeitweise starke Bewölkungs­zunahme und gewittrige Störungen bringen wird. Tagestemperaturen etwas geringer als seither.

Aussichten für Mittwoch: Vielfach auf­geheitert, aber zeitweise starke Bewölkungszunahme mit gewittrigen Störungen, etwas kühler, schwache Winde aus Süd bis West.

Aussichten f ü r Donnerstag: Heiter bis wolkig, nur geringe Niederschlagsneigung.

Lufttemperaturen am 3. Mai: mittags 23,0 Grad Celsius, abends 11.8 Grad; am 4. Mai: morgens 10,4 Grad. Maximum 23,5 Grad, Minimum 5,5 Grad.

Ein deutscher Orden für ausländische Staatsangehörige.

Berlin, 1. Mai. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat denVerdienstorden vom Deutschen Adler" gestiftet. Die Aus­zeichnung wird ausländischen Staatsan­gehörigen, die sich um das Deutsche Reich ver­dient gemacht haben, auf Vorschlag des Reichsmini­sters des Auswärtigen vom Führer und Reichs­kanzler verliehen werden.

Der Orden ist in fünf Gruppen eingeteilt, die alsGroßkreuz des Ordens vom Deutschen Adler",Derdienstkreuz des Ordens vom Deutschen Adler mit dem Stern" Derdienstkreuz 1. Stufe", Verdienstkreuz 2. Stufe" undVerdienstkreuz 3. Stufe" bezeichnet sind. Zu diesem Orden tritt noch eineDeutsche Verdienstmedaille", die zur

Ehrung ausländischer Staatsangehöriger für ver­dienstliche Leistungen bestimmt ist.

Das in allen Abstufungen des Verdienstordens wiederkehrende Ordenszeichen ist ein acht- spitziges, weiß emailliertes, golden gefaßtes Kreuz, in dessen Winkeln je ein goldener deutscher Adler mit gesenkten Flügeln auf einem das Hakenkreuz umschließenden Eichenkranz steht; das Band des Ordens ist rot mit weiß-schwarz-weißem Saum. Das Großkreuz (Mitte unseres Bildes) wird an einem breiten, von der rechten Schulter zur linken Hüfte führenden Bande getragen. Zu demsel­ben gehört ein silberner achteckiger Brust stern, der mit dem Ordenszeichen belegt ist und an der linken Seite getragen wird. Das Verdienst- kreuz mit dem Stern besteht aus dem am Halse

zu tragenden Ordenszeichen und einem silbernen sechseckigen Bruststern, das Verdienstkreuz erste Stufe aus dem am Halse zu tragenden Or­denszeichen. Als Verdienstkreuz zwette Stufe wird das Ordenszeichen ohne Band (A n st e ck k r e u z) an der linken Brustseite, das Verdienstkreuz dritte Stufe am Band an der linken Brustseite getragen. Die Verdien st medaille ist sil­bern, rund und trägt auf der Vorderseite die Ab­bildung des Ordenskreuzes. Die Satzung des Or­dens bestimmt, daß der Reichsmini st er des Auswärtigen bei außenpolitischen Anlässen das Großkreuz des Ordens trägt. Die Ordenszeichen sind nach den Entwürfen des Professor Richard Klein- München angefertigt. (Scherl-Bilder­dienst M.)