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feiner Ansicht dazu allein nicht imstande ist, t ti China selbst unterstützt. China weist dieses Ansinnen aus leicht verständlichen Gründen zurück. Es könnte ihm so gehen, wie Goethes Zauberlehr­ling:Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los." China sagt mit Recht, es sei allein dazu imstande, wenn man ihm nur nicht immer wieder dabei in die Arme fallen würde. Es betrach­tet die Ausrottung der Kommunisten an den Lan­desgrenzen durchaus als eine innere A n - gelegenheit. Es wäre sehr erwünscht, daß die beiden ostasiatischen Großmächte Mittel und Wege finden möchten, sich gegen den gemeinsamen Feind zu vereinigen.

Der Bolschewismus in Ostasien hatte vor Jahren zur Zeit Borodins fast ganz China über­schwemmt. Damals benutzte diesen Mann der jetzige Regierungschef Tschiangkaifchek, der, nebenbei ge­sagt, ebenso wie seine hoch bedeutende Frau dem Christentum angehört, als Sprungbrett, um an die Macht zu gelangen. Nachdem der Sprung gelungen, konnte der Mohr gehen. Heute ist die Lage des Bolschewismus in Ostasien so, daß er von China nur die beiden Außenländer, Chinesisch-Tur­kestan und die Aeußere Mongolei, in seiner Gewalt hat: seine chinesischen Anhänger sind an der Nord-Westgrenze zusammengetrieben wor­den. Japan ist im allgemeinen frei vom Bolschewis­mus und hat eine aktive Verteidigung auf dem Festland begonnen.

Heue Wirren in Siansu.

Ein chinesischer Armeeführer bon Kommunisten ermordet.

Schanghai, 3. Febr. (DNB.) Radikale Ele­mente der ehemaligen Nordostarmee Tschanghsue- liangs in Sianfu, die mit der einlenkenden Haltung ihrer Führung gegenüber Nanking nicht einverstan­den sind, forderten am Dienstag die Widerrufung des Rückzugsbefehls auf dem linken Ufer des Wei- Flusses. Sie meuterten, als ihre Forderung ab- gelehnt wurde, und ermordeten den Kom­mandeur der 6 7. Armee. Kommunistische Elemente rissen die Macht über die Stadt an sich, schlossen die Stadttore und leisteten den Regierungs­truppen, die einrücken wollen, Widerstand. Sie for­dern außerdem die Rückkehr von Marschall Tschangshueliang. Die Lage in den anderen Bezirken der Provinz S ch e n s i soll sich entspannt haben, nachdem die Truppen Tschanghsueliongs und Banghuchongs allmählich zu den ihnen zugeteilten arnisonen in Marsch gesetzt werden konnten. In Nanking erklärt man, daß die Truppen der Zentralregierung nun entlang der Bahn­strecke nach Sianfu vorrückten. Die Haupt­macht der Regierungstruppen befindet sich noch im­mer in Nordkansu. Eine bereits in Honan ein­marschierte Vorhut ist völlig abgeschnitten worden.

Portugal unddieKolonialsrage

Der Führer

zerstört das Netz internationaler Intrigen"

Lissabon, 4. Febr. (DNB. Funkspruch.) Das offiziöseDiorio da Manha" behandelt die Kolonial­frage. 'Adolf Hitler, so sagt das Blatt, habe diese so schwierige Frage mit einer bewunderungswürdigen Klarheit nnd Ehrlichkeit behandelt. Jedermann in der Welt wisse heute, was Deutschland für Ansprüche {teile. Die Erklärungen des Führers zerstören das Netz internationaler Intrigen. Das Blatt unterstreicht dann, daß portugiesi­sche Kolonien nicht im Spiel seien und von deutscher Seite keine Gefahr drohe. Die Geste des Führers sei eine wahre Friedenstat ge­wesen. Trotz dieser Erklärung des Führers und der Verlautbarung der portugiesischen Regierung könn­ten es jedoch die spanischen Sendestationen der Bolschewisten heute noch nicht unterlassen, gemeinste Verdächtigungen zu verbreiten.Aber", so schließt Diaro da Manha,Portugal weiß, wo fein größter Feind steht!"

Ruhe und Ordnung im nationalen Spanien.

Bemerkenswerte Zuschrift an die Times.

London, 4. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der konservative Abgeordnete G a z a l e t schildert in einer Zuschrift an dieTimes" seine Eindrücke von der Lage im nationalen Spanien. In diesem ganzen Gebiet, so habe er bei einem Besuch festgestellt, herrsche völlige Ordnung und Ruhe. Das Volk sei nicht weniger als die Armee von echter nationaler Begeisterung und von Ergebenheit zu seinem Führer und Retter erfüllt. Nahrungsmittel und Benzin seien reichlich vor­handen. Eine freche Lüge sei es, wenn man be­haupte, beide Parteien in Spanien würden die gleichen Greueltaten verüben. Die Schreckenstaten der Bolschewisten gehörten zu einem wohl durch­dachten Plan, ihre Gegner zu vernichten und eine Herrschaft des Terrors aufzurichten. Jede Stadt und jedes Dorf, die den Bolschewisten ent­rissen worden seien, bewiesen die bestialische Grausamkeit der Kommunisten. Die Schrek- tensherrschaft im Gebiet der spanischen Bolsche­wisten dauere nach wie vor an. General Franco werde siegen, schon allein, weil er ein viel größeres Maß an Gerechtigkeit, Anstand, Mäßigung, Frei­heit und Christlichkeit vertrete, als seine Gegner.

Bolschewisten unter sich.

Heftige Richtnngskämpfe in Madrid.

Salamanca, 3. Febr. (DNB.) Der immer schärfer werdende Kampf der einzelnen bolschewisti­schen Gruppen untereinander geht deutlich aus einem Rundfunkaufruf der anarcho-syndika- listi s ch e n G e w e rk s ch a f t an die Madrider Be­völkerung hervor. Die von den Bolschewisten und ihren anarchistischen Helfershelfern in unsagbares Elend gestürzte Einwohnerschaft wird darin aufge­fordert, sich durch die Rede des Bolschewistenhäupt­lings Caballero nichtbestechen" zu lassen. Die alten Parlamentspolitiker" wollten, daß die Be­völkerung für sie in den Schützengräben kämpfe, während sie sich selbst in Va­lencia in Sicherheit befänden. Der Aufruf weist weiter darauf hin, daß sich von dem von den bolschewistischen Machthabern eingesetztenGe­rn e i n d e r a t", in dem übrigens chaotische Zu­stande herrschten, 37 der 50 Mitglieder nach Va­le n c l a g e f l ü ch t e t und die Madrider Bevölke­rung m schwierigster Lage zurückgelassen hätten In den Provinzen Vizcaya, Santander und Asturien soll eine neueG e me i n s ch a f t s p a r t e i" ge­gründet werden. Sie soll alle marxistischen Parteien dieser drei Provinzen zusammenfassen. Der Leiter

Wissen und Bildung für jeden.

Oer Gauleiter rüst zur Unterstützung des Deutschen Volksbildungswerkes in der NG -GemeinschaftKraft durch Freude" aus.

Kein Volk von Wellgelkung kann aus einen guten Vildungssland seiner Gesamtheit verzichten. Sich bil- den, heißt, über den politischen Lebenswillen hinaus tiefer einzudringen in das Wesen und die Zusam­menhänge aller Lebensgebiete. Durch das Erkennen und Erleben der großen künstlerischen Meisterwerke unseres Volkes wächst der Glaube an seine Unsterb­lichkeit.

Das Deutsche Volksbildungswerk der RS.-GemeinschaftKraft durch Freude" hat die Aufgabe, dieses Erleben unserer besten Tradition jedem Volksgenossen zu übermitteln. Jeder soll die Möglichkeit haben, je nach seinen Interessen, seine Anlagen und Fähigkeiten weiterzubitden. 3n Einzel­vorträgen, in Lichtbilder- und Filmvorträgen erhält er einen Einblick in die Vergangenheit und einen Ueberblick in die Gegenwart. Durch die Arbeitskreise

des Deutschen Volksbildungswerkes kann er seine kunsthandwerklichen und technischen Begabungen im Zeichnen, Malen, Basteln, Modellieren usw. ent­wickeln. Eine wichtige Aufgabe des Deutschen Dolks- bildungswerkes besteht noch in der Betreuung der Büchereien in Feierabendheimen und Betrieben. 3n den Volksbildungsstätten kann jeder die Mängel sei­nes Wissens ausgleichen und sich eine gründliche Bil­dung aneignen.

Dieses Werk zu unterstützen, ist P f l i ch t eines jedenPolitischenLeiters. 3ch erwarte ins- besondere von den Hoheitsträgern, daß sie das Deutsche Volksbildungswerk der NS.-Gemeinschaft Krast durch Freude" als ein wichtiges 3n- strument der weltanschaulichen Er­ziehung erkennen und mit allen Kräften fördern.

heit Hitler! Sprenger.

Ein Leben im Dienst an Volk und Führer.

Gauleiter Bohle am Todestage Wilhelm GustloffS.

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Zum 4. Februar 1937 erläßt der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle folgenden Aufruf:

Ein Jahr ist es her, daß die Kugel eines feigen Juden den Landesgruppenleiter Wilhelm G u st - loff niederftreckte. Ein Jahr ist vergangen feit dem 4. Februar 1936, an dem die Auslandsorgani­sation und mit ihr das nationalsozialistische Aus­landsdeutschtum einen ihrer Allerbesten verlor. Die ruchlose Tat hat bei allen anständigen Menschen tiefste Verabscheuung hervorgerufen. Andere haben geglaubt, diese Tat von dem jüdischen Täter verherrlichen zu müssen. So wurde die Ermordung Wilhelm Gustloffs zu einer klaren Unterscheidung zwischen den anständigen Menschen und den anderen.

Als das ganze deutsche Volk mit seinem Führer an der Spitze im letzten Februar den ersten Blut­zeugen des nationalsozialistischen Auslandsdeutsch- tumes in seiner Heimatstadt Schwerin zu Grabe trug, glaubten diejenigen, denen das neue Deutsch­land im Tiefsten verhaßt ist, erstaunt sein zu müssen über d i e Teilnahme einer gan­zen Nation an dem Tod eines einzelnen Deut­schen draußen. In diesem Moment begriffen erst viele, daß das Dritte Reich feine Volksgemeinschaft auf alle erstreckt, die diesem Reich angehören, und sie sahen darüber hinaus, welches Ansehen ein Mann im neuen Deutschland genießt, der sein Leben fern der Heimat restlos für fein Vaterland

eingesetzt hatte, und dessen Leben nur als Dien ft am Volk und Führer bestand.

Es war nicht mehr wie in den vorausgegangenen Jahren der Ohnmacht des Reiches; die Schmach, in die Deutschland viele Jahre verfallen war, schien in vielen Menschen in der Welt die Dorftellung her­vorgerufen zu haben, daß Deutschland sich nicht um seine Bürger jenseits der Grenzen kümmert. Wilh. Gustloffs Tod hat diese Ansichten, die eine Beleidi­gung für jeden souveränen Staat darstellen, end­gültig beseitigt. Heute weiß man, daß das Reich jedem Bürger den vollen Schutz für Leben und Gut gewährt. In stolzer Trauer gedenken wir auslandsdeutschen Nationalsozialisten heute und ewig unseres gefallenen Kameraden. Wilhelm Gustloff ist Sinnbild geworden für ein Auslandsdeutschtum, das um feine selbstverständlichen Rechte jederzeit friedlich zu kämpfen gewillt ist. Sein Tod hat unsere auslands­deutschen Volksgenossen zu noch überzeug­teren Nationalsozialisten gemacht. Die heilige Verpflichtung, die uns sein Sterben aufer­legt, ist uns im Leben für Deutschland d i e große Mahnung. An diesem Jahrestage empfinden wir in herzlicher Verbundenheit mit unserer Partei­genossin Hedwig Gustloff, daß die Ausländsdeutschen in Treue zu Führer und Reich leben kön­nen, weil Wilhelm Gustloff für sie sein Leben gab.

Ernst Wilhelm Bohle."

Die neuen Reichsminister.

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Der neue Reichsverkehrsminister Dr. Julius Dorpmüller. (Scherl-Archiv.)

Der neue Reichspostminister Dr. Ohnesorge. (Scherl-Archiv.)

soll Gonzalez Pena werden, einer der Haupt­rädelsführer der berüchtigten asturischen Revolte des Jahres 1934. Pena hat auch den Millionenraub in der Bank von Oviedo ausgeführt.

Demroten Paradies" entronnen

Paris, 4. Febr. (DNB. Funkspruch.) In Bou- logne trafen an Bord des französischen Torpedo- dootszerstörersMaille - Beze" 10 spanische Flüchtlinge und 34 Franzosen ein, die aus der Internationalen Brigade an der Madrider Front desertiert waren. Sie hatten den französischen Konsul in Valencia um ihre sofortige Rückbeförde­rung nach Frankreich gebeten. Die 'meisten trugen noch die Uniform der bolschewistischen Miliz. Die Heimkehrer, die von den Anwerbern getäuscht wor­den waren, erzählen mit Schaudern Einzelheiten über das Schicksal weiterer unzähliger französischer Landsleute imRoten Paradies". Viele Franzo­sen sollen, nachdem sie die Erlebnisse in Madrid wieder zur Vernunft gebracht hätten, täglich das französische Konsulat in Valencia belagern und um ihre Heimbeförderung bitten. Das Konsulat könne jedoch nur sehr selten helfen, da die Un­glücklichen meistens keine französischen Personalpapiere mehr besäßen, die ihnen gleich beim Betreten Spaniens von den Bolsche­wisten abgenommen worden seien.

Schwere Tumulte in Tunis

Paris, 4. Febr. (DNB. Funkspruch.) In Tunis kam es anläßlich einer Lebensmittelvertei­lung für bedürftige Eingeborene zu wüsten Radau­szenen. Die Eingeborenen, die mit der geringen Menge der jedem Einzelnen zukommenden Lebens­mittel unzufrieden waren, stiegen auf die Dächer der Häuser, bewarfen die Polizei mit Stei­nen und Dachziegeln, bombardierten vor­beifahrende Kraftwagen und Straßenbahnwagen und versuchten Geschäfte in dem Araberviertel Bab Svuika zu plündern. Polizei, Gendarmerie- und Militär konnte die Ruhe bald wieder Herstellen. Zwei Beamte und zahlreiche Eingeborene wurden verletzt.

Das Elendsgebiet von Lancashire.

London, 4 Februar. (DNB. Funkspruch.) Im Unterhaus wurde ein Antrag eines Abgeordneten der Labour-Party besprochen, der auf die bedauer­liche Lage im Jndustriegebiet von Lanca­shire hinweist und die Regierung aufordert, der dortigen Bevölkerung den notwendigen Le­bensunterhalt zu gewähren. In Lancashire

müßten allein 67 000 Personen vom Staat oder von der Öffentlichkeit unterstützt werden. Er­schreckend groß sei die Kindersterblichkeit. Der Vor­stoß fand starken Anklang; die Regierung entkam nur mit knapper Not einer Niederlage, da der Antrag mit nur 7 Stimmen Mehrheit (99 gegen 92) abgelehnt wurde.

Mehrarbeit ist zuschlagspstichtig.

Eine Mahnung

des Reichsarbeitsministeriums.

Berlin, 3. Febr. (DNB.) Beim Reichs- arbeitsminifterium und bei den Treu­händern der Arbeit mehren sich in der letz­ten Zeit die Beschwerden über Nichtzahlung oder unzureichende Zahlung der Mehrarbeitszu­schläge. Es besteht deshalb Veranlassung, die Betriebsführer nochmals auf die Rechtslage hinzu­weisen. Maßgebend für die Verpflichtung zur Zah­lung von Mehrarbeitszuschlägen ist in erster Linie die jeweils gültige Tarifordnung. Ist dort die Frage nicht oder nicht abschließend geregelt, so muß die Arbeitszeitordnung vom 26. Juli 1934 als die gesetzliche Grundlage des Arbeitsrechts herangezogen werden. Für die der Arbeitszeitord­nung unterfallenden Gewerbezweige ist grundsätzlich jede über a ch t Stunden am Tage ober 48 Stunden in der Woche (96 Stunden in der Doppelwoche) geleistete Arbeit außer mit dem Stundenlohn noch mit einem besonderen Mehrarbeitszuschlag zu vergüten. Die Ver­pflichtung zur Zahlung des Mehrarbeitszuschlags entfällt nur in besonderen, vom Gesetz einzeln auf­geführten Fällen, z. B. für Gewerbezweige ober Gruppen von Beschäftigten, bei benen regel­mäßig und in erheblichem Umfang Arbeits- bereitschaft vorliegt und bei gewissen Vor - und A b s ch l u ß a r b e i t e n. Ist in der für den Betrieb geltenden Tarifordnung oder in der Be­triebsordnung nichts anderes bestimmt oder man­gels einer solchen Vorschrift nichts anderes verein­bart, so beträgt der Zuschlag 25 v. H. Nicht­befriedigung begründeter Ansprüche der Gefolg­schaftsmitglieder auf Mehrarbeitszuschlag zeitigt für den Betriebsführer die Gefahr einer strafrechtlichen ober ehrengerichtlichen Verfolgung. Die Treuhänder der Arbeit find angewiesen, auf eine ordnungs­mäßige Bezahlung der Mehrarbeitszufchläge be­sonders zu achten. Jeder Betriebsführer tut daher gut daran, sich mit der für feinen Betrieb gelten­den Tarifordnung und mit der Arbeitszeitordnung vertraut zu machen, um feinen Verpflichtungen ge­nauestens nachkommen zu können.

Freiherr von Eltz-Rübenoch.

Der mit der Trennung des Reichspostministeriums vom Reichsverkehrsminifterium aus seinem Amt ge­schiedene Freiherr von Eltz-Rübenach entstammt dem moselländischen Uradel. Er wurde 1875 in Wahn geboren. Absolvierte das Gymna- fium ift Duisburg, studierte an der Technischen Hoch, schule in Aachen und Charlottenburg Maschinenbau, wurde 1902 Regierungsbauführer bei der Eisen­bahndirektion Münster, später Regierungsbaumeister

(Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

in Hannover. Nach einer Studienreise nach Amerika war er von 1911 bis 1914 technischer Sachverstän­diger beim Generalkonsulat in Neuyork. Während des Krieges stand er bei Eisenbahnformationen auf dem westlichen Kriegsschauplatz, wurde tenn Re­organisator der bulgarischen Eisenbahnen und von 1917 bis 1919 zum Feldeisenbahnchef int Großen Hauptquartier kommandiert. Nach dem Krieg wurde er Oberbaurat im Preußischen Ministerium für öffentliche Arbeiten, 1924 Präsident der Eisenbahn­direktion Karlsruhe. 1932 trat er als Reichsminister für Post und Verkehr in das Kabinett Papen ein, er behielt die Leitung des vereinigten Reichsver­kehrs- und Postministeriums auch in der am 30. Ja­nuar 1933 vom Führer gebildeten Reichsregierung. Freiher von Eltz-Rübenach hat sich um die Ent­wicklung des modernen Verkehrsgedankens im na­tionalsozialistischen Deutschland, die besonders ge­kennzeichnet war durch den Bau der Reichsauto­bahnen und bie Ordnung des Verhältnisses zwischen: Auto und Eisenbahn, große Verdienste erworben.

Oie Neuordnung des Studententums.

Berlin, 2. Febr. Bei der Reichsgrün- bungsfeier der Technischen Hochschule Berlin sprach nach einem Bericht desber­liner Lokalanzeigers" als Vertreter der Reichsstu­dentenführung SA.-Obersturmbannführer Trumpfs über Fragen der Neuordnung des Studententums. Zur Ehrenordnung sagte er, daß die Bestim- mungsmensuren künftig wegfallen würden; für Schlägerfechten habe der Strident, der durch bem Arbeitsdienst gehe und auch im Land- und Fabrik» dienst eingesetzt werde, keine Zeit. Waffe sei der Säbel, Fechtweife die bewegliche Sprungmensur. Schon im kommenden Semester solle das Der» hältnis zu den Altherrenfchaften ge- klärt werden. Die NS. -Studentenkampf' Hilfe solle als große Gesamtorganisation vom Münchener Gauleiter Adolf Wagner einstweilen unter der BezeichnungStudentische K a inp s- Hilfe" geführt werden. Bei einer Kundgebung im München würden Adolf Wagner und der Reichs­studentenführer den ehemaligen Korporationen fütr ihre Erziehungsarbeit danken.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler gab ziu Ehren der bei ihm beglaubigten fremden M i s° sionschefs ein Abendessen, an dem sämtliche im Berlin anwesenden Botschafter, Gesandten und Ge­schäftsträger sowie die Reichsminister, die Oberbe­fehlshaber des Heeres und der Kriegsmarine, bis Staatssekretäre, mehrere Reichsleiter, der Reichs­führer SS., der Stabschef der SA. und der Korps­führer des NSKK. sowie die Generalinspektore» des Straßen- und des Bauwesens mit ihren Damen teilnahmen.

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Reichserziehungsminister Rust erschien über­raschend zu der mündlichen Reifeprüfung bea realgymnasialen Zuges im Bismarck-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf. Er wohnte der mündlichem Prüfung während ihrer ganzen Dauer mit großen» Interesse bei und griff besonders bei der Prüfung im Geschichtsunterricht auch selbst mit Fragen ein.

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Das Hauptamt für Beamte, Fachschaft Reichs» bahnbeamte, veranstaltet in Gemeinschaft md der Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr und öffent­liche Betriebe am 4. Februar 1937, auf dem Wil» Helmplatz vor der Reichskanzlei eine Kund­gebung, bei der 15000 Eisenbahner vor' dem Führer aufmarschieren werden, um ihm den Dank für die Befreiung der Reichsba^i aus den Fesseln internationaler Verträge und bis Rückführung unter die Hoheit des Reiches namen» der 660 000 deutschen Eisenbahner auszusprechen.

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Um anläßlich der Internationalen Aus­stellung in Paris die kulturellen B e» Ziehungen zwischen den beteiligten deutschem und französischen Berufsgruppen zu fördern, lM sich unter dem Protektorat des französischen Bot° safters Francois-Poncet in Berlin ei« Ehrenkomitee gebildet, dessen Präsidium bell Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gefeilscht e. 23., Prof. Dr. von Arnim, gemeinsam mW den Herren Säuret, Präsident des Vereins btn ausländischen Presse in Berlin, Ministerialdirektoll Nuppel, Reichskommissar für die internationale Ausstellung in Paris, und Prof. Dr. Grimm. Essen, übernommen hat.

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Zwischen der deutschen und der litauischen Ne­gierung schweben seit einem Jahre Verhandlungen über die Staatsangehörigkeit mehre­rer memelländischer Beamter, i 4 1 ter und Aerzte, denen der litauische @ouoer neur 1935, vor den Wahlen zum Memelländische»' Landtag, die litauische Staatsangehörigkeit und bai' mit die memeliändischen Bürgerrechte entzöge* hatte. Da diese Verhandlungen in einigen Fälle» darunter in dem des ehemaligen Präsidenten dc- memelländischen Direktoriums Dr. Schreibet zu keinem Ergebnis führten, wurde auf Grund der deutsch-litauischen Optionsvertrages vom Jahre 192-J die Schweizerische Bundesregierung um die Er1 nennung eines neutralen Schiedsrich' ter5 gebeten; sie ernannte hierzu den Altbunde»