Wirtschaft
gen wird. Zum Vortrag verbleiben 1,37
Mill.
Frankfurt a. M., 1.Okt. Die Börse war
am
Urquell
neuerliche Zusammentreffen der in Grüningen. Die Platzbesitzer Sonntag weniger gefallen. —
konnten am letzten In Dutenhofen ist
RM.
Mein-Mainische Börse.
IMllagsbörse überwiegend fest.
Kommunal-Umschuldung verzeichneten mit unverändert 94,90 größeres Geschäft. Städte-Altbesitz- anleihen waren zu 133 gesucht. Am Pfandbrief- markt blieben die Kurse bei einigen Umsätzen behauptet, Liquidationswerte zogen verschiedentlich leicht an. Auch Stadtanleihen lagen z. T. 0,25 bis
mit einem ausgeglichenen Kampf zu rechnen, der sicher erst mit dem Abpfiff entschieden sein wird. Beide Mannschaften konnten am letzten Sonntag recht gut gefallen. — Katzenfurt wird in Groß- Rechtenbach keine Möglichkeit haben, Sieger zu werden.
Wetzlarer haben ihre Mannschaft noch verstärkt. — Zu einem spannenden Kampf dürfte es in Münchholzhausen kommen. Beide Mannschaften haben am Sonntag gewinnen können. Wer das größere Stehvermögen aufbringt bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle muß Hörnsheim eine bessere Leistung zeigen, als am Sonntag. — Roth sollte auf eigenem Platz gegen die neue Mannschaft der Marburger gewinnen.
I. Kreisklasse.
Tv. Holzheim — MSV. „Barbara" Gießen. Grüningen — Lang-Göns.
Tv. Dutenhofen — Tv. Garbenheim.
Tuspo. Gr.-Rechtenbach — Tv. Katzenfurt.
II. Kreisklasse.
To. Dutenhofen II — Tv. Garbenheim II.
To. Mendorf (Lahn) — Tv. Atzbach.
Mtv. Gießen — To. Holzheim II.
Tv. 1846 Gießen — Tv. Lich.
SA. I/) 33 — SA. J 33.
Tv. Nauborn — Tv. Katzenfurt II.
Tv. W.-Niedergirmes II — To. Wetzlar II.
Tv. Wißmar — Tv. Londorf.
SA. Standarte 116 — SA. Sturmb. 1/116.
Fwd. 5 (41/2) v. H. Dividende bet den Kloecknerwerken. In dem Abschluß für das am 30. Juni abgelaufene Geschäftsjahr 1936/37 wird ein Rohgewinn von 25,86 ausgewiesen. Hiervon werden für Abschreibungen auf Anlagen 16,88 (13,34) und für andere Abschreibungen 3,46 (0,66) Mill. RM. aufgewendet. Es verbleibt danach einschließlich 1,12 (1,08) Mill. RM. Gewinnvortrag em Reingewinn von 6,64 (5,84) Mill. RM., woraus der HV. am 29. Oktober eine Dividende von 5 (41/2)
Ziehung 98,50 (97,75). Industrie-Obligationen lagen wenig verändert, Farben-Bonds 0,25 v. H. höher mit 131,25.
Im Verlaufe war das Geschäft in einzelnen Spezialwerten weiterhin lebhaft. Klöckner, die offenbar im Tausch gegen Hoesch bis auf 133 abgefallen waren, erholten sich auf 134, Hoesch selbst stiegen aus 128,25 nach 127,50, ferner Verein. Stahl auf 119,25 nach 118,90, IG. Farben auf 165 nach 164, Rheinmetall auf 152,75 nach 152,25, Schuckert auf 171 nach 170 und Adlerwerke Kleyer auf 116,13 nach 115,40, sowie Daimler auf 143,50 nach 141,50. Von Schiffahrtsaktien hatten Hapag lebhaftes Geschäft mit 86,75 bis 87 (86). Die später notierten Werte lagen zumeist höher, Siemens stärker erhöht auf 216 (212,75), ebenso Conti Gummi mit 190 (188,25), dagegen Goldschmidt nach Pause 144,50 (146,50). Am Einheitsmarkt kamen Eisen- bahn-Renten-Bank nach der gestrigen Aussetzung wegen des Dividendenausfalls nur wenig verändert mit 82 (83) wieder zur Notiz. Dresdner Bank- Aktien hatten weiterhin lebhaftes Geschäft.
Tagesgeld etwas leichter mit 3 (3,25) v. H.
Abendbörse fest.
An der Abendbörse blieb die Tendenz fest und das Geschäft war verhältnismäßig lebhaft, da weitere Kundschaftsaufträge Vorlagen. Die Kulisse zeigte nur wenig Unternehmungslust, wobei mitsprach, daß aus der Bilanzsitzung von Klöckner noch kein Ergebnis vorlag, inoffiziell verlautete ein Dividendensatz von 5 (4,50) v. H. Gegen die Mittagsschlußnotierungen ergaben sich vielfach weitere Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Lebhafter waren Mannesmann mit 124,25 bis 124,30 (123,75). Klöckner lagen mit 133 behauptet, während Buderus in teilweiser Anpassung an Berlin 0,75 v. H. nachgaben auf 125,75, auch Verein. Stahl 0,13 v. H. leichter mit 119,13. Olavi Minen notierten unverändert 33. Etwas fester lagen IG. Farben mit 165,25 (165), Mvenus Maschinen mit 124,25 (123,50), Deutscher Eisenhandel mit 149,75 (149,25), Licht und Kraft mit 156 (155,25), Felten mit 136,50 (136), Iunghans mit 135,50 (135), Kaufhof mit 60,13 (59,65) und Hapag mit 87,25 (87) sowie Conti Gummi mit 191 (190). Daimler blieben mit 143,50 voll behauptet, ebenso Adlerwerke mit 116,25. Im Freiverkehr lagen Rastatter Waggon etwas niedriger mit 53 bis 54 nach 55 bis 56. Das Rentengeschäft war klein. Einige Goldpfandbriefe hatten Umsatz bei unveränderten Kursen, Farben- Bonds zogen 0,25 v. H. an auf 131,50, 4V- v. H. Krupp unverändert 99,13. Im Freioerkehr wurden Kommunal-Umschuldung mit' 94,85 umgesetzt.
9. A.-'Sport
Fußball her heimischen Mnnschasten
Sinn — 1900.
Bissenberg — Steindorf. Butzbach — Burg. Frohnhausen — Wetzlar. Steinberg — Lollar.
Eine schwere Aufgabe hat die Spieloereinigung 1900 in Sinn zu lösen.
Nach den Leistungen, die wir am Sonntag von den Bissenbergern zu sehen bekamen, können wir uns nicht vorstellen, daß eine Mannschaft in Bissenberg zu einem Erfolg kommt. Für den Neuling Steindorf erscheint es deshalb ratsam, darauf zu achten, daß die Niederlage nicht wieder so hoch ausfällt.
Nach dem Unentschieden in Lollar muß man Butzbach schon etwas aufmerksamer beachten. Die Elf hat sich gegen früher erheblich verbessert und da in Butzbach schon immer ein „heißes Pflaster" war, sind die Aussichten für Burg nicht besonders rosig.
Die Begegnungen zwischen Frohnhausen und Wetzlar enden fast immer mit hohen Torunterschieden. Je nachdem, auf welchem Platze das Spiel stattfindet. 6:1 in Frohnhausen, 9:1 in Wetzlar waren die bezeichnenden Resultate vergangener Zusammentreffen. Sollte Wetzlar seinen ersten Punktverlust erleiden? Ueberraschend wäre es nicht.
Das Gießener „Vorortderby", wie das Treffen Steinberg — Lollar bereits genannt wird, scheint für die Platzbesitzer einen weiteren Punktgewinn zu bringen. Nicht allein der eigene Platz, sondern die Resultate des vergangenen Sonntags sind der Maßstab zu dieser Annahme.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Sinn — 1900.
3:0 für Sinn, so lautete das Ergebnis der letzten Begegnung. Und welche Hoffnungen hatten die Blauweißen gerade auf dieses Spiel gesetzt. Hatte man sich doch ausgerechnet, daß beim Gewinn der beiden Punkte die damals so bedrückenden Abstiegssorgen endgültig beseitigt worden wären. Um so überraschender war dann der Verlauf und das Ende. Die ©inner, ebenfalls mit noch etwas Sorgen behaftet, ließen die Blauweißen überhaupt nicht zu Wort kommen und erkämpften sich einen klaren Sieg. Jetzt ist natürlich die Frage, wie wird es diesmal kommen. Bei 1900 hoffte man, daß, nachdem sich das Ende der alten und der Beginn der neuen Saison so erfolgreich angelassen hatte, auch die Verbandsspiele in anderer Form zu beginnen. Die Voraussetzungen hierfür waren die denkbar besten. Sämtliche gewünschten Spieler waren zur Stelle und da kommt ein nicht beachteter Umstand, nämlich der, daß das die Serie eröffnende Spiel auf eigenem Platze nur unentschieden gestaltet werden kann. Sofort springen die erhofften Erwartungen um bei dem Anhang der Blauweißen und was gestern noch als ziemlich sicher angesehen wurde, erscheint jetzt aussichtslos. Nun ganz so trostlos wird es nicht werden. Es ist da doch manches, was man anführen könnte. Was, das wollen mir der Mannschaft Rahn, Zeiler, Lippert, Erhard, Sack, Pankok, Schellhaas, Bergmann, Lödfack, Schmelz, Lehrmund überlassen. Sie wird wohl in erster Linie die Frage beantworten können.
1900 II — Steinberg II.
Die Reserve der Blauweißen empfängt die gleiche der Teutonen aus Steinberg. In der Aufstellung Fischer, Schneider, Schombert, Weißmüller, Hain, Muhl, Volk, Günther, Jäger, Garth, Rinderknecht sollte es möglich sein, beide Punkte in Gießen zu behalten.
Teutonia'' Watzenborn-Stein-erg
Watzenborn-Steinberg I — Sportverein Lollar I.
Am kommenden Sonntag kommt das erste Verbandsspiel auf heimischem Platz zum Austrag, und zwar empfängt die erste Mannschaft die gleiche des Sportvereins Lollar. Beide Mannschaften lieferten sich schon jahrelang fast gleichwertige Kämpfe. Die beiden letzten Spiele verloren jeweils die Platz- befitzer, so daß man erst recht von einer Gleichwertigkeit sprechen kann und nur die Tagesform maßgebend ist. Vor allem bekommen die Gäste eine recht spielstarke Mannschaft als Gegner. Man rechnet allgemein mit einem knappen Sieg der Teutonen.
Die zweite Mannschaft fährt nach Gießen zur Spielvereinigung 1900, deren zweite Mannschaft ihr gegenübersteht.
Sportverein 1920 Lollar.
Morgen Sonntag muß die 1. Els nach Steinberg fahren. Die beiden Mannschaften haben sich früher schon Kämpfe mit wechselndem Erfolg geliefert. Es wäre zu wünschen, daß den Lollarern diesmal das Glück etwas mehr zur Seite steht, als es bisher bei den Verbandsspielen der Fall war.
Die 2. Mannschaft empfängt morgen auf eigenem Platz die 1. Mannschaft van Heuchelheim. Die Lol- larer werden sich anstrengen müssen, wenn sie einen guten Ausgang des Spiels erzielen wollen.
VfB.-Beicköbahn Gießen.
VfB.-Reichsbahn I — Klein-Linden I.
Morgen tritt der Turnverein Klein-Linden zum fälligen Meisterschaftsspiel auf dem Waldsportplatz an. Die Gäste, die ihr erstes Verbandsspiel bestreiten, zählen zu den stärksten Mannschaften der ersten Kreisklasse. Im vorigen Jahr gelang es der Elf, sich hinter den Steinberger Teutonen an die zweite Stelle der Tabelle zu setzen. Vor allem zeichnet sich die Mannschaft durch ihren unbeugsamen Siegeswillen aus, der schon manchem Gegner zum Verhängnis wurde. Die Leute vom Waldsportplatz, die am Sonntag Proben ihres Könnens ablegten, sind gut im Schwung. Dazu kommt noch der Vorteil des eigenen Platzes. Leider müssen Krämer und Thron ersetzt werden, dafür stehen aber Gottschalk und Berlebach wieder zur Verfügung.
Sleinbach l — VfB.-Reichsbahn II.
Die Reserve fährt nach Steinbach. Wenn auch die Mannschaft am letzten Sonntag siegen konnte, so heißt es doch auf der Hut zu sein, denn die Platzherren haben sich auf dem neuen Sportplatz gut eingespielt und geben einen starken Gegner ab.
Handball im Kreis Lahn-Dill (Gau XII)
Sämtliche Mannschaften der Bezirksklasse stehen sich am kommenden Sonntag im Kampfe gegenüber. Es wird deshalb erstmalig möglich sein, einen ungefähren Kräftevergleich anzustellen.
Mtv. Gießen — VfB.-Reichsbahn Gießen.
Tv. Heuchelheim — Tv. Lützellinden.
Tuspo. W.-Niedergirmes — Spvgg. 1900 Gießen. Tv. Münchholzhausen — Tv. Hörnsheim.
Roth — VfL. 1860 Marburg.
Dem Lokalkampf in Gießen dürfte man größtes Interesse entgegenbringen. — Heuchelheim konnte im letzten Spiel nicht restlos gefallen. Die Mannschaft ließ Schwächen erkennen. Der Sturm der Gäste ist gut und auch die Läuferreihe geht an. Das Schmerzenskind der Elf ist die Hintermannschaft. — 1900, das am letzten Sonntag seinen An-
v. H. auf das AK. von 105 Mill. RM. vorgeschla-
' ' ~ ......... (1,12)
Die Mannschaft der „Barbara", die in der abgelaufenen Spielzeit recht gute Ergebnisse erzielen konnte, wird sich zunächst einspielen müssen, um in der 1. Kreisklasse „mitfommen" zu können. Denn schließlich handelt es sich hier um Gegner, die schon jahrelang zusammen spielen und über die nötige Spielstärke verfügen. — Vollständig offen ist das beiden Lokalgegner
Aktienmarkt etwas reger und überwiegend leicht befestigt, doch war die Kursentwicklung uneinheitlich. Von der Kundschaft erfolgten kleine Käufe aus den Mitteln des Kupon-Termins, auch die Kulisse nahm kleine Anschaffungen vor. Mit großem Interesse erwartet die Börse die Bilanzsitzungen von Klöckner und Hoesch. Verschiedene Aeußerungen, daß bei Klöckner unverändert 4'/- v. H. Dividende nicht unwahrscheinlich seien, führten bei diesem Papier einen Rückgang von 2,25 v. H. auf 134 herbei, dagegen zogen Hoesch bei größeren Umsätzen auf 126,50 bis 127,25 (126,40) an, auch Mannesmann ziemlich lebhaft mit 123,25 bis 123,40 (122,50), nicht ganz behauptet lagen Verein. Stahl mit 118,90 (119,24), ebenso Rheinstahl mit 154,25 (154,40). IG. Farben zogen nach unverändertem Beginn bei größeren Umsätzen um 1 v. H. auf 164,25 an. Maschinenaktien lagen nicht einheitlich und schwankten bis 0,50 v. H., Motorenwerte lagen fester, BMW. 155,75 (154,75V Daimler 141,50 (141,25), Adlerwerke Kleyer 115,40 (115,25). Am Elekromarkt überwogen Erhöhungen bis 0,75 v.H. Felten gut erholt mit 136 (134). An den übrigen Marktgebieten gingen die Abweichungen kaum über Prozentbruchteile nach beiden Seiten hinaus. Weiter sehr fest lagen im Freiverkehr Rastatter Waggon mit 53 bis 55 (48,50).
Am Rentenmarkt war lebhaftes Geschäft in der Altbesitzanleihe bei unverändert 128,50, auch
hängern die erste Enttäuschung bereitet hat, muß leiuu un. xxvxu.) öiuuiumciyen iuycn v,^ ui= diesmal zu einem nicht minder schweren Spiel. Die 10,50 v. H. höher, 4xk v. H. Mainz von 1928 nach
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