Einzelbild herunterladen

Festpostkarten zum Reichsparteitag.

p-ssksrle

psstksne

| Pa ft karte

y-ftksrt«

3

r

2

L

2 r

- i

l

i

i L

ß

8;

| $

I

I t

r

£ W>0C»-OO«**».X'*<rW*zvy*w><<x^y*'**

s* bk r W <

J

Bauern und Staat in Polen.

23on unterem Or. K.-Äerlchierstaüer.

Nachdruck verboten!

Warschau, den 31. August 1937.

Die polnischen Bauern in Galizien waren in einen zehntägigen Lieserstreik getreten, der durch die Methoden seiner Durchführung einer Revolte gleichkam und von der Regierung mit ent­sprechenden Mitteln unterdrückt wurde. Nachdem die augenblickliche Gefahr vorüber war, hat die Regie­rung eine amtliche Mitteilung herausgeaeben, in der sie ihrer Meinung Ausdruck gibt, daßEin­flüsse von außen" die Bewegung angezettelt und ihr einen revolutionären Charakter aegeben hätten. Also waren es kommunistische Machenschaften, die hier zur Auswirkung kamen, so deutete es die polnische Presse, und auch das Ausland war geneigt, sich diese Lesart zu eigen zu machen. Dann las man noch, daß die in Polen lebenden Bauernführer zunächst mit diesem Lieferstreik sich nicht hätten befreunden wollen, daß aber der in der Tschechoslowakei in der Verbannung lebende alte Führer Witos des polittschen Zweckes wegen seinen ganzen noch sehr bedeutenden Ein­fluß geltend gemacht habe, um der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten und seine alten Forde­rungen durchzudrücken, die in der Bewilligung seiner Rückkehr und in der Auflösung der Parlamente und Neuwahlen nach einer neuen Wahlordnung be- tanden. Vieles spricht für diese Lesart, vor allem )ie Tatsache, daß der Kampf um die innere Ge- taltung des Staates in vollem Gange ist, und Witos den Wunsch verspüren mag, gerade jetzt persönlich einzugreifen und die Entscheidung im Sinne einerreinen Demokratie" zu beeinflussen, wie sie ihn vor dem Mai-Umsturz Pilsudskis zu Macht und Einfluß gebracht hatte.

Aber das wäre nur ein akuter Anlaß, der diesem alten Nutznießer parlamentarischer Regierungsfor­men noch nicht die Gefolgschaft gesichert hätte, wenn die Ursachen nicht viel tiefer säßen. Deshalb bleibt auch die Deutung einer kommunistischen Verhetzung noch zu sehr an der Oberfläche. Natürlich liegen die Erzfeinde europäischer Kultur überall auf der Lauer und nutzen jede Gelegenheit, um die Grundlagen der nationalen Staaten zu erschüttern So würde es ihnen auch im Falle des Bauernstreiks gelungen sein, durch bezahlte Hetzer die Bewegung in eine Richtung zu treiben, die von den Führern selbst keineswegs beabsichtigt war, aber der polnische Bauer neigt nicht gerade dem Kommunismus zu. Gewiß, er möchte das Land der Großgrundbesitzer möglichst entschädigungslos zu seinen Gunsten ent­eignen, aber er will persönlicher Besitz des zu verteilenden Areals werden, von kommunisti­scher aararischer Gemeinwirtschaft hält er nichts, er ist außerdem im Grunde ein Feind der Juden, denen er zu Wucherzinsen verschuldet ist und die doch aus der anderen Seite die Hauptträger der bolschewistischen Propaganda im Lande sind. Aber indem die Regierung Störungen der öffent­lichen Ordnung unterdrückt, mag sie den bolsche­wistischen Geheimagenten in Polen eine Lehre er­teilen, das Problem der polnischen Bauernschaft hat sie damit noch nicht gelöst. Dazu ist es viel zu alt und viel zu tiefgehend, als daß es mit den äußeren Mitteln der staatlichen Gewalt gemeistert werden könnte.

Die breite bodenverbundene Grundlage der pol­nischen Nation bildet der seßhafte Bauer. Drei Viertel der Gesamtbevölkerung macht er aus, und wenn irgendwo in einem Staate, so bildet er in Polen einen in sich geschlossenen eigenen Stand. Seit altersher haßt er den Adligen, der ihm das Land vorenthält, zu Zeiten der Leibeigenschaft als einen natürlichen Rechtszustand, und nach der Bauernbefreiung als das Beharren auf dem Besitz- standpunkt, der ihm allein die Macht und das über­wiegende Bestimmungsrecht in diesem Staate sicherte.Gegen die Herren!", war deshalb seit fast zwei Jahrhunderten die Losung des polnischen Dor­fes und ist es, wenn auch mit Auswechselung des Personenkreises, gegen den der Kampfruf gerichtet ist, bis heute geblieben. Ist es doch erstaunlich ge­nug, daß diese kompakte Masse bis zum heutigen Tage ohne entscheidenden Einfluß auf die Geschicke des Polenstaates geblieben ist, für dessen Freiheit polnische Bauern in der Vergangenheit so viel Blut vergossen haben. Vor der Teilung des alten König­reiches wurde der Bauer nicht einmal als Element der Nation gerechnet. Als Leibeigener vegetierte er dahin, und als der Nationalheld Kofciuszko sich gegen die Russen erhob, da muhte er den Bauern erst den Besitz eigenen Landes versprechen, um die Sensenmänner, die bis zum heutigen Tage in nationalen Festzügen immer wieder erscheinen, für die Sache der polnischen Freiheit zu gewinnen In der historischen Schlacht bei Raclawice gaben sie den Ausschlag für den Sieg über die Russen Aber der Preis ihres Einsatzes wurde ihnen nicht zuteil.

Seitdem gibt es eine stets offene Bauernfrage in Polen. Denn der tatsächliche Zustand des Bauern hat sich bis zum heutigen Tage nicht geändert. Und gerade Galizien, wo der Lieferstreik seine kras­seste Form annahm, ist der geeignete Boden für umstürzlerische Bestrebungen, denn Galizien ist das übervölkertste aller Gebiete Polens. Klein- unb Zwergbauern sitzen hier dicht aufeinander und befinden sich in elenden wirtschaftlichen Verhält­nissen. Die Zahl der Bauern, die weniger als 20 Morgen besitzen, macht 80 v. H. aus, und 43 v. H. besitzen gar weniger als 8 Morgen. Aus diesem Bauerntum ist, selber ein Bauer, Witos hervor- geaangen und darum auch besitzt er, trotzdem er in der Verbannung lebt, bis zum heutigen Tage eine fast unheimliche Macht über diese Massen, de­ren Einsatzbereitschaft so sehr mit ihren materiel­len Kräften im Gegensatz steht. Denn, politisch ge­sehen, lebt der polnische Bauer noch in der Zu­kunft. Er hat für Polens Freiheit gekämpft, aber der Staat, den er hat schaffen helfen, ist nicht nach seinem Sinn geformt. Er hat keinen Einfluß auf bas Tempo in der Durchführung der Agrar­reform. Die Parolegegen bie Herren" heißt heute so viel wiefür ein agrarisch regiertes Polen", in dessen Mittelpunkt nicht die Industrie, nicht die Hä­fen mit dem Blick in die Ferne und Weite, sondern der Bauer steht.

Die Liquidation der Vauernstreiks in Galizien.

Warschau, 31. Aug. (DNB.) Der polnische Staatspräsident M o s c i ck i unterbrach seinen Er­holungsaufenthalt auf seinem Sommersitz Spala und empfing am Dienstag in Warschau in An­wesenheit von Marschall Rydz-Smigly den Ministerpräsidenten S k l a d k o w s k i und den Dizeministerpräsidenten Kwiatkowski, um sich über die letzten Ereignisse berichten zu lassen. In politischen Kreisen findet diese Besprechung ange-

Die acht verschiedenen Festpostkarten zeigen Bilder aus dem Leben der Bewegung und vom Reichs­parteitag, die von Heinrich Hoffmann ent­worfen worden sind. Wir sehen das Flugzeug des Führers über der Stadt der Reichsparteitage, die Heldenehrung im Luitpoldhain, den Fahnenein­marsch der Polittschen Leiter, den Marsch der SS.- Standarten und das Einrücken der SA.-Fahnen: der Reichsarbeitsdienst marschiert auf der Zeppelin-

B u d a p e st, 1. Sept. (DNB.) Die Konferenz der Kleinen Entente von Sinaja ist in Ungarn mit gro­ßem Interesse verfolgt worden. Die der Regierung nahestehenden Blätter betonen, daß die Konferenz keinerlei Ueberraschungen brachte. Es wird aber hervorgehoben, daß zum ersten Male in dem amt­lichen Schlußkommunique die sonst üblichen Angriffe gegen Ungarn fehlten. Da­bei wirb auch auf die Besprechungen des Bukarester ungarischen Gesandten, Bardossy, mit den Ver­tretern der Kleinen Entente hingewiesen und be­tont, eine Zusammenarbeit zwischen Ungarn und der Kleinen Entente sei nur dann möglich, wenn die Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Atmo­sphäre geschaffen würden. Hierzu gehören die strenge Einhaltung der von der Kleinen Entente in der Minderheitenfrage übernommenen inter­nationalen Verpflichtungen und die Anerkennung der Wehrhoheit Ungarns. Das Ungarische Te­legramm- und Korrespondenz-Büro schreibt: Man wolle ungarischerseits nicht bezweifeln, daß die Staaten der Kleinen Entente auch in der Regelung ihrer Beziehungen zu Ungarn vom guten Wil - len geleitet seien: doch sei eine Normalisie­rung ber Beziehungen nur möglich, wenn d i e wahren Hindernisse, die der Annäherung noch immer im Wege ständen, beseitigt wür­den. Die Regelung der Minderheitenfrage ei die unentbehrliche Bedingung nicht nur für eine Annäherung, sondern sogar für die Anbahnung des Weges einer Annäherung. Wenn die Staaten der Kleinen Entente in Verbindung mit der R ü - stungsgleichberechtigung Ungarns eine gewisse Garantie verlangten, so sei Ungarn be­reit, diese Garantie zu gewähren, verlange aber auch für s i ch eine Garantie hinsichtlich der Re­gelung der Lage der ungarischen Minderheiten

*

Die Konferenzen der Kleinen Entente lei­den seit Jahren unter einer ausgesprochenen Un­fruchtbarkeit. Das hat seinen guten Grund. Jeder ber drei Staaten, Tschechoslowakei, Rumänien und Südslawien, verfolgt außenpolitische Interessen, die sich nicht auf den gleichen Nenner bringen lassen mit einer Ausnahme jedoch. Das ist die Habs b u r g - frage Infolgedessen wird auch in ledern Schluß­bericht' dieser Entente-Konferenzen zum Ausdruck

wiese am Führer vorbei, ein Pimpf bläst im Zelt­lager zum Antreten zur Jugendkundaebung und NSKK.-Männer zeigen im Gelände ihre Einsatz­bereitschaft. Die Festpostkarte kostet 25 Pfennig, alle acht zusammen in einem Umschlag zwei Mark Aus dem Erlös für jede Karte fließen 19 Pfennig in den Fonds des Führers zur Erfüllung wichtiger kultureller Aufgaben. Der Vertrieb beginnt am 1. September bei allen Postanstalten.

gebracht, wie einmütig antihabsburgisch man sei. Auf die Dauer läßt sich damit nichts anfangen. Darum gehen auch die einzelnen Regierungen feit langem ihre eigenen Wege. Trotzdem oder viel­leicht gerade deswegen sieht alle Welt stets von neuem'interessiert auf die Konferenzen der Kleinen Entente, deren letzte soeben in Sinaja, dem Sommersitz der rumänischen Könige, ihr Ende ge­funden hat. Hielt man sich früher mit diesen Zu­sammenkünften nicht lange auf, sobald sie beendet waren, so könnte es sein, daß die Sinaja-Konferenz die Oeffentlichkeit doch noch etwas beschäftigen wird. Denn auf der Tagesordnung stand die Forderung Ungarns nach Wiederherstellung seiner uneinge­schränkten Gleichberechtigung Ungarn arbeitet feit langem in dieser Richtung, es wünscht, endlich aus seinen unwürdigen Verhältnissen herauszukommen und sich wieder bewaffnen zu dürfen. Dabei hat es sich keineswegs bockbeinig gezeigt, vielmehr in den bereits geführten Verhandlungen eine entgegen­kommende Haltung an den Tag gelegt. Aber die Kleine Entente wünscht kein gleichberech­tigtes Ungarn, mindestens will sie die Sicher­heit dafür haben, daß Ungarn, wenn es erst ein­mal wieder über eine stärkere Armee verfügt, diese nicht benutzt, um seiner Revisivnspolittk eine andere Note zu geben. Die Angst, die aus diesem Wunsch spricht, erscheint uns schon deswegen völlig unbe­gründet, weil Ungarn im Kreise der Mächte der Kleinen Entente schwach ist, so daß es gar nicht wagen könnte. Pläne zu verwirklichen, die man ihm unterzuschieben versucht Da man >n Sinaja am zweiten Tage nichts mehr zu bereden hatte, muß man sich am ersten schon innerhalb von wenigen Minuten einig geworden fein: den Ungarn eine Art wirtschaftlicher Zusammenarbeit anzubieten, die später ins Politische hinüberspielen soll, vielleicht auch die militärische Gleichberechtigung zuzugestehen, aber nur unter der Bedingung eines, wenn auch vorläufigen Verzichts auf die territoriale Revision. Das klingt nicht ganz unfreundlich, hat aber in Budapest ein wenig günstiges Echo ausge­löst, eben weil man den Eindruck hat, als ob Un­garn nicht nur erneut an die Kette gelegt werden, sondern noch Zugeständnisse machen soll, von denen es später nicht mehr herunter kann.

den sollten, kamen durch das Verhalten Polens nicht zustande. Die Danziger Regie­rung legt nochmals dar, daß es sich bei den strit­tigen Fällen um Kinder handelt, die bei Zugrunde- legung der Vorschriften des Abkommens vom 18. September 1933 nicht einer Schule mit polnischer Unterrichtssprache a nge hören können und daß die Freie Stadt wie jeoer Staat die Pflicht habe, die Staatsangehörigen in hrer Nationalität zu schützen und vor remben Einwirkungen zu bewahren. Zum Schluß vird erneut die Bereitwilligkeit der Danziger Re­gierung zum Ausdruck gebracht in Verhand- ungen über die Angelegenheit einzutreten, um im Interesse der Befriedung der Bevölkerung und des reibungslosen Zusammenlebens Unzuträgttch- keiten zu vermeiden.

Tschechische Grenzorgane schikanieren sudetendeutsche Kinder. Böhmisch'Leipa, 1. Sept. (DNB.) 314 su­detendeutsche erholungsbedürftige Kin­tz e r aus Nordböhmen, die auf Grund einer Ein- latzung des Wohlfahrtsdienstes Nordschleswig acht Wochen in Tingleff (Dänemark) kostenlos zur Er­holung geweilt hatten, sind wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Beim Grenzüber- tritt in Ebersbach wurden den Kindern von den tschechischen Grenzorganen unglaubliche Schwierig­keiten bereitet Die Kinder wurden g e n a u durch­sucht. Verschiedene Sachen, die sie von ihren dä­nischen Gastgebern z. T. für sich als Andenke n, z. T. für ihre armen Eltern und Geschwister mit- gebracht hatten, wurden für zollpflichtig erklärt und beschlagnahmt. Da der verlangte Zoll für die mittellosen Kleinen nicht aufzubringen war, ord­neten die tschechischen Finanzbeamten an, daß die Geschenke im Kessel einer Lokomotive verbrannt werden. Infolge dieser Untersuchung waren die er­müdeten Kinder gezwungen, über 2V- Stunden hilflos im Bahnhof umherzustehen. Die reichsdeut- schen Organe, die Zeugen dieses Verhaltens der Grenzbeamten waren, halfen nach der Unter­suchung den Kindern dann beim Einpacken.

Schweres Unwohlsein des tschechischen

Altpräsidenten Masaryk.

Prag, 2. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Alt- Präsident Masaryk, dessen Gesundheitszustand in der letzten Zeit sehr gut war, wurde, wie das tschechoslowakische Pressebüro meldet, um Mitter- nacht von einem schweren Unwohlsein be­fallen, das aber in einigen Stunden wieder be­hoben war, so daß in den Morgenstunden des Don­nerstag fein Gesundheitszustand zufrieden st ei­lend ist. Der Sohn des 87jährigen Altpräsidenten, der Londoner Gesandte Jan Masaryk, der gegenwärtig in Lany, dem Sommersitz Masaryks, weilt, verständigte den Präsidenten der Republik, Dr. B e n e s ch , und den Ministerpräsidenten Dr. Hodza von dem Unwohlsein, worauf sich der Präsident mit feiner Gemahlin und der Minister­präsident noch in der Nacht nach Lany begaben.

Oer Leistungskampf deutscher Betriebe.

Mitwirkung sachlicher Vertretungen der Wirtschaft bei Wertung der Bewerber.

Berlin, 1. Sept. (DNB.) Der Beauftragte für die Gesamtdurchführung des Leistungskampfes der deutschen Betriebe, Reichsamtsleiter Dr. H u p f« auer, gibt bekannt, daß zur Durchführung der in den Richtlinien zum Leistungskampf der deutschen Betriebe vorgesehenen Mitwirkung der fach­lichen Vertreter der gewerblichen Wirtschaft zwischen der Reichsleitung der Deutschen Arbeitsfront und der Reichswirtschafts­kammer folgendes vereinbart würde:

Es werden, ebenso wie die Reichstreuhän» der der Arbeit vom Standpunkt der staatlichen Ueberwachung der Betriebe aus, die Wirt­schaftskammern die Beurteilung der Betriebe nach der wirtschaftlichen Seite vornehmen und den Gauodmäiinern mitteilen, ob von ihrer Seite aus Bedenken gegen eine Auszeichnung bestehen.

Weiter bestimmt die Vereinbarung, daß auf An­ordnung des Reichsleiters der Deutschen Arbeits­front, Dr. Ley, der 1. August 1937 Sch l u ß t e r - m i n für die Abgabe der Meldungen bleibt. Für die (Baue München-Oberbayern und Schlesien hat Reichsleiter Dr. Ley infolge der großen nationalen Feste sowie für das Handwerk und die See- schiffahrt infolge der räumlichen Ausdehnung und damit verbundener Schwierigkeiten noch Nach - anmelöungen bis zum 30. September 1 937 genehmigt. Wenn infolge widersprechender Anordnung sich Betriebe nicht rechtzeitig melden konnten, nehmen die Gauobmänner noch Meldun­gen zum Leistungskampf entgegen. Für sämtliche Ausnahmen endet die Meldefrist am 30. September 1937. Auf Grund der Prüfungsergebnisse bei ge­meinsamer Zusammenarbeit aller einschlägigen Dienststellen und Drganifationen wird die Deutsche Arbeitsfront dem Führer und Reichskanzler die besten Betriebe zur Auszeichnung mit dem Prädi- tatNationalsozialistischer Musterbetrieb" vor­schlagen.

Meine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat an den Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generalfeldmarschall von Blom­berg, zu dessen Geburtstag das nachstehende Telegramm gerichtet:Mein lieber Herr General- feldmarschall! Zu ihrem 59. Geburtstage spreche ich Ihnen des deutschen Volkes und meine aufrichtigsten Glückwünsche aus. Mögen Sie dem Vaterland und seiner Wehrmacht auch in Zukunft in Gesundheit er­halten bleiben. In herzlicher Verbundenheit Ihr Adolf Hitler." >

Mit dem DampferCap Norte" trafen etwa 100 Angehörige der nationalen spanischen Jugendorganisation in Hamburg ein. Sie werden gemeinsam mit den deutschen Kamera­den der Hitler-Jugend hier einen Tag verbringen und am Freitagmorgen die Weiterreise nach B e r- l i n antreten.

*

Während des diesjährigen Reichsparteitages, in der Zeit vom 6. bis 13. September, ist bie K a n z- l e i des Führers für den allgemeinen Besu­cherverkehr geschlossen. Von Schreiben und Eingaben an die Dienststelle während dieser Zeit ist nach Möglichkeit Abstand zu nehmen, da eine umgehende Bearbeitung wegen Abwesenheit des größten Teiles der Sachbearbeiter nicht erfolgen kann.

sichts der letzten Bauernunruhen in Galizien viel Beachtung. Um die für die Bauernstreiks verant­wortlichen Kreise der bäuerlichen Volks- Partei zur Rechenschaft zu ziehen - wie er­innerlich wurden bei den Unruhen 41 Personen ge­tötet -, hat die Polizei in ver ch.edenen Büros der Partei und in der Schnstleitung des Partei­organsPiast" Haussuchung en vorgenommen und zahlreiches Schriftmatengi beschlagnahmt Die Räume des Bezirksvorstandes der bäuerlichen Dolks- partei für Galizien und die desVerbandes der Volksjuqend", einer der bäuerlichen Volkspartei nahestehenden Studentenorganisation, wurden ver­siegelt.

Deutsche Privatvolksschule

in Tarnotvitz untersagt.

»attomtt, 1. Sept. (DNB.) Die Auswirkun­gen des Gesetzes gegen das deutsche Prioaivaiks- ichuiwesen in Ostoderichiesien machen ftd) bereits be­merkbar. Von 250 deutschen Erziehungsberechtig^n inlarnowitz war ein 21 n t r ag aut Err < ch -

"q einer P r i v a t v o l k s > ch u I e. die man n den Räumen des Deutschen Prioatgnmnasiums in Tarnowitz unterbringen wollte gestellt -vordem Für diese neue Schule waren 353 deutsche

Kinder angemeldet. Zu ihrem großen Leid­wesen mußten jetzt die deutschen Eltern erfahren, daß die Schulabteilung des Wojewodschaftsamtes die Errichtung der Schule a b g e l e h n t hat mit der merkwürdig anmutenden Begründung, daß die Räume des Deutschen Gymnasiums für die Unterbringung der Volksschule ungeeignet feien."

Oie Gchulfrage zwischen Oanzig und Polen Danzig bietet erneut Verhandlungen an.

Danzig, 1. Sept. (DNB.) Der Senat der Freien Stadt Danzig hat in einer an die diplomatische Vertretung der Republik Polen gerichteten Note die bisherige Entwicklung der von polnischer Seite jüngst angeschnittenen S ch u l f r a g e bargelegt unb bie Danziger Auffassung begrünbet. Es wirb zu­nächst betont, baß es nicht Schulb ber Danziger Regierung fei, wenn bie Erlebigung ber strittigen Fälle im'Verhandlungswege unmöglich gemacht worden fei; denn die eigens hierfür ange­setzten Verhandlungen, die wegen der Dringlichkeit noch vor der Vertagung der für das Schul- und Minderheitengebiet gebildeten Delegation stattjin-

Um Ungarns Gleichberechtigung.

Die Konferenz der Kleinen Entente.