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Sommerkampfspiele der Schulen im Kreis Gchotien-Weft.
Auf dem Sportplatz zu Groß-Eichen trugen dieser Tage die aus den Vorkämpfen der Bezirke Ulrichstein und Laubach als erste und zweite Sieger ermittelten Mannschaften die Endspiele um die Plakette des Herrn Reichsstatthalters und den zweiten und dritten Platz in der Gesamtwertung aus. Dabei erwiesen sich die Mannschaften des Bezirks Ulrichstein eindeutig als die spielstarkeren. Bei den Knaben reichte es der Kampfgruppe Groß-Eichen auf Grund des günstigeren Torverhältnisses aus der Gesamtreihe zur Gewinnung des Wanderpreises, obwohl im Endspiel ihnen die Knaben von Boben- hausen mit 5:4 überlegen blieben. Den dritten Platz gewann Wohnfeld gegen Freienseen mit 6:3.
Der Bezirkssieger von Ulrichstein (bei der Mäd- chen-Kampfgruppe) Babenhausen, schlug die Mäd- : chen von Wetterfeld überzeugend 13:3. Die Entscheidung über den dritten Sieg fiel auch hier nur zu Gunsten von Groß-Eichen auf Grund der in den Vorspielen erzielten höheren Torzahl, da die Köd- dinger Mädchen im Endspiel gegen die Siegermannschaft ein Unentschieden (6:6) erzwang.
Somit zeigte der Schluß st and folgende Ergebnisse :
Knaben: Groß-Eichen 1. Sieger, Babenhausen 2. Sieger und Wohnfeld 3. Sieger.
Mädchen: Bobenhausen 1. Sieger, Wetterfeld 2. Sieger und Groß-Eichen 3. Sieger.
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flucht zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis und zu den Kossen des Verfahrens Die Untersuchungshaft wurde dem Angeklagten voll angerechnet.
Große Strafkammer Gießen.
Der 36 Jahre alte Karl Wick aus Köppern war im September 1936 durch Urteil des Schöffengerichts Gießen wegen Beleidigung zu einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten verurteilt worden. Er hatte am 25. April 1936 in der Wohnung eines Zeugen im Beisein von dessen Bruder und einem weiteren Zeugen, einem Sammler des Hilfswerks „Mutter und Kind" gegenüber schwer beleidigende Aeußerungen über sämtliche Amtswalter von Rodheim v. d. 5). ausgesprochen.
Schon von diesem Augenblick an hatte er den Anwesenden gegenüber erklärt, wie sie sich bei einer demnächstigen Verhandlung zu verhalten hätten. Als dann der eine von Amts wegen als Zeuge zu dem obengenannten Termin geladen wurde, nahm er die beiden anderen von sich aus noch als Zeugen mit zur Verhandlung. Wie schon vorher, so bearbeitete er sie auch noch auf der Fahrt zum Termin nach Gießen, lud sie zum Essen und Trinken ein, ja äußerte sogar, die auszuzahlende Zeugengebühr würden sie dann abends, gewissermaßen als Siegesfeier, vertrinken. Als noch vor der Verhandlung dem einen Zeugen Bedenken kamen, wußte er diese geschickt zu zerstreuen, indem er sagte: „Ihr könnt ruhig so aussagen, um Euch gegenüber das Gegenteil zu beweisen, müßte das Gericht 9 andere Zeugen haben." Trotz eindring
Schwellungen infolge Ansammlung wässeriger Flüssigkeit in den Eewebsspalten der Haut und Schleimhäute. Entsteht durch venöse Stauung (Unterschenkel- schwellung bei Krampfaderbildung, Lymphsdauung) und bei Herz- und Nierenkränkheiten.
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Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herzlich
Wilhelm Wagner und Frau Wiesa, geb.Nocker
Zfiobgen, den 1. September 1937
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r Ä Gkvßen'Llnden, 31. August. Nachdem schon einige Wochen ein Dresck)zug des Maschinenbesitzers Weber aus Heuchelheim hier gedroschen hat, ist vor einigen Tagen eine zweite Dreschgarnitur desselben Unternehmers hier eingetroffen, so daß nun der A u s d r u s ch b e s ch l e u n i g t durchgeführt werden kann.
8 Alten-Bus eck, ZI. Aug. Am Sonntag- 'nachmittag veranstaltete die hiesige Kleinkin- d e r s ch u l e, wie alljährlich, ein Sommerfest. Mit viel Liebe und Geduld hatte die Kleinkinderschwester mit den Kleinen Kinderspiele, Lieder und Gedichte eingeübt, die in bunter Reihenfolge zum Vortrag kamen, und die den zahlreich erschienenen Eltern und Freunden sehr gefielen. Unser Ortsgeistlicher, Pfarrer Naumann, sprach das Schlußwort und dankte den Eltern und Freunden für ihre rege Anteilnahme an der Sache, wie auch der Schwester für ihr erfolgreiches Bemühen.
# Daubringen, 31. Aug. Dieser Tage feierte Wilhelm Töpfer von hier in voller Rüstigkeit seinen 8 0. Geburtstag.
In eine SS.-Kolonne gefahren.
Sühne für den Tod eines SS.-Mannes.
LPd. Mainz, 31. Aug. Die Strafkammer Mainz verhandelte am Montag in Alzey gegen den B i ck e r l e jun. aus Mainz, der am Abend des 20 August bei Ahey in eine marschierende SS.- Kolonne gefahren war, wobei der 17jährige Karl Steinmüller den Tod fand. Das Gericht verurteilte Bickerle nach einem Lokaltermin an der Unfallstelle wegen fahrlässiger Tötung und Fohrer-
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sicher Ermahnung, die Wahrheit zu sagen, belogen die Zeugen das Gericht und sagten so aus, wie ihnen der Angeklagte vorgesprochen hatte. Erst kurz vor der Beeidigung bekamen sie es doch mit der Angst zu tun und rückten nun mit der Wahrheit heraus. Während der ganzen Dauer der Verhandlung saß der Angeklagte ruhig auf der Anklagebank, leugnete hartnäckig und hätte seine Bekannten ruhig ihm zuliebe einen Meineid leisten lassen. Nur der Geduld des damaligen Richters war es zu verdanken, daß die Zeugen keinen Meineid geleistet hatten und so vor einer erheblichen Zuchthausstrafe bewahrt blieben.
Wegen dieser Tat — Verleitung zum Meineid — hatte sich W i ck gestern vor der Großen Strafkammer zu verantworten. In ihrer gestrigen Vernehmung sagten die Zeugen nun alle aus, daß der Angeklagte sie bestimmt hatte, damals die Unwahrheit zu sagen, obwohl sie alle gewußt hätten, daß der Angeklagte die beleidigenden Aeußerungen gegenüber den Amtswaltern getan hatte. Die Große Strafkammer verurteilte den Angeklagten wegen eines gemeinen Verhaltens und der dabei zutage getretenen Unverschämtheit, gemäß dem Antrag der Staatsanwaltschaft, zu einer Zuchthausstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten. Außerdem wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren aberkannt. 6 Monate der Untersuchungshaft wurden dem Angeklagten auf die Strafe angerechnet.
Die Strafsache gegen den W. L. II. aus Büdingen mußte nach mehrstündiger Verhandlung wegen Vernehmung weiterer Zeugen abgesetzt werden.
Dr. phil. J. Neumann
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Es spricht:
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der Haut einhergeht und bei Leuten entsteht, welche mit tuberkulösen Tiermaterial in Berührung kommen, z. B. Schlächter, Abdecker Schweizer und Tier- Arzte. Dann im engeren Sinn angewandt, die fressende Flechte — der Lupus, welcher vor allem das Gesicht befällt, mit Ee- schwürbildung einhergeht und infolge seiner zerstörenden Wirkung außerordentlich entstellend wirkt. Lebensgefahr besteht bei dieser Form der Tub. nicht, doch wirkt sie verheerend im sozialen Sißne, da die mit Lupus behafteten Menschen wohl schwerlich eine Stellung im öffentlichen Leben bekleiden können. Bey. möglichst frühzeitig und nur durch
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Hedwig, weiblicher Vorname germ. Herkunft mit der Bedeutung „die Streitbare".
Hefe, Ferment der Alkoholgärung, das aus Hefepilzen besteht und Zucker in Alkohol und Kohlensäure aufspaltet. Wird Hefe einem Teig zugesetzt, so wird
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Eine derart amüsante politische Komödie ohne große Problemwälzungen hat es im deutschen Film überhaupt noch nicht gegeben 1 Mit einer unbeschwerten Fröhlichkeit wendet sich der witzsprühende Film durch Geist und Humor einfach an den gesunden Menschenverstand und an das Bedürfnis, sich unter hellem Lachen glänzend zu unterhalten
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