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Dienstag, 50. September Ml

hig b? tr des italienischen Landwirtschaftsministers, n am!- I Sine zweite Phase italienischer Kriegswir

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föai te bedeutsamste Ergebnis dieser zweiten Phase den * th 16. März datierten Erlaß über die Einführung

io- Standarderzeugnissen bei Textilien an sich-

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General Dietl im hohen Norden.

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flieger zwei Blenheim-Bomber brennend zum Ab­sturz gebracht.

Die feindliche Luftwaffe griff Trapani, Mar­sala und C a st e l v e t r a n o an, wo Brandbomben abgeworfen wurden. Außerdem wurde Palermo angegriffen, wo 9 Tote und 26 Verwundete zu be­klagen sind, Turin, wo ein Flugzeug von der Bodenabwehr abgeschossen wurde und bei der Ort­schaft Candiolo abstürzte. Die fünf Mitglieder der Besatzung sind tot.

Feindliche Flugzeuge überflogen die Stadt Mai­land, wo aber keine Pombenabwürfe erfolgten. Es sind sechs Verwundete zu beklagen, drei durch Flaksplitter und drei durch Straßenunfälle.

Die Wohnviertel von Savona Marina wur­den bombardiert. Es entstanden Schäden an den Wohnhäusern. Außer Sprengbomben und Leucht­raketen wurden Brandbomben und Flugblätter ab­geworfen. Ein entsprechender Angriff erfolgte auf Genua, wo einige Häuser einstürzten. Einige auf dem Land entstandene Brände konnten gelöscht wer­den. Unter der Zivilbevölkerung sind ein Toter und drei Verwundete zu beklagen. Ein Feuerwehrmann wurde tödlich getroffen, vier Feuerwehrleute durch Flakgeschosse verletzt, davon zwei schwer.

Ein weiterer Angriff erfolgte auf Spezia, wo kleine und große Brand- sowie Sprengbomben ab­geworfen wurden. Die Brände wurden gelöscht. Durch Flaksplitter wurden vier Personen ver­wundet. x

In der Nacht zum 29. September bombardierten unsere Luftoerbände vor Anker liegende Schiffe in Malta.

General Dietl, der ein Feldlazarett a n d e r V o r- marsch st raße nach Murmansk besuchte, zeigt den Aerzten die Narben seiner Verwundungen am Arm, die ihm die Kraft der rechten Hand teil- weije gelähmt hatten. (PK.-Wtt-Scherl°M.^ _

. _____ zweite Phase italienischer Kriegswirtschaft

ticmnt im Frühjahr 1941. Man kann vielleicht als

Schwächere Kräfte der britischen Cuftroaffe flogen in der letzten Nacht nach Nordwest, und Südwest- devtschland ein. Durch Lombenwurj entstand uner-

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Oer Wehrmachtbericht.

DNV. Aus dem Führerhauptquartier, 29. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nordostwärts Dnjepropetro«vsk wurden drei sowjetische Divisionen von deutschen und italienischen Truppen umfassend angegriffen und vernichtet. Nach den bisherigen Meldungen wurden 13 000'(Befangene eingebracht sowie 69 Ge­schütze und zahlreiches anderes Kriegsmaterial er­beutet. Der mit Teilen in ein Sumpfgebiet gewor­fene Gegner hatte schwere blutige Verluste.

Starke Verbände der Luftwaffe bekämpften mit guter Wirkung Eisenbahnanlagen im Donez- gebiet sowie im Raum um Moskau. Im See- gebiet um Kronstadt erhielt ein Sowjetkreuzer Bom­benvolltreffer. Kampfflugzeuge bombardierten in der vergangenen Nacht kriegswichtige Einrichtungen in Leningrad und Moskau.

Unterseeboote versenkten, wie durch Sondermel­dung bekannlgegeben, aus einem von Gibraltar nach England gehenden Geleitzug in mehrtägigen An­griffen zwölf feindliche Handelsschiffe mit 67 000 BRT. und ein Sicherungsfahrzeug.

Im Südattantik versenkte ein Unterseeboot einen Tanker von 12 000 BRT.

Druck irnb Oerlag: vrühlsche UNiverfitStrdnlckerei R. tauge

heblicher Schaden. Flakartillerie schoß einen briti- schen Bomber ab.

Durchbruch durch vermintes Gelände im Aordabschnitt.

Berlin, 29. Sept. (DNB.) Mit guter Unter­stützung durch Verbände der Luftwaffe griff am 28. 9. eine Infanteriedivision sowjetische Stellungen im Nordabschnitt der Ostfront erfolgreich an. Die deutschen Truppen durchbrachen mehrere sow­jetische Feldstellungen und setzten 41 Sowjetbunker außer Gefecht. Zur Abwehr des deutschen Angriffs hatten die Bolschewisten das Kampfgelände wieder­um sehr stark vermint. Pioniere räumten die Minen in kürzester Zeit auf. Von eineinhalb Pio­nierzügen wurden innerhalb von acht Stunden 2050 Minen ausgenommen.

Sie Schlacht im Atlantik- ein Jrachtranmpwblem.

Von Konteradmiral a. D. Brüninghaus.

In einer Beziehung haben sich die Engländer im jetzigen Kriege als schöpferisch erwiesen, in der Er­findung von immer neuen Schlagworten. Zur Zeit wird mit derSchlacht im Atlantik" operiert. Mit dieser Bezeichnung wollen die Engländer die Er­innerung wecken an St. Vincent, Trafalgar und jene für Großbritannien große Zeit, in der es in der ganzen Welt den Eindruck hervorrief, das Meer und» vor allem der Atlantik seien eine rein englische Angelegenheit. Ungeheuer geschickt bei der Auswer­tung ihrer Siege über die Spanier, Holländer und Franzosen haben es die Engländer verstanden, einen Nimbus der Unbesiegbarkeit um ihre Flotte zu legen, der geradezu ein Dogma für die Politik der. anderen Mächte geworden war. Einen ersten starken Stoß erhielt diese Legende in der Seeschlacht vor dem Skagerrak am 31. Mai 1916. Im Flottenab­kommen von Washington 1922 mußte England den USA. die Gleichberechtigung auf dem Meere zu­gestehen, womit seine bisherige Alleinherrschaft auf den Ozeanen erledigt war.

Die für England verfehlte Politik Churchills, auch noch nach dem Niederbruch Frankreichs neue Kriegs­schauplätze in Nordafrika, in Griechenland und auf dem Balkan künstlich zu schaffen, ist für die Schlacht im Atlantik geradezu verhängnisvoll geworden. Denn diese Schlacht hat nicht das geringste mit jenen romantischen Begebenheiten zur See zu tun, an die die Engländer gerne, um von der rauhen Wirklichkeit abzulenken, erinnern; sie ist vielmehr ein zäher, erbitterter Kampf, um die Versorgung der Insel England mit Nahrungsmitteln und unentbehr­lichen kriegswichtigen Stoffen geworden. Darüber ist man sich auch trotz der dauernden Ablenkung in England durchaus im klaren. Die Schlacht im Atlantik ist mithin ein Frachtraumproblem, dessen Lösung für England von Tag zu Tag schwie­riger wird. Nach menschlicher Voraussicht kann sie unser Gegner auch nicht mit Hilfe Amerikas noch zu seinen Gunsten lösen. Dazu reicht eben die noch vorhandene und neu zu erwartende Tonnage nicht aus. Was letztere anbelangt, so haben sich die Hoff­nungen der Engländer, im Jahre etwa 1,5 Mil­lionen BRT. auf ihren Werften neu zu bauen, nicht entfernt erfüllt.

Sie haben in auffallender und kaum verständ­licher Weise den Einfluß der L u f t w a f f e auf den Seekrieg, zu dem gerade für die Insel England der Tonnagekrieg gehört, unterschätzt. Es hat wie unter­strichen sei, in England, bevor es den Krieg gegen uns vom Zaune brach, nicht an warnenden Stim­men gefehlt, und zwar gerade aus Fachkreisen, die die Schwierigkeiten Englands,- seinen Seehandel aufrechtzuerhalten, richtig einschätzten. Die Re­gierung, vor allem Churchill, war anderer Ansicht und ließ öffentlich erklären, daß mit der bereits vor­bereiteten Einführung des Geleitzugsystems und der Bewaffnung der Handelsschiffe eine nahezu hundert­prozentige Sicherheit der englischen Ueberseezufuhr gewährleistet fei. Und doch kann heute schon, im weitesten Sinne gesehen, von einer Krisis im englischen Wirtschaftsleben gesprochen werden. In der Zahl von mehr als 13 Millionen BRT., die der OKW.-Bericht vom 4. September als in den beiden ersten Kriegsjahren versenkt meldete, sind weder die nicht unbeträchtlichen Verluste durch Minen, noch die schwer beschädigten Schiffe mit enthalten.

Um den Ausfall an Tonnage richtig einschätzen zu können, tut man gut, sich in die Erinnerung zu­rückzurufen, wie es bei Beginn des Krieges um die Versorgung Englands bestellt war. Der so­eben abgegangene Schiffahrtsminister Ronald Croß hielt bereits vor einem halben Jahr eine Rundfunkrede, in der er den Gesamteinfuhrbedarf Englands auf jährlich 72 Millionen Tonnen angab. Schon damals sagte er:Bei äußerster Sparsam­keit befriedigten die gegenwärtigen Einfuhren noch die wesentlichsten Bedürfnisse."

Bei allen Berechnungen darf nicht außer acht gelassen werden, daß eine BRT. gleich etwa 1,3

Rom, 29. Sept. (Europapreß.) Wie eine Son­dermeldung des Hauptquartiers der italienischen Wehrmacht befanntgibt, führten italienische Torpedoflugzeuge am Nachmittag des 27..September in mehreren Wellen einen erfolg­reichen Luft- und Seeangrisf auf einen englischen Flottenverband durch, der von Gibraltar ausgelaufen war. Zwei schwere und ein leichter Kreuzer sind versenkt worden, während ein Schlachtschiff und eine andere nicht genau festgestellte große Einheit, sechs Einheiten von geringerer Wasserverdrängung und ein Zerstörer Bombentreffer erhalten haben. In der Sondermeldung heißt es im einzelnen:

Unmittelbar nachdem der Verband von unseren Aufklärungsflugzeugen gesichtet worden war, star­teten italienische Torpedoflugzeuge von ihren Stützpunkten auf Sardinien. Ein von zwei Torpedos getroffener Leichter Kreuzer ging ofort unter. Zwei Leichte Kreuzer erhielten Torpedotreffer. Eine große Einheit erhielt einen Tropedotreffer. Ein Kreuzer von ungefähr 10 000 Tonnen erhielt einen Torpedotreffer und schor mit Schlagseite aus dem Verband aus. Kurz darauf er­zielte ein anderes italienisches Flugzeug einen Tref­fer auf demselben Kreuzer, der unterging. Jagdflug­zeuge beobachteten, daß Rettungsboote ins Wasser

Kampfflugzeuge Bombenuoüfreffer Zett- und Waleriallagern bei diesen Angriffen verlor der Feind fünf und durch Flakartillerie zwei

Deutsche und italienische Truppen vernichteten drei Sowjetdivisionen.

Bombenvolltreffer aus Sowjetkreuzer. Oie großen Erfolge gegen die britische Versorgungsschiffahrt.

$ ü b o ff f ü ff e Reifen deutsche in britischen Tobruk. Bei in Luffkämpfen Flugzeuge.

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Schwerste deutsche Artillerie beschoß am 28.9. wiederum mit sehr guter Wirkung die Häfen von Oranienbaum und Kronstadt.

Das Ritterkreuz.

Berlin, 29. Sept. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Obersten Befehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an: Oberleutnant Schlosser und Oberleutnant Mons. Oberleutnant Schlosser hat als Flugzeug­führer einer Fernkampfgruppe in schweren, langen Flügen im hohen Norden und im Atlantik zum Teil aus stark gesicherten Geleitzügen 55 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkt. Der Er­folg war in besonderem Maße von dem navigato- rischen Können der Besatzung abhängig. Oberleut­nant Mons hat als Flugzeugführer einer Fern­kampfgruppe ebenfalls 63 000 BRT. versenkt. Von einem erfolgreichen Angriff auf einen von sechs Zerstörern gesicherten Geleitzug kehrte er mit 48 Flak- und MG -Treffern im Flugzeug wohlbe­halten zurück.

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags

Ameigen-Preife:

Anzeigenteil 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zellenbreite, Wertteil 50 Rpf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malftaffell Abschlüsse Mengemtaffel B Platzvorichrttt (vorherige Vereinbarung) 25 /. mehr

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. Italiens Weg zur totalen Kriegswirtschaft

feIh, | Von unserem Dr. St.-Korrespondenten.

Im Kampf gegen Großbritannien bombar­dierte die Luftwaffe in der letzten Nacht militärische Anlagen am Sl.-Georgs-Kanal und an der " der Insel. In N o r d a f r i k a er-

(fl. Jahrgang Nr. 252 Hfchetm täglich außer Eonntags und Feiertags

Beilagen:

Hetzener Familienblätter Heimat nnBild DieScholle

Bezugsvreis: Monatlich......RM 1.80

Zustellgebühr... ,, -.25 Atef) bei Nichterscheinen tun einzelnen Nummern itrolge höherer Gewalt sstrnivrechanschluß 2251 Dahtanschrist:An-eiger" UMckeckllbseFrank^M.

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Weitreichend in ihrer Rückwirkung auf den ttalie- 11*1'4en Lebensstil erscheint auch die Einführung des kinheitspreisverfahrens in den italte- nichen Restaurants. Betroffen werden davon nnb 60 000 Gastwirtschaften, die sich '"fünf ver­gebene Kategorien gliedern. Dom 1. Oktober an eilt es in den Restaurants unter völliger Beseiti- nnq der bisherigen freien ©petferoabt nur Un- betspreismenus, die je nach der Güteklasse de R- ftourants zwischen 6 und 32 Lire kosten. Die Mabl- ipit wird auf drei Gänge vereinfacht. Suppe, rtteuw- °d>r Fi/chaang und Obst. In Fortfall kommen die knrvorspeisen und der Käsegang. Auch wird an faitotagen kein Nudelgericht mehr verabfolgt. Del urb Butter können nichtextra" abgegeben werden, vi-se neue Gaststättenordnung berührt recht erheb- M» die Eßgewohnheiten des italienischen Publikums, tas sich bisher auf die individuelle Zusammenstel- iMg der Mahlzeiten viel zugute tat. .

Dies alles wie auch die B r o t r a t i o n i e r u n g M der Verzicht auf das Gebäck wird jedoch mit vvcbildlicher Disziplin ertragen in dem sicheren

Erfolgreicher italienischer Luftangriff auf britischen Klottenverband.

Torpedoflugzeuge versenkten drei britische Kreuzer und vier Handelsschiffe.

gelassen wurden. Eine zweite Welle von zwei Grup­pen setzte den Angriff fort: Ein Schlachtschiff erhielt einen Torpedotreffer am Bug, ein Kreuzer erhielt einen Torpedotreffer mittschiffs, ein weiterer Kreu­zer erhielt einen Treffer. Eine dritte Welle erzielte folgendes Ergebnis: Ein Leichter Kreuzer erhielt einen Torpedotreffer. Ein Kreuzer von 10 000 Ton­nen erhielt zwei lorpebotre'ffer und ging unter. Gegen Abend griff ein weiterer V erband , der von Sizilien aufgestiegen war, die übriggeblie­benen Einheiten an und erzielte mit Sicherheit je einen Torpedotreffer auf einem Schweren Kreuzer und einem Zerstörer.

Während des Angriffs auf den Flottenverband kam es auch zu heftigen Luftkämpfen. Dabei wurden sechs englische Flugzeuge abge- schossen. Acht italienische Maschinen sind zu ihren Stützpunkten nicht zurückgekehrt. An der Spitze ihrer Verbände gefallen sind der den Sturm befehligende Oberst und drei Staffelkommandanten. Von den Handelsschiffen, die in diesem britischen Flottenverband mitsichren, wurde eines von leichten Einheiten der italienischen Kriegsmarine in der Straße von Messina versenkt, ein weiteres vor der algerischen Küste, zwei Schiffe von zusammen 23 000 BRT. zwischen Sardinien und Tunesien von Tor­pedoflugzeugen.

Bewußtsein, daß der Endsieg auch Opfer seitens der Zivilbevölkerung notwendig macht. Dazu trägt das Bewußtsein bei, daß Italien in diesem Jahr eine durchaus befriedigende Ernte hat und daß durch die neuen Maßnahmen auch auf dem Sektor der Jndustriewaren für längere Zeit die Bedarfs­deckung der Bevölkerung gesichert erscheint.

Lustangriffe auf italienische Städte.

Rom, 29. September. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wort­laut:

In Nordafrika Artillerietättgkeit an den Fronten von Tobruk und S o l l u m. Im Ver- auf eines Luftangriffes auf 23 ar b i a wurden zwei feindliche Flugzeuge von der Bodenabwehr und zwei von deutschen Jägern abgeschossen.

In Ostafrika versuchten feindliche Einheiten gegen unsere vorgeschobenen Posten im Abschnitt von Gondar einen Angriff durchzuführen. Sie wurden von unserer Artillerie und der Gegenwehr unserer Abteilungen in die Flucht geschlagen.

Englische Flugzeuge haben die Stadt Rhodos angegriffen. Es wurden einige Wohnhäuser und das Krankenhaus getroffen, wo es 12 Tote gab.

Im mittleren Mi11elmeer haben unsere Jagd-

ben tief in das Wirtschaftsleben der Nation ein­scheidenden Registrierungszwang für alle Einkäufe über 20 Lire (mit Ausnahme der Lebensrnittel), "mit der Einführung der Einheitspreis-Speisefolge >wo5' lurt der völligen Einstellung des Gebäckverkaufes nähert sich Italien einer totalen Verbrauchsdisziplin. 6et naten waren Konsumbeschränkungen schon a\k währungstechnischen Gründen immer wieder oor den zuständigen Stellen in Vorschlag gebracht Birben. Diese Verbrauchseinschränkungen sind jetzt Laisache geworden. Das italienische Volk steht im ßtgriff, sich auch mit der Brotkarte und mit der flförrationierung abzufinden. Die breiten Volks­schichten haben begriffen, daß diese Opfer notwen- Dij sind. Die Derbrauchseinschränkungen sollen zu- |onmen mit der seit Juli 1941 von der faschistischen Potter streng gehandhabten Preiskontrolle und mit bei verschärften Ueberwachung der Börsenspekula- fwti gleichzeitig unerwünschten Auswirkungen auf bik Kursentwicklung der Lirastabilität vorbeugen.

$um Unterschied zu Deutschland hat Italien den Mig zur totalen Kriegswirtschaft nicht mit einem* mtl beschritten, sondern in Etappen zurückgelegt. U sich Italien im Juni 1940 in die Reihe der kri gführenden Mächte einfügte, schien für Italien im Hinblick auf die Vorratshaltung keine absolute Nl wendigkeit einer allgemeinen Rationierung zu drehen. Das Unterstaatssekretariat für die roftungsinbuftrie nahm d i e für die Krieg s - wrtschaft wichtigen Rohstoffe, wie Eisen, Kupfer, Zink, Wolle und Baumwolle unter {ehe Kontrolle. Infolge der Knappheit an Del !t einl ur ö Fetten sah man sich zunächst veranlaßt, die »saltbj 6t fe zu rationieren. Es kam dann zur ersten Straf- lOfnnl fnrg der kriegswirtschaftlichen Organisation Italiens

Dezember 1940. Sinnbild dieser ersten kriegs- tschaftlichen Phase ist die Konzentration der ge­llen Ernährungswirtschaft in den Hän-

<nr, die mit bestimmten Mindestanforderungen zu j jjrtpreifen in den Handel gebracht wurden. Im ( Irttilhandel, in der Schuhwarenindustrie, im fern* ( lii chen Gewerbe haben sich diese Standard-Erzeug- , ri'i - durchgesetzt. Das volkswirtschaftliche Ziel, die

p leb rauchseinschränkung im größeren Umfange . -ö di chzuführen, konnte aber diese Maßnahme natur* 1 Mäß noch nicht herbeiführen. Es erwies sich als ' / erorberlid), weitere Schritte zu unternehmen, wo- tu man in die dritte Phase der Kriegsbewirtschaf- | ® eintrat. Dies ist in den ersten September- I l U'chen geschehen. . _

fcji' .^nächst ist die Zwangsbewirtschaftung flj dir Edelmetalle eingeführt worden. Bis jetzt | tttren Edelmetalle und Edelsteine im freien Handel \ trblieben. Seit den ersten Septembertagen gibt es \ e? Veräußerungsverbot für Edelmetalle. Die Iu- MLi Liiere haben eine Bestandsaufnahme ihrer Gold- r^t Edelmetallgegenstände gemacht, und das Metall tz > st l jetzt zur Verfügung der staatlichen Stellen.

ti: Blockierung des Edelmetallmarktes ist ergänzt WM rvrden durch ein Ausfuhrverbot für M (hmuckgegen stände. Die italienischen Zoll- WM imter wurden angewiesen, die Durchführung dieser J| «ißnahme streng zu überwachen und gegebenen* M ti'5 Schmuckgegenstände von ausländischen Rellen- m in Verwahrung zu nehmen.

R. 2)ie Registrierungspflicht für Em - laufe über 20 Lire hat deshalb ^emliches M Lfsehen in allen Volksschichten hervorgerufen, weil m ersten Augenblick die Maßnahme auf Mangel- ci bei nun gen hinzudeuten schien. 2n Wirklichkeit j laibeit es sich aber, wie italienische Stellen erkla-

A irr, gleichfalls um eine wichttge Maßnahme der

s^rbrauchseinschränkung. Wer jetzt in Italien Ein- li:fe machen möchte, muß in jedem Falle nut tirem gültigen P er s o n a l a u s w e i s versehen |dn. Der Kauf wird vom Händler m einem tyor* Mar mit der genauen Adresse des Käufers regt* friert. Dadurch soll die Behörde die Möglichkeit er­sten. Warenhamsterer sofort festzustellen zur Verantwortung zu ziehen. Strafen wurden nit)t an gedroht, weil man der Ueberzeugung zu sein Hy int, daß bereits die Registrierung ausreicht, um Hamsterer abzuschrecken. Für Ausländer, tii nicht ohne weiteres den Personalausweis besä-, K ergaben sich in den ersten Tagen stelvme bc-wierigkeiten, die aber jetzt im Begriff stnd^ a - geteilt zu werden Nur ge^en übermäßige Einkäufe vil sich, wie amtlicherseits betont wird der Staat : Hern; gegen normale Einkäufe ist nichts emzu-

i Rom, 29. September 1941.

ara Die ersten Septemberwochen haben eine neue ^Qt" Phase der italienischen Kriegswirtschaft eingeleitet.

M der Blockierung des Edelmetallmarktes, mit

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger füt Oberhessen "*