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Sommersporttag bei Buderus in Lollar.
Zahl der Papiere, die mit '
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□ Laubach, 29. Au.
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29/30 - 2/U.
und des
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Laubacher Dolksschu , .
begannen. In die unterste Klasse traten in diesem Jahr 45 Schüler ein, darunter 11 auswärtige. In Anbetracht der Kriegszeit verteilt sich der Unterricht des durch Klassenkombinationen an sich drei- klassig angelegten Unterrichtsplanes auf zwei Lehrkräfte, Herrn (9 aub und Fräulein Erbe. Es ist keine geringe Aufgabe für die beiden bewährten Lehrer, den Lehrstoff so zu bewältigen, daß jede Klasse zu ihrem Recht kommt.
erfolgreich zur Seite. Die Siegerverkündung Preisoerteilung lag ebenfalls in den Händen
In der Oberschule begann der Unterricht am 28. August. Die Schule ist während der Ferien einer gründlichen Renovierung unterzogen worden. Sämtliche Schulräume, Lehrer» und Dtrektorzimmer und
Am 18. August hat die das neue Schuljahr
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für Dich'. Luna". - A Hon - $r.
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los noch Spülwasser gewesen, was sie aber nur versehentlich nicht geleert habe. Die Berufung wurde verworfen und das Urteil des Amtsgerichts Nidda bestätigt. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß zwar schwere Verdachtsmomente bestünden, diese aber doch nicht ausreichten zu einer Verurteilung wegen vorsätzlicher Milchfälschung.
Aus der engeren Heimat.
Aus Laubach.
meiner neuen künstlerischen Arbeit ein Stern leuchten!
Carl Maria Zeppenfeld,
Schwerer Lharakterheld.
Im herrlichen Stadttheater meiner Heimatstadt Duisburg am Rhein erlebte ich als Zehnjähriger Anzengrubers „Meineidbauer". Der Eindrucks war so gewaltig, daß schon damals mein Plan seststand, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz zur Bühne zu gehen. Mein Vater, ein angesehener Arzt, war mit meinem Plane nicht einverstanden; aber als nach Absolvierung des Gymnasiums die endgültige Berufswahl kam, erklärte er sich wider Erwarten voll und ganz für meine Zukunftspläne in der Voraussetzung, daß ich wirkliches Talent besitze. Ich mußte mich zunächst vor berufenen Leuten einer Prüfung unterziehen, die ganz zu meinen Gunsten ausfiel. Darauf erhielt ich meine.gründliche Buhnenausbildung beim Oberspielleitei' des Schiller-Theaters, Charlottenburg, Dr. Edmund Heineck, und belegte noch ein Semester Germanistik an der Universität in Münster in Westfalen. Als jugendlicher Held begann ich am Stadttheater Oppeln i. OS. Die weiteren Hauptstationen meiner nunmehr zwanzigjährigen Bühnentätigkeit im Fache des schweren Helden, Eharakterhelden und Spielleiters waren Münster i. W., Göttingen, Frankfurt a. d. O., Karlsruhe und Meiningen. Es dürfte an dieser Stelle interessieren, daß ich in Meiningen unter dem Intendanten Dr. Prasch arbettete, der den Gießenern, wie ich feststellte, noch in bester Erinnerung ist. In den Sommermonaten 1933—1939, also bis Ausbruch des Krieges, veranstaltete ich mit eigenem, auserlesenem Spielkörper „Deutsche Märchenspiele" und ,Kulturelle Stunden" auf Norderney und sämtlichen ostfriesischen Inseln, und stellte mich damit bewußt ggnz in den Dienst unserer Jugend. Die kommende Spielzeit sieht mich nun m Gießen als schweren Charakterhelden und Spielleiter. Ich freue mich auf- richtig, der deutschen Kunst am hiesigen Theater unter der Leitung des zielbewußten Intendanten Hans Walter Klein dienen zu können.
Eberhard Kratz,
Vahbuffo und Komiker.
Nachdem ich 12 Jahre lang die Schulbank gedrückt hatte, zog ich aus, um in München und Berlin die Rechte zu studieren, bis ich eines Tages erkannte, daß es nicht das Rechte für mich war. So tarn ich zum Theater. Noch dazu als Komiker. Viele Leute waren entsetzt. Ich finde es herrlich. Gibt es einen schöneren Beruf als die Menschen lachen zu machen? Ich jedenfalls weiß mir keinen schöneren. Nur nicht den Humor verlieren! Nicht oft genug fann_ man es den Menschen zurufen. Lachen macht glücklich, lachen befreit. Wehe dem, der nicht mehr lacht! Der geht am Leben vorbei. Glücklich derjenige, der sich eines Sinnes weiß mit Verdis Falstaff, der da singt: „Wir sind geborene Toren, und glauben wir weise zu werden, dann sind wir noch dümmer als zuvor."
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Dienststellen gj ’ gegenüber «en Mieter», oon den Jtytj en.
Amtsgericht Gießen.
*ier W. St. aus Düsseldorf hatte sich wegen Dieb- ?ls und Arbeitsverweigerung zu verantworten, -e iem Schwiegervater, mit dem er einen gemein- r$n Haushalt führte, entwendete er am 7. April j e'nern unverschlossenen Nachtschränkchen 50 RM., shgleichen oder folgenden Tage verließ er unbefugt ??2 Arbeitsstelle, wo er dienstverpflichtet war. Der eklagte wurde wegen Diebstahls und böswilligen * Wens seiner Arbeitsstelle zu einer Gesamt- Qn9nisftrafe von einem Jahr und s'ys Monaten, unter Anrechnung von Id Elchen Untersuchungshaft, verurteilt. Die ganz er- s einschlägigen Vorstrafen des Angeklagten ten strafverschärfend.
lertafel erschienen, wuchs fast von Tag zu Tag. Der erwähnte Umschwung bewirkte anderseits, daß für einige wenige Papiere auch Minuszeichen erschienen. Süddeutsche Zucker, Wintershall und Rheinbraun gewannen gegen die Vorwoche 12 bis 15 v. H., Berger, Zell Waldhof etwa 10 v. H., Conti Gummi erreichten den Rekordstand von 430, sehr fest lagen weiter Siemens, Andererseits gaben einige wenige Werte per Saldo nach, so Reichsbank, Aschaffenburger Zellstoff, Rheinstahl, auch Der. Stahl etwa 3 v. H. unter Vorwochenstand.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 30. Aug. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 38,50 bis 47,50, Bullen 40,50 bis 45,50, Kühe 20 bis 45,50, Färsen 37,50 bis 46,50, Kälber 35 bis 74, Hämmel 40 bis 51, Schafe 15 bis 44, Schweine 55 bis 63. — Marktverlauf: alles zugeteilt.
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Don der Börse.
Uneinheitliche Aktienmärkte.
Franksurt a. M., 29. Aug. In der verflosse- nen Berichtszeit war die Haltung der Börse, soweit die Aktienmärkte in Betracht kamen, nicht ganz einheitlich. Zunächst setzte sich die Aujwärts- bewegung einzelner Werte, in denen Aufstockungsabsichten für die nächste Zeit erwartet wurden, fort. Im Verlaufe schritten jedoch die Bankenkundschaft und der Berufshandel zu Gewinnmitnahmen,
Das mangelnde Angebot zu Beginn der Berichts, zeit führte zu zahlreichen Kursstreichungen, und die
Gießener Dochenmarktpreife.
^stehende Preise sind Händlerpreise und verstehen hlh für ^-Ware. Für B-Ware oder abfallende Ware vliie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
' G i e ß e n, 30. Aug. Auf dem heutigen Wochen- ^kt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Serie 30 Rpf., Kä e, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, : '•£ 65, Wirsing, kg 8 bis 12, Weißkraut 8, kraut 12 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 15, rote
■ü' en 8 bis 10, Spinat 25, Römischkohl 8, Bohnen, nn, 25 bis 30, gelb, 30, Mischgemüse 8, Tomaten p «is 35, Meerrettich 80, Rhabarber 12, Zwetschen i )ois 45, Salatgurken 25 bis 30, Blumenkohl, das fr-rf 50 Rpf. bis 1 RM., Salat 10 bis 12, Ober» tnrabi 10 bis 12, Endivien 15, Rettich 10 bis 12, ieschen, das Bund 10 bis 12 Rpf.
Leichenfund a u f dem Bahnkörper, püe in den frühen Morgenstunden fand man auf Bahnkörper der Strecke Gießen—Fulda in der des Riegelpfades die Leiche eines Mannes auf. Ji die Ermittlungen ergaben, ist der Mann, der Gießen stammt, von einem Zug überfahren ' > noiden. Es liegt Freitod vor, so daß die Leiche
i n its zur Bestattung freigegeben wurde.
Strafkammer Gießen.
Der F 3. und der Ph. Sch. aus Vilbel waren burck Urteil des Amtsgerichts Vilbel zu einer H ajt- (träfe =o n je drei Wachen verurteilt war- len Sie hatten in der Nacht zum 17. Marz auz der Strafte zwischen Vilbel und Bergen ein Straßen- A.iTinLr abaerifien und auf die Straße gelegt |o bah 6er Verkehr behindert war. Ein Matarradfahrer ZOSLE-W Vertreter beantragte Gefängnisstrafen van drei Ma- naten Di- Berufung wurde verwar en. das Gericht "« " « •- K™ WJ' ™
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^Un^i?iUmoröen Sie war beschuldigt, am 17. März Der?Hhn* Milch gefälscht und in den Verkehr ge- oorsatzlich MUch 6^1°) 20 Liter Milcy
bracht zu habeatz von 8 Liter enthalten. fatte Urteil legte die Staatsanwaltschaft Be- Anklagevertreter beantragte wegen
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Vorweg ist zu erwähnen, daß dieses Betrieds- sportfest am Mittwoch als eine mustergültige Veranstaltung zu buchen ist. Dank der ausgezeichneten vorbereitenden Arbeit des Betriebssportwartes Leinweber und dem freudigen Einsatzwillen von 78,2 v. H. der Gefolgschaftsmitglieder kam ein wohlgelungenes Fest zustande, zu dem alle Beteiligten ihr Bestes beigetragen hatten. Die Betnebs- ührung hatte durch Stiftung einer großen Anzahl wertvoller Preise ihre rege Anteilnahme an der Veranstaltung bewiesen. Die Werkskapelle unter Stabführung des Musikzugführers P f e ff e r sorgte in einer durch nichts zu ermüdenden Frische für die musikalische Umrahmung. Auf dem Lollarer Waldsportplatz hatten sich Frauen und Kinder der Betriebssportler eingefunden, dazu viele „Schlachtenbummler". Für die Lollarer Jugend war das Fest natürlich ein besonderes Erlebnis; das war ein be- onderer Spaß, wenn der Vater die Vollmond- cheibe traf und die Sonntagszigarre dafür ein=
Direktor Sanken als Betriebssichrer begrüßte die Sportgemeinde und besonders die Gaste von der Deutschen Arbeitsfront: den Kreisobmann der DAF. Katzenmeier, den Kreis fachabtellungs- leiter Pipper und den Kreiswart der N«G.
Kraft durch Freude" Schemel. Er erwähnte die erfreuliche Steigerung der Teilnahme gegenüber dem Vorjahre. Dem Führer, dem wir m diesen weltbewegenden Tagen immer wieder zu besonderem Dank verpflichtet sind, galt sein Gruß.
Die Veranstaltungsreihe, die sich nun abwickelte, umfaßte drei Abteilungen: 1. Wettbewerb des guten Willens, 2. Vorführungen, 3. Sonderwettbewero. -Zn allen Stellungen wurden erfreuliche Leistungen geboten. Erprobten Einsatzwillen und Gemein- chaftsaeist verrieten insbesondere die Wettkamps- aruppen. Daneben wurden bedeutsame Einzel- leistunaen gezeigt, von denen wir den Wettsprung eines Mädchens nut 4,70 Meter besonders hervorbeben Betriebssportwart Leinweber zeichnete für die technische Durchführung des Sportfestes verantwortlich. Ihm standen etnw 70 ehrenamttiche Helse? Kampfrichter, Listenführer und Ausrechner
Betriebssportwartes.
In einem Ausklang konnte der stellv. Werksdirektor Becker mit Stolz und Befriedigung den guten Verlauf des Sornmersporttages hervorheben und dem Betriebssportwart besonderen Dank zollen. Allen zu Herzen gehende anregende deutsche Worte sprach er über Gemeinschaftsgeist und über die Pflichten jedes einzelnen gegenüber der Volksgemeinschaft gerade in der Zeit des gewaltigsten Kampfes unserer deutschen Geschichte. Ausrichtung auf die beste Haltung und höchste Leistung müssen von jedem verlangt werden, so wie uns der Führer beispielgebend ein deutsches Leben für seines Volkes Größe und Bestand vorlebt. Dem Führer galten am Schluß die heißen Wünsche seiner Ansprache.
Der Speisesaal der Werkskantine vereinigte dann noch die Wettkampfteilnehmer mit der Werkleitung beim Glase Bier in frohgemuter Runde, deren Stimmung durch die flotte Musik der Werkskapelle wesenllich unterstützt wurde. Man konnte auf einen wohlgelungenen Tag freudig geübter ernster Sportarbeit zurückblicken. Betriebssport dient letzten Endes der Entspannung und Gesunderhaltung und damit auch wieder dem Dolksganzen.
Siegerliste: Wanderpreis: Lehrwerkstatt mit 519 Punkten, 1. Preis: Hilfsabteilung Schmuck 488,5; 2. Kesselbearbeiter Versand 481,1; 3. Allgemeine Gießerei 464,2; 4. Nr. 8 Angestelfte 449,4; 5. S.-Bau Fuchs 413,5; 6. Hilfsabteilung Kern 413,5; 7. Stabulo-Schweißer 394,5; 8. F.-Bau- Schweißer 379,1; 9. S.-Bau-Gießerei 371,5; 10. Betriebssportgemeinschaft, Mädchengruppe, 565,5 Punkte: 11. Lehrlinge 2:1 Tore. — -Einzelpreise: 1. Preis, Männer I: Paul Bechthold 53; 1. Männer II: Franz Jakob 79; 1. Männer III: Willi Barschel 59; 1. Männer IV: Ludwig Reinhard 67; 1. Frauenklasse: Gertrud Schäfer 86; 1. Jugend A: Walter Pfeiffer. Willi Schreiner je 60; 1. Jugend B: Willi Will 66; 1. Jugend C: Reinh. Clau- ser 70 Punkte. —ff-
die Aula wurden frisch getüncht und gestrichen. Es wurde Zentralheizung eingebaut und die Wasty- räume neu hergerichtet. Kurz: es ist eine der Bedeutung der Schule entsprechende neue Gewandung geschaffen worden. Es ist nicht zuletzt auch das Verdienst der Lehrer, die einen Teil ihrer Ferienzeit opferten, um selbst Hand anzulegen, wo es nötig war, und die sich an der Ausgestaltung der Unterrichtsräume mit Bildern, an der Sichtung des Anschauungsmaterials und bei der Neuordnung der Bibliothek betätigten. Die Schule besitzt neben der reichhaltigen Schülerbibliothek eine Le hrerbt b l i 0 t h e k von rund 5000 Bänden, darunter seltene und wertvolle Stücke, wie etwa römische Klassiker-Ausgaben aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Auch eine beachtliche naturwissenschaftliche Sammlung mit ergiebigem Unterrichtsmaterial, ein gut ausgestatteter Physiksaal und ein chemisches Laboratorium sind vorhanden. — Das neue Schuljahr wurde mit der Flaggenhissung und einer kurzen Ansprache des Direktors, Studienassessor Kayser, eröffnet, die in der Hauptsache den neueingetretenen Schülern galt. Es sind insgesamt 31 Schüler, darunter 16 auswärtige, in die unterste Klasse ausgenommen worden. Die fünfklassige Schule hat bis jetzt somit 73, darunter 44 auswärtige; im Vorjahr waren es 43. Es ist noch eine Erhöhung des Zugangs von auswärts zu erwarten, da großes Interesse für das neu errichtete Internat besteht. Unter Lei- hing der Stadt sind das ,Hcms Steimer" für Mädels und das „Haus Henfe" für Jungen, die die Betreuung der Kinder im Auftrag der Stadt übernommen haben, eröffnet worden. Der Unterricht, der in manchen Fächern kombiniert ist, wird durch die Studienassessoren Kayser, Dr. Rink und Fräulein Franke erteilt, die durch Herrn B e ch t- hold aushilfsweife unterstützt werden.
Kreis Bübingen.
(D Schotten, 29. August. Die Leitung der hiesigen Oberschule für Jungen wurde mit Beginn des neuen Schuljahres Sttcknenrat Lüll, seit- her in Wimpfen, übertragen. Der seitherige Schulleiter, Studienrat Dr. Weiß, der 29 Jahre lang an der Anstalt tätig war, wurde an die Frauenlob- schule (Oberschule für Mädchen) in Mainz versetzt. Studienrat R ö s ch, der 9 Jahre lang hier im Amte stand, wurde an die Goetheschule in Neu-Isenburg versetzt. In die unterste Klasse der Oberschule tonnten zum neuen Schuljahr 20 Schüler aufgenommen werden. — Infolge eines Herzschlages verschied im Alter von 54 Jahren der langjährige Betriebsleiter der Genossenschafts-Molkerei Hoheradskopf e. G. m. b. H. zu Schotten Robert B a u st i a n. Der aufrechte und tatkräftige Mann hat sich um die Entwicklung der Molkerei große Verdienste erworben.
in Silvesterabend in der Reichshauptstadt _ ciD schon vor 40 Jahren „nicht von schlechtes (£jrn", um mit den Berlinern zu reden, die Theo Lngens höchst heiterer und beschwingter Film „{rau Luna" in allen Tonarten, Tempevamen- & und Lebenslagen Zehr ausgiebig zu Wort kom- mt läßt. Ob „in den Zelten" oder in der Hasen- k.e, ob im „Fürstenhof" oder bei „Lutter und Stoener", überall amüsiert sich der Berliner am
G. A.-Sport.
Reichsbahn Bad Homburg — VfB.-Rcichsbaha Gießen.
Eine Rückspielverpflichtung einlösend, tritt VfB.- Reichsbahn am morgigen Sonntag zum Freundschaftsspiel die Fahrt nach Bad Homburg an. Das Vorspiel konnte VfB.-Reichsbahn 4:2 gewinnen. In diesem Spiel wird nun Homburg alles versuchen, sich für die im Vorspiel erlittene Niederlage zu revanchieren. Daß Bad Homburg auf eigenem Plhtz schwer zu schlagen ist, bewiesen die Ergebnisse in den Aufstiegspielen gegen Wetzlar 05 und Niederrodenbach. Auch VfB.-Reichsbahn hat eine starke Elf auf die Beine gebracht, und wenn Möbs und Marg wieder zur Verfügung stehen, sollte ein knap- per Sieg, zumindest aber ein Teilerfolg möglich fein.
Steinbach 1. 3gb. — Alten-Buseck 1. 3gb.
Am kommenden Sonntag stehen sich diese Mannschaften zum Rückspiel in Steinbach gegenüber. Die Gäste konnten im Vorspiel einen knappen Sieg erringen. Beide Mannschaften sind gleich stark.
Großen-Bufeck 2. 3gb. — Steinbach 2. 3gb.
Die 2. Iugendmannschaft von Steinbach ist in Großen-Buseck zu Gast. Beide Mannschaften standen sich noch nicht gegenüber.
Handball-Vorschau.
Handball-Turnier.
Aus Anlaß seines 40jährigen Bestehens veranstaltet der To. Katzenfurt am kommenden Sonntag leichtathletische Wettkämpfe und ein Handballturnier. Dornholzhausen, Hochelheim, Garbenheim, Atzbach, Dutenhofen, Lang-Göns und Oberkleen werden mit ihren Jugendmannschaften die Spiele bestreiten. Die ersten Garnituren stellen Lang- Göns, Mtv. Gießen, Luftwaffe Gießen und Garbenheim.
wahenborn-Steinberg — Luftwaffe II.
Auf dem Sportplatz an der Neumühle zu Watzenborn-Steinberg erwartet die Platzmannschaft die 2. Mannschaft der Luftwaffe. Im ersten Freundschaftsspiel der Luftwaffe gegen Hausen zeigten die Soldaten schon gutes Können. Die Platzmannschaft muß sich sehr anstrengen, um ein ehrenvolles Resultat zu erzielen.
. . nn einem Aufbaukurs teilnehmen. Bei diesem die Nähkenntmsse bedeutend erweitert. «-r«heitraq 3,60 bis 5 RM. Beginn des Kurses (September. 1 Anmeldungen auf der Kreisge- Stelle der NS.-Frauenschaft, Frankfurter
Die neuen Mitglieder unseres Stadttheaters
Sie berichten über ihr bisheriges Wirken.
Lvesterabend auf feine Weise. Die lose Zunge, der ftase, trockene Humor sind in jedem Berliner gjtiieu zu Hause und dazu eine unverwüstlich gute Lc ne, die den Betrieb auf äußerste Touren bringt iii keine Scheu vor höchsten Lautstärken kennt. Die tzs, daß eine schone und scharmante Frau auch fci- Grundsätze der fanatischsten, vom Gesetz be- für Dich' - ri nen und unberufenen Sittlichkeitsapostel ins n'L Dmken zu bringen vermag, ist zwar nicht ganz it, aber in der Lingenschen Abwandlung pikant r. erheiternd, zumal sich mit ihr das Silvester- riGbnis von ein paar unentwegten Liebhaber- Hl sten auf eine ebenso seltsame wie groteske Weise miguidt. In einem tollen Wirbel dreht sich alles W den spritzigen Melodien Paul Lin ck es, der p»on allen Vätern der leichten Muse am meisten ,$:rliner ßuft"T geatmet hat und daher auch der iffte Mann war, diesen Film des Berliners mu- sti isch zu betreuen. Selbstverständlich, daß Theo jiugen als lustiger Tandemfahrer und Amateur- rr er auf der Schmierenbühne eines Biergartens ir Neukölln mit Paul Kemp als durchaus ebener igem Partner in der volkstümlichen Sphäre den h ei abschießt. Auf dem Parkett ist es Paul chimckels, der den wenig kapttelfeften Moral- segter des Polizeipräsidiums mit sarkastischem J)t-ior spielt. Ein doppeltes Gesicht trägt auch 4tirg Alexander als Präsident des Sittlich- fti-Dereins mit weltmännischer Grazie. Frau Luna, 'so viel Verwirrung in Männerherzen anrichtet, Azzi Walbmüller, hübsch, apart und quick- Bibig. Die reizende Irene von Meyendorss yt eine eigensüchtige Braut, etwas ledern der :utigam Karl Schönböcks. Von ungeheurer ität ist der Theaterdirektor Will Dohms. Als t noch sehr jugendliche und recht liebebedürftige fmutter macht Fita Benkhoff amüsante Cau- k1*. Ein Riesenensemble drum herum findet sich Mnglos in das Tempo dieses Berliner Silvester- tfimbs. (Tobis.) Fr. W. Lange.
Jossa Abbt,
Zwischenfachsängerin.
Ich bin geborene Schwäbin, mütterlicherseits Oesterreicherin, und immer trug ich schon eine große Begeisterung für den Operngesang in mir. Auch Fremdsprachen studien erregten stets mein Interesse. Ich besuchte öfters internationale Ferienkurse eini- 9er spanischer und französischer Universitäten und ernte fremdes Land, fremde Sprachen, Kunstge- chichte und Musik kennen. Jedoch der Wunsch zur Verwirklichung des Sänger-Berufes war von zähem Studium und oft unüberwindlich erscheinenden Schwierigkeiten begleitet. Es heißt nicht umsonst: „Kämpfen kann ich nur für etwas, das ich liebe." Anfänglich unterrichtete mich Frau Kammersängerin Hermine Bosekti. Nach vielen anderen Gesangschulen brachte mich der Unterricht von Frau Julie Scbützendorf-Koerner zum Erfolg. In Altenburg (Thüringen) erlebte ich mit der Martha in „Tiefland" meine Bühnen taufe. Das Schickscft lenkt mich nun nach Gießen, wo ich ein interessantes Arbeitsprogramm erfüllen darf. Ich bitte Euch, meine lieben Gießener, für mich die Daumen ein bißchen zu drücken, b-amit ich Eueren Erwartungen gerecht werden kann.
Leopold Fischer,
Helbenvater unb schwerer Helb.
Ich bin in Dresden geboren, wo ich schon früh durch den Besuch der vorbildlichen Theater dieser schönen Stadt mit Üer Bühne bekannt und oertraut wurde. Auch mein Vater hat durch seine Rezitationsabende zeitig die Liebe zum Theater in mir geweckt. Schüleraufführungen von „Wallensteins Lager" und „Maria Stuart" am humanistischen Gymnasium, die ich als Quartaner miterleben durfte, taten ein übriges. Trotz meiner großen Neigung zum Theater mußte ich aber erst einen bürgerlichen Beruf erlernen, und so wurde ich Kaufmann. Daneben versuchte ich alles, um Schauspieler zu werden. Nach meiner Ausbildung war mein erstes Engagement am Stadttheater Chemnitz, meine erste große Rolle der „Jakob" in Halbes „Sttom", im selben Stück spielte ich dann auch zu des Dichters 75. Geburtstage im vergangenen Sommer den „Peter" mit viel Freude und gutem Erfolg. Als Soldat habe ich 4 Joihre den Weltkrieg mitgemacht, wurde dabei kriegsbeschädigt und war gezwungen, den Schauspielerberuf eine Zeitlang an den Nagel zu hängen. Ich habe aber dann trotzdem wieder zum Theater gefunden, weil Schauspieler zu sein für mich nun einmal der liebste Beruf ist. Höhepunkte in meiner künstlerischen Arbeit bedeuteten mir der „Faust" und der „Goetz"! Sommers über habe ich oft und gern auf großen Freilichtbühnen gespielt, u. a. auf großen Thingplätzen, auf der Albrechts- burg zu Meißen, sowie auf der Kaiserburg in Eger, wo im Rahmen der Schillerfestspiele 1939 die Inszenierungen von „Tell" und „Wallenstein" für mich ein Erlebnis waren. Jetzt hat mich Intendant Hans Walter Klein nach Gießen verpflichtet. Möge über
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ult Geht man kurz vor 7 Uhr an den Toren bekannten Fabrik in unserer Stadt vorüber, !!siebt man hier immer wieder fremde Gesichter. !sind die Amtswalterinnen der NS.-Frauen-
die hier ihren Fabrikehrendienst ableisten. Utes das erstemal auch etwas ängstlich durch das dritter zum Lochen der Karten und in den Ar- lisraum, so ist man doch bald heimisch. Gerne ’mt der Neuling die Hilfe der Arbeitskame- ' innen an, die uns die besten Griffe zeigen, da- ,, die Arbeit flink von der Hand geht. Da es sich
, um Akkordarbeit handelt, muß dieser auch । allen werden, denn keine Arbeiterin soll doch j! ch uns auch nur um einen Teil ihres Lohnes fnmea. Durch diesen Ehrendienst bekommt immer ' e Arbeiterin einen zusätzlichen Urlaub von sechs 7,en und kann so einmal ohne Lohnausfall sich /,,m Haushalt und ihren Kindern widmen, «pn dieser Gedanke macht uns die Arbeit leicht, jneben kommt das große Erleben der Kamerad- !tlfl am Arbeitsplatz. Alles teilen wir mit den Reiterinnen, auch das Mittagsmahl wird hier 1,'iiich eingenommen. Freilich kamen unsere stauen zunächst recht müde von der ungewohnten Reit nach Hause, aber doch möchte keine dieses fciriferlebnis missen. Das Geben und Spüren von sj-neradschaft ist das Schönste daran. Wieder ein- zeigen unsere Frauen, daß sie bereit sind, jede j Reit zu tun, wenn sie damit helfen können. Wir ! hnen, daß viele diesem guten Beispiel folgen und sj- auch in den Arbeitsgang unseres Volkes ein- rwen, uick» wenn es auch nur vorübergehend eisrn Fabrikplatz ist.
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