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es

Minden in die Pause.

Hessische leichWleükmeisterschasten

Un«± «Ä3'r' 1:49'2 FÜr &en ^°"°°° Ww-nant-il Ln natürlich ÄÄ.Reffen

Unterlegenen gezeitet.

17. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

von

Nissen steht am Reißbrett

Er zeichnet.

Aber er ist unfrei dabei. Wie soll man etwas

Frankfurter Schlachtviehmarkl

Frankfurt a. M., 28. Juni. Es notierten je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 48,5 bis 49,5, Bullen a) 46 bis 47,5, b) 42,5 bis 43L, c) 37,5 bis 38,5, Kühe a) 46,5 bis 47,5, b) 41,5 bis 43L, c) 34,5 bis 37,5, d) 21 bis 28, Färsen a) 47 bis 48,5, b)43,5 bis 44,5, c) 36,5 bis 39,5, Kälber (Sonderklasse) 63 bis 74, andere Kälber a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50, d) 35 bis 40, Härnrnel b2) 48 bis 50, c) 40 bis 42, d) 30, Schafe a) 41 bis 44, b) 36 bis 40, c) 14 bis 32, Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e) 53, gl) 61. Marktver- lauf: Aves zugeteilt.

Und da schickt einem die Vorsehung einen Mann ins Haus, einen Betriebsleiter, einen Assistenten von Professor Erik, und gerade diesen Mann darf man nicht fragen, weil er sonst zur Konkurrenz läuft.

Zum Heulen ist das!

Preußen Kassel. Ueberragende Leistungen gab es nur bei den Frauen, wo Frl. Jockel (Bad Orb) die 100 Meter in 12,7, und die versehentlich auf 220 Meter verlängerte zweite Sprinterstrecke in 29 Sek., Frl. Kirchhoff die 80 Meter Hürden in 12,4 und den Weitsprung mit 5,62 Meter gewann. Die Kasselerin holte sich eine dritte Meisterschaft im Fünfkampf der Frauen mit 3331,65 Punkten.

Männer: 100 Meter: 1. Schäfer (86/09 Kassel) 11,1; 2. Uftring (1860 Marburg) 11,5; 3 Mennigheim (Pol. Kassel) 11,5. 200 Meter: 1 Schäfer 22,5; 2. Henkel (VfB. Wallau) 23,4; 3. U|tring 23,6. 4 0 0 Meter: 1. Mennigheim (Pol. Kassel) 54,2. 800 Meter: 1. Zehnter (CT. Hessen Preußen Kassel) 1:58,6, 1500 Meter:-1. Becker (LSV. Gießen) 4:03. 5000 Meter: 1. Ro­th er (L S V. Gießen) 17:17. 4 X 1 00- M e - ter: 1. Reichsbahn Gießen 46,3; 2. CT. Hessen Preußen Kass^46,4; 3. VfL. Wallau 47,3.

. , t aus, und

-vren von Pagen-

Rucksicht auf die Kriegsverhältnisse, am nächsten Sonntag, 6. Juli, im Rahmen eines feierlich aus­gestatteten Betriebsappells gedenken, der in dem neu erbauten, zugleich die Jubiläumsgabe des Werkes an seine Mitarbeiter darstellenden Gemeinschafts­raum stattfindet.

Und selbst wenn man wollte, selbst wenn man dem Manne Vertrauen zu schenken bereit wäre nach dem Vorfall von gestern kann man ja nicht vor ihn hintreten und sagen: Bitte, hilf! Das geht doch einfach nicht. Selbst wenn man wollte!

Es klopft.

.Herein!"

Lietzendorf! Als oh die Gedanken chn hereinge­rufen hätten. Er sieht sehr blaß aus, und seine Bewegungen erscheinen irgendwie gezwungen.

Störe ich Sie, Herr Dominik?"

Nein, bitte!"

Nisten überlegt, ob er die angefangene Zeichnung nicht lieber verdecken sollte. Er läßt es. Die- Heim- lichtuerei vor einem Manne, der vielleicht mehr

Die Dominiks.

Roman von Hellmuth M.Döttchec.

eninätzig in Führung verstärkte Deckung des

land, heran, aber die naheliegende Sensation brach­ten sie schließlich doch nicht zustande.

Tennissieg über die Kroaten.

3m ersten Tennisländerkampf zwischen Deutsch­land und Kroatien fiel schon im vorletzten Spiel zwi­schen Heinrich Henkel und Franz Puncec die Entscheidung zugunsten Deutschlands. Der deutsche Meister siegte mit 3:6, 7:5, 4:6, 6:3, 6:0 und sicherte mit dieser 4:1-Führung den deutschen Enderfolg. Franz Puncec war gegen sein Berliner Pfingstspiel kaum wiederzuerkennen. Er hat nach dreiwöchiger Ruhepause seine Sicherheit so ziemlich roiebergefun- den, und sein großer Kampf gegen Henner Henkel war so recht nach dem Geschmack der die Wiener Weißrotweiß-Tribünen dicht besetzt haltenden Zu- schauer.

Nach dem 3:3 zog im ersten Satz Puncec un­angefochten davon. Im zweiten Satz begann H e n k e l mit prachtvollem Ueberkopfspiel und einem Bombenaufschlag. Aber der Agramer konnte noch

Wie glänzend die Italiener diesmal für den Kampf gegen Deutschland gerüstet waren, erhellt auch die Tatsache, daß es zwei neue italienische Re­korde gab. lieber 110-m-Hüvden lief Facchini die international erstklassige Zeit von 14,6 Sekunden unb in der 4X400-rn-Staffel schafften dieazzurri" 3:12,2 Minuten,, womit sie gleichzeitig die deutsche Staffel um zwei Sekunden schlugen. Von den ins­gesamt neun Wettbewerben des zweiten Tages konnten unsere Athleten überhaupt nur drei gewin­nen, während die Gastgeber sechsmal in Front en­deten. Bemerkenswert der Diskuswurf von Con- s o l i n i mit 51,05 m und der neue Doppelerfolg der italienischen Sprinter, diesmal auf der 200-m- trecke. Für Deutschland blieben nur Doppelsiege im Stabhochsprung und Hammerwerfen sowie ein Sieg im Weitsprung durch Luther. Zeitweise ka- men die Italiener bis auf vier Punkte an Deutsch-

Wohnungsjubiläum. Am morgigen 1. Juli sind es 40 Jahre, daß der Steuerbote August K r a m e r in bie Wohnung Steinstraße 84, 2. Stock, emzog. Diese Wohnung hatten nach Fertigstellung des Neubaues am 1. Juli 1899 bereits seine Eltern gemietet. Gegenwärtig befindet sich die Wohnung in ber Miete der verheirateten Tochter Kramers, so daß also hier der seltene Fall zu verzeichnen ist, daß die gleiche Wohnung von den Großeltern bis zur Enkelin ununterbrochen gemietet ist. Ein ehrendes Zeugnis des guten Einvernehmens zwischen dem Vermieter und den Mietern. *

Tagung der Kreisfrauenschastsleiterinnen.

NSG. In der Gauschule I ber NS.-Frauenschaft fand eine mehrtägige Tagung der Kreisfrauen- fchaftsleiterinnen unseres Gaues statt. Im Mittel­punkt standen Arbeitsaussprachen, sowie Arbeitsge­meinschaften mit Obergauführerin Samper und der Gausachbearbeiterin fürMutter und Kind", Fräulein Lücken Referate hielten Gauschulungs- leiter Ruder und Professor Hilmer von der

Höchstens schwatzen so nebenher, als sei einem dieses ganxe Unterseebootsgeschäft Wurst.

Guter Tabaklobt er und klopft mit dem Zeigefinger gegen die Papierhülle.Englischer?"

Geraten."

Sic haben langjährige Erfahrungen im Unter- seebootbau?"

Verflucht! Das sitzt. Lind hat noch nie ein Kriegsschiff gebaut. Seine Spezialität sind Kauf­fahrteischiffe. Darin kann er es mit jedem auf­nehmen. Selbst mit Blohm 8-Voß. Von Tecklen- borg und Germania-Werft ganz zu schweigen. Aber schließlich ist er ja im Aufsichtsrat der Döminik- Werft. Das kann eine Notlüge zur Wahrheit machen.

Wir haben während des Krieges das Haupt- fontingent der Unterseebootslieferungen für die deutsche und österreichische Marine gehabt", wirst er hin. Ohne Nachdruck. Wie man etwas Neben­sächliches sagt, das man am liebsten nicht ''aus­spräche.

So, das war Ihr Werk?" fragt er.Ich dachte..."

Der Friedensvertrag hat uns ja leider einen großen Strich durch die Rechnung gemacht. Deutsch­land durfte anderthalb Jahrzehnte'lang keine eige­nen U-Boote mehr haben."

Nun. die Einzelheiten überlassen wir bann wohl den Technikern", schlägt ber Offizier vor.Wir ver­handeln am besten bei Ihnen, wenn wir so weit sind."

Und wann denken Sie, so weit zu fein, Herr Kapitän?"

Das hängt von meiner vorgesetzten Stelle ab."

Dann steht Lind auf der Straße Unter den Lin­den. Langsam geht er auf das alte Schluß zu.

Er überlegt

Hat er was erreicht? $at er nichts erreicht?

Jedenfalls war Lietzendorfs Tip richtig. Also muß man sich beeilen und vorankommen.

Nach schwerem Kampf hat Deutschland auch im Werten Leichtathletikländerkampf gegen Italien in Bologna die Oberhand behalten. 88:80 Hautet das Endergebnis also acht Punkte Vorsprung für Deutschland, das bisher -knappste Ergebnis in den de u tf ch-tt alt en i s chen Begegnungen der beiden letzten Jahre. Im Mittelpunkt des zweiten Tages stand der abermalige Zweikampf zwischen Weltrekord- mann Harbig und Italiens Meister Lanzi, diesmal über 800 m. Der Italiener, der am Vortag die 400 m knapp mit 47,1, gegen 47,2 Sekunden

Meisterschule des deutschen Handwerks in Offenbach am Main. Ganz besonderes Interesse fanden bie Ausführungen von ^Frau Professor Dr. Charlotte v. Reichenau von ber Universität Frankfurt am Main. Sie betonte vor allem folgendes: Die Frau hat dafür zu sorgen, das die Veränderungen, die von der Wirtschaft in die Hauswirtschaft hereinstrah- lcn, das erforderliche Gleichmaß und bie benötigte Gleichartigkeit des Lebensraumes nicht stören. Sie hat ferner darüber zu wachen, baß bie Veränberun- gen, die in ber Hauswirtschaft eintreten, ben mensch­lichen Lebensgesetzen entsprechen, baß aber ber Le­bensraum ber Hauswirtschaft zugleich boch auch von der Strömung des gesamten oolklichen Lebens ge­tragen wird und mit der Entwicklung wirtschaftlicher Phänomene mitgeht, also der Dynamik ber Wirt- schäft auch Rechnung trägt.

Die zweite Knegs-Hand-alimeisterschast

Polizei Hamburg Hindenburg Minden 9:7 (4:5).

gestalten, das man nicht genau kennt? Das $e= biet der Chemie hot sich in den letzten Jahren so sehr ausgeweitet, daß es keiner, selbst ber Fach­mann nicht, mehr völlig überblicken kann. Und so wie es Ingenieure von zwei Dutzenb Sorten gibt, non denen jeder nur eine sehr blasse Ahnung 'von dem hat, was sein Berufsgenosse von ber anderen Spezialität treibt, so ist es auch bei ben Chemikern geworben. Nein, schlimmer noch!

Und nun soll er, Nissen Dominik, sich in einer Arbeit zurechtfinden, bie selbst den Fachleuten noch ungezählte und ungelöste Rätsel aufqibt.

Unmöglich ist das!

Ob man sich nicht doch an Professor Erik wenden sollte? Unter einem Vorwand etwa?

Ausgeschlossen.

Es gibt keinen Vorwand, der nicht so durchschei­nend wäre, daß ber Gelehrte ihn nicht sofort als solchen erkennen müßte. Denn schließlich es han­delt sich ja nicht um irgendeine allgemeine Aus­kunft, die er geben sollte und auch geben könnte, sondern um ausgeklügelte, knifflige, raffinierte Spe­zialfragen, bie stundenlange Vorbesprechungen und tagelange, gemeinsame Konferenzen erfordern wür­den, wenn sie wirklich Erfolg haben- sollten.

Eine verdammte Geschichte ist das!'

Vor 8000 Zuschauern standen sich in der Hessen­kampfbahn in Kassel Hindenburg Minden, der Meister von 1936, und der Polizei sportoere in Ham­burg im Endspiel um die zweite deutsche Kriegs- Handballmeisterschaft gegenüber. Unter Leitung des Berliner Schiedsrichters Jmmel trugen die Ham­burger Polizisten, die erstmals die Meisterschafts- Endrunde erreicht hatten, einen hart erkämpften, aber voll verdienten Sieg mit 9:7 (4:5) Toren über die Mindener Pioniere davon.

Das Spiel begann mit einem Ueberraschungstor der Mindener in der ersten Minute durch Roettger, die anderen Vorstöße dieses (Eröffmmgsangrrffs scheiterten an der Hamburger Abwehr. Gleich im elften Gegenstoß erzielte Theiling den Ausgleich, dem Helligrath kurz darauf das zweite Tor für Minden folgen ließ. Hamburg drängte schon zu die- fern Zeitpunkt etwas mehr, doch konnten sich die Mindener wieder frei machen und vor allem durch ihre geschlossenen Angriffe vor dem Tor immer die gefährlichere Rolle spielen. Pagenkämper erzielte in dieser Zeit auch ein weiteres Tor für Minden, das stdoch wegen Uebertretens des Wurfkreises nicht ge­geben wurde. Nachdem Roettger die Westfalen 31 tn Führung gebracht 'hatte, nutzte Theilig eine schwache Minute der Verteidigung geschickt schon stand es 3:3. Nach zwei Toren do fämpfer und einem Gegentor von Theilig ging es beim Stande von 5:4 für MSV. Hindenbura

Wehlar 05 Meister der Bezirkskiaffe.

Trotz des Dorsieges war man im Lager der Wetz­larer nicht zuversichtlich. Lutter, Greven und Mobs standen nicht zur Verfügung. Zum Uederfluß blieb auch von Sokolowski aus, so daß man auf ben 38jährigen Volkmar zurückgreifen mußte. Wenn trotz dieser Umstände bie Wetzlarer siegten, so verdanken sie es dem Linksaußen Rothe, der 4 Tore schoß unb auch sonst bie treibende Kraft im Sturm war. Die Dillenburger waren schneller als die Gastgeber und hatten ein eindeutiges Plus im Kopfspiel, sie spielten jedoch zu schematisch, unb außer dem Halblinken schoß niemand. Das 5:0-Ergebnis ist für Wetzlar sehr schmeichelhaft. Trotz dieser iricht gerade ein­drucksvollen Leistung hat in Wetzlar die beständigste Mannschaft gesiegt, und wir hoffen, daß sie unseren Bezirk in den Aufstiegsspielen würdig vertreten wird.

Am Schluß des Spieles übermittelte ber Bezirks- fußballfachwart dem Meister bie Gruße und Glück­wünsche ber Bezirksführung.

VfB.'R-!900 komb. Sporfgemeinbe Siegen 4:1.

Trotz des Sieges blieb diesmal der Sturm ber kombinierten hinter den seitherigen Leistungen zurück. Es wurde in dieser Fünfer reihe zu durch­sichtig und besonders zu hoch, zeitweise sogar plan­los gespielt. Gerade in der ersten Halbzeit trat ein erschreckender Mangel des Verständnisses hervor. Hier war lediglich der Linksaußen eine Ausnahme. Von ihm gingen auch bie gefährlichen Vorstöße der Gießener Mannschaft aus. Da diese.Feststellungen die Kritik des Sturmes enthalten, fei hier noch be­merkt, daß die Läuferreihe außer dem Mittelläufer den Ball zu lange hielt und auch zu wenig aufrückte und hierdurch der gegnerischen Läuferreihe Gelegen­heit zur wirksamen Unterstützirng ihres Sturmes, gab. Sehr gut spielte die Verteidigung der Gießener. Fett und Becker haben den gefährlichen Schmitt ge­halten. Eine Tatsache, die für ihre Leistung spricht. Die Gäste aus Siegen haben spielerisch das gehalten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Unange­nehm fiel lediglich das dauernde Reklamieren ein­zelner Spieler gegen die Schiedsrichterentscheidungen . auf. Die Mannschaft war eingespielt und bas Ver- stänbnis gut. Der gefährlichste Mannschaftsteil war an unb für sich ber Sturm, der allerdings mit seinen Schüssen auch Pech hatte. Schiedsrichter Gerhard, der korrekt leitete, stellten sich bie Gießener mit: Ziegler II., Becker, Fett, Weniger, Schlitz, Erb, Ehrnann, Kraft I., Kraft II., Seeg, Schelle.

Spielverlauf: Die Siegener Mannschaft ist sofort im Silbe. Angriff auf Angriff wird gegen das Gießener Tor vorgetragen. Zeitweise sieht man fast ; die ganze Gießener Mannschaft mit der Abwehr i beschäftigt. Mehrmals können sichere Erfolge nur ( mit letztem Einsatz abgemenbet werden. Kommen i

E^°00°Meter: 1 CT. Hessen Preußen Kassel 3.41,8; 2. LSV Gießen 3:41,9. Hochsprung: L ©onnermann (CT. Hessen Preußen Kassel) 1,63. o.tJ2y,D.d>fprun9: 1. Schmiedel (Pol. Kassel) L^O^WeltspruNg: 1. Dalke (CT. Hessen Preu» z/rir «64- Dreisprung: 1. Gonnermann (??). 13,01. Kugel: 1. Dr. Luh (Reichsbahn Gießen) 14,83; 2. Bartels (CT.) 13,78. Diskus: E uH(Gießen) 41,22. Speer: 1. Bar- tels (CT, Hessen Preußen Kassel) 54,25. Hammen 1. Herrmann (AC. Marburg) 47,21. Volks- tümlich er D rei k a m p f (100 Meter, ' Kugel, Weltsprung): 1. Weiler (Reichsbahn (Bie. Ben) 1758,4. Jungmannen: 1. Wester (CT. Hessen Preußen Kassel) 1510,2. Altersklasse I' 1. Nolzen (Hersfeld) 1438,4. Altersklasse II: l.Zerndt (Reichsbahn Gießen) 1259 6. <«§r£,LJn: 100 Meter: 1. Jöckel (Bad Orb) 12,7; 2. Kirchhoff (CT. Hessen Preußen) 12,7 (Brust. »A Hedderich (CT. Hessen Preußen) 13,2. 2 20 Meter: 1. Jockel (Bad Orb) 29,0; 2. Hofft Miann (CT. Hessen Preußen Kassel) 32,7. 80 Me t e r £.u r b,eJL: \ Kirchhoff 12,4; 2. Hedderich 12,8; 3. Zirey (CT. Hessen Preußen Kassel) 14,8. 4 X 100- Mefte r: 1. (CT. Hessen Preußen Kassel) 52,9; 2. Reichsbahn Gießen 59,3. Hochsprunq: 1. Sieglitz (CT. Hessen Preußen Kassel) 1,35. Weit-

V Kirchhoff 5,62 Meter; 2. Hedderich 2,30; 3 Helmke (Tschft. Fulda) 4,98. Speer: 1. Sulfer (CT. Hessen Preußen Kassel) 33,02. Kugel: L Hagemann (CT. Hessen Preußen Kassel) 10,45.

Hagemann 39,25. Fünfkampf: L Kirchhoff 3331,65 Punkte. Dreikampf: 1. Hage-i mann 1817 Punkte.

einmal auf fünf beide kommen. Dann erst vermocht- Henkel mit einem Aufschlagaß den Satzgewinn sicherzustellen. Mit einer 3.0-Führung schien der Ber­liner auch im dritten Satz überlegen zu fein. Sein Spiel aber wurde ungenau, so daß Puncec mit 6:<! in die Pause ging. Dann spitzte sich der Kampf bei herrlichen Flugballduellen zu. Henkel aber ließ nicht locker, gewann 6:3 unb spielte ben im entscheidenden Satz reichlich nervös gewordenen Kroaten mit 6:0 nieder.

Koch-Buchholz zeigten im abschließenden Treffen gegen M i t i c - V r a n o o i c ein überaus draufgängerisches Spiel, das von den Deutschen glatt 6:2, 6:2, 6:3 gewonnen wurde.. Bester Mann auf dem Platz war Engelbert Koch. Buchholz mußte erst eine gewisse Unsicherheit überwinden. Die Kroaten kamen überhaupt nicht in Schlag. Damit war ber Endstand im ersten Tennislänberkampf Deutschland gegen Kroatien um ben Rom-Pokal 5:1 zugunsten ber Deutschen.

die Gießener wirklich einmal durch, so wird zu hoch gespielt, und damit habest die körperlich über­legenen Siegener keine Mühe, biese Angriffe abzu- wehren. Als Schlitz eine Vorlage zum Linksaußen geben will, schlägt der rechte Verteidiger ben Ball mit ben Händen weg. Den fälligen Elfmeter ver­schießt Ehrnann. In ber zweiten Hälfte spielt enblich die Gießener Mannschaft. Kraft I. bleibt vorn, unb die damit gegebene Wegstaffelung gibt ber Läufer­reihe Gelegenheit, planvoll zuzuspielen. Als Deeg steil zwischen die Verteidigung legt, kann Kraft L das erste Tor erzielen. Kurze Zeit später schießt Schnelle unhaltbar in die obere Ecke. Mit Hilfe einer mißglückten Abwehr des Verteidigers schießt Cfcmann das dritte Tor. Kurze Zeit später schießen die Siegener durch Schmitt, der mit einem Allein­gang Erfolg hat, ein Tor. Wieder ist es Ehrnann, der dre alte Tordifferenz wiederherstellt. Bei diesem 4:1-Ergebnis bleibt es bis zum Schluß.

Leichiaihleük Deutschland gegen Italien 88:80 punkte.

1 den Dingen weiß als er, kommt ihm mit einem 1 Male lächerlich vor.

1 . Sie nicht Platz nehmen, Herr Lietzen-

1 ?orf? Er zeigt mit einer Kopfbedeckung auf den . leeren Hocker.

Aber der Ingenieur bleibt stehen.

Danke, Herr Dominik." Er holt Atem.Ich mochte gern mit Ihnen bie Angelegenheit von gestern zu Enbe bringen." Er bricht mieber ver­legen ab. Unb beenbet bann ben Satz.Außerdem batte ich gestern eine Besprechung mit Herrn Lind, u^r.r?ere.n 3n$a*t ich Sie informieren möchte."

Rissen ist ebenfalls aufgeftanben.

"Bitte", sagte er.Ich stehe zu Ihrer Verfügung. Der Betriebsleiter zögert einen Augenblick. WonZ joU er anfangen. Das eine ist so schwer wie bas andere. Also ist es gleich, wo er beginnt.

Ich habe über den gestrigen Zusammenstoß sehr viel nachgedacht", sagt er endlich.Auch über bie Haltung, mit der Sie unb Ihr Herr Vater mir be­gegnen. Genügt es Ihnen, wenn ich Ihnen mein Ehrenwort gebe, daß ich niemals bie Stellung in bufem Hause angetreten hätte, wenn ich geahnt hatte, zu welchen Mißbeutungen sie Anlaß geben konnte?" Er holt mieber Atem.

,,3(i) war damals nicht so über bie Beziehungen zwischen den beiben Werften unb ihren führenben Persönlichkeiten unterrichtet, wie ich es heute bin. 2(ber ich bin nicht als Hanblanger des Herrn Linb gekommen, und ich werbe mich auch nicht zu feinem Handlanger hergeben. Nie!"

Lietzendorf wartet, ob fein Gegenüber antwortet. Aber da es schweigt, spricht er weiter.

Ich verstehe natürlich, daß Sie mich als (Ein- drmgling betrachten. Ich bin darum bereit, meine Stellung zu jedem von Ihnen zu bestimmenden Zeitpunkt aufzugeben wenn Sie wollen, noch in dieser Stunde."

Er macht wieder eine Pause und blitzt Nissen erwartend an. Unb als mieber keine Antwort kommt, schließt er:

Ich erspare Ihnen dadurch die Verlegenheit, sich durch mich beengt zu fühlen unb mir bie Gefahr weiterer unbegrünbeter Kränkungen."

Run muß der junge Dominik sprechen, er mag wollen ober nicht.

(Fortsetzung folgt.)

Der Bereich Hessen wickelte feine Titelkämpfe im Lauf, Wurf und Sprung vortviegend am Sonntag ab. Am Samstag gab es im Marburger Hoch chul- Stadion nur die ersten Prüfungen in ben volkstüm- Iicnen Dreikämpfen, die als Rahmenwettbewerbe ausaeschrieben waren, und dazu eine Meisterschafts. Entscheidung im 10-Kilometer-Gehen. Hierbei siegte der 52 Jahre alte Wenninger (VfB. Großauheim) in 60:17,8 vor feinem nur 18 Jahre zählenden Ver- einskameraden Salomon in 64:37,7.

Cinb beschließt, sich noch ein bißchen Berlin an- zusehen. Vielleicht trifft man noch bei Hiller oder ui derTraube" einen Bekannten, mit dem man em Geschäft machen kann. Die Welt ist ja so voll oon ungenützten Möglichkeiten.

Eigentlich wunderbar, dieses Leben in Berlin!

Zu Hause steht die Zeit still. Dort spürt man menig vom Verkehr, vom modernen Leben, oon Luxus, von Frauen...

Wie kommt er gerade auf Frauen?

Richtig. Rita Zamora ist jetzt wieder in Berlin. In Wirklichkeit heißt sie natürlich anders. Stammt auch nicht aus Spanien, wie ihr Name, sondern vom Berliner Wedding. Aber darauf kommis ja nicht an ... Hauptsache an ihr ist etwas anderes etwas, was man zu .(laufe nicht findet. Ob man sie nicht mal besuchen sollte?

Verfluchtes, eintöniges Leben zu Hause mit die­ser Frau, die kein Blut hat und immer mit ihren Gedanken weitab ist--weitab--1 Als ob

sie durch Dhattheus Lind hindurchblicke in eine fremde, für andere unsichtbare silberne Welt.

Schade, daß das Mädel, die Brigitte, mit ihr so piel Ähnlichkeit hat. Schade auch, 'daß kein Junge da ist.

Und solch eine Frau, die ihr eigenes Leben lebt, nennt die Welt: Lebensgefährtin!

Lächerlich! Verlogene Sentimentalität, sich an Gesetze zu, halten, die längst ihren Sinn und ihre innere Berechtigung verloren haben.

Rita Zamora ist nicht sentimental

Lind beschließt, heute abend nicht nach Hause zu fahren, sondern zu Rita Zamora zu gehen.

Am nächsten Tage findet Frau Lind in seinem 2mzng eine zerknüllte Juwelierrechnung.

Sie zieht ihre Schlüsse daraus, aber sie spricht nicht darüber. Auch mit ihrem Manne nicht. Was hatte es auch für einen Zweck? Sie hat bas schon lange geahnt unb sich bamit abgefunden. Und Bri- g'tte würde darunter leiben, 'wenn es zwischen ihren Eltern zum Streit käme.

Das Kind soll vor seinem Vater nicht die Ach­tung verlieren.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Polizisten zmn Großangriff an. Der Erfolg war durch Tcheilia gegeben: Nach dem 5:5-GleickMtand ging Hamburg erftmafs in Führung. Zwar schaffte Minden durch Roettger diesmal und auch beim Stande oon 7:6, den wieder Theilia herbeigesührt hatte, abermals d-urch Roettger noch zweimal den Gleichstand, doch im letzten Einsatz der Kräfte in der letzten Viertel­stunde wies Hamburg die größeren Reserven auf. Abermals zum achten Male war es Theilig, der seine Mannschaft nicht nur mit seinem Schwung uach vorne riß, sondern sie auch mit seiner hervor­ragenden Wurfkrast zahlenmäßig ~

brachte und danach eine uup

Hamburger Tores aufbaute. Mit einem neunten Tor in der 57. Minute durch Heinrichs war der Ham­burger Sieg endgültig gesichert.

Theilig, der Hamburger Mittelstürmer, war der überragende Spieler auf dem Platz. Er war die Seele der Mannschaft. Nächst seiner Spielweise war es vor allem seine enorme Wurfkrast, Die allein den Hamburger Sieg sicherftellte. Minden wies in Die» fern Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften zwar das geschlossenere Angriffsspiel auf, doch scheiterte es immer wieder an der starken Hamburger 2lb- wehr. Bei Hindenbura Minden waren Roettger unb Pagenkamper die treibenden Kräfte. Die To^chützen der Pioniere waren Roettger (4), Pagenkämper (2) und Helligrath (1).