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Stelle. In diesem Jahre muß mit allen Mitteln versucht werden, den letzten Kameraden für die Beteiligung am Wettkampfschießen zu gewinnen, damit eine prozentual hohe Beteiligung herauskommt. Es darf keine Kameradschaft geben, die das Schießen vernachlässigt, auch wenn nur noch alte Kameraden daheim sind. Vor allem muß das Ehrennadelschießen, das einen Einsatz für eine gemeinsame Sache barstellt, gefördert werden. Zum Schluß sagte der Kreiskriegerführer, daß auch nach dem Sieg, der dem deutschen Volke nicht mehr zu entreißen ist, der Kampf weitergeführt wird und dazu die tüchtigsten Menschen gebraucht werden.
Dann folgte die Besprechung der Wettkampfbestimmungen für das Uebungs- und Wettkampfschießen 1941. An dem Uebungsschießen hat sich jeder Kamerad zu beteiligen. Die Kameradschaft hat Schießbücher zu führen, die auch für spätere Zeit eine Unterlage bilden. Zur Förderung des Schießens werden durch den Bund Zuschüsse zum Bau von Schießständen gewährt. Beim Ehrennadelschießen ist Vorsorge getroffen, daß nur das ehrliche Schießen belohnt wird. Zur Abnahme der Bedingungen für die silberne und die höheren Ehrennadeln sind nur die abnahmeberechtigten Kameraden befugt. Da einige von diesen eingezogen sind, sollen weitere Kameraden dem Gau zur Bestäti- gung vorgeschlagen werden. Beim letzten Wett-
Emmalotte Christiansen-Krause (Sopran) sang dann noch unter Begleitung von Anton Gutmann (Klavier) Frühlisgslieder von K. Kämpf und A v. Othegraven.
Die Zuhörer dankten für die ausgezeichneten Darbietungen mit reichem Beifall.
Tierschutzverein mit einem namhaften Beitrag vollzogen. Es wird erwartet, daß dieser Schritt in Oberhessen Schule macht.
Aus der Versammlung heraus wurde dem Vereinsführer Dr. Keller für seine Arbeit für den Verein, trotz seiner jetzt besonders umfangreichen beruflichen Inanspruchnahme, Dank und Anerkennung gesagt. Der Vereinsführer gab diesen Dank an seine bewährten Helfer, den Rechner fielt- n e r und an Tierschutzinspektor Haas, sowie die Mitglieder des Beirates weiter. Er gab dann Kenntnis von einem Schreiben des Leiters des Reichstierschutzbundes, Staatsrat Oberbürgermeister Dr? Krebs, in dem die Mitglieder aufgefordert werden, sich während des Krieges ganz besonders für den Tierschutz einzusetzen.
In der regen Aussprache sagte Oberfeldschütz W. B o p f eine noch regere Mitarbeit beim Tierschutz zu. Wie er mitteilte, konnten im vorigen Jahre 180 Wildkatzen abgeschossen werden, so daß das Wildern der Katzen stark nachgelassen hat. Weiterhin berichtete er über die Maßnahmen gegen das starke Auftreten der Raben, die viel Feldschaden anrichten, sowie über das Ueberhandnehmen der Sperlinge. Namentlich auf dem Lande treten viele wildernde Katzen auf. Nach den neuen Bestimmungen können die Katzenbesitzer in solchen Fällen in Strafe genommen werden. Auch Hunde, die Hetzen und ohne Besitzer im Felde angetroffen werden, können abgeschossen und die Besitzer in Strafe genommen werden.
Vereinsführer Dr. Keller sprach dann über das umfangreiche Gebiet des Tierschutzes und hob hervor, daß auf besonderen Wunsch auf die Singvögelhaltung größter Wert zu legen ist. Aus seinen Erfahrungen behandelte er die Frage der ungesunden Tierställe, die Brutstätten der Tuberkelbakterien sind, so daß kümmerliche Milchtiere größeren Schaden anrichten, als Nutzen bringen. Die beste Desinfektion ist die Sonne, das Licht. Ställe müssen Licht und Luft haben. Auch der Haut- und Klauenpflege ist große Beachtung zu schenken, Hundehütten und Federviehhaltungen sind sauber zu halten, das Geschirr muß einwandfrei fein. Nur wenn die Liebe zur hilflosen Kreatur in einem Volke Eingang gefunden hat, wird der praktische Tierschutz sich auch zum Segen des Volkes auswirken, denn gesunde Tiere ermöglichen auch dem Menschen ein gesünderes Leben und damit wächst auch die Freude.
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Tierschutz im Kriege.
Jahreshauptversammlung des Gießener Tierschuhvereins.
Literaturbesprechung und eine Vorschau auf das KdF.-Prograrnrn des Monats Mai enthalten. Das des Rhein-Main-KdF.-Monatsheftes
ist am 30. April 1941, von 20 Uhr, bis zum 1. Mai 1941, 9 Uhr vorm.
(Mainacht) geschlossen
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Todes-Anzeige.
Am Samstag, dem 26. d. M., verschied plötzlich unser langjähriges Gefolgschaftsmitglied und Arbeitsveteran
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aus Burkhardsfelden.
Wir verlieren in ihm einen treuen, aufrichtigen und fleißigen Mitarbeiter, der unserem Betrieb mehr als 3 Jahrzehnte angehörte, und dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Leider war es ihm nur vergönnt, einige Monate im wohlverdienten Ruhestand zu leben.
Betriebsführung und Gefolgschaft
der Firma Bänninger G. m. b. H., Gießen.
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Jrn „Frankfurter Hof" hielt der Tierschutzverein Gießen am gestrigen Montagabend seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Der Vereinsführer, Schlachthofdirektor Stadt-Oberoeterinärrat Dr. H. Keller begrüßte hierzu auch den vollzählig erschienenen Gießener Feldschutz. Nach einem Hinweis auf die Bedeutung des Tierschutzes im Kriege erstattete, da der Schriftführer K. Müller im Felde ist, Rechner Wilhelm Leitner zunächst den Kassenbericht, aus dem hervorging, daß die finanziellen Verhältnisse des Vereins gesund und in Ordnung sind. Revisor Anton Betz stellte die mustergültige Kassenführung fest und beantragte die Entlastung des Rechners, die einstimmig erteilt wurde. Vereinsführer Dr. Keller sprach Rechner Leitner den Dank für feine gewissenhafte Kassenführung und die mühevolle Arbeit aus.
In dem Jahresbericht des Vereinsführers Dr. Keller wurde u. a. mitgeteilt, daß sich die Tätigkeit des Vereins im Berichtsjahre in erster Linie auf die mündliche Aufklärung über die Tierhaltung erstreckte, ferner auf die Bearbeitung der eingegangenen Meldungen und Klagen. Dabei hat sich in erfreulicher Weise herausgestellt, daß die Allgemeinheit sich mehr denn je mit dem Tierschutzgedanken vertraut macht und von sich aus bei der Abstellung von Mängeln mithilft. Dies ist ukn so erfreulicher, als auch die Soldaten viele Beweise von Hierliede erbracht haben und sicher nach dem Kriege auch in ihrer Heimat für den Tierschutzgedanken eintreten werden. So konnte u. a. durch Soldaten, die in einem Nachbarort einquartiert waren, gegen einen im Orte als brutal bekannten Frevler Anzeige erstattet werden, die sonst durch die Dorfeinwohner nie erfolgt wäre. In einem anderen Falle konnten Mängel in einer an Tierquälerei grenzenden Haustierhaltung abgestellt und auch in einer Reihe anderer Fälle für Abhilfe gesorgt werden. In erster Linie konnte diese umfangreiche Arbeit durch die Hilfe des Tierschutzinspektors Haas sen. bewältigt werden, der sich selbstlos zur Verfügung stellte. In der letzten Zeit haben sich Tierfreunde aus einer Stadt in der Umgebung Gießens um den Anschluß an den Gießener Tierschutzverein bemüht. Es ist erwünscht, daß sich Tierliebhaber aus Oberhessen dem Gießener Verein, dem einzigen in Oberhessen, anschließen und dadurch ihre Mitarbeit an den idealen Aufgaben bekunden. Die Stadt Gießen ist in dieser Hinsicht vorbildlich vorangegangen, denn Oberbürgermeister Ritter habe den Beitritt der Stadt Gießen zum
Aufruf!
Notkreuz-Zrauen der vRU.'Grtrgemeinschaft Stehen helft
Wehrmachtswäsche instandsetzen in den Nahstuben der N§.-Zrauenfchaft. baldigste Anmeldungen werden erbeten durch Eintragung in die Listen m^ber Ret tungrstelle der Deutschen Riten Ureuzes in Stehen, Zonnenstrahe 2.
Deutsches Rotes Rreuz
Kreisltelle Sietzen.
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Gieken-Wieseck.
Arn morgigen 30. April begehen die Eheleute Karl K r e i l i n g V. und Frau Elisabeths, geb. Hartmann, das Fest der Silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. >
Ein schöner Nachmittag Der Eisenbahner.
Das Streichorchester der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., das sich nur aus Berufskameraden zusammensetzt und schon in mehreren größeren Städten des Direktionsbezirkes aufgetreten ist, gab am Sonntag in der Neuen Aula der Universität ein Konzert. Reichsbahnoberrat Wilke hieß die Gäste aus Frankfurt a. M. und die dienstfreien Berufskameraden mit ihren Angehörigen willkommen. Sein besonderer Gruß galt dem Vertreter der Partei. Er gedachte dann der Erfolge unserer unvergleichlichen Wehrmacht und widmete auch denen, die als Soldat ober im Dienste der Reichsbahn ihr Leben für Führer und Volk hingegeben haben, herzliche Worte des Gedenkens. Dem Orchester und den Solisten, die sich für dieses Konzert zur Verfügung gestellt haben, sprach er den Dank der Zuhörer aus.
Reichsbahnrat Weber von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. sprach hierauf von dem schweren Dienst, den der Eisenbahner in diesen Zeiten zu erfüllen hat, da es gilt, nicht nur' den normalen Verkehr aufrechtzuerhalten, sondern auch für den Transport der Wehrmacht und ihren Nachschub zu sorgen. Diese Arbeit sei nicht immer leicht. Die Reichsbahn, die durch ihr Sozialwerk bemüht sei, ihren Angehörigen in jeder Weise zu helfen, die neben der Bezirksfürsorge auch für die Waisenkinder ihrer Gefolgschaften eigene Häuser unterhalte und nun daran sei, eigene Werksküchen zu errichten, sorge auch für die Feierzeitgestaltung. Dazu dienten u. a. die Konzerte des Streichorchesters der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., für das sich die Berufskameraden uneigennützig zur Verfügung stellten.
Unter der Leitung des Berufskameraden August Göpel spielte dann das Streichorchester als festlichen Auftakt die Ouvertüre zu „Rosamunde" von F. Schubert, die als Festmusik sehr gut geeignete „Andante cantabile" von Tschaikowsky und als Abschluß des der ernsten Musik gewidmeten ersten Teiles Melodien aus der Oper „Preciosa" von C. M. v. Weber. Die Konzertsopranistin Emmalotte Christiansen-Krause aus Frankfurt a. M. sang die Arie „Ozean du Ungeheuer" aus der Oper „Oberon" von Weber und in Begleitung von Anton Gutmann (Klavier) und des Berufskameraden Heinrich Schmidt Lieder von Schubert und Kreutzer. Im zweiten Teil brachte das Streichorchester ausgezeichnete heitere Weifen, wie die Ouvertüre zu ,Die lustigen Weiber von Windsor" von Nicolai, ferner den Walzer „Gschichten aus dem Wiener Wald" von I. Strauß und die „Rhapsodie Nr. 2" unter Benutzung schwäbischer
durch die DAF., ein Vortrag über die Flandernschlacht 19 4 0 statt. Nach der Begrüßung buch Pg. Bender sprach als Redner des Abends Obech a. D. Hayner, der in seinem Vortrage an Hand von Karten und in eindrucksvollen Schilderungen den mit großer Spannung lauschenden Besuchern ein umfassendes und fesselndes Bild dieser großen siegreichen Schlacht der deutschen Wehrmacht gab. Cn wies dabei u. a. auch darauf hin, daß unser Führer., wie einst im Weltkrieg, auch in diesem Kriege wiedcrr bei den Kämpfen an der Front imitten feiner Soldaten weile und als genialer Feldherr die Schlachten selbst geleitet hat. Starker Beifall brachte #em Vortragenden den herzlichen Dank der Hörer für den aufschlußreichen Vortrag zum Ausdruck.
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Frankfurt a. M., 26. April. Es notierten je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45.5 bis 46,5, b) 42,5, c) 37,5, Bullen a) 44 bis 44,5., b) 39 bis 40,5, Kühe a) 43 bis 44,5, b) 39 bis 40,5., c) 30 bis 34,5, d) 17 bis 25, Färsen a) 45,5,, b) 40,5 bis 41,5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 72. andere Kälber a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50., d) 35 bis 40, Hämmel bl) 48 bis 51, c) 40 bis 41., Schafe a) 41 bis 44, b) 36 bis 40, c) 15 bis 32., Schweine a) 60,5, bl) 60,5, b2) 59,5, c) 57,5*, d) 54,5, e) 52,5, gl) Sauen 60,5.
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Der stellvertretende Kreiskriegerschießwart Kamerad Merlau hatte die Kameradschaftsschießwarte des Kreisverbandes Gießen im NS.-Reichskrleger- bund am Sonntag zu einer Arbeitstagung im „Schützenhaus" versammelt. Die Beteiligung war sehr gut; fast alle Kameradschaften waren vertreten. Nach der Ausgabe der Schießscheiben und Munition gab Kamerad Merlau einen kurzen Ueberblick über das Uebungs- und Wettkampfschießen im vergangenen Jahr. Der Kreisoerband Gießen konnte seine Stellung im Gau Fulda-Werra behaupten. Bei den Wettschießen in diesem Sommer soll eine prozentual höhere Beteiligung erreicht werden; denn je besser die Schießleistungen find, um so reichlicher fällt die Munitionszuteilung durch den Gau aus, die den Kameradschaften zugute kommt.
Kreiskrieaerführer Kamerad Dr. M 0 n n a r d richtete aufmunternbe Worte an die Schießleiter und -warte. Er sprach von der großen Zeit, in der auch in der Heimat von jedem einzelnen großer Einsatz gefordert wird, der in gleicher Weise von den alten Soldaten für die Beteiligung am Schießsport erwartet wird. Zum Schießen ist kein Kamerad zu alt; denn durch Uebung läßt sich sehr viel erreichen. Bei den Wettkampfschießen im Vorjahr kam der Gau Fulda-Werra nur wegen der fehlenden zwei Zehntel Prozent auf die zweite
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karnpfschießen beteiligte sich im Gau Fulda-Werr; nur jeder 4. Kamerad. In diesem Jahre soll ein' höhere Beteiligung erreicht werden. Bei dem Wei: karnpfschießen winkt den besten Kameradschaften wieder der Reinhard-Ehrenpreis und die Wander ehrenpreise des NSRKB. Bei den Wettkämpfe- sind 5 Schuß zu den einzelnen Bedingungen abju. geben. Jeder Kamerad kann nur einmal, und zwi- nur in der Kameradschaft, in der er die Beiträr zum NSRKB. bezahlt, am Schießen teilnch men. Die Kameradschaften haben die Wettkämpff an einem, höchstens an drei Schießtagen bis jur. 14. Juli auszutragen. Sofort, spätestens eine Woch später, sind dann die besten zwölf Schützen unfr Beifügung ihrer Schießscheiben der Kreisgeschäfts stelle zu melden.
Ski-Klub Gießen
Am Samstag fand im „Burghof" ein sehr gj besuchter Abend des Ski-Klubs statt. Sportkams rad Hagenauer konnte dabei auch die Gießen^ Paddler-Gilde und Kameraden der Wetzlarer St* Gemeinschaft begrüßen. Wie er sagte, konnten m Vorjahr schöne Skifahrten durchgeführt roerbero, die auch für das kommende Jahr vorgesehen sind Die Möglichkeiten dazu sind jetzt günstiger gewoben, nachdem ausgezeichnete Skilandschaften, u.a in ber Ostmark, zum Reich gekommen sind. Dci Sommer soll dazu benützt werden, in Gemein schastsarbeit die Skihütte im Vogelsberg fertig^ stellen. Nach dieser kurzen Einleitung wurde her Film „Kreuz und quer burch Rübezahls Winter reich" vorgeführt, ber einen Aufstieg zur Reift trägerbaube am westlichen Abhang des Riefenoe! birges nach dem Böhmerwald zu im SudetenM zeigt. Nach dieser Darstellung einer reizvoller Winterlandschaft wurde ein zweiter Film von der „Deutschen alpinen Meisterschaften in Kitzbühei' vorgeführt. Dieser Film zeigte die besten deutscher Skiläufer beim Abfahrts- und Torlaus, wie si- mit ausgefeilter Technik und imponierendem Stii die schweren Bedingungen erfüllten. Ein weitern Film von der Skifahrt der Gießener Gruppe nadt Paß Thurn in den Hohen Tauern im Februar 1941 fand besonderes Interesse. Sportkarneraf Lohr sprach über die Arbeiten der Paddler- Gilde und führte einige Aufnahmen dazu vor Hierauf fand durch Kamerad H a g e n a u e r iw Ehrung der Sieger von den Bezirksmeisterschaften am Hoherodskopf und den Bereichsrneisterfchaften in der Rhön statt. Ein gemütliches Beisammensein beschloß den unterhaltsamen Abend.
96 Zahre alt.
> Saasen, 29. April. Am heutigen Dienstag; ! 29. April, kann der frühere Wagnermeister Johanne- Münch IV. von hier seinen 96. Geburtstag»! begehen. Der Jubilar ist seit einiger Zeit bettlägerig;, t er ist aber geistig noch sehr rege und nimmt an der . Ereignissen unserer aroßen Zeit starken Anteil. Ei} ist ber älteste Einwoyner unseres Dorfes unb unfei
„Iwölf Räuber", die Melancholie der berühmten „Wolgaschlepper", die Tonmalerei der „Moskauer Kremlglocken" wie bas Scherzo ber „Brautschau" ober ben kriegerischen Schwung der Kosakenlieder.
Der Leiter des Chores, Bons L e d k 0 v s k y , hat seine Leute ausgezeichnet in der Hand; er dirigierte unauffällig und feinfühlig und arbeitete die rhythmischen und dynamischen Werte der einzelnen Gesänge vorzüglich heraus. — Das vollbesetzte Haus spendete begeistert Beifall und erklatschte sich mehrere Wiederholungen. Hans Thyriot.
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ist eine Sonderfolge des Rhein-Main-KdF.-Monats- heftes erschienen. Sie bringt neben Artikeln des Gauobmanns der Deutschen Arbeitsfront Gauamtsleiter Becker und des Gauwartes der NS.-Gemein- fchaft „Kraft durch Freude" Gauamtsleiter von Re- kowfki eine Fülle äußerst interessanten BUdmaterials aus der Arbeit der Deutschen Arbeitsfront einschließlich der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude". Ferner find darin ein Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Monats, ein Bildbericht vom Frühling an der Bergstraße, eine interessante Seite mit Bildern aus dem Leserkreise, Film- und
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